Darmbeschwerden – was steckt wirklich hinter dem Unwort „Unverträglichkeiten“?
Hier findest du meine Mitschrift zum Vortrag „Darmbeschwerden – was steckt wirklich hinter dem Unwort Unverträglichkeiten?“
In diesem Vortrag geht es darum, Darmbeschwerden besser zu verstehen und genauer hinzuschauen, was wirklich hinter sogenannten Unverträglichkeiten steckt.
Beleuchtet werden mögliche Ursachen, Zusammenhänge und Fehlinterpretationen, unter anderem rund um Darmflora, Schleimhaut, Verdauungsprozesse, Stoffwechsel und Belastungen des Körpers. Ziel ist es, weg von vorschnellen Etiketten hin zu einem differenzierten, ganzheitlichen Blick auf den Darm zu kommen.
Der Vortrag wurde von Alessandro Rochira gehalten und basiert auf viel Erfahrung aus der Praxis. Der Text ist als Mitschrift entstanden und folgt bewusst dem gesprochenen Wort.
Bitte sieh mir Rechtschreibfehler oder Ungenauigkeiten nach – es handelt sich um eine Mitschrift, nicht um ein ausgearbeitetes Lehrskript.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und Mitnehmen 🌱
Vortrag Darmbeschwerden – was steckt hinter dem Unwort „Unverträglichkeiten“ vom 22.01.2025
Der Darm als zentrales Organ des Verdauungssystems
Wenn wir von Darmbeschwerden sprechen, meinen wir nicht nur einzelne Symptome, sondern Störungen eines gesamten Systems. Der Darm ist die zentrale Schaltstelle des Verdauungstraktes, aber die Verdauung beginnt bereits im Mund. Dort mischen die Speicheldrüsen Enzyme bei, um Nahrung aufzuschließen.
Unverträglichkeiten und ihre Missverständnisse
Der Begriff Unverträglichkeiten wird oft falsch verstanden. Viele denken, dass sie etwas nicht „vertragen“, aber in Wirklichkeit geht es um komplexe Störungen im Immunsystem, der Enzymtätigkeit und der Nährstoffaufnahme. Unverträglichkeiten können auftreten, wenn:
Das Immunsystem überreagiert, weil es einen Stoff als fremd erkennt.
Enzyme nicht ausreichend produziert werden, um Nährstoffe richtig aufzuspalten.
Stoffe in den Körper gelangen, die den Darm aus dem Gleichgewicht bringen.
Diese Probleme äußern sich nicht nur im Magen-Darm-Trakt (z. B. Blähungen, Verstopfung, Durchfall), sondern auch in Hautproblemen, Atemwegsbeschwerden oder sogar Mangelernährung.
Allergische Reaktionen und ihre zwei Formen
Sofortreaktion des Immunsystems
Das Immunsystem erkennt einen Stoff nicht und reagiert über.
Symptome: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.
Folge: Schwächung des Immunsystems, weil 70-80 % der weißen Blutkörperchen in den Darmzotten sitzen.
Verzögerte Reaktion (bis zu 72 Stunden später)
Viele ordnen diese Symptome nicht dem Essen zu.
Mögliche Symptome: Hautreizungen, Atemprobleme, Engegefühl in der Brust.
Die Rolle der Enzyme in der Verdauung
Enzyme sind Eiweiße, die Nährstoffe aufspalten. Wenn Enzyme nicht richtig funktionieren, entstehen Beschwerden wie:
Laktoseintoleranz: Unfähigkeit, Milchzucker zu verdauen.
Störungen im Enzymsystem können auch Kopfschmerzen auslösen.
Wer nach dem Essen Kopfschmerzen bekommt, sollte prüfen, ob eine enzymatische Störung vorliegt.
Bakterien und Immunreaktionen
Schlechte Keime (z. B. in nicht gewaschenem Salat) können entweder zu einer Lebensmittelvergiftung oder einer übermäßigen Immunreaktion führen.
Der Darm arbeitet mit guten Bakterien (Darmflora) zusammen, um schädliche Keime abzuwehren.
Eine überreaktive Immunantwort kann zu Blähungen, Durchfall oder weiteren Beschwerden führen.
Die Mundflora als Ursprung vieler Darmprobleme
Ein Flora-Schaden im Mund, also eine Fehlbesetzung der Bakterien, kann sich bis in den Darm fortsetzen und dort erhebliche Störungen verursachen. Viele Menschen fokussieren sich nur auf den Darm und vernachlässigen den Mund, dabei könnte eine genauere Untersuchung der Mundflora wichtige Hinweise liefern.
Endokannabinoide und ihre Rolle im Immunsystem
Im Darm befinden sich spezielle Rezeptoren auf den weißen Blutzellen, die auf Endokannabinoide reagieren. Diese Steuerelemente des Nervensystems sorgen für eine korrekte Immunantwort. Ist dieses System gestört oder beschädigt, kann es zu Darmbeschwerden kommen. Dann heißt es schnell: „Ich vertrage dies oder das nicht“, obwohl es in Wahrheit um eine Fehlregulation von Stoffen geht.
Transportproteine in der Darmwand und ihre Bedeutung
In der Darmwand werden spezielle Proteine (Transportproteine) gebildet, die für die Nährstoffaufnahme verantwortlich sind. Werden diese nicht korrekt produziert oder sind fehlerhaft, kann das zu Aufnahmeproblemen führen. Ein bekanntes Beispiel ist die Fructoseintoleranz:
Fructose-Moleküle werden im Dünndarm nicht richtig aufgenommen.
Sie gelangen in den Dickdarm, wo sie als Nährstoff für Bakterien dienen.
Dies führt zu übermäßiger Gasbildung, Blähungen und weiteren Beschwerden.
Die Ursache ist oft eine geschädigte Darmwand und nicht einfach eine Unverträglichkeit.
Das Immunsystem als zusätzlicher Faktor
Das Immunsystem kann ebenfalls Fehlreaktionen zeigen und den Darm angreifen. Beispiele für solche Autoimmunerkrankungen sind:
Zöliakie (zerstört die Darmzellen irreversibel).
Multiple Sklerose.
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.
Schilddrüsenerkrankungen mit Darmbeteiligung.
Wenn das Immunsystem überaktiv wird, kann es das eigene Gewebe schädigen und so zu dauerhaften Verdauungsproblemen führen.
Medikamente als versteckte Auslöser von Darmstörungen
Viele Menschen übersehen, dass Medikamente erhebliche Auswirkungen auf den Darm haben können. Wer den Beipackzettel von Herzmedikamenten oder anderen Präparaten liest, wird oft Hinweise auf Darmstörungen finden. Manche Medikamente können Überkreuzreaktionen auslösen, sodass Patienten plötzlich bestimmte Lebensmittel nicht mehr vertragen – obwohl die eigentliche Ursache das Medikament ist.
Die Problematik von „Unverträglichkeit“ als Begriff
Das Wort Unverträglichkeit ist oft irreführend. Statt einfach zu sagen „Ich vertrage das nicht“, sollte man hinterfragen:
Welche Funktion im Darm ist gestört?
Welche Rolle spielt das Immunsystem?
Gibt es eine enzymatische Fehlfunktion?
Erst wenn man die genaue Ursache versteht, kann man eine Lösung finden.
Intoxikation – Verwechslung mit Unverträglichkeiten
Was oft als Unverträglichkeit bezeichnet wird, kann in Wirklichkeit eine Vergiftung (Intoxikation) sein:
Direkte Aufnahme von Giftstoffen aus Lebensmitteln.
Bildung giftiger Stoffe durch chemische Reaktionen, etwa durch Konservierungsstoffe, Emulgatoren oder Stabilisatoren.
Das Immunsystem erkennt diese Substanzen als Fremdkörper und reagiert mit einer Abwehrreaktion, die oft mit Unverträglichkeitssymptomen verwechselt wird.
