Band_51 NORMANNIA

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:  Salzwasserfahrten 3 

salzwasserfahrten

 Erlebnisbericht einer Seefahrt

Band 51:

Westküste Süd mit der WIEN

und weitere Erlebnisse auf MS NORMANNIA


Jürgen Coprian

Salzwasserfahrten 3

   Band 51Jürgen Coprian:

Band 51 in der maritimen gelben Buchreihe Zeitzeugen des Alltags

Seefahrtserinnerungen   -  Seefahrtserinnerungen    -  Maritimbuch

 von

Jürgen Coprian 

Salzwasserfahrten - 3 -

Westküste Süd mit MS "WIEN"

&

Weltreise mit MS "NORMANNIA"

Capt. Balzer war an Bord

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Inhalt:

 

Vorbemerkungen des Autors zur Seefahrt damals          ..….... Seite 6

Schiffsdaten WIEN  ..……………………………………...….……Seite  22

Ausreise auf der WIEN nach Westküste Süd                                  ….....….…………ab Seite  23

1962/63 von Hamburg über den Atlantik – Bunkern in Willemstad –

durch den Panama-Kanal in den Pazifik – Häfen an Westküste Süd:

Buenaventura – Manta – Guayaquil – Paita – Pimentel – Chimbote –

Chancay – Callao – Pisco – Matarani – Ilo – Arica – Iquique – Antofagasta –

Huasco – Valparaiso – San Antonio

WIEN Heimreise von Westküste Süd nach Hamburg          ..….ab Seite  89

Jürgen Coprians Lebensweg vor der Seefahrt   ..….......ab Seite  122

Jürgen Coprians Schiffe und Fahrzeiten   ……….....….….ab Seite  129

Schiffsdaten NORMANNIA ...…………………...….……………Seite  135

MS NORMANNIA - Das grüne Monster      ………………………….. ab Seite 136

Balzer war an Bord der NORMANNIA      …..……………………….. ab Seite 158

Von Emden über den Atlantik – durch den Panama-Kanal

nach Alameda / Oakland – weiter nach Alaska – weiter nach Japan –

weiter über Kapstadt nach Nigeria – achtundsechzig Tage auf Wartereede

vor Lagos – endlich löschen in Port Harcourt – endlich heimwärts nach Emden

Noch eine Reise mit der NORMANNIA über den Atlantik …………….. ab Seite 247

                                                                                         insgesamt  260 Seiten

 


 Leseprobe:

 

Die Kellerkinder ziehen Kolben.  Sind mächtig am Wühlen.  Die letzte Chance vor der Küste drüben.  Wie gesagt, die meisten Häfen sind Schwellhäfen und die Liegezeiten besonders kurz.  Und wenn die Maschinesen beim Kolbenziehen sind, dann lassen sie es gern alle andern spüren an Bord.  Dann haben alle – auch die Ings bis hoch zum Zweiten – einen besonders stark mit schwarzem Öl verdreckten Overall an und sind übermäßig verschwitzt und machen auf gereizt.  Auch, wenn sie in den Pausen schnaufend an der Kombüse stehen und sich die kalten Biere reinzischen.  Und diesmal ist’s nicht nur ein Kolben, sondern auch die Buchse noch dazu.  Und dann noch dazu die Bunkerei.  Ein Höhepunkt der Reise.  ‚Vor nix hamse so'n Bammel wie vor ei’m Overflow.’  Also heute geht man den Jungs besser aus dem Weg.

Der Rosanka erzählt mir später mal, dass da immer ganz bewusst ’ne Menge Show drum gemacht wird.  Womit also wieder mal die umfassende Wichtigkeit dieser Gesamtinstitution Maschine deutlich zum Ausdruck gebracht ist.  Man muss wissen, dass die aus dem Fettkeller allesamt seit mindestens hundert Jahren tief darunter leiden, dass sie sich diesen Job ausgesucht haben.  Unbestritten – hart ist es ja, so ständig in Hitze, Lärm, Ölgestank, dazu der ewig schwarze Dreck und sonstige Schmierkram.  Was aber das Ego der Maschinesen am meisten schmerzt, das ist dieses nachgeordnet sein.  Auch nicht der allmächtigste Chief hat das letzte Sagen an Bord, nein auch der hat stets den Kapitän als ‚Master next God’ noch über sich und muss sich dem unterordnen.  Und das fuchst die allesamt, und deshalb haben sie alle diesen Komplex von wegen Benachteiligung und so...

