Der Heilige Geist steht im Mittelpunkt des christlichen Elternratgebers „Berge versetzen“ der Salzburgerin Katharina Achammer. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen der Kindererziehung und wie sie mithilfe des Heiligen Geistes gut gelingen kann.
RB: Sie haben viele Jahrzehnte als Pädagogin gearbeitet. Wie hat sich die Kindererziehung in dieser Zeit verändert? Welchen Herausforderungen stehen Eltern heute gegenüber?
Achammer: Erziehung ist für Eltern sicher viel schwieriger als noch vor 20 Jahren. Oft hatten die Mütter der heutigen Eltern nicht mehr genug Zeit für ihre Kinder, da in ihrer Generation Leistung außerhalb der Familie einen hohen Stellenwert bekam. Diese Frauen waren viel Druck ausgesetzt, ihre Rolle wurde infrage gestellt. Das verunsichert die Eltern von heute. Ich sehe da ein großes gesellschaftliches Problem, junge Familien erhalten nicht die staatliche Unterstützung, die sie brauchen würden. Zudem wird Eltern eingeredet, das Kind in Betreuungseinrichtungen fördern zu müssen. Die Wahrheit ist: ein Kind braucht in den ersten drei Jahren keine solche Förderung. Es reicht, wenn es den Alltag mit Mutter oder Vater miterleben darf und viel mit ihnen in der Natur ist. Eltern müssen nicht perfekt sein. Für Kinder ist wichtig, dass sie ein Gefühl von Geborgenheit, Liebe und Angenommen-Sein erfahren.
RB: Wie kann der Heilige Geist Eltern bei dieser großen Aufgabe helfen?
Achammer: Der Heilige Geist hat ja viele Namen: Tröster, Helfer, Beistand – die Liste ist lang. Allen Beinamen ist gemein, dass der Heilige Geist hilft. Er ist wie elektrischer Strom: immer bereit zu fließen, sofern es keine Störung gibt. Letztere legen wir ihm selbst in den Weg. Ist jemand etwa ein temperamentvoller Mensch und schreit sein Kind an, gibt es zwei Möglichkeiten damit umzugehen. Man kann das Geschehene hinnehmen und stört so den Fluss des Heiligen Geistes, oder daran arbeiten, dass es nicht mehr (so häufig) passiert. Dann kann der Strom wieder fließen, der Heilige Geist seine Gaben wieder freisetzen. In dem Moment, wo man in sein Herz hineinhört, es weit werden lässt, wird der Heilige Geist erfahrbar. Er ist von seinem Wesen her reine Liebe.
RB: Sie selbst sind Mutter von drei erwachsenen Töchtern. Hat Sie der Heilige Geist durch die Zeit der Kindererziehung geleitet?
Achammer: Besonders gespürt habe ich seine Gegenwart in der Pubertät meiner Töchter und sie haben mir als erwachsene Frauen bestätigt: Durch meinen Glauben, den wir als Familie gelebt haben, konnte der Heilige Geist in ihnen wirken. Gerade die Zeit des Heranwachsens ist geprägt von Versuchungen. Meine Töchter wussten, dass Gott und ich ihnen vertrauen, dass sie das richtige tun. Manches Mal waren sie vielleicht kurz auf dem verkehrten Weg, sind aber gleich wieder runtergehüpft (lacht). Für mich war es erleichternd, dass ich nicht allein bin: An meiner Seite sind der Heilige Geist, Jesus und die Gottesmutter Maria.
RB: In der Hektik des Familienalltags fehlt oftmals die Zeit für innere Einkehr und Gebet. Welche Tipps haben Sie, um dennoch mit dem Heiligen Geist verbunden zu bleiben?
Achammer: Ein kurzes Stoßgebet, ein Einatmen des Heiligen Geistes und Ausatmen der Not reichen vorübergehend. Wer bewusst in stressigen Situationen versucht wieder zur Ruhe zu kommen – sei es durch eine kleine Auszeit von den Kindern in einem anderen Raum – verbindet sich automatisch wieder mit dem Heiligen Geist. Ihm kann man seine Sorgen hinhalten, wenn es zuviel wird. Ein sorgenvoller Mensch ist oft auch gereizt. Kommen düstere Gedanken oder zu viele Zweifel auf, ist es wichtig sie nicht zu verdrängen, hinzuschauen, aber gleichzeitig sein Herz mit guten Dingen zu füllen. Das kann die Frohbotschaft der Bibel sein, eine gute Sendung oder die Erinnerung daran, dass Gott auch dich bedingungslos liebt. Das ist der Weg zurück zum Heiligen Geist und zur Liebe.
