13. - 15. Juni 2017
Die nächsten zwei Tage waren geprägt von langen Fahrten der Küste nach und der weiteren Planung unserer Route.
Von Townsville fuhren wir bis nach Airlie Beach. Dort übernachteten wir gleich 3 Nächte, damit wir wieder einmal eine „Verschnaufpause“ hatten. Im Nachbardorf Cannonvale ist das Einkaufszentrum "Whitsunday Plaza", in dem wir uns eine Matratzenauflage kauften, da die Matratze im Wohnmobil zu hart war. Diesen Kauf haben wir nicht bereut :-).
Airlie Beach ist der #1 Party-Ort an der Ostküste. Wir waren jedoch im Schnitt mindestens 5 Jahre älter, als die Partygänger… ;-)
Leider wurde der Ort Ende März diesen Jahres von einem starken Zyklon („Debbie“) heimgesucht und erholt sich noch immer erst langsam davon. Irgendwie herrscht über dem ganzen Ort immernoch eine unsichtbare "Schockstarre". Viele Läden sind noch geschlossen oder befinden sich im Neu-Aufbau. Der Regenwald rund um Airlie hat starke Schäden davongetragen und man sieht lauter Bäume ohne Laub. Viele sind auch umgeknickt; und nicht nur die dünnen, sondern richtig dicke Bäume wurden wie Streichhölzer umgerissen. Die Bewohner der Stadt erzählten mit Ehrfurcht und einem Stück Angst von diesen Tagen. Viele verliessen auch die Stadt, und liessen Hab und Gut zurück, weil der Sturm so stark wütete.
Zu unserem Glück waren wir nicht früher da und konnten so einen der schönsten Ausflüge unserer Reise machen. In allen Reiseführern werden die "Whitsunday Islands" (Pfingstinseln) in den höchsten Tönen gelobt und mit den vielversprechendsten Superlativen angepriesen.
Dies nicht zu unrecht.
Mit einen Party-Schnellboot sind wir zu den Inseln rausgefahren und konnten dort zuerst an zwei Orten schnorcheln, bevor wir zum wunderschönen Whitehaven Beach gefahren sind.
Leider wurden bei dieser Tour die Fische vor Ort zur Attraktion gefüttert. Diese unnatürliche Fütterung fanden wir überflüssig. Lieber hätten wir weniger Fische beobachtet, dafür jene, die nicht nur wegen der täglichen, zooähnlichen Fütterung da waren.
Der Whitehaven Beach, von diversen Reiseveranstaltern und Onlineplattformen zu einem der 10 schönsten Strände der Welt gekürt, war an diesem sonnigen Tag tatsächlich herrlich paradiesisch. Die Farbverläufe, die vor Allem zwischen Ebbe und Flut zu beobachten sind fesseln die Blicke aller Besucher.
Vom erhöhten „Hill Inlet Lookout“ über dem Strand kann man die Szenerie am schönsten beobachten. Ein kurzer Spazierweg führt hinunter zum schneeweissen Strand. Zu 98% besteht dieser Sand aus Quarzsand und blendet richtiggehend durch die Einstrahlung der Sonne. Zum Glück besitzen wir gute Sonnenbrillen mit Polarisierung, und konnten dieses Schauspiel der Natur noch gewaltiger geniessen.
Das Wasser am Strand war „seichwarm“ und kristallklar, so konnten wir gut unsere Füsse drin baden und dem schneeweissen Strand entlangspazieren. Leider hatten wir unsere Badekleidung auf dem Boot gelassen. Wir kamen aber auch so fast nicht mehr aus dem Staunen raus, da dieser Strand etwas vom Schönsten war, dass wir je in Sachen Meer & Strand gesehen hatten.
Diesen Tag werden wir noch lange in Erinnerung behalten!
16. Juni 2017 - Eungella National Park
Zuhause, noch bevor wir unsere Reise buchten, haben wir zuerst eine Liste mit Tieren erstellt, die wir unbedingt sehen möchten, und haben dann anhand dieser Liste unsere Reiseroute erstellt. Auch dabei waren die Schnabeltiere, die ausschliesslich in Australien leben.
Viele der Tiere auf unserer Liste konnten wir bereits sehen.
