Weiter hinten im Lolibachtal lichtet sich der Wald wieder und macht den Blick frei auf eine offene Wiese (Abb. 1). Wie alle Wiesen ist auch diese nicht natürlich entstanden, sondern durch menschlichen Eingriff: Jedes Jahr Ende August wird sie vom Natur- und Vogelschutzverein Dornach mit Sensen gemäht, was ihre Verwaldung verhindert (Abb. 2). Das Schnittgut wird an den Rändern abgelegt, denn zu grosser Nährstoffreichtum würde Gräser und Seggen fördern und die vielfältigen Kräuter verdrängen.
Abb. 1: Der Lolibach inmitten der Feuchtwiese im Januar
Abb. 2: Der Naturschutzverein Dornach (NVD) beim Mähen der Feuchtwiese
Eine Frage stellt sich: Ist der mühsame Erhalt dieser kräuterreichen Feuchtwiese (Auch Nasswiese oder Streuwiese genannt) sinnvoll oder wäre es nicht besser, die natürliche Verwaldung zuzulassen?
Dazu ein Rückblick in die Geschichte des Lolibachtals: Die ersten genauen Karten von 1877 (Abb. 16) (4) zeigen, dass der Talgrund damals ganz waldfrei war und der Lolibach über eine weite Strecke nicht in der Talmitte, sondern am Talrand floss - so wie er es bei Haltpunkt 6 bis heute tut. Dieser alte Bachverlauf hat mit der alten Landwirtschaftsweise zu tun, als Dünger Mangelware war und die Erträge dementsprechend klein. Jeder auch nur halbwegs geeignete Flecken Land wurde damals bewirtschaftet und so auch die nährstoffreichen Talauen des schattigen Lolibachtälchens, die auch noch an heissesten Sommertagen frisches Futter versprachen. Zu diesem Zweck wurde der Bach an den Waldrand verlegt, der ebene Talgrund konnte so einigermassen bequem bewirtschaftet werden. Es entstand ein Tälchen mit Weideflächen im Sommer und Streustauden im Herbst (Knecht 1994).
Nach 1950 kam diese Bewirtschaftungsform ausser Gebrauch. Der Talgrund blieb danach zwar trotzdem noch einige Zeit offen, weil der elektrische Strom hierdurch zu den Bauernhöfen und nach Hochwald geführt wurde. 1977 verlegte die EBM die Stromleitung. Das war das Ende des offenen Talgrundes: Allmählich verwaldete der Talgrund. Es entstand langsam ein Bacheschenwald. Der Natur- und Vogelschutzverein (NVD) bedauerte den Verlust der Feuchtwiesen und begann, die letzte offen gebliebene Flächen regelmässig zu mähen.
Es stellt sich die Frage, ob der Erhalt der Feuchtwiesen Sinn macht. Zumal sich kein Bauer mehr für die zähen Halme der hier wachsenden Stauden interessiert, und keine Einstreu für Ställe mehr gefragt ist, und karge Zeiten längst über Düngemöglichkeiten auf geeigneteren Landwirtschaftsflächen ausgeglichen werden können. Ist der Mäheinsatz des Naturschutzvereines also nur von musealem Wert, ist er nur nostalgisches Anhängen an eine alte unbrauchbar gewordene Kulturform? Oder ist der Erhalt der Feuchtwiese vielleicht doch unabhängig von ihrem landwirtschaftlichen Nutzen wertvoll? Die moderne Technik hat die Landwirtschaft äusserst effizient gemacht, immer höhere Erträge pro Flächeneinheit werden erzielt. Feuchte und nasse Flächen eignen sich schlecht für eine solche Intensivierung, da sie sich nicht so leicht mit schweren Maschinen bewirtschaften lassen. So wurden die alten Feuchtwiesen in grossem Stil trockengelegt und – fast unbemerkt – sind damit ausserordentlich vielfältige Lebensräume verschwunden. So gesehen ist der Mäheinsatz des NVD keine «Ballenberg-Arbeit» (Ballenberg = Landkulturmuseum im Berner Oberland), sondern eine echte Naturschutzaufgabe: Der Erhalt des Lebensraumes «Feuchtwiesen» verhindert das Verschwinden vieler vormals häufiger Tiere und Pflanzen aus unseren Landschaften und ist ein Beitrag an die Biodiversität. In dem Büchlein «Einführung in die Vegetationskunde der Umgebung Basels» beschrieb Max Moor noch 1962 den Artenreichtum der Nasswiese im Lolibachtälchen und erwähnte 24 verschiedene Pflanzenarten (Moor 1962, 199, siehe Liste weiter unten. Die Werte aus dem Jahr 1962 stammen von M.Moor).
