Immunsystem stärken – Zusammenhänge verstehen
Hier findest du meine Mitschrift zum Vortrag
„Immunsystem stärken – wenn Abwehr, Regulation und Balance aus dem Gleichgewicht geraten“.
In diesem Vortrag geht es darum, wie unser Immunsystem arbeitet, welche Faktoren es stärken oder schwächen können – und was passiert, wenn die natürliche Abwehr nicht mehr richtig reguliert ist.
Es werden Zusammenhänge zwischen Immunsystem, Stoffwechsel, Darm, Nährstoffversorgung und Belastungen des Körpers erklärt und verständlich gemacht, warum ein geschwächtes oder überreiztes Immunsystem zu vielfältigen Beschwerden führen kann.
Der Vortrag wurde von Alessandro Rochira gehalten, der dabei seine Erfahrung und sein Wissen praxisnah weitergibt. Der Text ist als Mitschrift entstanden und folgt bewusst dem gesprochenen Wort.
Bitte sieh mir Rechtschreibfehler oder inhaltliche Ungenauigkeiten nach – es handelt sich um eine Mitschrift, nicht um ein ausgearbeitetes Lehrskript.
Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und wertvolle Impulse zum Mitnehmen 🌱
Vortrag: Immunsystem stärken vom 10.09.2024
Was ist das Immunsystem wirklich?
Das Immunsystem ist kein loses Sammelsurium weißer Blutkörperchen, das zufällig im Blut herumschwimmt. Es ist ein körperübergreifendes, hochvernetztes Schutzsystem, das alle Funktionen des Körpers beeinflusst.
Ein paar Beispiele verdeutlichen das:
Beim Hören: Weiße Blutkörperchen sorgen dafür, dass keine Entzündungen im Innenohr entstehen und die empfindlichen Strukturen geschützt bleiben.
Beim Sehen: Die Durchblutung der Netzhaut wird mitgesteuert und regeneriert — ebenfalls durch Immunzellen.
Bei jeder Bewegung, jedem Gedanken, jedem Sinneseindruck: Das Immunsystem ist beteiligt, reguliert, schützt, repariert.
Das Immunsystem ist also kein isoliertes System, sondern ein Mitspieler in jedem Prozess des Körpers.
Warum „keine Infekte“ nicht automatisch „gute Abwehr“ bedeutet
Viele Menschen sagen: „Ich habe nie Infekte, also ist mein Immunsystem stark.“
Das ist ein Irrtum.
Ein Mensch kann:
keine Infekte haben,
aber Allergien,
chronische Entzündungen,
Autoimmunreaktionen
oder andere Beschwerden.
Das bedeutet: Die Abwehr ist beschäftigt, aber nicht erfolgreich.
Eine Entzündung sollte innerhalb von weniger als zwei Wochen vollständig gelöst sein. Passiert das nicht, spricht man von einer Abwehrschwäche — nicht, weil die Abwehr „zu wenig tut“, sondern weil sie nicht erfolgreich arbeitet.
Die Aufgaben des Immunsystems – viel mehr als Infekte abwehren
Das Immunsystem:
repariert Gewebe (z. B. bei blauen Flecken, Verletzungen, Mikrotraumata)
räumt Zellabfälle ab besonders nachts im Gehirn
baut altes Blut ab
entfernt entartete Zellen — jeden Tag entstehen im Körper Zellen, die potenziell gefährlich wären
kommuniziert mit der Darmflora und reagiert auf deren Signale
neutralisiert Gifte aus Umwelt, Nahrung, Stoffwechsel und Erregern
Das Immunsystem ist also gleichzeitig:
Müllabfuhr
Reparaturdienst
Überwachungssystem
Entgiftungsorgan
Schutztruppe gegen Erreger
Qualitätskontrolle für körpereigene Zellen
Warum Blutbilder oft ein falsches Bild vermitteln
Ein klassisches Blutbild listet:
Leukozyten
Lymphozyten
Granulozyten
Eosinophile
Basophile
Mastzellen
…und andere Zelltypen auf.
Wenn die Zahlen „im Normbereich“ liegen, heißt es oft: „Die Abwehr ist in Ordnung.“
Das ist jedoch nur ein kleiner Ausschnitt.
Was fehlt?
Interferone
Interleukine
Zytokine
NK-Aktivität
Antigenpräsentation
Kommunikationsfähigkeit der Zellen
Diese Botenstoffe werden fast nie gemessen, obwohl sie entscheidend dafür sind, wie gut die Abwehr arbeitet.
Ein Immunsystem funktioniert nicht nach dem Motto: „Fünf schauen zu, einer arbeitet.“
Jede Zelle muss aktiv sein und mit allen anderen kommunizieren. Wenn die Kommunikation gestört ist, kann die Abwehr trotz „schöner Zahlen“ schlecht funktionieren.
Die Darmflora – mehr als eine „zweite Säule der Abwehr“
Oft hört man: „Der Darm ist wichtig für das Immunsystem.“
Aber was bedeutet das konkret?
In den Darmzotten sitzen unzählige Immunzellen.
Die Darmbakterien kommunizieren direkt mit ihnen.
Sie tauschen Stoffe aus, die wir biochemisch noch gar nicht vollständig erfassen können.
Diese Signale beeinflussen Entzündungen, Toleranz, Regeneration und Abwehrkraft.
Wir stehen hier erst am Anfang des Verständnisses.
Immundruck – ein zentraler Begriff
„Immundruck“ bedeutet: Die dauerhafte Belastung, der unser Immunsystem ausgesetzt ist.
Ein Gedankenexperiment:
In einem sterilen Glaskasten hätte das Immunsystem nichts zu tun. Die Werte wären völlig anders.
In der realen Welt sind wir ständig konfrontiert mit:
Keimen
Umweltgiften
Chemikalien
Stress
Schadstoffen
Allergenen
Nahrungskomponenten
Mikroverletzungen
Stoffwechselabfällen
Viele Umweltgifte wirken immunotoxisch — sie schädigen Immunzellen direkt.
Das bedeutet: Unser Immunsystem arbeitet 24/7, oft unter hoher Last.
Wenn wir die Abwehr stärken wollen, müssen wir diesen Immundruck berücksichtigen. Er bestimmt, wie viele Ressourcen das Immunsystem überhaupt zur Verfügung hat.
Damit ist der Boden bereitet: Wir verstehen jetzt, wie umfassend das Immunsystem arbeitet und warum es nicht reicht, nur „mehr Abwehr“ zu wollen.
Umweltdruck: Warum er in der westlichen Welt am höchsten ist
Wer in einer Stadt lebt, ist täglich einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt:
Industrieabgase
Landwirtschaftliche Rückstände
Haushaltschemikalien
Mikroplastik
Medikamentenrückstände
Abbauprodukte aus Abwässern
Feinstaub, Ozon, Stickoxide
Diese Stoffe wirken auf unseren Körper ein — kontinuierlich, nicht punktuell. Und sie wirken nicht nur toxisch, sondern oft immunotoxisch: Sie schwächen oder schädigen Immunzellen direkt.
