Erwachsene: 3‑mal täglich 20 Tropfen, wahlweise in etwas Wasser verdünnt.
Kinder und Jugendliche: nehmen die Tropfenanzahl entsprechend dem Alter ein.
Beispiele:
0–2 Jahre: 3‑mal täglich 1 Tropfen
8 Jahre: 3‑mal täglich 8 Tropfen
16 Jahre: 3‑mal täglich 16 Tropfen
Bitte nimm die Tropfen immer gemäß deinem persönlichen Therapieplan ein.
Wenn im Therapieplan nichts anderes vermerkt ist, nimmst du die Tropfen zu oder nach den Mahlzeiten ein.
Solltest du eine Einnahme einmal vergessen haben, hol sie einfach zu einem späteren Zeitpunkt nach.
Erwachsene: 3‑mal täglich 20 ml / 2 cl, also 3‑mal täglich ein Schnapsglas. Vor oder nach dem Essen
Kinder:
ab 6 Jahren: 1 Teelöffel
10–13 Jahre: ½ Esslöffel
Jugendliche (ab 14 Jahren): 1 Esslöffel
Ein Kräuterwein ist gemäß der Therapie nach Hildegard von Bingen ein komplexes Heilmittel.
Auf der Basis von biologischem Rotwein besteht dieses Naturheilmittel aus verschiedenen Pflanzenauszügen, deren Wirkung zusätzlich durch die Anthocyane des Weins unterstützt wird. Der Kräuterwein enthält 14 % vol. Alkohol.
Anthocyane sind für die rote Farbe des Weins verantwortlich und schützen deinen Körper. Sie wirken unter anderem entzündungshemmend und binden freie Radikale.
Erwachsene: Für jede Teezubereitung gilt grundsätzlich – sofern nicht anders verordnet: Mische alle Teekräuter in einem großen Gefäß und fülle sie in ein gut verschließbares Behältnis ab.
Für ½ Liter Tee: Nimm von der gesamten Mischung 1 gehäuften Esslöffel, übergieße ihn mit ½ Liter kochend heißem Wasser und lass den Tee 4 Minuten ziehen. (1 gehäufter Esslöffel entspricht ca. 4 g. 100 g Tee reichen damit für etwa 25 Tage.)
Für 1 Tasse (100 ml): Nimm von der gesamten Mischung 1 gehäuften Teelöffel, überbrühe ihn mit 150 ml kochend heißem Wasser und lass den Tee 4 Minuten ziehen. (1 gehäufter Teelöffel entspricht ca. 2 g. 100 g Tee reichen damit für etwa 50 Tage.)
Trinke den Tee unabhängig von den Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden – heiß, warm oder bei Zimmertemperatur – ganz so, wie es dir angenehm ist. Der Tee wirkt auch abgekühlt. Bitte stelle ihn nicht in den Kühlschrank.
Ein Tee ist ein Heilmittel und kein Genussmittel.
Zwischen der Einnahme von verschiedenen Teemischungen sollte eine Pause von mindestens 30 Minuten liegen.
Es gibt sogenannte Alltagstees, die als solche gekennzeichnet sind, zum Beispiel:
Abendtee, Morgentee, Kindertee und weitere.
Ein Tee ist eine wässrige Lösung, deren Wirkstoffe in den Darm gelangen, nachdem sie den Magen passiert haben, und von dort ins Blut aufgenommen (resorbiert) werden.
Die Kochgewürze gibst du beim Kochen prisenweise in jedes Essen.
Pro gekochter Mahlzeit verwendest du 1 Prise.
Beim Kochen der Kochgewürzmischung werden viele Enzyme herausgelöst, die dein Verdauungstrakt nicht selbst aus den Gewürzen lösen kann.
Bereits nach 1–2 Minuten Kochen sind etwa 80 % der produzierten Enzyme aus den unten aufgeführten Inhaltsstoffen gelöst. Allein Galgant enthält rund 80 Wirkstoffe. Nach 20 Minuten Köcheln haben sich alle enzymatischen Wirkstoffe vollständig gelöst.