Die kleine übriggebliebene Feuchtwiese im Lolibach ist vielleicht erst ein Anfang?
Feuchtwiesen (auch Nasswiesen genannt) sind Naturelemente, die uns heute nicht mehr sehr vertraut sind. Die Bilderserie zeigt die Entwicklung unserer Feuchtwiese über den Lauf eines Jahres in wechselnden Zeitabständen.
Abb. 3: 22. Januar 2023
Abb. 4: 24. Februar 2019
Abb. 5: 2. März 2019
Abb. 6: 3. März 2019
Bilder 3 bis 6: Der Wald ist kahl, die Kräuter sind noch nicht erwacht (Abb. 1 stammt aus dem Jahr 2023, deshalb fehlt die Heupuppe)
Abb. 7: 9- März 2019
Abb. 8: 12. März 2019
Abb. 9: 22. März 2019
Abb. 10 25. März 2019
Bilder 7 bis 10: Zwischen den vetrockneten Halmresten beginnen verschiedene Kräuter zu spriessen. Allen voran der Bärlauch (Allium ursinum).
Abb. 11: 26. März 2019
Abb. 12: 28. März 2019
Abb. 13: 28. März 2019 Lungenkraut
Abb.: 14: 31. März 2019
Bilder 11 bis 14: Zwischen den breiten Blättern des Bärlauchs (Allium ursinum) blühen Lungenkraut (Bild 13; Pulmonaria officinalis) und Waldschlüsselblumen (Primula elatior), am Rand des Bächleins die Sumpfdotterblume (Caltha palustris).
Abb, 15: 31. März 2019 Waldschlüsselblume zwischen Bärlauch
Abb.: 16: 6 April 2019
Abb. 17: 10. April 2019
Abb. 18: 18. April seitliche Ansicht
Bilder 15 bis 18: Die Krautschicht wird immer üppiger, das Grün satter, die Frühblüher haben sich voll entfaltet.
Abb. 19: 18. April 2019
Abb. 20: 21. April 2019
Abb. 21: 25. April 2019
Abb. 22: 2. Mai 2019
Bilder 19 bis 22: Nun beginnt sich auch der Wald zu begrünen. Anfang Mai haben sich die meisten Blätter der Bäume entfaltet. In der Wiese dominiert noch immer der Bärlauch.
Abb. 23: 7. Mai 2019
Abb. 24: 20. Mai 2019
Abb. 25: 22. Mai 2019
Abb. 26: 29. Mai 2019
Bilder 23 bis 26: Der Wald ist voll belaubt, der Bärlauch blüht.
Abb. 27: 31. Mai 2019
Abb. 28: 7. Juini 2019
Abb. 29: 11. Juni 2019
Abb. 30: 21. Juni 2019
Bilder 27 bis 30: Unsere Feuchtwiese ist nur immer wieder auch stark beschattet durch die hohen angrenzenden Waldbäume. Allmählich treten auch die Sommerstauden und die grossen Seggen in Erscheinung die da sind: Mädesüss (Filipendula ulmaria), Wilde Brustwurz (Angelica silvestris), Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris), Kohldistel (Cirsium oleraceum) und Blutweicherich (Lythrum salicaria), u.a. scharfkantige Segge (Carex acutiformis) etc.).
Abb. 31: 28. Juni 2019
Abb. 32: 6. Juli 2019
Abb. 33: 8. Juli 2019
Abb. 34: 12. Juli 2019
Bilder 31 bis 33: Die Feuchtwiese wächst immer mehr in die Höhe. Langsam setzt ein erstes Blühen der hohen Stauden und Gräser ein.
