Sauber aufgeräumt zeigt sich der Aeschwald. Im Gegensatz zu früher werden die Astreste aber nicht mehr verbrannt, sondern zu Haufen aufgeschichtet, was eine grosse Fülle neuer Lebensräume schafft.
An Stämmen in diesen Haufen finden sich Holzpilze unterschiedlicher Art. Hier eine Abfolge von Schmetterlingstrameten (Trametes versicolor), oben alte wohl schon abgestorbene, unten frische mit den charakteristisschen Farbmustern (Weissfäulepilz)
Eine weiter Holzpilzart ist der gemeine Spaltling (Schizophyllum commune, Weissfäulepilz)
Die Arbeit der Pilze zeigt sich an der Holzzersetzung: Ein etwa 2 m hoher alter Baumstamm wird allmählich zersetzt.
Im oberen Teil haben Pilze eine Braumfäule ausgelöst
Im unteren Teil dagegen eine Weissfäule
Hier nun die Grenze zwischen dem Weissfäule und dem Braunfäulebereich, aussen rechts Bereich mit Weissfäule, innen (links) Bereich mit Braunfäule.
An einer lebenden Eiche (?) in der Nähe des Lolibachweges im Aeschwald wuchs im Spätherbst 2022 ein grosser Schwefelporling, der dann im Winter von Stamm abbröckelte und zu Boden fiel
Schwefelporling am Stamm (Nov 22)
Reste des Fruchtkörpers am Boden (März 2023)
An einem hohen abgestorbenen Stamm wächst ein schönes Exemplar des rotrandigen Baumschwamms (Fomitopis pinicola), ein Braunfäulepilz.
Baumschwamm von der Seite
Baumschwamm von vorne
Schwamm von unten
An Flechten erinnert dieses Baumlebermoos. Es weist auf gute Luftqualität hin.
An einem liegenden Baumstamm, der kastanienbraune Stielporling (Picipes badius) (ev auch der schuppige Porling, Cerioporus squamosus).
Blutmilchpilz (Plasmodium eines Schleimpilzes)