Audiologie in Deutschland aus südafrikanischer Sicht
Amplifon is weltweit führende Hörgeräteakustiker mit Fachgeschäften auf allen fünf Kontinenten. In 29 Ländern sind mehr als 16.000 Mitarbeitern beschäftigt. Wie fing alles an? Während des 2. Weltkriegs erlitt der gelernte Radiotechniker Charles Holland bei einem Flugzeugabsturz über Italien ein Knalltrauma. Die dadurch verursachte Hörschädigung zwang den Engländer zu einem längeren Krankenhausaufenthalt. Vom Krankenbett aus begann er nach technischen Lösungen für eine Hörhilfe zu suchen. Hier lernte er auch seine Frau Anna-Maria kennen. 1950 gründet er mit seiner Frau in Mailand Amplifon. Die erste Filiale war ein umgebauter Bus mit mobilem Verkaufsservice für Amplifon-Hörgeräte. In den 1960er Jahren steigt Amplifon zum Marktführer in Italien auf. Das 1971 ins Leben gerufene Forschungszentrum für Audiologie und Ohrenheilkunde legt den Grundstein für den weiteren Erfolg. 1992 eröffnet das erste Geschäft in Spanien, es folgen die Schweiz, USA und die Niederlande. Nach erfolgreichem Börsengang 2001 kommen Filialen in Ägypten, Ungarn, Großbritannien, die Amplifon Deutschland GmbH und Niederlassungen in vielen weiteren Ländern hinzu.
Nachrichten 27.3.24: Amplifon übernimmt die Audea Hörcenter GmbH
Quelle: Hörtest-Amplifon-360
1. Hörbarkeit
Mit diesem Test messen wir, wie gut Sie leise Geräusche in den tiefen und hohen Frequenzen hören können.
2. Verstehen in Ruhe
Stellen Sie sich vor, jemand spricht mit Ihnen, aber Sie sehen die Person nicht – beispielsweise, wenn sie hinter Ihnen steht. Der Test zeigt, wie gut Sie in dieser Situation verstehen.
3. Verstehen im Lärm
In diesem Test wird analysiert, wie gut Sie ein Gespräch in einem geräuschvollen Umfeld verstehen können – zum Beispiel in einer Bar, in einem Restaurant oder auf der Straße.
4. Lärmtoleranz
Wir messen, ab welcher Lautstärke Sie Nebengeräusche in einem Gespräch als störend empfinden. Zusätzlich stellen wir fest, welche Gesprächslautstärke für Sie angenehm ist.
5. Fokus
Um ein Gespräch in einer geräuschvollen Umgebung zu verstehen, müssen Sie Nebengeräusche ausblenden und sich nur auf die sprechende Person konzentrieren können. Diese Fähigkeit wird sich im Laufe Ihres Lebens verändern. Der Test misst Ihre Fähigkeit zu fokussieren.
Das audiometrische Verfahren dient zur Messung der Hörleistung und zur diagnose von erkrankter Hörorgane. Die Audiometrie gehört zu der Audiologie und damit ist es ein Teilgebiet der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. In der Audiometrie werden zwei Verfahren zur Untersuchung des Hörvermögens unterschieden: Subjektive und Objektive Audiometrie. Durch einen Audiometrie Test kann festgestellt werden, ob der Patient über eine Normalhörigkeit oder eine Schwerhörigkeit verfügt. Sollte eine Schwerhörigkeit der Befund der Audiometrie sein, kann diese quantifiziert werden, sodass der Arzt oder Hörakustiker sehen kann, welche Art von Schwerhörigkeit beim Patienten auftreten. Grundsätzlich lässt sich die Audiometrie in zwei Verfahren unterscheiden. Bei der subjektiven Audiometrie erhält der Patient über eine Luftleitung, Knochenleitung oder per Freifeldaudiometrie einen Schall (Hörreiz) und informiert den Arzt oder Hörakustiker, sobald er diesen wahrnimmt oder als unangenehm empfindet. Die objektive Audiometrie findet ohne die Hilfe des Patienten statt, sondern auf der Basis von physiologischen Signalen. In der Regel genügt eine Auswertung der objektiven Audiometrie nicht aus, um eine aussagekräftige Diagnose zu stellen.
Subjektive Audiometrie:
Weber-Test
Rinne-Test
Gellé-Versuch
Bing-Test
Audiogramm
Tonaudiogramm
Stimmgabelversuch
Vertäubung
Carhart-Test
Hörweitenprüfung
Lüscher-Test
Sisi-Test
Fowler-Test
Objektive Audiometrie:
Tympanometrie
Hirnstammaudiometrie
Elektrische Reaktionsaudiometrie