1. Juli 2017
Da wir für die Übernachtungen mit dem Wohnmobil deutlich unter unserem Budget lagen, dachten wir uns, wir lassen es uns dafür umso mehr „gut gehen“ in Brisbane und Sydney. In Brisbane reichte das gute Online-Angebot sogar für das Hilton wirklich mitten im Stadtzentrum, von wo aus man durch einen relativ unscheinbaren Ausgang direkt an die Einkaufsmeile Queen Street kommt. Dort hat es auch eine Nespresso Boutique. Endlich gab es einmal richtigen Kaffee! Mehr als einmal ;-)
Auch heute erkundigten wir Brisbane nochmals zu Fuss. Aber erst nachdem wir für einmal sehr lange ausgeschlafen haben. Erst nach dem Mittag machten wir uns auf die Socken.
In den South Bank Parklands hat es viele Wiesen und Spielplätze. Das künstliche Schwimmbad ist momentan noch im Umbau und die Sicht ist versperrt. Wir waren in der italienischen Café Popolo und genossen die Aussicht auf den Brisbane River mit einem Prosecco aus Coonawarra, dem Weingebiet welches wir zu Beginn unserer Reise besucht haben.
Auf der Victoria Bridge hat man einen schönen Blick auf die Skyline von Brisbane inkl. des Riesenrads und dem grossen farbigen Schriftzug mit dem Namen der Stadt.
2. Juli 17
An diesem Tag lief nicht besonders viel. Um 10.00 mussten wir ja das Zimmer freigeben, doch netterweise konnten wir unser Gepäck im Hotel einstellen. Auf der Strasse sahen wir das wohl australischste Auto überhaupt, den HSV Maloo. Das Auto ist ein typisch australischer Ute (Pickup auf Basis eines Kombis) und stammt von einer Automarke (GM-Tochter Holden), die nur in Australien existiert.
Wir erkundeten den östlichen Teil der Innenstadt dem Fluss entlang, bis wir zur Story Bridge gelangten. Dort bestaunten wir noch die CityCat, ein Boot, das als öffentliches Verkehrsmittel agiert; ähnlich wie die Kursschiffe auf unseren Seen.
Selbstverständlich gibt es wie in wirklich jedem Dorf auch in Brisbane einen ANZAC Square. Die bereits erwähnten Ereignisse um ANZAC hinterliessen eine nachhaltige und mit Respekt behandelte Erinnerung in Australien. Wir spielten das Spiel „Wer sieht zuerst etwas mit ANZAC?“ fast in jeder Stadt oder in jedem Ort.
Am späteren Nachmittag fuhren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Der Flug mit der Virginia Airline war angenehm. Am Flughafen Sydney mussten wir feststellen, dass ein Einfachticket in die Innenstadt ganze 18 $ pro Person kostete; ein happiger Betrag, da hätte ein Taxi gleich viel gekostet. Wir fuhren ins Zentrum zur Wynyard Station fahren und dort gingen wir einige Minuten zum Radisson Blu Plaza Hotel. Es lag direkt an der Pitt Street, die wiederum die Haupteinkaufsmeile in Sydney war. Das berühmte Opernhaus lag gerade einmal 20 Minuten zu Fuss vom Hotel entfernt. Die Harbour Bridge konnten wir aber sogar schon vom Hotel aus sehen. Bis zum Circular Quay, wo man die Sicht auf beide „Icons“ der Stadt hat war kaum 500 m zu Fuss.
Dann war es Zeit, dass Sandra die „Linksfahr-Fehler-Spiel“-Wette einlöste. Silvan fand ein Brasilianisches Rodizio-Restaurant direkt beim Darling Harbour, einem Neubauquartier, dass seinen Zwilling in „Zürich West“ wiederfindet. Dort genossen wir ein hervorragendes, karnivores zNacht und waren froh, zu Fuss unterwegs zu sein. So konnten wir die Verdauung auf dem Heimweg etwas antreiben.
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