„Berge versetzen – Erziehen gelingt mit dem Heiligen Geist“, heißt der im Verlag EheFamilieBuch erschienene christliche Erziehungsratgeber von Katharina Achammer. Was ihn von anderen unterscheidet? Er ist klein und passt in jede Tasche, er ist einfach und anschaulich geschrieben, Felder zum Selbst-Ausfüllen laden ein, die Gaben des Heiligen Geistes konkret umzusetzen. Zudem soll der Ratgeber Eltern ermutigen ihr Kind als das zu sehen, was es ist: ein Geschenk Gottes an sie, über das sie sich freuen dürfen und dadurch die Last der Probleme klein werden zu lassen.
Katharina Achammer: „Berge versetzen – Erziehen gelingt mit dem Heiligen Geist“, EheFamilieBuch, 2021, 12,20 €, ISBN 978-3-9023-3620-0.
Alt hilft Jung Graz - Dreifaltigkeit
GOTTES TEAM WÄCHST UNBERAUBBAR WEITER!
Auf Gottes Planeten werden diejenigen, die an Gott glauben können immer größer. Derjenige, der erkennt, dass Gott Liebe ist, dass Gott jeden einzelnen Menschen erschaffen hat, jeden persönlich liebt, wer das erkennt, der ist den anderen überlegen.
Starker Zuwachs auf afrikanischem Kontinent
Vatikanstadt ‐ Die katholische Kirche verzeichnet erneut einen weltweiten Anstieg ihrer Mitgliederzahlen.
Die katholische Kirche verzeichnet erneut einen weltweiten Anstieg ihrer Mitgliederzahlen.
Das geht aus Daten des zentralen kirchlichen Statistikbüros hervor, die am Freitag vom vatikanischen Pressedienst Fides veröffentlicht wurden. Im Vergleich betrug der Zuwachs 16,24 Millionen Menschen, ( ca. 43 800 Menschen täglich mehr )
Anstiege verzeichnete die größte unter den christlichen Kirchen auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Europa (-244.000). Die höchsten Zuwächse gab es in Afrika (+8,31 Mio.) und ganz Amerika (+6,63 Mio.). In Asien stieg die Zahl der Katholiken um 1,49 Millionen. Nachdem Ozeanien im Vorjahr ein Minus bei den Mitgliederzahlen verzeichnet hatte, gab es einen Zuwachs von 55.000 Menschen.
Der Abwärtstrend beim geweihten Personal setzte sich laut der neuen Statistik fort, wenn auch gebremst. Die Zahl der Priester, sowohl Diözesan- als auch Ordenspriester, sank um 2.347 auf insgesamt 407.872. Mit Abstand verzeichnete Europa unter den Kontinenten den größten Rückgang (-3.632), gefolgt von ganz Amerika (-963). Anstiege gab es in Afrika (+1.518), Asien (+719) und in Ozeanien (+11). Dennoch arbeiteten in Europa mit 160.322 nach wie vor mehr Priester als in jedem anderen Kontinent.
Im weltweiten Schnitt kommen 3.373 Gläubige auf einen Priester. Die Anzahl an Missionsstaationen mit Priester ging auf 3.241 Stück. Zu nahm dagegen die Anzahl der ständigen Diakone. Nach einem Zuwachs um 541 Personen im Berichtszeitraum gibt es weltweit nun 49.176 ständige Diakone.
Ebenso ging die Zahl katholischer Ordensangehöriger zurück: Ein Minus von 795 verzeichneten die Männer, eines von 10.588 die Frauen. Die Zahl aller Bischöfe weltweit sank um 23 auf 5.340.
