Parkinson & Co – was steckt wirklich hinter den Erkrankungen?
Hier findest du meine Mitschrift zum Vortrag „Parkinson & Co – was steckt wirklich hinter den Erkrankungen?“
Wer nach Hintergründen und Ursachen fragt, steht oft vor mehr Fragen, als er eigentlich hatte. In diesem Vortrag geht es darum, die komplexen Zusammenhänge neurodegenerativer Erkrankungen besser zu verstehen und genauer hinzuschauen, was wirklich hinter Symptomen wie Zittern, Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifigkeit oder Störungen des Gleichgewichts steckt, statt nur die Symptome zu behandeln.
Beleuchtet werden mögliche neurophysiologische, stoffwechselbezogene und immunologische Zusammenhänge, unter anderem rund um Dopaminhaushalt, Nervenzellen, mitochondriale Funktion, Entzündungsprozesse, Stoffwechsel und Belastungen des Körpers. Ziel ist es, weg von vorschnellen Diagnosen oder pauschalen Therapievorschlägen hin zu einem differenzierten, ganzheitlichen Blick auf Parkinson & Co zu kommen.
Der Vortrag wurde von Alessandro Rochira gehalten und basiert auf viel Erfahrung aus der Praxis. Der Text ist als Mitschrift entstanden und folgt bewusst dem gesprochenen Wort.
Bitte sieh mir Rechtschreibfehler oder Ungenauigkeiten nach – es handelt sich um eine Mitschrift, nicht um ein ausgearbeitetes Lehrskript.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und Mitnehmen 🌱
Vortrag: Parkinson & Co vom 28.05.2025
Wer nach Hintergründen und Ursachen fragt, steht oft vor mehr als Fragen als er eigentlich hatte. Was steckt hinter diesen Erkrankungen?
🧠 Parkinson – ein Formenkreis, keine Einzelerkrankung
✅ Einleitung und Ziel des Vortrags
Parkinson ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Formenkreis mit unterschiedlichen Ursachen und Verläufen.
Ziel des Vortrags: Überblick über die verschiedenen Parkinson-Formen, ihre Entstehung und therapeutische Ansätze.
🧩 Idiopathischer Parkinson (ca. 75 % der Fälle)
Die „klassische“ Form, auch idiopathischer Parkinson genannt, ist die häufigste.
Ursache: Degeneration der Substantia nigra (lat. „schwarze Masse“) im Gehirn.
Dort sitzen Nervenzellen, die Dopamin produzieren.
Folge: Dopaminmangel → motorische Störungen, Muskelstarre, ggf. Demenz.
Ungeklärte Ursache: Warum sterben die Dopamin-produzierenden Zellen ab?
„Das Fehlen von Dopamin löst die Erkrankung aus – aber was hat dazu geführt, dass diese Zellen kaputtgingen? Diese Frage beantwortet kein Neurologe.“
🧠 Weitere Parkinson-Formen (sekundäre, symptomatische Formen)
1. Medikamenteninduzierter Parkinson
Durch Neuroleptika (z. B. gegen Epilepsie).
2. Vaskulärer Parkinson
Durchblutungsstörungen im Gehirn als Auslöser.
3. Posttraumatischer Parkinson
z. B. durch Kampfsport, Schädel-Hirn-Trauma.
4. Toxininduzierter Parkinson
z. B. durch Kohlenmonoxid, Manganüberschuss.
Mangan ist essentiell, wird aber kaum getestet.
Mangan konkurriert mit Eisen im Darm bei der Aufnahme.
„Wenn ich ein Eisenproblem habe, besteht oft auch ein Manganproblem – die wenigsten lassen Mangan prüfen.“
5. Drogeninduzierter Parkinson
Besonders Amphetamine schädigen die Substantia nigra massiv.
6. Neurotoxine
z. B. Entfetter wie WD-40, die die Blutfettbarriere der Nervenzellen stören.
→ Schäden am Nervensystem möglich.
7. Infektiöse Auslöser
Viren: HIV, Herpes Zoster, Epstein-Barr.
Bakterien: z. B. Borrelien (→ Neuroborreliose).
8. Metabolisch bedingter Parkinson
z. B. durch Kupferspeicherkrankheit (Morbus Wilson): Kupfer wird nicht ausgeschieden, gelangt ins Hirn.
9. Genetisch bedingter Parkinson
Sehr selten (<1 %).
10. Atypischer / uneigentlicher Parkinson
Symptome ähneln Parkinson, sind aber anders gelagert und zu behandeln.
💊 Therapeutischer Ansatz – Erstversorgung
Primärer schulmedizinischer Ansatz: Dopamin ersetzen → L-Dopa.
L-Dopa ist eine Vorstufe von Dopamin, die die Bluthirnschranke passieren kann.
Dopamin selbst kann die Schranke nicht passieren.
„Der Arzt weiß nichts Besseres, als L-Dopa einzusetzen – weil Dopamin selbst die Hirnblutschranke nicht passiert.“
Bluthirnschranke – Schutzsystem des Gehirns
Die Bluthirnschranke ist eine selektive Membran, die verhindert, dass beliebige Substanzen ins Gehirn gelangen.
Nur wenige Stoffe (z. B. L-Dopa) können sie durchqueren – viele Neurotoxine leider auch.
L-Dopa als Vorstufe von Dopamin
L-Dopa ist die Vorstufe von Dopamin, vergleichbar mit Vitamin D3 als Vorstufe von aktivem Vitamin D.
Dopamin selbst kann die Bluthirnschranke nicht passieren – L-Dopa schon.
Im Gehirn wird L-Dopa in Dopamin umgewandelt, mithilfe weiterer Stoffe.
„Wir nehmen nicht Dopamin auf, wir nehmen die Vorstufe – genauso wie bei Vitamin D.“
🧠 Funktion von Dopamin im Gehirn
Dopamin ist ein Betriebsmittel für Hirnzellen.
Ohne Dopamin → Fehlfunktionen in der Zellkommunikation.
Gehirnzellen kommunizieren nicht elektrisch wie Kabel, sondern über Stoffaustausch (Neurotransmitter, ECS-System).
Die Menge und Zusammensetzung der Botenstoffe bestimmt, welches Signal weitergegeben wird.
„Dopamin ist der Treibstoff für die Kommunikation der Hirnzellen.“
🧩 Neuroplastizität und Hirnstruktur
Das Gehirn ist kein starres Organ, sondern verändert sich ständig (Tag-Nacht-Rhythmus).
Gedächtnis, Gefühle, Lernen → neue Vernetzungen zwischen Hirnzellen.
Dopamin spielt hier eine zentrale Rolle als Antrieb für neuronale Aktivität und Plastizität.
⚠️ Folgen von Dopaminmangel (Parkinson-Symptome)
Bei Parkinson: Produktion von Dopamin bricht zusammen.
Folge: Fehlfunktionen im Hirnsystem, z. B.:
Zittern
Muskelsteifheit
fehlerhafte Motorik
gestörter Geruchssinn
viele weitere Symptome
„Das Hirn macht Fehler, wenn Dopamin fehlt – weil du ihm den Treibstoff nimmst.“
L-Dopa-Therapie – nur Symptombehandlung
Schulmedizin: L-Dopa wird zugeführt, ersetzt fehlendes Dopamin.
Problem: L-Dopa muss umgebaut werden → dieser Umbau funktioniert nicht immer ausreichend.
Es braucht weitere Hilfsstoffe, um Dopamin länger im Hirn zu halten.
„Es reicht nicht, L-Dopa reinzuwerfen – das Hirn muss es umwandeln und speichern können.“
💊 Vergleich zu Serotonin-Wiederaufnahmehemmern
Analog zu SSRI (bei Serotonin): auch beim Dopamin versucht man, Verlust zu verhindern.
Ziel: Dopamin im synaptischen Spalt halten, damit Signalübertragung bleibt.
🌿 Einführung: ECS – Endocannabinoid-System
ECS = Endocannabinoid-System, erst seit ~20 Jahren erforscht.
Es steuert u. a.:
Konzentration
Lernfähigkeit
Schlaf
Regeneration von Hirnstrukturen
ECS ist nicht halluzinogen, aber verwandschaftlich verwandt mit THC.
Wir produzieren Hunderte körpereigene Cannabinoide – kein externer Cannabis notwendig!
„Im Hirn geht ohne ECS mal gar nichts – es steuert sogar die Regeneration von Zellstrukturen.“
Wie produziert der Körper Endocannabinoide?
Basis: Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren.
Durch enzyme Umwandlung → körpereigene Cannabinoide entstehen.
Diese Fette müssen verfügbar sein, um die ECS-Funktion zu sichern.
„Dreimal dürft ihr raten, woraus wir ECS bauen – aus Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren.“
Fettbilanz = Schlüssel zur ECS-Gesundheit
Viele Menschen denken bei Fetten nur an Cholesterin – das greift zu kurz.
Es braucht eine komplette Analyse der Fettbilanz, um Mangelsituationen im ECS zu erkennen.
Fehlt ECS, dann fehlt dem Hirn auch die Fähigkeit zur Regeneration, Steuerung und Anpassung.
🎯 Kernaussage: Nicht das Symptom, sondern die Ursache behandeln
Frage: Warum fehlt Dopamin? – und nicht nur: Wie ersetze ich es?
Ziel: Dopamin-produzierende Zellen erhalten, nicht nur ausgleichen.
Das bedeutet: andere Krankheitsverläufe, bessere Chancen auf Stabilisierung.
„Ich will nicht wissen, dass Dopamin fehlt – ich will wissen, warum es fehlt.“
Kritik an Schulmedizin und Pharmaindustrie
Häufig heißt es: Ätiologie unbekannt.
Eine Ausrede – in Wahrheit wolle man die Ursache nicht erforschen.
