Pressemeldungen

Die Wuppertaler Fertighausausstellung hält am jetzigen Standort fest. Das bestätigte die süddeutsche Geschäftsführung dem WDR. Sollte die Stadt auf die Ansiedlung von Ikea bestehen, werde man andere Standorte suchen - und die nicht unbedingt in Wuppertal. Ein Umzug für eine Fertighausausstellung ist nach Angaben der Geschäftführung eine teure Angelegenheit. 57 Häuser stünden auf dem Areal – kaum eines älter als sechs Jahre. Jedes Haus habe einen Wert von 250.000 bis 500.000 Euro. Hinzu komme die Infrastruktur, wie die eigens angelegten Straßen, Leitungen, Gartenanlagen, Kinderspielplätze und das Restaurant – das alles müsste abgerissen und neu aufgebaut werden. Die Stadt Wuppertal hat nach eigenen Angaben zwei Grundstücke in der Nähe als Ausweichfläche angeboten. Das Gelände der Fertighausausstellung sei als einziger Ikea-Standort übriggeblieben und an dieser Ansiedlung will die Stadt festhalten. (Reporterin: Gaby van den Boom)"

  • WELT online, vom 15. Januar 2010:
    IKEA verkauft jetzt Fertighäuser in Deutschland.

    "Schon seit Mitte der neunziger Jahre verkauft Ikea Fertighäuser. Nun kommen die Häuser auch nach Deutschland. Bis Jahresende sollen 60 Häuser und 20 Wohnungen fertig sein. Alle Einheiten sind im skandinavischen Stil und in einer Holzrahmenbauweise gefertigt und entsprechen hohen Energiestandards. ...

    Wohne clever“, so lässt sich der Name des schwedischen Unternehmens BoKlok übersetzen, das nun auch in Deutschland Wohnungen und Häuser anbieten will. BoKlok wurde Mitte der 90er-Jahre von der Einrichtungsgruppe Ikea und dem Bauunternehmen Skanska gegründet, um in Schweden Wohneigentum zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Heute gibt es rund 4000 dieser Häuser und Wohnungen in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Großbritannien.

    In Deutschland startet BoKlok zunächst an den Standorten Offenbach, Nürnberg, Wiesbaden und Hofheim. Weitere Standorte seien geplant, wie eine Sprecherin sagte. Lizenzpartner in Deutschland wird das Fertighausunternehmen Bien-Zenker. Etwa 60 Reihenhäuser und 20 Wohnungen sollen bis Jahresende fertig sein. ..."


  • RADIO Wuppertal, Beitrag vom 14. Januar 2010:
    Titel: Grundstücksangebote für die Fertighausausstellung
"Die Fertighausausstellung soll trotz IKEA in Wuppertal bleiben. Die Stadt hat den Betreibern zwei Alternativgrundstücke angeboten. Auf dem großen Grundstück am Eichenhofer Weg nahe der Autobahnauffahrt Oberbarmen soll im Jahr 2014 der Wuppertaler IKEA eröffnen. Die Betreiber der Fertighausausstellung hatten sich geärgert, dass sie nach vielen Jahren dort weg sollen. Nun können sie sich eins von zwei Grundstücken in unmittelbarer Nähe aussuchen. Eines davon liegt an der Linderhauser Straße und kann direkt bebaut werden, sagte uns Rolf Volmerig von der Wuppertaler Wirtschaftsförderung."


Diese Information ist allerdings nicht wirklich neu, denn die Ausstellung "Eigenheim&Garten" hat im vergangenen Jahr "Alternativgrundstücke" genannt bekommen, für den Fall, dass sie ihren Platz für einen - 100.000 qm großen Einkaufspark - IKEA-Homepark räumt. Anmerkend: Die Ausstellungsleitung hat ja auch ein Kaufangebot für das besagte, und von ihr seit 35 Jahren genutzte Grundstück angeboten, das die Stadt Wuppertal durch Herrn Slawig ausgeschlagen hat.