Die gelösten Enzyme steigern die Leistungsfähigkeit deines Immunsystems, insbesondere des Darms.
Auch beim Backen lösen sich die Enzyme aus den Kochgewürzen.
Inhalt der Kochgewürzmischung:
Bertramwurzelpulver
Galgantwurzelpulver
Fenchelpulver
Quendelpulver
Ysopkrautpulver
Zimtpulver (Ceylon)
Kubebenpfefferpulver
Die jeweilige Tagesmischung streust du täglich roh und prisenweise über dein Essen.
Eberwurzmischpulver
Baut Darmenzyme auf (vor allem bei Reizdarm zu empfehlen) und senkt autoimmune Reaktionen.
Diptammischpulver
Regelt den Lipidhaushalt in der Leber und hilft unter anderem beim Abbau von Gallensteinen und Arterienverkalkung.
Selleriemischpulver
Für Rheumatiker geeignet, zum Ausleiten von alt eingelagerten Giftstoffen.
Pelargonienmischpulver
Für eine nachhaltig geschwächte Abwehr. Wirkt wie ein „Immunsystem-Booster“.
Die Pelargonienmischung besteht aus:
Storchenschnabelkraut (Duftpelargonie / Duftgeranie)
Bertramwurzelpulver
Muskatnusspulver
Sie vereint die Wirkstoffe des Krautes der Duftpelargonie (Duftgeranie, auch Storchenschnabelkraut genannt), der Wurzel des Bertrams und der Muskatnuss.
Du kannst sie sowohl präventiv (zur Förderung der immunologischen Abwehr im Darm) als auch im Akutfall (als Grippemittel) einsetzen, zum Beispiel als Pelargonienwein oder indem du sie in einen warmen Tee gibst.
Anleitung Pelargonienwein:
½ Liter Rotwein aufkochen
eine gute Prise Pelargonienpulver hinzugeben
kurz 2–3 Minuten köcheln lassen
den Pelargonienwein etwas abkühlen lassen
eine Tasse lauwarm vor dem Schlafengehen trinken
Es kann zu einer Schwitzreaktion kommen. Dabei werden Krankheitserreger abgetötet – dein Körper arbeitet aktiv für dich.
„Nahrung soll deine Heilung sein!“
Dieses Zitat von Hildegard von Bingen ist über 900 Jahre alt.
Hildegard war der Ansicht, dass der Körper keine Heilmittel als dauerhafte Substitution braucht. Nach ihrer Auffassung erhält ein Mensch seine Gesundheit in erster Linie durch die Ernährung.
Sämtliche körperlichen Funktionen, Steuermechanismen und selbst das Nervensystem sollen laut ihrer These durch das, was wir essen, versorgt und erhalten werden.
Im Darm befindet sich der Hauptanteil aller Abwehrzellen. Deine Darmflora ist damit eine wichtige Säule deiner Abwehr.
Alles, was du isst, beeinflusst gleichzeitig deine gesamte Abwehr und deine Darmflora. Nahrung kann somit zu deinem Heilmittel werden.
Während einer Therapie sind folgende Küchengifte strikt zu vermeiden:
Tomaten
Paprika
Peperoni / Chili
Auberginen
Chicorée
Weißer Spargel
Kartoffeln
Zwetschgen
Erdbeeren
Alle diese Lebensmittel enthalten Solanin- und Huminsäure. Solanin ist eine schwach toxische Verbindung, die Zellen zerstört, welche diese Substanz aufnehmen. Es leitet einen Selbstzerstörungsprozess bei Zellen ein, die sogenannte Apoptose.
Nach Hildegard sollte Nahrung immer in ihrer Gesamtheit betrachtet werden und nicht in einzelne Bestandteile wie zum Beispiel Vitamingehalt oder Mineralkomponenten aufgesplittet werden. Entweder ist das Nahrungsmittel in Summe gut – oder schlecht.
