Wir haben wieder Tote zu beklagen. Mr. Miller musste sogar jemanden anschießen - einen Saboteur - nur notdürftig habe ich seine Wunden versorgen können. Aber ich denke, er wird überleben und - sollten wir jemals wieder in die Zivilisation kommen - der örtlichen Gerichtsbarkeit übergeben.
Unsere Expedition steht unter keinem guten Stern. Ich habe mich in mein Zelt zurückgezogen und versuche die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. Ich bin müde und schlummere vor mich hin, dann fällt mir mein Traum ein.
Ich habe es endlich geschafft. Ich weiß nicht, wie, aber ich habe mein Kind gerettet. Ich bin glücklich darüber, dass ich mein Kind aus Gefahr und Bedrohung befreit habe.
Ich gehe in eine Pagode, dort sehe ich mein Kind - meditierend vor einer schwebenden Blume.
Mein Kind lächelt, das Lächeln ist ungewöhnlich breit. Es begrüßt dich mit einem zärtlichen: „Hallo Mutter“.
Ich grüße zurück.
Das Kind antwortet: „Danke, du hast mich gerettet, aber ich möchte jetzt gerne spielen.”
Ich lächele zurück - in meinem Herzen ist es ein wenig kalt, da sehe ich, wie mein Kind sich wieder der Blume zuwendet. Es scheint, als würde sich mein Kind in sie hinein versenken.
Die Blume glüht kurz auf und vergeht in Asche.