Vom Rassendenken zur Rating Agentur...

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Nun man kann nicht Leugnen das in der Vergangenheit die Rassendiskriminierung ein eigentlich eher dunkles Kapitel der Menschheit gewesen ist. Sie ist heute Leider nach wie vor präsent in unserer Welt. Das beginnt schon bei dem Ausdruck „Ausland“. Dieses Modell kann man um sämtliche Randgruppen der Gesellschaft erweitern. Genau wie damals, könnten wir ein Modell umlegen, auf die heutige Gesellschaft. Wo und einst die Hautfarbe, die Sprache und unsere Lebensweisen unterschieden, was heute eigentlich auch wenn nicht in dem Maße wie noch vor 100 Jahren immer noch der Fall ist; und aufgrund von Aufklärung und Bildung und dem damit verbundenen Wachstum der Toleranz geschwächt wurde, verlagert sich dieses Problem heutzutage auf die Bonität. Somit ist es Heutzutage weniger das Problem, ob jemand Schwartz oder Weis ist, ob Dick oder Dünn, ob Hetero oder Schwul, … sondern eher ob arm oder reich. Wobei hier auch noch Aufgrund von der „normalen“ Lebenssituation der Personen differenziert werden muss. Ein Magnat ist reicher wie ein Großindustrieller. Ein Großindustrieller ist Reicher wie ein Kleinunternehmer. Ein Kleinunternehmer ist Reicher als meist ein Arbeiter. Ein Arbeiter ist reicher wie ein Bettler. Und den Bettler, den findet man überall versteckt in allen Schichten. Wo in der 3. Welt um Essen gebettelt wird, wird hierzulande um Essen, Geld, Arbeit, Aufträge und auch um immer mehr gebettelt. Und je mehr man schon hat umso mehr kann man beanspruchen. Zumindest so ähnlich funktioniert die Bonität. Das heutige Bonitätssystem scheint darauf ausgelegt zu sein die Jenen die zu einem Zweck Kapital benötigen zu Sklaven der Schulden zu machen. Umso dringender ein rettender Kredit benötigt wird umso eher Packen die Banker anstatt der Freundlichen Heuchlermasche die Keule aus um auf den hilfesuchenden auch noch einzudreschen.