Die Ursache dieser Geschichte ist Geschichte und geht zurück auf die Anfänge der Dampfschifffahrt im frühen neunzehnten Jahrhundert.  Als damals zwei maschinenbegeisterte Nautiker bei ihren allerersten Versuchen mit einer Dampfmaschine auf einem umgerüsteten Segelschiff herum experimentierend sich darauf einigten, dass einer von ihnen sich ausschließlich um die Maschine kümmert und der andere um die Navigation und sonst alles weitere.  Und dieser andere behielt als Kapitän vernünftigerweise auch das Sagen über das ganze Schiff.  Das hat sich bewährt und wurde bald auch von anderen Dampfern so übernommen.  Sicher haben die beiden Freunde kaum vorausahnen können, was sie im Seelenleben nachgeborener Maschinistengenerationen damit angerichtet haben.  Die Folge ist nun dieser ewige Groll der Chiefs, die über drei goldene Kolbenringe an der Uniform nun mal nicht hinauskommen, wo der Kapitän doch vier davon hat.  Manche von ihnen lassen sich trotzig einen halben dazu aufnähen, ha – wo sie doch schließlich das große ‚Inschenjörs’-Patent, das C6 erworben haben.  Aber – dreieinhalb sind nun mal keine vier und das nagt am Selbstbewusstsein.  Bei manchen bohrt das so, dass sie in ihrer tiefen Abneigung gegen die verhassten Decksbauern ihr Maschinenreich sozusagen abschotten.  Zu diesen „manchen“ gehört auch der Chief der WIEN.  Also erstens: Deutliche Distanz zum Alten und zum Chief­mate und überhaupt zu allem, was nicht zur Maschine gehört.  Wichtig: Keinerlei maschineninter­ne Angelegenheiten dürfen nach außen dringen.  Die ganze Maschinengang gibt sich nach außen als kompakt abweisender Block.  Und wenn da unten im Fettkeller noch so viel Mist verbockt worden ist – kommt ja immer mal vor – so darf doch kein Sterbenswörtchen nach außen dringen.  Sonst drohen Ächtung, Überstun­denstopp, Sack!  Zum Glück sind das eher die Ausnahmen bei der Seefahrt.  Werden aber mal so genannte Heldentaten vollbracht, dann wird das gleich so abgefeiert, dass die ‚blöden Decksbauern’ das auch ja merken, jawollja!

Also, zu dieser Spezies Chief Inscheniör gehört auch dieser Chief.  Ein riesengroßer Kerl mit einem riesengroßen geröteten, rübenförmigen Schädel drauf.  Einer, der alles, was nicht Maschine ist, glatt übersieht.  Am liebsten noch sozusagen versehentlich glatt über den Haufen trampelt.  Man hat auch keine Chance gegen den, der ist bärenstark, der Kerl.  Das demonstrierte er noch in Hamburg, als er sah, wie sich zwei seiner Heizer bei der Ausrüstungsübernahme etwas ungeschickt mit einer gefüllten Gasflasche abmühten.  Griff sich ergrimmt von dem Stapel Acetylenflaschen zwei Stück – unter jeden Arm eine – und marschierte damit los zum Maschineneingang.  So!  Wirft einen verächtlichen Blick zurück auf seine Heizer, lehnt die Buddels an das Schott und verschwindet von Deck.

Dem Mann wird nachgesagt, dass ein Vorfahr von ihm ein hohes Tier bei der Marine gewesen sei und da bahnbrechende Erfindungen gemacht habe.  So soll ihm die bedeutsame Erfindung des Kenterschäkels zu verdanken sein, also das „Kettenschloss“ für die Ankerkette.  Von diesem Ruhm zehrt der Nachkömmling wohl heute noch.  Nur so erklärt man sich sein Auftreten.  Mit dem Chief haben wir ‚Decksbauern’ so laufend kleine Reibereien.  Er motzt gerne rum, und so was erzeugt natürlich Gegendruck und zunehmend auch Hohn und Spott.  Kurz vor der Karibik ist die junge Garde auf Luke 3 damit beschäftigt, die Hangerdrähte zu labsalben.  Und weil hier die Hanger ja ihre eigenen E-Winschen haben, werden die dazu immer mal’n ‚kurzen Touch‘ angefahren; geht gar nicht anders.  Und weil wieder mal der Wach-Assi in der Maschine bei ‚bitte Strom an Deck’ das nicht bedacht hat und nur ein Diesel läuft, ging der in kurzen Abständen immer wieder so’n kleines bisschen in die Knie.  Als ob er bloß drauf gewartet hätte, erscheint der Chief auf dem Vorschiff und rauf auf die Luke und schreit die Jungs an.  Die lassen ihn schreien und feixen sich ein’ und da lässt der Trautmann, mein Kammerkollege, den frischgeteerten Draht ein bisschen aus der Hand flutschen.  Also, der hat die Hand einfach nur aufgemacht.  Der Hanger aber – so gute eineinhalb Zoll im Durchmesser – der von seinem Block oben in gut zehn Meter Höhe schlaff herab baumelt, pendelt langsam, aber unaufhaltsam über die Luke und dem Chief an die Glatze.  Und genau an dieser Stelle seiner Rübe – kahlgeschoren bis auf das obensitzende, lächerlich wirkend, rötliche Haarkränzchen – da sitzt eine ordentlich dicke, halbverschorfte Schweinsbeule.  Dieses sicherlich recht schmerzhafte Geschwür allabendlich mit gebührendem Zartgefühl ihm auszudrücken, hat der Chief den „Eisbären“ ausersehen, den Beauftragten an Bord für die Ladungskühlanlage.  Weil – der ein Mann der Maschine halt –  und dazu wohl auch ein geschickter Handwerker.  Andernfalls hätte er sich sonst dem Dritten von Deck ausliefern müssen.  Egal!  Jetzt – genau auf diese höchst empfindsame Stelle, da trifft der frisch gelabsalbte Hangerdraht – zwar mit sachtem Schwung, aber auch mit einem gewissen Nachdruck drauf.  Also sozusagen voll auf die Zwölf!