Die Aufgabe des Immunsystems – die Türsteher des Darms
Die weißen Blutzellen spielen eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung, welche Stoffe vom Darm ins Blut aufgenommen werden. Sie wirken wie Türsteher, die entscheiden:
Welche Stoffe dürfen in den Körper?
Welche Stoffe werden abgewehrt?
Wenn dieses System Fehler macht, entstehen viele der bekannten Verdauungsprobleme, Allergien oder Pseudo-Unverträglichkeiten.
Einteilung der Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Die Schulmedizin teilt Nahrungsmittelunverträglichkeiten in zwei Hauptgruppen:
Toxische Reaktionen (Vergiftungsreaktionen)
Nicht-toxische Reaktionen (z. B. enzymatische Störungen)
Ein Beispiel für eine nicht-toxische Reaktion ist die Laktoseintoleranz.
Normalerweise wird Laktose durch das Enzym Laktase gespalten, im Dünndarm aufgenommen und ins Blut transportiert.
Wenn Laktase fehlt, gelangt die Laktose in den Dickdarm, wo sie von Darmbakterien vergärt wird.
Das führt zu Blähungen, Durchfall und anderen Beschwerden.
Die eigentliche Ursache liegt jedoch darin, dass die Dünndarmzellen keine Laktase produzieren – und genau diese Frage muss untersucht werden.
Fruktoseintoleranz
Fruktose (Fruchtzucker) ist der „Bruder“ von Glukose, unterscheidet sich aber in seiner Molekülstruktur.
Normalerweise wird Fruktose im Dünndarm aufgenommen, benötigt dafür jedoch ein Transportprotein.
Ist dieses Transportprotein nicht ausreichend vorhanden, gelangt die Fruktose in den Dickdarm, wo sie wie ein starker Treibstoff für die Darmbakterien wirkt.
Das führt zu Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Durchfall.
Die Hauptursache für eine Fruktoseintoleranz
Meistens entwickelt sich eine Fruktoseintoleranz nicht von Geburt an, sondern allmählich.
Der Grund: Entzündungsprozesse im Dünndarm schädigen die Schleimhaut und reduzieren die Produktion des Transportproteins.
Lösung: Die Dünndarm-Schleimhaut muss regeneriert werden, um die Fruktose wieder verwerten zu können.
Immunsystem und Darmgesundheit
Das Immunsystem spielt eine Schlüsselrolle bei der Regeneration des Dünndarms.
Weiße Blutzellen sind nicht nur für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig, sondern auch für die Gewebereparatur.
Wenn das Immunsystem nicht richtig arbeitet, kann sich der Dünndarm nicht regenerieren.
Lösungsansätze zur Darmregeneration
Wermutwein (bereits von Hildegard von Bingen empfohlen)
Fördert die Abwehrkräfte und stimuliert die weißen Blutzellen.
Unterstützt die Regeneration der Darmwand und reduziert Entzündungen.
Dosierung: 1 Esslöffel pro Tag, nicht mehr nötig.
Spezialtee gegen Darmerkrankungen („DEK-Tee“)
Entzündungshemmend
Immunstimulierend
Aktiviert „inaktive“ weiße Blutzellen, die dann bei der Regeneration der Darmwand helfen.
Schlüsselgedanke des Vortrags
Die meisten Unverträglichkeiten sind keine dauerhaften Krankheiten, sondern Folgen von Entzündungsprozessen.
Statt Lebensmittel einfach zu meiden, sollte die eigentliche Ursache behandelt werden: die Regeneration des Dünndarms.
Das Immunsystem muss gestärkt werden, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Darmgesundheit ist der Schlüssel zur Verträglichkeit vieler Nahrungsmittel!
Aktivierung des Immunsystems zur Darmregeneration
Durch die Einnahme des DEK-Tees (Darmerkrankungs-Tee) mit Wirkstoffen wie Eisenkraut wird das Immunsystem stimuliert.
Das führt dazu, dass das Immunsystem die Entzündung erkennt und den Dünndarm regeneriert.
Folge: Fructose wird wieder verwertet, ohne dass es zu Beschwerden kommt.
Begleittherapie zur Unterstützung
Zusätzlich werden zwei weitere pflanzliche Mittel eingesetzt:
Schafgarben-Tinktur
Meisterwurz-Tinktur
➡️ Diese helfen dabei, schädliche Bakterien und andere Erreger zu eliminieren.
➡️ Dabei wird das Immunsystem trainiert, sodass es sich zukünftige Angriffe „merkt“ (Immunisierungseffekt).
Ergebnis der Therapie
Nach 6–8 Monaten ist die Fructose-Intoleranz verschwunden.
Der Körper bildet wieder das notwendige Transportprotein, wodurch die Fructose korrekt aufgenommen und nicht mehr in den Dickdarm gelangt.
Blähungen, Durchfall und Beschwerden verschwinden.
Zusammenhang zwischen Fructose-Intoleranz und Magendruck
Viele Menschen denken, sie haben ein Magenproblem, weil sie Druck im Oberbauch spüren.
Tatsächlich liegt das Problem oft am Dickdarm, der durch Gärprozesse aufgebläht ist und den Magen nach oben drückt.
Wenn der Dickdarm entlastet wird, kann sich der Magen normal entfalten und Beschwerden verschwinden.
Fazit
Fructose muss nicht gemieden werden – stattdessen muss der Körper wieder lernen, sie korrekt zu verwerten.
Der Schlüssel liegt in der Regeneration des Dünndarms und der Aktivierung des Immunsystems.
Die Therapie umfasst:
Wermutwein (zur Immunstärkung)
DEK-Tee (entzündungshemmend, immunaktivierend)
Schafgarben-Tinktur (gegen schädliche Bakterien)
Meisterwurz-Tinktur (zur Unterstützung der Immunisierung)
Nach 6–8 Monaten kann Fructose wieder normal vertragen werden.
1. Darmverschluss – Eine ernste Gefahr
Ein Darmverschluss ist eine schwerwiegende Erkrankung, die zu einem Kollaps des Darmgewebes führen kann.
In schweren Fällen kann ein Darminfarkt auftreten, bei dem die Durchblutung im Darm gestört wird.
Der Darm ist stark durchblutet: Ein Drittel des gesamten Blutvolumens fließt dorthin.
Nach einer großen Mahlzeit wird viel Blut zum Darm umgeleitet, was die typische Müdigkeit nach dem Essen erklärt.
Bei einem Darmverschluss platzen kleine Blutgefäße, es entstehen Muskelschäden, und ohne eine operative Lösung kann dies lebensgefährlich sein.
➡️ Vorbeugung: Regelmäßige Darmreinigung mit Heilkräutertees wie dem DEK-Tee, der über den Tag verteilt getrunken wird (½ Liter täglich).
2. Leaky Gut – Die Ursache vieler Beschwerden
Leaky Gut („löchriger Darm“) entsteht, wenn die Darmschleimhaut durchlässig wird und unverdaute Stoffe zu schnell in den Blutkreislauf gelangen.
Dies führt zu Stoffwechselverschiebungen und einer Überlastung des Immunsystems, weil es auf Fremdstoffe reagiert.
Die Hauptursache: Das Immunsystem hat „zugelassen“, dass der Darm durchlässig wird, anstatt ihn zu schützen.
Lösung: Nicht komplizierte Theorien aufstellen, sondern die Immunabwehr wiederherstellen, damit der Körper sich selbst regulieren kann.
3. Umweltgifte – Belastung für den Darm
Umweltgifte wie Mikroplastik, Pestizide, Farbstoffe und Stabilisatoren gelangen über unsere Nahrung in den Körper.
Besonders Mikroplastik ist problematisch, da es nicht einfach ausgeschieden wird.
