Von Hannah Arendt

zu Rosa Luxemburg

Keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich . Eintritt frei.

In Kooperation mit "25-Jahre Bildungsstätte Frauenhetz", Rosa Luxemburg-Institut (RLI), und Verein für interdisziplinäre Forschung und Praxis (ViF), alle in Wien, und der Hannah Arendt Gesellschaft (HAG), Köln


Hannah Arendt

(von Irene Trawöger, Mischtechnik)

Rosa Luxemburg

(von Christine Vogelsang, Acryl auf Leinwand & Originalzitat)

Veranstaltungen am 4., 8., 9., 10. und 12. Oktober 2018

An welche Denkansätze Hannah Arendts und Rosa Luxemburgs können wir heute anknüpfen, um die globale Situation und Weltlage zu verstehen und Perspektiven zu entwickeln?

Beim Festival 2017 hat Ivana Perica einen Lesekreis zu Hannah Arendt durchgeführt.

Donnerstag, 4. Oktober 2018, um 20:00 Uhr

Café Benno, Alser Straße 67 (Ecke Bennogasse), 1080 Wien


Ivana PERICA: Lesekreis und Diskussion zu Rosa Luxemburgs

"Sozialreform oder Revolution?" (1899) :

Durch Rote Rosa´s Brille die Gegenwart sichten





Lese-TiPPs

• (Aufsatz von Rosa Luxemburg:) "Sozialreform oder Revolution" (1899)
• (Über den Begründer des "Revisionismusstreit":) Eduard_Bernstein
Perica RL Sozialreform FINAL NdPhil 4.10.2018.pdf

Montag, 8. Oktober 2018, 18:30 Uhr

Café Schopenhauer, Staudgasse 1 (Ecke Schopenhauerstrasse), 1180 Wien

Rosa Luxemburg: Von der Ikone zur Person

Warum Hannah Arendt Rosa Luxemburg schätzte

Philosophisches Café mit Berichten, Lesung, Dialog, Zeitzeuginnen-Interview, Diskussion

Maja TSCHOLADZE2. Vorsitzende der HAG


Maja Tcholadze - ABSTRACT - Die Wahrnehmung von Rosa Luxemburg Beispiel Georgien # lektoriert.pdf

NdPhil 8.10.2018 Matthaei & Tscholadze 30.9.18 NEU Ankündigungstext.pdf

Simone MATTHAEI und Maja TSCHOLADZE (Georgien) treten mit Ihnen in Dialog zu zwei Fragen:

# Wie wurde und wird Rosa Luxemburg als Person und Denkerin in der ehemaligen Sowjetunion wahrgenommen, und welche Bedeutung hat das heute (am Beispiel Georgiens)

# Über Freiheit: Warum schätzte Hannah Arendt Rosa Luxemburg

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Denken ist gefährlich“, hat Hannah Arendt viele Jahre nach Rosa Luxemburgs Ermordung geschrieben. Das kann man auch als einen Kommentar zum Leben von Rosa Luxemburg verstehen.

Lese-TiPPs zu Hannah Arendt, Politische Philosophie


Hannah Arendt: Die Freiheit, frei zu sein. Deutsche Erstausgabe (aus dem Nachlass) 2018, dtv-Verlag , Spiegel-Bestseller.
• Eine Rezension zeigt den Zusammenhang zum aktuellen Gedenkjahr zur "1967/68er Bewegung".
Beim Festival 2017 hat Simone Matthaei über Hannah Arendt als Frau in der Öffentlichkeit vorgetragen. 1. Vorsitzende der HAG

Matthaei zu Hannah Arendt & Rosa Luxemburg # NdPhil 8.10.2018 um 18 h.pdf

In Kooperation mit "25-Jahre Bildungsstätte Frauenhetz" und mit der Hannah Arendt Gesellschaft (HAG), Köln


"Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche. Mensch sein heißt sein ganzes Leben »auf des Schicksals große Waage« freudig hinwerfen, wenns sein muß, sich zugleich aber an jedem hellen Tag und jeder schönen Wolke freuen, ach ich weiß keine Rezepte zu schreiben, wie man Mensch sein soll, ich weiß nur, wie mans ist und Du wußtest es auch immer, wenn wir einige Stunden zusammen im Südender Feld spazierengingen und auf dem Getreide roter Abendschein lag. Die Welt ist so schön bei allem Graus und wäre noch schöner, wenn es keine Schwächlinge und Feiglinge auf ihr gäbe. Komm, Du kriegst doch noch einen Kuß , weil Du doch ein ehrlicher kleiner Kerl bist."