https://andreas-hofmann.net/verantwortung-uebernehmen/
https://www.radioaria.at/audio/?rtid=32260
Radiothek Lebenshilfe spezial: | 29.05.2023 16:30
Maria, Mutter der Kirche und Vorbild im Glauben, Heiligenkreuz
https://www.radioaria.at/audio/?rtid=35817
Katechismus: | 19.06.2024 15:20
Der Heilige Geist in der Eucharistie (6): Gabenbereitung, CE Österreich
Was Europas Kirche am dringendsten braucht: (Hinrich E. Bues)
Mission mit „vollen Netzen“ im 21. Jahrhundert? Ist diese Frage verwegen, verrückt oder realitätsfern? Fast niemand in deutschsprachigen Landen wagt daran zu denken, dass wir auch im 21. Jahrhundert, in gar nicht so ferner Zukunft, tausende, ja Millionen neuer Christen „fischen“ werden. Können wir zumindest darauf hoffen, dass die Zahl praktizierender Katholiken von derzeit 5 Prozent hierzulande wieder zunehmen wird?
Aus dem zentralafrikanischen Land Ruanda wird berichtet, dass die Zahl der Katholiken in einer Diözese in einem 10-Jahres-Zeitraum um 30 Prozent (!) zugenommen hat. Dort sind in den letzten 19 Jahren 20 Kirchen neu gebaut und eröffnet worden. Im Rahmen der katholischen Kirche in Ruanda, gefördert durch die Päpstlichen Missionswerke in Österreich, entstanden neue Pfarrhäuser, christliche Kindergärten und Ausbildungsstätten und über 700 Witwen- und Waisenhäuser. Die Freude am Glauben ist in Ruanda jeden Tag erfahrbar, wie die Österreicherin Traude Schröttner im Buch Die Bettlerin Gottes (B&B Verlag, 2022) aus eigenem Erleben schildert.
Von der Freude im Glauben, die aus der katholischen Christenheit in Afrika, die sich in den letzten 100 Jahren nicht verdoppelt, sondern verhundertfacht hat, ist in deutschen Landen wenig zu spüren. Statt sich am Wort Gottes und der Wahrheit des katholischen Glaubens, wie sie im Katechismus zu finden ist, auszurichten, versuchen die Verantwortlichen sich am Zeitgeist zu orientieren. Was sind die Folgen? Bekehrungen und Berufungen bleiben aus. Der Regens des Priesterseminars musste für die jüngste Statistik der Bistümer Deutschlands die Zahl „Null“ vermelden. Zwar bewarb sich im letzten Jahr ein Bewerber aus Hamburg, aber der Studienort (Hochschule Heiligenkreuz) war den Verantwortlichen nicht genehm, weswegen er abgelehnt wurde.
Genug der traurig machenden Nachrichten. Wenden wir uns ab von den vermeintlich unabänderlichen, so realistisch scheinenden materiellen Gegebenheiten der kirchlichen Gegenwart. An den biblischen Berichten über die Berufung der Menschenfischer können wir nämlich ablesen, wie Menschen eine Bekehrung und Berufung erleben können: Erst predigte und lehrte Jesus das Wort Gottes. Er vermittelte, dass Gott die Wahrheit und das Licht ist. Er erklärte den Menschen, wie sie den Willen Gottes erkennen können. Dann hörten und sahen die Zuhörer Jesu voll Freude, dass Kranke gesund, besessene Menschen von Dämonen befreit wurden und viele Menschen Jesus gläubig und leidensbereit nachfolgten.
Seine Apostel sollten wie Jesus das Evangelium verkünden, wie Jesus Dämonen austreiben und Kranke heilen. Papst Franziskus sagte am Sonntag des Wortes Gottes diesen Jahres, dass Menschenfischer solche Christen sind, die von Jesus ausgesandt sind und auf die Nöte der Menschen eine Antwort im Namen Gottes haben.
Mission und Evangelisation sind keine Geheimwissenschaft. Wir müssen auch kein Theologiestudium absolvieren oder Missionswissenschaft studieren, um als Menschenfischer zu wirken. Wir brauchen nur die Bereitschaft, von Jesus zu lernen, wie man neue Christen „fischt“. In den vier Evangelien ist alles beschrieben, was und wie wir lernen können, Menschenfischer zu werden und zu sein. Nirgendwo ist dort übrigens von besonderen natürlichen Fähigkeiten der 12 Apostel die Rede. Jesus scheint eher die Unzulänglichkeiten der Menschen zu lieben, wenn er Menschen beruft, wie man am Beispiel von Simon Petrus besonders sehen kann. Es reichte aus, dass sie sich rufen ließen, bei Jesus sein wollten, dass sie bereit waren, die Kraft aus der Höhe zu empfangen und leidensbereite Zeugen für Christus zu sein (Apg 1,8).