Die EU hat über 40.000 giftige Stoffe katalogisiert, die potenziell gesundheitsschädlich sind.
Der Darm ist die Haupt-Schaltstelle für Entgiftung, daher spielen Nahrungsmittelqualität und Schadstoffreduktion eine zentrale Rolle für die Darmgesundheit.
➡️ Tipp: Natürliche und möglichst unverarbeitete Lebensmittel bevorzugen, um die Belastung durch Umweltgifte zu minimieren.
4. Wermutwein Forte – Unterstützung für geschwächte Abwehr
Wermutwein Forte ist eine Weiterentwicklung des klassischen Wermutweins.
Entwickelt für Menschen mit geschwächter Abwehr, z. B. nach einer Chemotherapie oder einem starken Immunzusammenbruch.
Schnelle Regeneration der Darmflora durch Stärkung der Abwehrkräfte.
➡️ Wermutwein Forte ist kein gewöhnlicher Wermutwein, sondern eine gezielte Unterstützung für den Darm.
5. Gluten – Gute vs. Schlechte Gluten
Gluten sind Eiweiße mit Zuckerstrukturen, die für die Teigbildung und Struktur von Brot entscheidend sind.
Gluten sind eigentlich gut verwertbar, solange sie in ihrer natürlichen Form vorliegen.
Problematisch wird es, wenn Gluten durch Überzüchtung oder chemische Behandlung verändert werden.
➡️ Beispiel: Halbverkürzter Weizen
Durch moderne Züchtungsmethoden wird das Wachstum des Weizens verändert (kürzere Halme, dichtere Ähren).
Dies verändert die Struktur der Gluten, was zu Unverträglichkeiten führen kann.
Zusätzlich beeinflussen Pestizide und Fungizide die Glutenstruktur, wodurch das Immunsystem des Darms gereizt wird.
➡️ Vergleich: Historischer Dinkel vs. Moderner Weizen
Dinkel vor 1.500 Jahren (z. B. bei den Römern) hatte eine völlig andere Glutenstruktur als heute.
Weizen hat sich drastisch verändert, was eine der Ursachen für die steigenden Glutenunverträglichkeiten sein könnte.
6. Die Gefahr der schnellen Pflanzenzüchtung
Moderne Pflanzenzüchtung geht oft zu schnell, ohne dass überprüft wird, wie sich die Veränderungen auf den menschlichen Stoffwechsel auswirken.
Viele denken, sie hätten das perfekte Superfood, aber sobald die Pflanze genetisch verändert wird, muss auch der Stoffwechsel des Menschen sich daran anpassen – was oft nicht passiert.
Pestizide wirken oft wie Schlüsselmoleküle, die das Immunsystem aktivieren und Reaktionen im Darm auslösen können.
Besonders kritisch: Menschen mit Schilddrüsenproblemen reagieren oft empfindlicher auf diese Stoffveränderungen.
➡️ Fazit:
Der Darm ist der Schlüssel für die Gesundheit.
Gluten sind nicht per se schlecht, sondern erst durch künstliche Veränderungen problematisch.
Fortschritt in der Landwirtschaft ist nicht immer positiv – wir müssen genau prüfen, wie veränderte Lebensmittel auf den Menschen wirken.
Ursachen und Behandlung einer Magen-Darm-Entzündung
Es gibt verschiedene Ursachen für eine Magen-Darm-Entzündung.
Der Beifuss-Tee, ein Wermutgewächs, kann als Säureregulator helfen.
Falls ein Helicobacter-Befall vorliegt, könnte der Sclarea-Wein (Muscateller-Salbei-Wein) wirksam sein, da er das Bakterium bekämpft.
Sulfidunverträglichkeiten und ihre Problematik
Sulfide sind Schwefelverbindungen, die u. a. in Wein eingesetzt werden, um die Gärung zu verhindern.
Sie können jedoch unverträglich sein und Beschwerden verursachen.
Warum sind Sulfide problematisch?
Sie können die Immunabwehr beeinflussen.
Sie sind eine Form der Umweltbelastung für den Körper.
4. Esspausen und ihre Bedeutung für die Verdauung
Drei geregelte Mahlzeiten pro Tag sind ideal.
Nicht ständig essen, damit der Verdauungstrakt die Nahrung geordnet verarbeiten kann.
Nachts keine Nahrungszufuhr notwendig, da der Körper auf gespeicherte Energie zurückgreift.
Empfohlene Mahlzeitenstruktur:
Morgens: reichhaltiges Frühstück
Mittags: ausgewogenes Essen
Abends: leichte Kost („wie ein armer Bettler“)
5. Darmreinigung durch Ballaststoffe
Ballaststoffe sind komplexe Kohlenhydrate, die eine mechanische Reinigung des Darms bewirken.
Sie fördern die Schleimhautbildung und unterstützen den natürlichen Darmaufbau.
Ausnahme: Bei Entzündungen im Darm können Ballaststoffe reizend wirken und sollten gemieden werden.
6. Dünndarm vs. Dickdarm – Unterschiede in der Bakterienbesiedlung
Der Dünndarm sollte möglichst keine Bakterienansiedlungen haben, da dort wichtige enzymatische Prozesse ablaufen.
Im Dickdarm hingegen sind Bakterien notwendig, um Nahrungsreste weiterzuverarbeiten.
Dünndarm-Fehlbesiedlungen können schwere Verdauungsprobleme verursachen.
7. Probleme bei fehlendem Dickdarm
Falls der Dickdarm entfernt wurde, muss der Dünndarm umgebaut werden, um einige der Verdauungsaufgaben zu übernehmen.
Das natürliche Ventilsystem zwischen Dünn- und Dickdarm fehlt dann, was zu Problemen mit Rückfluss führen kann.
8. Zöliakie – Autoimmunerkrankung des Darms
Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Darmzotten angreift.
Ursache: Glutenhaltige Nahrung löst eine Fehlreaktion des Immunsystems aus.
Folgen:
Zerstörung der Darmzotten, wodurch die Nährstoffaufnahme massiv beeinträchtigt wird.
Fortschreitender Schaden kann zu irreversibler Glättung der Darmwand führen.
Sofortige Diagnose und Behandlung sind wichtig!
Gluten strikt meiden
Immunsystem stabilisieren
Unbehandelte Zöliakie kann Diabetes auslösen, da die geschädigten Darmzotten die Bauchspeicheldrüse beeinflussen.
Fazit
Die richtige Ernährung ist entscheidend für eine gesunde Verdauung.
Esspausen einhalten, um den Darm zu entlasten.
Ballaststoffe gezielt einsetzen, je nach Zustand des Darms.
Zöliakie ernst nehmen und sofort behandeln, um langfristige Schäden zu vermeiden.
Es gibt viele verschiedene Völker, die unterschiedliche Ernährungsweisen entwickelt haben. Besonders auffällig ist, dass Naturvölker oft gesund leben, obwohl sie ganz andere Lebensweisen als wir haben. Das liegt daran, dass sie sich perfekt an ihre biologische Nische angepasst haben.
Beispiel: Inuit (Eskimos)
Leben in der Polarregion, wo es keine Pflanzen wie Salat oder Äpfel gibt.
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fisch, Robbenfleisch und Rentierfleisch – also einer sehr proteinhaltigen Ernährung.
Sie benötigen sehr viel Fett als sekundären Energielieferanten.
Hoher Vitaminbedarf, weil das Klima extrem belastend ist.
Besondere Krankheitsmuster:
Weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da sie fast nur Omega-3-Fette zu sich nehmen.
Häufige rheumatische Erkrankungen, da ihr Lebensstil hohe Belastungen mit sich bringt.
Ernährung beeinflusst Gefäße: Da die Inuit fast roh essen, nehmen sie die Fette in unverarbeiteter Form auf, was zur ständigen Durchspülung der Blutgefäße beiträgt.