Warum? Weil dann klar wäre, dass man präventiv handeln könnte und viele Medikamente nicht mehr nötig wären.
„Wenn man die Ursache kennt, kommt die Pharma ins Schwitzen – dann müsste man erklären, warum man nichts dagegen tut.“
🧠 Idiopathischer Parkinson & die Rolle der Fette
Bei manchen Themen hört der Spaß auf – und genau hier sind wir an so einem Punkt. Denn:
Heilung ist nicht unmöglich, viele Verläufe können gestoppt oder sogar zurückentwickelt werden.
Man darf sich nicht blenden lassen: Es wird gesagt, der Körper produziert kein Dopamin mehr – das stimmt. Aber das ist nicht das Kernproblem, wenn man eine Lösung findet, die Ursache zu beheben.
🔍 Einordnung: Formen von Parkinson
Zur Orientierung: Es gibt verschiedene Formen von Parkinson – ich spreche gerne vom „Formenkreis Parkinson“.
Der idiopathische Parkinson ist die häufigste Form – er betrifft etwa drei Viertel aller Patienten.
Das heißt: Wenn wir über Parkinson reden, meinen wir meist genau diese Form.
Was passiert beim idiopathischen Parkinson?
Das zentrale Thema:
Es handelt sich um einen degenerativen Zellzustand im Gehirn – konkret in der Substantia nigra (schwarze Substanz), wo Dopamin produziert wird.
Der erste Schritt in meiner Diagnostik lautet daher:
👉 Wie sieht die Fettbilanz des Patienten aus?
Denn:
Die Versorgung des Gehirns mit Fetten beginnt nicht im Kopf, sondern in der Leber.
Alles, was wir essen, wird über den Verdauungstrakt zur Leber transportiert –
dort werden die Fette sortiert, umgebaut und weitergeleitet.
Blutfettsenker & ihre Folgen
Aktuell beobachten wir eine massive Zunahme an Blutfettsenkern wie Statinen.
Aber:
👉 Ein Fett lässt sich nicht einfach so ins Blut geben.
Es braucht einen Emulgator – ein Bindemittel, das das Fett transportfähig macht.
Hier kommen die Transportglobuline ins Spiel:
Sie binden sich an Fettmoleküle und sorgen dafür, dass diese gezielt dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden.
Wenn ich nun Blutfettsenker einnehme, passiert Folgendes:
Ich senke nicht direkt die Fette, sondern ich hemme die Bildung der Eiweiß-Transporter (Immunglobuline).
Ergebnis:
👉 Die Fette bleiben in der Leber und gelangen nicht ins Blut – und damit auch nicht ins Hirn.
Die Blutfettwerte sehen gut aus – aber das Problem ist nicht gelöst, sondern nur verlagert.
Das betrifft nicht nur Cholesterin, sondern die gesamte Fettbilanz.
Das ist der Grund, warum das Hirn nicht mehr ausreichend versorgt wird.
👴 Wer ist betroffen?
Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe 60 bis 70 Jahre – genau die Gruppe mit dem höchsten Statinverbrauch. Und genau hier explodieren die Parkinsonzahlen.
Parkinson wird inzwischen als Zivilisationserkrankung eingestuft – und das zurecht:
Denn Toxine, Umweltfaktoren und eine mangelhafte Nährstoffversorgung sind die Haupttreiber.
🍽 Wenn die Hirnzellen verhungern
Wenn die Zellen in der Substantia nigra nicht mehr ausreichend „Nahrung“ bekommen, beginnt ein Abbauprozess – sie sterben ab.
👉 Das ist wie bei uns Menschen:
Ohne Nahrung – keine Energie.
Ohne Energie – kein Leben.
Gehirnzellen sind daueraktiv – sie brauchen konstanten Nachschub.
Wenn dieser ausbleibt, beginnen sie zu meckern, sich zurückzuziehen, zu sterben.
⏳ Was kann passieren, wenn man früh genug eingreift?
Wenn man die Versorgungslage verbessert, insbesondere im Frühstadium, dann kommt es zu einem Stopp oder Rückgang der Symptome.
👉 Der Verlauf bremst sich ab – bleibt stehen.
🧠 Das Immunsystem im Hirn – Müllabfuhr des Denkzentrums
Ein weiterer Schlüsselpunkt beim idiopathischen Parkinson:
Autoimmunreaktionen und gestörter Abtransport von Abfallstoffen im Gehirn.
In der Tiefschlafphase zieht sich das Gehirn minimal zusammen, um Platz zu schaffen.
Es entstehen die glymphatischen Kanäle – eine Art Hirn-Müllabfuhrsystem.
Hier dringen weiße Blutkörperchen ein und entsorgen verbrauchte Stoffe.
Dieser Entgiftungsprozess ist essenziell – sonst verbleiben Abfallprodukte zwischen den Zellen.
Wenn das nicht funktioniert, entstehen Verklumpungen – man kennt das z. B. von Alzheimer.
👉 Dort bleiben z. B. Amyloid-Beta-Ablagerungen zurück, die das Hirngewebe blockieren.
🔄 Das Hirn ist kein stiller Ort
Das Gehirn ist keine feste Masse, sondern ein hochdynamisches System. Ständig in Bewegung, ständig im Austausch.
Daher gilt:
👉 Stillstand ist Gift – für Nervenzellen genauso wie für Muskeln oder Blutgefäße.
Ein kleiner Exkurs: Wieviel Hirn brauchen wir eigentlich?
Früher sagte man im Studium: Der Mensch nutzt nur 5 bis 10 % seiner Hirnzellen.
Heute wissen wir: Wir brauchen viel mehr, weil das Hirn ständig aktiv und vernetzt ist – auch wenn wir gerade „nichts denken“.
🔄 Müllentsorgung im Gehirn & Autoimmunprozesse
Wir starten direkt mit einem bildlichen Vergleich, der vieles auf den Punkt bringt:
👉 Im Körper – wie beim Auto – gibt es Abfallstoffe, die raus müssen, sonst verstopft das System.
🚗 Der Vergleich mit dem Auto: Wenn der Auspuff zu ist
Stell dir vor:
Der Motor läuft, aber der Auspuff ist verstopft – was passiert?
👉 Der Druck staut sich, der Motor leistet weniger, irgendwann bleibt das Auto stehen.
Genauso ist es bei uns:
Die Zellen verbrauchen Stoffe, und Abfallprodukte entstehen – die müssen raus.
Das gilt auch für das extrazelluläre System (EZR) und die Endocannabinoide, also bestimmte fettartige Botenstoffe.
Diese Endocannabinoide werden verbraucht, sie wirken wie natürliche Entzündungshemmer und Neurotransmitterregulatoren – aber nur, wenn sie korrekt abgebaut werden.
Das Immunsystem als Müllabfuhr
Hier kommt das Immunsystem ins Spiel. Es erkennt, was weg muss – und baut es ab.
Aber: Wenn das System dauerhaft überfordert ist, dann schaltet es um.
Das heißt:
👉 Es bildet Antikörper gegen bestimmte Makromoleküle, die es fälschlicherweise als „Feinde“ erkennt.
❗ Negative Autoimmunität: Fehlsteuerung statt Angriff
Das nennt man eine negative Autoimmunreaktion: Das Immunsystem greift keine Zellen direkt an, aber es schickt Signale, die eine chronische Überreaktion auslösen.
Eine Art Dauerfeuer, das mehr schadet als hilft.
👉 Das Hirngewebe wird dadurch chronisch gereizt – aber nicht zerstört.
Genau deshalb zählt man den idiopathischen Parkinson heute zu den Autoimmunerkrankungen.
Antikörper-Nachweis als Früherkennung
Inzwischen gibt es Forschungsgruppen, die gezielt nach diesen Antikörpern suchen.
Denn:
👉 Wenn sie im Blut nachgewiesen werden, kann das ein Frühzeichen von Parkinson sein.
Und ja, ich mache das auch in der Praxis – mit einer entsprechenden Antikörper-Analyse.
Wenn wir sie finden, dann wissen wir:
Idiopathischer Parkinson = Autoimmunerkrankung mit Beteiligung des Fettstoffwechsels.
⚙️ Die Lösung ist nicht: Immunsystem unterdrücken
Viele denken jetzt: „Okay, also müssen wir das Immunsystem bremsen.“
Nein!
👉 Die Lösung ist: Systeme unterstützen, Entlastung schaffen, Verwertung und Entgiftung verbessern.
Zuerst also:
Was macht das Endocannabinoid-System (ECS)?
Wie arbeitet die Leber?
Was ist mit den Fetten im Körper los?
👩⚕️ Beispiel aus der Praxis: Statine raus – Patient lebt auf
Ein Fall, wie ich ihn öfter erlebt habe:
Ein Patient nimmt Statine (Cholesterinsenker), hat Parkinson-Symptome.
Ich setze die Statine ab, beobachte genau.
👉 Und was passiert?
Die Fette gelangen wieder ins Hirn, besonders die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.
Es kommt zu einem regenerativen Prozess:
Hirnzellen werden reaktiviert
Das ECS arbeitet wieder besser
Die Dopaminproduktion steigt
Die Symptome gehen zurück
Und das nicht nur einmal. Ich sehe das regelmäßig – besonders im Frühstadium.
🧠 Ziel: Systeme aktivieren statt Symptome unterdrücken
Was heißt das für euch?
👉 Setzt den Fokus nicht nur auf Medikamente, sondern auf die Systeme, die versorgt, aktiviert, gereinigt werden müssen.
Wenn äußere Einflüsse wie Gifte oder Stressoren dazukommen, dann wird es noch wichtiger, diese „Müllabfuhr“ des Körpers in Gang zu bringen.
