Der Verein leben wuppertal-nord e.V.

Herzlich willkommen auf der Vereins-website von leben wuppertal-nord e.V.. Schön, dass Sie und Ihr uns gefunden habt!
Das heißt, Sie sind und Ihr seid jemand, der sich für unseren Stadtrand-Lebensraum W-Nord, unsere Stadt Wuppertal, unsere Region Bergisches Land und die hier lebenden Menschen interessiert. Nachstehend einige Infos, die Sie und Euch interessieren könnten: 

(Neue) EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO, 5/2018)  
Diese trat am 25.05.2018 in Kraft und gilt seither selbstverständlich auch für den Verein leben wuppertal-nord e.V.
Unter "Sonstiges/Impressum (& Datenschutz)" geben wir hier eine kurze Information für den Überblick sowie zu Details der (neuen) DSGVO 
 


W-Nord ist HEIMAT - und die verbindet uns hier im Stadtrand-Raum mit Rheinland und Westfalen 
Warum dies so ist, lässt sich leicht erklären - und warum uns hier auch unsere Mitwelt am Herzen liegt und wo wir Potential sehen, ebenso. 

Warum dies so ist

Wuppertal-Nord wurde erst in den 1970ern aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis nach Wuppertal eingemeindet. Geprägt ist W-Nord auch weiterhin durch einige beeindruckende Gebäude sowie Reste des ehemals dorfähnlichen Charakters. Herausragend sind sicher auch unsere Hotel/Restaurants: der denkmalgeschützte, mehrere hundert Jahre alte Westfalenkrug, die steinerne Aal-Kate und die verschieferte - ehemalige - Gaststätte "Drei Grenzen" sowie die alte Schmiede. Zahlreiche der noch vorhandenen alten Wohnhäuser wurden z.T. im typisch bergischen Fachwerk-Stil mit traditionell verschieferten Fassaden erbaut und werden auch so liebevoll-weitsichtig erhalten. 
Aktuell ist allerdings ein 300 Jahre altes Mehrfamilienhaus an der Schmiedestraße akut vom Abriss bedroht, da es den dort geplanten Neubauten im Wege steht. Den Kontakt zu Bauträger und Stadtverwaltung haben wir aufgenommen, um für den Erhalt der alten Bausubstanz und eine Umnutzung im Sinner der Quartiersentwicklung zu werben. Ob uns dies gelingen kann, ist leider weiter völlig offen. 

Warum uns hier auch die Mitwelt unserer Heimat am Herzen liegt

Hier am Stadtrand in W-Nord gab es einen weit über die Grenzen hinaus bekannten Biotopverbund, vom Amphibien-, Reptilien und Vogel-Paradies Uhlenbruch mit einem der wenigen Berg-Hochmoore in NRW und ganz Deutschland.
Letzteres wurde in den 1960ern weitgehend für Bau/Erweiterung des AK W-Nord nebst A46 und später A43 zerstört. Einzig eine in der Pflege von Naturschutzverein und Biostation befindliche Orchideenwiese zeugt heute noch davon.
Der ehemalige Biotopverbund Uhlenbruch wurde in den 1980ern zu einer Sondermülldeponie "weiterentwickelt". 
Dies haben auch die bis dahin hier zahlreich zu beobachtenden Kiebitze nicht verziehen. In den 2010ern wurde der ehemalige Biotopverbund um ein seither die Nachbarschaft vollstinkendes Asphaltmischwerk ergänzt
Heimat gebend und prägend war auch der große historische Mühlinghaus-Teich. Viele von uns kennen diesen noch gut - die Älteren vom vom Kahnfahren und Eislaufen, die jüngeren mit Modellschifffahrt und Sommerkino-Abenden.  Umsäumt warder Teich durch über 150 Jahre alten Buchen und mit wunderschönen Seerosen-Teppichen - belagert von Amphibien-Kolonien mit beeindruckenden Frosch...-Konzerten, gleitenden Libellen und umher flatternden Fledermäusen. Auch deren "Aus" kam Ende 2015 für die IKEA-Ansiedlung. Insbesondere mit der BUND-Kreisgruppe Wuppertal haben wir uns bis zuletzt für den Erhalt des historischen Teiches und der ihn umgebenden Biotope nebst altem Baumbestand eingesetzt - leider vergeblich. 
Die hier zahlreich lebende Amphibien-Vielfalt wurde Ende 2015 in  sogenannte "Ersatzquartiere" umgesiedelt, die inzwischen längst trockengefallen und nicht im entferntesten mit den damaligen Quartieren vergleichbar sind. Die im Frühjahr 2016 erwartungsgemäß zu ihrem Geburtsgewässer zum Ablaichen zurück wandernden Erdkröten fielen der Endlösung durch schwere Baufahrzeuge zum Opfer, da die Entscheider nicht bereit waren, die Baustelle für nur eine Woche, die zum Absammeln ausreichend gewesen wäre, ruhen zu lassen.   
Zahlreiche beeindruckende alte gesunde Bäume sind auch hier bereits gefällt worden - für uns ohne überzeugenden Grund!
Einige andere konnten wir davor bewahren und haben deren Unterschutzstellung abs Baum-Naturdenkmal bereits beantragt. 
  1. Eine alte Eiche konnten wir Ende 2015 vor den für die IKEA-Ansiedlung erfolgten Rodungs-Arbeiten retten, 
  2. einen alten Bergahorn im Frühjahr 2016 vor den dafür erfolgten umfangreichen Straßenumbau-Arbeiten 
  3. und einen weiteren - akut nicht bedrohten - stolzen alten Baum haben wir im Blick.
Wo wir unser Zukunftspotential sehen : Bau-Energie-Kompetenz

Vier Jahrzehnte war W-Nord durch die ehemalige Ausstellung Eigenheim und Garten geprägt, bis diese für die Ansiedlung von IKEA weichen mußte. Deren Angebote zur Weiterentwicklung einer zunächst Energie-autarken und in der Folge Energie-plus-Ausstellung kamen bei den Entscheidern im Rathaus nicht an, waren und sind deshalb aber nicht verkehrt. Inzwischen erfolgte die Ansiedlung einer Energie-Plus-Haus-Fertighauswelt - zwar deutlich enger und ohne das parkähnliche Flair konzipiert, aber mit einem großen Energiespeicher, der zu Forschungszwecken an die Bergische Universität angeschlossen ist. Perspektivisch bietet W-Nord für witere Photovoltaik(PV-)Aufdach-Anlagen, PV an Infrastruktur sowie Flächen- und Agro-PV... über eCar-sharing- bis hin zum virtuellen Kraftwerk zur Ein- und Ausspeisung von EnergiE - gedacht bis zum IG Nächstebreck...    

Kurzvorstellung des Vereins - und warum wir für unseren Stadtrand-Raum weiter aktiv laut sind 
Mit unserem Verein geben wir unserem Stadtrand-Raum eine Stimme und wollen Rest-Lebensqualität auch für Mensch und Mitwelt in W-Nord sichern. 
Dazu sind wir seit 2009 aktiv laut und haben seitdem schon einiges erreicht: IKEA kam, aber mit erheblicher Verzögerung erst im Herbst 2016. IKEA kam ohne homepark. Der Verkehrsgutachter wurde ausgetauscht, Zählungen wiederholt und das Verkehrskonzept überdacht, so dass Lieferverkehr, Beschäftigte und Kund*innen das Gelände nicht nur über einen Weg ansteuern. Um gesetzliche Grenzwerte nicht zu überschreiten, wurde ein Anliegerstraßenfragment geplant und gebaut. Was fehlt, ist z.B. deren Beschilderung, sind hinreichende Markierungen zur Erhöhung der Sicherheit nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer*innen - und es gibt noch einige weitere (Dauer-)Baustellen, die immer wieder auch den städtischen Gremien vorgestellt werden...   

Im Frühjahr 2009 - noch vor der NRW-Kommunalwahl 2009 - haben wir den Verein leben wuppertal-nord e.V. gegründet. Warum es dazu kam:
Anfang 2009 war der Lokalpresse zu entnehmen, dass unser langjähriger Nachbar, die Ausstellung Eigenheim und Garten nach vier Jahrzehnten - gegen seinen erklärten Willen - einem IKEA-Homepark (IKEA nebst Filialisten-Einkaufszentrum) weichen soll(t)e. Als Anwohner*innen haben wir uns verbündet und im Mai 2009 den Verein leben wuppertal-nord e.V. gegründet. In den ersten Monaten des Jahres hatten wir mehrfach erfahren müssen, dass unser Anliegen nicht wirklich Gehör fand: Entscheidungsträger der Wuppertaler Politik- und Verwaltung wollten alternativlos diesen Standort und zementierten dies bereits Ende März 2009 per Ratsbeschluss in einer "Absichtserklärung".

