Weltweitinfo Nr. 9
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Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
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WRICB3019ICB EAC eurabicool 1.0 Software 11774 Jesus Christus 2020 Bleibe bewahrt davor ein "Menschentrottel" zu sein, höre auf Gottes Worte, Dankbarkeit in jeder Lebenslage bewahrt dich davor, ein "Menschentrottel" zu sein, dein und mein Verhalten soll auf liebevoller Art und Weise allen Menschen zu dienen. Natürlich versucht der Widersacher immer wieder aus uns einen "Menschentrottel" zu machen, Gottes Liebe bewahrt uns davor. Eirabicool, Eurabicool, Eurabcool, Erabcool sind Softwareprodukte, die teilweise im "Sprachensprechen" geschrieben wird, damit es nur Gott verstehen kann.
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Denn Gott, der Allmächtige, hat es nicht nötig, von jemandem verteidigt zu werden;
und er will auch nicht, dass sein Name benutzt wird, um die Menschen zu terrorisieren.
Es war ein historischer Moment: am 4. Februar 2019 haben
Papst Franziskus und der Kairoer Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb
in Abu Dhabi das „Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ unterzeichnet. Lesen Sie hier den Text in offizieller deutscher Übersetzung.
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VORWORT
Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen, den man unterstützt und liebt. Aus dem Glauben an Gott, der das Universum, die Geschöpfe und alle Menschen – aufgrund seines Erbarmens – mit gleicher Würde erschaffen hat, ist der Gläubige gerufen, diese menschliche Brüderlichkeit zum Ausdruck zu bringen, indem er die Schöpfung und das ganze Universum bewahrt und jeden Menschen unterstützt, besonders die am meisten Bedürftigen und die Ärmsten.
Ausgehend von diesem transzendenten Wert haben wir uns in verschiedenen Begegnungen, die von einer Atmosphäre der Brüderlichkeit und Freundschaft geprägt waren, über die Freuden, Leiden und Probleme der heutigen Welt im Hinblick auf den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, die Errungenschaften in der Medizin, das digitale Zeitalter, die Massenmedien und Kommunikationsmittel ausgetauscht; über die Armut, die kriegerischen Auseinandersetzungen und das Leiden so vieler Brüder und Schwestern in verschiedenen Teilen der Welt, die hervorgerufen werden durch Wettrüsten, soziale Ungerechtigkeit, Korruption, Ungleichheit, moralischen Verfall, Terrorismus, Diskriminierung, Extremismus und viele weitere Ursachen.
Aus diesem brüderlichen und aufrichtigen Austausch, den wir hatten, und aus der Begegnung voller Hoffnung auf eine strahlende Zukunft für alle Menschen, entstand die Idee dieses »Dokuments über die Brüderlichkeit aller Menschen«. Das Dokument ist aufrichtig und sorgfältig durchdacht und soll eine gemeinsame Erklärung guten und aufrichtigen Willens sein, so dass es alle, die in ihren Herzen den Glauben an Gott und den Glauben an die Brüderlichkeit aller Menschen tragen, einlädt, sich zusammenzutun und gemeinsam daran zu arbeiten, und dass das Dokument so für die jungen Generationen zu einem Leitfaden einer Kultur des gegenseitigen Respekts wird, im Verständnis der großen göttlichen Gnade, die alle Menschen zu Brüdern macht.
DOKUMENT
Im Namen Gottes, der alle Menschen mit gleichen Rechten, gleichen Pflichten und gleicher Würde geschaffen hat und der sie dazu berufen hat, als Brüder und Schwestern miteinander zusammenzuleben, die Erde zu bevölkern und auf ihr die Werte des Guten, der Liebe und des Friedens zu verbreiten.
Im Namen der unschuldigen menschlichen Seele, die zu töten Gott verboten hat, wenn er sagt, dass jeder, der einen Menschen ermordet, so ist, als hätte er die ganze Menschheit getötet, und dass jeder, der einen Menschen rettet, so ist, als hätte er die ganze Menschheit gerettet.
Im Namen der Armen, Notleidenden, Bedürftigen und Ausgegrenzten, denen beizustehen nach Gottes Gebot alle verpflichtet sind, insbesondere alle vermögenden und wohlhabenden Menschen.