Abb. 35: 18. Juli 2019
Abb. 36: 29. Juli 2019
Abb. 37: 2. August 2019
Abb. 38: 18. August 2019
Bilder 35 bis 38: Schaut man genau hin, so sieht man jetzt viele Stauden in voller Blüte, allerdings nicht so auffällig wie in einer trockeneren Wiese. Die Blüten tauchen mehrins Grün der Blätter ein und leuchten nur wenig hervor.
Abb. 39: 23. August 2019: Ausschnitt aus der Feuchtwiese eine Woche vor der Mad.
Abb 40: Schiefkopfschrecke (Ruspolia nitidula)
Bild 39 und 40: Bild 39 zeigt das Pflanzendickicht im Spätsommer etwas besser als die Bilderserie dies vermag. Hier fühlt sich die Schiefkopfschrecke (Ruspolia nitidula) wohl.
Abb. 41: 28. August 2019 vor der Mad
Abb. 42: 31. August 2019: Bei der Mad
Abb. 43 31. August 2019 Nach der Mad
Bilder 41 bis 43: Es erstaunt immer wieder wie viel Pflanzenmaterial in einer Saison zusammenkammen kann und geschnitten und auf die Seite gelegt wird. Es wird verständlich, dass diese Matten früher sehr begehrt waren, sei es für Streu, sei es als etwas zähes Winterfutter oder als Weidegrund in Sommer, wenn andere Weiden wegen Trockenheit kaum mehr Futter anbieten konnten.
Abb. 44: 22. September 2019
Abb. 45: 20. Oktober 2019
Abb. 46: 24. November 2019
Abb. 47 13. Januar 2020
Bilder 44 bis 47: Im Winterhalbjahr ist er ruhig in der Feuchtwiese. Wenn überhaupt findet das Leben vornehmlich unterirdisch statt.
Daniel Knecht hat 1994 die Vegetation im Lolibachtälchen genauer untersucht und beschrieben. Hier ein Auszug aus seiner Arbeit:
"Vor allem in den letzten 10 Jahren ist vom Natur- und Vogelschutzverein mit grossem Einsatz diese Verwaldung stellenweise aufgehalten bzw. rückgängig gemacht worden. Insbesondere auf Parz. 1675 ist der Nasswiesencharakter am meisten erhalten geblieben. Auf dieser Parzelle wurde in den letzten zehn Jahren jeweils im Winter stellenweise gemäht, was den schönen Sumpfdotterblumenaspekt vor allem entlang des Bachlaufs und sonnige Hochstaudenfluren erhalten hat. Auf den anderen Parzellen (2147, 1676, 1677, 1678) wurden Löcher in den aufstrebenden Eschenwald geschlagen, was zur Entwicklung resp. Erhaltung von mehr schattigen Hochstaudenfluren geführt hat. Die Vegetationsentwicklung (Sukzession) erfolgt auf den Nassböden der Bachaue wie folgt:
Bewirtschaftete Nasswiese: Sumpfdotter- Blumenwiesen (Calthion)
Verbrachungsstadium Spierstaudenflur (Filipendulion) Geissfussfluren
Feuchtgebüsch Holundergebüsch (Aegopodion, Berberidion)
Wald: Bacheschenwald , Hangeschenwald (Alno-Ulmion)
Die Nasswiesen gehen bei Unterlassung der Bewirtschaftung oder bei sehr spätem Schnittzeitpunkt in Spierstaudenfluren über, bei stärkerer Beschattung durch Gehölze in Geissfussfluren, die vom Aspekt her schon stark wie der Unterwuchs des Bacheschen- oder Hangeschenwaldes aussehen, nur dass sie bei mässiger Beschattung noch viel üppiger sind. 1994 waren auf den vier westlichen Parzellen der Talsohle schattige Staudenfluren (Geissfussfluren) mit viel Bärlauch und die ca. 25 Jahre alten Einwüchse mit Eschen, Bergahornen und Feldahornen dominierend. Auf gut besonnten Flächen, v.a. auf Parz. 1675, gab es auch grösserflächige Spierstaudenfluren, die im Hochsommer wesentlich farbiger sind als erstere. An einer sehr nassen Stelle auf Parz. 1675 im Bereich eines Quellaufstosses dominiert die scharfkantige Segge (Carex acutiformis). Die dominierende Strauchart auf den nassen Böden ist infolge der Nitrifizierung