Post date: Apr 16, 2012 10:26:18 AM
Opel Ampera hybrid - GM Chevy volt
Der erste Tag der Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe stand ganz im Zeichen der Elektroautos mit Reichweite von über 250 Kilometern, der Range Extender, der Hybride und der Autos mit Autogas und Biodiesel: Aus Lugano, Annecy-le-Vieux und Clermont-Ferrand fuhren rund hundert Teams sternförmig auf Monte Carlo zu. Auf dieser ersten Etappe durch die Alpen und die Provence mussten unter anderen Tesla Roadster, Fisker Karma, Opel Ampera, Toyota Prius, Peugeot 3008 HY 4, Citroën DS5 Hybrid zwischen 350 und 520 Kilometer bewältigen.
„Challenge Urban Electric“
Um acht Uhr früh begann die Zeitnahme zur ersten Etappe der „Challenge Urban Electric“ durch die französischen Seealpen. Deren enge Serpentinen und Haarnadelkurven waren schon immer für legendäre Etappen der großen „Monte“-Rallye verantwortlich. Nun sind sie Schauplatz der beiden heutigen Elektro-Wertungen.
Rallye-Legende Christian Geistdörfer, Opel Ampera
1980 und 1984 Co-Pilot des vierfachen Monte-Carlo-Siegers Walter Röhrl und hier mit einem Opel Ampera unterwegs
Winner: 13. Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe das Team Bernard Darniche/Joseph Lambert auf Opel Ampera
Nach drei Tagen, über 520 Kilometern und sechs Wertungsprüfungen siegte im Gesamtklassement der 13. Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe das Team Bernard Darniche/Joseph Lambert auf Opel Ampera. In der gemischten Klasse aus Elektroautos mit einer Reichweite von über 250 Kilometern, Range Extender, Hybriden und Autos mit Gas und Biodiesel machte die Erfahrung des dreifachen französischen Rallyemeisters Darniche, der bereits 1979 die Rallye Monte Carlo gewann, den Unterschied. Die „Urban Electric Challenge“ gewannen die Monegassen Pascal Ferry/Aurore Gallet auf Mitsubishi i-MiEV. Mit unserem Renault Fluence Z.E. und der blockierten Straße in der zweiten Wertungsprüfung landeten wir schließlich auf Platz 11, auch weil wir mit 34,6 kWh auf 163,6 Kilometern etwas zu viel Strom als nötig verbrauchen mussten.
In der Sonderprüfung Autoslalom siegten der Franzose Laurent Caro auf einem Honda CR-Z. Beide angetretenen Renault Fluence Z.E. fuhren bis auf die Zehntelsekunde die gleiche Zeit und teilten sich Platz 48 – ein mehr als respektables Ergebnis, da die Elektro-Limousine Fluence Z.E. hinter dem Fisker Karma das längste Modell im Feld der 102 Starter war.
FISKER KARMA hybrid
source:cleanthinking.de | image credit: themotoristblog.com