Im Frühjahr 2014 gab es - -kurz vor der nächsten NRW-Kommunalwahl - den Kompromiss: IKEA kommt, aber mit Nachbesserungen zur Verkehrsplanung und ohne Homepark. Dies ist auch unser Erfolg - dank Verbündeten im EN-Kreis und auf Landesebene. Die Verkaufsfläche wurde dankenswerterweise von ursprünglich geplanten über 50.000 qm nahezu halbiert. Nicht nachvollziehbar ist, warum die Entscheidungsträger gleichwohl auf dem Standort in W-Nord beharrten und für dann noch knapp 25.000 qm die alternativlos beschlossenen weitgehend unversiegelten 100.000 qm "beanspruchten", anstatt alternativ - andere bereits großflächig versiegelte- Brachen ernsthaft zu prüfen. Details s. im Archiv am linken Rand dieser website

...aus der Vereins-Satzung

Satzung des Vereins leben wuppertal-nord e.V. (Stand 9/2016 bzw. 1/2017)

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes, der Landschaftspflege und des Naturschutzes.
2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
a) Initiativen zum Erhalt der Wälder und von Baumbeständen, von Grünflächen und von Biotopen.
b) Initiativen zur Vermeidung von Lärm und Immissionsbelastungen insbesondere durch den Straßenverkehr.
c) Initiativen zum Erhalt der Lebensqualität im Bereich Wuppertal-Nord.
d) Die Unterstützung bereits bestehender Projekte anderer gemeinnütziger Träger, die selbst im Sinne des § 52 AO gemeinnützig sind.
e) Informationsveranstaltungen und die Verbreitung von Infomaterial.
3. leben wuppertal-nord e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
4. Der Name leben wuppertal-nord e.V. wird klein geschrieben: leben wuppertal-nord e.V.
Der Name – entlehnt dem Verb „leben“ – versinnbildlicht grafisch den demokratischen Aspekt an einem Ort / Lebensmittelpunkt, die Intention des aktiven bewussten miteinander lebens. Diesen Ort wollen die ortsansässigen Bürger mitgestalten, indem Bedingungen der Lebensqualität zum Wohnen, zum Arbeiten und zu Natur & Umwelt formuliert und geäußert werden.


AKTUELLES 


Jahreshauptversammlung 2020 - im Umlaufverfahren

Dies erfolgt auf Grundlage des bis zum 31.12.2021 verlängerten Covid-19-Gestzes. Hier folgt zur Erinnerung nochmal der Zeitplan dazu:
bereits verteilt wurde die Einladung nebst Unterlagen für Fragen & Anträge (mit Frist: 6.11.2020), aus den Rückläufen folgt eine Zwischen-Auswertung
Auslieferung-2 an die Vereins-Mitglieder mit der Möglichkeit abzustimmen 
 (mit Frist: 4.12.2020),  aus den Rückläufen folgt die finale Auswertung 
Auslieferung-3 an die Vereins-Mitglieder mit Ergebnissen  

Sollten Fragen auftreten, bitten wir um eine kurze Info und  werden uns bemühen, diese zu beantworten. 


Aktualisierungen zur Zuhörtour "Mucke hört zu" vom 24.1.2020

s.u.: ... zuletzt vom 19.11.2020: ... weiter besteht dringender Handlungsbedarf für unsere Rest-Lebensqualität in den Feldern Verkehr, Mitwelt, Nahversorgung, Kunst...

AKTUALISIERUNGEN ZUm PCB-Austritt bei Fa. Coroplast

s.u.: ... zuletzt vom 18.11.2020 ...  Hier sollte mit der firmenseitig zugesagten Umstellung des Produktionsverfahrens zum Jahreswechsel Abhilfe erfolgen. Danke an Coroplast! 

AKTUALISIERUNGEN ZUM Gestank durch das AMW am Uhlenbruch

s.u. ... zuletzt vom 23.10.2020  ... weiter besteht hier dringender Handlungsbedarf für unser Recht auf unversehrte GESUNDHEIT!


Ab 1.11.2020 gilt der 2. Corona-Lockdown

...offensichtlich geht es (wieder) nur mit Verboten: A-H-A = Abstand halten + Hygiene Händewaschen... + Alltagsmasken, JEDE/R HIER & JETZT! 

Kommt und kommen Sie gut durch diese außergewöhnliche Zeit und bleibt/bleiben Sie bitte gesund! Achten Sie bitte auf Ihre Nachbar*innen und helfen, wo es nötig ist.

Zunächst für 4 Wochen ist das öffentliche Leben für uns alle wieder eingeschränkt. Sehen wir die Corona-Krise als Weckruf und erkennen die Übertragbarkeit von notwendigen politischen Rahmensetzungen auch endlich für die unverändert fortschreitende Klimakrise. Was bitte ist daran so schwer? 


AM 31.10. Einladung zum Herbstkehraus in W-Nord + done + Danke!

Trotz Corona machen wir sauber - im Sinne der Natur - und befreien diese auch in 2020 von achtlos ins Straßenbegleitgrün entsorgten Zigarettenkippen sowie verschiedenstem Verpackungs-Müll. Wer auch immer dies dort entsorgt: Schämt Euch!

Mit den trotz Corona durchgeführten nachbarschaftlichen Müllsammlungen zählen wir hier am Stadtrand in W-Nord wohl in 2020 eher zu den Exoten  - mit Glück hatten wir den Frühjahrsputz früh genug - noch vor dem Corona-Lockdown-1 - terminiert und den Herbstkehraus am 31.10 ebenfalls noch gerade rechtzeitig. Allerdings waren wir ohnehin nur in 2er-Gruppen mit ausreichendem Abstand an und zwischen den A46-Anschlußstellen W-Oberbarmen unterwegs. Erfreulicherweise kamen nur knapp 4 Müllsäcke zusammen  und damit deutlich weniger als sonst! Bleibt die Frage: Werden die Menschen endlich vernünftiger und entsorgen ihren Müll nicht mehr ins Straßenbegleitgrün - oder lag es nur daran, dass angesichts Corona weniger Menschen unterwegs sind?  Uns wäre es lieber, die Menschen hätten verstanden - und unserer Mitwelt sicher auch...

AM 23.10. zu Gast im LG-Arnsberg wegen AMW-Gestank

Es war ein spannender Gütetermin am 23.10.2020 zum Zivilprozess im LG Arnsberg
– und ein sichtlich um Befriedung der Beteiligten bemühter Richter, der sich recht gut in ein höchst komplexes Feld eingearbeitet hatte.

Im dort aufgerufenen Zivilprozess geht es zwar um ein stinkendes Asphaltmischwerk (AMW) der Fa. Deutag, aber der Prozess ist sicherlich auch interessant für andere stinkende AMWs, die zwar – vergleichen mit der Gesamtzahl produzierender AMWs - nur einen kleinen Teil ausmachen, deshalb aber doppelt ärgerlich für die Betroffenen sind: weil UNSERE Gesundheit durch den widerlichen Gestand belastet wird und weil es ganz offensichtlich auch anders geht – nämlich  andere AMW auch ohne ekelerregenden Gestank produzieren!  

Zusätzlich zum vorgenannten Zivilprozess wurde auch ein verwaltungsgerichtliches Verfahren angestoßen. Die Klägerin hatte den Kontakt zu uns bereits vor einigen Jahren gesucht, bat aber zunächst um Geduld, bis die Verfahren auf dem Weg sind. Dies ist nun der Fall. Wir wünschen weiter gutes Gelingen und werden uns gerne auch weiterhin in der Sache austauschen. 

Im Fall des stinkenden AMW W-Nord z.B. zeigt uns z.B. das nicht stinkende Werk in Schwelm, dass es auch ohne den lästigen Gestank geht. Hier in w-Nord stinkt es seit Eröffnung des AMW im Uhlenbruch - einem ehemals überregional bedeutsamem Biotopverbund!  Über 1,5 Jahre lang sollten wir Gestank-Protokolle führen. Wozu, wenn diese dann völlig wirkungslos im Sande verlaufen?  Es stinkt weiter! Wir fragen uns: warum? Wir fragen uns auch: wenn es doch besser geht, warum fordert das dann die zuständige Aufsichtsbehörde Behörde bei dem AMW-Betreiber im Uhlenbruch nicht auch hier für uns in W-Nord ein?   


