Der Verein leben wuppertal-nord e.V.

Herzlich willkommen auf der Vereins-website von leben wuppertal-nord e.V.. Schön, dass Sie und Ihr uns gefunden habt!
Das heißt, Sie sind und Ihr seid jemand, der sich für unseren Stadtrand-Lebensraum W-Nord, unsere Stadt Wuppertal, unsere Region Bergisches Land und die hier lebenden Menschen interessiert. Nachstehend einige Infos, die Sie und Euch interessieren könnten: 

(Neue) EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO, 5/2018)  
Diese trat am 25.05.2018 in Kraft und gilt seither selbstverständlich auch für den Verein leben wuppertal-nord e.V.
Unter "Sonstiges/Impressum (& Datenschutz)" geben wir hier eine kurze Information für den Überblick sowie zu Details der (neuen) DSGVO 
 

Kurzvorstellung des Vereins - und warum wir für unseren Stadtrand-Raum weiter aktiv laut sind 
Mit unserem Verein geben wir unserem Stadtrand-Raum eine Stimme und wollen Rest-Lebensqualität auch für Mensch und Mitwelt in W-Nord sichern. 
Dazu sind wir seit 2009 aktiv laut und haben seitdem schon einiges erreicht: IKEA kam, aber mit erheblicher Verzögerung erst im Herbst 2016. IKEA kam ohne homepark. Der Verkehrsgutachter wurde ausgetauscht, Zählungen wiederholt und das Verkehrskonzept überdacht, so dass Lieferverkehr, Beschäftigte und Kund*innen das Gelände nicht nur über einen Weg ansteuern. Um gesetzliche Grenzwerte nicht zu überschreiten, wurde ein Anliegerstraßenfragment geplant und gebaut. Was fehlt, ist z.B. deren Beschilderung, sind hinreichende Markierungen zur Erhöhung der Sicherheit nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer*innen - und es gibt noch einige weitere (Dauer-)Baustellen, die immer wieder auch den städtischen Gremien vorgestellt werden...   

Im Frühjahr 2009 - noch vor der NRW-Kommunalwahl 2009 - haben wir den Verein leben wuppertal-nord e.V. gegründet. Warum es dazu kam:
Anfang 2009 war der Lokalpresse zu entnehmen, dass unser langjähriger Nachbar, die Ausstellung Eigenheim und Garten nach vier Jahrzehnten - gegen seinen erklärten Willen - einem IKEA-Homepark (IKEA nebst Filialisten-Einkaufszentrum) weichen soll(t)e. Als Anwohner*innen haben wir uns verbündet und im Mai 2009 den Verein leben wuppertal-nord e.V. gegründet. In den ersten Monaten des Jahres hatten wir mehrfach erfahren müssen, dass unser Anliegen nicht wirklich Gehör fand: Entscheidungsträger der Wuppertaler Politik- und Verwaltung wollten alternativlos diesen Standort und zementierten dies bereits Ende März 2009 per Ratsbeschluss in einer "Absichtserklärung".

Im Frühjahr 2014 gab es - -kurz vor der nächsten NRW-Kommunalwahl - den Kompromiss: IKEA kommt, aber mit Nachbesserungen zur Verkehrsplanung und ohne Homepark. Dies ist auch unser Erfolg - dank Verbündeten im EN-Kreis und auf Landesebene. Die Verkaufsfläche wurde dankenswerterweise von ursprünglich geplanten über 50.000 qm nahezu halbiert. Nicht nachvollziehbar ist, warum die Entscheidungsträger gleichwohl auf dem Standort in W-Nord beharrten und für dann noch knapp 25.000 qm die alternativlos beschlossenen weitgehend unversiegelten 100.000 qm "beanspruchten", anstatt alternativ - andere bereits großflächig versiegelte- Brachen ernsthaft zu prüfen. Details s. im Archiv am linken Rand dieser website


AKTUELLES 

OB-Mucke weiht Hochbeete in W-Nord ein - AM 1.8.2020

Für den 1.8.2020 um 11 Uhr konnten wir einen weiteren Termin mit Oberbürgermeister Andreas Mucke in W-Nord verabreden
- zur Einweihung unserer am 30.5.2020 mit den Nachbarskindern bepflanzten Hochbeete..