 Blut und Eiter spritzt aus der Wunde auf frisch gelabsalbter Rübe.  Der Verletzte stößt einen furchtbaren Schrei aus, gefolgt von einer gebrüllten Schimpfkanonade.  Jungmann Trautmann springt kurz hinter seinem Draht her, erwischt ihn auch und hält ihn fest.  Der Chief startet über die glitschig verölte Luke wütend einen Schweinsga­lopp Richtung Trautmann, der tritt die Flucht an, lässt dabei erneut den Hanger los und – was soll man sagen – der findet treffsicher sein Ziel ein zweites Mal – mit Vehemenz.  Der rote Riese gibt nur noch ein Röcheln von sich, sein verzerrtes Gesicht verfärbt sich ins Violette, und dann tritt er schwankend mit schmerzverzerrtem Gesicht den Rückzug an.

Die Meute johlt.  Auch der Chiefmate Johannsen oben in der Nock krümmt sich vor Vergnügen, prustet in den vorgehaltenen Arm rein.  Sein Verhältnis zum Chief ist bekannt – absolut schlecht.  Natürlich beschwert sich der arg Gebeutelte postwendend beim Alten – nachdem er sich erstmal vom Dritten hat verarzten lassen.  Aber - wie immer in solchen Fällen - bleibt die Beschwerde ohne Erfolg.  Schließlich hat er da nichts zu suchen gehabt.


 Leseprobe:

 An Deck der WIEN fahren hier zwölf Mann plus Scheich und Blau...

Der Bootsmann heißt Schorsch, und der ist ein Tier!  Hapag-weit bekannt, oder besser berüchtigt unter dem Namen Chicken-Schorsch.  Das Tier beeindruckt durch seinen fassartig monströsen Körper.  Breiter fleischiger Schädel – wirkt ähnlich wie bei Franz-Josef Strauß, so zwischen die Schultern eingesetzt.  Der breite Schnauzer verdeckt eine Hasenscharte...

Die Ohrläppchen scheinen verwachsen mit dem Schlüsselbein.  Die Höhe der Stirn über zwei stechenden schwarzen Knopfaugen ist mal gerade zwei Daumen breit.  Die Arme, muskelbepackt, hängen pendelnd weit nach unten.  Unter dem breiten Brustkorb eine gewaltige Wampe.  Getragen wird das Monstrum von zwei kurzen, aber sehr stämmigen Beinen.  Also – bei dem trifft dieser Spruch haargenau ins Schwarze: ‚Sieht aus wie Frankensteins Gesellenstück’.

Schon rein vom Anblick her ist man gut beraten, sich mit diesem Scheich möglichst nicht anzulegen.  Nur so zur Demonstration seiner gewaltigen Körperkraft lässt er sich gelegentlich die große Zwischendeckpersenning von Luke zwei, womit sich sonst vier Mann abmühen, von drei kräftigen Matrosen auf den Buckel wuchten und marschiert dann damit stampfend und schwankend nach vorne ins Kabelgatt.  Das genügt erst mal, sich für die kommende Reise den nötigen Respekt zu verschaffen...

Der Scheich haut einen Schlag Decksbiturol über die grellrote Mennige auf dem abgefahrenen Deck.  Deckrollen gehört zu einem der wenigen ‚aktiven’ Jobs, zu dem sich manche Bootsleute herablassen, und auch unser Chicken-Schorsch lässt sich das nicht nehmen.  Es erfordert kein Denken, strengt nicht an und ist bequem in aufrechter Haltung zu erledigen.  Auch hebt die große frisch gemalte Fläche am Schluss das Selbstwertgefühl.  Ähhh, ja – weil wir gerade dabei sind – wie war das noch mit der Bootsmannsprüfung?  Ganz einfach: Drei Stunden über die Verschanzung gucken, ohne auch nur einmal dabei zu denken…

