Rheumatische Erkrankungen – Zusammenhänge verstehen
Hier findest du meine Mitschrift zum Vortrag
„Rheumatische Erkrankungen – wenn Entzündung, Immunsystem und Regulation aus dem Gleichgewicht geraten“.
In diesem Vortrag geht es darum, was rheumatische Erkrankungen ausmacht, wie sie entstehen können und welche Prozesse dabei im Körper ablaufen.
Es werden Zusammenhänge zwischen Immunsystem, Entzündungsprozessen, Stoffwechsel, Darm, Nervensystem und Belastungen des Körpers erklärt. Dabei wird verständlich gemacht, warum chronische Entzündungen, Fehlregulationen des Immunsystems und anhaltende Belastungen zu rheumatischen Beschwerden führen können – und weshalb Rheuma weit mehr ist als „nur“ ein Problem der Gelenke.
Der Vortrag wurde von Alessandro Rochira gehalten, der dabei seine Erfahrung und sein Wissen praxisnah weitergibt. Der Text ist als Mitschrift entstanden und folgt bewusst dem gesprochenen Wort.
Bitte sieh mir Rechtschreibfehler oder inhaltliche Ungenauigkeiten nach – es handelt sich um eine Mitschrift, nicht um ein ausgearbeitetes Lehrskript.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und wertvolle Impulse zum Mitnehmen 🌱
Vortrag: Rheumatische Erkrankungen vom 27.03.2024
Grundverständnis: Was ist Rheuma?
Rheuma ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen des Bewegungsapparates, die mit Schmerzen, Entzündungen und Funktionsstörungen einhergehen. Die Definition ist nicht eindeutig – selbst in der Schulmedizin sorgt sie für Diskussionen. Rheuma betrifft nicht nur Gelenke, sondern auch Muskeln, Sehnen, Haut und sogar das Herz.
Warum ist die Definition offen?
Es gibt viele Ursachen, die rheumatische Beschwerden auslösen können. Deshalb spricht man vom "rheumatischen Formenkreis" – einem Spektrum verschiedener Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, aber unterschiedlichen Auslösern und Therapien.
📚 Historischer Bezug: Hildegard von Bingen
Hildegard von Bingen hat bereits zahlreiche Heilmittel und Beschreibungen für rheumatische Erkrankungen verfasst. Schon damals war klar: Rheuma ist vielschichtig und verlangt differenzierte Herangehensweisen.
Die drei Haupttypen rheumatischer Erkrankungen
Typ 1: Genetisch bedingte Entwicklungsstörungen
Betrifft Menschen, die von Geburt an Probleme mit Gelenken, Wirbelsäule, Muskeln oder Sehnen haben.
Beispiele: Skoliose, Dysplasie, Scheuermann.
Ursache: Die Regeneration des Gewebes funktioniert nicht richtig.
Folge: Degenerative Erscheinungen, die den Bewegungsapparat dauerhaft schwächen.
Therapieansatz: Unterstützung durch Nährstoffe und regenerative Maßnahmen.
Typ 2: Stoffwechselbedingte Ablagerungen (z. B. Gicht)
Ursache: Abfallprodukte wie Harnsäure werden nicht richtig ausgeschieden.
Folge: Kristallisation in Gelenken, Entzündungen, Schmerzen.
Beispiel: Gicht – Harnsäure lagert sich in Gelenken ab und verursacht starke Schmerzen.
Therapieansatz: Leber und Nieren stärken, Flüssigkeitshaushalt regulieren, Ernährung anpassen.
Typ 3: Autoimmunerkrankungen
Ursache: Das Immunsystem greift körpereigenes Gewebe an.
Betroffene Strukturen: Gelenke, Haut, Muskeln, Sehnen.
Beispiel: Psoriasis (Schuppenflechte), die sich auf Gelenke ausweiten kann.
Besonderheit: Nicht alle Autoimmunprozesse sind im Blut nachweisbar.
Therapieansatz: Immunsystem regulieren, Entzündungen gezielt behandeln.
Das Beispiel Psoriasis
Die Psoriasis (Schuppenflechte) zeigt, wie komplex rheumatische Erkrankungen sein können. Wenn Hautsymptome sich auf die Gelenke ausweiten, spricht man von Psoriasis-Arthritis. Doch beim Bluttest bleibt oft alles unauffällig – das nennt sich seronegativ. Der Arzt erkennt das Problem, kann es aber nicht nachweisen. Das führt zu Unsicherheit in der Diagnose und Therapie.
Seronegative Rheumaformen
Fibromyalgie & Weichteilrheuma
Diagnose erfolgt nicht über Blutwerte, sondern über einen Symptomkatalog.
Beispiel: Wenn 17 von 20 Kriterien erfüllt sind, wird Fibromyalgie diagnostiziert.
Problem: Es handelt sich um eine Ausschlussdiagnose, oft ohne objektiven Nachweis.
Schulmedizinische Therapieansätze bei Autoimmunität
Cortison
Abwandlung des körpereigenen Hormons Cortisol.
Wirkung: Entzündungshemmung durch Immunsuppression.
Problem: Blockiert das Immunsystem, unterdrückt Symptome, löst aber nicht die Ursache.
MTX (Methotrexat)
Chemotherapeutisches Mittel zur Immunsystem-Schwächung.