AM 3.10. IN W-NORD: 2. Ausgabe BBEG-STECKERSOLAR-Module  

Auch die 2. bbeg-Sammelbestellung wurde in W-Nord angeliefert und von den glücklichen Besteller*innen abgeholt. Damit ermöglichen wir weiteren Interessierten die Ernte von sauberem - aus der sonne erzeugtem - Strom vom eigenen Balkon... 

Zwei weitere bbeg-workshops wollen wir noch im Oktober und November 2020 anbieten - und dann geht es im Frühjahr 2021 weiter. Dann wird es nochmal besonders spannend: Einen hier in W-Nächstebreck ansässigen Traditionsbetrieb, der zu Testzwecken ebenfalls bereits Steckersolar-Module bestellt und abgeholt hat, konnte unser Vereins-Vorstands-Mitglied Beate Petersen, die - ebenfalls im Ehrenamt -  zugleich auch bbeg-Aufsichtsrats-Vorsitzende ist, bereits von ihrer Idee begeistern, im Frühjahr 2021 einen workshop speziell für Handwerksbetriebe anzubieten. Damit können neben den nun seit dem Start  der bbeg-Sammelbestellungen Mitte 2020 erreichten neuen Berührungsgruppen der Mieter*innen nun noch weitere neue Berührungsgruppen erreicht werden, um selbst an der Energiewende teilhaben zu können... So bleiben wir auch in w-Nordaktives Mitglied des Netzwerks Steckersolar.


AM 30.9. KOMMt der neue DezerneNt Herr Minas nach W-Nord

Jede/r sollte sich einen eigenen Eindruck verschaffen und nicht nur vom grünen Tisch aus entscheiden.

Den neuen Dezernenten haben auch wir nach W-Nord eingeladen und danken schon jetzt herzlich für die Bereitschaft dazu. Gemeinsam wollen wir durch unseren Stadtraum gehen und Herausforderungen aber auch Chancen aufzeigen, um W-Nord lebenswerter zu machen. Auch hier geht das nur nachhaltig und Klima schützend - also im Sinne von Mensch und Mitwelt.  

https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2020/juli20/minas.php



AM 27.9. IST Stichwahl für den W'taler Oberbürgermeister 

update vom 28.9.2020: Wir bedanken uns herzlich bei dem scheidenden Oberbürgermeister Andreas Mucke insbesondere auch für die Besuche hier in W-Nord und die Versuche, auch unsere Anliegen in die Verwaltung zu tragen. Ebenso begrüßen wir den neuen Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, wünschen guten Start sowie eine glückliche Hand und  freuen uns auf den Besuch in W-Nord.  

Auch hier gilt: Jede Stimme zählt und wählen dürfen ist ein kostbares Recht, das längst nicht allen Menschen in allen Ländern zugestanden wird. 

Egal wie das Rennen ausgeht: Wer es acht, ist der Richtige und wird Wuppertal in eine l(i)ebenswerte Zukunft führen - und dabei unterstützen auch wir gerne! 

    

AM 19.9. IN W-NORD: BBEG-STECKERSOLAR-WORKSHOP NR. 4  

Angesichts hoher Nachfrage stellen wir am 19.9.2020 ab 11 Uhr die bbeg-Steckersolar-Sammelbestellungen ein weiteres Mal im workshop in W-Nord vor und danken der Fertighauswelt Wuppertal herzlich für die Nutzung des dortigen Seminarraums!


AM 13.9. Ist Kommunalwahl iN wuppertal und ganz NRW

update vom 14.9.2020: zwar kann sich das durch Beate Petersen für die WfW eingefahrene Ergebnis im Bereich Rat und Bezirksvertretung sehen lassen, für ein Ratsmandat rechte es aber nicht. Dennoch: Herzlichen Dank für Ihre Stimmen! Für W-Nord verteidigte die CDU ihren Sitz im Rat. Die großen Parteien haben da deutlich leichteres Spiel. Dafür wollen wir uns aber nicht verbiegen, sondern verfolgen unsere Ziele für Mensch und Mitwelt iweiter als "Stachel im  Fleisch der Politik" wie es OB Mucke bei unserer Elefantenrunde 2015 in der Else bereits damals sehr treffend formulierte...     

Jede/r Wahlberechtigte/r hat 3 Stimmen: je eine für den/die Oberbürgermeister/in, für den Rat und die jeweilige Bezirksvertretung - hier in W-Nord die BV Oberbarmen.

Auch wir haben den OB-Kandidat*innen einige Fragen zu unserem Stadtraum gestellt. Geantwortet haben Andreas Mucke, SPD und Bernhard Sander, Die Linke.
Ein auf unseren Stadtraum bezogenes Gespräch - bestenfalls mit einem Rundgang - bietet uns Uwe Schneidewind, der gemeinsame Kandidat von CDU und B90/Grünen zur Stichwahl an.  

Wer unsicher ist, wen er wählen möchte, sieht nach Nutzung des OB-Tal-O-mat vielleicht klarer: https://www.talomat.de/  Danke an das Team von openDatal-Utopiastadt (Mirker Bahnhof).!

Für die zuständige Bezirksvertretung W-Oberbarmen kandidieren erfreulicherweise auch einige neue junge Menschen, die Politik vor Ort mit gestalten möchten. 

Für den Stadtrat ließ sich unsere Vorständin Beate Petersen aufstellen - als parteilose und unabhängige Kandidatin, um langjährige praktische Erfahrungen und Expertise mit einzubringen. 


am 5.9. IN W-NORD: bbeg-Steckersolar-workshop Nr. 3  

Am 5.9.2020 stellen wir ab 11 Uhr bbeg-Steckersolar auch im workshop in W-Nord vor.

Nicht nur sauberen Strom aus der Sonne sondern auch reges Interesse erzeugte unser beim Besuch von OB Mucke in W-Nord angeschlossenes bbeg-Steckersolar-Modul. Im Netzwerk mit W-Arrenberg, W-Cronenberg, W-Heckinghausen, W-Nord… organisieren wir seit Juli 2020 bbeg-Sammelbestellungen. In unserem bbeg-Steckersolar-workshop sind 4 der 20 Plätze für interessierte Nachbar*innen reserviert. Bei Interesse meldet Euch gerne einfach kurz per eMail an info@leben-wuppertal-nord.de 

https://www.bbeg.de/unser-angebot/steckersolar/


am 30.8. PlAtz für gutes Leben, Platz der Republik

Am 30.8.2020 schaffen wir von 11 bis 18 Uhr Platz für gutes Leben – auf dem Platz der Republik in W-Elberfeld.

Auch dort sind wir aus W-Nord im Beirat und auf dem Platz mit aktiv. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Corona Regeln halten wir selbstverständlich ein.
Platz für gutes Leben schaffen wir hier im Stadtrand-Raum und im Netzwerk stadtweit… Am Sonntag treffen wir uns auf dem Platz der Republik und im Umfeld mit vielfältigen Aktionen – u-a- auch einer Podiumsdiskussion, in der wir – gemeinsam mit dem Bündnis Mobiles Wuppertal – die OB-Kandidaten und OB-Kandidatin 2020 zur zukünftigen  Mobilität in Wuppertal befragen. W-Nord ist dort zudem im Themenfeld EnergiE-Wohnen präsent – mit zahlreichen Netzwerk-Partner*innen (s.zum WZ-Artikel).

http://www.guteslebenwuppertal.de/2020/08/20/platz-fuer-gutes-leben-programm-am-30-8-2020/


AM 29.8. W-Nord: Taskforce A46-still - Quartiersrundgang mit MdB

Am 29.8.2020 kommt um 11 Uhr der Wuppertaler MdB/Bundestagsabgeordnete Helge Lindh nach W-Nord, TREFFPUNKT Schmiedestr. 56, Westfalenkrug/Mollenkotten 

Gemeinsam engagieren wir uns in einer stadtweiten Taskforce, einem AK „A46-still“ und laden am Samstag als Zukunfts-Schmiede W-Nord Interessierte zum Quartiersspaziergang zwischen den A46-Anschlußstellen W-Oberbarmen herzlich ein. Die A46 liegt nicht in kommunaler Verantwortung, zerschneidet aber unsere Stadt und belastet viele von uns entlang der A46 sehr. Zudem hat die A46 stadtweit diverse Anschlußstellen mit Zu- & Abfahrten Dieser Bereich belastet auch uns im Bereich der A46 AS W-Oberbarmen – z.B. mit Gestank, Lärm, unsicheren (Um)Wegen… Auch dazu wollen wir dem Wuppertaler MdB Denkanstöße mit nach Berlin geben.

