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🌱 Früher als Heilpflanze verwendet 🌿
Vorkommen und Verbreitung:
Der steife Augentrost kommt in ganz Deutschland sehr zerstreut vor. Die Pflanze bevorzugt saure Magerrasen und Trockenwiesen.
Wuchsform, Stängel & Blätter:
Die Pflanze wird 5 bis 25 cm (selten 50 cm) hoch. Die Stängel sind dunkel weinrot zu grün übergehend gefärbt. Die Blätter sind eiförmig mit 8 bis 12 deutlichen Zähnen pro Blatt. Die Enden der Zähne haben eine leichte rötliche Färbung.
Blüten:
Die Blüten können von blassviolett bis leicht weiß gefärbt sein (sehr variabel). Auf der Unterlippe besitzen sie einen gelben Punkt. Am oberen Ende des Stängels bildet sich eine Krone aus dachziegelförmig angeordneten Blättern.
Verwendung als Heilpflanze:
Fast alle Augentrostarten wurden früher als Heilpflanzen verwendet. In der Volksmedizin wurde die Pflanze äußerlich bei Entzündungen im Bereich der Augen verwendet. Daher rührt der deutsche Name "Augentrost". Die Inhaltsstoffe sind unter anderem Gerbstoffe, ätherische Öle und verschiedene Iridoidglykoside.
Gefährdung der Pflanze:
Auf der Roten Liste von Deutschland ist die Pflanze noch als nicht gefährdet eingestuft.
Die einzelnen Gefährdungsgrade sind wie folgt,
- Baden-Württemberg: ungefährdet
- Bayern: ungefährdet
- Berlin: Gefährdungsgrad 1 (vom Aussterben bedroht)
- Brandenburg: Gefährdungsgrad 3
- Hamburg: Gefährdungsgrad 2
- Hessen: ungefährdet
- Mecklenburg-Vorpommern: Gefährdungsgrad 2
- Niedersachsen: ungefährdet
- Nordrhein-Westfalen: Gefährdungsgrad 3
- Rheinland-Pfalz: ungefährdet
- Saarland: ungefährdet
- Sachsen: Gefährdungsgrad 3
- Sachsen-Anhalt: ungefährdet
- Schleswig-Holstein: Gefährdungsgrad 3
- Thüringen: ungefährdet
Verbreitungs-Codes: (A), AV, M1, M2, F, K