Beispiel: Amazonas-Völker (Xingu-Flussregion)
Essen fast ausschließlich Fisch, kein Fleisch.
Die Fische in dieser Region haben eine sehr hohe Omega-3-Konzentration, was sich auf die Gesundheit und Langlebigkeit der Menschen auswirkt.
Sobald diese Völker westliche Nahrung annehmen, beginnen gesundheitliche Probleme.
Laktose und Laktase – Die Anpassung an Milchprodukte
Laktose (Milchzucker) wird nur durch das Enzym Laktase verdaut.
Jedes Kind wird mit Laktase geboren, da es für die Muttermilch unerlässlich ist.
Wird ein Kind früh abgestillt und nimmt keine Milchprodukte mehr zu sich, wird die Laktase-Produktion heruntergefahren.
Regionale Unterschiede:
In Indochina und Teilen Japans haben bis zu 96 % der Menschen keine Laktase-Produktion mehr.
In Europa, den USA und Südamerika ist Laktoseintoleranz seltener, da dort mehr Milchprodukte konsumiert werden.
Problem: Trotz Milchkonsum verlieren immer mehr Menschen die Fähigkeit, Laktase zu produzieren.
Unterschied zwischen primärer und sekundärer Laktoseintoleranz:
Primär (genetisch bedingt): Die natürliche Fähigkeit zur Laktase-Bildung fehlt.
Sekundär (erworben, oft vorübergehend): Wird durch Darmprobleme oder Bakterien verursacht.
Faktoren, die Laktase-Hemmung beeinflussen:
Darmflora: Bakterien können die Laktase-Produktion blockieren.
Schilddrüse: Steuert viele Stoffwechselprozesse – ein Ungleichgewicht kann die Enzymbildung beeinflussen.
Lymphsystem & Entzündungen: Probleme in diesen Bereichen können sich auf die Verdauung und Laktoseverarbeitung auswirken.
Allergien und chronische Darmerkrankungen: Können die Laktase-Bildung hemmen.
Mangelernährung trotz vollem Teller
Eine Mangelernährung liegt nicht nur vor, wenn man zu wenig isst, sondern auch, wenn die Nahrung keine wichtigen Mikronährstoffe enthält.
Wenn man nur Kohlenhydrate, gesättigte Fettsäuren und Proteine zu sich nimmt, aber keine sekundären Pflanzenstoffe, entsteht ein ernährungsbedingtes Defizit.
Vitamine sind in vielen Lebensmitteln enthalten, aber das Problem ist, dass oft die sekundären Pflanzenstoffe fehlen.
Warum sind sekundäre Pflanzenstoffe so wichtig?
Sie fördern die Vitaminaufnahme und Enzymbildung.
Beispiel: Basilikum → enthält ätherische Öle, die entzündungshemmend wirken und eine heilende Wirkung auf den Darm haben.
Weitere Heilpflanzen mit ähnlicher Wirkung:
Thymian
Salbei
Rosmarin
Diese Stoffe wirken bereits in kleinen Mengen, z. B. ein frisches Basilikumblatt im Salat.
Laktoseintoleranz und ihre Ursachen
Alkohol hemmt die Laktasebildung, was zu einer gestörten Verdauung von Milchzucker führt.
Bestimmte Bakterien wie Giardien und Candida-Pilze hemmen ebenfalls die Laktaseproduktion.
Statt von Laktoseintoleranz zu sprechen, sollte man die Ursache der gestörten Darmfunktion untersuchen.
Regeneration des Darms kann dazu führen, dass der Körper wieder Laktase produziert.
A1- vs. A2-Milch:
A1-Milch stammt von Hochleistungskühen und enthält ein verändertes Eiweiß, das schwerer verdaulich ist.
A2-Milch ist ursprünglicher und besser verträglich, aber seltener.
Laktaseintoleranz kann behandelt werden, indem die Darmflora analysiert und regeneriert wird.
Histamin und Histaminintoleranz
Histamin ist essentiell für das Immunsystem und wirkt als Entzündungsregulator.
Entzündungen sind grundsätzlich wichtig, weil sie das Immunsystem aktiv halten.
Histamin hat zwei Hauptfunktionen:
Im Immunsystem als Entzündungsregulator.
Im Gehirn als Neurotransmitter.
Diese beiden Systeme sind voneinander getrennt und sollten nicht vermischt werden.
Histaminintoleranz entsteht durch eine Überreaktion des Immunsystems, nicht durch den bloßen Konsum von Histamin.
Symptome sind vielfältig: Von Blähungen, Atemnot und Herzrasen bis hin zu Stimmstörungen und Hautreaktionen.
Die richtige Behandlung besteht darin, das Immunsystem zu trainieren, nicht Histamin vollständig zu meiden.
Behandlung der Histaminintoleranz
Zwei spezielle Tropfen können das Immunsystem regulieren:
HU-Forte-Tropfen zur Immunstimulation.
Poleo Amer zur Beruhigung der Histaminreaktion.
Eine spezielle Teemischung kann helfen, die Histaminreaktion zu regulieren:
Eisenkraut, Muskatellersalbei, Gundelrebe und Fenchel (jeweils gleiche Mengen). 0,5 Liter täglich
Durch diese Maßnahmen normalisiert sich die Histaminreaktion, und der Körper lernt, angemessen darauf zu reagieren.
Fazit
Viele Verdauungsprobleme sind kein Schicksal, sondern lassen sich durch eine gezielte Darm- und Immunsystempflege beheben.
Statt Lebensmittel zu meiden, sollte man die Kernursache der Unverträglichkeiten angehen.
Eine gesunde Ernährung beinhaltet sekundäre Pflanzenstoffe, die natürliche Heilprozesse fördern.
Histaminintoleranz ist keine Einbahnstraße
Histaminintoleranz ist heilbar, wenn sie frühzeitig behandelt wird.
Lässt man sie unbehandelt, können Autoimmunerkrankungen oder Allergien entstehen.
Das Immunsystem verstärkt die Reaktion, wenn es nicht reguliert wird.
Saccharose-Intoleranz – Die unterschätzte Zuckerproblematik
Es gibt eine vererbte Form (primäre Saccharose-Intoleranz), die sehr selten ist.
Die sekundäre (erworbene) Form ist häufig, aber kaum bekannt oder behandelt.
Saccharose wirkt wie eine Säure im Darm, obwohl der Darm ein pH-neutrales Milieu braucht.
Wenn Saccharose nicht richtig aufgenommen wird, entsteht Malabsorption, wodurch der Zucker in den Dickdarm gelangt.
Folge: Darmbakterien fermentieren Saccharose, was zu Blähungen, Durchfall und Unwohlsein führt.
Saccharose ist überall versteckt, z. B. in Ketchup, Mayonnaise oder Fast Food.
Saccharose & Eisen
Saccharose kann mit Eisen reagieren – früher wurde Eisen-Zucker-Medizin zur Behandlung von Eisenmangel verwendet.
Saccharose-Intoleranz kann wie eine Fructose-Intoleranz behandelt werden.
Weitere Unverträglichkeiten & Stoffwechselreaktionen
Menschen reagieren auf viele Stoffe:
Sulfite (in Wein, Trockenfrüchten)
Koffein
Glutamate (Geschmacksverstärker)
Aminverbindungen & andere Pflanzenstoffe
Medikamente
Frage: Warum reagieren wir auf diese Stoffe?
Ursache liegt meist in einer geschwächten Immunabwehr und Darmflora.
Parasiten, Bakterien & Pilze im Darm
Nachweis von schädlichen Mikroorganismen:
Antikörpertest (Immunoglobuline)
Stuhlprobe
Wichtige Erkenntnis:
Nicht die Bakterien sind das Problem, sondern das Immunsystem, das sie zulässt.
