Grundwasserneubildung: In den letzten Jahrzehnten ist die landwirtschaftliche Produktion jedoch von zunehmender Intensivierung und Spezialisierung gekennzeichnet. Die intensive landwirtschaftliche Produktion ist eine der wichtigsten Ursachen für Eutrophierung und Schadstoffbelastung der Umwelt (insbesondere Böden und Gewässer), die Reduzierung der Biodiversität und die Beeinträchtigung der natürlichen Bodenfunktionen. Die Emissionen der landwirtschaftlichen Produktionskette müssen in die Treibhausgasbilanz mit einbezogen werden.
Durch die Energiekrise ist regelmäßig zu hören, dass Biogas CO2-neutral sei, dem muss widersprochen werden: Biogas ist in seiner Umweltschädlichkeit vergleichbar mit Kohlekraftwerken. Es müssen auch alle Emissionen die durch den Anbau von Mais und Getreide, sowie durch die Gülleentstehung (die gesamten Einsatzstoffe), also der Gesamtprozess, in die Emissionsbilanz mit eingerechnet werden.
Bis Ende 2022 war es nur eine Vermutung, dass in Biogasgülle Phosphan enthalten ist, inzwischen hat sich diese Vermutung bestätigt (Institut für Tiermedizin Uni Leipzig).
Des weiteren wird der großzügige Einsatz von Triazol-Antimykotika in der Landwirtschaft verdächtigt, dazu beigetragen zu haben, dass sich die Verbreitung der neuen pathogenen Hefepilzerkrankung Candida auris beschleunigt hat. Pestizide führen zur Beeinflussung ganzer Ökosysteme, da neben dem Schädling auch andere Lebewesen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Das Wort "Bio" ist bei Menschen positiv belegt und deshalb denkt man, daß Biogas völlig ungefährlich sei. Biogas enthält zahlreiche Atemgifte, z.B. Methan, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff. Ähnlich wie reine Gülle sind Gärreste (Biogasgülle) Nitratbomben.
Die ökologischen Schäden trägt die Allgemeinheit.
Die Flächenkonkurenz der Anbauflächen für Lebensmittel-, Futtermittel- und Bioenergiepflanzen führt mittelbar zu steigenden Lebensmittelpreisen, auch auf dem Weltmarkt. Verlierer der steigenden Preise ist jetzt bereits die Gruppe der Bevölkerung, die ohnehin schon nicht genug zu essen hat, die Menschen in der 3. Welt nämlich. Die Heizkosten die durch die Warmwassernutzung von Biogasanlagen hier eingespart werden, müssen von den Menschen der 3.Welt durch höhere Preise für Getreide auf dem Weltmarkt mitfinanziert werden. Weitere Informationen zu Biogas finden sie auf der linken Seite in der Übersicht.
Windenergie ist 10x effektiver als Maisbiogas.
Für die gleiche Feuerungsmenge von 1.060 Liter Heizöl sind 9.500 Tonnen Maissilage notwendig!