Ein Beispiel aus deinem Vortrag:
Im Bodensee wurden über 300 organische Verbindungen nachgewiesen, die dort nicht hingehören.
Sie stammen aus Industrie, Landwirtschaft, Medikamenten, Abwässern.
Wer dieses Wasser trinkt, darin kocht, sich darin wäscht, nimmt diese Stoffe auf — in kleinen Mengen, aber ständig.
Das bedeutet: Der Umweltdruck ist in der westlichen Welt höher als in vielen Regionen der sogenannten „Dritten Welt“.
Und dieser Druck zieht das Immunsystem herunter. Wer Prophylaxe betreiben will, muss diesen Faktor mitdenken.
Warum Erreger sich in belasteten Umgebungen wohlfühlen
Erreger — Viren, Bakterien, Pilze — lieben Umgebungen, in denen:
der Wirt geschwächt ist
das Immunsystem überlastet ist
toxische Stoffe die Abwehr behindern
viele Menschen auf engem Raum leben
Sie nutzen jede Schwäche, um sich zu vermehren, anzupassen und neue Strategien zu entwickeln.
Erreger können sich nur dann etablieren, wenn:
der Boden dafür bereitet ist
die Abwehr zu schwach ist
der Immundruck hoch ist
Wer diese Faktoren verbessert, hat weniger Infekte — oft drastisch weniger.
Die Erregerlandschaft 2024: eine „Ursuppe“
SARS‑CoV‑2 (in vielen Mutationen)
RSV
Scharlach
Masern
Staphylococcus aureus
Norovirus
Influenza (mehrere Varianten)
Warum so viele?
Drei Jahre reduzierte Exposition (Masken, Isolation)
Weniger natürlicher Kontakt → weniger Immunisierung
Erreger werden aggressiver, wenn sie zu wenige Wirte finden
Hoher Immundruck durch Umweltfaktoren
Geschwächte Abwehrsysteme in der Bevölkerung
Das Ergebnis: Viele Erreger, viele Mutationen, viele Infektionen.
Was Immunisierung wirklich bedeutet
Immunisierung heißt nicht „Impfung“. Immunisierung heißt:
Der Erreger wird schnell erkannt. Weiße Blutkörperchen besitzen Rezeptoren, die Viren, Bakterien oder Pilze identifizieren.
Innerhalb von 24–48 Stunden entsteht eine gezielte Abwehrreaktion. Das ist die Zeitspanne, in der ein Immunsystem als „effizient“ gilt.
Der Körper speichert die Information. In Mastzellen und Gedächtniszellen wird die „Vorlage“ abgelegt.
Beim nächsten Kontakt reagiert die Abwehr sofort. Ohne Umwege, ohne Verzögerung.
Das ist Immunisierung: Erkennen – Reagieren – Speichern – Wiedererkennen.
Wenn viele Menschen immunisiert sind, verschwindet ein Erreger aus der Population, weil er keine Wirte mehr findet.
Antikörper – was sie wirklich tun
Ein Antikörper ist ein komplexes Eiweiß, das:
den Erreger markiert („Fahne aufsetzen“)
ihn für Fresszellen sichtbar macht
ihn neutralisieren oder zerstören kann
ihn verklumpen kann, damit er leichter abgebaut wird
Antikörper sind also Werkzeuge, die das Immunsystem gezielt einsetzt.
T‑Lymphozyten – die zweite Strategie
Neben Antikörpern gibt es eine zweite, oft unterschätzte Abwehrstrategie:
T‑Lymphozyten, die direkt infizierte Zellen angreifen.
Kinder nutzen diese Strategie besonders effektiv — deshalb waren sie in vielen Infektionswellen weniger betroffen.
Bei Erwachsenen gibt es ein Problem:
T‑Zellen werden nicht neu gebildet
sie werden nur kopiert
je schwächer der Körper, desto schlechter die Kopie
Aber: Das Immunsystem besitzt ein Regenerationspotenzial. Es kann alte, schlechte Kopien stoppen und wieder hochwertige T‑Zellen nachbilden — wenn es die richtigen Signale bekommt.
Pflanzenmedizin: Wie Pflanzen das Immunsystem aktivieren
Ein Beispiel:
Süßholz (Glycyrrhiza glabra)
aktiviert T‑Lymphozyten („Wachsignal“)
enthält süß-bittere Stoffe, die für viele Erreger toxisch sind
wirkt antiviral und entzündungsmodulierend
ist für Kinder besonders wirksam
aber: bei Bluthochdruck Vorsicht, da es den Blutdruck erhöhen kann
Wo stehe ich immunologisch? – Zwei Ausgangslagen
Bevor man überhaupt über Prophylaxe oder Pflanzen spricht, muss man wissen:
In welchem Zustand befindet sich meine Abwehr?
Es gibt zwei grundsätzliche Situationen:
A) Die Abwehr ist gut aufgestellt
Man ist selten krank
Entzündungen heilen schnell
Man fühlt sich stabil
→ Dann reicht eine leichte Prophylaxe und eine Hausapotheke, um bei Bedarf schnell reagieren zu können.
B) Die Abwehr ist geschwächt
Man startet schon „unten“
Infekte dauern lange
Entzündungen bleiben bestehen
Erschöpfung, Stress, Darmprobleme
→ Dann braucht es Aufbauarbeit, bevor man überhaupt an Erregerabwehr denkt.
Der Vortrag zeigt genau diese Unterschiede und welche Pflanzen für welchen Zustand geeignet sind.
Pflanzen haben ihre eigene Abwehr – und wir profitieren davon
Pflanzen müssen sich ebenfalls gegen:
Viren
Bakterien
Pilze
Parasiten
schützen. Sie besitzen keine weißen Blutkörperchen, aber sie produzieren hochkomplexe Schutzstoffe, die für uns Menschen mitwirken können.
Beispiele:
Tormentill / Blutwurz
stark pilztötend
stark bakterientötend
wirkt reizfördernd auf die Abwehr
macht das Immunsystem „wach“
liefert gleichzeitig Wirkstoffe gegen genau jene Erreger, die sie selbst bekämpft
Tormentill wirkt wie ein Eimer kaltes Wasser, den man jemandem über den Kopf kippt, der nicht aufstehen will. Danach ist die Abwehr hellwach.
Das Entscheidende:
Die Pflanze tötet nicht nur Erreger – sie aktiviert gleichzeitig die Immunantwort.
Wenn die Abwehr stark genug ist, entsteht daraus eine Immunisierung: Der Körper merkt sich den Erreger und reagiert beim nächsten Kontakt sofort.
Akelei und Rainfarn – Pflanzen für virale Belastungen
Akelei (Bergakelei, nicht Gartenakelei!)
wächst in Höhenlagen
ist UV-sensibel
bildet unter UV-Strahlung besonders viele antivirale Stoffe
wirkt stark gegen Viren, die durch Stress oder UV-Licht aktiviert werden (z. B. Herpes)
Warum ist das relevant?