Ziel: Entzündungen verhindern.
Nebenwirkungen: Immunsystem bricht zusammen, oft lebenslange Einnahme nötig.
Monoklonale Antikörper
Moderne Therapieform zur gezielten Immunsuppression.
Prinzip bleibt gleich: Unterdrückung statt Umwandlung.
Kritik: Immunsuppression als Grundprinzip
Bildlich: Ein Dampfkochtopf wird hermetisch verschlossen und überhitzt.
Folge: Das Immunsystem sucht sich einen neuen Weg – oft mit weiteren Autoimmunreaktionen.
Fazit: Eine Autoimmunität kommt selten allein.
Systemische Betrachtung: Was fehlt?
Die Schulmedizin bietet keine Methode, um das Immunsystem umzuprogrammieren.
Es fehlt ein Ansatz, der die Autoimmunreaktion versteht und transformiert, statt sie zu blockieren.
Weitere Beispiele für systemische Autoimmunität
Morbus Crohn
Primär eine Darmerkrankung.
Kann sich auf Gelenke und Bewegungsapparat ausweiten.
Erkenntnis: Autoimmunerkrankungen sind systemisch und greifen oft mehrere Organe an.
Thyreoidales Rheuma – wenn die Schilddrüse das Rheuma auslöst
Der Begriff thyreoidales Rheuma wurde vom Referenten gemeinsam mit einem Arzt geprägt. Er beschreibt eine Form von rheumatischen Beschwerden, die nicht im Gelenk entstehen, sondern durch eine Fehlsteuerung der Schilddrüse.
Wie entsteht das?
Erkrankungen wie Hashimoto oder Morbus Basedow sind organspezifische Autoimmunerkrankungen.
Die Autoimmunreaktion beginnt in der Schilddrüse.
Wenn sie sich ausweitet, kann sie auf Gelenke, Muskeln und Bindegewebe übergreifen.
Ergebnis: rheumaähnliche Beschwerden, obwohl das eigentliche Problem nicht im Gelenk, sondern in der Schilddrüse liegt.
Was bedeutet das für die Therapie?
„Behandle immer den Ursprung – nicht die Folge.“
Wenn die Schilddrüse beruhigt und reguliert wird, verschwinden auch die rheumatischen Beschwerden. Konzentriert man sich nur auf die Gelenke, breitet sich die Autoimmunreaktion weiter aus.
Weichteilrheuma & Fibromyalgie – warum greift das Immunsystem die Muskeln an?
Weichteilrheuma betrifft:
Muskeln
Faszien
Bindegewebe
Es ist eine autoimmune Reaktion, die sich dort zeigt, wo der Körper am verwundbarsten ist.
Warum gerade dort?
Das Immunsystem greift immer die schwächste Stelle an. Wenn Muskeln, Faszien oder Bindegewebe energetisch geschwächt sind, werden sie zum „Einfallstor“.
Diagnostik
Man kann Weichteilrheuma immunologisch nachweisen.
Es gehört eindeutig in den Bereich der Autoimmunerkrankungen.
Gute Nachricht
Weichteilrheuma ist deutlich leichter zu behandeln als Gelenks- oder Hautautoimmunität.
Warum?
Muskeln und Faszien regenerieren schneller.
Es entstehen weniger Folgeschäden als bei Gelenken oder Knorpel.
Warum die Ursache entscheidend ist
Der Vortrag betont immer wieder:
„Die Abwehr greift an, wo sie eine Schwäche findet – aber der Fehler beginnt woanders.“
Mögliche Ursprünge:
Darm (z. B. Morbus Crohn)
Schilddrüse (Hashimoto, Basedow)
Haut (Psoriasis)
Leber (z. B. Hämochromatose)
Die Autoimmunreaktion wandert, wenn der Ursprung nicht behandelt wird.
Immunologie vs. Rheumatologie – zwei Welten prallen aufeinander
Rheumatologie:
Sieht das Immunsystem als „Problem“.
Unterdrückt es mit Medikamenten (Cortison, MTX, Biologika).
Immunologie:
Erkennt, dass das Immunsystem lernfähig ist.
Sucht Wege, es zu modulieren, nicht zu blockieren.
Kritik:
Immunsuppression führt dazu, dass das Immunsystem sich neue Angriffspunkte sucht.
Unterdrückung erzeugt weitere Fehler, statt den ursprünglichen zu korrigieren.
Die Abwehr ist lernfähig – und vergisst nichts
„Die Abwehr ist wie ein Schüler, der Fehler macht – aber wenn man sie korrigiert, macht er diesen Fehler nie wieder.“
Die Abwehr besitzt:
ein biochemisches Gedächtnis
die Fähigkeit, Fehler zu erkennen und zu korrigieren
die Fähigkeit, neue Wege zu finden, wenn man sie unterdrückt
Das erklärt:
warum Immunsuppression langfristig scheitert
warum modulieren besser ist als blockieren
Ersatzteillager-Mentalität – warum Gelenkersatz nicht die Lösung ist
Ein künstliches Gelenk löst nicht die Autoimmunität.
Die Abwehr „verlagert“ sich und greift andere Strukturen an.
Gelenkersatz sollte erst erfolgen, wenn die Autoimmunreaktion beruhigt ist.
