Akupressur ist vielleicht die ursprünglichste Form der Akupunktur.
Noch bevor Nadeln verwendet wurden, nutzten Menschen ihre Hände, um über gezielten Druck den Körper zu regulieren. Akupressur erinnert uns daran, dass Berührung selbst eine Sprache ist – eine, die der Körper oft sofort versteht.
Im Zentrum stehen dieselben Akupunkturpunkte und Meridiane wie in der klassischen Akupunktur. Der Unterschied liegt nicht im Wo, sondern im Wie.
Statt einer Nadel wird mit sanftem, gezieltem Druck gearbeitet.
Der Impuls entsteht durch Auflegen, Drücken oder kleine, ruhige Bewegungen auf dem Akupunkturpunkt.
In der modernen Praxis wird dieser Druck häufig durch einen Akupressurstift (Akupen) unterstützt. Er ermöglicht eine gleichmäßige, gut dosierbare Stimulation – präzise, ruhig und reproduzierbar.
Viele Menschen empfinden Akupressur als angenehm, vertraut und sicher. Der Körper kann reagieren, ohne in eine Abwehr zu gehen.
Akupressur wirkt eher oberflächlich-regulatorisch als tief-invasiv – und genau darin liegt ihre Stärke.
Sie ist besonders wertvoll:
zur sanften Aktivierung des Energieflusses
bei sensiblen oder erschöpften Menschen
bei innerer Unruhe, Stress oder Anspannung
als begleitende oder vorbereitende Methode
Akupressur „klopft an“, statt einzudringen.
Sie lädt den Körper ein, selbst nachzujustieren.
Ein Akupressurstift wie der Akupen verbindet traditionelle Akupressur mit moderner Technik.
Je nach Modell arbeitet er mit:
gezieltem Druck
feiner Vibration
gleichmäßiger Impulsabgabe
Dadurch lassen sich Punkte konzentriert und ermüdungsfrei stimulieren – sowohl in der Praxis als auch zur Anleitung für die Selbstanwendung.
Der Akupen eignet sich besonders gut für Menschen, die aktiv etwas für sich tun möchten und einen niedrigschwelligen Zugang zur Akupunktur suchen.
Akupressur ist ideal für:
Menschen mit Nadelphobie
Kinder und sehr sensible Personen
ältere Menschen
die begleitende Eigenarbeit zwischen Terminen
Sie vermittelt Sicherheit, Selbstwirksamkeit und ein feines Körperbewusstsein.
Akupressur zeigt uns, dass Heilung nicht immer durch Intensität entsteht.
Manchmal genügt ein achtsamer Druck zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um Prozesse in Bewegung zu bringen.
Sie ist leise.
Sie ist freundlich.
Und sie öffnet oft genau die Tür, die der Körper gerade braucht.