PAKs in Lebensmitteln

Liebe Freundinnen und Freunde von leben wuppertal-nord e.V.​,

sehr geehrte Damen und Herren

Am Dienstag, den 21. April und 22. April 2015 wurden im ZDF folgende TV-Beiträge ausgestrahlt:

21.04.2015, Drehscheibe: Ärger um Asphaltmischwerk

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/428#/beitrag/video/2388272/drehscheibe-am-21-April-2015

22.04.2015, heute in Deutschland: Ärger um Asphaltmischwerk

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/428#/beitrag/video/2389056/ZDF-heute-in-Deutschland-vom-22042015

Unter anderem erhalten wir in der TV-Sendung öffentlich - aber erstmals inhaltlich - von Seiten der Stadt Wuppertal - eine Antwort auf unsere Schreiben vom September / Oktober 2014. In diesen Schreiben hatten wir den Oberbürgermeister Jung und Stadträte über unsere Bedenken der PAK-Belastungen (PAK-Polyzyklische aromatische Kohelnwasserstoffe), die wir in unseren Lebensmitteln nachgewiesen haben, informiert und zum Handeln aufgefordert.

KEIN PIEP

VOM BETREIBER GENUIT

Während der Betreiber des Asphaltmischwerkes, Stephan Genuit sich nach seiner Aussage "Käse stinkt auch" (WDR-TV-Beitrag 2011) nicht mehr vor die Kamera traut, ereifert sich - auf der anderen Seite - Stadtsprecherin Eckermann mit ihrer Beschreibung, dass der Betreiber ja schon Etliches freiwillig nachgebessert habe! Sie summiert: "Er ist sehr weit - uns [gemeint: Stadt Wuppertal] - und den Bürgern entgegengekommen".

"Es sei nicht möglich, dem Betreiber gesetzmäßig Weiteres aufzuerlegen, denn der Betreiber sei seinen Verpflichtungen ja im Übermaß nachgekommen". So viel Lobhudelei?

WUNDERN SIE SICH BITTE NICHT

Frau Eckermann ist Stadtsprecherin. Noch ist sie nicht Unternehmssprecherin des Asphaltmischwerkes, und doch: So sehr würdigt sie das Engagement des Betreibers ...

STIMMT

EINST hat Herr Trübenbach, im Namen der Stadt Wuppertal, eine großzügige Genehmigung erteilt - bspw.

    • mit NULL-Auflagen für einen mobilen Asphalt-Brecher und

    • für das Asphaltmischwerk einen nonstop-Betrieb (24h/7 Tage Woche)! INSOFERN ist eine (freiwillige) Betriebszeitenreduktion plausibel - um so mehr als sie nicht beaufsichtigt wird!

EINST wurde von diesem genannten Sachbearbeiter behauptet, dass vom Asphaltmischwerk keine Belästigung ausgehen würde, denn es handele sich um ein hochmodernes Werk. Und wenn es welche - Belästigungen - gäbe, dann dürften wir uns an die städtische Behörde wenden, bspw. Beeinträchtigungen melden und dokumentieren (Protokolle schreiben) - etc. Man würde nachbessern: Stimmt mit einer Schornsteinerhöhung - anstatt einem besseren Filter! SCHNICKSCHNACK

JA UND JETZT ...

GIBT ES GESTANK, der hinnehmbar sei,

GIBT ES PAKs, die nicht so schlimm seien,

GIBT ES DRECK, wobei nicht nachgewiesen sei, woher er käme ...

STÖRfälle gibts -

die gibts nicht. Mit besten Grüßen

Ihr leben wuppertal-nord e.V.