Im Namen der Waisen, Witwen, Flüchtlinge und aller, die aus ihren Häusern und Heimatländern vertrieben wurden, aller Opfer von Krieg, Verfolgung und Ungerechtigkeit; im Namen aller Schwachen, aller in Angst lebenden Menschen, der Kriegsgefangenen und der Gefolterten überall auf der Welt, ohne irgendeinen Unterschied.
Im Namen der Völker, die der Sicherheit, des Friedens und des gemeinsamen Zusammenlebens entbehren und Opfer von Zerstörung, Niedergang und Krieg wurden.
Im Namen der »Brüderlichkeit aller Menschen«, die alle umfasst, vereint und gleich macht an Würde.
Im Namen dieser Brüderlichkeit, welche durch die politischen Bestrebungen von Integralismus und Spaltung sowie durch maßlos gewinnorientierte Systeme und abscheuliche ideologische Tendenzen, die die Handlungen und Schicksale der Menschen manipulieren, entzweit wird.
Im Namen der Freiheit, die Gott allen Menschen geschenkt hat, als er sie frei geschaffen und mit dieser besonderen Würde auszeichnet hat.
Im Namen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit, den Grundlagen des Wohlstands und den Eckpfeilern des Glaubens.
Im Namen aller Menschen guten Willens an allen Orten der Welt.
Im Namen Gottes und all dieser erklären Al-Azhar al-Sharif – mit den Muslimen von Ost und West – und die Katholische Kirche – mit den Katholiken von Ost und West – gemeinsam, dass sie die Kultur des Dialogs als Weg, die allgemeine Zusammenarbeit als Verhaltensregel und das gegenseitige Verständnis als Methode und Maßstab annehmen wollen.
Wir – die wir an Gott und an die endgültige Begegnung mit ihm und an sein Gericht glauben – verlangen ausgehend von unserer religiösen und moralischen Verantwortung mit diesem Dokument von uns selbst und den leitenden Persönlichkeiten in der Welt, von den Architekten der internationalen Politik und der globalen Wirtschaft, ein ernsthaftes Engagement zur Verbreitung einer Kultur der Toleranz, des Zusammenlebens und des Friedens; ein schnellstmögliches Eingreifen, um das Vergießen von unschuldigem Blut zu stoppen und Kriegen, Konflikten, Umweltzerstörung und dem kulturellen und moralischen Niedergang, den die Welt derzeit erlebt, ein Ende zu setzen.
Wir rufen die Intellektuellen, die Philosophen, die Vertreter der Religionen, die Künstler, die Medienleute und die Kulturschaffenden in der ganzen Welt auf, die Werte des Friedens, der Gerechtigkeit, des Guten, der Schönheit, der menschlichen Brüderlichkeit und des gemeinsamen Zusammenlebens wiederzuentdecken, um die Bedeutung dieser Werte als Rettungsanker für alle deutlich zu machen und sie möglichst überall zu verbreiten.
Ausgehend von einer tiefen Reflexion über unsere gegenwärtige Realität, in Achtung vor ihren Erfolgen und im Miterleben ihrer Leiden, ihrer Unglücke und Katastrophen, kommt diese Erklärung zu der Überzeugung, dass Hauptursachen für die Krise der modernen Welt ein betäubtes menschliches Gewissen und eine Entfremdung von religiösen Werten sowie die Dominanz von Individualismus und materialistischen Philosophien ist, die den Menschen vergöttlichen und weltliche wie auch materielle Werte an die Stelle der höchsten und transzendenten Prinzipien setzen.
In Anerkennung der positiven Entwicklung, die unsere moderne Zivilisation in den Bereichen der Wissenschaft, der Technologie, der Medizin, der Industrie und des Wohlstands insbesondere in den entwickelten Ländern genommen hat, betonen wir, dass mit diesen großen und geschätzten historischen Fortschritten auch ein Verfall der Ethik, die internationales Handeln prägt, sowie eine Schwächung der geistlichen Werte und des Verantwortungsbewusstseins einhergeht. All dies trägt dazu bei, dass sich ein allgemeines Gefühl von Frustration, Einsamkeit und Verzweiflung ausbreitet, das viele dazu bringt, entweder in den Strudel des atheistischen und agnostischen Extremismus oder in einen religiösen Integralismus, Extremismus und blinden Fundamentalismus zu verfallen und so andere Menschen dazu führt, sich Formen der Abhängigkeit und der individuellen und kollektiven Selbstzerstörung zu ergeben.