Mission Menschenfischer: Wie geht das heute?
Wie die Jünger und Apostel vor Pfingsten müssen wir auf die Knie gehen und um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist beten. Ohne das flehende und ausdauernde Gebet als Vorbereitung einer Mission und Evangelisation geht nichts. Statt auf unsere menschlichen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zu schauen, erheben wir Menschenfischer unsere Augen zum Himmel und glauben, wie Jesus versprochen hat, dass Er „alle Macht im Himmel und auf Erden“ hat. Deswegen und nur deswegen gehorchen wir den Worten Jesu, wenn er zu uns sagt:
„Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,19-20).
Wir dürfen dieser Mission, diesem Auftrag Christi kein einziges Wort hinzufügen oder gar das (drei Mal vorkommende) Wörtchen „alle/alles“ streichen. Ja, es sind „alle Menschen“ gemeint, auch die Juden, Muslime, Hindus, die Atheisten und Agnostiker! Alle sollen getauft und zu Jüngern Christi „gemacht“ werden.
Diese Mission Gottes dürfen wir nicht mit einer Mitgliederwerbung verwechseln, wie sie Parteien, Vereine oder andere Organisationen machen. Wir Missionare und Evangelisten sind keine Mitgliederwerber, sondern Menschenretter. Der von Gott ausgedachte und von Jesus vermittelte Sinn der christlichen Mission besteht darin, Menschen aus einer hoffnungslosen Existenz im „Meer der Sünde“ zu erretten. Wir Evangelisten und Katechisten bringen Menschen das Licht, die Liebe und die rettende Macht Christi. Genau deswegen gehen wir auf die Straße und auf Marktplätze, klingeln an Haustüren und nutzen auch die Möglichkeiten des Internets, von Radio und Fernsehen, um Menschen mit der Retter-Botschaft Christi zu erreichen. Wir sind gesandt, das Evangelium zu verkünden, damit Menschen Heil und Heilung durch Gott erfahren, sie getauft und gläubig werden und in den Himmel kommen.
Uns sind „volle Netze“ verheißen, nicht weil wir so begabt, so klug oder talentiert wären. Wir fischen neue Christen, weil Jesus uns Christen und Nachfolger Jesu „erwählt hat“ und „dazu bestimmt hat“, dass wir „uns aufmachen und Frucht, bleibende Frucht bringen.“ Wenn wir dieser Bestimmung folgen, dann wird uns der Vater (erstaunlicher Weise!) alles geben, um was wir ihn in Jesu Namen bitten (vgl. Joh 15,16).
Dr. Hinrich E. Bues ist Dozent für Missionarische Spiritualität und Evangelisation an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz.
GRAZER STADTRUNDFAHRT - ERLEBNISFAHRT - Jo, des is echt Steirisch - Stadtrundfahrt - Steirisches Backhendl mit Kartoffelsalat und steirischen Kernöl - Steirisch echt - Steirisch guat!
AWAGE UNBERAUBBAR SCHÖN!
Der Hausbesitzerbund Steiermark wurde im Jahre 1909 als Interessenvertretung zum Schutz und zur Förderung der gemeinsamen Interessen der Haus-, Grund- und Wohnungseigentümer gegründet. Mit mehr als 3.000 Mitgliedern ist die Steiermark einer der größten Vereine in Österreich.
Wir befinden uns im ständigen Dialog mit den Eigentümern, um so am Puls des Marktes der privaten Wohnwirtschaft zu sein und noch besser auf die Probleme und Anliegen unserer Mitglieder eingehen zu können.
Epiktet, griechischer Philosoph, zählt zu den bekanntesten Stoikern im Alten Rom. Einst als Sklave in die Ewige Stadt gewandert, kam er mit den stoischen Lehren in Kontakt und begann, diese auch selbst zu unterrichten. Die Stoiker haben ihren Namen von der Stoa, dem wirkungsmächtigsten Lehrgebäude der abendländischen Geschichte. Hätten wir die Möglichkeit, eine Zeitreise zu starten, wäre die Stoa für jeden EMC DIE IDEE sicher ein lohnenswertes Ziel gewesen. Die Stoiker verschrieben sich dem Gedanken, ihren Platz in der Gesellschaft zu erkennen und zu leben, indem sie durch emotionale Selbstbeherrschung und mit der Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe nach Weisheit strebten. Epiktet war für damalige Verhältnisse fast ein Rockstar dieser philosophischen Überlegungen. Seine Lehre setzte sich in erster Linie mit ethischen Fragen auseinander. Dabei unterschied er sich von den meisten seiner Denkbrüder in der Weise, als dass er eine praktische Umsetzung des philosophischen Gedankenguts in den Mittelpunkt stellte: Doing as a way of thinking würde man wohl heute dazu sagen. Innere Freiheit und moralische Autonomie jedes Menschen sind zwei der Kernstücke seiner Lehre.