Sonst:
wandert die Entzündung weiter
entstehen neue Schäden
beginnt der Kreislauf von vorne
Wie findet man die wahre Ursache des Rheumas?
Man muss unterscheiden:
Genetisch
Stoffwechselbedingt
Autoimmun
Infektiös
Jede Form hat:
eigene Marker
eigene Mechanismen
eigene Therapieansätze
„Man kann es im Blut nachweisen – wenn man weiß, wonach man sucht.“
Wenn mehrere Rheumaformen gleichzeitig auftreten
Wichtiger, oft übersehener Punkt:
„Rheuma kommt selten allein.“
Viele Menschen haben nicht nur eine, sondern zwei oder sogar alle drei Rheumaformen gleichzeitig:
Typ 1 – genetisch
Typ 2 – stoffwechselbedingt (Ablagerungen, Gicht)
Typ 3 – autoimmun
Warum ist das problematisch?
Weil jede Form unabhängig Schäden verursacht – und zusammen wirken sie wie ein Verstärker:
Stoffwechselrheuma lagert Kristalle ein.
Autoimmunrheuma entzündet das Gewebe.
Genetische Schwächen verhindern Regeneration.
Das Ergebnis: Schnellere Zerstörung, stärkere Schmerzen, komplexere Therapie.
Wie erkennt man eine Kombination?
In der Analytik sieht man:
oben: Immunsystem
unten: Stoffwechsel
seitlich: genetische Faktoren
Wenn mehrere Bereiche auffällig sind, spricht man von einer Kombination.
Was bedeutet das für die Behandlung?
Man muss priorisieren:
Was verursacht den größten Schaden?
Was ist akut?
Was ist chronisch?
Wo ist der Ursprung?
Beispiel:
Wenn die Harnsäure extrem hoch ist → Stoffwechsel zuerst.
Wenn die Autoimmunreaktion wütet → Immunsystem modulieren.
Wenn genetische Schwächen dominieren → Aufbau & Stabilisierung.
Hildegard von Bingen: „Wenn alle drei Rheumaformen vorhanden sind, ist der Krebs nicht weit.“
Warum steigt das Tumorrisiko?
Weil dauerhafte Entzündung drei Dinge bewirkt:
Vernarbung
Zerstörung von Gewebe
Zellveränderungen
Chronische Entzündung ist einer der stärksten Risikofaktoren für Tumorbildung.
Wenn also:
Autoimmunität
Stoffwechselstörung
genetische Schwäche
gleichzeitig aktiv sind, entsteht ein permanentes Entzündungsfeld, das Tumoren begünstigt.
Die Rolle des Immunsystems – mehr als nur „Erregerabwehr“
„Das Immunsystem ist wie die Schwiegermutter – es mischt sich überall ein.“
Es steuert:
Regeneration
Entzündungsprozesse
Abbau von Zellresten
Überwachung von Tumorzellen
Reparaturmechanismen
Wenn es Fehler macht, entstehen:
Autoimmunreaktionen
chronische Entzündungen
Gewebeschäden
Tumorrisiken
Epigenetik – warum Gene nicht einfach „abschaltbar“ sind
Eine Frage aus dem Publikum: Kann man schädliche Gene epigenetisch abschalten?
Antwort:
Epigenetik ist real, aber noch kaum verstanden.
Wir wissen, dass Gene beeinflussbar sind.
Aber wir wissen nicht, wie man gezielt schaltet.
Der Gencode ist entschlüsselt, aber nicht die Funktionslogik dahinter.
Kurz: Wir können Gene beobachten, aber nicht steuern.
Praktische Therapieansätze – Typ 1 (genetisch)
Genetische Rheumaformen bedeuten:
Regeneration ist eingeschränkt.
Der Körper kann nicht genug Knorpel, Sehnen oder Knochen aufbauen.
Was tun?
Hildegard von Bingen liefert erstaunlich präzise Ansätze:
🌿 Spitz-, Breitwegerichwurzel + Honig
→ fördert Knorpel- und Knochenaufbau
🦈 Haifischknorpel
→ liefert strukturelle Bausteine (heute als Kapseln erhältlich)
🍲 Kalbsfußsuppe
→ traditioneller Knorpel- und Gelatine-Lieferant → funktioniert nur, wenn das Tier sauber aufgezogen wurde
🌱 Alant (Allermannsharnisch)
→ stärkt Elektrolythaushalt → unterstützt Regeneration
„Hildegard wusste genau, was sie tat – ohne moderne Biochemie.“
Praktische Therapieansätze – Typ 2 (stoffwechselbedingt)
Hier geht es um:
Harnsäure
Purine
Ablagerungen
Kristallisation
Wichtig:
Knorpelpräparate allein reichen nicht.
Warum? Weil Knorpel (z. B. Haifischknorpel) extrem purinreich ist. Ohne funktionierende Leber und Niere entsteht noch mehr Harnsäure.
Deshalb:
Lebertee
Nierentee
Bitterstoffe
viel Wasser
purinarme Ernährung
Was passiert bei einem Lebertee? – Entgiftung verstehen
Ein Lebertee regt die Leber an, eingelagerte Stoffe zu lösen.
Alles, was die Leber nicht behalten soll, wird über die Galle in den Darm geleitet.
