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Deutschland kann in 8 verschiedene Naturräume eingeteilt werden. Diese Einteilung wurde zuerst durch Klink (1900) vorgeschlagen. Jedes dieses Großgebiete beherbergt die verschiedensten Blüten und Farne.
Die 8 Gebiete sind wie folgt:
Meere, Küsten
Nordwestliches Tiefland
Nordöstliches Tiefland
Westliches Mittelgebirge
Östliches Mittelgebirge
Südwestliches Mittelgebirge
Alpenvorland
Alpen
Für jedes der 8 Gebiete gibt es einen einfachen Verbreitungsgebiet-Code. Diese können bei der Bestimmung einer Pflanze helfen und vor Fehlbestimmungen schützen. In jedem meiner Beiträge können am Ende der Beschreibungen Kürzel für die Vorkommen abgelesen werden.
- Die Meeren und Küsten besitzen das Kürzel "K"
- Das NW und NO Tiefland werden mit "F" gekennzeichnet
- Das W- und O-Mittelgebirge ist durch "M2" markiert
- Das SW Mittelgebirge besitzt das Kennzeichen "M1"
- Das Alpenvorland wird durch "AV" angegeben
- Die Alpen sind als "A" markiert
Einige Pflanzen können sporadisch in diesen Gebieten auftreten. In diesem Fall sind die Kennzeichen in Klammern "( )" gesetzt.
Einige Pflanzenarten haben sich auf bestimmte Lebensräume spezialisiert. In diesem Punkt stelle ich nach und nach einige dieser Gemeinschaften vor.
Schwingrasen - typisch für Hochmoore
Bei einem Schwingrasen handelt es sich um eine auf dem Wasser schwimmende Pflanzendecke. Sie besteht aus Moosen und anderen Wasserpflanzen.
Die Schwingrasen sind nicht immer tragfähig. Beim Betreten kann die Gefahr des Ertrinkens bestehen.
Die größten Schwingrasenvorkommen bestehen auf dem kleinen Arbersee.
Bult-Schlenken-Komplex
Bei einem Bult- und Schlenken-Komplex handelt es sich um Pflanzengemeinschaften, die Mooren ihre typische Oberflächenform geben.
Die erhöhten Kuppen bestehen aus Torf und den besiedelnden Torfmoosen.
spezialisierte Pflanzen:
Gewöhnliches Sumpf-Läusekraut (Pedicularis palustris ssp. palustris)
niedrige Schwarzwurzel (Scorzonera humilis)
Fließende Gewässer / Bäche / Flüsse (im Tiefland)
Bäche und Flüsse im Tiefland haben spezielle Eigenschaften.
Die Wassertemperatur beträgt im Durchschnitt 15°C.
Das Wasser ist sehr nährstoffreich (somit für viele Wasserpflanzen geeignet)
Die Uferbereiche sind oft von Süßgräsern, Schwertliliengewächsen und Sumpfpflanzen bewachsen.
In angrenzenden Auen-Wäldern sind oft auch größere Vorkommen von Bärlauch angesiedelt.
spezialisierte Pflanzen:
Bärlauch (Allium ursinum)
Riedflächen
Es wird auch zum Teil als Röhricht bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Pflanzengesellschaft die im Flachwasser und Uferbereich von Gewässern entsteht. Sie ist durch verschiedene Schilfarten geprägt.
Andere Formen sind die bodennassen Vegetationsbestände, die aus Gräsern und kleinen Sträuchern bestehen. Diese wachsen zum Teil im Wasser und zum Teil auf den Grasinseln in den Gewässern.
die Bilder oben zeigen das Pfrunger-Burgweiler Ried
Berghänge und Gipfelbereich des Großen Arber
spezialisierte Pflanzen:
Ungarischer Enzian (Gentiana pannonica)