Stress produziert „Müll“ im Nervensystem
Die Abwehr muss diesen Müll beseitigen
Dadurch fehlen Ressourcen für die Erregerabwehr
UV-Strahlung + Stress → Herpesblüte
Akelei wirkt genau dort, wo Stress und UV das Immunsystem schwächen.
Rainfarn (Tanacetum vulgare)
in Deutschland als Heilpflanze verboten, aber als Zierpflanze erlaubt
wirkt stark antiviral
besonders wirksam gegen Herpes
3–5 Tropfen reichen oft, um einen Ausbruch zu stoppen
Auch Rainfarn ist UV-sensibel — deshalb enthalten Wildformen mehr Wirkstoffe als überzüchtete Gartensorten.
Pflanzen wirken komplex – und sehr gezielt
Jede Pflanze hat:
Primäreffekte (z. B. Erreger töten)
Sekundäreffekte (z. B. Abwehr aktivieren, Kommunikation verbessern, Darmflora regulieren)
Deshalb kann man Pflanzen strategisch einsetzen:
gegen Erreger
zur Aktivierung der Abwehr
zur Verbesserung der Zellkommunikation
zur Unterstützung der Darmflora
zur Stressregulation
Wenn die Abwehr schwach ist: Wie baue ich sie schnell auf?
Wenn jemand schwach startet, reicht es nicht, nur Erreger zu bekämpfen. Dann muss man:
die Abwehr aktivieren
die Kommunikation der Immunzellen verbessern
die Regeneration fördern
die Darmflora stabilisieren
Stresslast reduzieren
Eine der stärksten Pflanzen dafür ist:
Wermut – Hildegard von Bingens Immunaufbau
Hildegard von Bingen stand vor denselben Problemen wie wir:
kalte Jahreszeit
schlechte Ernährung
wenig Hygiene
hohe Infektionslast
Sie sagte:
„Stärke die Abwehr, bevor der Herbst kommt.“
Und sie wählte dafür Wermut.
Warum Wermut?
enthält starke Bitterstoffe
aktiviert die Abwehr
fördert die Regeneration
reguliert Magen und Leber
stärkt die Darmflora
verbessert die Kommunikation der Immunzellen
erhöht die Leukozytenzahl bei Bedarf
Ein eindrückliches Beispiel:
Ein Patient mit medikamentenbedingter Leukopenie (niedrige Leukozytenzahl) → 60 Tage Wermutwein → Leukozyten wieder im Normbereich → Arzt erstaunt
Das zeigt: Wermut kann die Abwehr sehr schnell wieder aufbauen.
Wermutwein – das klassische Rezept
Hildegard wusste: Man kann niemandem große Mengen Wermut roh geben — zu bitter, zu stark.
Also entwickelte sie:
ein Extrakt aus Wermut
gekocht mit Wein und Honig
hochkonzentriert
1 Esslöffel morgens nüchtern
90 Tage lang
Sie begann im Mai und endete im September, um die Sommerregeneration zu nutzen.
Heute weiß man: Wermut kann ganzjährig eingesetzt werden, weil er:
Allergien reguliert
Magen-Darm stärkt
die Abwehr aktiviert
Erregerdruck reduziert
Wermutwein Forte – moderne Weiterentwicklung
Für besonders geschwächte Menschen (z. B. nach Infekten, bei Erschöpfung, bei hoher Belastung) wurde eine stärkere Variante entwickelt:
Wermutwein Forte
enthält zusätzliche immunaktive Kräuter
wirkt schneller und intensiver
ideal bei akuter Schwäche
nicht geeignet bei Schilddrüsenproblemen (Fachberatung nötig)
Gerade im Herbst, wenn „alles hustet“, kann ein 30–40‑tägiger Einsatz die Abwehr stabilisieren.
Warum der Darm so stark profitiert
Wermut und andere Bitterpflanzen wirken:
im Magen: pH‑Regulation, Enzymaktivierung
im Darm: Unterstützung der Flora, Aktivierung der Immunzellen
systemisch: Verbesserung der Immunkommunikation
Da 70–80 % der Immunzellen im Darm sitzen, ist das ein direkter Weg, die Abwehr zu stärken.
Warum Hildegard von Bingen so strategisch vorging
Wie kommt eine Nonne im 11. Jahrhundert auf die Idee, so raffiniert vorzugehen?
Die Antwort liegt in zwei Dingen:
Sie kannte die Heilwirkung der Pflanzen sehr genau.
Sie hatte medizinisches Verständnis, das weit über ihre Zeit hinausging.
Ihr Ansatz war strategisch:
Sie nutzte die warme Jahreszeit, in der der Körper sich natürlicherweise erholt.
In dieser Phase stärkte sie die Abwehr gezielt, damit sie im Herbst und Winter voll einsatzbereit war.
Das ist ein Konzept, das auch heute noch Sinn ergibt.
Tormentill (Blutwurz) bei Nagelpilz
Ja, Tormentill kann auch bei Nagelpilz eingesetzt werden. Pilze sind ein eigenes, sehr komplexes Thema.
Das Spike-Protein – stark vereinfacht erklärt
Das Spike-Protein ist ein Glykoprotein mit hoher chemischer Aktivität.
Es dient dem Immunsystem als Vorlage, um Antikörper zu bilden.
Das Problem: Seine Eigenaktivität ist hoch, es reagiert mit vielen Strukturen im Körper.
Es ist UV-beständig und hat eine lange Halbwertszeit.
Es gibt Maßnahmen, um den Körper bei der Elimination solcher Proteine zu unterstützen. Ein Beispiel ist ein Proteinfehler, der im Körper als „Falle“ wirkt und Spike bindet. Hier hilft der Detoxtee.
Süßholz – Pulver oder Tee?
Kein Pulver
Geschnittenes Süßholz als Tee
Süßholz ist als Tee bereits sehr wirksam und muss nicht alkoholisch extrahiert werden.
Candida und Darmpilze – was wirklich dahintersteckt
Wichtige Punkte:
Candida ist kein Feind, sondern ein natürlicher Hefepilz.
Jeder Mensch trägt Candida.
Problematisch wird er nur, wenn:
die Darmflora geschwächt ist
die Abwehr „schläft“
Stress oder Immundruck hoch sind
Pilze sind extrem anpassungsfähig:
Sie können in eine Starre gehen
Sie können sich verpuppen
Sie warten auf günstige Bedingungen
Dann blühen sie auf
Der beste Feind eines Pilzes ist ein anderer Pilz.
Das ist ein Grundprinzip der Mykologie.
Pflanzen gegen Darmpilze
Sclarea-Tee / Sclarea-Wein – wirkt stark gegen Pilze im Darm – reguliert auch das Lymphsystem
Myotee (MYO) – schmeckt nicht gut, wirkt aber sehr stark – „macht Jagd“ auf Pilze im Darm und Lymphsystem
Rainfarn (Tanacetum vulgare) bei Herpes
Rainfarn ist ein Jagdmittel gegen Herpesviren.