Dies bietet zudem eine prima Gelegenheit, im Gespräch zu bleiben und auch andere Themen anzusprechen, die uns hier am Stadtrand-Raum bewegen und wir hier bewegen möchten... 

Die Hochbeete stehen auf dem Grünstreifen vor den Häusern Schmiedestraße 68/70.
Diese sind Teil unserer Zukunfts-Schmiede W-Nord, die auch Gießen, Schneiden… der inzwischen aus der Pflege der Stadt herausgenommenen Grünstreifenteile übernommen hat.

Manch eine/r wird sich fragen, warum wir überhaupt im Straßenbegleitgrün gärtnern? Die Antwort ist so einfach wie kurz: Weil es wichtig ist, Lebensräume für Biene & Co zu schaffen! Jede/r kann selbst mit geestaltenWiese, die einfach nur ständig gemäht wird oder Blühwiese, die wachsen darf  und so wieder Nahrungs- und Lebensraum gleichermaßen wird...  Braunschweig setzt auf Glyphosat und Erfurt auf Blühwiesen: https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/bluehwiesen-statt-kurzem-rasen-102.html 

Unterstützt wurden die Hochbeete freundlicherweise finanziell durch das Aktionsnetzwerk Wuppertals Urbane Gärten (AWUG) und tatkräftig durch die BUND-Kreisgruppe Wuppertal. 

Die zuvor im privaten Garten vorgezogenen Erdbeeren sollten wir wg. PCB ja - vorsichtshalber - leider nicht genießen,
aber einen Teil der Obst-/Gemüse-Ernte werden wir wohl doch gründlich abwaschen und essen können:
 

Wir versuchen es mit dieser Regel:
Nur das, was wir mit der Gemüsebürste gründlich abwaschen können, ist okay,
was eine "strukturierte" Oberfläche hat, werden wir in diesem Jahr nicht ernten.

Eine "strukturierte" Oberfläche haben leider nicht nur Kräuter, strukturierte Salate, Blumenkohl…
sondern auch die nun reifen Erdbeeren, Himbeeren – und die auch bald reifen Brombeeren…


Zukunfts-schmiede W-Nord beim Aktionstag am 17.6.2020 

Hier in der traditionellen Textilstadt spannen wir im 200. Engels-Jahr den Bogen von unserem Bündnis-BürgerAntrag zur ökologisch-sozial-fairen (kommunalen) Textil-Beschaffung bis zum ökologisch-sozial-fairen Wandel insgesamt…

Erfreulich: Es ist ein großes Bild, das wir ALLE tatkräftig aktiv mitgestalten können, JETZT!

update vom 17.7.2020: 

Unser Bündnis-BürgerAntrag war Auslöser für den diesen begleitenden Aktionstag, 
zu dem auch wir – inspiriert durch unser bbeg-Steckersolar-Projekt - Frank Farenski mit seinem Film-Team „Leben mit der Energiewende“ und www.aktion-eigenstrom.de gerne eingeladen haben! 

Erfreulich: Unser Bündnis BürgerAntrag wurde beim Dreh auf dem Rathaus-Vorplatz hinter uns im Rathaus am 17.6.2020 einstimmig beschlossen! Danke dafür an Politik & Verwaltung! Gehen wir nun gemeinsam an die rasche Umsetzung...Hier geht es zur Dokumentation

kurz: Klimagerechtigkeit - mit Spannungsbogen von ökologisch-sozialer Beschaffung bis zum ökologisch-sozialen Wandel; danke dafür an das Team unserer Klimagerechtigkeits-Reihe!
https://www.facebook.com/109553930496808/videos/1635613876588010

kurz: hier liegt der Schwerpunkt auf "Energiewende mit BürgerEnergiE" und "Aktion-Eigenstrom" (Post-20-PV-Anlagen)
https://www.youtube.com/watch?v=A4LlooAsjPg&feature=youtu.be

lang: Die Sendung ist knapp zwei Stunden lang. Hier der Link:
 https://youtu.be/cRveRR79c6I

War echt ne schöne Aktion. Danke, dass wir mitmachen durften.