🥊 Exkurs: Traumatisch ausgelöster Parkinson
Nicht jeder Parkinson ist idiopathisch.
Es gibt auch traumatische Formen, z. B. bei Profiboxern oder Menschen mit wiederholten Kopfverletzungen.
Dauerhafte Mikroerschütterungen des Gehirns können zu Entzündungsreaktionen führen.
👉 Unser Gehirn ist nicht dafür gebaut, ständig durchgerüttelt zu werden.
Die Folge:
Entzündungen
Reizüberflutung
Zelltod
Und manchmal ist es nicht einmal ein sichtbarer Schaden, sondern ein funktioneller Zusammenbruch.
🌬 Gefahr durch Infraschall
Was man neuerdings besser versteht:
Auch nicht hörbarer Schall, sogenannter Infraschall, kann das Gehirn massiv belasten.
Beispiele:
Großwindkraftanlagen
Industrieanlagen
Maschinen mit tiefen Schwingungen
👉 Menschen, die in solchen Zonen leben, zeigen oft diffuse neurologische Symptome – bis hin zu Parkinson-Symptomen.
😤 Stress als Hirnvergifter
Auch Dauerstress wirkt wie ein chemischer Angriff aufs Gehirn. Denn: Bei Stress schüttet das Hirn eine Flut von Botenstoffen aus – z. B. Cortisol, Adrenalin, aber auch Entzündungsstoffe.
Das Problem:
Wenn dieser Dauerbeschuss nicht aufhört,
kommt es zu Fehlsteuerungen im Neurotransmitter-Haushalt – also in genau den Systemen, die bei Parkinson eh schon überfordert sind.
🔬 Im CT oder MRT nicht unterscheidbar
Auch wenn man im CT oder MRT eine Degeneration im Hirnkern sieht:
👉 Man kann nicht unterscheiden, ob es ein idiopathischer, toxischer oder traumatischer Parkinson ist.
Das geht nur durch die Anamnese, also durch die Gesprächsführung und gezielte Labortests.
⚠️ Windkraftanlagen & neue Technik – Gefahr oder Nutzen?
Ich bin kein Gegner von alternativen Energien.
Aber:
👉 Neue Technologien müssen geprüft werden, bevor sie breit ausgerollt werden.
Wenn der Nebenwohnsitz neben einer Windkraftanlage, einem Nuklearreaktor oder einer starken Industrieanlage liegt – dann sollte man die gesundheitlichen Effekte nicht ignorieren.
🧠 Individualität vor Pauschaltherapie
Zeit nehmen, genau hinschauen, nicht verallgemeinern.
Parkinson ist nicht gleich Parkinson: Verschiedene Ursachen brauchen verschiedene Herangehensweisen.
Ein idiopathischer Patient (ungeklärte Ursache) darf nicht wie ein toxinbedingter oder genetisch belasteter Patient behandelt werden – das kann mehr schaden als nutzen.
☣️ Toxinbedingte Parkinsonformen
Zu den sekundären Parkinsonformen zählen jene, die durch äußere Einflüsse wie Gifte entstehen.
Beispiel: Kohlenmonoxid (CO) – neurotoxisch, also nervenzellschädigend.
Tritt bei Industriearbeit, Schweißarbeiten, Schalträumen etc. auf.
CO ist farb-, geruch- und geschmacklos – deshalb besonders tückisch.
Empfehlung: Arbeitsplatz überprüfen, ggf. mit Vorgesetzten über Absaug- und Schutzmaßnahmen sprechen.
⚖️ Mangan – zwischen Heilmittel und Nervengift
Mangan ist ein essentielles Spurenelement, v. a. für:
Enzymfunktionen
Zellatmung (Mitochondrien)
Fruchtbarkeit bei Männern (Spermienproduktion)
Mangel wie Überschuss kann gefährlich sein:
Manganmangel → Enzymdefekte, Konzentrations- & Gedächtnisstörungen, mitochondriale Schwächen.
Manganüberschuss → Manganintoxikation, neurodegenerative Prozesse, parkinsonähnliche Symptome.
Aufnahme & Ausscheidung
Kommt in der Natur häufig vor: Grünes Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Geflügel.
Aufnahme im Darm ist reguliert, ähnlich wie bei Eisen:
Wettbewerb um Transportwege (Eisen ↔ Mangan).
Ausscheidung über Leber-Galle-Darm.
Bei Darm-, Leber- oder Eisenstoffwechselstörungen: Gefahr der Anreicherung im Körper!
🔬 Pathologische Erkenntnisse
In Hirnen verstorbener Parkinsonpatienten: Manganablagerungen messbar.
Heutige Forschung: Manganüberschuss ist ein Hauptverdächtiger bei toxinbedingten Formen.
💡 Wichtiger Impuls
Keine Nahrungsergänzung mit Mangan!
Die Intoxikationsgefahr bei isolierter Einnahme ist zu hoch.
Lieber über natürliche Quellen aufnehmen: „Unser Darm ist auf Nahrungsmittel, nicht auf Kapseln trainiert.“
Unsere Vorfahren wurden alt ohne Nahrungsergänzungsmittel – die Intelligenz der Natur beachten!
Kognitive Probleme – frühe Warnzeichen
Gedächtnisprobleme, Konzentrationslücken und motorische Unschärfen sind nicht immer Alzheimer oder Parkinson – oft sind es Vorboten eines gestörten Spurenelementhaushalts.
Frühzeitige Regulierung über gesunde Ernährung, Leberpflege, Darmgesundheit und Stoffwechseloptimierung kann viele Symptome lindern oder aufhalten.
Mitochondrien – Kraftwerke der Zellen
Funktionieren nur mit manganabhängigen Enzymen.
Sie werden ausschließlich mütterlich vererbt.
Störungen in diesem System führen zu weitreichenden Zellschäden und Neurodegeneration.
🧠 Gesundheit, Landwirtschaft, Nährstoffqualität & Parkinson
Gesundheit als höchstes Gut
Gesundheit ist das teuerste Gut, das wir besitzen – damit darf man nicht leichtfertig umgehen.
Wichtige Faktoren:
Qualität der Nahrung
Zubereitung & Einnahme
Selbstkontrolle des Körpers: Laufen meine Systeme noch? Wenn nicht: Zeit nehmen, sie wiederherzustellen.
Krankheiten lassen sich nur bewältigen, wenn der Organismus mitmacht.
🌾 Landwirtschaft & Pestizide
Pestizide enthalten oft fettlösende Stoffe, die auf Nervenzellen wirken – bei Bienen wie beim Menschen.
Folge: Entmineralisierung & Entfettung von Nervenzellen → Schädigung des Nervensystems.
Beispiel: Neonicotinoide führen bei Bienen zum Kollaps – beim Menschen ebenso.
Frage: Ist Landwirtschaft ohne Pestizide möglich? → Ja!
Historisches Beispiel: Römische Landwirtschaft
Höhere Erträge trotz fehlender Chemie.
Andere Bodenbearbeitung – nachhaltiger, lebensnaher Umgang mit Boden.
🏛️ Die Römer als Vorbild
Römische Legionäre marschierten mit 40 kg Gepäck, 50 km täglich – bei Nahrung aus Dinkelbrei mit Kräutern.
Heute unvorstellbar – warum? Nährstoffverlust durch moderne Landwirtschaft.
Früher enthielt Dinkel wohl deutlich mehr wertvolle Inhaltsstoffe.
Mutterboden = lebendiger Organismus aus Mikroben & Bakterien.
Baut man diesen gezielt auf, entsteht gesunde Nahrung automatisch.
Praxisbeispiel: Orangenwald in Uruguay
90 Jahre alter Wald mit Orangenbäumen – ohne Pflege, ohne Chemie, kerngesund.
Keine Schädlinge, kein Eingreifen notwendig.
Mikroklima & Artenvielfalt schaffen ein stabiles Ökosystem.
Inspiration: „Fruchtgärten“ der Antike – altes Wissen neu genutzt.
☠️ Parkinson durch Umweltgifte (Intoxikationsform)
Bestimmte Formen von Parkinson sind giftspezifisch – v. a. durch Pestizide ausgelöst.
Folge: Zerstörung von Nervenzellen, v. a. Dopaminzellen – irreversibel.
Stammzellen-Versuche führten oft zu Teratomen im Hirn → Tödlich.
Omega-3-Fettsäuren
Wichtige Vertreter: DHA & DPA
Können nicht selbst hergestellt werden.
Müssen exogen zugeführt werden (z. B. Mikroalgen, Fisch, pflanzliche Quellen).
Essentiell für Nervensystem & Zellgesundheit
🌱 Mikroalgenzucht: Hoffnung & Herausforderung
Z. B. Spirulina, Chlorella – rasante Zellteilung, hohe Masseproduktion.
ABER: Qualität leidet, wenn auf NPK-Düngern (Blaukorn) gezüchtet.
Industrielle Zucht oft billig, aber nährstoffarm.
Noch kein Standardprotokoll für biologische Mikroalgenzucht!
⚠️ Ritalin (Methylphenidat)
Gefahr bei ADHS-Medikation: z. B. Peritalin/Ritalin
Kieler Studie zeigt: erhöhtes Risiko für Alzheimer & Parkinson.
Gehört zur Gruppe der Amphetamine → neurotoxisch bei längerem Gebrauch
Führt zu Störung von Hirnstoffwechsel & neuronaler Balance
Laborparameter & Diagnostik
Wichtig: Standardwerte wie IMO (immunologische Marker) analysieren.
Zwei Denkweisen:
1. Punktuelle Diagnostik – nur auf konkreten Verdacht fokussiert
2. Ganzheitliche Diagnostik – „Chemiker-Mentalität“: Alles wissen wollen, keine Lücken
Kritik: Schulmedizin denkt zu punktuell – viele Zusammenhänge gehen verloren.