https://quartier-mirke.de/thema/ak-mobilitaet/a46-still/


WZ v 21.8. DER STADTRAND W-NORD SOLL LEBENSWERTER WERDEN

Für unser vielfältiges Engagement am Stadtrand interessiert sich auch die WZ und berichtet

Traditionell prägen das Autobahnkreuz W-Nord, drei Autobahnen, Anbindung mehrerer Gewerbe-Industriegebiete… W-Nord durch hohes Verkehrsaufkommen Hinzu kamen drei Mobilfunkmasten und die umstrittenen, dann aber doch angesiedelten Nachbarn Asphaltmischwerk und IKEA, die uns und unsere Mitwelt zusätzlich arg belasten. Nur Jammern hilft uns nicht. Deshalb bleiben wir weiter aktiv laut und vernetzen uns nach Wuppertal/in die Region. Gemeinsam zeigen wir Handlungsoptionen auf -  hier vor Ort und mit der Bergischen BürgerEnergie-Genossenschaft, der Gemeinwohl-Ökonomie Ennepe, Ruhr & Wupper, der BUND-Kreisgruppe Wuppertal, dem Klimanetzwerk Wuppertal, dem Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten, dem Wuppertaler Aktionsbündnis gegen TTIP und andere Freihandelsfallen, den lokalen for future-Bewegungen, XR/Extinction Rebellion sowie vielen weiteren Akteur*innen für eine lebenswerte Zukunft!

https://www.wz.de/nrw/wuppertal/der-stadtrand-wuppertal-nord-soll-lebenswerter-werden_aid-52886169

AM 15.8. IN W-NORD: 1. AUSGABE BBEG-STECKERSOLAR-MODULE  

Als Ideengeber und Partner im Netzwerk Steckersolar werben wir für die Beteiligung und Teilhabe der Vielen an der Energiewende mit BürgerEnergiE und auch deren breitere Sichtbarkeit. Die 1. bbeg-Steckersolar-Sammelbestellung wurde in W-Nord angeliefert und von den glücklichen Besteller*innen abgeholt. Damit ermöglichen wir auch Interessierten ohne eigenes Dach die Ernte von sauberem - aus der Sonne erzeugtem - Strom vom eigenen Balkon, Garagendach, Garten, Fassade...  Weitere Infos und workshops folgen zeitnah.

AM 1.8. wieder IN W-NORD: OB-Mucke weiht Hochbeete ein 

Für den 1.8.2020 um 11 Uhr konnten wir einen weiteren Termin mit Oberbürgermeister Andreas Mucke in W-Nord verabreden
- zur Einweihung unserer am 30.5.2020 mit den Nachbarskindern bepflanzten Hochbeete..

Dies bietet zudem eine prima Gelegenheit, im Gespräch zu bleiben und auch andere Themen anzusprechen, die uns hier am Stadtrand-Raum bewegen und wir hier bewegen möchten... 

Die Hochbeete stehen auf dem Grünstreifen vor den Häusern Schmiedestraße 68/70.
Diese sind Teil unserer Zukunfts-Schmiede W-Nord, die auch Gießen, Schneiden… der inzwischen aus der Pflege der Stadt herausgenommenen Grünstreifenteile übernommen hat.

Manch eine/r wird sich fragen, warum wir überhaupt im Straßenbegleitgrün gärtnern? Die Antwort ist so einfach wie kurz: Weil es wichtig ist, Lebensräume für Biene & Co zu schaffen! Jede/r kann selbst mit geestaltenWiese, die einfach nur ständig gemäht wird oder Blühwiese, die wachsen darf  und so wieder Nahrungs- und Lebensraum gleichermaßen wird...  Braunschweig setzt auf Glyphosat und Erfurt auf Blühwiesen: https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/bluehwiesen-statt-kurzem-rasen-102.html 

Unterstützt wurden die Hochbeete freundlicherweise finanziell durch das Aktionsnetzwerk Wuppertals Urbane Gärten (AWUG) und tatkräftig durch die BUND-Kreisgruppe Wuppertal. 

Die zuvor im privaten Garten vorgezogenen Erdbeeren sollten wir wg. PCB ja - vorsichtshalber - leider nicht genießen,
aber einen Teil der Obst-/Gemüse-Ernte werden wir wohl doch gründlich abwaschen und essen können:
 

Wir versuchen es mit dieser Regel:
Nur das, was wir mit der Gemüsebürste gründlich abwaschen können, ist okay,
was eine "strukturierte" Oberfläche hat, werden wir in diesem Jahr nicht ernten.

Eine "strukturierte" Oberfläche haben leider nicht nur Kräuter, strukturierte Salate, Blumenkohl…
sondern auch die nun reifen Erdbeeren, Himbeeren – und die auch bald reifen Brombeeren…


Zukunfts-schmiede W-Nord beim Aktionstag am 17.6.2020 

Hier in der traditionellen Textilstadt spannen wir im 200. Engels-Jahr den Bogen von unserem Bündnis-BürgerAntrag zur ökologisch-sozial-fairen (kommunalen) Textil-Beschaffung bis zum ökologisch-sozial-fairen Wandel insgesamt…

Erfreulich: Es ist ein großes Bild, das wir ALLE tatkräftig aktiv mitgestalten können, JETZT!

update vom 17.7.2020: 

Unser Bündnis-BürgerAntrag war Auslöser für den diesen begleitenden Aktionstag, 
zu dem auch wir – inspiriert durch unser bbeg-Steckersolar-Projekt - Frank Farenski mit seinem Film-Team „Leben mit der Energiewende“ und www.aktion-eigenstrom.de gerne eingeladen haben! 

Erfreulich: Unser Bündnis BürgerAntrag wurde beim Dreh auf dem Rathaus-Vorplatz hinter uns im Rathaus am 17.6.2020 einstimmig beschlossen! Danke dafür an Politik & Verwaltung! Gehen wir nun gemeinsam an die rasche Umsetzung...Hier geht es zur Dokumentation

kurz: Klimagerechtigkeit - mit Spannungsbogen von ökologisch-sozialer Beschaffung bis zum ökologisch-sozialen Wandel; danke dafür an das Team unserer Klimagerechtigkeits-Reihe!
https://www.facebook.com/109553930496808/videos/1635613876588010

kurz: hier liegt der Schwerpunkt auf "Energiewende mit BürgerEnergiE" und "Aktion-Eigenstrom" (Post-20-PV-Anlagen)
https://www.youtube.com/watch?v=A4LlooAsjPg&feature=youtu.be

lang: Die Sendung ist knapp zwei Stunden lang. Hier der Link:
 https://youtu.be/cRveRR79c6I

War echt ne schöne Aktion. Danke, dass wir mitmachen durften.

Viele Grüße von
Frank Farenski


nfos vom 17.6.2020: 

Wer aus der Ferne zuschauen mag und gerne auch zur weiteren Verbreitung:
Link zum heutigen Livestream*, den ich soeben im Vorfeld von Frank Farenski Film erhalten habe: https://youtu.be/oDL7rN69GI0

Livestream*) HEUTE 1530-1800 vor dem Rathaus in W-Barmen - mit Aktionstag ökologisch-sozialer Wandel zum BürgerAntrag für ökofaire-kommunale Textil...-Beschaffung… wie z.B. Berufskleidung der Feuerwehr, Bettwäsche in Altenheimen...

Link zum Artikel z.B. hier:
https://www.njuuz.de/beitrag56221.html

auch zu facebook, twitter…
https://www.facebook.com/beate.petersen2

Wegen PCB: Stadt gibt vorsorglich Verzehr-Empfehlung für W-Nächstebreck heraus (=> -Empfehlung? ...-Warnung?)

Aktualisierung vom 18.11.2020: Analyse von Brombeer-Marmeladen

Zitat aus eMail vom 18.11.2020 

Betreff: Positives Ergebnis der Analyse von Marmelade aus dem Verzehrgebiet

... Sie hatten uns im Rahmen der Nachbarschaftsgespräche ein Glas Marmelade zur Analyse übergeben, die aus Beeren im Verzehrgebiet hergestellt wurde. Die Nachbarschaft sorgte sich, dass sie ihre Ernte aus 2019 nicht mehr verzehren kann.

Trotzdem die Verzehrempfehlung sich nicht auf Obst, sondern nur auf Blattgemüse erstreckt, sind wir Ihrem Wunsch nachgekommen und haben die von Ihnen übergebene Marmelade durch die Firma Müller-BBM auf PCB in einem akkreditierten Prüfverfahren analysieren lassen (auf der Basis von DIN EN 1948 Teil 2:2006-06, Teil 3:2006-06 und Teil 4:2010-12, in Kombination mit MAS_PA008:2013-11; Methoden akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005).