Viele Grüße von
Frank Farenski


nfos vom 17.6.2020: 

Wer aus der Ferne zuschauen mag und gerne auch zur weiteren Verbreitung:
Link zum heutigen Livestream*, den ich soeben im Vorfeld von Frank Farenski Film erhalten habe: https://youtu.be/oDL7rN69GI0

Livestream*) HEUTE 1530-1800 vor dem Rathaus in W-Barmen - mit Aktionstag ökologisch-sozialer Wandel zum BürgerAntrag für ökofaire-kommunale Textil...-Beschaffung… wie z.B. Berufskleidung der Feuerwehr, Bettwäsche in Altenheimen...

Link zum Artikel z.B. hier:
https://www.njuuz.de/beitrag56221.html

auch zu facebook, twitter…
https://www.facebook.com/beate.petersen2

Wegen PCB: Stadt gibt vorsorglich Verzehr-Empfehlung für W-Nächstebreck heraus (=> -Empfehlung? ...-Warnung?)

Aktualisierung vom 20.7.2020 
Nach dem heutigen Gespräch können auch wir den PCB-Austritt besser in den Gesamtkontext einordnen. Danke an das engagierte Coroplast-Team für die überzeugende Darstellung der eigenen Sicht, Maßnahmen und Einordnung in den Gesamtkontext! 

Aktualisierung vom 17.7.2020 
laufende Gespräche mit OB-Büro, PCB-Ansprechpartner der Stadtverwaltung Wuppertal und Coroplast führen zu Gesprächsterminen am 21.7. und 1.8. (s.o.), in denen wir weiter offene Fragen klären wollen.

7.7.2020 Coroplast stellt Formular bereit

Die Verzehrempfehlung der Stadt Wuppertal vom 09. Juni 2020 könnte bei betroffenen Anwohnern zu unvorhergesehenen Kosten führen. Für die Kompensation auf Kulanzbasis stellt Coroplast nun ein Formular bereit. Zum download geht es hier: https://www.coroplast-group.com/de/newsroom/artikel/kompensation-fuer-ernteausfaelle-durch-verzehrempfehlung

17.6.2020  Eine Postwurf-Sendung der Stadtverwaltung Wuppertal nebst Hintergrund-Infos lag heute im Hausbriefkasten. Mit dem Oberbürgermeister Mucke sowie mit der Stadtverwaltung bleiben wir im Gespräch und werden dies auch zu Coroplast suchen...

9.6.2020   Nachdem bei Messungen in Nächstebreck erhöhte PCB-Werte (z.T. verursacht durch Fa. Coroplast) gefunden wurden, rät die Stadt - in Absprache mit dem LANUC-NRW - vorsorglich vom Verzehr von Blattgemüse wie Mangold, Spinat, von Salaten und Kräutern aus dem eigenen Garten ab.
Anm.: was dort leider komplett fehlt, sind saisonale Früchte mit ähnlich strukturierter Oberfläche wie die genannten Kräuter. Dies alles reift aber JETZT & HIER in unseren Gärten - wie z.B. Erdbeeren, Himbeeren und bald auch Brombeeren. Wie sollen wir damit umgehen? 

Wir halten es pragmatisch und ernten, was wir mit einer Gemüsebürste sorgfältig reinigen können - das heißt: Ernte nur mit fester glatter Oberfläche! 

Kohl, Kartoffeln und Früchte sind unbedenklich.
Diese Empfehlung gilt nur für einen - - durch die Behörden - begrenzten Bereich in W‘tal-Nächstebreck.
Anm.: Nach welchen Kriterien wurde das betroffene Gebiet festgelegt? Es geht doch um Luftschadstoffe - und die bewegen sich über Straßen- und kommunale Grenzen hinweg... und: wie gefährlich ist PCB für Haus- und Wildtiere, die von Verzehr-Empfehlungen bzw. -Warnungen nichts wissen können?