Erwachsene: 3×20 Tropfen
Ziel: Herpes aus dem Nervensystem „herausziehen“
Grasmilben – was tun bei starken Reaktionen?
A) Die Milben selbst bekämpfen
Mit dalmatischem Bertram (Zierpflanze, frei erhältlich):
Rezept für ein Milbenmittel:
Blütenköpfe pflücken
1 Esslöffel Blüten + 50 ml 4% Essig im Mörser zerstoßen
Mit Wasser auffüllen
24 Stunden stehen lassen
Filtern
Auf das Gras sprühen
→ Die Milben verschwinden zuverlässig.
B) Die Hautreaktion behandeln
Mit Poleiminze (Poleo):
3×20 Tropfen
wirkt auf die Selbstkontrollmechanismen der Abwehr
stärkt die Toleranzblockade (wichtiger immunologischer Parameter)
Die Toleranzblockade prüft neue Immunzellen: „Tauglich oder nicht tauglich?“
Bei uns im Westen ist dieser Mechanismus oft geschwächt.
Poleominze stärkt genau diesen Bereich.
Artemisia annua – was sie kann und was nicht
Artemisia annua ist ein antimalarisches Heilmittel mit langer Tradition.
Der Wirkstoff Artemisinin hemmt die Eisenaufnahme des Malaria-Erregers → der Erreger verhungert.
Das gleiche Prinzip wirkt auch bei Leukämie, da Leukämiezellen extrem viel Eisen verbrauchen.
Eine Pflanze hat immer ein begrenztes Wirkprofil.
Artemisia annua kann nicht alles.
Sie wurde in Europa teilweise eingeschränkt, weil ihr zu viele Wirkungen zugeschrieben wurden.
Warum Pflanzen in Verruf geraten können
In den 1990er‑Jahren gab es bereits ein ähnliches Phänomen:
Eine Pflanze wird „gehyped“
Sie wird als Allheilmittel dargestellt
Gesetzgeber reagieren
Die Pflanze wird eingeschränkt oder verboten
Obwohl sie in ihrem eigentlichen Wirkprofil völlig unproblematisch wäre
Das Gleiche passiert heute mit einigen Pflanzen erneut — unter anderem mit Artemisia annua, Rainfarn, Beifußarten, bestimmten Bitterpflanzen und Pilzmitteln.
Der Grund ist immer derselbe:
Wenn man einer Pflanze alles zuschreibt, verliert man die Wissenschaftlichkeit.
Immunlogik: Warum manche Menschen stärker reagieren
Viele Überreaktionen — z. B. bei Milbenstichen, Herpes, Pilzen — nicht primär vom Erreger kommen, sondern von:
einer geschwächten Toleranzblockade
einer überlasteten Abwehr
Stress
Immundruck
schlechter Kommunikation der Immunzellen
Immuno‑Forte – warum es bei Kindern und Erwachsenen funktioniert
Pflanzen wirken nicht altersabhängig, sondern funktionsabhängig.
Das bedeutet:
Ein Kind hat andere immunologische Schwerpunkte als ein Erwachsener.
Aber die Grundmechanismen der Abwehr sind dieselben.
Wenn eine Pflanze oder Pflanzenkombination einen bestimmten Mechanismus aktiviert, funktioniert das bei beiden Altersgruppen — nur in unterschiedlicher Dosierung.
Immuno‑Forte ist genau so aufgebaut:
Es aktiviert die Abwehr
Es verbessert die Kommunikation der Immunzellen
Es stärkt die Toleranzblockade
Es unterstützt die Regeneration
Es wirkt über den Darm und das Lymphsystem
Es liefert sekundäre Pflanzenstoffe, die Erreger direkt hemmen
Damit ist es ein breit wirkendes, aber präzise konstruiertes Mittel.
Warum Kinder oft schneller reagieren
Kinder haben ein frisches, junges Immunsystem
Ihre T‑Lymphozyten sind noch „Originale“, keine Kopien
Sie regenerieren schneller
Sie reagieren stärker auf Reize
Sie bilden schneller Immunisierungsmuster
Deshalb wirken Pflanzen wie:
Süßholz
Akelei
Rainfarn
Wermut
Immuno‑Forte
bei Kindern oft rascher und deutlicher.
Kinder brauchen weniger – aber sie reagieren stärker.
Erwachsene: Warum die Abwehr manchmal „träge“ ist
Bei Erwachsenen sieht es anders aus:
T‑Zellen sind Kopien von Kopien
Stress bindet Abwehrressourcen
Darmflora ist oft geschwächt
Immundruck ist höher
Regeneration dauert länger
Entzündungen bleiben eher bestehen
Deshalb brauchen Erwachsene:
stärkere Reize
längere Aufbauphasen
gezielte Pflanzenkombinationen
Regeneration des Darms
Stärkung der Toleranzblockade
Immuno‑Forte ist genau dafür gemacht: Es „weckt“ die Abwehr, ohne sie zu überfordern.
Wie Immuno‑Forte wirkt – die Mechanismen
A) Aktivierung
Bitterstoffe
Reizstoffe
Immunmodulatoren → Die Abwehr wird „wach“.
B) Kommunikation
Verbesserung der Zytokinbalance
Unterstützung der Toleranzblockade
Förderung der Zellreifung → Die Abwehr arbeitet koordiniert, nicht chaotisch.
C) Erregerdruck senken
antimikrobielle Pflanzenstoffe
antivirale Komponenten
pilzhemmende Stoffe → Der Immundruck sinkt, die Abwehr bekommt Luft.
Das ist der Grund, warum Immuno‑Forte sowohl prophylaktisch als auch akut eingesetzt werden kann.
Dosierung – der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen
Kinder: niedrige Tropfenzahl, aber schnelle Wirkung
Erwachsene: höhere Tropfenzahl, dafür stabilere Wirkung
Bei geschwächter Abwehr: längere Kur
Bei akuter Belastung: kurz, aber intensiv
Die Kunst liegt nicht in der Menge, sondern im Timing.
Warum Pflanzenkombinationen oft stärker wirken als Einzelpflanzen
synergistisch wirken
sich gegenseitig verstärken
verschiedene Ebenen der Abwehr gleichzeitig ansprechen
sowohl Erreger hemmen als auch Immunlogik verbessern
Ein Beispiel:
Wermut aktiviert
Poleominze reguliert
Tormentill tötet Erreger
Akelei wirkt antiviral
Sclarea wirkt gegen Pilze
Myotee räumt Biofilme auf
In Kombination entsteht ein Werkzeugkasten, der viel mehr kann als jede Pflanze allein.
Wann Immuno‑Forte besonders sinnvoll ist
Herbstbeginn
nach Infekten
bei Stress
bei Darmproblemen
bei chronischer Müdigkeit
bei häufigen Infekten
bei Kindern in Kita/Schule
bei Erwachsenen mit hoher Belastung
bei Menschen mit schwacher Toleranzblockade
Es ist ein Mittel für Übergangszeiten, Belastungsphasen und Aufbauphasen.