Der feine Unterschied in der heutigen Information liegt offenbar darin, dass die Ausstellung sich eines der beiden Grundstücke "aussuchen darf".

Soll sich die Ausstellung "Eigenheim&Garten" jetzt darüber freuen ...?


  • Westdeutsche Zeitung TV vom 30. Oktober 2009, Autorin: Vera Zischke: Perspektivisch betrachtet - gestaltet sich Wuppertal im Jahre 2020 - laut WZ-TV folgendermaßen: Wuppertal 2020: Eine satirische Zeitreise

    Vgl. WZ-Pressebericht vom 30. Oktober 2009: WZ TV: Eine satirische Zeitreise.

  • Radio Ennepe-Ruhr-Beitrag, Lokalnachrichten vom 08. September 2009:

    Dienstag, 08. September 2009 - 06:36 Uhr
    An den Stadtgrenzen zu Sprockhövel, Gevelsberg und Schwelm ist eine IKEA-Filiale geplant.

    Sie soll voraussichtlich im Jahr 2014 direkt am Kreuz Wuppertal-Nord auf dem Gelände einer Fertighausausstellung gebaut werden. Dagegen haben die Anwohner eine Bürgerinitiative gegründet. Auch die anliegenden Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis betrachten die Planungen auf Wuppertaler Gebiet aufmerksam: Sowohl in Sprockhövel als auch in Gevelsberg wird befürchtet, dass IKEA negative Auswirkungen auf den Handel in den Innenstädten haben könnte.

  • TV-Beitrag in Lokalzeit Bergisch Land, Beitrag vom 07. September 2009. Zu finden unter der Suchfunktion der Site mit dem Titel: "Fertighaus oder Möbelhaus"
Ein neues Passivhaus der PARTNER-Haus Fertigbau GmbH & Co.KG wird auf der Hausausstellung "Eigenheim&Garten" errichtet.
Dieser TV-Beitrag zeigt deutlich, dass selbst in schwierigen Zeiten der Mittelstand bereit ist, 250.000 Euro am Standort der Hausausstellung in zukunftstechnologische Projekte zu investieren. Auch die Energieagentur NRW hebt ausdrücklich die Bedeutung für die Stadt Wuppertal hervor.
Beteiligte dieses Projektes sind PARTNER-Haus Fertigbau GmbH & Co.KG, Energieagentur NRW Wuppertal und die Ausstellung "Eigenheim&Garten" Wuppertal. 

Wir freuen uns über die Bedeutung, die die Ausstellung "Eigenheim&Garten" und ihre 50 mittelständische Betriebe mit ihrem Aspekt der Zukunftstechnologie für die Stadt Wuppertal haben!

  • Radio Wuppertal,  Beitrag vom 04. August 2009:
    Anwohner wehren sich gegen Ikea:
    In Oberbarmen setzt sich eine Bürgerinitiative gegen eine Filiale des Möbelhauses Ikea ein. Die Stadt will Ikea auf dem Gelände der Fertighausausstellung am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord ansiedeln. Der Verein „Leben Wuppertal-Nord“ fordert einen anderen Standort für das Möbelhaus. Das Areal, das die Stadt Ikea anbietet, sei nicht geeignet heißt es. Die Umgebung des Autobahnkreuzes Wuppertal-Nord sei ein gewachsener Wohn- und Siedlungsbereich. In anderen Städten hingegen stünden Ikea-Möbelhäuser in Stadtteilen mit mehr Gewerbe und Industrie. Außerdem sei das Kreuz Nord schon jetzt überlastet - ein Ikea würde für noch mehr Verkehr sorgen, befürchten die Anwohner.

  • Pressemitteilung zur Bürgerversammlung (25. Juni 2009), Beitrag vom 10. Juli 2009

  • WZ-Beitrag vom 25. Mai 2009: Stehen im Jahr 2025 schon 20.000 Wohnungen leer? Mit neuer Strategie will Wuppertal sich als attraktiver Wohnungsstandort präsentieren. (Klaus Koch)

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