🧠 Fehlfaltung von Proteinen, gesunde Fette, Ölqualitäten & entgiftende Maßnahmen
Fehlgefaltetes Alpha-Synuclein & Parkinson
Alpha-Synuclein ist ein Schlüsselprotein bei Parkinson.
Bei der Erkrankung ist es falsch gefaltet.
Das Immunsystem erkennt es als fremd und bildet Antikörper dagegen.
Diese Antikörper kann man labordiagnostisch nachweisen → das ist entscheidend für die Diagnostik.
Seit 2024 ist Parkinson bei langjähriger Pestizidbelastung in der Landwirtschaft als Berufserkrankung anerkannt.
Beweiskraft: Wird das Protein im Hirngewebe nachgewiesen, muss erklärt werden, wie es dorthin kam → staatliche Anerkennung folgt oft automatisch.
🩸 Aderlass nach Hildegard von Bingen
Nicht radikal, sondern sanft: nur das ausgeleitete Blut, das der Körper entlassen will.
Wirkung:
Entgiftend
Antirheumatisch
Bluterneuernd
Achtung bei Frauen vor den Wechseljahren:
Gefahr eines Hormonsturzes, Zyklusstörungen möglich.
Empfehlung: Ab Wechseljahre – einmal jährlich zur Reinigung sehr sinnvoll.
🧠 Lithium: Wirkung & Risiken
Lithium ist neuroaktiv, essenziell in kleinen Mengen.
Problematisch in höheren Dosen:
Wird zum „Tarnkappenbonbon“: wirkt verdeckt und zerstörerisch.
Steht im Verdacht, Autoimmunerkrankungen der Haut zu fördern.
Warnung vor Nahrungsergänzungsmitteln mit Lithium!
Kein Spielzeug, kann Gefüge des Immunsystems stören.
Nur gezielt & in sehr kleiner Dosierung einsetzbar, falls überhaupt.
⚖️ Kritik an einseitiger Sichtweise & schnelle Lösungen
Kritik an „Dr. Google“-Mentalität: Krankheit googeln, Pille finden – funktioniert nicht.
Stattdessen:
Verstehen der systemischen Zusammenhänge
Geduld & echtes Lernen
Krankheiten sind Prozesse mit vielen Ebenen:
Immunsystem
Stoffwechsel
Hormonregulation
Lösung: Übergeordnete Systeme zum Laufen bringen, nicht einzelne Substanzen forcieren.
Berufserkrankung Parkinson und Pestizide
Parkinson als Berufserkrankung wird bei Landwirten seit 2024 anerkannt, wenn eine Vergiftung durch Pestizide nachgewiesen ist.
Beweislast kehrt sich um, sobald Stoffe im Hirngewebe eindeutig identifiziert werden können.
Kritische Frage: „Ist das noch gesunde Landwirtschaft?“ → Wenn Menschen durch ihre Arbeit krank werden, stimmt am System etwas Grundsätzliches nicht.
Fehlgefaltetes Alpha-Synuclein
Fehlfaltung von Alpha-Synuclein ist ein pathologischer Prozess bei Parkinson.
Antikörpertests suchen gezielt nach dieser fehlerhaften Eiweißstruktur.
Dieses „Makro-Molekül“ dient als Hinweisstoff, dass das Immunsystem bereits reagiert.
III. Öle in der Ernährung – Was heilt, was schadet?
🔹 Walnussöl
Enthält essenzielle Omega-6-Fettsäuren.
Nährstoffreich, aber für Übergewichtige vorsichtig dosieren → sonst Gewichtszunahme.
🔹 Olivenöl
Bekömmlich in Rohform, gut verwertbar, kontinuierliche Fettsäuren-Zufuhr.
Viele Geschmacksnuancen je nach Anbaugebiet.
🔹 Sonnenblumenöl
Unraffiniert = in Ordnung, mit leicht nussigem Eigengeschmack.
Problematisch, wenn raffiniert: Durch chemische Prozesse wie Desodorierung wird es entzündungsfördernd.
🔹 Rapsöl
Ursprungsidee: Biodiesel → wurde für industriellen Verbrauch gezüchtet.
Bio-Raps darf trotzdem gespritzt werden. → Keine echte Bioqualität möglich.
Vergleich: „Rapsöl gehört nicht auf den Esstisch, sondern in den Tank.“
🔹 Leinöl
Reich an Omega-3 und -6, aber extrem instabil, oxidiert innerhalb von Stunden.
Leinöl als Holzschutzmittel → nicht zur oralen Einnahme geeignet.
Für medizinische Anwendungen ungeeignet ohne exakte Lagerung und Qualitätssicherung.
🔹 Hanföl & exotische Öle
Hanföl = problemlos einsetzbar.
Spezialöle wie z. B. aus Mariendistel haben spezifische Wirkungen (z. B. Leberreinigung).
Globale Vielfalt an Ölpflanzen bietet großes therapeutisches Potenzial.
❗ Allgemeine Ölregel
Was passiert mit dem Öl nach dem Pressen?
Wird es raffiniert, verliert es Qualität.
Nur naturbelassene Öle enthalten die gesundheitsrelevanten Stoffe.
Beispiel: „Wenn ich ein Olivenöl liebe, nehme ich dessen Bitterkeit in Kauf – sonst stimmt etwas nicht.“
IOmega-3 aus Algen – eine echte Alternative
DHA und DPA aus Algenöl sind identisch zu Fischöl → also vollwertiger Ersatz.
Qualität entscheidend: Beispiel eines chilenischen Herstellers, bei dem der Vortragende persönlich die Kontrolle übernimmt.
Verzehrempfehlung:
▪ Gesunde: 1 TL täglich
▪ Kranke: 1 EL täglich
▪ Tipp: Mit Zitrone mischen → bessere Verträglichkeit
Nahrungsergänzungsmittel – klare Haltung
Aussage: „Alle Nahrungsergänzungsmittel weg.“
Stattdessen: Richtige Ernährung fördern – durch bewusste Konsumentscheidungen.
Konsumenten müssen Landwirte ermutigen, pestizidfrei zu arbeiten – auch wenn es teurer ist.
Landwirtschaft im Wandel
Früher: Dinkel war Tierfutter, heute in jedem Bio-Laden.
Aussage: „Die Nachfrage regelt den Markt.“
Konsumenten sollen mit Landwirten in Dialog treten, um Pestizide gemeinsam zu reduzieren.
Achtung auf „Kompensationsspritzen“ – auch wenn ein Bauer nicht spritzt, kann der Nachbar den Boden kontaminieren.
Zysten im Gehirn – Ursachen & Verständnis
Eine Zyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Gewebeblase, die Druck auf das umliegende Hirngewebe ausübt.
Entscheidende Fragen:
1. Wo sitzt die Zyste genau?
2. Warum hat die körpereigene Abwehr sie zugelassen?
3. Was hat das Immunsystem daran gehindert, die Entstehung zu verhindern?
Ziel ist es, die Entstehungsmechanismen zu verstehen, nicht nur chirurgisch zu behandeln.
🧠 Parkinson, Gehirnstoffwechsel, Cannabinoide und Ölgebrauch
Ausscheidung unerwünschter Stoffe im Gehirn
Das Gehirn produziert bei seiner Arbeit Stoffwechselrückstände.
Diese „Abfallprodukte“ müssen aus dem Hirn entfernt werden.
Vergleichbar mit dem „Ausschreibungsprinzip“ im Körper: Was nicht gebraucht wird, muss raus.
Hintergrund: Diese Müllstoffe können bei schlechter Ausleitung belastend wirken – auch Zystenbildung oder neurodegenerative Prozesse hängen mit solcher „innerer Verschlackung“ zusammen.
🌿 CBD-Öl und körpereigene Cannabinoide
Was ist CBD-Öl?
CBD (Cannabidiol) ist ein Cannabinoid – genau wie THC, aber ohne berauschende Wirkung.
Es dockt an Cannabinoid-Rezeptoren im Körper an, vor allem im Nervensystem.
Ziel: Brückenschlag in die Eigenregulation – bis der Körper wieder selbst endogene Cannabinoide herstellt.
Kritik und Einsatz
Kritik an kommerziellem CBD-Öl: Viele Produkte auf dem Markt sind chemisch behandelt, in Öl gelöst oder falsch dosiert.
Besser: Ernährung verbessern und nur qualitativ sauberes CBD einsetzen, wenn überhaupt.
In Einzelfällen einsetzen, nicht als Dauerlösung oder Lifestyleprodukt.
Ziel: Die körpereigene Cannabinoid-Produktion soll wieder aktiv werden – das ist das Wichtigste.
🍳 Öle in der Küche – was taugt zum Erhitzen?
Grundregel
„Welches Öl ist gut zum Braten?“
Antwort: Keines.
Warum?
Erhitzen zerstört die aktiven Bestandteile (v. a. ungesättigte Fettsäuren).
Öle werden dabei gesättigt → verlieren gesundheitsfördernde Wirkung → können zu Übergewicht und Entzündungen beitragen.
Ausnahme: Schonende Nutzung
Sonnenblumenöl naturbelassen, auch Distelöl sind hitzeresistenter – wenn nicht zu heiß verwendet.
„Ich brauche keine Briketts auf dem Teller.“
🧴 Spezialöle und ihre Wirkung
Kürbiskernöl
Besonders gut für die Prostata.
Nischenprodukt, geschmacklich nicht jedermanns Sache.
Wichtig: Es wird nur der Samen genutzt – Rest der Pflanze bleibt ungenutzt, leider.
Sesamöl
In Asien verbreitet, aber: „Öl des armen Mannes“.
Vorsicht vor Verunreinigungen – viele billige Produkte sind chemisch belastet.