Alkohol, Gärung und Biochemie – verständlich erklärt
Mal ganz ehrlich: Wer von uns kann behaupten, absolut abstinent zu leben? Gibt es jemanden, der das wirklich von sich sagen kann? Die ehrliche Antwort lautet: Nein.
Warum?
Weil unser Körper selbst Alkohol produziert.
Immer dann, wenn wir Obst essen oder andere zuckerhaltige Lebensmittel, passiert Folgendes:
Im Darm leben Hefepilze, darunter auch Candida-Arten.
Diese Pilze verdauen Zucker und Glukose.
Dabei entsteht Gärung – und damit Alkohol.
Ob wir wollen oder nicht: Es gibt keine alkoholfreie Welt. Alkohol ist ein natürlicher Bestandteil der Biochemie des Lebens.
Die Gärung ist ein fundamentaler Prozess der Natur. Ohne Gärung gäbe es:
kein Brot
keinen Käse
keinen Wein
keine Essige
keine Fermentation
und viele Stoffwechselprozesse wären unmöglich
Gärung ist ein Grundpfeiler des Lebens.
Kleine Mengen Alkohol – kein Problem
Unsere Leber ist darauf ausgelegt, kleine Mengen Alkohol problemlos zu verarbeiten. Schädlich wird es erst, wenn die Menge zu groß wird.
Paracelsus hatte recht: Die Dosis macht das Gift.
Zwei große Humpen Rotwein sind sicher nicht gesund. Aber ein kleines Glas zum Essen – ein Achtel – kann sogar positive Effekte haben:
Anthocyane aus gut vergorenem Rotwein wirken antioxidativ
Sie beeinflussen den Fettstoffwechsel in der Leber
Sie unterstützen bestimmte Stoffwechselwege
Wir reden hier von kleinen Mengen, nicht von Übermaß.
Warum Essig nicht dasselbe ist
Essig entsteht, wenn Alkohol weiter vergärt und zu Essigsäure oxidiert.
Chemisch ist das ein anderer Stoff.
Essig hat viele wunderbare Eigenschaften – aber er ersetzt nicht die Wirkungen eines gut vergorenen Weines.
Die Effizienz ist biochemisch einfach nicht dieselbe.
Die Natur hat das so eingerichtet: Alkohol → Essigsäure → unterschiedliche Wirkprofile.
Beides hat seinen Platz, aber es ist nicht austauschbar.
Auch hier: Die Biochemie kennt die Mechanismen – aber nicht die ursprüngliche Intelligenz, die dahinterzustecken scheint.
Für unseren Körper sind Viren lebendig
Auch wenn die Biologie diskutiert, ob Viren „leben“, für unser Immunsystem ist die Sache klar:
Ein Virus ist ein Feind. Ein lebendiger Gegner.
Der Körper reagiert auf Viren wie auf lebendige Eindringlinge:
Er erkennt sie
Er bekämpft sie
Er speichert sie
Er immunisiert sich
Die Schwachstelle der Viren: ihre Hülle
Wird die Virenhülle beschädigt, ist der Virus inaktiv.
Er kann nicht mehr andocken.
Die Abwehr erkennt ihn besser.
Antikörper können gezielt gegen die Hülle gebildet werden.
Fresszellen beseitigen ihn.
Das ist der zentrale Mechanismus der antiviralen Immunität.
Retroviren – Viren, die mit uns leben
Nicht alle Viren sind Feinde.
Retroviren:
leben in unserem Körper
sind Teil unserer Flora
vermehren sich mit uns
erfüllen teilweise sogar nützliche Funktionen
Ein Beispiel: Ein großer Teil unserer Plazenta-Entwicklung basiert auf alten Retroviren.
Die Virenwelt ist also viel breiter als „gut“ oder „böse“.
Wir müssen weg vom Angstprinzip
„Wir müssen unsere Horizonte erweitern.“
Viren sind:
faszinierende biologische Strukturen
hochkomplex
anpassungsfähig
Teil der Evolution
Teil unserer eigenen Geschichte
Die Natur zeigt uns seit Jahrtausenden, wie man mit Viren umgeht.
Pflanzen gegen Viren – warum das funktioniert
Viren reagieren auf elektromagnetische Reize
UV-Strahlung beeinflusst sie
Pflanzen, die UV-resistent sind, haben antivirale Wirkstoffe entwickelt
Beispiel:
Akelei (UV-beständig)
wirkt antiviral
arbeitet auf derselben „Ebene“ wie viele Viren
Pflanzen haben über Millionen Jahre gelernt, sich gegen Viren zu schützen. Wir können diese Mechanismen nutzen.
Bakterien – eine völlig andere Welt
Bakterien sind:
Einzeller
mit vollständigem Stoffwechsel
mit eigener Energieproduktion
mit eigener Vermehrung
mit komplexen Strukturen
Der Körper bekämpft sie anders:
Fieber „kocht“ sie
Antikörper vergiften sie
Enzyme zerstören ihre Zellwände
Fresszellen verschlingen sie
Aber: Beim Sterben schütten viele Bakterien Gifte aus.
Beispiele:
Borrelien → Endotoxine
Botulinum → Botulin
viele gramnegative Bakterien → Lipopolysaccharide
Diese Gifte können den Körper belasten, selbst wenn das Bakterium schon tot ist.
Deshalb muss die Abwehr:
das Bakterium töten
UND die Gifte neutralisieren
Pilze – die schwierigsten Gegner
„Wer sich mit Pilzen beschäftigt, braucht eine gewisse masochistische Veranlagung.“
Pilze sind:
extrem anpassungsfähig
biologisch hochkomplex
weder Tier noch Pflanze
eigene Kategorie
oft riesig (Schleimpilze können Quadratmeter groß sein – eine einzige Zelle!)
Sie können:
Biofilme bilden
sich verpuppen
jahrelang überleben
sich im Lymphsystem verstecken
Bakterien fördern
das Immunsystem austricksen
Pilze sind die intelligentesten Erreger, die wir kennen.
Pilze auf Haut, Schleimhäuten und im Darm – ihre Rolle, ihre Intelligenz und wie man sie sinnvoll beeinflusst
Pilze begleiten den Menschen überall: auf der Haut, im Darm, im Intimbereich und in der Mundschleimhaut. Sie sind ständig präsent und gehören zur natürlichen Mikroflora. Besonders Hefepilze – darunter Candida-Arten – sind allgegenwärtig.
Ein Blick auf alltägliche Lebensmittel zeigt, wie selbstverständlich Pilze Teil des Lebens sind. Weintrauben tragen von Natur aus Hefen auf ihrer Oberfläche. Früher wurde Wein ausschließlich durch diese natürlichen Hefen vergoren. Das gleiche Prinzip gilt für nahezu jedes Obst: Die Oberfläche ist von Pilzen besiedelt, die sich bei Kontakt mit Zucker rasch vermehren.
