4. und 5.5.2017
In Phillip Island übernachteten wir in einem kleinen, herzigen Motel, das wir für zwei Nächte gebucht haben.
Das erste Mal fiel uns so richtig auf, dass der Sonnenuntergang hier im Süden Australiens echt früh ist. Um ca. 17:30 geht die Sonne unter, und um 18:00 ists schon so dunkel, dass man ohne Licht gar nichts mehr sieht. Aufgrund der Lage auf dem Globus ist das klar, jedoch war es uns im Vornherein einfach nicht bewusst.
Zudem war es auch gute 10 Grad kälter, als wir es uns vorgestellt haben. Glücklicherweise hatte es eine Heizung in unserem Zimmer!
Am nächsten Morgen fuhren wir zum Visitor Centre, und liessen uns einige Tipps geben, was es sich anzusehen lohnt, und was eher nicht..
Als erstes fuhren wir zu den "Nobbies" am Westende der kleinen Insel, dort bewanderten wir etwas die schroffe Küste und beobachteten einige Vögel und Gänse.
Weiter fuhren wir zum Koala Conservation Centre, wo wir schon nach kurzer Zeit unsere ersten Koalas in den Eukalyptusbäumen beobachtet haben! Die niedlichen, etwas kurligen Koalas waren „sooooo härzig“ anzusehen :-) – am liebsten hätten wir den einen oder anderen mitlaufen lassen…
Später sind wir noch zum Cape Woolamai gefahren, um uns dort noch ein wenig die Füsse zu "vertrampen". Leider waren auf der ganzen Insel keine wirklichen Wanderwege zu finden, wie wir es uns aus Europa gewohnt sind, sondern „nur“ Holzstege, auf denen man einige Meter spazieren konnte.
Gegen 16.30 Uhr fuhren wir dann zur Penguin Parade, dem eigentlichen Hauptgrund für unsere Reise nach Phillip Island. Ein richtiger Touristen-Magnet... ;-)
Jeden Abend kehren die Pinguine von ihrem Tagesausflug in die Meere vor Melbourne zurück in ihre Höhlen und Bauten. Dies tun sie mit lautem Geschnatter.
Tagsüber haben wir an einem Strand die Eingänge zu diesen Bauten gesehen, und uns gewundert, welch grossen Mäuse wohl auf dieser Insel leben.... schwarze, watschelnde "Mäuse" im Frack! ;-)
Wir buchten die „Ultimate Adventure Tour“, wo wir mit nur 6 weiteren Personen und einem Ranger an einem einsamen Strand, mit leider etwas schlechten Nachtsichtgeräten, auf die kleinen, watschligen Tiere warteten.
Ehrlich gesagt, haben wir es uns etwas anders vorgestellt. Leider waren die Nachtsichtgeräte wirklich schlecht, und wir konnten in der Dunkelheit kaum etwas erkennen.
Jedoch konnten wir dennoch einen Einblick in das Leben der kleinsten Pinguinart der Welt gewinnen, und vor Allem konnten wir sie hören. Man sagte uns, an Land seien diese Vögel sehr „chatty“, wohl auch, weil sie tagsüber jeder alleine für sich im Meer nach Futter jagt.
Während der Besichtigung der Pinguine war den Tieren zuliebe übrigens strenges Foto- und Videoverbot. Daher also davon keine Bilder… ;)
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