Straßenplan, Verzehrempfehlung
s. online unter www.wuppertal.de
PCB-Tel.-Hotline: 0202 563-4844, Dokumente zum download s. Links

aus der PM: https://www.wuppertal.de/presse/meldungen/meldungen-2020/juni20/pcb.php
"Bodenuntersuchungen im Umfeld der Wuppertaler Betriebe zeigten keine relevanten PCB-Auffälligkeiten. ... 
Das Unternehmen in Nächstebreck hat angekündigt, sein Produktionsverfahren umzustellen und bis zum Jahresende auf ein so genanntes additives Verfahren ohne die Freisetzung von PCB zu setzen.

Das Land NRW hatte am Freitag erfolgreich eine Bundesratsinitiative eingebracht, um die Gefahr einer unbeabsichtigten Freisetzung von PCB zu minimieren."

aus den FAQs: https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/umweltschutz/umwelt_faq/faq-pcb.php
"Um den Eintrag in Nahrungsmittelpflanzen zu überprüfen, wurde durch das LANUV Ende März 2020 Löwenzahn an ausgewählten Standorten im Umfeld der Anlagen geerntet und im eigenen Labor analysiert. Seit dem 04.06.2020 liegt der Stadt Wuppertal der Bericht zum Löwenzahn-Screening vor. Im Umfeld der Fa. Coroplast wurde an drei von vier untersuchten Stellen ermittelt, dass der Orientierungswert der mittleren Hintergrund­belastung für Gesamt-PCB überschritten ist. Nun liegt der erste, fachlich belastbare Nachweis vor, dass sich das spezielle PCB-Gemisch in der Umwelt nachweisen lässt. Daher wurde in Abstimmung mit dem MULNV und dem LANUV entschieden, dass für ein abgegrenztes Gebiet eine vorsorgliche Verzehrempfehlung ausgesprochen werden soll. Bei der Fa. Prysmian gab es nur an einem Punkt im Bereich des westlich liegenden Friedhofs eine leichte Überschreitung. Hier wird derzeit auf eine Verzehrempfehlung verzichtet."

Anm.: Medienberichten war zu entnehmen, dass Coroplast zugesichert habe, dass die PCB-erzeugende Produktion bis zum Jahresende eingestellt werde. Ein sofortiger Produktionsstopp hätte - wg. bestehender Lieferverpflichtungen - nicht nur Vertragsstrafen gegenüber den belieferten Automobilherstellern, sondern auch Entlassungen zur Folge. 

Coroplast selbst erklärte, dass es um noch verbliebene 20% gehe, da die Produktion bereits zu 80% auf nicht PCB freisetzende additive Stoffe/Verfahren umgesetzt worden sein.  




 



RundMail W-Nord April 2020-1 Ostergruß , Aktuell, Sonne

Liebe Mitglieder des Vereins leben wuppertal-nord eV,

die Corona-Krise und dazu veranlasste Maßnahmen wirken fort und verändern unseren Alltag weiter. 

Gerade jetzt sind wir alle gefragt, gemeinsam: Einerseits weiter Abstand halten, um damit wohl uns selbst und andere vor dem Virus schützen,
aber auch DANKE zu sagen, wo etwas gut läuft und zu unterstützen, wo es das nicht tut! Brauchen z.B. Nachbar*innen jetzt Unterstützung? Dann freuen diese sich sicher über angebotene Hilfe…

Gesundheit, Zahlungsfähigkeit und Zusammenhalt – brauchen wir jetzt ganz akut,
aber auch eine Vorstellung, wie die Zukunft aussehen kann-  mit wachsamem Blick für Zusammenhänge und Achtsamkeit…

Aktuelles aus W-Nord

Die Sonne lacht und viele Photovoltaik-, WindenergiE, Wasser-…Anlagen erzeugen sauberen Strom.
Auch in W-Nord haben Nachbar*innen jüngst eine weitere, ca. 10kwp leistende Photovoltaik-Anlage installiert.
Danke und willkommen in der Erneuerbare-EnergiE-Community!