In der ersten Woche kommt es deshalb oft zu Durchfall. → Das ist normal, weil der Körper endlich ausscheidet, was lange festhing.
Nach kurzer Zeit beruhigt sich das System wieder.
Der Säurelöser-Tee – Harnsäure aus den Gelenken ziehen
Der Säurelöser-Tee basiert auf Hildegards Rezepturen und folgt zwei Prinzipien:
a) Aktivierung der Niere
Die Niere wird angeregt, Harnsäure auszuscheiden.
Der Urin kann zeitweise extrem hohe Harnsäurewerte zeigen. → Das ist gewollt, denn die Harnsäure soll raus, nicht im Körper kreisen.
b) Diffusion – das zentrale Prinzip
Der Referent erklärt es mit einem Glas Wasser und einer Rotweinschicht:
Oben: hohe Konzentration
Unten: niedrige Konzentration
Mit der Zeit wandert der Stoff von hoch → niedrig.
Übertragen auf den Körper:
Im Blut wird die Harnsäure durch den Tee gesenkt.
Dadurch wird die Harnsäure aus den Gelenken herausgezogen.
Sie verflüssigt sich wieder und kann ausgeschieden werden.
Ergebnis: Die Gelenke werden „gewaschen“.
Warum dauert das lange?
Weil Ablagerungen im ganzen Körper sitzen:
Knie
Hüfte
Schulter
Wirbelsäule
Finger
Zehen
Es gibt keine „Sondermülldeponie“. Der ganze Bewegungsapparat muss gereinigt werden.
Warum man nicht zu viel Tee trinken darf
Mehr Tee = nicht mehr Wirkung.
Zu viel gelöste Harnsäure überfordert die Niere.
Das System braucht Balance, nicht Überflutung.
Ein halber Liter pro Tag ist ausreichend.
Hildegards antirheumatische Rezepturen – ein Feuerwerk an Wirkstoffen
Hildegard beschreibt eine komplexe Mischung aus über 10 Kräutern, die:
die Abwehr aktiviert, nicht unterdrückt
die katabole (abbauende) Funktion der Immunzellen stärkt
Entzündungen abbaut
Gewebe repariert
Müllstoffe aus dem Körper transportiert
„Wenn man zehn Kräuter zusammenkocht, entsteht ein biochemisches Feuerwerk.“
Diese Rezepturen sind darauf ausgelegt, mehrere Ebenen gleichzeitig zu behandeln:
Entzündung
Stoffwechsel
Immunregulation
Gewebereinigung
Ernährung während der Therapie – warum Schlachtplatten tabu sind
Während der Ausleitung sollte man:
keine purinreichen Speisen essen
keinen Alkohol trinken
keine schweren tierischen Fette konsumieren
Warum?
Weil sonst:
neue Harnsäure entsteht
die Leber überlastet wird
die Niere blockiert
die Therapie ins Leere läuft
„Sonst wird die Therapie von wenig Erfolg gekrönt sein.“
Bewegung – ein unterschätzter Heilfaktor
Der Bewegungsapparat regeneriert durch Bewegung:
moderate, regelmäßige Aktivität
frische Luft
Ausdauer statt Intensität
Bewegung:
fördert Knorpelneubildung
verbessert Gelenkschmierung
stärkt Muskulatur und Faszien
unterstützt Entgiftung
Der Referent warnt:
„Couch–Sessel–Wechsel heilt keine Gelenke.“
Typ 3 – Autoimmunrheuma: Warum Eigenbehandlung gefährlich ist
Bei Autoimmunität gilt:
Es gibt kein universelles Mittel.
Jede Autoimmunreaktion hat einen eigenen Mechanismus.
Falsche Mittel (z. B. Weihrauch, Kräuter, Immunstimulanzien) können die Abwehr in den auf den falschen Weg bringen.
Das Immunsystem reagiert dann stärker, nicht schwächer.
Der richtige Weg:
Zustand messen
gezielt modulieren
erneut messen
nachsteuern
warten, bis die Abwehr den Fehler erkennt
erst dann Folgeschäden behandeln
Das Immunsystem ist lernfähig – aber nur, wenn man es führt, nicht reizt.
Jugendrheuma – warum Kinder besser ansprechen
Kinder haben einen großen Vorteil:
Sie wachsen.
Sie haben hohe Regenerationshormone.
Ihr Immunsystem ist formbarer.
Sie reagieren schneller auf Therapie.
Deshalb sind die Erfolge bei Jugendrheuma oft deutlich schneller als bei Erwachsenen.
Morbus Bechterew – eine langsam schleichende Autoimmunität
Betrifft die Wirbelsäule
Führt zu Versteifung
Ist seronegativ
Entwickelt sich über Jahre
Lässt sich aber gut behandeln, wenn man früh moduliert
Zucker – schädigt er die Gelenke?
Zucker schädigt nicht direkt die Gelenke.
Zucker ist zunächst Treibstoff (Glukose = Energiequelle Nr. 1).
Wo liegt das Problem?
Nicht im Zucker selbst, sondern in:
Zuckerüberschüssen
Überlastung der Abwehr
Stoffwechselentgleisungen
Weißer Haushaltszucker:
wird extrem schnell aufgenommen
führt zu einem „Zuckerschock“ im Blut
überfordert die Regulation
kann langfristig das Immunsystem schwächen
„Ein Kind mit Zucker ist wie ein Eichhörnchen auf Speed.“
Was bedeuten erhöhte Rheumawerte im Blut?
