2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast 10 Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wie Verdun, Ypern, Tannenberg oder die Somme stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben.
Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wandte sich der Kaiser mit einer Rede an das deutsche Volk. Sie wurde am 7. August 1914 u. a. in allen deutschen Zeitungen veröffentlicht.
Der Kaiser fertigte nachträglich (am 10. Januar 1918, also bereits kurz vor Kriegsende) auch eine Tonaufzeichnung der Rede an, die Sie hier anhören können.
In Gedenken:
* 13.11.1890 in Wildbach
Reservist der 4. Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiment 105
beigesetzt auf der Kriegsgräberstätte in Menen, Block I Grab 353
Er hinterlässt seine Frau Dora und seine 2 kleinen Töchter Dina & Marga.
"Wenn du daheim bleibst, richte nicht mit dem, der kämpft!" (Aischylos)
In Gedenken:
* 16. Januar 1883 in Wildbach
Landwehrmann der 9. Kompanie des Infanterie-Regiment 354
Er hinterlässt seine Frau Clara und seine zwei kleinen Töchter Elsa & Linda.
"Es gibt keine Handlung, für die niemand verantwortlich wäre." (Bismarck)
In Gedenken:
* 21. September 1884 in Wildbach
Landwehrmann der 1. Batterie 1. Ersatz-Abteilung des 7. Königl. Sächs. Feldartillerie-Regiment 77
Er hinterlässt seine Ehefrau Johanne Martha, einen Sohn Ernst Johannes Adolph und seine Tochter Margarethe Charlotte.