Frau Haruko Obokata
Ich wurde 1903 geboren und habe gelernt, die deutsche Sprache und auch die englische Sprache in Osaka.
Mein Studium absolvierte ich an der Präfekturalen Frauenfachschule Ōsaka (大阪府女子専門学校, Ōsaka-fu joshi semmon gakkō). Meine Professoren (unter anderem Nagai Nagayoshi org. Chemiker und Pharmakologe gelernt an Humboldt-Universität, Berlin) haben gelobt, meine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich der Medizin.
Drei Jahre habe ich gearbeitet mit einem guten Arzt in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Herr Ludwig Philipp Schweitzer hat mir gezeigt, dass ich bei meiner Arbeit auch die Metawissenschaften beachten soll. Ich erlernte hierbei auch Kenntnisse der französischen Sprache sowie einiger der örtlichen Sprachen und Schriftzeichen.
Ich freue mich auf die gute Expeditions-Arbeit in der südlichen Polarkreisebene.
Anbei eine Fotographie von japanisch kaiserlichem Hof-Fotograf, anlässlich meiner Vermählung mit dem Neffen des 從一位dajō daijin (Großkanzler).
Meine Erzieherin, die Direktorin des Kaiserinnenpalastes hat es sich nicht nehmen lassen, mir ein Empfehlungsschreiben auszuhändigen, welches Ich Ihnen im Original gerne vorlegen möchte.
Ihre ergebene Dienerin
Obokata Haruko
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Anhang - Empfehlung:
Frau Obokata hat in Ihrem Leben viele Kenntnisse erlangt, die ihr in Ihrem späteren Leben zu großem Glück und einer glücklichen Ehe verhelfen werden.
Sie hat inzwischen den 3. DAN in Daitō-ryū Aiki-jūjutsu, sowie eine grundlegende Ausbildung mit modernen europäischen Waffen erhalten, um Verletzte noch besser versorgen zu können. Bei der Bekämpfung von Cholera und Geschlechtskrankheiten hat Frau Obokata viel Gutes für den Kaiserpalast getan.
chūgū no daibu (Direktorin im Kaiserinnenpalast)
Übersetzung durch xxx (beglaubigt und gesiegelt)
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Nicht für die anderen gedacht: Frau Obokata hat den Auftrag so viele Gegenstände wie möglich auf der Expedition zu verstecken und wenn möglich nach Japan zu bringen.
Viel Spaß
Sehr geehrte Frau Obokata,
herzlichen Dank für Ihre Bewerbung. Mein Vater hat seinerzeit an der Seite der japanischen Marine im großen Krieg gefochten und die Bündnistreue Japans gelobt und es ist auch gut zu wissen, dass in der Zukunft niemals Konflikte mit dem Kaiserreich Japan und den USA bestehen werden.
Ich freue mich sehr über ihre Bewerbung, der zugleich auch ein Stück Exotik in unsere Expedition bringt.
Dennoch verzeihen Sie mir eine Frage, die natürlich wichtig ist für unser Vorhaben:
Unsere Expedition wird sehr anstrengend werden und Rücksichtnahme auf weibliche Bedürfnisse könnten dabei in Vernachlässigung gelangen.
Wären Sie stark, auch für eine solche Herausforderung?
Leider muss ich auch sagen, dass mein Kollege Starkweather einige Vorbehalte aufweist, was Höflichkeit und Einschätzung von Fähigkeiten für Frauen, die über den Sekretärinnendienst hinausgehen.
Daher bitte ich Sie, seien Sie gefasst und guten Mutes, denn, und damit verrate ich Ihnen ein Geheimnis, für unsere Expedition wird es wichtig werden, dass Frauen dabei sind.
Ich freue mich auf unsere Begegnung.
mfG
W.Moore
Dear Mr. Moore,
vielen Dank für die Annahme meiner Bewerbung.
Bitte seien Sie versichert, dass ich die 7 Kammern der Shaolin mit Bravour gemeistert habe. Unter meinen Vorfahren befinden sich bedeutende Kriegerinnen (Tomoe Gozen und Hangaku). Ich bin mir sicher, das Conversations-Lexikon des Herrn Brockhaus hat Einträge dieser Damen.
Eine Schülerin des Kaiserinnenpalastes wird jede Herausforderung meistern.
Meine Hochzeitsreise führte mich in die USA, ein interessantes Land. Unter anderem konnte ich dabei Hawaii und den Pearl Harbor Ship Yard besichtigen. Die Marine der USA ist hervorragend ausgestattet. Es wäre mir eine Ehre, mit Ihrem Vater über seine Marinezeit zu parlieren.
Höflichkeit und Ehre sind wichtige Eigenschaften für Besucher des japanischen Kaiserreiches. Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass Menschen anderer Nationen noch nicht in der Lage sind, gutes Benehmen zu schätzen. Es bereitet mir immense Freude diese Personen auf Ihre Vorfahren die Affen hinzuweisen.
Kind regards,
Obokata Haruko