Auch darüber haben wir uns bei der erfolgreichen nachbarschaftlichen Müllsammlung in W-Nord Anfang März 2020 ausgetauscht, die wieder gut besucht war.
DANKE allen Sauberkeits-Pat*innen, die unser Straßenbegleitgrün an der Schmiedestraße, am Eichenhofer Weg, an der Haßlinghauser Straße und am Mollenkotten von dort entsorgtem Verpackungsmüll, Zigarettenkippen… entsorgt haben!  

Auch die Arbeit der Grünflächen-Pat*innen aus 2019 scheint erfolgreich.
Wildkräuter, Wildblumen und Wildrosen haben erfreulicherweise den Winter überlebt! Der Lavendel scheint noch unentschlossen. Da unterstützen wir durch regelmäßiges Gießen…

Passend zum Sonnenschein noch etwas Lesestoff

  1. Die Podcastreihe #kannstduauch unseres BürgerEnergiE-Bundesverbandes Bündnis BürgerEnergiE e.V (BBEn) zeigt auf, wie vielfältig
    die dezentrale Energiewende ist. Menschen berichten uns in den verschiedenen Folgen von ihrer Motivation, sich in die Energiewende einzubringen. Wir sind deutschlandweit unterwegs und treffen digital ganz unterschiedliche Menschen mit dem gleichen Ziel: die Energiewende vor Ort zu gestalten. Lasst euch inspirieren. 
    https://anchor.fm/kannstduauch/episodes/Der-Auftakt-ecit2g/a-a1t1a04

Ganz konkrete Handlungsoptionen gibt es viele. Einige sind:

  • hinterfragen, woher der eigene Strom kommt: aus Kohle, Atom oder erneuerbaren Quellen und gleich wechseln, falls nicht aus erneuerbaren bzw. regionalen Quellen
  • Steckersolar nutzen, wenn der eigene Balkon passend ausgerichtet und unverschattet ist, Vermieter*in oder Eigentümer*in-Gemeinschaft einverstanden sind und die Elektrik passt
  • eine Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlage auf dem eigenen Dach installieren
  • an regionalen BürgerEnergiE-Gemeinschaften beteiligen – bestenfalls dort mitmachen!
  1. In Wuppertal/der Region bauen wir aktuell Steckersolar-Sammelbestellungsmöglichkeiten auf…
    Hintergrund-Infos und mehr dazu in meinem njuuz-Artikel
    https://www.njuuz.de/beitrag54469.html
  1. Die Energiewende ist ein Gemeinschaftswerk – gesamtgesellschaftlich und Generationen übergreifend! Da können wir alle mitmachen, hier und jetzt!  Das macht Sinn und ist wichtig! Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber, der Mitgründer des PIK bringt es auf den Punkt:
    „Wer achtlos das Virus weitergibt, gefährdet das Leben seiner Großeltern. Wer achtlos CO2 freisetzt, gefährdet das Leben seiner Enkel“

Klar, es geht immer noch vorrangig um die eingangs genannten Akut-Maßnahmen für Gesundheit und Liquidität (Zahlungsfähigkeit).

Es braucht aber auch Solidarität – Tschüss Ich-linge! – und Recovery, d.h. eine Neuausrichtung mit intelligenter Verbindung von finanziellen Hilfen und Nachhaltigkeitskriterien, damit wir künftige Krisen bestenfalls vermeiden. Zumindest aber können wir besser gewappnet sein, d.h. unsere Gesellschaft robuster aufstellen.  Wichtige Schutzmittel können wir auch im eigenen Land herstellen… DAS geht besser und fairer regional als global!

Danke allen, die helfen, dass wir die Corona…-Krise meistern!