Leinöl
Sehr empfindlich gegen Oxidation!
Schon nach 6 Stunden beginnt es zu kippen – muss ultrafrisch verwendet werden.
Nicht zum Verzehr empfohlen, eher als Holzschutzmittel: „Ich begrabe mein Holz unter Leinöl – das hält ewig.“
Hanföl
Unproblematisch im Verzehr.
Mariendistel-Öl
Starke Wirkung auf die Leber.
Leber wird dadurch gründlich gereinigt, arbeitet danach wieder „wie eine Eins“.
Andere Spezialöle
Südamerika kennt viele neue Ölpflanzen – potenziell wertvolle Alternativen.
Wichtig: Immer analysieren, ob die Öle gesundheitlich nutzbar sind.
Leindotteröl ≠ Leinöl – ganz andere Zusammensetzung, auch gut einsetzbar.
Raps-Kernöl und Biodiesel-Historie
Ursprünglich für Biodieselproduktion (Projekt Frankreich–Deutschland in den 80ern).
Daraus entstand eine Raps-Massenproduktion, die irgendwohin musste – daher auf dem Esstisch gelandet.
Problem: Auch auf Bio-Raps darf gespritzt werden – durch politische Sonderregelungen.
Schlussfolgerung: Rapsöl am besten nicht konsumieren, sondern zur Technik verwenden.
🌌 Zirbeldrüse, Licht und das Mysterium Gehirn
Zirbeldrüse (Epiphyse)
Sitz im Hirn: Drittes Auge, lichtempfindlich – obwohl kein Licht ins Hirn gelangt.
Neurologisches Rätsel: Wie soll Licht in diese Region kommen?
Theorie: Gehirn produziert eigene Lichtblitze („Biophotonen“), die die Zirbeldrüse aktivieren könnten.
Zysten im Gehirn
Eine Zyste ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Gewebsblase, die Druck auf umgebende Hirnstrukturen ausübt.
Zentrale Fragen:
1. Wo sitzt die Zyste?
2. Warum hat die Abwehr nicht reagiert?
3. Welche Entzündungs- oder Immunprozesse liefen vorher ab?
Die Ursache ist meist tiefgreifend und komplex – das gehört in die Hände von Fachleuten.
LaVita-Saft – ja oder nein?
Kritisch bewertet.
„Ich würde das nicht nehmen.“
Bevorzugt: Reife, ungespritzte Früchte vom Baum – natürlicher geht’s nicht.
Arten von Parkinson
Idiopathisch (ca. 75 %): Ursache unbekannt → Ziel ist Regeneration & Dopamin-Aufbau.
Nicht-idiopathisch (25 %): Genauere Diagnostik erforderlich, auch schulmedizinisch.
Bildgebende Verfahren (MRT, PET) und detaillierte Analyse unerlässlich.
💡 Hoffnung durch Neuroplastizität
„Ein beschädigtes Hirn ist keine Verurteilung.“
Neuroplastizität – das Geschenk des Gehirns:
Neuorganisation und Neuvernetzung sind möglich – auch nach schweren Schäden!
Paradoxien der Neurologie:
Teile des Gehirns entfernt – und doch keine Ausfälle.
Schwere Erkrankung – und trotzdem Genesung durch alternative Wege.
🧠 Die Plastizität des Gehirns gezielt nutzen
Das menschliche Gehirn verfügt über erstaunliche regenerative Fähigkeiten, auch wenn bereits Teile beschädigt oder degeneriert sind.
Die sogenannte Neuroplastizität erlaubt es dem Hirn, sich neu zu organisieren – neue Verbindungen aufzubauen und Aufgaben umzustrukturieren.
Durch gezielte Reize lässt sich diese Plastizität aktivieren – wichtig v. a. bei Parkinson, um verbleibende Funktionen zu stärken und neue Pfade im Gehirn zu bahnen.
Ziel: Nicht Wunder bewirken, aber Lebensqualität deutlich verbessern.
🔬 Frühzeichen erkennen und sich selbst beobachten
Früherkennung ist entscheidend: Viele erkennen Parkinson zu spät, wenn der Schaden schon fortgeschritten ist.
Zwei Wege der Früherkennung:
🔬 Labordiagnostik: Nachweis spezifischer Antikörper im Blut, teils schon sehr früh möglich.
🧠 Selbsttest & Eigenwahrnehmung:
Konzentrationsfähigkeit: Wie viel bleibt nach dem Lesen anspruchsvoller Texte hängen?
Mentale Erholung: Wie gut gelingt es, den Kopf abzuschalten?
Schlafqualität: Durchschlafen? Tiefschlafphasen?
Kognitive Übersicht: Liste führen – was funktioniert gut, was weniger?
👉 Wenn Auffälligkeiten bestehen: gezielt unterstützen, nicht warten!
🎶 Praktische Wege zur Aktivierung der Hirnleistung
🧘♀️ Beruhigende Reize & tiefe Entspannung
Emotionale Musik hören, die entspannt und berührt → das aktiviert Prozesse im Gehirn!
15 Minuten täglich abschalten:
Ruhiger Raum („keine Nervensäge“)
Augen schließen
Tief durchatmen
Wirkung auf das Hirn ist signifikant – Entspannung unterstützt Regeneration!
😴 Gesunder Schlaf als Hirnmedizin
Tiefschlafphasen fördern:
Kein ständiges Aufwachen
6–7 Stunden am Stück
Schlafhygiene beachten (kein Blaulicht, ruhige Umgebung)
🧘♂️ Bewegung, Atmung, bewusste Steuerung
🔄 Feinmotorik & langsame Bewegungsübungen
Langsame, gezielte Gymnastik mit Atmung kombiniert → motorische Reize = Neuordnung im Hirn
Beispiele:
Qigong
Yoga
Tai-Chi
Meditative Bewegungen
🏹 Konzentration durch gezielte Bewegung
Beispiel: Bogenschießen
Hoher Konzentrationsbedarf
Koordination von Atmung, Motorik und Fokus
Nach wenigen Minuten: Konzentration lässt nach → Übungseffekt sichtbar
Vergleichbar hilfreich:
Jonglieren
Balance-Übungen
gezieltes Muskeltraining mit Atemfokus
📚 Kognitive Aktivierung im Alltag
Neue Sprachen lernen:
Mindestens 5 Jahre späterer Alzheimer-Eintritt
Wirkt sich positiv auf Parkinson-Prozesse aus!
Selbst einfache Dinge wie:
Kreuzworträtsel
Kopfrechnen
Gedichte auswendig lernen
Neue Texte schreiben oder lesen
→ Hauptsache: Das Hirn wird herausgefordert und nicht nur repetitiv beansprucht!
💻 Die Reizfalle Bildschirm – und was Kinder wirklich brauchen
🔌 Digitale Überforderung
Dauerhafter Konsum von Bildschirmen – PC, Tablet, Handy – stört:
Bildwiederholrate oft nicht synchron mit dem Auge → Nervensystem-Stress
Repetitive Aufgaben (z. B. am PC) fordern das Hirn nicht mehr heraus
Plastizität verkümmert, Neubildung stagniert
✍️ Motorisch-schriftliche Aufgaben sind besser!
In Schweizer Schulen: Tablets ab erster Klasse? Kritik!
Was das Hirn wirklich braucht:
Griffel, Papier, echte Handbewegung
Schreiben mit der Hand = Hirntraining
Kinder sollen erst richtig schreiben lernen, nicht bloß tippen
Zitat (sinngemäß):
„Wenn Kinder auf dem Feld des Bauern spielen, holen sie sich mehr fürs Hirn als mit jedem Bildschirmspiel.“
🧘 Fazit dieses Abschnitts:
Die wichtigste Botschaft:
Was das Gehirn fordert und was es liebt – das ist Bewegung, Rhythmus, Atmung, Ruhe, Herausforderung, Emotion.
Wer Parkinson entgegenwirken will, darf das Gehirn weder überreizen noch unterfordern.
Atemtraining: bewusste Steuerung wirkt heilend
Bewusste Atmung = Einfluss auf das Hirn
Atem bewusst steuern = direkte Wirkung auf Herzfrequenz und Zustand des Nervensystems
Im Schlaf läuft Atmung automatisch – bewusstes Atmen bringt neue Qualität
Beispiel Apnoe-Tauchen
Unter Wasser abtauchen, ohne Kraftanstrengung
Bei erstem Impuls „Ich muss atmen“ → 5 Sekunden warten
Ergebnis:
Puls sinkt
Herz beruhigt sich
Hirn lernt Ruhe
Diese Praxis kann das biologische Alter senken, wenn regelmäßig geübt.
Unterstützung durch Ernährung
Bausteine für das Gehirn
Wichtige Stoffe für die Hirngesundheit:
Omega-3-Fettsäuren
Manganspuren
Eiweiße
Kurzkettige Fettsäuren wie Essigsäure (aus dem Darm)
Darmgesundheit = Hirngesundheit
Der Darm produziert essentielle Stoffe fürs Hirn.
Nur wenn der Darm arbeitet, können diese Stoffe wirksam im Gehirn ankommen.
🥥 Kritik an Nahrungshypes – Beispiel Kokosöl
Kokosöl wird seit Jahren gehypt – aber:
Kokosplantagen sind vielerorts pleite
Liefermengen unrealistisch → Hinweis auf Panscherei
Stattdessen: regionale Öle verwenden, statt Importhypes
Auch heimische Ölpflanzen bieten viele gesunde Alternativen
💊 Schulmedizin vs. Natur: Dopamin und L-Dopa
Klassische Behandlung
Bei Parkinson: Schulmedizin setzt auf L-Dopa (Levodopa), um Symptome zu lindern
Problem: Es wird symptomatisch behandelt, nicht ursächlich.
