Seit Sept. 24 wird die Giftspritze hier geparkt
PFAS-Pestizide Sept. 2025
Sogenannte Ewigkeitschemikalien reichern sich in der Umwelt und in unseren Körpern an und gelten als mögliche Auslöser von Krebs, Schilddrüsenerkrankungen und Leberschäden. Viele Menschen vermeiden Anti-Haftpfannen und Outdoorkleidung mit PFAS-Imprägnierung. Doch was kaum jemand weiß: fast 2000 Tonnen PFAS landen jährlich als Pestizide auf unseren Tellern. Sie gelangen über Lebensmittelrückstände direkt in unseren Körper.
Über 10% der in Deutschland zugelassenen Ackergifte sind PFAS-Pestizide.
Einmal auf dem Acker, zerfallen Pestizide nie vollständig, sondern hinterlassen die Ewigkeitschemikalie TFA (Triflouracetat) in der Umwelt.
Ganz im Sinne der Chemieindustrie wurde TFA lange als unbedenklich eingestuft. Doch aufgrund neuer Studien mussten die deutschen Behörden kürzlich eine klare Warnung aussprechen: TFA kann der Entwicklung des Fötus während der Schwangerschaft schaden und vermutlich auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Doch obwohl die Risiken bekannt sind, bleibt die deutsche Regierung untätig.
Das es anders geht zeigt Dänemark. Dort haben die Behörden gehandelt und 23 PFAS-Pestizide verboten – wegen zu hoher TFA-Werte im Grundwasser.
Ein PFAS-Pestizid belastet, einmal gespritzt, auf ewig unsere Umwelt und gefährdet so unsere Gesundheit und aller nachfolgenden Generationen.
https://velt.nu/nieuws/sos-slaapkamer-gemiddeld-21-pesticiden-elke-slaapkamer
Im Sommer 2024 wurden in den Niederlanden und Belgien Staub aus 112 Schlafzimmern in einem Labor auf Pestizide untersucht, es wurden 137 verschiedene Pestizide gefunden, eines davon ist seit 1974 verboden.
Abhängig vom Brouwser mit dem du ins Internet gehst lässt sich die Seite in die deutsche Sprache übersetzen. Probiere es erstmal mit dem Link. Bei Google ist oben in der Adresszeile rechts nach der Adresse von "velt" vor dem Stern für Lesezeichen ist ein Zeichen das aussieht wie ein X mit Deckel mit einem A nebendran, draufklicken und die Seite ist in deutsch übersetzt. Dann SOS Schlafzimmer auswählen.
Bericht der Radboutuniversität Nijmegen/NL über Glyphosat von Prof.Dr. Bas Bloem (Neurologe):
https://www.groene.nl/artikel/de-gezondheidsrisico-s-van-glyfosaat
Die EFSA (Europ.Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat wichtige Informationen bei der Zulassung von Glyphosat zurückgehalten.
20.04.2023 12.53h
Blührandsteifen: Die viel gelobten Blührandstreifen an Ackerflächen sind wirkungslos, da der sog. Abdrift (Sprühnebel) auch auf die insektenanlockenden Blumen einwirkt und so die Biodiversität nicht erreicht werden kann.
Glyphosat
BNN: Bundesratsinitiative zum Verbot von Glyphosat 13.09.2014
Durch diese auch als "Totspritzen" bekannte Behandlung mit einem Totalherbizid wenige Tage vor der Ernte entstehen die im Vergleich höchsten Rückstände auf Lebensmitteln; beispielsweise bei Getreide. Dies ist besonders bedenklich, da in den letzten Jahren durch mehrere Studien Zweifel an der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Glyphosat aufgekommen sind.
Am vergangenen Freitag war eine Initiative, ausgehend von Baden-Württemberg, zum Verbot von Vorerntebehandlungen mit Glyphosat im Bundesrat erfolgreich. Ein solches Verbot des Pestizids nützt auch dem Ökolandbau, da so die Gefahr von Abdrift auf benachbarte Flächen verringert werden kann.
"Das Totalherbizid Glyphosat wird noch immer zur Vorerntebehandlung eingesetzt. Die dadurch entstehenden Risiken einer Kontamination von konventionellen Feldern ohne Glyphosateinsatz oder Bio-Flächen sind hoch. Daher begrüßt der BNN ausdrücklich diese Initiative zum Verbot von Glyphosat und fordert eine schnelle Umsetzung", so Kirsten Arp, Leiterin des BNN-Monitoring für Obst und Gemüse.
Die Ländermehrheit befürwortete am 8. November auch das Verbot im Haus- und Kleingartenbereich. Nicht zuletzt, weil die Rückstände von Glyphosat in Oberflächenwassern nach wie vor hoch sind und so ein zusätzlicher Eintragsweg ins Ökosystem ausgeschlossen werden kann.
(BNN)23.07.2013
Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/14291) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/13988) schreibt, wurde für das Jahr 2011 ein Absatz von 5.359 Tonnen des Unkrautbekämpfungsmittels registriert.
27.06.2013
Die Unstatistik des Monats Juni ist die Meldung des Südwestrundfunks „Bei 70% aller deutschen Großstädter konnte das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Urin nachgewiesen werden“ (SWR Landesschau aktuell, 13. Juni 2013). Diese Zahl resultiert aus einer Untersuchung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seines europäischen Dachverbands Friends of the Earth (FOE) an 182 Stadtbewohnern aus 18 Ländern, davon 10 aus Deutschland.
14.11.2013 BUND nimmt Spot aus dem Netz:
An seiner Kritik an dem Totalherbizid, das gravierende Umweltschäden verursache sowie inakzeptable Gesundheitsgefahren berge, halte der BUND jedoch fest.
Der Spot war gegen eine Industrie gerichtet, die vom umwelt- und gesundheitsschädlichen Gifteinsatz lebt. Und gegen eine Agrarpolitik, die nicht bereit ist, Mensch und Natur vor dem schädlichen Wirken der Agrarindustrie zu schützen."
Quelle: gabot.de
Glyphosat wurde im Frühjahr 2015 von der W'HO als krebseregend eingestuft.
Neonicotiniode: (So wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet)
Wurden im Frühjahr 2015 von der Universität Wageningen/NL durch ein neues Testverfahren für wesentlich schädlicher als bisher angenommen, identifiziert.
We moeten helemaal van de pesticiden af in de tuin- en akkerbouw
Marcel Dicke, hoogleraar aan de Universiteit Wageningen
Professor Dicke fordert ein Total-Verbot von Pestiziden für Gärten und Landwirtschaft.