( Rosa Luxemburg an Mathilde Wurm am 28. Dezember 1916 aus der Festung Wronke)

Buch-Tipps

• Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis Taschenbuch, Anaconda Verlag 2017 (oder andere Ausgaben).
• M. Maurer (Hg.): Rosa Luxemburg: "Ich bin ein Land der unbeschränkten Möglichkeiten", Wien 1999.

KUNST:

Dienstag, 9. Oktober 2018, um 19:30 Uhr

Salon​ ​Schönherr​ ​- Severingasse 5 /7, 1090 Wien

Holde NAUMANN und Gabriele HÜTTER

auf dem Cello begleitet von Mark PETERS


Szenische LESUNG aus

Privaten Schriften Rosa Luxemburgs


Anschließend Diskussion und Buffet


Für Buffet und KünstlerInnengagen ist ein Kostenbeitrag erwünscht.










Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:30 h

Trautlind Klara SCHAERR (Bremen)

Philosophisches Café - Vortrag und Diskussion

Rosa Luxemburgs Kampf für Frieden, Frauenrechte und Ästhetik


Lese-TiPP

Trautlind Klara SCHÄRR:

"Rosa Luxemburg: Mit Hirn und Herz gegen Imperialismus, Militarismus und Krieg",

in: M. Maurer (Hg.): Rosa Luxemburg: "Ich bin ein Land der unbeschränkten Möglichkeiten", Wien 1999

Schaerr +zu Rosa Luxemburg NdPhil 10.10.2018 aus googl bearb#19-30h.pdf


Jüngere Menschen kennen Rosa Luxemburg oft gar nicht mehr.

Daher erläutert ein Video auf dem für das Festival 2018 neu eingerichteten youtube-Kanal der Philosophischen Praxis die Frage:

WER IST ROSA LUXEMBURG?" (Video, 15 Min.)

(Interview anläßlich der 1. österreichischen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Wien, am 3. März 2018)

Lese-TiPP

Allgemeinverständlich und als Grundlage zum Beispiel für vorwissenschaftliche Arbeiten sehr gut geeignet:

herausgegeben von Margarete Maurer

Arbeitspapiere aus dem RLI , Band 7, Wien 1999, Verlag: Verein für interdisziplinäre Forschung und Praxis / RLI-Verlag


AutorInnen:

Cornelia Krauß, Michael Pröbsting, Trautlind Klara Schärr, Wladi Tietze, Sonja Volkmann-Schluck und Margarete Maurer

Die AutorInnen treten mit eigenen Thesen dem bisherigen Bild Rosa Luxemburgs entgegen. Dabei gehen sie aus von brieflichen Dokumenten, journalistischen Arbeiten und dem wissenschaftlichen Werk der konsequenten Demokratin.

Internationale Tagungen zu Rosa Luxemburg veranstaltet auch die parteiunabhängige Internationale Rosa Luxemburg-Gesellschaft

ZEIT: Freitag, 12. Oktober 2018, um 19:00 Uhr

ORT: Kulturzentrum im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Veranstaltung in Kooperation mit "25-Jahre Bildungsstätte Frauenhetz"

Manuela MAIER

Hannah Arendt´s "Banalität des Bösen"

Der Gerichtsprozess gegen den NS-Mann Adolf Eichmann neu interpretiert

Thesen einer Nachgeborenen

Adolf Eichmann gilt international als einer der Hauptverantwortlichen für die »Endlösung« der "Judenfrage" in Europa: er leitete verantwortlich die organisierte Vernichtung von an die sechs Millionen jüdischer BürgerInnen und Bürger in ganz Europa. Fühlte er Schuld, zeigte er Reue? Nahm er seine Verantwortung an? Oder zeigte er sich als das Monster, als das ihn die Welt sah? Hannah Arendt beobachtete den Gerichtsprozess. Sie wollte verstehen: woher kommt dies Böse? Ihr Ergebnis erschreckte sie selbst. Die Studentin Manuela Denise MAIER stellt dazu Fragen aus heutiger Sicht und zieht Schlussfolgerungen...


Lese- und Video-Tipp

• Buch: Hannah Arendt: Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen, Piper-Verlag 2011

• Video: Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus



Veranstaltung in Kooperation mit dem Bildungszentrum Frauenhetz​

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