Ein guter Ort für die Beobachtung der kleinen eierlegenden Säugetiere ist der Eungella National Park, etwas landeinwärts von Airlie Beach. Dieses "etwas landeinwärts" bedeutet für uns aber hier schon 170 Kilometer, ganz aussie-like halt ;).
Der Park liegt auf einem Bergpass und unser Motorhome hatte so seine Mühe, diesen Berg zu erklimmen. Die Tankanzeige sank rasant in den roten Bereich. Die Strasse ist für Caravans, die mit Auto länger als elf Meter sind, gesperrt. Unser Motorhome ist sieben Meter lang.
Bei einem kleinen Flusslauf hat es mehrere Aussichtsplattformen, die die Beobachtung der kleinen Tiere versprechen. Tatsächlich mussten wir nicht lange warten, bis die verräterischen Wasserblasen an die Oberfläche stiegen und kurz nachher das kleine Säugetier an die Wasseroberfläche schwamm. Jedoch waren wir überrascht wie klein die Tiere doch sind. Wir hatten sie uns mindestens doppelt so gross vorgestellt. Richtig putzig waren sie. Kaum mehr als 30 cm, schätzen wir. An den Infotafeln steht geschrieben, sie können bis zu 50 cm lang werden. Ein solch grosses Exemplar haben wir jedoch nicht entdteckt.
Kaum an der Oberfläche, duckten die Tiere sich auch schon wieder und tauchten auch wieder ab, nur um ein paar Meter weiter das Spiel von neuem zu beginnen. Wenn man einmal ein Tier erspäht hat, ist es leicht, den Wasserblasen zu folgen und das Tier immer wieder zu sehen.
Ein „Hööggli“ mehr auf unserer Liste. Zoobesuche werden für uns nie wieder dasselbe sein… ;-)
Für den Abend haben wir uns einen Campingplatz wieder zurück an der Küste am Cape Hillsborough ausgesucht. Zwischen dem Park und der Küste war nicht viel sehenswertes; ausser ein paar Zuckkerrohrfeldern, von denen wir seit Cairns aber bereits gefühlte 1‘000 gesehen haben. Die Gegend muss Zucker produzieren bis „zum Umfallen“… ;-).
Dieser Campingplatz befindet sich gleich neben einem Strand, an dem jeden Morgen bei Tagesanbruch und noch vor Sonnenaufgang Kängurus und Wallabies „frühstücken“. Er ist auch sehr berühmt dafür. Viele Touristen, zugegeben auch wir, fahren nur deswegen hierher.
Am Abend hatte der Zufall noch seinen Grossauftritt. Neben uns campierte noch ein weiteres Schweizer Paar; er studierte damals mit Silvan in Chur an der HTW. Die Welt ist sooo gross, und manchmal doch so klein! ;-) Vor Allem gilt hier noch zu bedenken, dass die beiden seit Oktober 2016 für ein ganzes Jahr auf der ganzen Welt unterwegs sind. Und genau heute haben sich die Wege von Silvan und Gian nach gut 7 Jahren wieder gekreuzt ;)
Zudem war heute de Sternenhimmel ein weiteres Mal wunderschön klar, so dass Sandra für einmal die Sternefotografie ausprobieren konnte. Verbesserungspotential ist definitiv da, aber es lässt erahnen, wie schön es war, am Strand zu sitzen, das Wellenrauschen zu hören und die Sterne zu beobachten.
17. Juni 2017 - Cape Hillsborough
Ab 06:15 Uhr sei die beste Zeit zur Tierbeobachtung, hat man uns gesagt. Hätte Sandra nicht eine so gut funktionierende „innere Uhr“, hätten wir glatt alles verpasst. Denn der Wecker war zwar pünktlich gestellt, jedoch erst für übermorgen! Was für ein Fauxpas. Um 06:10 Uhr waren wir dann aber noch pünktlich am Strand, der nicht einmal eine Minute von unserem Camper weg war. Pünktlich mit ca. 50 anderen Leuten, die die gut 15-20 Tiere beim Frühstück ebenfalls beobachten wollten.