Eine starke Immunabwehr verhindert das Ansiedeln von Erregern.
Beispiel: Helicobacter pylori
Ein gesundes Immunsystem würde ihn gar nicht erst in den Magen lassen.
Mundflora spielt eine entscheidende Rolle, weil hier bereits Bakterien abgewehrt werden.
Müdigkeit & Darmgesundheit
Chronische Müdigkeit ist oft ein Zeichen für Darmprobleme.
Müdigkeit bedeutet Energieverlust – der Körper hat „keinen Saft“.
Tipp:
Darm untersuchen lassen statt Müdigkeit als harmloses Symptom abzutun.
Ursache identifizieren & behandeln.
Fazit
Unverträglichkeiten & Verdauungsprobleme sind oft behandelbar, wenn das Immunsystem gestärkt wird.
Viele Beschwerden sind nicht das eigentliche Problem, sondern ein Zeichen dafür, dass etwas im Körper nicht funktioniert.
Statt nur Symptome zu lindern, sollte die Wurzel des Problems behandelt werden.
Was ist die Hydro-Colon-Therapie?
Die Hydro-Colon-Therapie ist ein Werkzeug zur Unterstützung des Darms, wenn Transportprozesse nicht richtig funktionieren.
Sie wird gezielt eingesetzt, wenn es eine medizinische Begründung dafür gibt – nicht einfach wahllos.
Serotonin – Nicht nur fürs Gehirn wichtig!
Serotonin ist nicht nur ein Neurotransmitter im Gehirn, sondern steuert auch die Darmperistaltik.
Ein Mangel an Serotonin im Darm kann zu Verstopfung führen.
Kaum jemand untersucht, ob ein Serotonin-Mangel die Ursache für Verdauungsprobleme ist.
Serotonin-Quellen & natürliche Förderung
Serotonin ist enthalten in:
Ananas
Papaya
Darm selbst kann es unter den richtigen Bedingungen produzieren
Beispiel aus der Antike:
Die Alantwurzel (Alant) wurde im alten Rom genutzt, um die Darmfunktion zu verbessern.
Rezept: Alantwurzel mit Honig kochen & als Paste einnehmen → fördert die Serotonin-Bildung.
Tipp: Im Herbst eigene Alant-Pflanzen ernten und nutzen, da frische Wurzeln schwer erhältlich sind.
Effekt: Der Darm lernt, selbst Serotonin herzustellen → nachhaltige Verbesserung der Verdauung.
Sitzheizung & Darmgesundheit
Sitzheizungen wirken sich nicht direkt auf die Darmflora aus, aber sie beeinflussen die Durchblutung negativ.
Übermäßige Wärme im Beckenbereich kann das Durchblutungssystem stören & den Darm irritieren.
Folge: Darmflora kann in Mitleidenschaft gezogen werden.
Tipp: Im Winter nicht mit maximal aufgedrehter Sitzheizung fahren.
Hautprobleme & Darmverbindung
Hautreaktionen wie Psoriasis, Ekzeme oder Neurodermitis können ihren Ursprung im Darm haben.
Mögliche Ursache: Eine versteckte Typ-IV-Allergie (verzögerte Immunreaktion).
Lösung: Darmgesundheit prüfen & verbessern → Hautprobleme bessern sich oft automatisch.
Lactaseproduktion & natürliche Unterstützung des Darms
Die körpereigene Lactaseproduktion kann wieder aufgebaut werden, wenn man den Darm gut behandelt.
Lactase-Mangel ist nicht immer endgültig – mit gezielter Therapie kann der Körper die Produktion steigern.
6. Tormentil-Tropfen als natürlicher Darmhelfer
Tormentil-Tropfen helfen sofort gegen unerwünschte Bakterien & Pilze im Darm.
Tormentilla Potentilla (eine Unterart der Blutwurz) enthält wirkungsvolle Glykoside zur Darmreinigung.
Wichtig:
Die Wurzeln müssen richtig geerntet werden – nur wenn die Pflanze vollständig geblüht hat, sind die Wirkstoffe aktiv.
Falsch geerntete Pflanzen sind wertlos.
Chronische Verstopfung & Darmfunktion
Eine chronische Verstopfung bedeutet nicht automatisch einen Darmverschluss.
Manche Menschen haben von Natur aus einen trägen Darm und gehen nur alle fünf Tage auf die Toilette.
Hauptursache:
Fehlende Bewegung des Darms
Ungleichgewicht im Wasserhaushalt des Darms
Hormonelle und immunologische Faktoren spielen eine Rolle.
Der Verdauungsprozess:
Im Dünndarm ist der Verdauungsbrei sehr wässrig, damit die Enzyme arbeiten können.
Im Dickdarm wird Wasser entzogen, sodass sich der Stuhl formt.
Fehlgesteuerte Wasseraufnahme im Darm kann Probleme verursachen.
Lösung: Ursachenforschung statt Abführmittel!
2. Mundflora & Immunsystem
Eine gesunde Mundflora schützt vor vielen Erkrankungen.
Die erste Abwehrbarriere beginnt im Mund – nicht erst im Darm.
Bakterien & Pilze sind auf Obst immer vorhanden – vollständige Sterilität ist unmöglich.
Dentasalus-Mundspülung hilft, die Mundflora wieder aufzubauen.
Antibiotika & Darmflora
Antibiotika töten nicht nur Krankheitserreger, sondern schädigen auch die gesamte Körperflora:
Mundflora
Darmflora
Hautflora
Intimflora
Folge: Immunsystem geschwächt, da die natürliche Schutzbarriere zerstört wird.
Lösung:
Darmflora gezielt wieder aufbauen – nicht nur probiotische Kapseln nehmen.
Birnbrei-Kur nach Hildegard von Bingen:
Baut eine neue Darmschleimhaut auf.
Nach 90 Tagen siedelt sich eine gesunde Darmflora wieder an.
Wichtig: Die Darmflora sitzt auf der Darmschleimhaut, nicht im Darminhalt!
Mikrobiom & Neurowissenschaften
Das Mikrobiom besteht aus über 400 verschiedenen Bakterienstämmen im Dickdarm.
Jedes Bakterium hat eine spezielle Funktion & sie arbeiten im Gleichgewicht.
Neuste Forschungen zeigen:
Darmbakterien produzieren Stoffe, die direkt ins Blut gehen & das Nervensystem beeinflussen.
Viele dieser Stoffe waren vor 10 Jahren unbekannt.
Fazit:
Darmflora ist nicht nur für die Verdauung wichtig, sondern auch für das Gehirn & Immunsystem.
Ein einfaches Probiotikum reicht nicht aus – die richtige Umgebung für die Bakterien muss geschaffen werden.
Darmverlegung und ihre Folgen
Wenn jemand eine Darmverlegung hinter sich hat, bedeutet das, dass eine schwere Erkrankung eine operative Entfernung und Verlagerung von Darmabschnitten notwendig gemacht hat. Dabei ist wichtig zu verstehen:
Ein vollständig funktionsfähiger Darm kann operativ nicht wiederhergestellt werden.
Nach einer solchen Operation existieren offene Systeme, wodurch die natürliche Enzymaktivität nicht mehr optimal funktioniert.
Das Immunsystem hat hier eine stärkere Belastung, da es ständig versucht, ein Gleichgewicht wiederherzustellen.
Anatomische Veränderungen beeinflussen sämtliche Gleichgewichte im Körper.
In solchen Fällen gehört der Patient in professionelle Hände, da eine individuelle Betrachtung notwendig ist. Pauschallösungen gibt es nicht.
Alternative zu Cortisol
Anstelle von Cortisonpräparaten gibt es verschiedene natürliche Stoffe, die eine ähnliche Wirkung haben:
Pflanzenstoffe wie Cineol, enthalten in Alantwurzel, Lorbeerblättern und Salbei, wirken entzündungshemmend und können als natürliche Cortison-Alternative genutzt werden.