Natürliches Dopamin – wo kommt’s her?
Pflanzen & Lebensmittel mit Dopamin/L-Dopa:
Kakao
Banane
Mandeln
Rote Beete
Nüsse
Mucuna pruriens (Juckbohne)
Grüner Tee (je nach Sorte)
Wichtig: L-Dopa muss Blut-Hirn-Schranke passieren, reines Dopamin allein reicht nicht.
🧠 Dopamin, L-Dopa und die Juckbohne (Mucuna pruriens)
Die Juckbohne (Mucuna pruriens) enthält:
Bis zu 25 % ihres Trockengewichts an L-Dopa – das ist eine sehr hohe Konzentration des Vorläuferstoffes von Dopamin.
Problematisch: Sie ist giftig! Enthält zusätzliche toxische Substanzen.
Hautreaktionen: Der feine Flaum auf der Hülse der Juckbohne löst heftige Hautirritationen aus – daher der Name „Juckbohne“.
In Europa ist sie verboten.
➡️ Eigene Erfahrungen des Vortragenden:
Anbauversuch auf einer Farm in Uruguay, um das Pflanzenverhalten und die Extraktionsmethode zu testen.
Zufallsfund: Die Juckbohne wächst gerne mit dem Breitwegerich zusammen – und dieser enthält ebenfalls L-Dopa.
🌿 Alternative zu Mucuna: Der Breitwegerich
In Wegerich-Tinkturen ist ebenfalls L-Dopa enthalten, allerdings ohne die Risiken der Juckbohne.
Vorteil: Regional, ungiftig, verfügbar, rechtlich erlaubt.
Achtung bei Dosierung: Auch natürliche Mittel brauchen eine sorgfältige Abstimmung.
⚖️ Das Prinzip von Nervensystem & Hormonsystem: Messen & Regeln
Grundsatz: Das Nervensystem „liefert“ nur so viel, wie es muss. Wenn von außen etwas zugeführt wird, stellt es die Eigenproduktion ein.
Beim Parkinson-Patienten: Das System produziert ohnehin zu wenig Dopamin.
Wenn dann L-Dopa extern zugeführt wird, registriert der Körper: „Ich bekomme es geliefert“ → Eigene Produktion sinkt weiter ab.
Konsequenz: Zu Beginn bessernde Symptome, aber:
Nach einigen Monaten → Wirkung lässt nach
Dann: Steigerung der Dosis
Eine Spirale beginnt → Abhängigkeit von Dopamin-Zufuhr nimmt zu
➡️ Langfristiger Effekt: Beschleunigte Degeneration statt Heilung.
⚠️ Risiken bei unkontrollierter L-Dopa-Zufuhr
Kritik an schulmedizinischem L-Dopa-Standardansatz: „Hilft kurzzeitig, fördert aber auf lange Sicht das Fortschreiten.“
Ziel: So schnell wie möglich wieder weg von externer L-Dopa-Gabe.
Stattdessen: Aufbau der körpereigenen Produktion fördern!
📊 Dosierung muss messbar sein – Fachbegleitung erforderlich
Feinsteuerung wichtig: „Nicht einfach reinkippen – sondern exakt messen.“
Ziel: Finde die richtige Balance zwischen Hilfe von außen und Reaktivierung von innen.
Johanniskraut-Beispiel: Enthält ebenfalls L-Dopa, aber auch starke Zusatzstoffe, die eine Reaktion provozieren können → bei falscher Kombination kontraproduktiv!
Zentrale Aufgabe bei Parkinson: Ursachen differenzieren
1. Idiopathischer Parkinson:
o Ursache nicht klar.
o Ziel: Regeneration anregen, Nervenzellen „wachkitzeln“.
2. Toxisch bedingter Parkinson:
o Klare Ursache: Ein Giftstoff im Gehirn.
o Ziel: Entgiften, ausleiten, regenerieren.
3. Erreger-induzierter Parkinson (z. B. Neuroviren):
o Ziel: Erreger bekämpfen – über das Immunsystem an der Siebplatte (Zugang zur Blut-Hirn-Schranke).
4. Traumatischer Parkinson (z. B. nach Verletzung):
o Strukturverletzung → spezifisch behandeln.
🧠 Therapieziel bei allen Formen:
🛠️ Nicht Symptome unterdrücken – sondern Funktionen wiederherstellen.
Schlüsselbegriff: Neuroplastizität
Das Gehirn kann sich selbst regenerieren, Verbindungen neu knüpfen, Funktionen reorganisieren – wenn man es richtig macht!
🍳 Kurze Exkursion: Öl zum Braten
Frage aus dem Publikum: „Welches Öl soll ich zum Braten nehmen?“
Antwort: Sonnenblumenöl oder Distelöl – aber bitte temperaturbewusst einsetzen!
Kein Frittieren bei 300 °C!
Ziel beim Braten: leichte Röststoffe, kein Verkohlen.
💊 Medikamente können Parkinson begünstigen
Beispiel: Neuroleptika
(z. B. Gregor Berlin erwähnt):
Greifen tief ins Nervensystem ein, hemmen bestimmte Hirnaktivitäten.
Dadurch wird das Messen-und-Regeln-Prinzip gestört.
Mögliche Folgen:
Parkinson-Symptomatik
Andere neurologische Störungen
Je nach individueller Konstitution unterschiedliche Effekte
🧠 Etappe: Medikamente, Dopaminhaushalt und neurologische Zusammenhänge
💊 Medikamente zur Parkinsonbehandlung – Dopamin-Verzögerer
Wirkprinzip: Verzögern den Verbrauch von Dopamin im Gehirn.
Ziel: Symptombesserung – verständlich bei Leidensdruck.
Kritik:
Die Maßnahme verschlimmert das Problem langfristig.
Kein regenerativer Effekt auf die dopaminproduzierenden Zellen.
Nur kurzzeitige Verbesserung – ohne echten Gewinn.
„Ich muss aufpassen, dass ich in dieser Forderungsweise nicht noch mehr Schaden anrichte.“
🔥 Vergleich: Aluminiumbrand als Bild für Fehlmaßnahmen
Eine mit Aluminiumblech verkleidete Fassade brennt.
Aluminium brennt schwer – aber wenn, dann heftig und explosiv.
Löschung nur durch Ersticken möglich.
Übertragung auf Parkinson: Falsche Maßnahmen verschlimmern die Lage massiv, anstatt zu helfen.
🧠 Hirnschrittmacher
Verschiedene chirurgische Ansätze existieren.
Durch Elektrostimulation wird die Ausschüttung von Dopamin angeregt.
Kritik:
Es wird nicht geschaut, warum Zellen degenerieren.
Es wird nicht regeneriert, sondern nur stimuliert.
☠️ Batteriebrand als weiteres Bild für Gefährdung
Bei einem Batteriebrand entstehen hochgiftige Gase, u. a. Kohlenmonoxid.
Vor allem brennende Kunststoffe setzen gefährliche Verbindungen frei.
Warnung: Die Vorgänge im Gehirn können hochtoxisch und schwer zu kontrollieren sein – vergleichbar mit solchen Bränden.
⏳ Parkinson entsteht nicht plötzlich
Keine Einzelursache, sondern:
Eine langsame Aufsummierung toxischer Einflüsse über lange Zeit.
Daraus kann sich dann Parkinson als Folgeerscheinung entwickeln.
Hinweis zu Ghee (Butterschmalz)
Fett ohne Eiweiße.
In Hungerzuständen gut verträglich.
In anderen Situationen kann es zu Problemen führen:
„Obacht damit!“
Genetische Formen von Parkinson
Ja, es gibt vererbbare Varianten – aber:
Sehr selten.
Besonders schwierig zu behandeln, weil:
Die Zellen regenerieren schneller, als sie sollten.
Die Genetik „spielt nicht mit“.
Andere neurologische Erkrankungen – Fehlsteuerung im Gehirn
🧠 Schizophrenie, Neurosen, psychische Störungen
Oft werden nur Symptome behandelt, z. B. mit Psychopharmaka.
Haltung: „Heilbar ist es eh nicht“, also medikamentös beruhigen.
Alternative Sichtweise:
Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Nervensystem untersuchen.
Ziel: Körperliche Ursachen finden und behandeln.
„Wenn Sie das ins Blut rücken, kommen Effekte, die können Sie sich nicht vorstellen.“
⚠️ Psychopharmaka & Antidepressiva
Gravierender Eingriff in den Hirnstoffwechsel.
Dominoeffekte möglich, wenn etwas „umkippt“.
Gefahr von Abhängigkeit und schwer kontrollierbaren Prozessen.
Deshalb:
„Finger weg von Psychopharmaka, wenn es geht.“
🤲 Alterszittern (Tremor)
Nicht automatisch ein Vorbote von Parkinson!
Es ist eine neurologische Störung, aber:
Keine Degeneration von Hirnzellen.
💊 Medikamentengruppen mit möglichem Einfluss auf das Gehirn
Blutdruckmittel
Medikamente für Fettstoffwechsel
Blutverdünner
Nierenmedikamente
Neurologisch aktive Medikamente
„Alle – ohne Ausnahme – können im Hirn zu Schäden führen.“
🌿 Johanniskraut
Hat antidepressive Wirkung.
Wirkt ins Gehirn hinein.
Problem: Enthält viele verschiedene Wirkstoffe.
➤ Gefahr von unerwünschten Wechselwirkungen, auch mit anderen Präparaten.
„Es ist kein Hausmittel. Es ist weitaus umfangreicher.“
🎛️ Das Gehirn als Kontrollpult
Bild: Ein Talon mit tausenden Knöpfen und Drehreglern.