Pilze: Meister der Anpassung
Pilze sind extrem anpassungsfähig. Sie finden selbst in ungünstigen Bedingungen Nischen, in denen sie überleben können. Ein klassisches Beispiel ist der Nagelpilz: Er sitzt geschützt zwischen Nagel und Nagelbett, wo kaum ein Wirkstoff hingelangt. Oberflächliche Lacke oder Cremes erreichen ihn nur begrenzt.
Pilze reagieren auf äußere Angriffe oft mit erstaunlicher Widerstandskraft. Sie „verstecken“ sich, warten ab und nutzen jede Gelegenheit, um sich erneut auszubreiten. Diese Anpassungsfähigkeit macht Pilze zu anspruchsvollen Gegenspielern.
Warum Heilpilze in vielen Kulturen eine Rolle spielen
In traditionellen Kulturen weltweit – in China, Indien, Europa, Nord- und Südamerika – wurden Pilze nicht nur als Nahrung, sondern auch als Heilmittel genutzt.
Wichtig ist dabei zu verstehen: Der sichtbare Pilz im Wald ist nur der Fruchtkörper. Der eigentliche Organismus, das Myzel, lebt im Boden und bildet ein weit verzweigtes Netzwerk.
Heilpilze gehören zu den sogenannten Makropilzen. Sie produzieren Stoffe, die sie selbst vor anderen Pilzen schützen. Diese pilzabwehrenden Substanzen können auch für den Menschen wertvoll sein.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Champignons oder Austernpilze beginnen nach wenigen Tagen zu schimmeln. Andere Pilze hingegen bleiben lange stabil, weil sie Stoffe enthalten, die konkurrierende Pilze fernhalten. Genau diese Stoffe machen Heilpilze so interessant.
Pilze essen, um Pilze zu bekämpfen
Der Körper reagiert auf Pilze immunologisch – und diese Reaktion lässt sich trainieren. Durch den Verzehr bestimmter Heilpilze wird das Immunsystem auf Pilzstrukturen aufmerksam. Es lernt, Pilze zu erkennen und gezielt zu bekämpfen. Gleichzeitig liefern Heilpilze Stoffe, die selbst mykozid wirken, also Pilze hemmen oder abtöten.
Diese doppelte Wirkung ist entscheidend:
Immuntraining: Das Immunsystem wird auf Pilze „scharfgestellt“.
Direkte Wirkung: Pilzhemmende Stoffe unterstützen die Abwehr.
Shitake & Co.: Qualität entscheidet
Shiitake ist ein bekanntes Beispiel für einen Heilpilz. Doch nicht jeder Shiitake ist gleich wirksam.
Moderne Zuchtmethoden verwenden oft künstliche Substrate. Traditionelle Methoden – wie sie in Ostasien genutzt wurden – basieren auf Holzstämmen aus Buche, Eiche, Esche oder Pappel. Diese Stämme werden getrocknet, gewässert, mit Myzel geimpft und über Monate im Schatten gelagert.
Pilze, die auf Holz wachsen, enthalten deutlich mehr Wirkstoffe als Pilze aus Substratkulturen. Wer Heilpilze selbst kultivieren möchte, kann Holzstämme und Myzelkulturen problemlos erwerben und im Garten an einem schattigen Ort einsetzen.
Immunologische Wirkung von Heilpilzen
Regelmäßiger Verzehr hochwertiger Heilpilze führt dazu, dass:
Pilzbelastungen im Intimbereich abnehmen
die Haut weniger anfällig für Pilzbefall wird
der Darm Pilze besser kontrolliert
das Immunsystem Pilze nur noch in minimaler, tolerierter Menge zulässt
Der Körper erlaubt Pilzen dann nur noch eine „Botschaft“ – eine minimale Präsenz – aber keine Ausbreitung.
Akute Pilzprobleme: systemisch und lokal handeln
Bei akuten Pilzbelastungen reicht Ernährung allein nicht aus. Hier kommen gezielte Wirkstoffe zum Einsatz:
Systemisch (innerlich):
Myo-Tee: entwickelt, um eine starke immunologische Reaktion gegen Pilze auszulösen
Tormentill-Tropfen: besonders wirksam im Magen-Darm-Trakt
Sclarea: für Darm und Lymphsystem
Lokal (äußerlich):
Ätherische Öle wie Zypresse, Rosmarin oder Ringelblume
Dentasalus für den Mundraum
Spezielle Badesude für Haut und Ekzeme
Nagelpilz: ein Sonderfall
Nagelpilz lebt außerhalb der Blutbahn und ist deshalb immunologisch schwer erreichbar. Er überlebt, indem er sich zwischen Nagel und Nagelbett versteckt und seine Sporen über beschädigte Nagelstrukturen abgibt.
Wirksam ist nur eine Kombination aus:
ätherischen Ölen, die tief in den Nagel eindringen
pilzhemmenden Stoffen, die der Pilz nicht toleriert
Geduld, da der Nagel vollständig herauswachsen muss
Badesude für Haut, Ekzeme und Neurodermitis
Die Haut steht ständig in Kontakt mit Pilzen und Mikroalgen. Solange die Abwehr aktiv ist, bleibt die Haut stabil. Wenn die Abwehr schwächelt, entstehen:
Ekzeme
Flechten
Neurodermitis
Psoriasis-ähnliche Reaktionen
Ein Badesud aus:
Tausendgüldenkraut
Carqueja (Baccharis trimera)
wirkt stark immunaktivierend auf die Haut. Er erneuert die Hautschichten, fördert die Regeneration und aktiviert die lokale Abwehr.
Zubereitung:
5 Esslöffel Kräutermischung
auf 3 Liter Wasser
aufbrühen
20 Minuten ziehen lassen
abseihen
dem Badewasser zugeben
Die Haut reagiert sofort mit einer Aktivierung der Abwehr und beginnt, sich zu erneuern.
Ekzeme, Hautwunden und warum unsere Haut nie „steril“ ist
Ekzeme sind Flechten – also Lebensgemeinschaften aus Pilzen und Algen.
Das überrascht viele, denn:
Unsere Haut ist nicht pflanzenfrei.
In der Luft, im Wasser, in Seen und Flüssen befinden sich hunderttausende Mikroalgen.
Beim Baden in einem Baggersee „impft“ man seine Haut automatisch mit Mikroalgen und Pilzen.
Man sieht sie nicht, aber sie sind da.
Das ist normal — und Teil unseres natürlichen Hautökosystems.
Akutprophylaxe: Was tun, wenn es mich erwischt hat?
Jetzt geht es um den Moment, in dem eine Infektion bereits da ist.
Ich bekämpfe nicht nur den Erreger. Ich nutze die Infektion, um mich gleichzeitig zu immunisieren.
Das bedeutet:
Den Erreger eliminieren
UND
dem Immunsystem beibringen: „Den merkst du dir. Der kommt nicht wieder.“
Immunisierung während der Infektion – wie geht das?