Die Geschichte macht deutlich, dass religiöser wie nationaler Extremismus und Intoleranz in der Welt, sowohl im Westen als auch im Osten, etwas hervorgerufen haben, was man als Anzeichen eines »stückweisen Dritten Weltkriegs« bezeichnen könnte, Anzeichen, die in verschiedenen Teilen der Welt und unter verschiedenen tragischen Bedingungen bereits ihr grausames Gesicht gezeigt haben; Situationen, von denen nicht genau bekannt ist, wie viele Opfer, Witwen und Waisen sie hervorgebracht haben. Darüber hinaus gibt es andere Bereiche, die dabei sind, sich zum Schauplatz neuer Konflikte zu entwickeln, in denen es Spannungsherde und Anhäufungen von Waffen und Munition gibt, und zwar in einer global von Unsicherheit, Enttäuschung, Zukunftsangst und von kurzsichtigen wirtschaftlichen Interessen geprägten Situation.
Wir bekräftigen auch, dass die heftigen politischen Krisen, die Ungerechtigkeit und das Fehlen einer gerechten Verteilung der natürlichen Ressourcen – von denen nur eine Minderheit Reicher auf Kosten der Mehrheit der Erdbevölkerung profitiert – eine enorme Anzahl an Kranken, Bedürftigen und Toten hervorgebracht haben und weiterhin hervorrufen und tödliche Krisen verursachen, denen mehrere Länder ausgesetzt sind, trotz des natürlichen Reichtums und der Ressourcen der jungen Generationen, die sie kennzeichnen. Angesichts dieser Krisen, die dazu führen, dass Millionen von Kindern an Hunger sterben, die aufgrund von Armut und Unterernährung bereits bis auf die Knochen abgemagert sind, herrscht ein inakzeptables internationales Schweigen.
In diesem Zusammenhang wird deutlich, wie wichtig die Familie als grundlegender Kern der Gesellschaft und der Menschheit ist, um Kinder zur Welt zu bringen, aufzuziehen, heranzubilden und ihnen eine solide Moral und familiären Schutz zu bieten. Die Institution der Familie anzugreifen, sie zu verachten oder an der Bedeutung ihrer Rolle zu zweifeln, ist eines der gefährlichsten Übel unserer Zeit.
Wir bestätigen auch die Wichtigkeit des Wiedererwachens des Sinns für das Religiöse und der Notwendigkeit, ihn in den Herzen der neuen Generationen durch die gesunde Erziehung und die Annahme der moralischen Werte und der rechten religiösen Lehren wiederzubeleben, um den individualistischen, egoistischen, konfliktbeladene Tendenzen, dem Radikalismus und dem blinden Extremismus in all seinen Formen und Erscheinungen entgegenzutreten.
Das erste und wichtigste Ziel der Religionen ist es, an Gott zu glauben, ihn zu ehren und alle Menschen dazu aufzurufen zu glauben, dass dieses Universum von einem Gott abhängig ist, der es führt, der der Schöpfer ist, der uns mit seiner göttlichen Weisheit geformt hat und uns die Gabe des Lebens geschenkt hat, um sie zu behüten. Niemand hat das Recht, diese Gabe wegzunehmen, zu bedrohen oder nach seinem Gutdünken zu manipulieren. Im Gegenteil müssen alle diese Gabe des Lebens von ihrem Anfang bis zu ihrem natürlichen Tod zu bewahren. Deshalb verurteilen wir alle Praktiken, die das Leben bedrohen, wie die Genozide, die terroristischen Akte, die Zwangsumsiedlungen, den Handel mit menschlichen Organen, die Abtreibung und die Euthanasie sowie die politischen Handlungsweisen, die all dies unterstützen.