Wenn man willkürlich dreht, können unkontrollierte Effekte entstehen:
„Dann kriegt die Mühle hops.“
⚡ Das Gehirn als elektromagnetisches Organ
Das Gehirn ist elektromagnetisch und weitgehend unverstanden.
Pro 3 mm Hirnmasse befinden sich etwa 6000 Magnetitkristalle.
Magnetit = Eisenoxid.
Diese Kristalle werden im Körper gebaut – in der sogenannten „Intranalfase“.
Niemand weiß, wie oder warum sie entstehen.
Beleg: Wenn man das Gehirn analysiert, kann man diese Eisenbestandteile herauslösen.
Schlussfolgerung: Diese Magnetitkristalle sind elektromagnetische Empfängerstrukturen im Gehirn.
📱 Beispiel: Alte Handys & Hirnströme
Bei den alten „Handys“:
Starke elektromagnetische Strahlung.
Wirkung auf das Gehirn: Erhitzung der Hirnströme – das Hirn „kochte“.
Diese Geräte wurden teilweise verboten, wegen ihrer starken Wirkung.
Heutige Geräte:
Immer noch gefährlich, aber anders gebaut.
Reagieren ebenfalls mit dem Gehirn.
🌐 Frequenzmedizin – Warnung & Differenzierung
Der Körper reagiert auf elektromagnetische Felder.
Wichtig ist:
1. Wahrnehmen können, dass etwas passiert.
2. Wissen, welche Körperfunktionen betroffen sind.
Warnung:
„Wenn ich mit Frequenzen arbeite, muss ich wissen, was ich tue.“
Wenn es messbar elektromagnetisch ist, kann man damit arbeiten – aber vorsichtig.
Der Redner will das Thema nicht vertiefen, betont aber die nötige Achtsamkeit im Umgang mit Frequenzen.
Welches Kraut bei Serotoninmangel?
Serotonin ist Gegenspieler von Dopamin.
Vorkommen im Körper:
1. Im Darm (größter Speicher) – dieses Serotonin erreicht das Gehirn NICHT.
§ Funktion: Darmbewegung, Transport des Speisebreis.
§ Bei Verstopfung durch Serotoninmangel helfen keine Abführmittel – aber Serotoninreiche Nahrung („Ananas“) hilft.
2. Im Gehirn – dort wird Serotonin getrennt gebildet.
Therapieansatz:
Vorstufen von Serotonin über die Nahrung zuführen.
Enthalten in: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte etc.
Wichtig: Der Körper muss es auch verwerten können.
☀️ Vitamin D – Herstellung & Missverständnisse
Vitamin D
Ein Stoff, den der Körper selbst herstellen kann – durch UV-Strahlung auf der Haut.
Vergleich:
Vitamin C und Vitamin E können nicht selbst hergestellt werden.
Vitamin A kann über Beta-Carotin gebildet werden.
Kinder & Jugend:
Wer als Kind gewachsen ist, hatte genug Vitamin D – sonst wäre kein Wachstum möglich gewesen.
🧠 Vitamin D fürs Gehirn
Das Gehirn braucht Vitamin D, das ist richtig und wichtig.
🎧 Frage: Wie schützt man sich vor Infraschall?
Antwort: Mit einer „Röhrenladendynamik“ bei Windrädern.
Ansonsten:
Infraschallquellen erkennen und nachweisen:
Es gibt Messgeräte im Internet – ab ca. 2 €.
Dann: Mit dem Verursacher sprechen.
Schall ist gut leitbar – lässt sich relativ einfach dämmen oder neutralisieren.
🌪️ Problem Windräder
Ein Windrad kann nicht einfach schallgedämmt werden, sonst funktioniert es nicht.
Fazit: Der Redner ist kritisch gegenüber Windenergie, da Folgewirkungen nicht ausreichend geprüft wurden.
🧠 Nervenkekse und die Grenzen pflanzlicher Unterstützung bei Parkinson
Nervenkekse sind keine Prophylaxe gegen Parkinson.
→ Sie fördern zwar die Aktivität der Neurotransmitter, aber nicht die Regeneration der für Parkinson relevanten Dopamin-Zellen.
→ Besonders bei Kindern zeigen sie erstaunliche Effekte auf die Hirnplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen und zu lernen.
Beispiel aus Thailand: Kinder mit Lernschwierigkeiten haben mit Unterstützung dieser Pflanzenmischung deutlich bessere Leistungen gezeigt – bis hin zum Abitur, was vorher undenkbar gewesen wäre.
Wichtig: Nicht alles ist regenerativ, nur weil es das Hirn aktiviert. Man muss genau wissen:
❗ „Was kann ein Kraut – und was nicht?“
🍪 Dosierung der Nervenkekse
Für Kinder: 5–6 Stück pro Tag.
Für Erwachsene: Gelegentlich 1 Stück, z. B. zum Frühstück, ist förderlich.
→ Unterstützt die geistige Aktivität spürbar: „Die Plastizität ist ja ziemlich aktiv.“
🌿 Pflanzen mit Wirkung auf das Gehirn
1. Balsamkraut (z. B. Fenchel-Balsam-Mischung)
Wirkung: Unterstützt die regenerative Reinigung des Gehirns während des Schlafs.
Einnahmehinweis:
→ Muss am Vormittag eingenommen werden.
→ Langsame Aufnahme über den Stoffwechsel, braucht ca. 8 Stunden, bis es im Hirn ankommt.
→ Einnahme am Abend bringt nichts!
Unterschiede bei Männern und Frauen – Neurotransmitter & Hormonachsen
Frauen haben eine andere Amygdala-Struktur als Männer.
→ Der Hormonhaushalt beeinflusst das Gehirnverhalten deutlich.
→ Rückkopplung über den Hirnstamm: Körperliche Hormonsignale landen wieder im Gehirn.
2. Wohlriechendes Veilchen (Hildegard-Medizin)
Bei Frauen:
→ Beruhigend, konzentrationsfördernd, nicht ermüdend, regenerativ.
→ Enthält steroidale Komponenten, die auf das weibliche Hormonsystem wirken.
Bei Männern:
→ Nicht regenerativ – daher andere pflanzliche Wege notwendig.
🌰 Pflanzliche Unterstützung für Männer – Flohsamen
Flohsamen enthalten reichlich pflanzliches Fett (v. a. Omega-3 und Omega-6).
→ Bei vorherigem Schroten oder Zerbeißen werden die wertvollen Fette frei.
→ Gelangen ins Gehirn und wirken dort ausgleichend, beruhigend, konzentrationsfördernd.
Wirkung laut Hildegard:
→ Flohsamen-Wein wird als natürliches Psychopharmakon beschrieben.
Scherzhafter Kommentar:
→ „Jetzt rennen alle Frauen los und kaufen sich Flohsamen…“
→ Wichtig ist das individuelle Verständnis der Wirkung – nicht jede Pflanze wirkt bei jedem gleich.
Herangehensweise an Heilpflanzenforschung
Der Redner arbeitet interdisziplinär:
→ Kombiniert Erkenntnisse aus der Hildegard-Medizin, der arabischen, chinesischen, südamerikanischen und europäischen Pflanzenkunde.
→ Bringt diese dann in chemische Analysen ins Labor.
→ Ziel: Herausfinden, was eine Pflanze wirklich kann – und was nicht.
💬 „Es gibt nichts Spannenderes als ein Chemiker, der auf Pflanzen aufgebaut ist. Der will es wissen.“
🧠 Flohsamen – Wirkung auf das Gehirn & die Verdauung
Flohsamen können vielseitig verwendet werden: im Salat, im Müsli, roh als Zugabe – aber niemals erhitzen! Hitze zerstört wertvolle Inhaltsstoffe.
Hildegard von Bingen verwendete Flohsamen gekocht in Wein mit Honig – das ergibt eine glibbrige Masse, die nicht lecker, aber wirksam ist.
In dieser Zubereitung wirken vor allem die Schleimstoffe, nicht die Fette. Diese Schleimstoffe werden im unteren Dickdarm zu kurzkettigen Fettsäuren umgesetzt, die:
die Darmgesundheit stärken,
die Hirngesundheit fördern,
und den Stoffwechsel insgesamt regulieren.
Zentrale Erkenntnis:
Roh verzehrt = Wirkung über Omega-Fettsäuren,
gekocht mit Wein = Wirkung über Schleimstoffe & Darm-Hirn-Achse.
🧠 Flohsamen speziell für Männer
Bei Männern haben die enthaltenen Fettsäuren (Omega-3 & Omega-6) einen ausgleichenden Effekt auf den Fettstoffwechsel im Gehirn.
Sie wirken sich positiv auf:
Denkprozesse,
Rationalität,
und sogar auf soziale Fähigkeiten wie Zuhören aus.
Hinweis: Zerschroten oder gut kauen, damit die Fette freigesetzt werden.
Hildegard bezeichnete Flohsamen-Wein sogar als eine Art „Psychopharmaka“.
🌬️ Atmung & Hirnleistung
Eine tiefe Zwerchfellatmung bringt mehr Sauerstoff ins Hirn, was zusammen mit Glukose die zentrale Energiequelle darstellt.
Schleimproduktion in den Bronchien ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Regelmäßiger Lungenkrauttee + Süßholz:
unterstützt die Reinigung der Lunge,
fördert tiefere Atmung,
aktiviert Feinmotorik & Hirnareale.
💧 Hirnwasser, Entgiftung & Spezialtropfen
Splen-Tropfen
Nicht spezifisch für Parkinson entwickelt, aber bewährt in der Entgiftung des Gehirns.
Ziel: Abfallstoffe im Hirnwasser binden und ausleiten.
Wirken wie das Immunsystem, indem sie das „Gehirnputzen“ in der Nacht unterstützen.
🧠 HU-Tropfen (Hirn-Unterstützung)
Ziel: Regulation & Regeneration der Hirnfunktion.