Rheumawerte können aus verschiedenen Gründen steigen:
a) Stoffwechselrheuma (Typ 2)
Hohe Harnsäure
Purinüberschuss
Ablagerungen in Gelenken
Entzündungsreaktionen
„Die Harnsäure bleibt nicht im Blut. Sie wird abgelagert – und das hinterlässt Spuren.“
b) Autoimmunrheuma (Typ 3)
Hier stehen die Werte in der Zeile „Toleranzblockade“.
Das Immunsystem erkennt körpereigenes Gewebe nicht mehr richtig.
c) Genetisches Rheuma (Typ 1)
Zeigt sich durch Eiweißminderungen im Blut.
Der Körper kann bestimmte Proteine nicht ausreichend bilden.
Wie lange dauert eine Immunmodulation?
Die Dauer hängt davon ab, wie viele Fehler das Immunsystem macht.
Beispiel Morbus Crohn:
Nur Darm betroffen: 8–12 Monate, wenn noch keine Darm-OP erfolgte
Darm + Gelenke betroffen: 2–3 Jahre
Warum?
Je mehr Fehlreaktionen, desto länger braucht die Abwehr, um sie zu „verlernen“.
„Ein Schüler mit einem Fehler lernt schnell. Einer mit 20 Fehlern braucht länger.“
Multiple Sklerose – ein Beispiel für komplexe Autoimmunität
Es gibt nicht die MS, sondern drei Formen:
hormonell
stoffwechselbedingt
erregerbedingt
Deshalb sprechen manche Patienten auf Interferon an – und andere gar nicht.
Das gleiche gilt für:
Fibromyalgie
Colitis ulcerosa
Psoriasis
Hashimoto
Autoimmunität ist nie einheitlich.
Harnsäure – was bedeutet ein hoher Wert?
Hohe Harnsäure zeigt:
Die Leber produziert zu viel (z. B. durch Ernährung, Stress, Stoffwechselstörungen).
Die Niere scheidet zu wenig aus.
Beides führt dazu, dass Harnsäure:
im Blut steigt
in Gelenke diffundiert
dort kristallisiert
Schmerzen verursacht
„Das Gelenk, das du am meisten brauchst, tut zuerst weh.“
Sjögren-Syndrom – eine komplexe Autoimmunität
Betrifft Schilddrüse, Schleimhäute, Bindegewebe
Ist systemisch
Unterscheidet sich bei Männern und Frauen
Hormonhaushalt spielt eine große Rolle
Es gehört klar zum rheumatischen Formenkreis Typ 3.
Wie entsteht eine Autoimmunität?
Autoimmunität entsteht, wenn:
die Abwehr ihre Erkennungsfunktion verliert
Rezeptoren auf Immunzellen eingeschränkt reagieren
körpereigenes Gewebe nicht mehr als „eigen“ erkannt wird
Das passiert:
langsam
schleichend
über Wochen, Monate oder Jahre
Beispiele:
Diabetes Typ 1: fulminant
Hashimoto: langsam
Psoriasis: oft über Jahrzehnte
Colitis: schubweise
„Eine Autoimmunität entsteht, wenn man die Abwehr vernachlässigt.“
Welche pflanzlichen Stoffe erhöhen Harnsäure?
Pflanzen mit vielen Stickstoffverbindungen:
Hülsenfrüchte
Nüsse
Mandeln
Aber:
„Das bedeutet nicht, dass man sie meiden soll – sondern dass Leber und Niere richtig arbeiten müssen.“
Prävention – wie verhindere ich Rheuma?
a) Leber unterstützen
Bitterstoffe
Artischocke
Kräuter im Salat
Gallenfluss anregen
Entgiftung fördern
Lebertee
b) Niere unterstützen
Wasser
Nierentees
Omega‑3 (mind. 25 % EPA/DHA)
Unterschiedliche Kräuter für Männer und Frauen
Frauen: Frauenmantel
Männer: Goldrute
c) Ernährung
wenig tierische Fette
wenig Purine
viel Pflanzenkost
Bitterstoffe täglich
d) Bewegung
Ausdauer
frische Luft
regelmäßige Aktivität
e) Immunsystem pflegen
nicht unterdrücken
modulieren
messen → steuern → messen → steuern
Genussmenschen & Rheuma – warum Lebensstil immer mitbehandelt werden muss
Der Referent erzählt von einem Patienten, der sich selbst als „Genussmensch“ bezeichnet:
Jedes Wochenende eine Flasche Wein
Viel Fleisch
Alkohol als Gewohnheit
Chronische Gicht
Schmerzmittel (Ibuprofen) als Dauerlösung
Die Antwort des Referenten ist klar:
„Was willst du? Dich bewegen oder dich vor Schmerzen krümmen?“
Warum?
Alkohol belastet die Leber massiv.
Fleisch + Alkohol = Purinüberschuss → Harnsäure → Gicht.
Schmerzmittel schädigen zusätzlich Leber und Niere.
Erst wenn Alkohol und Schmerzmittel pausiert werden und eine Ausleitung beginnt, kann der Körper regenerieren. Danach sind gelegentliche Genüsse wieder möglich — aber in Maßen, nicht in Flaschen.