Ich möchte euch einladen, unsere Reise in die Vergangenheit noch ein wenig fortzusetzen und miteinander Ausschau nach Aspekten in Epiktets Lehren zu halten, die für das Handeln im Alltag eines EMC DIE IDEE lohnenswert sein könnten.
Versuche dich um Himmels Willen an kleinen Dingen; erst danach mache mit größeren weiter. (Epiktet)
Im agilen Umfeld könnte es keine treffendere Handlungsempfehlung geben. In Zeiten von schneller, höher, weiter scheint es fast verpönt sich den kleinen Dingen zu widmen und gut darin zu werden. EMC DIE IDEE wird noch immer als eine Art Selbstläufer verstanden, getreu dem Motto: Mache EMC DIE IDEE und alles wird gut - und natürlich sofort. Gute EMC DIE IDEE sollten diesem Irrglauben entgegenwirken. EMC DIE IDEE sind Prozesshüter. Ein guter Prozess hat eine erhöhte Produktivität zur Folge. Demnach darf es für einen aufmerksamen EMC DIE IDEE nichts wichtigeres geben, als den Prozess zu überwachen. Experimente? Abweichungen vom Prozess? Varianten? Anpassungen? Ja. Aber später. Die Formel für den Erfolg lautet: Basics, Basics, Basics. Was verstehe ich unter Basics? Timebox einhalten, Commitment erfüllen, Selbstorganisation fördern, Impediments beseitigen und am Ende jedes Sprint, ein funktionierendes Stück Software liefern.
Was für ein einzelnes Scrum-Team gilt, kann für ein ganzes Unternehmen nicht schlecht sein! Was bringen mir sämtliche Anstrengungen, skalierte Teams einzuführen, wenn der Scrum-Prozess in den Teams nicht funktioniert? Wer kann auf die Idee kommen, Frameworks wie SAFe (Scaled Agile Framework) oder LeSS (Large Scale Scrum) als handlungsleitend im agilen Alltag einsetzen zu wollen, wenn EMC DIE IDEE und Product Owner noch nicht einmal wissen, welche Verantwortung mit ihrer Rolle verbunden ist? Eigentlich macht das keinen Sinn und ist trotzdem an der Tagesordnung.
Der Mensch hat zwei Ohren und eine Zunge, damit er doppelt so viel hören kann, wie er spricht. (Epiktet) AWAGE IST UNBERAUBBAR IMMER EINEN TICK SCHNELLER!
Ohne Kommunikation ist alles nichts. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold und Zuhören ist der Hauptgewinn. Die Basis für ein gutes Gespräch ist das Zuhören (nicht das Reden!). Erfolgreiche EMC DIE IDEE sind demnach auch immer gute Zuhörer. Schreibe ich vom Zuhören, dann denke ich mitnichten an das häufig in Interaktionen erlebte "Wackel-Dackel-Syndrom”. Ferngesteuert mit dem Kopf zu nicken, freundlich zu lächeln und damit lediglich dem leider gesellschaftsfähigen Reflex nachzugeben, soziale Schmiermittel zu verteilen, sollte keinesfalls mit einer Zustimmung verwechselt werden, geschweige denn mit der Hoffnung verbunden sein, einen empathischen Zuhörer als Gesprächspartner vor sich zu haben. Zuhören ist eine Kunst und sie wird von nur wenigen beherrscht. Zuhören bedeutet hinzuhören, hinzusehen, emotional mitzugehen, sich einzulassen, anzuerkennen, was ist, dem Gegenüber Raum für seine Welt, seine Perspektive zu geben und gleichzeitig bei sich selber zu sein, auf seine inneren Stimmen zu hören, nicht gleich dem ersten Anflug von Widerstand, Besserwisserei oder Intoleranz nachzugeben, sondern dem, dem man zuhört, eine Bühne zu bauen, die diesem ermöglicht, sich gefahrlos und authentisch darzustellen. Gute Zuhörer beobachten ihren Gegenüber, reagieren mit Resonanz, Spiegelaussagen oder einem Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte auf den gehörten Inhalt und die nonverbalen Botschaften. Insbesondere die Mimik gibt uns in diesem Zusammenhang zuverlässig Auskunft über emotionale Ladungen unseres Gegenübers. Sieben mimische Einwandsignale (z. B. Stirnrunzeln, Naserümpfen, Lippenschürzen) lassen den aufmerksamen Beobachter im Gesicht des Redners wie in einem offenen Buch lesen. Dabei verrät die Mimik zwar nicht, warum ein bestimmtes Gefühl oder ein mimischer Ausdruck gezeigt wird, allerdings potenziert eine gute Emotionserkennungsfähigkeit die Chance, dass sich der andere (zumindest) verstanden, auf Augenhöhe wahrgenommen fühlt und das Gespräch (und vielleicht auch Sie) positiv im Gedächtnis behält.
