Im Zweiten Weltkrieg wurden zwei Drittel der damaligen Stadtfläche Ulms zerstört. Im Bereich nördlich des Münsters sowie zwischen Münster und Donau sind jedoch noch viele historische Gebäude erhalten. In der neueren Zeit sind in Ulm bemerkenswerte neue Gebäude fertiggestellt worden.
Gebäude
Stadthaus, Rathaus, Stadtbibliothek, Schwörhaus, Neuer Bau, Kornhaus, Zeughaus, Büchsenstadel
Das Stadthaus befindet sich auf dem Münsterplatz. Es ist das umstrittenste Gebäude Ulms. Architekt war Richard Meier, die Einweihung war im November 1993.
Das Rathaus von Ulm ist eines der schönsten und baugeschichtlich interessantesten Rathäuser Deutschlands. Kein zweites reichsstädtisches Rathaus hat diesen Bildschmuck zu bieten. Rechts unterhalb des Giebels sieht man im Bild die Astronomische Uhr von 1520.
Das Gebäude der Stadtbibliothek setzt einen weiteren modernen Akzent in Ulm. Das im Jahr 2004 eröffnete Gebäude ist als gläserne Pyramide mit einer Höhe von über 35 Metern angelegt.
Das Schwörhaus in Ulm wurde nach 1612 erbaut. 1785 brannte das Gebäude aus und wurde 1789 wiederaufgebaut. Wiederaufbau nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg 1953/54.
Der Neue Bau in Ulm wurde 1585-93 als Getreidespeicher der Reichsstadt erbaut.
Das Kornhaus in Ulm wurde 1594 erbaut. Im Jahr 1944 ist das Gebäude ausgebrannt. Die Restaurierung 1961/62 erfolgte ohne die für die Ulmer Speicherbauten typischen vielen Dachgauben.
Das Zeughaus in Ulm war die Waffenkammer der Reichsstadt und im 16./17. Jahrhunderts Ulms ausgedehntester Baukomplex. Im Jahr 1977 wurde die von den Kriegszerstörungen verschonten Teile restauriert und in ein Behördenzentrum integriert.
Der Büchsenstadel in Ulm diente ab 1592 als Geschützlager.
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 04.01.2017.