Schnappfinger & Sehnenverkürzungen
Diese gehören ebenfalls zum rheumatischen Formenkreis:
meist Typ 2 (stoffwechselbedingt)
manchmal Typ 3 (autoimmun)
Ablagerungen, Entzündungen und Stoffwechselstörungen können Sehnen verkürzen oder blockieren.
Nierentees für Frauen in den Wechseljahren
Die Frage aus dem Publikum: Welchen Nierentee sollen Frauen in den Wechseljahren trinken?
Antwort:
Frauenmantel → regt Östrogen an
Goldrute → stärkt die Niere ohne hormonelle Wirkung
In den Wechseljahren gilt:
Frauenmantel sparsam, weil zu viel Östrogen Probleme macht
Goldrute ist oft die bessere Wahl
„Frauen brauchen nicht zu wenig und nicht zu viel Östrogen.“
Omega‑3 – das „Spülmittel“ der Niere
„Die Niere ist kein Wasserorgan, sondern ein Fetthormonorgan. Das Spülmittel der Niere ist Omega‑3.“
Wichtig:
Nur hochkonzentriertes Omega‑3 wirkt (mind. 25 % EPA/DHA).
Ein Teelöffel täglich reicht zur Prävention.
Bei akuten Nierenproblemen: ein Esslöffel.
30 Tage reichen, um die Niere „durchzuspülen“.
Ergebnis:
Urin wird klarer
Harnsäure sinkt
Stoffwechsel stabilisiert sich
Und danach soll der Körper selbstständig weiterarbeiten — keine Dauer‑Supplementierung.
Leben ohne Gallenblase – was ist zu beachten?
Ohne Gallenblase gelten dieselben Prinzipien wie mit — aber:
Bitterstoffe vorsichtig dosieren
Keine extrem bitteren Kräuter wie reines Tausendgüldenkraut
Sonst drohen starke Durchfälle (zu viel Gallensäure im Darm)
„Jeder Mensch muss lernen, seine eigenen Gleichgewichte zu spüren.“
Warum Rheuma & Tee zusammengehören
Tee ist bei Rheuma kein Wellnessprodukt, sondern ein therapeutisches Werkzeug.
Warum Tee?
Alkoholische Extrakte wirken zu stark, wenn Leber/Niere geschwächt sind.
Tee baut die Basis auf:
Leber aktivieren
Niere anregen
Stoffwechsel regulieren
Entzündungen ausleiten
Erst nach der Basisarbeit kann man mit stärkeren Extrakten arbeiten.
Leberregeneration – warum sie so gut funktioniert
Die Leber ist ein regeneratives Wunderorgan:
Sie verzeiht Fehler
Sie kann sich vollständig erneuern
Sie reagiert schnell auf Bitterstoffe, Tees und Ernährung
Viele Patienten erleben:
Fettleber verschwindet
Leberwerte normalisieren sich
Entzündungen gehen zurück
Die Niere hingegen:
regeneriert nicht
muss geschützt werden
darf nicht überlastet werden
Gallensteine – wie sie sich wirklich auflösen
Der Referent erklärt es mit einem genial einfachen Bild:
Fett löst Fett.
Gallensteine bestehen zu 100 % aus Fettkristallen.
Der Lebertee:
reguliert die Fettzusammensetzung der Leber
löst Gallensteine Schicht für Schicht
wirkt wie Öl auf Schmierfett
Das Beispiel mit ölverschmierten Händen:
Öl löst Öl
Seife macht es wasserlöslich
Wasser spült es weg
Genauso funktioniert es im Körper.
Kräuter für Nierenschwäche – differenziert nach Geschlecht & Alter
Frauen:
mit Zyklus: Frauenmantel
ohne Zyklus: Goldrute
immer hilfreich: Ehrenpreis (wenn verfügbar)
Männer:
Goldrute
Omega‑3 als Basis
Beide:
Bitterstoffe
Lebertee
ausreichend Wasser
Warum man Rheuma nicht „irgendwie“ behandeln darf
„Ich kann kein Stoffwechselrheuma behandeln, als wäre es ein Autoimmunes – das funktioniert nicht.“
Jede Rheumaform braucht:
eigene Diagnostik
eigene Therapie
eigene Prioritäten
Selbstbehandlung nach dem Motto „Ich nehme mal alles“ führt zu:
Chaos im Immunsystem
Verschlimmerung
neuen Entzündungen
Mutterkraut: Warum Tee nicht wirkt
Mutterkraut als Tee wirkt nicht bei Periodenschmerzen.
Der Wirkstoff muss in Fett oder Alkohol gelöst werden, sonst entfaltet er sich nicht.
Hildegard von Bingen hat genau verstanden:
welche Kräuter welche Lösung brauchen
wie man widersprüchliche Stoffe (Fett + Alkohol) kombiniert
wie man Wirkstoffe stabil extrahiert
Der Referent hat diese Rezepturen biochemisch rekonstruiert, damit sie heute zuverlässig wirken.
Nierenkuren – warum sie für alle sinnvoll sind
Die Niere ist das Organ, das am stärksten unter Umweltgiften leidet:
PCB
Pestizide
Lösungsmittel
Mikroplastik
Schwermetalle
hormonaktive Substanzen
Viele dieser Stoffe sind nicht ausscheidbar und lagern sich im Nierengewebe ab.
