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Orthomolekulare Medizin
Vorweg: Die Medizin und der Sonnenkönig: http://www.youtube.com/watch?v=XMdpHTxbr44 Ich habe mehrmals den Kongress für Orthomolekulare Medizin in Köln besucht (Veranstalter: Reglinverlag / www.reglinverlag.de ).
In einer Infoschrift der Kölner Akademie für Komplementärmedizin wird diese so dargestellt: Die Orthomolekulare Vitalstoffmedizin ist die wissenschaftliche Grundlage für den kausalen Einsatz von nicht körperfremden Substanzen - in physiologischer und/oder pharmakologischer Dosierung - zur Prävention und Therapie ernährungsabhängiger und chronisch- degenerativer Erkrankungen (Uwe Gröber, Essen, 2002).
Sie ist weder ein Ersatz für eine gesunde Lebensweise und ausgewogene Ernährung, noch ist sie eine Alternative zu herkömmlichen medizinischen Behandlungsmethoden. Sie verfolgt ein naturwissenschaftlich kausal (weniger symptomatisch) ausgerichtetes Therapieprinzip. Ihre wissenschaftlichen Methoden und Anwendungsprinzipien basieren auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der.....
Biochemie http://de.wikipedia.org/wiki/Biochemie Ernährungswissenschaft http://de.wikipedia.org/wiki/Ern%C3%A4hrungswissenschaft Pharmakologie http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmakologie Physiologie http://de.wikipedia.org/wiki/Physiologie und Immunologie http://de.wikipedia.org/wiki/Immunologie . Als angewandte Biochemie schlägt sie eine wichtige Brücke zwischen moderner Ernährungswissenschaft und Medizin. Sie schließt damit gleichzeitig ein wichtiges diagnostisches und therapeutisches Fenster ernährungs- und Umweltbedingter Krankheiten.
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Ziele der Orthomolekularen Vitalstoffmedizin sind --die Prävention ernährungsabhängiger (z.B. Diabetis mellitus Typ 2), chronisch-degenerativer (z.B. Morbus Alzheimer) sowie chronisch- entzündlicher (z.B. Rheumatoide Artthritis) Krankheiten,
--die Verbesserung des individuellen Gesundheitsstatus,
--die Optimierung der Pharmakotherapie: Arzneimittelbedarf, Wirksamkeit, Nebenwirkungsrate,
--der Erhalt der Vitalität und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Lebensalter durch präventive Maßnahmen gegen altersassoziierte Begleiterscheinungen.
Moderiert wurde der Kongress für orthomolekulare Medizin die letzten Jahre immer von Prof. Dr. Gerhard Uhlenruck. Das Preventnetwork bietet einen internationalen Erfahrungsaustausch zur orthomolekularen Medizin: Orthomolekularmediziner kann man auch hier finden:
www.zaen.org Ärzte für Naturheilverfahren www.oegom.at Östereichische Gesellschaft für orthomolekulare Medizin
www.feos.ch Fachgesellschaft für Ernährung und orthomolekuöare Medizin der Schweiz www.f-o-m.de Forum orthomolekulare Medizin www.naturheilbund.de Naturheilbund
www.naturheilpraxis.de Neben dem oben genannten Reglinverlag gibt es auch Bücher von dem Pharmazeuten Dr. Uwe Gröber in der www.wissenschaftliche-verlagsgesellschaft.de , darunter das Computerberatungsprogramm für Mikronährstoffe für Ärzte und Apotheken (298 Euro, Test kostenlos):