Wir können Ihnen und der Nachbarschaft nun positive Nachrichten überbringen – es wurden keinerlei PCBs gefunden. 

Nachfolgend eine kurze Erläuterung, wie das Institut vorgegangen ist und wie die Ergebnistabelle unten zu lesen ist:

-        Die Marmelade wurde eingekocht, um das Wasser zu entfernen. Es resultiert ein Trockenrückstand, in dem wäre mögliches PCB zu finden gewesen.

-        Analysiert wurde auf alle Gruppen der PCB-Kongenere (d.h. alle mit 3 Chlor-Atomen = Summe TriCB, alle mit 4 Chlor-Atomen = Summe TetraCB usw.) sowie die auf die silikontypischen Einzel-Kongenere 47, 51 und 68.

-        Die Nachweisgrenze der Einzel-Kongenere liegt bei 0,06 µg/kg. Zum Vergleich: Der Hintergrundwert, der bei den Löwenzahn-Untersuchungen im Frühjahr als Vergleichsmaßstab herangezogen wurde, liegt bei 1,6 µg/kg, also etwa 26 Mal höher.

-        Die Kürzel „nb“ (bei Gruppen-Kongeneren im oberen Teil der Tabelle) und „nd“ (bei Einzel-Kongeneren im unteren Teil der Tabelle) bedeuten, dass kein PCB gefunden werden konnte. 

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Information an Ihre Vereinsmitglieder weitergeben könnten. Wie wir aus Gesprächen und Zuschriften von Nachbarn erfahren haben, haben auch noch andere aus Vorsorge ihre Ernten bzw. die daraus produzierten Waren wie Marmelade, Konfitüren, Holundersirup usw. aus dem vergangenen Jahr vernichtet. Womöglich kann dieses Ergebnis weiter zur Beruhigung beitragen.

Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. 

Aktualisierung vom 20.7.2020 Einladung von Fa. Coroplast zu Nachbarschafts-Gesprächen
Nach dem heutigen Gespräch können auch wir den PCB-Austritt besser in den Gesamtkontext einordnen. Danke an das engagierte Coroplast-Team für die überzeugende Darstellung der eigenen Sicht, Maßnahmen und Einordnung in den Gesamtkontext!
+ Bitte um Analyse von Brombeer-Marmalade aus der unmittelbaren Nachbarschaft. => s. Aktualisierung vom 18.11.2020
+ Frage zur Blutuntersuchung von Anwohnenden => Zusage von Coroplast und Eingang zweckgebundener Spende an Verein zur Kostendeckung   => Orga/Umsetzung läuft noch

Aktualisierung vom 17.7.2020 
laufende Gespräche mit OB-Büro, PCB-Ansprechpartner der Stadtverwaltung Wuppertal und Coroplast führen zu Gesprächsterminen am 21.7. und 1.8. (s.o.), in denen wir weiter offene Fragen klären wollen.

7.7.2020 Coroplast stellt Formular bereit

Die Verzehrempfehlung der Stadt Wuppertal vom 09. Juni 2020 könnte bei betroffenen Anwohnern zu unvorhergesehenen Kosten führen. Für die Kompensation auf Kulanzbasis stellt Coroplast nun ein Formular bereit. Zum download geht es hier: https://www.coroplast-group.com/de/newsroom/artikel/kompensation-fuer-ernteausfaelle-durch-verzehrempfehlung

17.6.2020  Eine Postwurf-Sendung der Stadtverwaltung Wuppertal nebst Hintergrund-Infos lag heute im Hausbriefkasten. Mit dem Oberbürgermeister Mucke sowie mit der Stadtverwaltung bleiben wir im Gespräch und werden dies auch zu Coroplast suchen...

9.6.2020   Nachdem bei Messungen in Nächstebreck erhöhte PCB-Werte (z.T. verursacht durch Fa. Coroplast) gefunden wurden, rät die Stadt - in Absprache mit dem LANUC-NRW - vorsorglich vom Verzehr von Blattgemüse wie Mangold, Spinat, von Salaten und Kräutern aus dem eigenen Garten ab.
Anm.: was dort leider komplett fehlt, sind saisonale Früchte mit ähnlich strukturierter Oberfläche wie die genannten Kräuter. Dies alles reift aber JETZT & HIER in unseren Gärten - wie z.B. Erdbeeren, Himbeeren und bald auch Brombeeren. Wie sollen wir damit umgehen? 

Wir halten es pragmatisch und ernten, was wir mit einer Gemüsebürste sorgfältig reinigen können - das heißt: Ernte nur mit fester glatter Oberfläche! 

Kohl, Kartoffeln und Früchte sind unbedenklich.
Diese Empfehlung gilt nur für einen - - durch die Behörden - begrenzten Bereich in W‘tal-Nächstebreck.
Anm.: Nach welchen Kriterien wurde das betroffene Gebiet festgelegt? Es geht doch um Luftschadstoffe - und die bewegen sich über Straßen- und kommunale Grenzen hinweg... und: wie gefährlich ist PCB für Haus- und Wildtiere, die von Verzehr-Empfehlungen bzw. -Warnungen nichts wissen können?


Straßenplan, Verzehrempfehlung
s. online unter www.wuppertal.de
PCB-Tel.-Hotline: 0202 563-4844, Dokumente zum download s. Links

aus der PM: https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2020/juni20/pcb.php
"Bodenuntersuchungen im Umfeld der Wuppertaler Betriebe zeigten keine relevanten PCB-Auffälligkeiten. ... 
Das Unternehmen in Nächstebreck hat angekündigt, sein Produktionsverfahren umzustellen und bis zum Jahresende auf ein so genanntes additives Verfahren ohne die Freisetzung von PCB zu setzen.

Das Land NRW hatte am Freitag erfolgreich eine Bundesratsinitiative eingebracht, um die Gefahr einer unbeabsichtigten Freisetzung von PCB zu minimieren."

aus den FAQs: https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/umweltschutz/umwelt_faq/faq-pcb.php
"Um den Eintrag in Nahrungsmittelpflanzen zu überprüfen, wurde durch das LANUV Ende März 2020 Löwenzahn an ausgewählten Standorten im Umfeld der Anlagen geerntet und im eigenen Labor analysiert. Seit dem 04.06.2020 liegt der Stadt Wuppertal der Bericht zum Löwenzahn-Screening vor. Im Umfeld der Fa. Coroplast wurde an drei von vier untersuchten Stellen ermittelt, dass der Orientierungswert der mittleren Hintergrund­belastung für Gesamt-PCB überschritten ist. Nun liegt der erste, fachlich belastbare Nachweis vor, dass sich das spezielle PCB-Gemisch in der Umwelt nachweisen lässt. Daher wurde in Abstimmung mit dem MULNV und dem LANUV entschieden, dass für ein abgegrenztes Gebiet eine vorsorgliche Verzehrempfehlung ausgesprochen werden soll. Bei der Fa. Prysmian gab es nur an einem Punkt im Bereich des westlich liegenden Friedhofs eine leichte Überschreitung. Hier wird derzeit auf eine Verzehrempfehlung verzichtet."

Anm.: Medienberichten war zu entnehmen, dass Coroplast zugesichert habe, dass die PCB-erzeugende Produktion bis zum Jahresende eingestellt werde. Ein sofortiger Produktionsstopp hätte - wg. bestehender Lieferverpflichtungen - nicht nur Vertragsstrafen gegenüber den belieferten Automobilherstellern, sondern auch Entlassungen zur Folge. 

Coroplast selbst erklärte, dass es um noch verbliebene 20% gehe, da die Produktion bereits zu 80% auf nicht PCB freisetzende additive Stoffe/Verfahren umgesetzt worden sein.  




 



RundMail W-Nord April 2020-1 Ostergruß , Aktuell, Sonne

Liebe Mitglieder des Vereins leben wuppertal-nord eV,

die Corona-Krise und dazu veranlasste Maßnahmen wirken fort und verändern unseren Alltag weiter. 

Gerade jetzt sind wir alle gefragt, gemeinsam: Einerseits weiter Abstand halten, um damit wohl uns selbst und andere vor dem Virus schützen,
aber auch DANKE zu sagen, wo etwas gut läuft und zu unterstützen, wo es das nicht tut! Brauchen z.B. Nachbar*innen jetzt Unterstützung? Dann freuen diese sich sicher über angebotene Hilfe…

Gesundheit, Zahlungsfähigkeit und Zusammenhalt – brauchen wir jetzt ganz akut,
aber auch eine Vorstellung, wie die Zukunft aussehen kann-  mit wachsamem Blick für Zusammenhänge und Achtsamkeit…

Aktuelles aus W-Nord

Die Sonne lacht und viele Photovoltaik-, WindenergiE, Wasser-…Anlagen erzeugen sauberen Strom.
Auch in W-Nord haben Nachbar*innen jüngst eine weitere, ca. 10kwp leistende Photovoltaik-Anlage installiert.
Danke und willkommen in der Erneuerbare-EnergiE-Community!