Deswegen ist empfohlen:
einmal pro Jahr eine Nierenkur
bei hoher Belastung (z. B. Laborarbeit): sogar häufiger
Seine eigene Routine:
30 Tage Omega‑3
Zitronensaft
Goldrutentee
viel Wasser
„Keiner hat einen Röntgenblick. Wir wissen nicht, was wir täglich aufnehmen. Prävention ist die halbe Miete.“
Geoengineering & Umweltgifte – warum Prävention wichtiger wird
Ein Thema, das viele nicht auf dem Radar haben:
Geoengineering (z. B. Aerosole zur Klimasteuerung)
Chemikalien in der Atmosphäre
Rückstände, die wieder auf die Erde gelangen
Betonung:
Wir atmen diese Stoffe ein
Sie landen auf der Haut
Sie gelangen in den Stoffwechsel
Die Niere muss sie verarbeiten — oft vergeblich
Daher: Regelmäßige Nierenpflege ist kein Luxus, sondern Selbstschutz.
Tote Zähne & Gallenreinigung
Frage aus dem Publikum: Kann man mit einem wurzelbehandelten Zahn eine Gallenreinigung machen?
Antwort:
Ja, das geht.
Aber: Ein toter Zahn ist kein Sensor mehr, sondern nur noch ein Kauwerkzeug.
Die natürliche Rückmeldung fehlt.
Colitis ulcerosa – warum ein Kraut nicht reicht
Colitis ist eine Autoimmunerkrankung.
Es gibt kein einzelnes Kraut, das Colitis heilt.
Man braucht eine Abfolge von Heilmitteln.
Ziel: die Abwehr modulieren, nicht unterdrücken.
Erst wenn die Abwehr wieder richtig erkennt, beruhigt sich der Darm.
Amalgam, Quecksilber & Mythen
Jahrzehntelang wurde Amalgam eingebaut.
Dann wurde es verteufelt.
Viele Menschen glauben, sie müssten „Quecksilber ausleiten“.
Die Menge an Quecksilber im Zahn ist minimal.
Die Umwelt enthält viel mehr organische Quecksilberverbindungen.
Die Panik ist oft unbegründet.
„Mathematik ist keine Meinung. Die Mengen sind ausrechenbar.“
Prävention des Immunsystems – wie man die Abwehr wach hält
„Abwehrprävention bedeutet nicht: Ich bekomme keine Grippe. Abwehrprävention bedeutet: Meine Entzündungen laufen sauber.“
Warnsignale:
Schmerzen
Schwellungen
Entzündungen
Abläufe, die „nicht rund“ sind
Dann muss man handeln.
Präventive Maßnahmen:
a) Wermutkur im Frühjahr
Wermutwein
öffnet die „Augen“ der Abwehr
verbessert die Erkennungsfunktion der Immunzellen
b) Pelargonien-Pulver
aufs Essen
stimuliert die Abwehr über den Darm
wirkt direkt auf Immunzellen (80 % die im Darm sitzen)
Wenn diese beiden Maßnahmen keine Wirkung zeigen:
sitzt das Problem tiefer
dann braucht es eine Blutdiagnostik
Hashimoto & Prävention – ein Sonderfall
Bei Hashimoto gilt:
keine Abwehrprävention
sondern gezielte Immunmodulation
erst wenn Hashimoto beruhigt ist, kann man präventiv arbeiten
Allergien – unterschätzte Vorstufe von Rheuma
Jeder Allergiker hat ein Risiko für Rheumatyp 2.
Warum?
Allergien produzieren viele Antikörper
diese müssen abgebaut werden
dabei entsteht Harnsäure
diese lagert sich in Gelenken ab
Wichtig:
Harnsäurewerte im Blut sind bei Allergikern oft normal
trotzdem lagert sich Harnsäure ein
Rheuma kann sich „unsichtbar“ entwickeln
Wenn Allergien weiter eskalieren:
entsteht Typ 3 (Autoimmunität)
die Abwehr wird autonom
sie braucht keinen Auslöser mehr
Deshalb:
„Jeder Allergiker sollte nach der Ausheilung eine Reinigungsphase machen.“
Ernährung – das Gaspedal jeder Rheumatherapie
„Beim Rheuma Typ 2 ist die Ernährung ein Problem. Beim Rheuma Typ 1 und 3 genauso.“
Warum?
Weil Ernährung:
den Stoffwechsel entlastet oder belastet
die Harnsäureproduktion beeinflusst
Entzündungen fördern oder beruhigen kann
die Leber- und Nierenarbeit steuert
die Immunreaktion moduliert
Empfehlung:
Die Hildegard‑Ernährung ist für alle Rheumaformen geeignet, besonders für Typ 2.
Sie wirkt:
entzündungshemmend
stoffwechselregulierend
leberfreundlich
darmstabilisierend
„Wer sich daran hält, hat ein Gaspedal für die Therapie. Es geht schneller, leichter und nachhaltiger.“
Erregerbetonte Rheumaformen (Rheuma Typ 4)
Hier beginnt ein neues Kapitel:
Rheuma kann durch Erreger ausgelöst werden.