Statt Cortison zuzuführen, sollte der Körper dazu angeregt werden, sein eigenes Cortisol in der Nebennierenrinde zu produzieren.
Essig und sein Einfluss auf das Mikrobiom
Essig kann eine positive Wirkung auf die Darmflora haben – aber nur unter einer Bedingung:
Der Essig muss noch leben, also nicht pasteurisiert oder sterilisiert sein.
Essigsäurebakterien und Milchsäurebakterien sind Bestandteil unseres Mikrobioms und fördern die Darmgesundheit.
Sterilisierter Essig hingegen bringt keine Vorteile, da er keine lebenden Bakterien mehr enthält.
Hämorrhoiden – Ursachen und natürliche Behandlung
Der Enddarmbereich ist durch zwei Verschlusssysteme gesichert:
Muskulärer Verschlussmechanismus
Arterieller Verschlussmechanismus – Hier sind Blutgefäße beteiligt, die sich mit Blut füllen, um den Darm zu verschließen.
Wenn diese Arterien beschädigt sind, entstehen Hämorrhoiden. Viele lassen sich diese abbinden, was jedoch dazu führt, dass ein Teil des Verschlussmechanismus verloren geht.
Alternative Behandlungsmethoden:
Wermutkraut → Lösen eine starke Hitzereaktion aus, die die Regeneration anregt.
Hamameliscreme → Unterstützt die Regeneration der Arterienwände, wodurch Hämorrhoiden sich zurückbilden können.
Wichtig: Arterien bestehen aus glatter Muskulatur und sind regenerationsfähig – daher ist eine natürliche Behandlung oft möglich.
Pseudo-Unverträglichkeiten durch Koffein
Viele Menschen berichten, dass sie Kaffee oder Koffein nicht gut vertragen – z. B. weil sie ein Völlegefühl oder Verdauungsprobleme haben.
Warum?
Koffein ist eine neuroaktive Substanz, die direkt auf das Nervensystem wirkt.
Es kann die Darmnerven reizen, wodurch eine Fehlsteuerung des Verdauungssystems auftritt.
Koffein ist auch immunaktiv, weshalb es unter Umständen Entzündungsreaktionen auslösen kann.
Das eigentliche Problem liegt meist nicht im Darm, sondern im Nervensystem.
Das Nervensystem stärken statt lähmen
In der Schulmedizin werden bei nervlichen Problemen häufig Psychopharmaka eingesetzt, die das Nervensystem lahmlegen. Der bessere Ansatz ist jedoch, das Nervensystem zu stärken, z. B. durch:
Bittere, dunkle Schokolade → Enthält Anandamid, ein natürliches Cannabinoid, das das Gehirn unterstützt.
Traditionelle Nervenkekse → Fördern die mentale Leistungsfähigkeit und Konzentration.
Fenchel-Balsamkraut-Tee (vormittags trinken!) → Reguliert das Nervensystem und verbessert den Schlaf.
Ein starkes Nervensystem verbessert nicht nur die Konzentration, sondern auch die emotionale Belastbarkeit.
Grundprinzip: Ursachen bekämpfen, nicht Symptome
Ob es um den Darm, das Nervensystem oder das Immunsystem geht – der entscheidende Punkt ist immer:
Nicht Symptome unterdrücken, sondern die Ursache behandeln.
Dem Körper geben, was er braucht, um sich selbst zu regenerieren.
Natürliche Stoffe nutzen, die das System stärken, statt es zu schwächen.
Dieses Prinzip gilt für alle Krankheiten und Beschwerden – egal ob Verdauungsprobleme, Entzündungen oder neurologische Störungen.
Koffeinreaktion und Fenchel-Balsam-Tee
Die oft als Koffein-Unverträglichkeit bezeichnete Problematik ist in Wirklichkeit keine klassische Unverträglichkeit, sondern eine neurologische Reaktion des Körpers auf Koffein.
Koffein ist ein Neurotransmitter-Modulator und beeinflusst das Nervensystem direkt.
Die Reaktion darauf kann sich in Magen-Darm-Beschwerden, Unruhe oder Herzrasen äußern.
Eine einfache Möglichkeit, diese Reaktion zu regulieren, ist der Fenchel-Balsam-Tee, der das Nervensystem stabilisiert.
Lebensmittelfarbstoffe – Gefahr für den Darm und das Immunsystem
Farbstoffe sind nicht nur optisch ansprechend, sondern sie haben chemische Reaktionspotenziale.
In Europa wurden Weichmacher und Azofarbstoffe ersetzt – allerdings durch ungeprüfte Stoffe.
Niemand hat langfristig getestet, ob diese neuen Farbstoffe sicher sind.
Farbstoffe müssen chemisch aktiv sein, sonst wären sie nicht so intensiv in ihrer Farbgebung.
Das Problem: Diese Stoffe reagieren auch in unserem Körper!
Ein gutes Beispiel sind natürliche Anthocyane aus Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren:
✅ Natürliche Farbstoffe → wirken als Antioxidanzien, binden schädliche Stoffe und unterstützen das Immunsystem.
❌ Synthetische Farbstoffe → fördern oxidative Prozesse, die das Immunsystem durcheinanderbringen und dem Körper schaden.
Besonders für Kinder sind diese Farbstoffe bedenklich, da sie das immunsysteme Gleichgewicht stören.
Bunte Gummibärchen, Kuchen und andere künstlich gefärbte Lebensmittel sollten vermieden werden!
Das Sprichwort „Das Auge isst mit“ mag stimmen – aber in diesem Fall isst es falsch mit!
Sulfite – Wirkung auf den Darm
Sulfite sind Schwefelverbindungen, die als Konservierungsstoffe und Gärungshemmer eingesetzt werden.
In geringen Mengen ist Schwefel essenziell für unseren Körper.
In hohen Mengen blockiert er jedoch Verdauungsprozesse.
➡ Ein Indikator für ein Ungleichgewicht im Schwefelhaushalt: stark riechende Blähungen
➡ Sulfite als Gärungshemmer im Darm:
Sie verhindern den normalen Stoffwechsel.
Die Darmflora wird gestört, sodass wichtige Bakterien ihre Funktion nicht mehr erfüllen können.
Menschen verwechseln dies oft mit einer „Unverträglichkeit“, dabei ist es eine Flora-Blockade.
✅ Lösung: Aufbau der Darmflora mit der Birnbrei-Kur.
Sulfite in Wein – Wie umgehen?
Weine mit niedrigem Alkoholgehalt (unter 12%) brauchen Sulfite.
Höhere Alkoholkonzentration (ab 13,5-14%) reduziert die Notwendigkeit von Sulfiten.
Sulfitfreie Weine oder höherprozentige Weine sind eine bessere Wahl.
Medikamente und ihre Wirkung auf den Darm
Medikamente haben eine klare Aufgabe: Sie bringen einen Wirkstoff A an Ort B im Körper, um dort zu wirken.
❌ Doch jedes Medikament führt zu einer Reaktion mit dem Immunsystem – oft mit Nebenwirkungen.
Blutdrucksenker, Metformin, Antibiotika, Blutverdünner, Blutfettsenker, Nieren- und Herzmedikamente – sie alle beeinflussen den Darm und das Immunsystem.
Die Nebenwirkungen sind oft keine Erkrankungen, sondern direkte Folgen der Medikamente.
Der Beipackzettel ist hochinformativ – dort steht genau, welche Organe betroffen sind.
➡ Lösung:
Wo immer möglich, muss das Ziel sein, von Medikamenten wegzukommen.
Wenn ein Medikament nur Symptome unterdrückt, gibt es immer eine Alternative!