Schorsch ist vergnügt bei seiner Rollerei auf dem Achterschiff, die offene Holstenbuddel in Reichweite auf dem Handlauf des inneren Betriebsganges abgestellt.  Ist schön schattig da und kann nicht runterfallen.  Ich komme aus der Zimmerhock im achteren Windentempel und bin auf dem Weg nach vorne.  Schorsch grinst mich tückisch an, macht einen kleinen Schlenker mit der Rolle und fährt mir mit dem schwarzen Teer so mal eben voll über den blanken Fuß im Nora-Schuh.  „Ääähhh – Sch…  Nein!  Kein Versehen.  Stützt sich auf die Rolle und grinst mich einfach an.  „Naa“, sagt er so ganz gedehnt und sonst nichts.  Verdammt noch mal, was machst du? denke ich.  Gegen dieses Nashorn kommst du im Leben nicht an…  Knirsche also mit den Zähnen und schlucke die aufkommende Wut runter.  Warte im Gang so kleine zwei Minuten – außerhalb seines Sichtbereiches.  Er genießt den Fahrtwind auf dem dicht behaarten Gorilla-Rücken; rollt weiter mit Blick nach achtern.  Was tun?  Die Bierbuddel!  Das isses!  Dem sollte man da mal reinpi…  Ach Quatsch, wer bin ich denn?  Ich schleiche mich in die Pantry, greife mir die Buddel mit dem Spülmittel, ein Schuss von dem Zeug rein ins Bier, und schon ist das Holsten ordentlich veredelt.  Und leise zurück gestellt.  So mein Freund! – Nu aber nix wie weg.  Ich suche mir vorne ein Stück Rappeltuch und mit Verdünnung befreie ich jetzt den Nora-Schuh und meinen Fuß von dem Teerzeugs.  Die Haut hat schon zu brennen begonnen, was durch die Verdünnung noch verstärkt wird.  Saukerl!  Gehe in unseren Waschraum, lasse dabei die Tür offen.  Schrubbe mir mit Wurzelbürste und Waschpulver den letzten Rest Biturol vom Fuß.  Da!  Nicht zu überhören: Ein Brüller, ein Ekelschrei, gefolgt von wildem Gegrunze.  Rotzt sich jetzt aus, der Sack, da über die Verschanzung.  So, das haste nu davon!  Beweisen kann er mir nichts.  Kann der mir jetzt was wollen?  Nee, also zumindest nicht offen.  Wenn er jetzt einen Aufstand macht gegen mich, dann kommt ja auch raus, wieso und warum.  Dann hat er auch den Spott der Crew am Hals.  Aber, ich muss mächtig aufpassen, dass er mich nicht alleine irgendwo abfasst!...

Um uns herum im Wasser ausgedehnte Quallenfelder.  Dicht an dicht treiben sie, groß wie ein Stuhl die Viecher, schillernd in allen Farben zwischen blau, rot, grün und gelb.  Alle haben sie dicke, glibbrig-weiße, so um die zwei Meter lang herunterhängende Schwänze.  „Wenn’de da zwischen reinfällst, da verbrennste dich derartig, da biste krankenhausreif“, sagt der Neumann, der einen kennt, dem das schon mal passiert ist...

 

Ungerührt ordnet Chicken-Schorsch an, dass Stellagen außenbords gehängt werden und so einige seiner Spezies Rostmaschine fahren müssen - bei 35 Grad im Schatten vor einer glühend heißen, schwarzen Stahlwand baumelnd!  Kaum hat er sich Richtung Kombüse entfernt, malen sie sich zähneknirschend aus, wie es denn wäre, „…wenn man den mittenmang die Quallen schmeißen würde…, die verdammte Sau…“

Zum Frühstück gab’s heute Bratwurst – mit Soße!  Über Koch Holst kann man nicht meckern an Bord.  Verglichen mit meinen vorigen Dampfern wird man hier richtig gut verpflegt.  Neulich gab’s sogar richtige Milch, die wir in Zwei-Liter-Dosen in Hamburg an Bord genommen haben.  Dazu Cornflakes.  Und ab und zu auch mal ’ne halbe Grapefruit zum Frühstück und andere ungewohnte Köstlichkeiten.  Aber so was wie Fleischnachschlag?  Noch ne Wurst?  Nee, mein Jung, Kuddel Hapag hat nicht vor, euch zu mästen, nein – nur lebend nach Hamburg zurückbringen soll’n wir euch.  So lautet der Auftrag.

