Im Laufe ihrer Geschichte ist die Zuflucht erheblich gewachsen; in dem einstmals abgeschiedenen und unberührten Gebirgstal ist eine geschäftige Stadt entstanden. Sie heißt offiziell Ratt not Posh, wird aber innerhalb der Zuflucht normalerweise einfach nur „die Stadt“ genannt. Für Fremde, die weder mit der Gilde noch den Armeen zu tun haben, also die meisten Kaufleute und Reisenden, ist die Stadt und „die Zuflucht“ dasselbe, weswegen sie gewöhnlich einfach nur von letzterem sprechen.
Sie liegt am Ostufer des Tocht not Elem und erstreckt sich hoch auf die Hänge des umliegenden Gebirgszugs. Dort leben all die Handwerker, Kaufleute, Künstler und Reisende, die nicht zur Gilde oder der Lebendigen Hand gehören. Sowohl freie Bürger als auch Gäste können in der Zuflucht leben, wobei für Gäste gewisse Einschränkungen gelten. Sklaven gibt es dort nicht und Sklaverei oder Sklavenhandel werden auch nicht toleriert.
Ein für Fremde ungewohnter Anblick sind die zahlreichen Zombies, die allerlei niedere Arbeiten verrichten und damit die Zuflucht zu einem ungewöhnlich sauberen und bequemen Ort machen. Von Straßen- und Latrinenreinigung über Packdienste und die Betreuung der Beleuchtung bis hin zum Kutschenlenken übernehmen diese unbeseelten Untoten viele Arbeiten, die ein Bürger der Zuflucht als erniedrigend oder lästig empfinden würde. Diese Untoten nicht eingerechnet, liegt die permanente Bevölkerung der Stadt bei etwa 15.000 Bewohnern, wovon rund die Hälfte freie Bürger sind. Gelegentlich schwillt die Bevölkerung noch an, wenn zum Beispiel mehrere größere Karawanen gleichzeitig hier Halt machen oder Flüchtlinge in die Stadt kommen, was aufgrund der im Umland expandierenden Orks in jüngster Zeit öfter vorkam. Einige beseelte Untote haben ebenfalls ihren Wohnsitz in der Stadt, allerdings nehmen nur wenige aktiv am gesellschaftlichen Leben teil, da sich die Interessen von Untoten nur wenig mit denen der Lebenden decken.
Das älteste Gebäude der Zuflucht ist der Sitz der Gilde der O Kosh not Un (Posh not Kosh), dessen Kern die Gründer selbst mit Hilfe von untoten Arbeitern errichteten. Heute ist es ein weitverzweigter Gebäudekomplex, der sich über den Nordhang des Krom not Posh erstreckt. Keiner – außer vermutlich den höchsten der O Kosh – weiß genau, wie weit sich die Gänge ins Innere des Berges erstrecken und was dort alles erforscht und versteckt wird.
Von außen sichtbar sind der große Turm, der sich aus der Zeremonienhalle erhebt, sowie die vielen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, in denen die Magier und ihre Schüler leben (teilweise mit Familien), und die Bediensteten (größtenteils Zombies) all die Arbeiten verrichten, damit die Magier ungestört forschen können. Fremde dürfen den Sitz der Gilde nur auf Einladung betreten, und über die Abläufe im Inneren wissen selbst die Bürger der Zuflucht nur wenig.