Wenn ein Organ beschädigt ist und ohne Medikamente nicht funktioniert, ist die Situation schwieriger – aber oft gibt es natürliche Wege, die zumindest unterstützend wirken.
Schlussfolgerung: Ursachen behandeln, nicht Symptome!
Jede Unverträglichkeit, jede Medikamenten-Nebenwirkung, jede Darmstörung hat eine Ursache.
Der Körper ist ein selbstregulierendes System – wir müssen ihm nur geben, was er braucht.
Ziel ist nicht, Symptome zu unterdrücken, sondern die Wurzel des Problems zu finden und zu behandeln.
Konservierungsstoffe und ihre Wirkung auf den Darm
Warum muss eine Marmelade zwei Jahre haltbar sein?
In Supermärkten sind viele Lebensmittel extrem lange haltbar.
Konservierungsstoffe verhindern Schimmelbildung und halten den pH-Wert stabil.
Sie sorgen auch dafür, dass Geschmack und Optik erhalten bleiben.
Problem für den Darm:
Konservierungsstoffe verhindern nicht nur Schimmelbildung in Lebensmitteln, sondern auch im Darm.
Das kann dazu führen, dass Teile der Darmflora absterben.
Wer täglich Konservierungsstoffe aufnimmt, schwächt seine Darmflora langfristig.
Lösung:
Möglichst natürliche Lebensmittel bevorzugen.
Marmelade selbst kochen oder aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen.
Generell verarbeitete Produkte meiden, da sie oft Konservierungsstoffe enthalten.
Divertikulitis – Ursachen und Behandlung
Was sind Divertikel?
Gewebsschwächungen im Darm, die sich ballonartig nach außen wölben.
In diesen Ausstülpungen können Speisereste hängenbleiben und gären.
Das führt zur Ansiedlung von Bakterien, die lokale Entzündungen hervorrufen.
Ursachen:
Mangelnde Regeneration des Darms durch schwaches Immunsystem.
Fehlende Ballaststoffe können dazu führen, dass sich in Divertikeln Ablagerungen bilden.
Zu viele Ballaststoffe können Divertikel entzünden.
Behandlung:
Regelmäßige, aber nicht übermäßige Ballaststoffzufuhr.
Birnbrei als Unterstützung für die Darmflora.
Muskatellerwein (Sclareawein), um das bakterielle Gleichgewicht im Darm zu regulieren.
Antibiotika nur im Notfall einsetzen, da sie die Darmflora zusätzlich schwächen.
Medizinische Tinkturen richtig anwenden
Viele pflanzliche Heilmittel sind in alkoholischer Lösung erhältlich.
Beispiel: Tausendgüldenkraut
Sehr bitter, sollte daher verdünnt werden.
Wirksamkeit bleibt auch in verdünnter Form erhalten.
Alkoholgehalt ist kein Problem
Morbus Crohn – Autoimmunreaktion im Darm
Morbus Crohn ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem den Darm angreift.
Schulmedizin setzt oft nur auf symptomatische Behandlung, aber die Ursache bleibt bestehen.
Behandlungsansatz der Naturheilkunde:
Basisprotokoll:
Wermutwein, DEK-Tee, Birnbrei, Maronibrei, Eberwurzmischung, Kochgewürze.
Ergänzende Mittel je nach Begleiterscheinungen.
Dauer der Behandlung: ca. 1 Jahr, danach meist keine schulmedizinischen Medikamente mehr nötig.
Wichtig:
Morbus Crohn kann sich auf die Gelenke ausweiten (rheumatischer Crohn).
Frühe Behandlung verhindert schwerwiegendere Autoimmunreaktionen.
Patienten sollten sich von erfahrenen Heilpraktikern begleiten lassen.
Darmoperationen und ihre Folgen
Entfernung von Darmsegmenten = Verlust wichtiger Funktionen
Der Darm hat eine enorme Oberfläche für die Verdauung und Nährstoffaufnahme.
Jede Entfernung verringert die Fähigkeit zur Nährstoffaufnahme.
Nach Operationen ist eine gezielte Ernährungs- und Heilkräutertherapie nötig, um den restlichen Darm zu stabilisieren.
Allergien und Asthma: Ursachen und Behandlung
Allergien sind oft ein Hinweis auf Fehler im Immunsystem.
In der Naturheilkunde gibt es Standardprotokolle zur Allergiebehandlung, die mit einer konsequenten Ernährungsumstellung kombiniert werden sollten.
Asthma gibt es in verschiedenen Formen:
Allergisches Asthma lässt sich gut mit Heilkräutern und Ernährungsanpassungen behandeln.
Konstitutionelles Asthma (z. B. durch enge Bronchien vererbt) erfordert andere Maßnahmen.
Therapie durch Heilpraktiker wird empfohlen, da es verschiedene Protokolle gibt.
Mischung von Tees: Was ist zu beachten?
Nicht jede Teekombination ist sinnvoll!
Manche Kräuter verstärken oder verändern ihre Wirkung, wenn sie kombiniert werden.
Falsche Mischungen können zu unerwünschten Reaktionen führen.
Pflanzen sind Werkzeuge, die mit Bedacht kombiniert werden sollten.
Ziegenmilch: Vorteile und Wirkung
Leichter verdaulich als Kuhmilch, aber sehr enzymreich.
Kann die Enzymproduktion im Körper aktivieren → Bei empfindlichem Verdauungssystem kann das zu Durchfall führen.
Ziegen sind „Gourmets“ in der Natur, sie suchen sich gezielt nährstoffreiche Pflanzen aus.
Enthält viele Mikronährstoffe und Enzyme, die in der Kuhmilch fehlen.
Vorteil: Besonders für Menschen mit Laktoseintoleranz oft verträglicher.
Hülsenfrüchte und Blähungen: Richtige Zubereitung
Blähungen entstehen durch schwer verdauliche Mehrfachzucker und Schwefelverbindungen.
Korrekte Kochmethode:
12 Stunden einweichen, dann das Wasser wechseln.
Mit Verdauungsgewürzen (z. B. Kümmel) kochen.
Bikarbonat (Natron) hinzugeben, um die Pektine und Eiweiße besser zu trennen.
Weich kochen! Harte Hülsenfrüchte sind schwerer verdaulich.
Natürliche Unterstützung für Neugeborene
Kräuterwirkungen können über die Muttermilch an das Kind weitergegeben werden.
Das Immunsystem des Kindes profitiert von den pflanzlichen Wirkstoffen, die die Mutter zu sich nimmt.
Nachweisbar: Wirkstoffe aus der Nahrung der Mutter finden sich in der Muttermilch.
Guarana und Kakao als Kaffeeersatz?
Guarana hat 10-mal mehr Koffein als eine Espressotasse.
Kakao wirkt ebenfalls anregend.
Zusammen eingenommen = Überreizung des Körpers, Schlafprobleme.
Besser: Morgens Guarana (in Maßen), abends eher Kakao.
Magenreflux: Ursachen und Behandlung
Reflux ist nicht gleich Reflux!
Unterscheidung notwendig:
Zwerchfellhernie: Mechanisches Problem → Magensäure kann nach oben steigen.
Schließmuskel-Fehlfunktion: Kann durch Ernährungsfehler oder Stress ausgelöst werden.
Behandlung hängt von der Ursache ab.
Ernährungsumstellung kann helfen, um Druck im Magen zu reduzieren und die Magensäureproduktion zu regulieren.
Diese Erkenntnisse zeigen, wie wichtig es ist, die richtige Ernährung und natürliche Heilmethoden gezielt einzusetzen, um den Körper langfristig gesund zu halten.
Zusammenfassung des Vortrags – Bitterstoffe, Schilddrüsenhormone, Psoriasis und natürliche Heilmethoden
Bitterstoffe: Nutzen und Risiken
Bitterstoffe gezielt in die Nahrung einbauen, nicht einfach wahllos hinzufügen.