Okay.  Für wen jedwede Proviant-Sparmaßnahme außer Kraft gesetzt ist, das ist ganz offensichtlich der Scheich.  Mit Kartoffeln und Soße allein kriegt man nicht so’ne Wampe angefressen.  Soll heißen: Der bevorzugte Aufenthaltsraum für unsern Lügen-Schorsch ist die Kombüse.  Da prahlt er dann gerne rum – gefällt sich als Schnacker – und greift zwischendurch blitzschnell mal eben ein Pastetchen oder sonst eine von den kleinen Köstlichkeiten, die einzig für den Salon oben kreiert werden.  Und dabei die unvermeidliche Buddel Bier am Hals.  So weit, so gut.  Der Scheich kriegte ’ne Wurst als Nachschlag; auch sogar in die Messe beim Frühstück.  Die Jungs nehmen’s zur Kenntnis, schielen neidvoll.  Er beißt rein, dass das Fett nur so spritzt.  Mampft’s runter.  Sagt dann laut und vernehmlich mit heiserer Stimme: „So, damit jeder sieht, das ist meine Wurst!“  Holt tief aus der Gurgel einen „Gelben“ hoch und rotzt ihn treffsicher auf das verbliebene, angebissene Stück.  „Dich will ich zum Smoketime wieder sehen, hahaha!“  Stellt sie samt Teller in die Eisbox.  Zum Smoketime sind einige gespannt am Lauern, und Schorsch kriegt einen Wutanfall: „Wer war die Sau? – will ich wissen!  Feige Hunde!“  Nun, wer Hunger hat, ist nicht wählerisch!  Auf dem Teller in der Eisbox ist nur noch ein säuberlich abgeschnittenes, daumendickes Scheibchen mit dem Rotz drauf zurück geblieben.

Warum überhaupt Lügen-Schorsch?  Knüppel weiß es, und der kennt ihn lang genug von der GÖTTINGEN.  Da erzählte der doch glatt, er wäre im Krieg mit einem U-Boot unter den Schleusen vom Panama durchgefahren.  Alles klar?  Und Chicken-Schorsch heißt er, weil er einmal sage und schreibe fünfzehn halbe Hähnchen in sich reingefressen hat.  „Sach bloß – und dann?“ - „Ja, dann fiel er um und brüllte Hilfe – Hilfe!  Ich hab’ Magenkrebs!“  Noch Fragen?...

 

Eines Nachts – so drei Tage vor Callao – gibt es plötzlich einen mächtigen Tumult draußen in dem Quergang innen vor den Kammern.  Was Schweres haut dumpf gegen ein Schott, man vernimmt unterdrückte Rufe und dumpfes Stöhnen.  Oder ist das Muhen?  Trautmann und ich raus aus der Koje und durch die Tür gepliert.  Nein, ich –  glaub – es – nicht!  Da haben Knüppel und zwei von den Matrosen wahrhaftig einen leibhaftigen Ochsen von Deck in den engen Mannschaftsgang rein bugsiert und zwingen den jetzt in den abzweigenden Quergang – nur mal eben 90 breit – zwischen Boots- und Zimmermannskammer.  Und da steht der nun und weiß nicht, wie ihm geschieht.  Sie schieben ihn noch mit vereinten Kräften gegen die Tür vom Scheich.  Der Ochse haut jetzt mit dem behornten Schädel dagegen, und das macht noch mal richtig Lärm.  Der Dicke da drin ist endlich wach geworden, reißt alarmiert das Schott auf, will diesen verdammten Ruhestörern an die Gurgel und – jetzt stehen sich zwei Ochsen wutschnaubend Aug in Aug gegenüber, einer von beiden im Nachthemd!

Leider – wenn auch begreiflicherweise – gibt es zunächst keinen unmittelbaren Zeugen für diese einmalige Begegnung zweier so unterschiedlicher Spezies von Rindviechern.  Aber mit Sicherheit sehen beide, nachdem sie sich wütend ins Auge geblickt haben, nur eine Befreiung aus dieser Situation, nämlich den Gegenpart nach vorne weg und damit zurück zu drängen.  Ein Zurück gibt es für den Ochsen nicht – kann es nicht geben – weil abgesehen von der Tatsache, dass Ochsen von Natur her keinen Rückwärtsgang kennen, auch der Gang hinter ihm zweimal im rechten Winkel umknickt und es schon schwer genug gewesen ist, ihn voraus da hineinzubugsieren.  Ein in freier Wildbahn aufgewachsener Pampasochse ist auf solch komplizierte Bewegungsabläufe nun mal nicht eingerichtet.  Chicken-Schorsch wiederum kann nicht nachgeben, weil seine Kammer nur gerade Platz für Koje, Tisch, Bank, Spind und Waschbecken bietet und auch für ihn selber schon recht eng bemessen ist.  Der in der Mitte des Raumes am Fußboden angeschweißte Tischfuß macht ein Wendemanöver des Ochsen momentan unmöglich.  Was tun?  Einzige spontane Möglichkeit scheint  wohl die, den (vierbeinigen) Ochsen in der Kammer notzuschlachten und in Einzelteilen in den Proviantraum zu verbringen.

