Das Auto soll nur mit dem Strom geladen werden, der sonst ins Netz gespeist werden würde. Diese eigentlich einfache Aufgabe wird dadurch kompliziert, dass Auto-Laden in der Regel eine Mindest-Leistung verlangt. Diese Minimal-Leistung liegt in der Regel zwischen 1,4 kW und 4,2 kW, auch abhängig davon, mit wieviel der drei 230 Volt Phasen geladen wird.
Kompliziert wird es auch dadurch, dass jedes vorbeiziehende Wölkchen dafür sorgen kann, daß die Ladeleistung kurzzeitig unter die Ladeschwelle fallen kann. An wolkigen Tagen gibt es dann ein Auf und Ab der Solarleistung :
Das einphasige Laden soll starten ab 1,4 kW Netzeinspeisung (6000 mA) und dann eine "Nullregelung" des Netzanschlusszählers fahren. Wenn die Maximalleistung der Wallbox erreicht ist, kann der PV Überschuss ins Netz geladen werden.
Mit welcher Leistung die Wallbox lädt, kann der Algorithmus aus dem an die Wallbox angeheftetem Elektro-Zähler bestimmen.
Sobald die Ladeleistung unter 1,4 kW fällt muß, um die "Nullregelung" aufrecht zu erhalten, entweder sofort mit dem Laden gestoppt werden. Oder es greift eine Karenzzeitregelung, die ein Unterschreiten der Schwelle um z.B. 300 Sekunden gestattet. Der Hausakku entlädt sich, um die Nullregelung aufrecht zu erhalten.
Diese einfachen Randbedingungen sollten mit pfiffig programmierter Software eigentlich eingehalten werden können.
Überschussladen funktioniert auch mit EVCC. EVCC ist ein Energie-Management-System mit Fokus auf Elektromobilität. Die Software steuert die Wallbox oder eine Schaltsteckdose. Um intelligente Entscheidungen zu treffen, kommuniziert es auch mit dem Fahrzeug, Wechselrichter oder Hausspeicher. Die Software ist Open-Source und lebt von der Community :