Gepostet am: 17.12.2017 18:17:07
Ende April/Anfang Mai 2017 sind in der Uni-Klinik Ffm. drei Patienten am Klebsiella-Bakterium verstorben, zwei weitere Patienten wurden mit Klebsiella infiziert.
Ein Mann war in den Erdbach gefallen und hat sich das Jochbein gebrochen und offensichlich dabei unfreiwillig Bachwassser geschluckt. Lt. Uni-Klinik Ffm. und Uni Bonn sind die Verstorbenen an ihrer Grunderkrankung gestorben.
So harmlos wie von dem Gesundheitsamt Ffm. dargestellt, sind MRSA-Keime nicht. Diese Keime sind in der Regel nicht nur Antibiotikaresistent sondern auch Desinfektionsmittelresistent. Sie sind langlebig, überleben sehr hohe sowie niedrige Temperaturen über einen längeren Zeitraum. Beim Kontakt mit diesen Keimen genügt normales Händewaschen nicht. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, (Immunsupremierte Menschen z.B. bei einer Krebserkrankung) bedeutet eine Infektion mit diesen Keimen das Todesurteil.
Die Erklärungen des Gesundheitsamts Ffm. und des Umweltministeriums Wiesbaden sind dahingehend nicht glaubwürdig, dass dieses Bakterium aus einer Kläranlage stammen würde, denn das würde bedeuten, dass viele Menschen mit diesem Bakterium infiziert sind, was aber wegen des jahrelangen Krankheitsverlaufs, ohne dass dies in die Öffentlichkeit gelangt, unwahrscheinlich ist.
Das Klebsiella-Bakterium stammt aus der Massentierhaltung. Verschiedene Ursachen führen dazu, dass landwirtschaftliche Bakterien/Viren in Gewässern landen, z.B. durch nicht eingehaltene Abstände zu Bächen bzw. Entwässerungsgräben beim Gülleausbringen, Gülleausbringung auf wassergesättigte, gefrorene, schneebedeckte Böden und nicht zuletzt durch zu hohe Güllemengen.
Weitere Todesfälle gab es im Herbst 2018 in der Uniklinik Dresden.