Die Tiere am Cape Hillsborough leben alle wild, besuchen aber aus Gewohnheit immer wieder denselben Ort. Einzig eines der Tiere wurde von Hand aufgezogen, nachdem seine Mutter eines der zahlreichen Strassenopfer wurde.
Trotz der vielen Leute genossen wir dieses einmalige Schauspiel am frühen Morgen sehr und freuten uns sehr darüber, dass wir das erleben konnten
Und ja, es stimmt, wir könnten in den vergangenen Wochen etwas „menschenscheu“ geworden sein.
Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass wir tatsächlich immer wieder für viele Kilometer ganz alleine unterwegs sind. Da sind 50 Personen auf einen Schlag eher gefühlte 250 ;-).
Die Ostküste ist aber ganz sicher auch der touristischste Teil, den wir bisher auf dem Kontinent besucht haben. Im Süden wars aufgrund der kühlen Temperaturen oft einsam, und im roten Zentrum befinden sich die Touristenströme „nur“ beim Uluru, wo sich ein Flughafen befindet, von dem man innerhalb weniger Stunden in die Grossstädte fliegen kann.
Die nächsten Tage werden wieder „Kilometerfressertage“. Sogar der Reiseführer schreibt mit fast entschuldigenden Worten, dass der Teil zwischen Mackay, etwas südlich von Airlie Beach, und Rockhampton sehr wenig zu bieten hat.
Um dies noch etwas zu bekräftigen, oder um der Region eine Chance zu geben, haben wir in Mackay das Tourismus-Infobüro besucht und dort nachgefragt, was wir nicht verpassen dürfen. Jedoch war das leicht peinliche Schweigen der Mitarbeiter nicht misszuverstehen ;). Mehr als eine Miniatur-Zuckermühle in Sarina war leider nicht drin.
Immerhin waren wir in Mackay noch in einem Hobbymarkt, um ein neues Stromkabel zu kaufen. Irgendein „hungriges“ Tier hatte in der vergangenen Nacht unser Stromkabel durchbissen. Kaum waren wir im Laden und steuerten die Stromkabel an, da kam schon unaufgefordert ein Australier auf uns zu und machte uns darauf aufmerksam, dass es 10 und 15 Ampere Stecker und Kabel gab. Am Schluss fügte er noch hinzu, dass er hier nicht arbeite, sondern einfach nur helfen wollte.
Es ist für uns wirklich unglaublich und auch etwas ungewohnt, wie freundlich, offen und hilfsbereit diese Australier sind. Das war nämlich nicht das erste Mal, dass so etwas in der Art vorkam. Übrigens stellte sich am Schluss tatsächlich heraus, dass unser Wohnmobil einen 15 Ampere Anschluss hatte und wir glatt ein 10 Ampere-Kabel kaufen wollten. Danke dem unbekannten Helfer! :-)
Campiert haben wir im Armstrong Beach Caravan Park am gleichnamigen Strand. Auch hier waren wir die einzigen, die im Meer baden gingen.
Immer mal wieder freuten wir uns sehr über unser Riesen-Wohnmobil... :-) So zB müssen wir immer über mehrere Parkfelder parkieren. Was in unseren Breitengraden "riesen Stress" gäbe, ist hier einfach nur normal ;)
18. Juni 2017 - Sarina Sugar Shed & Silvan's Sondereinsatz
Wie uns im Tourist Information Centre in Mackay empfohlen wurde, besuchten wir die Führung in der „Sarina Sugar Shed“, einer Miniatur-Zuckermühle, die sich gleich neben einer grossen, „richtigen“ Zuckermühle befindet.
Während der Führung wird der Prozess der Zuckergewinnung aus Zuckerrohr, wie es hier wirklich unendlich viele Felder voll gibt, sehr anschaulich gezeigt. Da während dem Prozess Ethanol und Methanol entsteht, dürfen keinerlei elektronischen Geräte (z.B. Kameras oder Smartphones) mitgeführt werden. Diese könnten die Gase entzünden.
Während und nach der Führung konnten wir immer wieder die verschiedenen Stadien der Zuckergewinnung probieren. Vom Zuckerrohrsaft, über Melasse bis hin zur „Taste Testing Bar“ am Schluss mit den verschiedensten Spirituosen, Konfitüren und sogar Zuckerwatten. Nach ein paar kleinen Schlucken der Spirituosen mussten wir uns entscheiden, wer denn nun heute fährt. Denn der Rum und die anderen Spirituosen waren sehr hochprozentig. Also haben wir fortan die Shots geteilt ;).