Nicht alle Bitterstoffe sind gesund!
Nützliche Bitterstoffe:
Artischocke, Wermut, Tausendgüldenkraut, Mariendistel, Eisenkraut → Unterstützen die Verdauung und regen Stoffwechselprozesse an.
Eisenkraut ist besonders entzündungshemmend.
Eisenkrautwickel auf Abszesse helfen wie eine Zugsalbe, indem sie Entzündungen herausziehen.
Gefährliche Bitterstoffe:
Saponine (z. B. im Seifenkraut) → Können toxisch wirken und zu Durchfall führen.
Vorsicht bei Bitterstoffen, da manche unerwünschte Reaktionen hervorrufen können.
Schilddrüsenhormone: Auswirkungen auf den Darm
Hormonersatz kann den Darm belasten, da er die natürliche Hormonproduktion der Schilddrüse ersetzt.
Hormonproduktion sollte im Körper selbst angeregt werden, statt Hormone von außen zuzuführen.
Eine träge Schilddrüse ist ein Warnsignal, das auf ein tieferliegendes Problem hinweist.
Psoriasis (Schuppenflechte): Ursachen und alternative Behandlung
Psoriasis ist eine Autoimmunerkrankung der Haut, die schulmedizinisch nicht durch Blutwerte nachweisbar ist, sondern nur optisch diagnostiziert wird.
Die Ursache liegt meist in einem neurologischen Trigger, der das Immunsystem überaktiviert.
Darmprobleme können das Problem verstärken.
Cortison und Immununterdrücker unterdrücken nur die Symptome, ohne die Ursache zu behandeln → Das Problem verlagert sich nur.
Ganzheitliche Therapie:
Trigger im Nervensystem identifizieren und behandeln.
Flohsamen-Wein als psychotropes Mittel kann helfen, die Nervensteuerung zu regulieren.
In der Anfangsphase kann die Psoriasis sich verschlimmern, da sich das Nervensystem neu orientiert.
Nach 4–5 Wochen normalisiert sich das Immunsystem → Die Hautsymptome gehen zurück.
Begleitende entzündungshemmende Mittel verwenden.
Immunsystem gezielt umtrainieren, damit es nicht mehr gegen den eigenen Körper arbeitet.
Schwerere Form: Psoriasis Rheumatica
Betrifft nicht nur die Haut, sondern auch die Gelenke → Kann starke Schmerzen verursachen.
Prinzip bleibt dasselbe: Immunsystem wird fehlgeleitet und greift körpereigenes Gewebe an.
Ganzheitlicher Therapieansatz erforderlich, um das Nervensystem und die Immunreaktion wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Darmzotten und langfristige Verdauungsschäden
Wenn der Darm über Jahrzehnte hinweg geschädigt wurde, ist dies ein klares Zeichen dafür, dass im Verdauungssystem massive Fehlentwicklungen stattgefunden haben.
Die Darmzotten, die für die Nährstoffaufnahme zuständig sind, können zwar nicht vollständig regeneriert werden, aber man sollte versuchen, den Darm so gut wie möglich zu unterstützen.
Bei langjährigen Verdauungsproblemen ist es ratsam, eine umfassende Blutuntersuchung durch einen Heilpraktiker durchführen zu lassen, um Mängel und Fehlfunktionen im Organismus zu identifizieren.
Häufig sind bei solchen Patienten auch Störungen der Darmflora vorhanden, die mit gezielten Maßnahmen verbessert werden können.
Wirkung von Heilpflanzen auf das Nervensystem und Immunsystem
Nicht alle Heilpflanzen wirken gleichermaßen auf das zentrale und das enterische (Darm-)Nervensystem:
Ratanhiawurzel beeinflusst ausschließlich das Darmserotonin, nicht jedoch das zentrale Serotonin im Gehirn. Daher hat sie keinen direkten Effekt auf neurologische Störungen, sondern nur auf die Verdauung.
Rheumatische Arthritis (eine Autoimmunerkrankung) kann nicht allein mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden. Hier ist eine umfassende Analyse des Immunsystems erforderlich, um die genauen Fehlfunktionen zu identifizieren.
Bachblüten und andere sanfte Naturheilmittel sind bei schweren Autoimmunprozessen nicht ausreichend, da sie die tiefgreifenden immunologischen Mechanismen nicht korrigieren können.
Elektromagnetische Felder und ihre Wirkung auf den Menschen
Elektromagnetismus ist ein fester Bestandteil unserer Umwelt. Sichtbares Licht, Infrarotstrahlen, Radiowellen, Handyfrequenzen und Röntgenstrahlen gehören alle zu den elektromagnetischen Wellen.
Während einige Menschen keine spürbare Wirkung durch Elektromagnetismus wahrnehmen, reagieren andere sehr empfindlich darauf.
Ein berühmtes Beispiel ist der Physiker Wolfgang Pauli, der so elektromagnetisch sensibel war, dass er Laborgeräte störte, sobald er einen Raum betrat („Pauli-Effekt“).
Das menschliche Gehirn enthält Magnetitkristalle – winzige magnetische Partikel mit noch ungeklärter Funktion. Es gibt etwa 6.000 dieser Kristalle pro Kubikmillimeter Hirnwasser.
Diese Magnetitkristalle könnten dazu beitragen, dass Menschen auf elektromagnetische Felder reagieren, doch die Forschung zu diesem Thema ist noch nicht abgeschlossen.
Zystenbildung als Zeichen eines geschwächten Immunsystems
Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Gewebe und entstehen häufig als Reaktion des Körpers auf entzündliche Prozesse oder Schwächen im Immunsystem.
Zysten können in verschiedenen Organen auftreten, z. B. in der Leber, den Nieren oder der Schilddrüse.
Ihr Auftreten deutet darauf hin, dass der Körper versucht, ein Problem zu kapseln und einzuschließen, anstatt es direkt zu bekämpfen.
Obwohl viele Zysten harmlos sind, können sie in manchen Fällen auf eine tieferliegende Störung hinweisen, die weiter untersucht werden sollte.
Kichererbsenmehl als gesunde Alternative in der Ernährung
Kichererbsen sind eine wertvolle pflanzliche Eiweißquelle, doch viele Menschen haben Schwierigkeiten mit der Verdauung ganzer Kichererbsen.
Kichererbsenmehl ist oft bekömmlicher, da der Mahlprozess bereits eine erste Trennung zwischen Eiweiß- und Pektinkörpern bewirkt.
In vielen Mittelmeerländern wird Kichererbsenmehl häufiger verwendet als ganze Kichererbsen, da es leichter zu verarbeiten ist.
Ein besonderer Tipp für die Brotbackkunst:
Wenn man etwas Kichererbsenmehl in Dinkelbrot einarbeitet, verbessert dies die Struktur des Brotes und sorgt dafür, dass es besser aufgeht.
Weitere naturheilkundliche Hinweise
Ziegenkäse kann unter bestimmten Bedingungen allergische Reaktionen auslösen.
Rosazea ist eine Hauterkrankung, die durch Erreger verursacht wird und nicht einfach eine reine Hautirritation ist.
Heilpflanze Alant (Inula helenium) – Ein vielseitiges Naturheilmittel
Alant ist eine Heilpflanze, die leicht im Garten angebaut werden kann:
Sie bildet gelbe, sonnenblumenähnliche Blüten und wird etwa 1,50 m hoch.
Die Wurzel des Alants hat eine schleimlösende Wirkung und wird traditionell mit Honig vermischt, um Erkrankungen der Atemwege zu behandeln.
Besonders in Südamerika wird Alant noch oft als natürliches Heilmittel bei Husten und Atemwegsproblemen verwendet.
Zum Schluss noch:
Wenn du Fragen hast, etwas vertiefen möchtest oder Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir.
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