Pflanzen zur Virusabwehr
Immuno Forte-Tropfen
Akelei-Tropfen (je nach Virus)
ACT-Tee (eine Kräutermischung zur Antikörperbildung)
Warum Immuno Forte?
Weil wir heute ein extrem breites Virenspektrum haben.
B) ACT-Tee – Aktivierung der Antikörperproduktion
ACT-Tee hat zwei Aufgaben:
Viren eliminieren
Die Abwehr dazu bringen, Antikörper zu bilden
Erklärung:
Antikörper sind Eiweiße.
Eiweiße herzustellen ist für den Körper „teuer“.
Dafür braucht er Aminosäuren → also Ernährung beachten.
Ohne „Einzahlung“ (Aminosäuren) gibt es keinen „Kredit“ (Antikörper).
ACT-Tee enthält u. a. eine Pflanze aus Südamerika, die:
die Antikörperbildung fördert
die Immunantwort schärft
die Vorlage in den Mastzellen speichern hilft
Das Ziel:
Einmal durchgemacht – nie wieder Ärger.
Atemwegsinfekte: Schleim lösen ist gut – Erreger töten ist besser
Schleim ist ein Transportmittel, um Erreger aus den Atemwegen zu schleudern.
Beim Niesen oder Husten können Schleimtröpfchen bis zu 160 km/h erreichen.
Dunkler Schleim = aktive Entzündung.
Viele wollen nur den Husten loswerden.
Viel sinnvoller ist es, den Erreger zu eliminieren. Dann verschwindet der Husten von selbst.
Pflanzen für die Atemwege
Lungenkraut
Quendel = ist ein Thymiangewächs
Zistrose + Süßholz (als Tee)
Diese Pflanzen:
lösen Schleim
liefern lokale Wirkstoffe
hemmen Viren
verhindern, dass Viren in die Blutbahn gelangen
Ein Tee aus diesen Pflanzen wirkt eins zu eins.
Wenn Viren den Darm angreifen – und es zu Blutungen kommt
Darmblutungen können vorkommen. Sie bedeuten: Die Abwehr im Darm hat versagt.
Jetzt braucht der Darm:
Bindung
Entzündungsstopp
Immunisierung
Wiederaufbau der Flora
Hildegard von Bingen: Maronibrei (11‑Tage‑Kur)
Schmeckt schrecklich
Macht keinen Spaß
Aber wirkt phänomenal
Der Effekt:
Entzündung stoppt
Blutung stoppt
Darm wird entlastet
Nach der Kur:
Wermut
Sclarea
weitere Pflanzen zur Darmflora-Regeneration
Damit wird das Gleichgewicht wiederhergestellt.
Wenn Viren Organe angreifen
Das kommt vor.
Dann gilt:
Man braucht eine Pflanzenkombination, die den Virus lokal tötet.
Bakterielle Infektionen – eine andere Strategie
Bei Bakterien gelten andere Regeln.
Tormentill
Akelei
Bucco
Bucco – eine geschichtlich faszinierende Pflanze
stammt aus Südafrika
war schon den alten Ägyptern bekannt
wirkt stark antibakteriell und antiviral
besonders gut im Urogenitaltrakt
spült Pilze und Bakterien aus
Daraus entstehen:
Bucco-Wein
Bucco-Tee
BUC-Tropfen
Diese Mittel „jagen“ Bakterien im ganzen Körper.
Auch bei Bakterien: Immunisierung ist das Ziel
Ich will nicht nur töten. Ich will, dass der Körper sich den Erreger merkt.
Das gilt für:
Enterokokken
E. coli
Candida (als Hefeform)
andere bakterielle Erreger
Das Ziel: „Die habe ich mir gemerkt. Die machen mir kein zweites Mal Ärger.“
Warum Antibiotika so oft Probleme verursachen
Der Gedanke hinter Antibiotika ist nicht schlecht – aber die Umsetzung ist es.
Warum?
Ein Antibiotikum tötet Bakterien, aber:
es bindet die Abwehr nicht ein
es zerstört die Darmflora
es verhindert Immunisierung
es führt zu Resistenzen
Das Ergebnis:
Der Erreger kommt wieder
Die Abwehr ist geschwächt
Das nächste Antibiotikum muss stärker sein
Ein Wettrüsten beginnt
Der Mensch steht zwischen Hammer und Amboss und sagt: „Würdest du bitte aufhören, mich mit diesem Piratengift zu traktieren?“
Die Lösung:
Pflanzen, die Erreger töten, ohne die Abwehr zu schwächen
Pflanzen, die Immunisierung ermöglichen
Pflanzen, die Darmflora und Abwehr gleichzeitig unterstützen
Pilze im Intimbereich – lokale Behandlung
Pilze im Intimbereich sind häufig
Sie betreffen Frauen und Männer
Sie lassen sich lokal sehr gut behandeln
Für Frauen
Eine Spülung aus:
Kräutersud (z. B. Ringelblume, Zistrose, Tausendgüldenkraut)
wenige Tropfen Akelei (max. 5 Tropfen auf 100 ml!)
Wichtig:
Zu viel Akelei brennt wie Feuer. Wenige Tropfen reichen völlig.
Für Männer
dieselben Pflanzen
aber kürzer ziehen lassen (5–6 Minuten)
ebenfalls wenige Tropfen Tinktur dazu
Diese Spülungen:
töten Erreger
fördern lokale Abwehr
verhindern Wiederkehr
3. D‑Mannose – was sie wirklich tut
D‑Mannose tötet keine Erreger
Sie bindet sie
Die Erreger „kleben“ an der Mannose und werden ausgespült
Das ist mechanisch – nicht immunologisch.
D‑Mannose ist nicht schlecht, aber sie muss begleitet werden.
Begleitet womit?
Bucco
Zistrose
Akelei
Immuno‑Forte
Damit die Abwehr lernt: „Diese Blasenentzündung kommt nicht wieder.“
Stielwarzen – was sie wirklich sind
Stielwarzen sind keine Warzen
Es sind Hautwucherungen
Sie beruhen auf einer genetischen Veranlagung
Besonders häufig bei hellhäutigen Menschen
Behandlung:
Veichensalbe (Veilchensalbe)
Sirupe nach Hildegard – hochkonzentrierte Atemwegsmedizin
Sirupe sind keine Zuckersirupe
Sie basieren auf Honig
In Honig werden Pflanzenwirkstoffe hochkonzentriert gelöst
Beispiele:
Akelei-Sirup
Wegerich-Sirup
Anacahuita-Sirup
Wirkung:
lösen Schleim
öffnen Atemwege
wirken antiviral
unterstützen Immunisierung
Dosierung:
3× täglich 1 Esslöffel
Bei schweren Atemwegsinfekten:
zusätzlich Brombeerwein
und Zistrose + Süßholz
Borreliose – warum Wasser nicht reicht
Die Wirkstoffe der Karde (Dipsacus) sind alkohollöslich
Ein Tee funktioniert nicht
Eine wirksame Borreliose-Behandlung braucht:
alkoholische Auszüge
stufenweise Protokolle
mehrere Pflanzen
lange Erfahrung
Warum Frauen häufiger Blasenentzündungen haben
Frauen haben eine kürzere Harnröhre
Männer haben eine Reinigungsdrüse (Cowper-Drüse)
Frauen haben diese nicht
Deshalb sind Frauen bakteriologisch anfälliger
Schutz:
Olium Liber (für den äußeren Intimbereich)
Bucco-Tee (innerlich)
Zistrose (antiviral/antibakteriell)
Sinusitis – Stirnhöhlen & Gesichtshöhlen verstehen
Warum haben wir überhaupt Stirn- und Gesichtshöhlen?