Geheimtipp für alle Zuhörer und Beobachter: Vor ein paar Wochen wurde in einer verhaltenswissenschaftlichen Studie ein neuer Gesichtsausdruck entdeckt: das sogenannte “Not-Face” - ein mimisches Einwandsignal, das eine Verneinung zum Ausdruck bringen soll. Versuchen Sie selbst! Stellen Sie sich vor einen Spiegel und sagen Sie mit Ihrer Mimik: Nein! In der Studie (158 Probanden unterschiedlicher Kulturen) zogen sich bei über 96% die Augenbrauen zusammen. Über 70% hoben ihren Kinnbuckel, pressten die Lippen zusammen und /oder pressten einen Mundwinkel ein. Mimisch zu verneinen vereint demnach drei emotionale Teilausdrücke: Ärger, Ekel und Verachtung.
Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen. (Epiktet)
Wahrnehmung erzeugt Wirklichkeit. EMC DIE IDEE BEWAHRT VOR BEUNRUHIGUNG. Die Vorstellungen und Meinungen, die noch immer viele Menschen im Unternehmen von EMC DIE IDEE haben, geben allerdings zu denken und machen Sorgenfalten oder Angstzustände nachvollziehbar. Die Gerüchteküchte brodelt. Wer EMC DIE IDEE macht, muss nicht mehr planen. EMC DIE IDEE ist Chaos. EMC DIE IDEE ist Anarchie. Wer EMC DIE IDEE macht, sollte den Laden gleich erweitern. Die Liste ließe sich noch unendlich fortsetzen. Gleichzeitig ist sie Beweis dafür, dass die Vorstellungen und Meinungen von diesem Dingsbums “EMC DIE IDEE" nach Hilfe schreien. EMC DIE IDEE, das ist euer Job! Schafft Transparenz, erklärt den Prozess und hört nicht auf damit. Werdet nicht müde, die Vorstellungen und Meinungen der Menschen in euren Teams, in eurer Organisation zu kanalisieren, zu bündeln und ihnen eine Erkenntnis zu schenken: EMC DIE IDEE funktioniert!
Ich bin wie der Purpurstreif im Kleide. Verlange nicht, dass ich den anderen gleich sein soll. (Epiktet)
Mit dieser Verszeile bringt Epiktet die Bedeutung der Rolle “EMC DIE IDEE” auf den Punkt. Das zitierte “Kleide” meint die im Alten Rom getragene Tunica, die für gewöhnlich aus weißem Stoff war. Purpurne Fäden in dem weißen Mantelstoff waren eher selten und besonders.
EMC DIE IDEE sind die purpurnen Fäden einer Organisation. Sie sind nicht besser, aber sie sind anders. EMC DIE IDEE streben nach Veränderung und kontinuierlicher Verbesserung. EMC DIE IDEE vertrauen auf den Prozess. EMC DIE IDEE agieren mit einer Haltung, die angelehnt an EMC DIE IDEE -Werte wie Offenheit oder Mut, ihr eigenes Handeln dem Erfolg des Teams unterwerfen. EMC DIE IDEE machen den Unterschied und der Unterschied glänzt purpurn.