Wir vom Arbeitskreis Heimat der Gemeinde Zolling haben Freude daran, die Geschichte und Kultur unserer Orte lebendig zu halten. Uns verbindet die Neugier auf alles, was die Gemeinde Zolling geprägt hat – von alten Geschichten und Fotografien bis hin zu historischen Funden und persönlichen Erinnerungen.
Was uns antreibt
Der Arbeitskreis Heimat der Gemeinde Zolling möchte diese historischen Schätze nicht nur bewahren, sondern auch teilen. Deshalb sammeln, dokumentieren und erzählen wir Geschichte, um die Heimatgeschichte von Zolling für Jung und Alt erlebbar zu machen.
Wie wir arbeiten
Der AK Heimat Gemeinde Zolling ist ein offenes, ehrenamtlich tätiges Team. Jede und jeder kann sich einbringen – mit Ideen, Erinnerungen oder dem Interesse an der Ortsgeschichte der Gemeinde Zolling. Ziel unserer Arbeit ist es, historisches Wissen zugänglich zu machen und das Bewusstsein für die gemeinsame Heimat zu stärken.
Liebe Leser und Heimatinteressierte, auch wenn die Themen alt sind - unsere Seite ist noch jung.
Wir sind im Aufbau und aktualisieren und erweitern ständig.
Ortsgeschichte
Aktuelle Themenbereiche
Die Ausstellung mit Fundstücken aus und um Zolling zeigt bis Juni 2026 die reiche historische Vergangenheit unserer Heimat.
Foto: Landratsamt Freising
Foto: Elisabeth Obermeier
Foto: Elisabeth Obermeier
Manuela Flohr, 2026
Heimatgeschichte im Landkreis Landshut erleben
Der Besuch im Geschichtsboden vermittelte nicht nur historische Fakten, sondern machte deutlich, wie wichtig Heimatpflege, Erinnerungskultur und regionale Identität sind. Besonders die Entwicklung von Vatersdorf und Buch am Erlbach wurde anschaulich dargestellt.
Für den AK Heimat Zolling war die Exkursion eine wertvolle Inspiration für die eigene Arbeit in der Heimatforschung und Geschichtsvermittlung.
Am 07. Februar 2026 besuchte der Arbeitskreis Heimat (AK Heimat) der Gemeinde Zolling den
Geschichtsboden in Vatersdorf bei Buch am Erlbach (Landkreis Landshut). Die Exkursion bot den
Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in die Regionalgeschichte des Erlbachtals und
zeigte, wie moderne Geschichtsvermittlung heute aussehen kann.
Die räumliche Nähe zwischen Zolling und Vatersdorf (ca. 35 km) führt dabei immer wieder zu
geschichtlichen Überschneidungen und gemeinsamen Entwicklungen. Umso spannender war es
für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bekannte Zusammenhänge aus einer neuen Perspektive
zu entdecken.
Geschichtsboden Vatersdorf: Wissensspeicher der regionalen Geschichte
Der Geschichtsboden in Vatersdorf ist ein einzigartiger Ort für Heimatforschung,
Regionalgeschichte und Kulturvermittlung in Niederbayern. Im Zentrum steht der sogenannte
Wissensspeicher, ein umfangreiches Archiv mit hunderten Ordnern, zahlreichen Publikationen und
über einer Million Bilddokumenten.
Durch die Verbindung von digitaler Ausstellung, interaktiven Elementen und klassischem Archiv
wird Geschichte im Geschichtsboden nicht nur bewahrt, sondern für Besucher lebendig erfahrbar
gemacht.
Hans Schneider – Heimatforscher aus Leidenschaft
Ein Höhepunkt des Besuch zur Geschichte des Erlbachtals war die Führung unter Hans Schneider. Er beantwortete Fragen ausführlich und geduldig.
Dabei beeindruckte nicht nur sein enormes Wissen, sondern auch seine ungebrochene Begeisterung: Trotz seines Alters spürt man bei Hans Schneider sofort, dass ihn seine Leidenschaft für Geschichte jung hält. Mit wachem Geist, Humor und großer Erzählfreude verstand er es, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen.
„Mich interessiert immer das Leben.“
Sein Leitsatz spiegelt sich in seiner Arbeit wider: Aus unzähligen Gesprächen und sorgfältiger Dokumentation entstanden seine bekannten „Hofgeschichten“, die heute eine einzigartige Quelle der Regionalforschung darstellen.
Der Lebensweg von Hans Schneider zeigt, wie eng Geschichte mit dem Alltag verbunden ist: Vom Bankkaufmann und Cafébetreiber entwickelte er sich zu einem Chronisten der Region. Oder anders gesagt: Während andere ein Bier zapften, sammelte er Geschichten – und bewahrte damit ein Stück Heimat.
Termine
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Arbeitskreis Heimat
Die Scheibenfibel, die wir zu unserem Zeichen gewählt haben, stammt aus dem 8. Jahrhundert – aus jener Epoche, in der viele unserer Ortsteile gegründet wurden und steht damit für die gemeinsame Herkunft unserer Gemeinde.
Das Stück ist nicht vollständig erhalten, ein Segment fehlt. Gerade dieser Bruch verweist auf eine Wahrheit der Geschichte: Nichts ist vollkommen, vieles ist vergänglich, und die Zeit hinterlässt ihre Spuren.
Im Zentrum des Musters erscheint ein Kreuz. Es weist über die christliche Deutung hinaus und symbolisiert zugleich die Ordnung der Welt, die Himmelsrichtungen und den Rhythmus der Jahreszeiten. Es ist Zeichen für Struktur und Orientierung, die den Menschen seit Jahrhunderten Halt geben.
Umrahmt wird es von stilisierten Efeublättern. Der Efeu gilt seit jeher als Sinnbild von Beständigkeit, Treue und Dauer. Er wächst unermüdlich, verankert sich fest und überdauert Generationen. Damit steht er für jene Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die auch unseren Arbeitskreis Heimat prägt – ein Sinnbild für unser Tun und für den Weg, den wir als Arbeitskreis gemeinsam beschreiten.
Der Arbeitskreis Heimat Zolling widmet sich dem Ziel, die kulturellen und geschichtlichen Schätze unserer Gemeinde sichtbar zu machen, zu erhalten und für zukünftige Generationen zugänglich zu machen.
Dabei folgen wir einem klaren Leitsatz:
Kulturgüter erkennen – erfassen – dokumentieren – bereitstellen.
Wir orientieren uns dabei an Artikel 3 der Bayerischen Verfassung, der die Bewahrung der Heimat als Aufgabe des Staates und seiner Glieder nennt:
Art. 3 Abs. 2 BV:„Der Staat schützt die natürlichen Lebensgrundlagen und die kulturelle Überlieferung. Er fördert die Heimatpflege.“
Der Arbeitskreis versteht sich als ehrenamtliche Initiative zur Stärkung des lokalen Bewusstseins und der kulturellen Bildung im Ort.
Er soll zur Identifikation mit Zolling und seinen Ortsteilen beitragen und als offenes Forum für Austausch, Erinnerung und Dokumentation dienen.