Nutzen wir die Erfahrungen und gehen danach auch die A-, B- und K-Krisen an: das sind massives Artensterben, weite Böden- und Gewässer-Vergiftung und Klimawandel, überall…

In diesem Sinne: Halten wir weiter Abstand und nutzen die Zeit für wirklich wichtige Dinge!
Haben Sie und habt gesunde und frohe Oster- und Frühlingstage mit den Lieben vor Ort,


TRADITIONELLER WUPPERPUTZ IN WUPPERTAL - AM 28.3.2020: abgesagt

Dazu die eMail der Stadtverwaltung Wuppertal-Ressort Umweltschutz: 

"Liebe Wupperputzer*innen,

seit vielen Tagen ist unser öffentliches Leben durch das Corona-Virus zunehmend bestimmt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung teile ich Ihnen heute mit, dass auch der Wupperputz abgesagt wurde. Ebenso wird es keine Picobello-Aktionen geben. Wir folgen damit den kommunalen und landesweiten Anweisungen zur Unterbrechung der Infektionsketten.
Die Gesundheit aller Teilnehmer*innen ist  absolut vorrangig. Wichtig ist nun das Virus durch so wenig Sozialkontakte wie möglich einzudämmen.

Leider wird es in diesem Jahr auch keinen Ersatztermin geben.

Ich danke Ihnen ausdrücklich für Ihr Engagement für unsere Umwelt und Ihre Anmeldung zum Wupperputz bzw. Ihrer geplanten Picobelloaktion.

Achten Sie auf sich und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!" 


traditioneller Frühjahrsputz in W-Nord - am 7.3.2020

Unser herzlicher Dank an alle, die mitgesammelt haben!  

Ergänzend der Link zu einer kleinen Nachlese s. unser njuuz-Artikel 1v2: "Z: Kippen schnippen - aus W-Nord" https://www.njuuz.de/beitrag53573.html

sowie ein Beitrag aus unserem Zukunftsnetzwerk W-Nord zum Kulturpolitik-Projekt "Wohnen in der Wupper", dessen Auftakt-Veranstaltung am 7.3. im Schauspielhaus noch gemeinsam erlebt haben, das eigentlich über drei Wochen geplant war, inzwischen wegen des Coronavirus ebenfalls abgesagt worden ist. Schade, aber nachvollziehbar. Zum Einzug des dreiwöchigen Programms gab es - nach der Vorstellung der Bezirks-Bürgermeister*innen der zehn Stadtbezirke – auch ein Geschenk aus W-Nord:  ein nach dem diesjährigen Frühjahrsputz am Vormittag erstelltes Kunstwerk wurde in der Vitrine im Raum W-Oberbarmen platziert. s. dazu unser njuuz-Artikel Nr. 2v2 https://www.njuuz.de/beitrag53577.html 
Das Programm hatte es in sich: https://www.wohnen-in-der-politik.de/programm.phps. Dickes Danke an die Initiator*innen aus Börse und Uni - und vielleicht läßt sich das Projekt ja zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen... wäre wünschenswert! 

 

Einladung zum Frühjahrsputz 2020

auch in diesem Jahr möchten wir W-Nord wieder von achtlos in die Natur entsorgtem Müll befreien, um damit Flora, Fauna und uns selbst zu schützen.

Wie bereits mit der Bitte um Vormerkung angekündigt, treffen wir uns am kommenden Samstag, 7.3.2020. 

Start ist um 10 Uhr am Parkplatz des Westfalenkrug/Mollenkotten, Dauer ca. 2 Stunden. 

Nach „Materialausgabe (Handschuhe, blaue Müllsäcke…) schwärmen wir aus uns sammeln Müll  aus dem Straßenbegleitgrün ein. Nach ca. 1,5 Stunden kommen wir am Treffpunkt wieder zusammen, um uns zu stärken und - in unserer offenen Vereins-Vorstands-Sitzung - Neuigkeiten sowie Ideen zu unserem Stadtraum am Stadtrand auszutauschen…

 Wir hoffen, Sie und ihr könnt am Samstag ab 10 Uhr dabei sein! Wir freuen uns auf Sie und Euch und verbleiben mit nachbarschaftlichen Grüßen 



OB MUCKE HÖRT ZU – AUCH IN W-NORD - am 24.1.2020 + updates

Aktualisierung: 17.Juli 2020 aus dem OB-Büro und über die weitere Entwicklung...  Wir werden insbesondere auch HIER weiter berichten..

