Häuser, Hütten und Ställe können aus diversem Material gebaut werden. Das Tucson in der damaligen Zeit begnügte sich mit Lehmbauten, also kaum Holz oder Stein oder gebrannte Ziegel (bricks). Der noch ungebrannte Lehmstein (adobe) braucht nur die seltenen Regenfälle zu fürchten. Wenn man dem Schreiber Browne trauen mag, verzichtete man um 1863 noch auf aufwendige Gebäude (kein Hotel, keine Herberge, unverputzte, ungetünchte Wände, gestampfter Boden) ...
Woher Informationen nehmen? Das WorldWideWeb bietet zum Glück viele Quellen und die meisten Augenzeugenberichte und Original-Dokumente aus der Zeit um 1860 unterliegen ja nicht mehr dem Copyright, welches, lasst mich nicht lügen, nach 70 Jahren verfällt. Andererseits: Wenn die Bilder in einer Issue neueren Datum veröffentlicht wurden... also: Augen auf beim Recherchieren und Zeit beim Recherchieren in den verstaubten Archiven.
Mason Archival Repository Service: http://mars.gmu.edu/handle/1920/228
San Xavier Hotel, Tucson, Arizona, ca. 1893 http://mars.gmu.edu/handle/1920/29 http://mars.gmu.edu/bitstream/1920/29/1/Image12.jpg
Ein Hotel aus 1893 im Victorianischen Stil: http://mars.gmu.edu/bitstream/handle/1920/53/image26.jpg?sequence=3&isAllowed=y http://mars.gmu.edu/handle/1920/53
Hotel bei San Xavier (Steinbau) https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g150772-d3151161-Reviews-Mision_San_Francisco_Javier_de_Vigge_Biaundo-Loreto_Baja_California.html
Beim Überschreiten der Landes(sim)-Grenzen werden die Züge kurzfristig angehalten. Doch da steht meist gar kein Signal....
Das möchte ich ändern und habe recherchiert, was die amerikanischen Signalanlagen der damaligen Zeit, die 'semaphores' angeht. Erstaunlich wie schnell man hier elektrische Kontrollmechanismen und Beleuchtungen eingeführt hat. Verständlich, da auf amerikanischem Kontinent ein Blizzard so ein mechanisches Signal gerne mal vereisen und so unbrauchbar machen konnte. Doch bei uns im Süden scheint ja meist die Sonne. Da der Zug automatisch vor einer Sim-Grenze stoppt, reicht hier ein einfaches Signal ohne Script.
Meine Recherchen führten mich zum sogenannten '2A'-Signal, zu welchem es dann doch erfreulich viele Abhandlungen gibt, wenn man sich in einer großen Suchmaschine geduldig durchhangelt. Fazit: es gibt generell zwei Signaltypen: ein absolutes (absolute) und ein optionales (permissive). Beim absoluten Signal ist der optisch weithin sichtbare Arm länglich rechteckig, beim optionalen läuft er in einer Spitze aus und ist auf der Sichtseite rot oder orange, später auch gelb. Beide Varianten weisen auf dem äußeren Drittel eine weiße Fläche aus, damit die Lokführer die Signalfarbe und Position eindeutiger erkennen können.
Bei beiden Signalen gibt es meist drei Positionen, welche bald zusätzlich mit einem Licht für die Erkennung in Dunkelheit ähnlich einer Ampel unterstützt wurden. Senkrechte Position = grün = freie Fahrt, schräge Position = gelb = Achtung, verlangsamte Fahrt, Warnung vor nachfolgendem Stopp-Signal, waagrechte Position = rot = Stopp-Signal. Beim absoluten Signal muss der Lokführer warten, bis das Signal umgestellt wird, beim optionalen Signal darf er hingegen nach dem Stopp die Fahrt (ggf. unter Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen) wieder aufnehmen.
Daher habe ich mich entschieden, in Anlehnung an etliche Grafiken und historische Bilder ein optionales 2A-Signal nachzubauen. Ein erster Ansatz ist eine vier-Seiten-Textur für eine 1-Prim-Säule. Die Grafik links zeigt dieses in Position für freie Fahrt, rechts in der Achtung-Variante. Ich werde eine permissive stopp- oder permissive attention-Variante aufstellen. Folgevarianten sind denkbar mit separatem, auf Klick beweglichen Prim für die Semaphore-Einheit.
Franzoesische-Eiche-hell-Gran-Via_gefastePlatte1024_512
Eiche-Hell-Gekaelkt gefastePlatte800_533