Wenn du dich strikt an die Vermeidung der aufgeführten Lebensmittel hältst, stärkst du deine Darmflora und damit dein gesamtes Immunsystem.
Wenn du diese Nahrungsmittel aus deinem Speiseplan entfernst, beschleunigst du auch den Wirkprozess der Kräuter und Heilmittel. Dein Körper muss dann gegen weniger Gifte ankämpfen und gewinnt so wieder mehr „Puffer“.
Je mehr Puffer dein Organismus besitzt, desto besser ist er in der Lage, Faktoren abzuwehren, die von außen auf deinen Körper einwirken und ihn schwächen (zum Beispiel Viren, Bakterien, Umweltgifte, Strahlen und vieles mehr) – und dich so vor Erkrankungen zu schützen.
Ziel der Therapie ist es, mit den Kräutern einen ausreichenden Wirkstoffkonzentrationsspiegel im Blut zu erreichen, der deinen Körper nachhaltig gegen äußere Einflüsse verschiedenster Art schützt. Dadurch wird dein Immunsystem so weit stabilisiert, dass es wieder in der Lage ist, Stoffwechselprozesse und andere Abläufe reibungslos und ohne Fehler durchzuführen.
Mit der Therapie wird dein Körper in seinen ursprünglichen Zustand zurückbegleitet und aktiviert seine Selbstheilungskräfte erneut. Dabei geht es nicht um eine rein symptomatische Behandlung, sondern darum, dass dein Körper langfristig selbst in der Lage ist, alle seine eigenen Funktionen wieder im vollen Leistungsumfang auszuüben.
Die Kombination aus Ernährung und entsprechender Kräutereinnahme ist so aufeinander abgestimmt, dass sie dein Körpersystem nicht nur stärkt, sondern die Zellen dabei unterstützt, sich so „neu zu programmieren“, dass sie wieder ihre ursprüngliche, gesunde Funktion aus sich selbst heraus erfüllen können.
Die Kapseln enthalten ausschließlich das Naturprodukt, das auf dem Etikett angegeben ist. Es werden keine Rieselhilfen, Stabilisatoren oder Konservierungsmittel verwendet. Für die Abfüllung gibt es ein eigenes, schonendes Verfahren.
Die Kapselhüllen bestehen aus Fichtenzellulose und sind ebenfalls frei von Gentechnik.
Die Kräuter und Gewürze von Ratioars erfahren keinerlei agrochemische Behandlung und stammen aus nachhaltigem Anbau. In der eigenen Produktion (zum Beispiel der Mischung von Kräutern, Herstellung von Pulvern, Cremes) werden keine konservierenden Prozesse wie UV-Licht oder Begasung eingesetzt.
Für die Konservierung von Pflanzenextrakten ist Alkohol das Mittel der Wahl. Im Gegenzug kann bewusst auf sämtliche chemischen Zusätze und Haltbarmacher verzichtet werden.
Viele Nahrungsmittel enthalten von Natur aus Alkohol. So entsprechen beispielsweise fünf überreife Bananen dem Alkoholgehalt von einem kleinen Bier.
Wird ein Frucht- oder Gemüsesaft nicht sofort getrunken, gären die Hefen im Obst und Gemüse im Kontakt mit dem Sauerstoff der Luft nach und produzieren Alkohol.
Die tägliche Anwendung der alkoholischen Tropfen ist vergleichbar mit dem Konsum einer Portion Obst, die im Magen nachgärt und dabei Alkohol bildet. Daher sollten auch bei der maßvollen Anwendung bei Kindern (nach Anleitung) keine Ängste entstehen.
Zur Einordnung:
Apfelsaft enthält etwa 0,2 % vol. Alkohol.
Traubensaft kann bis zu 1 % vol. Alkohol enthalten.