Unsere erste Station heute soll DOUNE CASTLE sein. Als wir uns dem Naturparkplatz nähern, grinsen uns zwei Einweiserinnen an und weisen uns die Plätze. Als wir an ihnen vorbei zum Schloss gehen, gratulieren sie uns: Das hätten wir sehr gut gemacht.
In Doune Castle steht nun zwar gar kein Mobiliar, im Gegensatz zu Stirling Castle kann man hier allerdings jeden Winkel inspizieren. Fleißigen TVlern kommt das dann auch irgendwie bekannt vor: Doune Castle diente schon des Öfteren als Kulisse.
Von Ivanhoe (1952 & 1996) über Monty Pythons Ritter der Kokosnuss (1974) bis zu Game of Thrones (Pilot) und Outlander wurde hier vieles gedreht. Gerade die Pythons nutzten Doune Castle extensiv als Kulisse für viele Handlungsorte, da ihnen seinerzeit sehr kurzfristig die Genehmigungen für einige andere Drehorte wieder entzogen worden sind.
Das Highlight bildet der neben geführten Touren auch ausleihbare und strengstens empfohlene Audioguide - kostenfrei im Übrigen! Der Reiz besteht darin, dass der Text von Terry Jones gesprochen wird und das Ganze in der typisch pythonesken Art. Man sieht in der ganzen Burg Leute mit Kopfhörern grinsend umherrennen!
Hinter Callander wird die A84 richtig schön, und auch das Wetter beginnt sich zu bessern: Die Sonne kommt durch! Es geht vorbei am Loch Lubnaig, und als wir auf der A827 lange den Loch Tay entlangfahren, hat uns Schottland endgültig eingefangen!
Besiedlung und Zeichen der Zivilisation werden immer lichter, Ahs und Ohs häufiger!
Und dann fahren wir am Nordostende des Sees bei Kenmore noch ein etwas schwer zu treffendes Gässchen auf den Head of Glen Quaich hinauf...
Der erste Eindruck von schottischen Bilderbuch-Highlands!
Wieder unten, kehren wir in einem sehr netten Café auf einen Snack ein, bevor wir nach einem Abstecher auf den Glen Cochill-Pass zu einem kurzen Besuch auf den Hof der ABERFELDY DISTILLERY bremsen.
Kurz vor 17°° erreichen wir dann in Pitlochry unser Hotel - wieder mit Pool, der noch genutzt werden will. Das wirklich angenehme an den Pools bisher ist, dass man sich nicht lumpen lässt und die Becken auf gefühlte lauschige 30°C hochheizt - bei den Außentemperaturen eine sehr angenehme Angewohnheit.
Das Abendessen im PORT-NA-CRAIG RESTAURANT ist ein Fest und ein weiterer Meilenstein zum insgesamt etwas unerwarteten Thema Scottish desserts.