  • Am 1.8.2020 um 11 Uhr weiht OB Mucke die Hochbeete der Grünflächen-Pat*innen W-Nord ein.
    Eine prima Gelegenheit, im Gespräch zu bleiben und auch andere Themen anzusprechen, die uns hier am Stadtrand-Raum bewegen und wir hier bewegen möchten... 

Aktualisierung: 12.April 2020 aus dem OB-Büro und über die weitere Entwicklung...  

  • Liebe ...!
    Auch Ihnen und ... schöne Restostertage, alles Gute und bleiben Sie gesund.
    Unsere Aufträge und Vereinbarungen aus der Zuhörtour sind nicht vergessen.
    Freundliche Grüße  

  • Lichtverschmutzung entlang der Schmiedestr.: 
    Liebe Unternehmen mit grell-roter Leuchtreklame, die nun doch wieder bis tief in die Nacht leuchtet: DAS ist weder nett zu Mensch noch Mitwelt! Rücksichtnahme und Solidarität mit der auch sie umgebenden Nachbarschaft wäre hier wirklich angebracht und einfach nett!

Aktualisierung: 22.März.2020; über die weitere Entwicklung werden wir insbesondere auch HIER berichten...

Zwischenzeitlich wurden einige der unsererseits dort angesprochenen Dinge umgesetzt und/oder freundlich erinnert:

  • Lichtverschmutzung entlang der Schmiedestr.: 
    Danke an die Stadt, dass die diese verursachenden Unternehmen - Fertighauswelt, RKS und Carglas - angeschrieben worden sind und seit der letzten Woche abends ihre Leuchtreklamen nun abschalten. Danke an diese Unternehmen für die Rücksichtnahme und Solidarität mit der auch sie umgebenden Nachbarschaft!  
  • Das Ressort Straßen und Verkehr wurde bisher noch nicht erkennbar aktiv und wird durch das OB-Büro an die noch offenen Prüfaufträge (s.u.) erinnert.
  • Das Thema Natur-Um-/Mitwelt werden wir erneut im Naturschutz-Beirat thematisieren...
  • Auf die zur Immobilien-/Flächen-Nachnutzung für potentielle Nahversorgung erfolgte Nachfrage durch das OB-Büro erfolgte wohl leider (noch) keine Reaktion der Eigentümer*innen.   
  • Kunst am Kreisel: Ein gemeinsamer Antrag von leben wuppertal nord eV und dem Bürgerverein W-Nächstebreck wurde noch Ende Januar 2020 der dafür zuständigen BV W-Oberbarmen zugeleitet, wo der Ball nun liegt...  


Aktualisierung: 28.Februar.2020; weitere Infos folgen insbesondere auch HIER...

Auf dem Rundgang vom 24.Januar.2020 mit dem Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke 
und in der anschließenden Diskussion abends im CVJM Hottenstein haben wir einiges anstoßen können.

Für Ihre und Eure Anregungen danken wir nochmals recht herzlich! Gerne haben wir alles mit aufgenommen.

Klar ist, dass Verkehrssicherheit, Natur/Umwelt (auch) hier stark verbesserungswürdig sind
und auch für unsere Aufenthalts- und Restlebensqualität Quartiersentwicklung stattfinden muß:
 