Aber Lügen-Schorsch hat doch noch einen treuen Freund auf diesem Schiff, und das ist Harro, der Zimmermann.  Der wohnt gleich nebenan, und so ruft der Schorsch in seiner Not dann laut nach Harro und um Hilfe.  Harro kommt raus aus seiner Kammer und versucht nach ermunterndem Zureden von Schorsch sich an dem Ochsen vorbei zu quetschen und an der Hinterfront zu helfen.  Zieht den Ochsen am Schwanz.  Bringt nichts.  Schwanzziehen erzeugt bei Ochsen eher noch Widerstand; nach vorn!

„Ja, stell dich doch nicht so blöd an“, brüllt Schorsch (in seinem einmaligen Idiom aus heimatlichem Bodensee-Dialekt und Haseldorfer Platt, wohin in der Marsch nahe Hamburg es ihn einst hin verschlagen hatte).  „Du musst den Schwanz nehmen und ihn umbiegen!  Ja, so!  Und noch fester, ja!  Und wenn’s knackt, dann macht das Viech alles was du nur willst!  Auch Mambotanzen!  Also los Mann, von Ochsen hast du keine Ahnung!“  Wie sollte Harro auch, schließlich ist er gelernter Zimmermann und Bootsbauer und schon gar nicht Landwirt oder Schlachter.

Aber so nach und nach lernt er es und mit ihm auch der Ochse, bei dem es knackt hinten und der es fürchterlich mit den Bandscheiben kriegt.  Und in Panik brüllt der und scheißt dicke Placken und haut mit den Hörnern um sich und gegen die Schotten, dass es nur so kracht.  Leider erwischt er Schorsch nicht, schade – schade!  Na ja, es knackte noch öfters, und unter viel Gefluche und Gebrüll und Geschiebe der drei (!) haben sie schließlich doch Erfolg und den Ochsen unter dessen tätiger Mithilfe aus dieser Falle befreit.  Es bleibt der Phantasie überlassen, was wohl passiert wäre, wenn es sich statt eines Schlachtochsen um einen Kampfstier gehandelt hätte.  Einer der Matrosen will übrigens gesehen haben, dass der Ochse beim Abgang aus dem Wohngang heraus mit dem Schwanz wedeln konnte wie ein junges Hündchen, und im Schlachthof wird man einige Tage später feststellen, dass das Ochsenschwanzragout schon jemand vorbereitet hat.

Auf jeden Fall, die Matrosen und Heizer hinter ihren Türschlitzen lauernd und die durch den Lärm hinzu gekommenen von der Abteilung Fress kriegen Zwerchfellkrämpfe und haben alle echte Probleme damit, sich nicht deutlich erkennen zu geben.  Chicken-Schorschs Rache würde spontan und nachhaltig ausfallen.  Nachdem die Story am frühen Morgen die Runde durch den Dampfer macht, bleibt sie der gesamten Crew als totsicherer Lacherfolg bei jeder Bordparty für den Rest der Reise bis nach Hamburg erhalten...


 Leseprobe:

 

Wir tuckern die ganze lange Chatham-Straße wieder runter, und dann bei Cap Ommaney ändern wir Kurs hart Steuerbord auf den Großkreis nach Japan.  Der verläuft zunächst dicht unter den Aleuten, und nun wird es wirklich kalt.  Das Thermo­meter geht runter auf 12° minus.  Dazu brist es auf, so um die sechs bis sieben, meistens irgendwie von vorne.  Der Wetterbericht sieht gar nicht gut aus.  Ich erhalte Anweisung, mich im Äther nach Eiswarnungen umzuhören.  Die werden von den US-Coastguard-Stationen Kodiak, Dutch Harbour und Adak ausgesendet.  Die melden noch keine Gefahr.  Aber es gehen Schiffsmeldungen ein von Gebieten weiter im Westen, die vor ‚Black Frost’ warnen.  Ein britischer Dampfer meldet alle paar Stunden zunehmend schnell wachsende Vereisung.  Auch unser Vorschiff überzieht sich durch die überkommende Gischt mit einer dicken Eisschicht; allerdings weißes Eis vom Salzwasser, nicht dieses gefährlich Klare, das so schnell und hart und schwer im Eisnebel wächst.  Noch kein Anlass zur Beunruhigung.  Das grüne Monster ist kein Fischdampfer, der bei ‚Black Frost’ in Gefahr gerät zu kentern, aber trotzdem – wenn Salzwasser erst mal gefriert, dann muss es schon verflucht kalt sein.  Der Alte wählt einen etwas südlicheren Kurs, weg von den vernebelten eisigen Aleuten.  Die Kälte bleibt, aber das Wetter beruhigt sich zum Glück.  Das Seewassereis hört auf zu wachsen, wird matschig, verschwindet nach und nach.  Vierzehn Tage nach Auslaufen Skagway treffen wir in unserem ersten japanischen Hafen ein.  Onahama, einiges nördlich von Tokio.