Nach der Führung fuhren wir wieder weiter in Richtung Süden. Nach einigen Kilometern erklang plötzlich ein seltsames, gleichmässiges Geräusch von Aussen. Bald merkten wir, dass ein Vorderreifen geplatzt sein musste. Als wir anhielten und ausstiegen hatten wir die Gewissheit: der rechte Vorderreifen war total zerfetzt. Wir mussten nun das Handbuch konsultieren, um alle nötigen Werkzeuge und Schritte zu finden, um das Rad auszutauschen. Unser Stolz liess es nicht zu, die On-Road Care anzurufen. Der Wagenheber (engl. Jack) war unter dem Fussboden des Beifahrersitzes und das Ersatzrad war hinten unter dem Auto befestigt. Nach gut einer Stunde und kohlenrabenschwarzen Händen, war das Rad dann ersetzt.
Silvan hat hier Grossarbeit geleistet; und Sandra war immerhin die beste Assistentin ;-). (Danke unseren Fahrlehrern, die uns dies wenigstens theoretisch mal beigebracht haben!)
Hatten wir diese Art von Abenteuer also auch noch erlebt.
Auf der nächsten Tankstelle sprachen wir einen jungen Trucker an, der für uns überprüfte, ob die Schrauben am Rad genug angezogen waren. Wir mussten die On-Road Care dann trotzdem anrufen, damit für uns einen Ersatz-Ersatzreifen organisieren werden konnte. Tatsächlich könnten wir am nächsten Tag in der Bridgestone Niederlassung in Rockhampton einen neuen Reifen abholen.
Alles sehr unkompliziert und ohne grosse Umschweife. Radpannen sind hier wohl an der Tagesordnung. Für uns jedoch glich es einem kleinen Abenteuer ;)
Unser Ziel an diesem Tag war ein Campingplatz mit dem sperrigen Namen „Big4 Capricorn Palms Holiday Village“ in Yeppoon. Bisher hatten wir mit den Big4 Plätzen sehr gute Erfahrungen gemacht. Und dieser war mit Abstand der modernste und schönste, auf dem wir übernachtet haben. Die „Amenities“ (Duschen und WCs), die Camp Kitchen und alle anderen Anlagen scheinen ganz neu gebaut und es war wirklich schön dort zu sein. Gäbe es in der Gegend doch nur mehr zu sehen…. Dann hätten wir definitiv noch eine Nacht verlängert...
Z'Nacht im Hause "Weber" (oder bald-Weber ;-)) gab es ein feines Gemüserisotto, mit Aromat und Nahrin-Gourmetgewürz. Ohne diese beiden "Wunderwaffen" würde uns hier schon etwas fehlen. ;)
19. Juni 2017
So sind wir aber am anderen Morgen weitergefahren, nicht ohne zuerst einen Ersatzreifen bei Bridgestone abzuholen.
Die Weiterreise war landschaftlich unspektakulär. So hatten wir Zeit, unsere Lebensmittelvorräte aufzustocken und gemütlich weiterzufahren. Unser Hörbuch war zudem an einem sehr spannenden Teil angelangt, weshalb das Fahren uns gar nichts ausmachte.
Über weite, schnurgerade Strecken mit immer wieder Zuckerrohrfeldern an der Seite entlang kamen wir schliesslich am Nachmittag bei der „Boyne River Rest Area“ an.
Auf dieser Area konnten wir gratis für 20 Stunden parkieren, also übernachten.
Wir waren bei Weitem nicht die einzigen, die dieses Angebot in Anspruch nahmen. Offenbar ist dieser Free Camping - Platz bei Durchreisenden bestens bekannt.
Er hat sogar einige Plätze mit einer Betonplatte, wo man seinen Tisch und die Stühle aufstellen kann. So wie es sonst nur die Campingplätze haben, die man bezahlen muss.