--Welche Mikronährstoffe bei welcher Erkrankung? --Prüfung auf Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Mikronährstoffen. Die Wechselworkungen waren auch Thema des interessanten Vortrags von Uwe Gröber beim Kongress 2008. So beeinflussen viele Medikamente ungewollt den Mikronährstoffbedarf, indem z.B. Ärzte und Patienten sollten sich daher mit diesem medizinischen Ansatz auseinander setzen, der bei frühzeitiger Mangelerkenntnis künftige Krankheiten vermeiden kann und die Behandlung von Krankheiten effektiver machen kann. Patienten sollten auf jeden Fall ihren Arzt und ihre Apotheke fragen, ob diese das Beratungsprogramm haben, das Wechselwirkungen zwischen klassischen Medikamenten und den Mikronährstoffbedarf aufzeigt. So kann man vielen negativen Langzeitnebenwirkungen von Medikamenten vorbeugen. Radikale Ärzte, die die Schulmedizin total verdammen, habe ich auf dem Kongress nicht gefunden. Allerdings beklagten einige Teilnehmer das Desinteresse einiger ihrer Kollegen an dem hier thematisierten Zusatzwissen. Institut zur wissenschaftl. Evaluation naturheilkundlicher Verfahren
www.medizin.uni-koeln.de/institute/iwenv Ökologischer Ärztebund Medizin- wer blickt da noch durch? (Diskussion im Stadtnetz- Forum) Biochemie- Grundlage der orthomolekularen Medizin: Wirkstoffe der orthomolekularen Medizin
Unsere Ernährung- unser Schicksal, nannte http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Otto_Bruker den Titel eines seiner Bücher. Denn Leben ist Stoffwechsel. Und wenn man sieht, was falsche Atmung (Rauchen, Abgase, Feinstäube) für Folgen hat, dann ist es logisch, das es ähnliches auch bei der Ernährung gibt. Und da alle Krankheitsprozesse im lebendigen Milieu stattfinden und sich in Stoffwechselprozessen äußern (ohne Stoffwechsel ist man Tod), sollte die Forschung hier ihren Schwerpunkt finden, wie man solche Stoffwechselprozesse regulieren kann. Es kann Bereiche geben, wo das nicht reicht, etwa, wenn Zellen genetisch nicht mehr richtig funktionieren. Aber es dürfte keine Therapie geben, die nicht durch Erforschung der Stoffwechselprozesse und der jeweils möglichen Einwirkungen darauf verbessert werden könnte. Ebenso beeinflussen viele Medikamente den Stoffwechsel. Jeder, der was schlucken soll, sollte auch seinen Arzt fragen, welche Auswirkungen Medizin auf Spurenelemente, etc. hat und ob man über die Nahrung oder Supplementierung darauf reagieren sollte. Weiter oben ist ja Dr. Gröbers Beratungprogramm für Ärzte und Apotheken verlinkt. Fragen Sie danach bei Ärzten und Apothekern. Legen Sie in ihrer Apotheke die Liste der Mittel vor, die Sie nehmen und lassen sie sich informieren über die Wechselwirkungen. Diesen Service müssen Apotheken bieten.
Um es mit anderen Worten zu sagen: Ernährung mit zu wenig Mikronährstoffen ist wie Autofahren mit zu wenig Motoröl. Das kann lange Zeit gut gehen, aber erhöht doch deutlich die Risiken für Verschleiß und Motorschäden.
Und nun die wichtigsten Wirkstoffe der orthomolekularen Medizin nach einer Tabelle des Buches
Mit Nährstoffen heilen Eine Einführung in die komplexe Orthomolekulare Nährstoff- Therapie www.reglinverlag.de / Reglinverlag Vitamine
http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin
Vitamin C http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_C Vitamin B1 http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B1 Vitamin B2 http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B2 Niacin http://de.wikipedia.org/wiki/Niacin Vitamin B6 http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B6 Vitamin B12 http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B12 Folsäure http://de.wikipedia.org/wiki/Fols%C3%A4ure Pantothensäure http://de.wikipedia.org/wiki/Pantothens%C3%A4ure Biotin http://de.wikipedia.org/wiki/Biotin Vitamin A http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_A Vitamin E http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_E Vitamin D http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D Vitamin K http://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_K Vitaminoide
Karotin http://de.wikipedia.org/wiki/Karotin