Die bekannteste Form: Borreliose.
Weitere Beispiele: Streptokokken, virale Trigger, bakterielle Infektionen.
Besonderheit:
Bei Typ 4 ist das Immunsystem unterlegen — der Erreger dominiert.
Das bedeutet:
Die Therapie ist komplett anders als bei Typ 1–3.
Man muss den Erreger identifizieren, eliminieren und danach das Immunsystem neu ausrichten.
Pelargonien-Pulver – richtig angewendet
Pelargonien ist ein starkes Immunwerkzeug — aber nur korrekt eingesetzt.
Anwendung:
kalt aufs Essen streuen
nicht kochen
nicht in Alkohol erhitzen
Warum?
Gekocht in Alkohol wird es zu einem hochaktiven Antibiotikum.
Das ist nicht das Ziel bei Rheuma — hier soll die Abwehr gestärkt, nicht ersetzt werden.
Rhizarthrose – was steckt dahinter?
Rhizarthrose (Daumensattelgelenk-Arthrose) ist:
eine Abnutzungserscheinung
oft durch Fehlbelastung oder Stoffwechselprobleme verstärkt
Wenn die Rheumawerte erhöht sind:
handelt es sich meist um Rheuma Typ 2
also: Harnsäure, Purine, Stoffwechselstörung
Morbus Bechterew & Zahnprobleme
Morbus Bechterew wird nicht durch Amalgam ausgelöst.
Aber: Dauerentzündungen im Kieferbereich können Autoimmunreaktionen verstärken.
Das betrifft:
entzündete Wurzelreste
Zahnfleischentzündungen
Kieferknochenentzündungen
Amalgam selbst ist kein Trigger.
Was soll man bei Rheuma nicht essen?
Ganz klar:
rotes Fleisch
Wurstwaren
Käse
purinreiche Lebensmittel
stark verarbeitete tierische Produkte
Warum?
Sie erhöhen Harnsäure
belasten Leber und Niere
fördern Entzündungen
„Lasst euch eine Ernährungsliste geben — das beschleunigt jede Therapie.“
Muskelkater & Milchsäure – ein unterschätztes Signal
Wenn Muskelkater zu schnell oder zu stark entsteht, kann das bedeuten:
gestörter Milchsäurehaushalt
Leber überlastet
Niere überfordert
Schilddrüse nicht optimal
Sauerstoffversorgung unzureichend
Wärme hilft, weil Milchsäure sich bei Wärme schneller abbaut.
Lipödem & Fettstoffwechsel
Frage: Kann man Diptam bei Lipödem einsetzen?
Antwort:
Ja, Diptam hilft bei Fettstoffwechselproblemen.
Aber: Beim Lipödem sollte zusätzlich Andorn als Tee eingesetzt werden.
Andorn wirkt stark auf das Lymphsystem.
Rheuma Typ 4 – Borreliose
„Rheuma Typ 4 ist Borreliose, wenn sich der Erreger in den Gelenken festsetzt.“
Das ist eine eigenständige Kategorie, weil:
der Erreger aktiv ist
das Immunsystem überfordert ist
die Therapie antiinfektiös sein muss
Streptokokken & Gelenkschwellungen
Wenn Streptokokken Gelenkschwellungen auslösen:
ist das ein Hinweis auf eine Autoimmunreaktion
das Immunsystem hat einen Fehler gemacht
es muss abgeklärt werden, ob Typ 3 vorliegt
Omega‑3 richtig einnehmen
1 TL Omega‑3 → 5 Minuten warten
Zitrone dazu → Geschmack neutralisiert
Bei Gicht: 1 EL, nicht 1 TL
Gallensteine ohne Gallenblase
Auch ohne Gallenblase können sich Kristalle bilden — in den Gallengängen.
Wichtig:
Leber zuerst stabilisieren
Fettstoffwechsel regulieren
dann Gallenreinigung
Hyperventilation & Atmung
Hyperventilation ist:
eine Überreizung des Atemreflexes
oft neurologisch
beeinflusst Herz, Nerven, Emotionen
Empfehlung
tiefe Atmung
vollständige Lungenfüllung
Atemtraining
Blut im Stuhl – Diagnose vor Therapie
„Eine Darmentzündung ist keine Diagnose.“
Man muss wissen:
Divertikel?
Morbus Crohn?
Colitis ulcerosa?
Reizdarm?
Allergie?
Erst dann kann man behandeln.
Gicht & Zitrone
Bei Gicht:
Zitrone ist kein Problem
Omega‑3 ist wichtiger
Dosierung: 1 EL täglich
Braten & Öle
Beim Braten:
hohe Temperaturen zerstören Fettsäuren
Olivenöl ist thermolabil
Sonnenblumenöl ist stabiler
zu hohe Hitze = „Fettsäuren kaputt“
Hühneraugen
Empfehlung:
Veilchensalbe
Ursache klären (Druck, Fehlbelastung, Stoffwechsel?)
Zum Schluss noch:
Wenn du Fragen hast, etwas vertiefen möchtest oder Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir.
Ich bin von Herzen gerne für dich da 💚
Martina Vötterl - Bergstraße 17d - 86508 Rehling - Mail: martina.voetterl@gmail.com - Telefon/WhatsApp: 0171 8653416