  • ·         im Nachgang wurden einige Prüfaufträge für die Bereiche Klima-Mitwelt-EnergiE, Verkehrsaufkommen/-sicherheit, Quartiersentwicklung,         
              Gesundheit, Aufenthalts- & (Rest-)Lebensqualität… abgestimmt und durch den Oberbürgermeister an die Verwaltung gegeben
  • ·         Erfreulicherweise scheint Tempo 30 für den Eichenhofer Weg (eigentlich) selbstverständlich zu sein. Man fragte sich eher: 
              Warum stehen die Geschwindigkeitsbegrenzungen nur in eine Richtung. Auch dies mündete in einen Prüfauftrag.
  •            zur durch unseren Verein angeregten Kunst am Kreisel kooperieren nun leben wuppertal-nord eV und der Bürgerverein Nächstebreck eV, 
              z.B. per gemeinsamem Antrag an die für uns zuständige Bezirksvertretung  W-Oberbarmen
  •           zwecks gemeinschaftlicher Instandsetzung am Spielplatz Kattenbreuken steuerte auch unser Verein eine Spende bei.
  •           zum Thema Mobilität erfolgte zudem ein Bürgerin-Antrag

 Auch unsere Dauerbaustellen haben wir abermals thematisiert und Lösungen angemahnt:

  • ·         erhebliche Boden-und Gewässer-Verunreinigungen und Lichtverschmutzung um Ikea an der Schmiedestr. sowie im Wald bis zum Erlenroder Weg
  • ·         Gestank-Belästigungen durch Produktion und Transport durch das Asphaltmischwerk W-Nord im Uhlenbruch
  • ·         durch Umbaumaßnahmen für den Verkehrsfluß zur Ikea-Ansiedlung verschärfte Parksituation bei Sonis Kiosk-Poststelle-Reinigungsannahme…
               - in diesem Kontext: klare Beschilderung und farbliche Markierungen sind dort und insgesamt in W-Nord sehr verbesserungswürdig.
  • ·         bisher fehlende Kontrolle/Ahndung für das Ignorieren/überfahren roter Ampeln sowie Lärm- & Geschwindigkeitsüberschreitungen
              – letzeres insbesondere im Bereich der Schmiedestraße und einmündender Haßlinghauser Straße, Eichenhofer Weg, Mollenkotten...
  • ·         fehlende Nahversorgung  



20. JANUAR 2020

Herzliche Einladung

OBERBÜRGERMEISTER ANDREAS MUCKE KOMMT NACH W-NORD
UND SETZT DAMIT SEINE „ZUHÖR-TOUR“ DURCH DIE WUPPERTALER STADTTEILE FORT.


24.JANUAR 2020 UM 18 UHR:


Mucke hört zu – auch in W-Nord.

Der Oberbürgermeister Andreas Mucke kommt nach W-Nord und setzt damit hier seine „Zuhör-Tour“ durch die Wuppertaler Stadtteile fort.
Wieder sucht er den direkten Dialog mit Bürger*innen,
begleitet von Vertreter*innen des örtlichen Bürgervereins Nächstebreck und der Bezirksvertretung W-Oberbarmen.

Quelle: Stadt Wuppertal


Zuhörtour in W-Nord  

Herzliche Einladung Eures/Ihres Vereins leben wuppertal-nord e.V. und des gesamten Netzwerks W-Nord zur Zuhörtour:

Um 18 Uhr sind alle Interessierten zur öffentlichen Veranstaltung in die Räume des CVJM-Hottenstein e.V. herzlich eingeladen: 
Wittener Str. 148 in 42277 Wuppertal,

erreichbar auch per ÖPNV: 
Buslinie 602 bis Haltestelle Silberkuhle.

Wie wollen wir leben in W-Nord?

Was kann wer dafür tun?
Darüber wollen wir gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und den Interessierten sprechen.

Bürger*innen-Engagement lohnt sich

Unsere Erfolge sind z.B.:

  • Erhalt alter Einzelbäume,
  • weniger Müll im Straßenbegleitgrün,
  • kein homepark/shopping-center,
  • Anliegerstreifen-Fragment…

Gut ist aber auch hier längst noch nicht alles, eher im Gegenteil…

Unsere aktuellen Themenblöcke hier am Stadtrand sind:

  • Klima-Mitwelt-EnergiE,
  • Verkehrsaufkommen/-sicherheit
  • Quartiersentwicklung-Gesundheit-(Rest-)Lebensqualität…
      Quelle: Verein leben wuppertal-nord e.V. , Teil des Zukunftsnetzwerks W-Nord
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