Enthalten u. a. Salbei-Extrakte, die gezielt auf bestimmte Hirnareale wirken.
Langjährig entwickelt und speziell für neurodegenerative Prozesse getestet.
🍎 Pektin – der natürliche Toxinfänger
Besonders wichtig bei toxisch bedingtem Parkinson!
Kurzkettiges Pektin (z. B. aus Äpfeln) wirkt wie ein Staubsauger im Darm:
bindet Schwermetalle (z. B. Blei, Kadmium, Quecksilber),
bindet auch Arsen, das sich u. a. im Reis aus belasteten Regionen ansammelt.
⚠️ Arsen ist hochgiftig – Reis aus gefährdeten Anbaugebieten (z. B. Bangladesch, Indien, Südamerika) ist besonders belastet.
1 Teelöffel Pektin täglich – idealerweise am Morgen – hilft bei der kontinuierlichen Entgiftung über den Darm.
Entgiftung über das Blut – Detox-Tee
Bei der Entsorgung von Abfallstoffen nutzt das Immunsystem spezielle Eiweiße.
Diese gelangen aus dem Gehirn über das glymphatische System ins Blut – und müssen dann über die Niere ausgeschieden werden.
Wenn das System überfordert ist: Müdigkeit, Schlappheit, Konzentrationsstörungen.
Detox-Tee:
Bindet überschüssige Eiweiße und fördert deren Ausscheidung.
Anzeichen: Schaumiger oder verfärbter Urin in den ersten Tagen – harmlos, aber Zeichen der Ausleitung.
🧠 Wirkung auf den Krankheitsverlauf
Gerade in der Frühphase eines stofflich bedingten Parkinsons können diese Maßnahmen:
den Zelltod der dopaminproduzierenden Nervenzellen verlangsamen,
die motorische Funktion verbessern,
die Progression der Krankheit bremsen.
📌 Wichtig: Voraussetzung ist eine korrekte Klassifizierung des Parkinson-Typs (toxisch vs. idiopathisch).
🧠 Parkinson & Dopamin: Wirkung und Regeneration
Wenn genügend Dopamin im Gehirn vorhanden ist – etwa durch gezielte Maßnahmen zur Regeneration der vorhandenen Hirnzellen, die noch Dopamin produzieren können – dann verändert sich das Empfinden der Betroffenen spürbar:
„Jetzt ist es anders.“
🌾 Flohsamen: Nicht erhitzen!
Frage aus dem Publikum: „Kann man Flohsamen ins Brot backen?“
Antwort: Nein!
Beim Backen entstehen im Brotkern Temperaturen von ca. 80 °C – das zerstört die wertvollen Schleimstoffe und ungesättigten Fettsäuren der Flohsamen.
→ Wirkung geht verloren.
🍚 Reis und Arsen: Worauf man achten sollte
Es gibt arsenarme Reissorten:
v. a. Wildreis oder Bergreis, der mit Oberflächenwasser bewässert wird (nicht aus tiefen arsenhaltigen Brunnen).
Klassische Beispiele: Reisterrassen in Asien – das Wasser kommt von oben, nicht aus der Tiefe.
Problematische Anbaugebiete mit Arsenbelastung:
Mississippi-Delta (USA)
Bangladesch
Argentinien, Brasilien, Indien
→ Tipp: Einfach „Arsen Anbaugebiete Reis“ im Internet suchen, es gibt Landkarten dazu.
🌰 Bittermandel, Amygdalin & kleine Gifte als Reizmittel
Amygdalin (in Bittermandeln): ein Blausäurekomplex.
In großen Mengen giftig – aber in kleinen Mengen (z. B. 5 Mandeln pro Tag) nach Hildegard von Bingen stimulierend für das Immunsystem.
Prinzip: Kleine Mengen „reizender“ Stoffe können heilsame Impulse setzen.
🥄 Dosierung Flohsamen
Empfehlung: Zwei Teelöffel täglich reichen vollkommen.
🧑⚕️ Begleitung & Unterstützung
Unterstützung bei der Anwendung:
über ausgebildete Heilpraktiker
→ Diese wurden persönlich ausgebildet, tauschen sich regelmäßig aus.
Wichtig: Gerade bei fortgeschrittenem Parkinson ist individuelle Begleitung zwingend notwendig – Vorträge wie dieser können nur Impulse setzen, keine Heilung versprechen.
🌰 Mandeln, Mandelmus & Umweltbewusstsein
Mandelmus kann bei Dopamin-Mangel hilfreich sein – in kleinen Mengen.
Achtung bei Herkunft:
Kalifornische Mandeln meiden!
→ Monokulturen, hohe Chemiebelastung, Bienensterben
Besser: Mittelmeerraum (Spanien, Italien, Griechenland)
Pistazien:
Botanisch nicht Nüsse, sondern Samen
Nächster Verwandter: die Mango
Sehr gesund, besonders aus Vorderasien, wild wachsend bevorzugen
Omega-Fettsäuren: Mythen & Fakten
Frage: Sind Omega-6-Fettsäuren entzündungsfördernd?
Antwort:
Nicht per se!
Die Begriffe Omega-3, Omega-6, Omega-9 beziehen sich nur auf die Position der Doppelbindung in der Kohlenstoffkette:
Omega-3: Doppelbindung ab dem 3. C-Atom
Omega-6: ab dem 6. C-Atom
Omega-9: ab dem 9. C-Atom
In jeder dieser Gruppen gibt es:
förderliche Fettsäuren
entzündungsfördernde Fettsäuren (v. a. bei industrieller Raffination!)
Gesund sind:
Unraffinierte, kaltgepresste Öle
Nicht ranzige Nüsse und Samen (z. B. Walnüsse, Mandeln, Cashews)
Problematisch sind:
Raffinierte Öle, die ihre essentiellen Bestandteile verloren haben
→ Hier entstehen die entzündungsfördernden Effekte
🌿 Heuschnupfen & Lymphsystem
👉 Unterstützung des Lymphsystems bei Allergien
Andornkraut: als Tee getrunken, spült das Lymphsystem.
Gundelrebe: ebenfalls ein sehr gutes Kraut zum Spülen der Lymphe.
Lymphsystem-Funktion:
Reguliert Abbau- und Aufbaustoffe des Immunsystems.
Ist Hort der weißen Blutkörperchen.
Transportiert Fette – wird oft vergessen!
Lipome: ein Lipom = gestautes Fett in einem Lymphgefäß. Hinweis auf gestörten Fettstoffwechsel!
💡 Ein Vortrag zu Fettstoffwechsel und Lymphe ist geplant – es gibt viele Irrtümer, auch in der Naturheilkunde.
Zecken & Borreliose – Akutmaßnahmen
Akutmittel bei Zeckenstich:
Thormentin: pflanzliches Infektionsmittel.
Cardotropfen (C): speziell formuliert gegen Borrelien.
Kombination aus Wilde Karde + weitere Kräuter.
So abgestimmt, dass keine Jarisch-Herxheimer-Reaktion auftritt.
❗ Jarisch-Herxheimer-Reaktion:
Kann bei starker Immunaktivierung auftreten.
Symptomatik ähnlich einem anaphylaktischen Schock durch Abbaustoffe der Borrelien.
Besonders allergische Patienten müssen aufpassen.
🌿 Maikur & Wermut
Wermut – Anwendung und Wirkung:
Die Wermutkur (auch „Maikur“) kann jederzeit begonnen werden – bis September sinnvoll.
Ziel: Stärkung des Immunsystems.
Unterschied Wermut-Tee vs. Wermut-Wein:
Tee:
Löst keine ätherischen Öle, Harze und Fette.
Wirkt anders – kann sogar toxisch sein!
Stimuliert Magensäure, Galle, Enzyme – gut bei Verdauungsproblemen, aber vorsichtig bei Immunstörungen.
Wein/alkoholischer Auszug:
löst alle Wirkstoffe, inkl. Öle und Harze.
Wirkt ausgewogener, milder, besser verträglich.
💧 Poleotropfen
Vielseitiger Einsatz:
Hautallergien, Immunprobleme, auch zur Reduktion von Stechmücken-Anziehung.
Verändern den Austrittsschweiß – Mücken nehmen den Menschen nicht mehr als Beute wahr.
Ideal zur Vorbeugung – Einnahme Februar bis März.
FSME vs. Borreliose – Risiken realistisch einschätzen
FSME:
Ernsthafte Erkrankung, v. a. Hirnhautentzündung.
Aber: Seltene Infektion – deutlich weniger Fälle als Borreliose.
FSME-Impfung:
Kontrovers, da die Impfstoffe immunschädigend wirken können.
Halten nicht das, was sie versprechen.
Borreliose:
Häufiger, vielfältiger Verlauf, oft schwierig zu erkennen.
Darum ist Prophylaxe und ggf. akute Behandlung mit Karte & Thormentin entscheidend.
👶 Kinder & Maikur
Möglich, aber Dosierung anpassen:
Bis 5 Jahre: ½ Teelöffel.
6–10 Jahre: 1 Teelöffel.
Danach je nach Körpergewicht und Konstitution.
🧠 Immunsystem & Gehirnleistung
Gestörtes Immunsystem = Einschränkung im glymphatischen System des Gehirns.
Wenn die Basis (Immunsystem) nicht stimmt, kann das Hirn nicht optimal arbeiten.
Dieses Prinzip ist anerkannt und gut belegt.
Zum Schluss noch:
Wenn du Fragen hast, etwas vertiefen möchtest oder Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir.
Ich bin von Herzen gerne für dich da 💚
Martina Vötterl - Bergstraße 17d - 86508 Rehling - Mail: martina.voetterl@gmail.com - Telefon/WhatsApp: 0171 8653416