Steckbrief Bremen - eine Zusammenfassung
Bremen ist eines der 16 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Es ist mit Hamburg und Berlin einer der drei Stadtstaaten. Zu Bremen gehört allerdings auch noch das an der Nordsee liegende Bremerhaven. Bremen und Bremerhaven sind 2 Städte und werden durch den Fluss Weser verbunden. Das ist eine Besonderheit, die es sonst nirgends gibt, deshalb wird es auch "Zwei Städte Staat" genannt.
Bremen wird von Niedersachsen umschlossen. Bremen grenzt an die Landkreise Osterholz, Verden, Diepholz, Wesermarsch sowie an die Stadt Delmenhorst, Bremerhaven außerdem an den Landkreis Cuxhaven. Bremen ist aufgeteilt in fünf Stadtbezirke, die einfach nur Nord, West, Mitte, Süd und Ost heißen. Diesen fünf Bezirken sind insgesamt 19 Stadtteile zugeordnet.
Bremen ist sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl das kleinste Bundesland. 113.000 der 680.000 Einwohner leben in Bremerhaven.
Durch Bremen fließt die Weser. Bremen liegt in der Norddeutschen Tiefebene und ist darum flach. Die bedeutendsten Wahrzeichen der Hansestadt sind die Statue der Bremer Stadtmusikanten, das Rathaus und der Roland, eine große Statue auf dem Marktplatz.
Die Tatsache, dass Bremerhaven zu Bremen gehört, hat folgenden Grund:
Die Schiffe, die früher nach Bremen fuhren, mussten immer ein ganzes Stück die Weser bis nach Bremen hochfahren. Leider versandete die Weser immer mehr und Bremen drohte vom internationalen Handel abgeschnitten zu werden, da die großen Schiffe nicht mehr bis nach Bremen heranfahren konnten.
Aus diesem Grund kaufte Bremen dem Königreich Hannover ein wenig Land an der Wesermündung ab und baute dort die Stadt Bremerhaven. Dort konnten die großen Schiffe problemlos anlegen und Bremen hatte wieder einen großen Bremer Hafen.
Das Wappen von Bremen zeigt einen weißen (oder silbernen) Schlüssel auf rotem Grund. Das ist der sogenannte Bremer Schlüssel. Der Schlüssel wurde ursprünglich als Attribut des Apostels Petrus abgebildet. Petrus war wiederum der Schutzpatron des Bremer Doms. Der Bremer Schlüssel ist an seinem Bart und an seinem Griff gut zu erkennen.
Wenn man von den Brüdern Grimm spricht, meint man Jacob und Wilhelm Grimm. Sie hatten zwar noch mehr Brüder, aber die beiden haben viel zusammen gearbeitet. Sie waren Sprachwissenschaftler. Sie haben also Sprachen erforscht, vor allem die deutsche Sprache. Sie sind heute noch bekannt durch die „Märchen der Brüder Grimm“.
Die Brüder Grimm haben sich die Märchen aber nicht selbst ausgedacht, sondern sie haben die Märchen gesammelt. Sie haben mit vielen Leuten gesprochen und sich die Märchen erzählen lassen. Dann haben sie die Märchen aufgeschrieben und auch etwas überarbeitet. Viele Eltern dachten, dass einige der Märchen zu grausam wären. Daher wurden sie später umgeschrieben, damit auch Kinder sie lesen können.
Auch heute kennen alle Kinder Märchen der Brüder Grimm, aber nicht nur von den Büchern. Viele Märchen wurden verfilmt, manche sogar mehrmals. Viele der Märchen gibt es auch als Hörspiel, einige werden im Theater aufgeführt. Nach einigen Märchen wurde sogar eine Oper geschrieben, zum Beispiel die Oper „Hänsel und Gretel“.
Insgesamt haben die Brüder Grimm mehr als 200 Märchen gesammelt. Zu den bekanntesten gehören „Schneewittchen“, „Aschenputtel“, „Dornröschen“, „Hänsel und Gretel“ sowie „Rumpelstilzchen“. Die Brüder Grimm haben auch Sagen gesammelt. Die bekannteste ist wohl „Der Rattenfänger von Hameln“.
Lesen: Die Bremer Stadtmusikanten