Im Bereich festen Landes sacken die Temperaturen erneut; es bleibt bitter kalt.  18° Grad unter Null.  In der englischsprachigen Ausgabe von ‚Asahi Shimbun’ lesen wir, dass letzte Nacht auf der Wetterstation des Fujiyama am Thermometer mit dem Erreichen der minus 50°-Grad-Marke keine tiefere Temperatur mehr abgelesen werden kann und dass dies die tiefste jemals gemessene ist seit Einrichtung der Station vor hundert Jahren.  Da ist es selbst den zähen Japanern zu kalt zum Löschen der Ladung.  Was jedoch Hein Seemann nicht vom Landgang abhält.  Onahama ist ein ausgesprochen langweiliges, um nicht zu sagen schäbiges Industriekaff.  Wir – Viohl, Mangels und der 3. Ing mit von der Partie – entscheiden uns, mit dem Bus zu einer ‚Hawaiian Show’- was immer das sein mag – nach Iwaki zu fahren, die nächst größere Stadt bei Onahama.  Hat uns der Agent empfohlen.  Wie dahin kommen?  Na, als alter Japan-Fahrer kennt man sich doch aus hier an Land mit Bus und Bahn.

Also dieses Hawaiian Center ist immerhin eine Überraschung.  Von außen ein riesiger, unregelmäßig geformter gläserner Kasten.  Ist man erst mal drin, schlägt einem tropische Schwüle entgegen.  Das Ganze ist eines dieser künstlichen Freizeit- und Tropenparadiese, wie sie Europa erst zehn Jahre später kennen lernen wird.  An der Kasse zahlen wir 1.600 Yen, und dann heißt es Schuhe aus und in Leihlatschen aus Plastik rein.  Unsere dicken Winterklamotten in Blechspinde deponiert, Badehose an und dann rein in die große Halle.  Überwältigend ihre Größe und Höhe.  Verschiedene Pools und riesig lange Rutschbahnen, ein richtig kleiner Dschungel aus hoch aufragenden Palmen und anderen Tropengewächsen; eine große mit Palmwedeln gedeckte Südseehütte bildet das Zentrum der Anlage.  Snackbars, Kino, Fernsehräume, Spielautomaten für Kids.  Und – anscheinend die Hauptattraktion dieser Einrichtung – überall auf Plakaten seltsam hohe, ‚goldene‘ Badewannen, deren Sinn uns zunächst nicht ganz klar ist.  Bis wir die Dinger zu sehen bekommen.

Hinter weit offenen Türen ein großer, dampfend schwüler Nassraum.  In der Mitte thronen als einziges Inventar gleich drei von diesen Wannen in Abständen nebeneinander.  Grinsende (männliche) Japaner ziehen sich splitternackt aus, ohne sich von dem um die Türen herum drängelnden ebenso fröhlich grinsendem (gemischten) Publikum gestört zu fühlen.  Die klettern da rein, tauchen unter in den goldenen Wannen, verweilen kurz darin mit stolz-vergnügtem Ausdruck und werden dann von den wartenden Bademeistern abgerubbelt.  So wie wir es schließlich verstehen, soll die Prozedur wohl potenzfördernd sein.  Na, wer’s denn nötig hat...

Als nun wir ‚Langnasen‘ da auftauchen, machen die Japaner große Augen und versuchen, uns höflich, grinsend und mit Nachdruck in diese goldenen Wannen reinzulocken.  Ja, wir hätten noch nicht mal den besonderen Obolus von umgerechnet 20 Mark zu zahlen brauchen, so begierig sind sie darauf, endlich mal einen Blick auf blankgezogene original neo-germanische Nahkampfausrüstung zu erhaschen.  Ob da denn wirklich was dran ist an den Stories über die besonders kräftig ausgefallene Männlichkeit bei den fremden Teufeln.  Sorry, wir haben ihnen den Gefallen nicht getan.  Hein Seemann ist nun mal etwas ‚genant‘ in so einer Situation, also zumindest in stocknüchternem Zustand!

Man kann also den Tag schon gut rumkriegen in diesem künstlichen Tropenparadies, vor allem, wenn man den Blick durch die doppelten Scheiben nach draußen wirft auf die trist, grau eisig verschneite Langeweile einer mittelgroßen japanischen Industriestadt.  Um sechs Uhr abends dann die angekündigte ‚Hawaiian Show’.  Eine ausgesprochen farbenprächtige Angelegenheit.  Sie findet auf einer großflächigen Bühne vor der erwähnten Palmfächerhütte statt und ist eine gelungene Vorstellung mit all den gängigen Klischees von Südseeromantik.  Wirbelnde Tänzer, dazu jede Menge grasberockte Hula-Hula-Schönheiten, die zu süßlicher Hawaiigitarrenmusik und volltönenden Maori-Gesängen aufreizend die Hüften rollen lassen.  Leider nicht topless, wie es stilecht eigentlich hätte sein müssen.  Dabei stört es wenig, dass es sich den Gesichtern nach eher um Asiatinnen als um echte Töchter der Südsee handelt.  „Egal, ’n Drink inne Hand und reichlich wogendes Fleisch vor der Nase, Seemann was willste mehr...?“   Applaus, Applaus…