Antwort:
Sie sind Abwehrbarrieren
Sie verhindern, dass Erreger direkt ins Gehirn gelangen
Sie befeuchten und erwärmen die Atemluft
Sie sind Teil des immunologischen Frühwarnsystems
Was tun bei Sinusitis?
Zähne checken – Entzündete Zähne können Sinusitis auslösen.
Nase pflegen – Hildegard: Wermutöl, Rebstockwasser (auf die Nase, nicht in die Nase)
Tees – Zistrose + Süßholz – Myotee (weil Pilze Bakterien fördern)
Tormentill-Tropfen – gegen bakterielle Entzündungen
Wermut-Salbe – bei hartnäckigen Fällen – dringt tief ein – reduziert Schleimhautverdickung
Pilze fördern Bakterien. Wenn ich den Pilz entferne, bricht die Entzündung zusammen.
Vorsicht bei unbewiesenen Methoden
Das gilt für:
energetische Methoden
esoterische Ansätze
unbewiesene Heilversprechen
Pflanzenmedizin, weil sie:
biochemisch nachvollziehbar ist
reproduzierbare Wirkprofile hat
immunologisch erklärbar ist
Hautveränderungen: Leberflecke, Stielwarzen, Muttermale
Leberflecke und Stielwarzen sind Hautveränderungen, keine Erregerprozesse.
Sie entstehen durch:
Melanozyten (Pigmentzellen)
genetische Faktoren
Hautalterung
Behandlung:
Veilchensalbe – dämpft Wachstum – beruhigt die Haut – verhindert ungünstige Entwicklungen
Muttermale:
angeboren
können beruhigt, aber nicht „weggezaubert“ werden
ebenfalls: Veilchensalbe
Epstein-Barr-Virus (EBV)
EBV verhält sich wie Herpes:
kommt rein
bleibt
zahlt keine Miete
will nicht wieder gehen
Behandlung:
Rainfarn (Tanacetum)
Akelei
Immuno-Forte
Andorn
Warum?
EBV lebt im Lymphsystem
Rainfarn und Andorn wirken lymphotrop
Sie „spülen“ das Lymphsystem
EBV verliert seinen Rückzugsort
Wichtig:
Wenn Lymphknoten anschwellen, ist das kein schlechtes Zeichen. Das bedeutet: Die Abwehr arbeitet.
Pilze im Lymphsystem – ein unterschätztes Thema
Das Lymphsystem ist voller Pilze
Pilze beobachten die Abwehr
Sie reagieren auf Schwäche
Sie fördern Bakterien (negative Symbiose)
Andorn wirkt hier besonders gut.
Yersinien, Babesien & chronische Infekte
Yersinien sind unangenehme Bakterien
Babesien sind ähnlich hartnäckig
Beide können chronisch werden
Behandlung:
Akelei
Tormentill
Geduld
Wichtig:
Nicht sofort alles „wegschießen“. Erst dezimieren – dann Immunisierung ermöglichen.
Wenn man zu früh zu stark eingreift:
Der Erreger verschwindet
Aber die Abwehr lernt nichts
Beim nächsten Kontakt beginnt alles von vorne
Myotee – Anwendung
½ Liter kochendes Wasser
1 Esslöffel
4 Minuten ziehen lassen
Schilddrüse & Wermut
Unterfunktion → Wermutwein möglich
Überfunktion → Vorsicht, Rücksprache mit Fachperson
Infekte richtig nutzen
„Wenn ich einen Infekt habe, will ich ihn loswerden – aber ich will auch einen Nutzen daraus ziehen.“
Das bedeutet:
Infekt bekämpfen
Abwehr gleichzeitig aktivieren
Immunisierung ermöglichen
Bei Viren:
Immuno-Forte
Akelei
Rainfarn
ACT-Tee
Bei Bakterien:
Tormentill
Bucco
Zistrose
Immuno-Forte
Bei Pilzen:
Myotee
Sclarea
lokale Anwendungen
Enterokokken & wiederkehrende Infekte
Enterokokken sind oft antibiotikaresistent.
Strategie:
Erregerzahl dezent reduzieren – Wermutwein - Bucco – D‑Mannose – Cranberry – Zistrose
Abwehr hochfahren – Immuno-Forte – Akelei
Immunisierung ermöglichen
„Die Abwehr kennt keine Resistenz. Sie findet immer einen Weg.“
Autoimmunität & Immunsuppressiva
Biologika und Immunsuppressiva zerlegen das Immunsystem
Kortison unterdrückt Entzündungen
MTX tötet Immunzellen
Dadurch wird die Abwehr:
schwach
anfällig
unkoordiniert
Solche Fälle gehören in fachkundige Hände.
Ernährung & Nerven
Balsamkraut → Nervenstärkung
Dunkler Kakao → Anandamid (Gedächtnis)
Reife Ananas → Serotonin
Wildkräuter → Vorsicht, viele sind toxisch
Kindergarten – Erregerumsatzschleuder
Kinder brauchen Erregerkontakt
Das trainiert das Immunsystem
Süßigkeiten im Kindergarten sind kontraproduktiv
Besser: Süßholztee
Das senkt Infektionswellen deutlich.
Sinusitis – Ergänzungen
Rebstockwasser auf die Nase (nicht in die Nase)
Myotee, Zistrose, Süßholz
Tormentill
Wermut-Salbe bei hartnäckigen Fällen
Impfungen & Qualität
schlechte Impfstoffqualität
Aktivierungsstoffe
politische Entscheidungen ohne Fachlogik
„Ein Impfserum für 50 Cent kann nichts taugen.“
Und:
mRNA-Technologie wird zunehmend eingesetzt
Bedenklich
„Wir kommen erst aus dieser Infektionsschleife heraus, wenn viele Menschen immunisiert sind.“
Und:
Infekte sind nicht nur Bedrohung, sondern Chance
Die Abwehr kann lernen
Pflanzen können helfen
Panik hilft nie
Wissen hilft immer
Zum Schluss noch:
Wenn du Fragen hast, etwas vertiefen möchtest oder Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir.
Ich bin von Herzen gerne für dich da 💚
Martina Vötterl - Bergstraße 17d - 86508 Rehling - Mail: martina.voetterl@gmail.com - Telefon/WhatsApp: 0171 8653416