Was letztlich schon vor Split durchschien und inzwischen auch längst zur Gewissheit wurde, gossen wir gestern noch in einen veritablen Plan: Auch die Plitvicer Seen, geschweige denn Ljubljana, schaffen wir noch ohne Hektik, und so buchten wir eine weitere Doppelübernachtung bereits ein gutes Stück weiter die Küste hinauf, auf dass wir für die Rückfahrt bereits einen ansehnlichen Teil des Rückweges bewältigt haben.
Und so brechen wir einigermaßen zeitig auf nach Bibinje, wo wir ein Apartment direkt am Strand gemietet haben.
Vorher müssen wir allerdings nicht nur unser Gepäck aus der Stadt schleppen, sondern auch noch die Autos ein zweites Mal kaufen! Nach dem Einschub des ersten Parktickets in den Automaten müssen wir uns gegenseitig aus einer durch vollständigen Verlust jeglicher Fassung hervorgerufenen Ohnmacht erwecken: Das Display ruft das nahezu Doppelte des ohnehin schon schamlosen aber erwarteten Preises auf. ist die Taste der Wahl! Mit dem Ticket sprechen wir noch etwas benommen beim Parkwächter vor, der erst auf das seinem Schulterzucken folgende energischere Auftreten mit Geste auf das Preisverzeichnis langsam eine gewisse Bereitschaft zeigt, sich mit der Angelegenheit zu beschäftigen. Daraufhin möchte er zwar den ausgewiesenen Betrag gleich in bar haben, aber uns ist schon bald alles egal - sage und schreibe 960 Kunos will man für die zwei Nächte von uns (gemäßigter Wechselkurs von 7,40 Knoten/€!).
Pro Auto!!!
Beladen wird dann auf dem Rondell-Parkplatz hinterm Hilton! ;-)
...dann nichts wie weg!
Nach einer ereignislosen Fahrt erreichen wir kurz nach 16:00 Bibinje.
Erneut haben wir ein Knaller-Apartment mit zwei Schlafzimmern in einer riesigen, neu und ziemlich cool ausgestatteten Wohnung erwischt. Die Bude ist nicht nur neu eingerichtet, das Haus ist noch nicht mal auf der Guglmäpp, was das Auffinden zunächst etwas erschwert.
Danach geht es allerdings ohne viele Umwege runter und ins Wasser - das erste Mal in diesem Urlaub überhaupt!
Unsere Vermieter wissen, wie man Gäste beeindruckt: Im Kühlschrank stehen zwei Flaschen Wein und eine Platte mit Aufschnitt, allerlei Leckereien und dem dazugehörigen Brot. Ausgezeichnet! Besser wird’s nicht mehr!
Nach ausgedehntem balcony sitting machen wir uns die Uferpromenade entlang auf die Suche nach einem geeigneten Platz für das Abendessen. Auf dem Weg stürmen wir noch den örtlichen Supermarkt: 25qm, die wir um mehrere Kilo Trinkbares und einiges Obst erleichtern.
Die Wahl des Restaurants fällt auf ein eher rustikales und einfacheres Lokal in Nähe unserer Wohnung. Die Belohnung ist die wahrscheinlich geringste Rechnung, die wir auf der gesamten Fahrt produziert haben.