Die Wiesentour wird vom Bauernverband beider Basel, Baselland Tourismus und Pro Natura Baselland verantwortet. Auf der Website finden sich diverse Erläuterungen zu den verschiedenen Posten:
Bild 1: Blick auf das Dorf Dittingen von Pkt 510 aus
Biuld 2: Blick in die mit Einzelbäumen bestandene Weide
Wachholder (Junioperus communis) in deren Schutz eine Eiche (ev. Flaumeiche) aufwächst
Bild 3: Einzeln stehende Eiche in einer Magerwiese beim Dittingen Flugfeld
Bild 4: Lichter Föhrenwald mit Grasunterwuchs
Bild 5: Baumform im aufgelichteten Föhrenwald
Bild 6: Einzel gestellte Föhre im aufgelichteten Waldrand
Bild 7: Asthaufen im Föhrenwald
Bild 8: Kern- und Splintholz mit Seitenästen einer Waldföhre
Bild 9: Glatthaferwiese zum Bach hin
Bild 10: Glatthaferwiese unter Obstbäumen
Bild 11: Atropa belladona (Schwarze Tollkirsche) am Wegrand im Wald
Bild 12: Cruciata laevipes (behaartes Kreuzlabkraut) in der Weide
Auf dem Weg durch die Weide: Eichenwäldchen: Was fällt auf an der Wuchsform der Eiche? (Bild fehlt)
Was fällt Ihnen auf an den Landschaft in Bild 2?
Was ist die Besonderheiten von Weiden gegenüber Wiesen? Was kann man davon auf Bild 2 erkennen?
Was fällt beim Blick auf Dittingen auf? (Bild 1)
Untersuchen sie einen Abschnitt der Grasvegetation und zählen Sie die verschiedenen Pflanzenarten, die Sie entdecken können.
Beschreiben Sie den Föhrenwald oberhalb von Pkt. 510 (Welche Sträucher und Kräuter können Sie entdecken)? (Bild 4)
Betrachten sie die Baumgestalten (Bilder 5 & 6). Wie kommen wohl die etwas ungewöhnlichen Wuchsformen zustande?
Welche Bedeutung haben die Asthaufen? (Bild 7)
Was sagt Ihnen der Querschnitt durch einen Baumstamm einer Föhre? (Bild 8)
Betrachten sie die Wiesen kurz nach dem kleinen Waldweiher (Bilder 9 & 10): Wie wachsen die verschiedenen Gräser und Kräuter? Was unterscheidet diese Wiesen von den bisher betrachteten Weiden?
Wo sind die beiden abgebildeten Pflanzen wohl gewachsen?
Auf dem Weg durch die Weide: Eichenwäldchen: Was fällt auf an der Wuchsform der Eiche? (Bild fehlt)
Die Baumgruppe steht etwa in der Mitte zwischen Dorf und Waldrand: Eine ausladende Eiche umgeben von viel aufwachsendem Gebüsch macht deutlich, dass die Eiche früher allein gestanden hart, nur begleitet von einer oberhalb stehenden Föhre). Die Baumgestalt erzählt die Geschichte.
Mögliche weitere Themen auf dem Weg nach oben:
Klappertopf und Gras: Verbreitung und Wuchsform: Die Gräser sind in der Nähe der Klappertopfinseln deutlich kleinwüchsiger (Teilschmarotzertum)
Sommerwurz und Labkraut (Vollschmarotzer)
2. Was fällt Ihnen auf an den Landschaft in Bild 2?
Die Landschaft ist stark mit geformt durch die Weidetiere: Höhnenlinienartige Wege der grasenden Rinder, Einzelbäume mit ausladenden Äste auf Kopfhöhe der Rinder als Schattenspender
3. Was ist die Besonderheiten von Weiden gegenüber Wiesen? Was kann man davon auf Bild 2 erkennen?
Weiden werden von Tieren bestossen, die selektiv das fressen, ^was ihnen an besten behagt. Sie machen Trittschäden, die wiederum Raum für besondere Pflanzenarten schaffen. Der Kot und damit der Dünger wird über die Weide verteilt und schafft Stellen besserer und schlechtere Nährstoffversorgung. Wiesen sind uniformer. Sie werden zu einem bestimmten Zeitpunkt geschnitten. Das Heu kann auch giftige Kräuter enthalten, die die Tiere auf der Weide meiden würden. Weiden sind also in der Regel deutlich artenreicher als Wiesen.
4. Was fällt beim Blick auf Dittingen auf? (Bild 1)
Bauerndorf im Talgrund, der sich im hinteren Teil etwas weitet. Wasser im Talgrund, fruchtbarerer Boden (Ackerbau), Weiden an den steilen Hängen
5. Untersuchen sie einen Abschnitt der Grasvegetation und zählen Sie die verschiedenen Pflanzenarten, die Sie entdecken können.
Es fällt die grosse Vielfalt der Kräuter und Gräser auf. Besonders zahlreich sind die Schmetterlingsblütler (Grund?)
6. Beschreiben Sie den Föhrenwald oberhalb von Pkt. 510 (Welche Sträucher und Kräuter können Sie entdecken)? (Bild 4)
Unter den Föhren gedeiht eine Art Wiese mit viel Blaugras.