Der Name "Tucson" wurde abgeleitet aus dem Begriff der O'odham-Indianer Cuk Ṣon [tʃʊk ʂɔːn], mit der Bedeutung "[am] Fuß von dem schwarzen [Berg]".
Tucson war bereits um 12.000 v. Chr. durch Paläoindianer besiedelt. Nahe dem heutigen Stadtzentrum wurden Reste eines Dorfes gefunden, das hier etwa 1000 v. Chr. stand. Zwischen 1200 v. Chr. und 150 n. Chr. wurde die Gegend um Tucson landwirtschaftlich genutzt. Die Stadt gehört damit zu den am längsten fortwährend besiedelten Orten der USA. Die damaligen Einwohner bauten Bewässerungskanäle, um die Mais- und Bohnenfelder zu bewirtschaften. Zwischen 600 und 1450 n. Chr. siedelte die Hohokam-Kultur in diesem Gebiet.
Die Mission San Xavier del Bac wurde nahe dem heutigen Tucson im Jahr 1699 durch den italienischen jesuitischen Missionar Pater Eusebio Francisco Kino gegründet. Die Stadt wurde schließlich am 20. August 1775 mit dem Bau eines Presidios (Festung) unter Leitung von Hugo O’Conor durch die Spanier gegründet. Nach der Unabhängigkeit Mexikos von Spanien 1821 gehörte Tucson zu Mexiko. Mit dem Gadsden-Kauf fiel die Stadt 1853 an die Vereinigten Staaten. Von 1867 bis 1877 war Tucson die Hauptstadt des Arizona-Territoriums.
Der Sentinel Peak ist eine 2,897 ft (883 m) hohe Bergkuppe in den Tucson Mountains südwestlich der Stadt Tucson, Arizona. Die ersten Bewohner des Santa Cruz-Tals betrieben Landwirtschaft am Fuße der Berge entlang des Santa Cruz River. Das fruchtbare Land am Fuß des Sentinel Peak wurde ab ca 2.000 vor Chr. (bis in die 1930er Jahre). An den Hängen gefundene Steinkuhlen wurden als Orte interpretiert, wo Mais und Bohnen zu Mehl gemahlen wurden. Um 1690 wurde dort lebende O'odham Indianer von Pater Eusebio Francisco Kino, der in der Nähe die Missionsstation Mission San Xavier del Bac errichtete. Presidio San Augustin del Tucson wurde 1775, errichtet. Wachen wurden schon früh auf dem Sentinal Peak stationiert, wo ein steinerner Ring mit ca. 8 m Durchmesser und fast 1 Meter dicken Mauern als Befestigung errichtet wurde, um von dort aus Angreifer, i. d. R. marodierende Apachen rechtzeitig zu erkennen. Weitere Mauerreste deuten auf eine niedrige Mauer im Norden sowie einen zweiten Steinring. Von dieser Funktion als hochgelegener Spähposten hat der Berg seinen Namen erhalten. Während des Bürgerkriegs waren dort bewaffnete Wachen oder Soldaten postiert. Ein Leinentuch, welches über den Mauerring gespannt wurde, schützte die Wachposten vor der Sonne. Erst 1916 wurde aus weiß gestrichenen Basaltbrocken aus einem nahen Steinbruch ein großes 'A' auf der Ostflanke des Berges errichtet. Hiernach entstand die Bezeichnung A-Mountain.
Die Stadt Tucson ist Verwaltungssitz (County Seat) von Pima County im südlichen Teil von Arizona, einem Territorium bzw. Bundesstaat der Vereingten Staaten von Amerika. Das Pima County, eines der vier ersten Countys in Arizona, wurde im Jahr 1864 gegründet und nach den Pima-Indianern, die hier leben, benannt. Das Pima County wurde auf dem vom Gadsden-Kauf erworbenen Land 1853 gegründet. Ursprünglich umfasste das County den Teil Arizonas östlich von 113°20' westlicher Länge und südlich des Gila Rivers, im Süden begrenzt durch die Grenze zu Sonora, Mexiko, und im Osten durch diejenige zu New Mexico. Bald danach entstanden die Countys Cochise, Graham und Santa Cruz und das Pima County wurde kleiner.
Quellen: wikipedia.org
Die Stadt Tucson entstand in SecondLife auf der Sim AZ Arizona als virtuelles, deutschsprachiges Wild-West-Roleplay-Projekt ca. Mai 2008 mit einer Timeline von 1860-1880. Durch Verbund mit anderen SL-Sims ist AZ Arizona Bestandteil einer umfassenden, internationalen Wild-West-RP-Simulation auf Basis des WW-Meters, aber auch Dank Einsatz von Translatoren und viel Enthusiasmus. Die assoziierten WW-RP-Landschaften waren/sind durch direkte Nachbarschaft und/oder Einsatz des gleichen WW-Meters und dem Einsatz von Telegrafenstationen gegeben. Diverse Gruppenmitgliedschaften fördern die Identität und das Wild-West-Rollenspiel. In der Hochzeit (2014)* boten über 30 Sims Seite an Seite einen Verbund mit großer geographischer und sprachlicher Vielfalt, wenn auch pro Sim ggf. ein leicht abweichendes Regelwerk beachtet werden will. Wer die Grundregel: Sei freundlich und aufgeschlossen und beachte eine gewisse Kleiderordnung berücksichtigt, wird wohl in keiner WW-RP-Sim wirklich anecken. Ein weites Land: Eine simple Kanuexpedition konnte auf den verbundenen Wasserwegen dann schon mal 1,5 h Echtzeit dauern (wenn man nicht zu einem Tauschhandel oder Plausch anhielt). Auf dem Land werden natürlich vor allem Pferde und Kutschen genutzt. Auf einigen Sims, hierzu gehören auch AZ Arizona und AZ Arizona West, hat nun auch die Eisenbahn Einzug gehalten. Manche Sims erstrecken sich über mehrere Etagen, manche Gebirge sind durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Teleporter finden sich ggf. in Minenstollen, hinter Türen, an anderen geheimen oder auch zentralen Orten.
Besucher sind in der Regel immer willkommen, werden jedoch gebeten, dann den sogenannten Besucher- oder Visitor-Tag zu tragen und dann auch nicht direkt in das RP-Geschehen einzugreifen. Als Besucher fallen Sie natürlich irgendwie auf und werden oft bald von freundlichen Mitspielern 'bemuttert'. Generell können Sie sich natürlich frei auf der Sim bewegen. Die meisten Gebäude haben keine Zugangsbeschränkung. Wo eine Beschränkung vorliegen sollte, werden Sie bestimmt selbst feststellen. Es gehört andererseits auch zur Netiquette, sich dann nicht in verschlossene Gebäude hineinzumogeln. Einige Nutzungsmöglichkeiten sind erst dann gegeben, wenn Sie über eine entsprechende Gruppenmitgliedschaft verfügen. Diese Mitgliedschaften sind meines Wissens allesamt kostenfrei.
Wer die Stadt Tucson verlässt, sollte auf Schlangen und wilde Tiere wie Büffel, Eber oder auch Alligatoren (an diversen Wasserläufen südlicher US-Staaten) achten. Diese Kreaturen gibt es sicherlich auch auf vielen anderen WW-Sims. Außerhalb der Stadt, aber oftmals auch in der Stadt, sind Natives diverser Tribes und Nations anzutreffen. Auch diese sind in RP-Gruppen organisiert, wie auch die eine oder andere Cavallry-Truppe. Es gibt also einiges zu entdecken.... in diesem Sinne: Howdy Fremder und sichere Wege, Freund!
*s. a. Kartografie-Projekt des TC