(zzgl. über 100km Anfahrt zum Treffpunkt)
Donnerstag: Fast beim Gähnen unter der Dusche ertrunken!
Die Stadt ist morgens im ganz normalen Wahnsinn. Die Stadtautobahn ist im Berufsverkehr unpassierbar; Team Green beschließt, außen herumzufahren. Doch auch der Berliner Ring wurde die letzten Tage immer wieder in der Sendung mit dem Pieps erwähnt.Team Red bleibt gar nichts anderes übrig, als voll draufzuhalten. Um alldem weitestmöglich aus dem Wege zu gehen, wird ein recht früher Zeitpunkt vereinbart - nicht zur Freude aller.
Daher kommt auch unser Traditions-Treffpunkt nicht infrage: der Schachtelwirt in Kleinmachnow. Zum ersten Male überhaupt führt uns die Anfahrt zu unserer Tour nicht über die A9. Und mit dem Autohof Theeßen (der erste mit bekanntermaßen erträglichem Kaffee und einer brauchbaren Toilette) ist der neue Treffpunkt auch schon beträchtlich weit entfernt.
Gegen 8°° treffen wir uns dort, was bereits vor offiziellem Beginn der Tour einen dreistelligen Kilometerstand auf die Uhr schreinert, eine rund anderthalbstündige Anfahrt bedeutet und somit ein Aufstehen mitten in der Nacht.
8:45 - Nach einem Kaffee, einer Besprechung und dem Jetzt-geht-es-endlich-los-Umeinanderherumtanzen brechen wir endlich auf.
10:45 - Da wir es nicht bis in die Nähe der holländischen Grenze schaffen werden, ist kurz hinter Hannover erstmalig Spritfassen angesagt. Nur wenige hundert Meter abseits der Bahn ist der Treibstoff über 20cts billiger!
12:00 - Wir verlassen die A2 und schlängeln uns ein Stück Bundesstraße durch und um Bad Oeynhausen, die dann zur A30 wird.
13:45 - Trotz aller Vorbereitung werden die ausgewählten Tankstellen vor der Grenze verpasst (der Sprit ist in Holland erheblich teurer). Die letzte bekannte Möglichkeit erfordert einen Ausflug nach Schüttdorf.
14:15 - Wir passieren die Grenze nach Holland und machen eine Kaffeepause.
16:45 - Wir erreichen nach einigen Umwegen ;-) unser vorgebuchtes Hotel. Das ist entweder keiner Worte wert oder wird eine längere Geschichte. Am Ende ist es ganz ok, und wir wollen eh nur hier schlafen.
Nur kurzes Aufhübschen, dann geht es in die Altstadt. Wir gehen ausgiebig spazieren und finden auch ein uns bekanntes Restaurant irgendwann wieder, in dem wir hervorragend speisen.
Zu viert ist ein Taxi zurück zum Hotel für nur rd. €20 die schnellste und bequemste Lösung.