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Auf dem "Panoramaweg Herdringen"

veröffentlicht um 15.06.2016, 10:42 von SGV Abteilung Welver

Negative Wetterprognosen hielten 13 Wanderfreunde nicht davon ab, sich auf die für heute (12.06.2016) geplante Tour zu begeben. Nach einer 35 minütigen Anreise über die A 445 erreichten wir den Parkplatz am Schloss Herdringen. Ein kurzer Blick auf das Wandergebiet signalisierte, dass wir uns heute nicht über Bewegungsmangel beklagen können.


Bild 1: Gruppenfoto am Kloster Oelinghausen


Die erste längere leichte Steigung führte uns aus Herdringen zu einer Baumgruppe mit dem Namen „12 Apostel“. Langsam kam der Puls auf Betriebstemperatur und wir erreichten den „Teufelskopf“. Nach ca. 600 Meter bogen wir rechts der Beschilderung folgend ab und wanderten nun wieder in Richtung Herdringen. Hier erwischte uns eine Regenschauer, der aber durch den dichten Blätterwald kaum spürbar wahrgenommen wurde. Herrliche Aussichten auf Herdringen mit den markanten Gebäuden Kirche und Jagdschloss sowie Hüsten im Nahbereich. Lässt man den Blick in die Ferne schweifen, sieht man von hier  Neheim, den Haarstrang und die Fürstenberger Kapelle.

Foto 2: weite Ausblicke

Bergablaufend erreichte die Gruppe die Freilichtbühne von Herdringen. Nach einem Blick hinter die Kulissen versorgten uns die freundlichen Aktiven, die für ihren heutigen Auftritt probten, mit dem aktuellen Spielplan 2016.

Mit interessanten Informationen im Rucksack begann nun der schweißtreibende Aufstieg auf den Spielberg. Der kurze aber knackige Aufstieg kostete Energie. Nach einer Verschnaufpause wanderten wir durch das Neubaugebiet „Sternhelle“ und wieder abwärts durch das Baumbachtal. Bekanntlich erfolgt nach einem Abstieg im Sauerland wieder ein Aufstieg. In der Talsenke angekommen ging es über den Kreuzweg erneut bergauf zum Kloster Oelinghausen. Oben angekommen wurde eine Trink- und Erholungspause verbunden mit einem Fotostopp (siehe Foto 1) eingelegt.

Bei stabilen Wetterbedingungen marschierten wir dann weiter leicht bergauf am Schakenberg vorbei. 

Foto 3: auf dem Weg Richtung Schakenberg ein Blick zurück auf das Kloster Oelinghausen

Ständig wechselnde Landschaftsbilder mit schönen Aus- und Fernblicken boten für unser Auge wunderbare Naturbilder. Von hier oben aus entdeckten wir viele Höhenmeter tiefer auch unser späteres Einkehrziel.

Beflügelt von dem Gedanken an Kaffee und Kuchen wurden die Schritte schneller und länger. Vorbei am Gut Stiepel, einem Reiterhof, bewegten wir uns bergab durch den „Teufelssiepen“. Vorbei an einem Steinbruch erreichten wir nach einiger Zeit wieder die „12 Apostel“. Hier schloss sich unser Rundwanderweg. Die letzten Meter zum Parkplatz waren nur noch reine Formsache. Nach 13 km war für die 13-köpfige Wandergruppe eine durchaus sportliche Wanderung beendet.

Zur Entspannung und Erholung steuerten wir noch Dreisborns gute Stube an. In dörflicher Gemütlichkeit und familiärer Atmosphäre genossen wir bei einer Tasse Kaffee Helmis selbstgebackenen Kuchen. Einfach köstlich diese mit viel Leidenschaft hausgemachten Torten.


Text und Fotos: Theresia und Hans Rottmann

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