Auch darüber haben wir uns bei der erfolgreichen nachbarschaftlichen Müllsammlung in W-Nord Anfang März 2020 ausgetauscht, die wieder gut besucht war.
DANKE allen Sauberkeits-Pat*innen, die unser Straßenbegleitgrün an der Schmiedestraße, am Eichenhofer Weg, an der Haßlinghauser Straße und am Mollenkotten von dort entsorgtem Verpackungsmüll, Zigarettenkippen… entsorgt haben!  

Auch die Arbeit der Grünflächen-Pat*innen aus 2019 scheint erfolgreich.
Wildkräuter, Wildblumen und Wildrosen haben erfreulicherweise den Winter überlebt! Der Lavendel scheint noch unentschlossen. Da unterstützen wir durch regelmäßiges Gießen…

Passend zum Sonnenschein noch etwas Lesestoff

  1. Die Podcastreihe #kannstduauch unseres BürgerEnergiE-Bundesverbandes Bündnis BürgerEnergiE e.V (BBEn) zeigt auf, wie vielfältig
    die dezentrale Energiewende ist. Menschen berichten uns in den verschiedenen Folgen von ihrer Motivation, sich in die Energiewende einzubringen. Wir sind deutschlandweit unterwegs und treffen digital ganz unterschiedliche Menschen mit dem gleichen Ziel: die Energiewende vor Ort zu gestalten. Lasst euch inspirieren. 
    https://anchor.fm/kannstduauch/episodes/Der-Auftakt-ecit2g/a-a1t1a04

Ganz konkrete Handlungsoptionen gibt es viele. Einige sind:

  • hinterfragen, woher der eigene Strom kommt: aus Kohle, Atom oder erneuerbaren Quellen und gleich wechseln, falls nicht aus erneuerbaren bzw. regionalen Quellen
  • Steckersolar nutzen, wenn der eigene Balkon passend ausgerichtet und unverschattet ist, Vermieter*in oder Eigentümer*in-Gemeinschaft einverstanden sind und die Elektrik passt
  • eine Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlage auf dem eigenen Dach installieren
  • an regionalen BürgerEnergiE-Gemeinschaften beteiligen – bestenfalls dort mitmachen!
  1. In Wuppertal/der Region bauen wir aktuell Steckersolar-Sammelbestellungsmöglichkeiten auf…
    Hintergrund-Infos und mehr dazu in meinem njuuz-Artikel
    https://www.njuuz.de/beitrag54469.html
  1. Die Energiewende ist ein Gemeinschaftswerk – gesamtgesellschaftlich und Generationen übergreifend! Da können wir alle mitmachen, hier und jetzt!  Das macht Sinn und ist wichtig! Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber, der Mitgründer des PIK bringt es auf den Punkt:
    „Wer achtlos das Virus weitergibt, gefährdet das Leben seiner Großeltern. Wer achtlos CO2 freisetzt, gefährdet das Leben seiner Enkel“

Klar, es geht immer noch vorrangig um die eingangs genannten Akut-Maßnahmen für Gesundheit und Liquidität (Zahlungsfähigkeit).

Es braucht aber auch Solidarität – Tschüss Ich-linge! – und Recovery, d.h. eine Neuausrichtung mit intelligenter Verbindung von finanziellen Hilfen und Nachhaltigkeitskriterien, damit wir künftige Krisen bestenfalls vermeiden. Zumindest aber können wir besser gewappnet sein, d.h. unsere Gesellschaft robuster aufstellen.  Wichtige Schutzmittel können wir auch im eigenen Land herstellen… DAS geht besser und fairer regional als global!

Danke allen, die helfen, dass wir die Corona…-Krise meistern!

Nutzen wir die Erfahrungen und gehen danach auch die A-, B- und K-Krisen an: das sind massives Artensterben, weite Böden- und Gewässer-Vergiftung und Klimawandel, überall…

In diesem Sinne: Halten wir weiter Abstand und nutzen die Zeit für wirklich wichtige Dinge!
Haben Sie und habt gesunde und frohe Oster- und Frühlingstage mit den Lieben vor Ort,


TRADITIONELLER WUPPERPUTZ IN WUPPERTAL - AM 28.3.2020: abgesagt

Dazu die eMail der Stadtverwaltung Wuppertal-Ressort Umweltschutz: 

"Liebe Wupperputzer*innen,

seit vielen Tagen ist unser öffentliches Leben durch das Corona-Virus zunehmend bestimmt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung teile ich Ihnen heute mit, dass auch der Wupperputz abgesagt wurde. Ebenso wird es keine Picobello-Aktionen geben. Wir folgen damit den kommunalen und landesweiten Anweisungen zur Unterbrechung der Infektionsketten.
Die Gesundheit aller Teilnehmer*innen ist  absolut vorrangig. Wichtig ist nun das Virus durch so wenig Sozialkontakte wie möglich einzudämmen.

Leider wird es in diesem Jahr auch keinen Ersatztermin geben.

Ich danke Ihnen ausdrücklich für Ihr Engagement für unsere Umwelt und Ihre Anmeldung zum Wupperputz bzw. Ihrer geplanten Picobelloaktion.

Achten Sie auf sich und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!" 


traditioneller Frühjahrsputz in W-Nord - am 7.3.2020

Unser herzlicher Dank an alle, die mit gesammelt haben!  

Ergänzend der Link zu einer kleinen Nachlese s. unser njuuz-Artikel 1v2: "Z: Kippen schnippen - aus W-Nord" https://www.njuuz.de/beitrag53573.html

sowie ein Beitrag aus unserem Zukunftsnetzwerk W-Nord zum Kulturpolitik-Projekt "Wohnen in der Wupper", dessen Auftakt-Veranstaltung am 7.3. im Schauspielhaus noch gemeinsam erlebt haben, das eigentlich über drei Wochen geplant war, inzwischen wegen des Coronavirus ebenfalls abgesagt worden ist. Schade, aber nachvollziehbar. Zum Einzug des dreiwöchigen Programms gab es - nach der Vorstellung der Bezirks-Bürgermeister*innen der zehn Stadtbezirke – auch ein Geschenk aus W-Nord:  ein nach dem diesjährigen Frühjahrsputz am Vormittag erstelltes Kunstwerk wurde in der Vitrine im Raum W-Oberbarmen platziert. s. dazu unser njuuz-Artikel Nr. 2v2 https://www.njuuz.de/beitrag53577.html 
Das Programm hatte es in sich: https://www.wohnen-in-der-politik.de/programm.phps. Dickes Danke an die Initiator*innen aus Börse und Uni - und vielleicht läßt sich das Projekt ja zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen... wäre wünschenswert! 

 

Einladung zum Frühjahrsputz 2020

auch in diesem Jahr möchten wir W-Nord wieder von achtlos in die Natur entsorgtem Müll befreien, um damit Flora, Fauna und uns selbst zu schützen.

Wie bereits mit der Bitte um Vormerkung angekündigt, treffen wir uns am kommenden Samstag, 7.3.2020. 

Start ist um 10 Uhr am Parkplatz des Westfalenkrug/Mollenkotten, Dauer ca. 2 Stunden. 

Nach „Materialausgabe (Handschuhe, blaue Müllsäcke…) schwärmen wir aus uns sammeln Müll  aus dem Straßenbegleitgrün ein. Nach ca. 1,5 Stunden kommen wir am Treffpunkt wieder zusammen, um uns zu stärken und - in unserer offenen Vereins-Vorstands-Sitzung - Neuigkeiten sowie Ideen zu unserem Stadtraum am Stadtrand auszutauschen…

 Wir hoffen, Sie und ihr könnt am Samstag ab 10 Uhr dabei sein! Wir freuen uns auf Sie und Euch und verbleiben mit nachbarschaftlichen Grüßen 



OB MUCKE HÖRT ZU – AUCH IN W-NORD - am 24.1.2020 + updates

Wir werden insbesondere auch HIER weiter berichten.. Zusammenfassend sei hier angemerkt: Sehr wünschenswert wäre es, wenn sich auch die Bremser der Wuppertaler Politik und Verwaltung von "geht nicht" zeitnah zu "schaffen wir gemeinsam" transformieren ließe! So ist das alles definitiv nicht Vergrnügungssteuer-pflichtig! 