der Schwarze Holunder, auf den trockeneren Böden, v.a. auf Parz. 1519, der Haselstrauch. Weidenarten sind wenige vorhanden; so fehlt beispielsweise die Grauweide, die hier zu erwarten wäre. Natürlich durchdringen sich die oben geschilderten Sukzessionsstadien, vor allem dort, wo kleinräumig Pflegeeingriffe stattgefunden haben.l Überall in der Talsohle ist eine merkwürdige Eutrophierung (ein Überangebot an Pflanzennährstoffen, vor allem von Nitrat und Ammonium) zu beobachten. Überdüngungszeiger sind hoch aufschiessende Brennnesseln, das behaarte Weidenröschen und das Klettenlabkraut. Diese verdrängen andere, langsamer wachsende Sumpfpflanzen. Welches sind die Ursachen für diese Überdüngung? Möglicherweise handelt es sich um einen natürlichen Prozess. Die Bachaue ist ein von Natur aus rel. nährstoffreicher Standort. Das von oben und von den Seiten einfiiessende Sickerwasser im Boden schwemmt Nährstoffe ein (sog. Zufuhrlage). Überschwemmungen bei Hochwassern tragen ebenfalls organisches und mineralisches Material ein. Da kein Nährstoffentzug mehr durch Mahd oder Beweidung stattfindet, kommt es zu einer Anreicherung von Nährstoffen im Boden. Der Bacheschen- und Hangeschenwald, das Endstadium der Vegetationsentwicklung, sind die wüchsigsten Waldgesellschaften, die es in der Schweiz gibt. Möglicherweise haben aber auch Einzelereignisse, Hochwasser mit stark verschmutztem Wasser, "Unfälle" auf den beiden Bauernbetrieben oberhalb, zu einem Nährstoffinput geführt, der auch nach Jahren noch spürbar ist. Bekanntlich bleiben auf den sehr kalkhaltigen Böden die Nährstoffe im Pflanzen-Boden-Kreislauf, sie werden kaum ausgewaschen. Die Qualität des Bachwassers ist aber die meiste Zeit recht gut, es ist sogar eine gewisse Auswaschung an den Bachrändern feststellbar. Nasswiesen waren um die Jahrhundertwende in den tieferen Lagen des Juras und in der Birsebene noch weit verbreitet. Sie sind einerseits ein Vegetationstyp, aber auch eine Bewirtschaftungsform, eine Tradition. Bis ca. 1850 waren die Nasswiesen die beliebtesten und ergiebigsten Mähmatten. Da es nicht möglich war (auf jeden Fall noch am Ende des 18. Jahrhunderts), Wiesen mit organischem Dünger zu düngen - der Hofdünger wurde für die Rebberge und Acker gebraucht - waren diese von Natur aus nährstoffreichen Bachauen das beste Grünland. Durch künstliche Bewässerung (Wässermatten) und Ausbringen von Mergel wurde ihre Fruchtbarkeit gesteigert. Sie wurden, wenn möglich jedes Jahr im Hochsommer, wenn der Sumpfboden einigermassen abgetrocknet war, gemäht. Erst als es möglich wurde, auch ausserhalb der Auen nährstoffreiche Wiesen zu erzeugen, z.B. mit mineralischen Düngern, kamen die Nasswiesen und Wässermatten aus der Mode. Sie wurden z.B. aufgeforstet oder entwässert und in Ackerland umgewandelt. In einzelnen Fällen wurde diese Tradition bis weit in dieses Jahrhundert beibehalten, In den höchsten Lagen des Juras und in den Voralpen existiert sie noch. Auf nationaler Ebene versucht man sie jetzt mit Hilfe des Flachmoorinventars zu erhalten. Um 1900 waren bestimmte Sumpfpflanzen, die Dotterblume, der Sumpfbaldrian, das Sumpfvergissmeinicht und andere, sehr häufig; heute sind sie gebietsweise schon verschwunden. Beispielsweise der Sumpfbaldrian (Valeriana dioica), eine an sich triviale Sumpfwiesenpflanze, kommt in Dornach noch an zwei kleinen Stellen vor und steht kurz vor dem Aussterben.