Wir waren jedoch mit ca. 15:00 Uhr reichlich spät dran, und „mussten“ uns mit einem Platz in der Wiese zufrieden geben. Jedoch war das durchwegs kein schlechter Platz mit genügend Platz.
Zu Fuss war der Fluss nur ein paar Schritte entfernt; man solle jedoch nicht baden ermahnte man uns, noch bevor wir die bestens bekannten Kroko-Warnschilder sahen.
Gegen einen Spaziergang dem Ufer entlang war aber nichts einzuwenden; und Krokodile sahen wir keine. Riskieren wollten wir aber dennoch nichts.
Viel mehr liess ein kleiner Durchbruch in der Flusswand ein kleines Nebenflüsschen entstehen, gerade als wir dabei vorbeigingen. So wurden wir innert kürzester Zeit zum Kind und „stauten“ das kleine Bächlein und lenkten es in neue Bahnen. Jedoch war es innert kürzester Zeit überflutet, und es war sowieso schon Sonnenuntergang (kurz nach 17:00 Uhr) und es wurde rasant dunkel.
Auf der Rest Area hatte es zwar keine öffentlichen BBQ’s, aber eine Dusche (nur Kaltwasser), zwei WC’s und für den Morgen wurde eine Art „Kaffee-Wagen“ angedeutet.
So kochten wir mit unserem gasbetriebenen Herd und genossen den Abend bei einem Jass. (Silvan hat gewonnen ;-))
Mit unseren Nachbarn hatten wir wieder einmal Glück. Es war ein sehr nettes, pensioniertes Ehepaar mit 3 kleinen Hunden. Wir kamen sofort ins Gespräch und plauderten lange. Sie luden uns ein, ihren Wohnwagen anzusehen. Er war superschön eingerichtet, wie eine kleine Stube, mit schönen Möbeln, grossem Kühlschrank, separater WC- & Duschkabine sowie einem „richtigen“ Bett. Der Esstisch war umrundet von einem Sofa; so lässt es sich reisen! Kein Wunder sind die beiden mindestens 3 Monate im Jahr unterwegs. Sie nennen sich selbst „the runaway Grandparents“.
Wir dachten eigentlich, unser Wohmobil sei schon luxuriös; aber dies haute uns fast um ;-).
Unzufrieden mit unserem fahrbaren Hotelzimmer sind wir ganz und gar nicht; und erst recht nicht seit wir unsere Matratzenauflage gekauft haben. Seither ist unser Bett nahezu so bequem wie ein richtiges Bett.
Wie sich herausstellte, war der einzige Nachteil an dieser Gratis-Übernachtungsmöglichkeit, dass sie direkt am Highway liegt, und die ganze Nacht Autos und Trucks vorbeidonnern. Wir hörten sie die ganze Nacht hindurch gut und schliefen am Morgen nicht allzulange. Aber das ist wieder einmal „gemotzt auf hohem Niveau“! ;-)
Denn Punkt 7 Uhr fuhr der Kaffee-Wagen vor. Natürlich besorgten wir uns je einen Kaffee und einen Cappuccino sowie zwei frische Donuts (etwas fettig….). Der Kaffee war aus einer richtigen italienischen Bohnen.-Kaffeemaschine, also wiedermal ein guter Kaffee zum Tagesstart. Das hatten wir seit Cairns (bei Marlies und Bruno) nicht mehr ;).
Leider mussten wir jedoch feststellen, dass entgegen den Erklärungen der Vermietung, unsere Batterie für den Kühlschrank, das Licht, etc. im Wohnmobil diesmal nicht für die ganze Nacht reichte. Denn auf dem Gratis-Parkplatz hatte es natürlich keinen Strom. Die Anzeige war auf Null, das Eisfach begann schon aufzutauen… Der Vermieter empfahl uns, spätestens jede dritte Nacht das Wohnmobil mit Strom zu laden, besser noch jede zweite Nacht.
Das Gute war allerdings, dass sich kurz nach Sonnenaufgang die Batterie sich wieder etwas auflud, und wir merkten so, dass wir wohl Solarpanels auf dem Dach haben mussten.
Dennoch war das Eisfach bereits so abgetaut, dass der halbe Kühlschrank unter Wasser stand und wir zuerst einmal alles putzen mussten…
zur dritten Woche