Gleichwohl und Dank! Wenngleich offensichtlich auch verwaltungsintern nicht einfach durchzusetzen, danken wir dem ehemaligen Oberbürgermeister Mucke und dem Oberbürgermeisterbüro fürs zuhören und das ernsthafte Bemühen, unser Anliegen zu unterstützen!  Auch hier bleiben wir dran...

Aktualisierung: 20.November aus der Fachabteilung "Straßen und Verkehr"  => unsere Antwort dazu ist in vereinsinterner Abstimmung,
Anm. dazu: nicht zufriedenstellend! Insbesondere zu diesem Thema gibt es dringenden, längst überfälligen Handlungsbedarf im gesamten Stadtraum W-Nord - an der Schmiedestr./Obere Wittener Str., Haßlinghauser Str., Eichenhofer Weg, Mollenkotten und angrenzender Straßen - es geht hier z.B. um unzureichende Beschilderung und fehlende Kontrolle von Geschwindigkeit, Lärm, Mißachten roter Ampeln und Sonder-Fahrbahnen... Auch wir hier am Stadtrand fordern sicheren Straßenraum ebenso für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmende und Anwohnende!

Betreff: Anliegen aus dem Vorstand Wuppertal Nord - 2020-0217

... ich habe Ihr Anliegen als zuständige Sachbearbeiterin für die Verkehrslenkung in Oberbarmen weitergeleitet bekommen. Ich möchte mich zunächst bei Ihnen für die Wartezeit entschuldigen.

Der Bezirk wurde mir nach einem Personalwechsel übertragen.

Mir wurden drei Themen weitergegeben:

- Fehlendes Tempo 30 Schild auf der Haßlinghauser Straße

- Anlieger-Beschilderung und Parkregelung auf dem Teilstück Schmiedestraße

- Lärmschutz durch Temporeduzierung auf der Schmiedestraße

Bei der Haßlinghauser Straße handelt es sich um eine Tempo 30 Zone, die gesamte Zone ist bereits bei den jeweiligen Einfahrten und Ausfahrten der Straße beschildert.

In den gesamten Zonen muss sich der Verkehrsteilnehmer an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h halten ohne, dass er durch zusätzliche Beschilderung daran erinnert werden kann.

Es gibt die Möglichkeit den Verkehrsteilnehmer mit Hilfe von Piktogrammen daran zu erinnern. Das gewünschte zusätzliche Schild soll die Kunden und Zulieferer der Firma Coroplast darauf aufmerksam machen, wenn diese das Werksgelände verlassen. Dies ist jedoch nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht möglich. Auch diese Verkehrsteilnehmer sind in  eine Tempo 30 Zone eingefahren, die nicht durch Beschilderung am Privatgrundstück aufgehoben wurde. Somit gilt auch beim Verlassen des privaten Grundstücks weiterhin das Zonengebot. Es steht Coroplast natürlich frei eine Beschilderung mit dem Hinweis auf ihrem privaten Grundstück anzubringen. Eine Zonen-Beschilderung durch die Straßenverkehrsbehörde für private Ausfahrten ist aber leider nicht möglich.

Der Wunsch die Schmiedestraße als Anliegerstraße auszuschildern ist zunächst aus Sicht der Anwohner nachvollziehbar. Leider bleibe ich bei der damals gegebenen Auskunft, dass diese Beschilderung im Wuppertaler Stadtgebiet nicht mehr angeordnet werden kann (sie wird eher weiter zurückgebaut). Die Überwachung wurde seitens der Polizei eingestellt, da vor Gericht meist gegen das Vorgehen der Behörden entschieden wurde.

Die Nachverfolgung, ob es sich bei der Befahrung einer Anliegerstraße um einen Anlieger handelt ist gerichtlich nicht komplett überprüfbar. Es geht hier nicht nur um die Anwohner, welche diese Straße befahren dürfen sondern auch um jene Verkehrsteilnehmer, die behaupten können ein Anliegen gehabt zu haben (z.B. Besuch eines Anwohners). Regelmäßig wird dann behauptet sich in der Hausnummer vertan zu haben. Dies ist nur eines der Beispiele um Ihnen zu veranschaulichen, wie die Rechtslage vor Gericht ausgelegt wird.

Das Thema Lärmschutz wird im Lärmaktionsplan der Stadt Wuppertal behandelt. Dort sind Straßen aufgeführt, an denen ein Lärmschutz erforderlich ist. Die Schmiedestraße zählt nicht zu diesen festgelegten Straßen. Die gewünschte Temporeduzierung auf einer Hauptverkehrsstraße aus anderen Gründen, ist laut der StVO leider hier nicht möglich. Es gibt in dem angesprochenen Bereich keine schutzwürdigen Einrichtungen, wie z.B. Kitas, Schulen oder Altenheime deren Eingang direkt an die Straße mündet, die eine Reduzierung rechtfertigen würden. Die Schmiedestraße zählt auch nicht zu den Unfallhäufungsstellen an denen die Straßenverkehrsbehörde Maßnahmen, wie eine Temporeduzierung treffen könnte.

Ich bedaure sehr Ihnen keine positive Nachricht zukommen lassen zu können und hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Erläuterungen weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen


Aktualisierung: 12.November aus der Fachabteilung " Untere Wasserbehörde"  => unsere Antwort darauf ist in vereinsinterner Abstimmung

Anm. dazu: nicht zufriedenstellend! Insbesondere zu diesem Thema gibt es dringenden, längst überfälligen Handlungsbedarf im gesamten Stadtraum W-Nord!

Ihre Anfrage an den Oberbürgermeister zum aktuellen Sachstand Boden/Gewässer im Bereich IKEA

           ..., Herr Beigeordneter Meyer hat mich gebeten, Ihnen den aktuellen Sach-stand Boden/Gewässer im Bereich des IKEA-Einkaufshauses mitzuteilen:

          Auch in 2020 wurde das an der Südböschung abfließende Sicker- und Schichtenwasser regelmäßig untersucht. Durch die lang anhaltende Trockenheit waren die Abflüsse in Sommer und              Herbst vergleichsweise ge-ring. Die pH-Werte sind weiterhin erhöht und lagen im aktuellen Beobachtungszeitraum (12/19 – 09/20) innerhalb einer Bandbreite von pH 9,6 bis 11,8. Auch              wenn zeitweise vergleichsweise geringere pH-Werte gemessen wurden, ist noch kein Absinken auf ein natürliches Niveau erkennbar.
         
          Ich gehe deshalb davon aus, dass die Ableitung in den Kanal noch über einen längeren Zeitraum erforderlich sein wird.

          In der Vergangenheit kam es durch Kalkausfällungen in Rohrleitungen immer wieder zu Verstopfungen und einen Rückstau mit der Folge, dass sich vor den südlichen Böschungen zeitweise
          Wasser ansammelte und auf benachbarte Grundstücke gelangte. Diese Situation löste dann regelmäßig Beschwerden aus. Auf meine Veranlassung hat IKEA im Früh-jahr die Situation mit
          der Herstellung einer Freispiegelleitung deutlich verbessert. Wir beobachten, ob die Maßnahme auch langfristig greift.

          Das Monitoring wird weiter fortgeführt.

          Sollten Sie weitere Rückfragen haben, rufen Sie mich gerne an.

          Mit freundlichen Grüßen


Aktualisierung: 28.Oktober 2020 zur "Kunst am Kreisel" aus der BV-W-Oberbarmen und über die weitere Entwicklung => Tel./eMail an Kulturdezernent M. Nocke

    Anm. dazu: nicht zufriedenstellend! Seit Dezember 2019 (!) sind wir um einen Ortstermin mit der Verwaltung - insbesondere dem Verkehrs-Ressort - bemüht, um
    gemeinsam vor Ort abzuklären, was geht oder eben nicht. Nun sind wir EIN Jahr weiter - und obwohl - lt. OB Mucke - alles auf Grün steht, haben wir weiter
    keinerlei Planungssicherheit. Ohne diese wollen und werden wir keine weiteren Schritte in die Wege leiten. uns erschließt sich nicht, wo es hier stockt.

