Umgang mit individuellen Unterschieden & soziokultureller Vielfalt

Kinder verschiedenen Alters
Die Schmetterlingsgruppe unserer Kinderkrippe setzt sich aus Kindern verschiedenen Alters zwischen unter 1 bis 3 Jahren zusammen. Diese altersgemischte Gruppe bietet den Kindern ein weites Feld vielseitiger Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten. Für die Kinder entstehen verschiedene Möglichkeiten, Beziehungen einzugehen und soziale Kompetenzen zu entwickeln, wie z.B.:
  • Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft
  • Durchsetzungsvermögen und Toleranz
  • Hilfe von anderen Kindern annehmen oder selber Hilfe anbieten
  • sich als Vorbild begreifen und sein eigenes Verhalten reflektieren
  • Konfliktfähigkeit sowohl in der Auseinandersetzung mit älteren als auch mit jüngeren Kindern
Geschlechtersensible Erziehung
Für die Entwicklung der Geschlechtsidentität sind die Jahre in unserer Kinderkrippe von besonderer Bedeutung. Unsere Kinder setzen sich intensiv damit auseinander, was es ausmacht, ein Junge oder ein Mädchen zu sein und welche Rolle sie mit ihrem jeweiligen Geschlecht annehmen können. Eine Auseinandersetzung mit der Geschlechterthematik bei Kindern bedeutet immer eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Wir in unserer Einrichtung sehen es als Aufgabe, unsere Kindern bei der Entwicklung ihrer Geschlechtsidentität als Mädchen oder Junge durch die Schaffung eines möglichst breiten Erfahrungsspektrums zu unterstützen.

Interkulturelle Erziehung
Interkulturelle Erziehung ist ein wichtiges Erziehungsziel in unserer pädagogischen Arbeit. Sie ist eine grundlegende Kompetenz für das konstruktive und friedliche Miteinander von Individuen, Gruppen und Regionen mit unterschiedlichen  sprachlichen Traditionen. Ein wesentlicher Aspekt von interkulturellen Kompetenzen ist kulturelle und sprachliche Aufgeschlossenheit und Neugier. Das bedeutet zum einen, dass das Zusammenleben verschiedener Sprachen und Kulturen zur Selbstverständlichkeit wird und zum anderen, dass Erwachsene und Kinder sich für andere Lebensformen interessieren und versuchen, diese zu verstehen und zu lernen, konstruktiv auch mit „Fremdheitserlebnissen“ umzugehen. Für viele Kinder mit Migrationshintergrund ist Mehrsprachigkeit und Multikulturalität zudem eine selbstverständliche Lebensform und gehört zur Entwicklung der Identität.