Die Schussen ist ein Zufluss des Bodensees. Sie verläuft durch das vom Rheingletscher in der letzten Eiszeit (Würmeiszeit) bedeckte Gebiet von der würmzeitlichen Endmoräne bei Bad Schussenried über das Schussental bis zum Bodenseebecken.
Steckbrief
Länge: 62 Kilometer
Ursprung: nördlich von Bad Schussenried in der würmeiszeitlichen Endmoräne (Gemeinde Bad Schussenried, Landkreis Biberach), 577 m ü NN
Mündung: in den Bodensee bei Eriskirch (Gemeinde Eriskirch, Bodenseekreis), 395 m ü NN
territoriale Zugehörigkeit: Baden-Württemberg
Die Schussen in der Region Bodensee-Oberschwaben
Von der Quelle bei Bad Schussenried bis zur Mündung in den Bodensee (Rhein) bei Eriskirch verläuft die Schussen durch das auf dieser Website "Bodensee-Oberschwaben" beschriebene Gebiet.
Großlandschaften und Naturräume
Voralpines Hügel- und Moorland
----> Oberschwäbisches Hügelland
----> Bodenseebecken
Landkreise
Landkreis Biberach
Landkreis Ravensburg
Bodenseekreis
Die Schussenquelle in einem würmeiszeitlichen Endmoränenwall nördlich von Bad Schussenried
Nur wenige hundert Meter nördlich der Schussenquelle befindet sich der größte Findling im Landkreis Biberach. Sein Gewicht ist 52 Tonnen. Das Gestein ist helvetischer Kieselkalk (aus Vorarlberg). Der Gesteinsbrocken wurde während der letzten Eiszeit - der Würmeiszeit - mit einem Gletscher an seinen heutigen Standort transportiert.
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 09.02.2015.