     ... 

           nachdem Herr Rücker freundlicherweise für die Bezirksvertretung mit der Fachverwaltung – sowohl im künstlerischen als auch im verkehrlichen Bereich – Gespräche geführt hatte, hat sich               die Bezirksvertretung in der Sitzung am 02.06.20 positiv zu dem Projekt positioniert

           Dass nur der Bürgerverein genannt ist, sollte keine Ausgrenzung darstellen. Hiermit sollte nur deutlich werden, dass die Initiatoren sich selbst mit der Fachverwaltung für das weitere                         Vorgehen in Verbindung setzen müssen, damit klar ist, das alles im Sinne des Verkehrsressorts bzw. von Straßen NRW erfolgt.

           Geklärt werden muss ja auch, ob sich das Kunstwerk in Größe und Ausrichtung tatsächlich in die Umgebung einfügt und  wer z. B. für die Pflege in der Zukunft verantwortlich zeichnet. 

           Diese Dinge sind nicht Aufgabe der Bezirksvertretung 

           Freundlicher Gruß ....

Aktualisierung: 17.Juli 2020 aus dem OB-Büro und über die weitere Entwicklung...  Wir werden insbesondere auch HIER weiter berichten..

  • Am 1.8.2020 um 11 Uhr weiht OB Mucke die Hochbeete der Grünflächen-Pat*innen W-Nord ein.
    Eine prima Gelegenheit, im Gespräch zu bleiben und auch andere Themen anzusprechen, die uns hier am Stadtrand-Raum bewegen und wir hier bewegen möchten... 

Aktualisierung: 12.April 2020 aus dem OB-Büro und über die weitere Entwicklung...  

  • Liebe ...!
    Auch Ihnen und ... schöne Restostertage, alles Gute und bleiben Sie gesund.
    Unsere Aufträge und Vereinbarungen aus der Zuhörtour sind nicht vergessen.
    Freundliche Grüße  

  • Lichtverschmutzung entlang der Schmiedestr.: 
    Liebe Unternehmen mit grell-roter Leuchtreklame, die nun doch wieder bis tief in die Nacht leuchtet: DAS ist weder nett zu Mensch noch Mitwelt! Rücksichtnahme und Solidarität mit der auch sie umgebenden Nachbarschaft wäre hier wirklich angebracht und einfach nett!

Aktualisierung: 22.März.2020; über die weitere Entwicklung werden wir insbesondere auch HIER berichten...

Zwischenzeitlich wurden einige der unsererseits dort angesprochenen Dinge umgesetzt und/oder freundlich erinnert:

  • Lichtverschmutzung entlang der Schmiedestr.: 
    Danke an die Stadt, dass die diese verursachenden Unternehmen - Fertighauswelt, RKS und Carglas - angeschrieben worden sind und seit der letzten Woche abends ihre Leuchtreklamen nun abschalten. Danke an diese Unternehmen für die Rücksichtnahme und Solidarität mit der auch sie umgebenden Nachbarschaft!  
  • Das Ressort Straßen und Verkehr wurde bisher noch nicht erkennbar aktiv und wird durch das OB-Büro an die noch offenen Prüfaufträge (s.u.) erinnert.
  • Das Thema Natur-Um-/Mitwelt werden wir erneut im Naturschutz-Beirat thematisieren...
  • Auf die zur Immobilien-/Flächen-Nachnutzung für potentielle Nahversorgung erfolgte Nachfrage durch das OB-Büro erfolgte wohl leider (noch) keine Reaktion der Eigentümer*innen.   
  • Kunst am Kreisel: Ein gemeinsamer Antrag von leben wuppertal nord eV und dem Bürgerverein W-Nächstebreck wurde noch Ende Januar 2020 der dafür zuständigen BV W-Oberbarmen zugeleitet, wo der Ball nun liegt...  


Aktualisierung: 28.Februar.2020; weitere Infos folgen insbesondere auch HIER...

Auf dem Rundgang vom 24.Januar.2020 mit dem Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke 
und in der anschließenden Diskussion abends im CVJM Hottenstein haben wir einiges anstoßen können.

Für Ihre und Eure Anregungen danken wir nochmals recht herzlich! Gerne haben wir alles mit aufgenommen.

Klar ist, dass Verkehrssicherheit, Natur/Umwelt (auch) hier stark verbesserungswürdig sind
und auch für unsere Aufenthalts- und Restlebensqualität Quartiersentwicklung stattfinden muß:
 

  • ·         im Nachgang wurden einige Prüfaufträge für die Bereiche Klima-Mitwelt-EnergiE, Verkehrsaufkommen/-sicherheit, Quartiersentwicklung,         
              Gesundheit, Aufenthalts- & (Rest-)Lebensqualität… abgestimmt und durch den Oberbürgermeister an die Verwaltung gegeben
  • ·         Erfreulicherweise scheint Tempo 30 für den Eichenhofer Weg (eigentlich) selbstverständlich zu sein. Man fragte sich eher: 
              Warum stehen die Geschwindigkeitsbegrenzungen nur in eine Richtung. Auch dies mündete in einen Prüfauftrag.
  •            zur durch unseren Verein angeregten Kunst am Kreisel kooperieren nun leben wuppertal-nord eV und der Bürgerverein Nächstebreck eV, 
              z.B. per gemeinsamem Antrag an die für uns zuständige Bezirksvertretung  W-Oberbarmen
  •           zwecks gemeinschaftlicher Instandsetzung am Spielplatz Kattenbreuken steuerte auch unser Verein eine Spende bei.
  •           zum Thema Mobilität erfolgte zudem ein Bürgerin-Antrag

 Auch unsere Dauerbaustellen haben wir abermals thematisiert und Lösungen angemahnt:

  • ·         erhebliche Boden-und Gewässer-Verunreinigungen und Lichtverschmutzung um Ikea an der Schmiedestr. sowie im Wald bis zum Erlenroder Weg
  • ·         Gestank-Belästigungen durch Produktion und Transport durch das Asphaltmischwerk W-Nord im Uhlenbruch
  • ·         durch Umbaumaßnahmen für den Verkehrsfluß zur Ikea-Ansiedlung verschärfte Parksituation bei Sonis Kiosk-Poststelle-Reinigungsannahme…
               - in diesem Kontext: klare Beschilderung und farbliche Markierungen sind dort und insgesamt in W-Nord sehr verbesserungswürdig.
  • ·         bisher fehlende Kontrolle/Ahndung für das Ignorieren/überfahren roter Ampeln sowie Lärm- & Geschwindigkeitsüberschreitungen
              – letzeres insbesondere im Bereich der Schmiedestraße und einmündender Haßlinghauser Straße, Eichenhofer Weg, Mollenkotten...
  • ·         fehlende Nahversorgung  



20. JANUAR 2020

Herzliche Einladung

OBERBÜRGERMEISTER ANDREAS MUCKE KOMMT NACH W-NORD
UND SETZT DAMIT SEINE „ZUHÖR-TOUR“ DURCH DIE WUPPERTALER STADTTEILE FORT.


24.JANUAR 2020 UM 18 UHR:


Mucke hört zu – auch in W-Nord.

Der Oberbürgermeister Andreas Mucke kommt nach W-Nord und setzt damit hier seine „Zuhör-Tour“ durch die Wuppertaler Stadtteile fort.
Wieder sucht er den direkten Dialog mit Bürger*innen,
begleitet von Vertreter*innen des örtlichen Bürgervereins Nächstebreck und der Bezirksvertretung W-Oberbarmen.

Quelle: Stadt Wuppertal


Zuhörtour in W-Nord  

Herzliche Einladung Eures/Ihres Vereins leben wuppertal-nord e.V. und des gesamten Netzwerks W-Nord zur Zuhörtour:

Um 18 Uhr sind alle Interessierten zur öffentlichen Veranstaltung in die Räume des CVJM-Hottenstein e.V. herzlich eingeladen: 
Wittener Str. 148 in 42277 Wuppertal,

erreichbar auch per ÖPNV: 
Buslinie 602 bis Haltestelle Silberkuhle.

Wie wollen wir leben in W-Nord?

Was kann wer dafür tun?
Darüber wollen wir gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und den Interessierten sprechen.

Bürger*innen-Engagement lohnt sich

Unsere Erfolge sind z.B.:

  • Erhalt alter Einzelbäume,
  • weniger Müll im Straßenbegleitgrün,
  • kein homepark/shopping-center,
  • Anliegerstreifen-Fragment…

Gut ist aber auch hier längst noch nicht alles, eher im Gegenteil…

Unsere aktuellen Themenblöcke hier am Stadtrand sind:

  • Klima-Mitwelt-EnergiE,
  • Verkehrsaufkommen/-sicherheit
  • Quartiersentwicklung-Gesundheit-(Rest-)Lebensqualität…
      Quelle: Verein leben wuppertal-nord e.V. , Teil des Zukunftsnetzwerks W-Nord

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