Kurz nach Eintritt in den bewaldeten Teil des Tälchens trifft man auf einen «Gartentraum»: auf einen Seerosenweiher (siehe Karte 1)! Durch eine Hecke und einen Bretterzaun vor den neugierigen Blicken von Spaziergängern geschützt, liegt da ein künstlich aufgestauter Weiher: eine gärtnerisch gestaltete Wald-Wasserwelt. Dieser Weiher kann Gesprächsanlass sein für aktuelle kontroverse Diskussionen zum Spannungsfeld «Gartengestaltung versus Naturschutz» oder «Dekorationskunst versus Schönheit der sich selbst entfaltenden Natur». Der Weiher wurde zwischen 1980 und 1990 wohl als Fischweiher angelegt und ist in Privatbesitz (eventuell ist der Weiher aber auch schon älter: Max Moor (Einführung in die Vegetationskunde der Umgebung von Basel 1962, S 199) spricht schon von einem Weiher am Ausgang des Lolibachtälchens, der aber auf den einschlägigen Karten aus jener Zeit fehlt).