Steckbrief Sachsen-Anhalt - eine Zusammenfassung
Sachsen-Anhalt ist eines der 16 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Sachsen-Anhalt liegt zwischen Niedersachsen und Brandenburg, es grenzt aber im Süden und Südosten auch an Thüringen und Sachsen. Grenzen zu anderen Ländern gibt es nicht. Von der Fläche her steht Sachsen-Anhalt an 8. Stelle der Bundesländer, von der Einwohnerzahl her an 11. Stelle. 12 von 100 Einwohnern sind evangelisch, 3 sind katholisch: Die große Mehrheit von 80 Prozent gehört keiner Kirche an. Die Landeshauptstadt ist Magdeburg. Durch Magdeburg fließt die Elbe.
Der Norden von Sachsen-Anhalt ist flach. Hier liegen die Altmark und die Magdeburger Börde. Im Westen liegt der Harz, den sich Sachsen-Anhalt mit Niedersachsen teilt. Hier befindet sich auch der höchste Berg, der Brocken. Im Südosten leben mehr Menschen als im Norden. Halle an der Saale bildet mit Merseburg und Bitterfeld einen Ballungsraum, außerdem Dessau-Roßlau als drittgrößte Stadt des Bundeslandes.
Das Wappen von Sachsen-Anhalt ist horizontal zweigeteilt. Das Land wurde 1947 gebildet aus dem Freistaat Anhalt einerseits und den Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg, die bis 1944 zur Provinz Sachsen gehört hatten. Das spiegelt sich im Wappen wider.
Der obere Teil steht für Sachsen. Schwarz und Gelb sind die Farben von Sachsen, der Adler steht für den preußischen Adler und weist so darauf hin, dass Sachsen einst eine preußische Provinz war. Auch die grüne Zierleiset, der Rautenkranz, steht für Sachsen. Der Bär auf einer roten Mauer im unteren Teil steht für Anhalt.
Halle an der Saale
Die Stadt Halle an der Saale ist die größte Stadt in Sachsen-Anhalt. Das Wahrzeichen Halles ist der „Rote Turm“, ein Uhr- und Glockenturm. Zudem kann man viele tolle alte Gebäude bestaunen. In Halle gibt es zum Beispiel die älteste deutsche Schokoladenfabrik.
Quedlinburg
Die Stadt mit dem Namen Quedlinburg ist immer einen Besuch wert. Wenn man hier durch die Strassen geht, kann man erahnen, wie eine Stadt vor mehreren Hundert Jahren aussah. Hier gibt es mehr als 1600 Fachwerkhäuser zu bestaunen, die aus sechs Jahrhunderten stammen. Die Fachwerkhäuser Quedlinburgs gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.
Baumkuchen
Ein Baumkuchen ist ein Kuchen, bei dem mehrere Teigringe übereinander gestapelt werden, so dass er aussieht wie ein kleiner Turm. Schneidet man einen Baumkuchen an, so sieht man ganz viele Ringe, die so aussehen wie die Jahresringe eines Baumes. Daher hat der Baumkuchen auch seinen Namen.