Am nächsten Tag fahren die Stevedores die Luken auf, setzen glühende Kohlebecken rein und Gasbrenner und beginnen trotz weiterhin eisigem Frost mit dem Löschen.  Und schon tags drauf geht’s weiter.  Nach Miike.  Miike?  Hat kein Mensch je von gehört.  Drei Tage dauert die Reise.  Es wird deutlich wärmer; dafür dann aber reichlich Regen, Regen…

Miike ist ein weiteres schmuddeliges Industriekaff – unten auf der Südinsel Kiushu in einer versteckten Bucht, da so zwischen Nagasaki und Fukuoka.  Wir liegen wieder inmitten einer Werksanlage, wie so oft in Japan.  Einklarierung.  Wie immer drei, vier uniformierte, etwas hochnäsige Zöllner und Immigration Officers.  Die erwarten in aller Regel, dass man vor lauter Ehrfurcht vor Ihrer Uniform zusammen knickt.  Auf japanischen Schiffen und sonstigen Asiaten mag das ja auch hinhauen, ist bei Germanen aber nicht drin, und schon gar nicht, wo wir hier Balzer als Alten haben.  Der wirkt schon durch seine imposante Figur als Autorität.  Er begrüßt sie wie immer betont würdevoll – vor allem den Oberboss: „Coffee, Whisky...?“  Stellt mit väterlichem Schmunzeln die Buddel auf die Back und nimmt die Jungs ein bisschen auf den Arm, ohne dass sie es mitkriegen.  Und so löst sich schnell diese Obrigkeits-bedingt zur Schau gestellte Verkrampfung, und wie meistens wird es lustig und gelöst.  Kirbach ist vom Alten entsprechend instruiert, schleppt Kaffee und Bier ran und macht die Honneurs.  Mein Job ist es, Seefahrtbücher, Listen und Schiffspapiere bereit zu halten.  Auf japanischer Seite macht die eigentliche Arbeit sowieso immer nur der Unterste in der Hierarchie, das ist in der Regel der Läufer von der Agentur, in diesem Fall ein verhuschtes kleines Männlein.  Tetsuo-San oder so ähnlich.  Er wirkt in seiner übertriebenen Dienstbeflissenheit derart gehetzt, dass man schon fast Mitgefühl für ihn verspürt.  Übergeordnete Japaner neigen traditionell dazu, Rangniede­ren mit betonter Herablassung zu begegnen und gegenüber Tetsuo-San geschieht dies hier noch deutlicher als sonst.

Nun hat der auch noch besonderes Pech.  Als er nach einer Weile mit unseren Schiffspapieren von Land zurückkommt, regnet es gerade heftig.  Tetsuo-San hält sich die Aktentasche schützend über den Kopf und sucht sich hüpfend, so gut es geht, zwischen Schlamm und Wasserlöchern hindurch seinen Weg zur Gangway.  Es hilft nichts, er rutscht aus und platscht längelang hin - mitten rein in eine schwarze Erzschlammpfütze.  Als er sich hochrappelt, sieht er aus wie einer von der Schietgang.  Ringsrum schallendes Gelächter, auch von den Schauerleuten.  Also mir tut er direkt leid.  Nach geltender asiati­scher Mentalität hat er mit dem Gelächter fürs erste sein Gesicht verloren.  Und an Bord auch gleich seinen Spitznamen weg: ‚Der Dreckspatz’.  Auch wenn’s wirklich nicht fair ist, aber so ist der Mensch nun mal.  Er nimmt dankbar Balzis Angebot an, an Bord ein Duschbad zu nehmen und so gut es geht, seine Klamotten wieder zu reinigen.

Miike verführt nicht zum Landgang, und wir sind froh, nach drei Tagen dort auszulaufen.  Das Schiff ist nun leer, aber dreckig.  Als nächstes sollen wir Autos laden, was bedeutet, dass wir Zweidrittel der Strecke von Onahama nach Miike wieder zurückfahren müssen.  Also zwei Tage in Ballast nach Nagoya.  Zeit genug, die Luken zu waschen und auf Autoladung umzustellen.  Unsere NORMANNIA ist ja speziell für den Autotransport gebaut.  Sie verfügt in den Luken über ein Hängedeck-System.  

Weil die an Drahtseilen aufgehängten Autodecks aus Platz- und Staugründen bei Massengutladung nur hinderlich wären, lassen sie sich stapelweise dicht unter das Hauptdeck hieven und dort fest verankern.  Zum Autotransport werden sie dann von unserer darauf spezialisierten Decksgang wieder runtergefahren, so dass dann bis zu sechs flache Decks übereinander entstehen... 

 

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