Am Vorabend beim Feierabendbier an der Hotelbar empfahl uns der Barmann, am nächsten Tag früh(!) aufzubrechen, da sich im Tagesverlauf vor den beiden noch folgenden Tunneln gerne lange Schlangen bilden. Tatsächlich sind wir mit einiger Verzögerung noch vor halb neun wieder auf der Straße.
Die Fahrt bis zum Knoten Salzburg verläuft ereignislos, dann piepen wieder die Navis: Stau an der Grenze zu Deutschland, der wieder eine halbe/dreiviertel Stunde klauen soll. Diesmal haben wir mehr Glück, die Umfahrung über Wals kostet uns tatsächlich nur 10 Minuten!
Der Verkehr auf der A8 ist erwartungsgemäß einigermaßen zäh, aber immerhin geht’s vorwärts. Während wir auf München zuschlendern, funken wir erneut die Limette an, und verabreden uns für eine vorgezogene Mittagspause erneut im Alten Wirt.
Um halb zwei machen wir uns dort erst wieder fort, der Rest ist schnell erzählt:
Kurz vor 16:00 ist Nachtanken wie fast immer in Plech. Erstaunlicherweise herrscht schon wieder ein gewisses Hungergefühl, wenigstens aber ein Kaffee soll sein, also schnell die Straßenseite gewechselt, mindestens eine weitere halbe Stunde verschwendet, und schon geht es weiter. Der Kaffee fordert natürlich seinen Tribut, so dass bei Eisenberg kurz vor sechs erneut ein Zwangshalt nötig ist.
Von dort fahren wir tatsächlich in etwas unter zwei Stunden durch bis zum Rastplatz Parforceheide an der A115 - unserem traditionellen Ort der Verabschiedung (19:36)! Wir herzen uns alle heftig, schwören, dass wir das nächstes Jahr unbedingt wieder machen wollen und verabschieden uns voneinander. Gemeinsam fahren wir noch das letzte Stück bis zum Dreieck Funkturm, hier trennen sich unsere Wege...
Winken!
Blinken!
Endgültiger Abschied!
Die 2017er Fahrt ist hier offiziell beendet...
Wir haben auf unserer Reise - aus Zeitmangel oder Selbstüberschätzung - soviel Sehenswertes auslassen müssen, dass es sicher in nicht allzu ferner Zukunft ein weiteres Mal heißen wird:
″Ovaj put ćemo ponovo u Hrvatsku!″.