In den Bachtälchen wie dem Lolibachtal wurde der Bach immer an eine Seite verlegt. Gemeinhin spricht man dabei von Wässermatten. Diese Massnahme hat aber wohl eher einer Gewässerregulierung gedient. In trockenen Sommern konnten die Matten berieselt werden, in nassen Jahren kam die Kanalisierung des Bachs einer Entwässerung gleich, vor allem konnte man so die Matten schadlos halten. Die Streugewinnung an Nassstandorten war wohl eher die Ausnahme, war doch in einem Ackerbaugebiet wie Dornach immer genug Stroh als Streu für die Ställe vorhanden". (Knecht D. 1994, S 6 -9)
Schon Max Moor, dem in Basel um 1960 sehr bekannten Botaniker, sind die Feuchtwiesen im Lolibachtälchen aufgefallen: Sie waren damals noch viel grösser. Der Talgrund war nämlich noch in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts weitgehend waldfrei und wurde sporadisch genutzt (Knecht D., Das Lolibach-Reservat, 1994)
Karte 1: Lolibachtälchen 1950 mit waldfreiem Talgrund
Karte 2: Lolibachtälchen 1960 mit etwas kleinerem waldfreien Bereich.
Karte 3: Im Besitz des NVD sind die Perzellen 2147, 1675, 1676 und 1678, die Feuchtwiese liegt vornehmlich in der Parzelle 1675. 2016 hat d. Knecht die Fläche noch einmal untersucht (siehe Pflanzentabelle)
Über die Jahre hinweg kommen einige Arten zusammen (eine aktuelle Liste findet hier: Pflanzenliste Feuchtwiese Lolibach). Vermutlich fehlen auch einige Arten. Zudem sind nicht auf der ganzen Fläche alle Arten vertreten. Einzelne Arten kommen nur lokal vor etwa an besonders besonnten oder an schattigen Stellen.
Auf der Fläche lassen sich ementsprechend einzelne Zonen unterscheiden. Die Pflanzen, die aus dem Wald in die Wiese eindringen, sind mit einem blauen "x" vermerkt. In den nächsten Jahren soll die Artenliste vervollständigt werden.
Abb. 48: Schiefkopfschrecke 2019
Abb 49: Junger Feuersalamander 2020
Abb. 50: Genabelte Strauchschnecke (Fruticicola fruticum)
Abb. 51: Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
Karte 4: Weg und Bachverlauf rund um die Feuchtwiese.: weiss Wiesenfläche; hellgrün Waldsaum, dunkelgrün Wald, blau Bächlein
Die Feuchtwiese ist nicht einheitlich gestaltet. In Bachnähe wachsen andere Pflanzen als weiter weg, andere in den stärker besonnten Bereichen als in den schattigeren. Da wir in einem Naturschutzgebiet uns befinden sollten wir die Wege nicht verlasssen. Die folgenden aufgaben kann man weitgehend auch bewältigen, ohne dass man in das Gebiet eindringt. Von den Wegen aus lässt sich einiges entdecken - eventuell unter Zuhilfenahme eines Feldstechers.
Kontrollieren Sie in der beiliegende Karte (zum Herunterladen) den Lauf des Lolibächleins durch die Feuchtwiese hindurch ein (Das Bächlein wechselt seinen Lauf auch immer wieder)
Stimmen die Grenzen? Braucht es Korrekturen? Der Wald hat die Tendenz in die Weise hineinzuwachsen.
Versuchen Sie anhand der Struktur und der Farben in der offenen Fläche verschiedene Zonen zu unterscheiden und tragen Sie diese in die Karte ein.
Welche Pflanzen sind wo besonders verbreitet?
Der Nord- und Südhang beherbergen sehr unterschiedliche Waldtypen.
Beschreiben Sie in wenigen Worten die Unterschiede der beiden Waldseiten.
Welche Sträucher bilden den Saum zum Nordhang-Wald und welche zum Südhang-Wald?
Wie sind die Sträucher gewachsen?
Finden sich da auch besondere Kräuter? Welche?
Welche Tiere sind wohl im Bereich der Feuchtwiese zuhause?
Auf welche besonderen Umgebungsbedingungen müssen sich die Tiere hier einlassen?