Carnitin http://de.wikipedia.org/wiki/Carnitin Ubichinon http://de.wikipedia.org/wiki/Unbichinon (Conenzym Q 10) Alpha- Liponsäure http://de.wikipedia.org/wiki/Alpha-Lipons%C3%A4ure Orotsäure http://de.wikipedia.org/wiki/Orots%C3%A4ure Inosit http://de.wikipedia.org/wiki/Inosit Colin http://de.wikipedia.org/wiki/Cholin Antioxidantien
http://de.wikipedia.org/wiki/Antioxidantien
Vitamin C, s.o. Vitamin E, s.o. Beta Carotin, s.o. Selen http://de.wikipedia.org/wiki/Selen Mineralstoffe
http://de.wikipedia.org/wiki/Mineral
Natrium http://de.wikipedia.org/wiki/Natrium Kalium http://de.wikipedia.org/wiki/Kalium Magnesium http://de.wikipedia.org/wiki/Magnesium Calcium http://de.wikipedia.org/wiki/Calcium Phosphat http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphat Chlorid http://de.wikipedia.org/wiki/Chlorid Spurenelemente
http://de.wikipedia.org/wiki/Spurenelemente
Eisen http://de.wikipedia.org/wiki/Eisen Zink http://de.wikipedia.org/wiki/Zink Mangan http://de.wikipedia.org/wiki/Mangan Kupfer http://de.wikipedia.org/wiki/Kupfer Selen, s.o. Chrom http://de.wikipedia.org/wiki/Chrom Molybdän http://de.wikipedia.org/wiki/Molybd%C3%A4n Jod http://de.wikipedia.org/wiki/Jod Fette und Fettsäuren:
Fett http://de.wikipedia.org/wiki/Fett Fettsäure http://de.wikipedia.org/wiki/Fetts%C3%A4ure Omega - 6- Fettsäure http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-6-Fetts%C3%A4ure Omega - 3 . Fettsäure http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fetts%C3%A4ure Essentielle Aminosäure
http://de.wikipedia.org/wiki/Aminos%C3%A4ure
Isoleucin http://de.wikipedia.org/wiki/Isoleucin Leucin http://de.wikipedia.org/wiki/Leucin Lysin http://de.wikipedia.org/wiki/Lysin Prolin http://de.wikipedia.org/wiki/Prolin Methionin http://de.wikipedia.org/wiki/Methionin Phenylalanin http://de.wikipedia.org/wiki/Phenylalanin Threonin http://de.wikipedia.org/wiki/Threonin Tryptophan http://de.wikipedia.org/wiki/Tryptophan Valin http://de.wikipedia.org/wiki/Valin Arginin http://de.wikipedia.org/wiki/Arginin
Polyphenol http://de.wikipedia.org/wiki/Polyphenol Bioflavonoide http://de.wikipedia.org/wiki/Bioflavonoide Cystin http://de.wikipedia.org/wiki/Cystin (Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber bei jedem Stoff für sich stehen in den Artikeln gute Wirkungen dieser Substanzen aus der Natur. Warum werden die so wenig genutzt oder deren mögliche Anwendung nicht stärker erforscht?
Der Artikel zum Thema bei Wikipedia kommt mir zum derzeitigen Zeitpunkt (2008 und 2/2010) sehr parteiisch vor und gibt nicht das wieder, was ich 2005, 2008 und 2009 auf dem Kongress erlebt habe (2006 bis 2007 war immer ÖDP- Parteitag am Kongresstag): Bewegung ist die beste Medizin Im Sinne dieser Überschrift gab es 2009 einen Vortrag in Bibel- TV www.bibeltv.de . Ein Ehepaar stellte die Bedeutung körperlicher Bewegung dar und zeigte auf, wie einfach man im Alltag Übungen durchführen kann, etwa beim rasieren oder Zähneputzen, ohne Zeit zu verlieren. Grundsätzlich ist jede mögliche Alltagsbewegung den Beförderungsmitteln vorzuziehen ( www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de / www.zu-fuss-zur-schule.de ). Aber es gibt unzählige weitere Möglichkeiten durch Bewegung die Gesundheit und damit das Wohlbefinden zu fördern, die nichts Kosten, oft nicht mal zusätzliche Zeit benötigen und einem aber letztlich viel Zeit schenken. Folgende Netzanschrift wurde genannt: www.kunhardt.de http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_von_Kunhardt In diese Richtung gehen auch:
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