Ebenso erklären wir mit Festigkeit, dass die Religionen niemals zum Krieg aufwiegeln und keine Gefühle des Hasses, der Feindseligkeit, des Extremismus wecken und auch nicht zur Gewalt oder zum Blutvergießen auffordern. Diese Verhängnisse sind Frucht der Abweichung von den religiösen Lehren, der politischen Nutzung der Religionen und auch der Interpretationen von Gruppen von religiösen Verantwortungsträgern, die in gewissen Geschichtsepochen den Einfluss des religiösen Empfindens auf die Herzen der Menschen missbraucht haben: Die Gläubigen sollten dazu geführt werden, Dinge zu tun, die nichts mit der Wahrheit der Religion zu tun haben; sie sollten weltliche und kurzsichtige politische und wirtschaftliche Ziele verwirklichen.
Deshalb bitten wir alle aufzuhören, die Religionen zu instrumentalisieren, um Hass, Gewalt, Extremismus und blinden Fanatismus zu entfachen. Wir bitten, es zu unterlassen, den Namen Gottes zu benutzen, um Mord, Exil, Terrorismus und Unterdrückung zu rechtfertigen. Wir bitten darum aufgrund unseres gemeinsamen Glaubens an Gott, der die Menschen nicht erschaffen hat, damit sie getötet werden oder sich gegenseitig bekämpfen, und auch nicht, damit sie in ihrem Leben und in ihrer Existenz gequält und gedemütigt zu werden.
Denn Gott, der Allmächtige, hat es nicht nötig, von jemandem verteidigt zu werden;
und er will auch nicht, dass sein Name benutzt wird, um die Menschen zu terrorisieren.
Dieses Dokument bekräftigt im Einklang mit den vorausgehenden Internationalen Dokumenten, die die Wichtigkeit der Rolle der Religionen im Aufbau des weltweiten Friedens hervorgehoben haben, das Folgende:
• Die feste Überzeugung, dass die wahren Lehren der Religionen dazu einladen, in den Werten des Friedens verankert zu bleiben; dass sie dazu anregen, die Werte des gegenseitigen Kennens, der Brüderlichkeit aller Menschen und des allgemeinen Miteinanders zu vertreten; dass sie darauf hinwirken, dass die Weisheit, die Gerechtigkeit und die Nächstenliebe wiederhergestellt werden und der Sinn für die Religiosität unter den jungen Menschen wiedererweckt wird, um die neuen Generationen vor der Vorherrschaft des materialistischen Gedankenguts, vor der Gefahr der politischen Handlungsweisen der Gier nach maßlosem Gewinn und vor der Gleichgültigkeit zu schützen, die alle auf dem Gesetz der Kraft und nicht auf der Gesetzeskraft begründet sind.
• Die Freiheit ist ein Recht jedes Menschen: ein jeder genießt Bekenntnis-, Gedanken-, Meinungs-, und Handlungsfreiheit. Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie und Sprache entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist der Ursprung, aus dem sich das Recht auf Bekenntnisfreiheit und auf die Freiheit, anders zu sein, ableitet. Deshalb wird der Umstand verurteilt, Menschen zu zwingen, eine bestimmte Religion oder eine gewisse Kultur anzunehmen wie auch einen kulturellen Lebensstil aufzuerlegen, den die anderen nicht akzeptieren.
• Die Gerechtigkeit, die auf der Barmherzigkeit gründet, ist der Weg, der beschritten werden muss, um zu einem würdigen Leben zu gelangen, auf das jeder Mensch Anspruch hat.
• Der Dialog, die Verständigung, die Verbreitung der Kultur der Toleranz, der Annahme des Anderen und des Zusammenlebens unter den Menschen würden beträchtlich dazu beitragen, viele wirtschaftliche, soziale, politische und umweltbezogene Probleme zu verringern, die einen großen Teil des Menschengeschlechts bedrängen.
• Der Dialog unter den Gläubigen bedeutet, sich im enormen Raum der gemeinsamen geistlichen, menschlichen und gesellschaftlichen Werte zu begegnen und diese zugunsten der höchsten moralischen Tugenden einzusetzen, die von den Religionen erweckt werden; er bedeutet auch, die unnützen Diskussionen zu vermeiden.
• Der Schutz der Gottesdienststätten – Tempel, Kirchen und Moscheen – ist eine von den Religionen, den menschlichen Werten, den Gesetzen und den internationalen Konventionen gewährleistete Verpflichtung. Jeder Versuch, die Gottesdienststätten anzugreifen oder sie durch Attentate oder Explosionen oder Zerstörungen zu bedrohen, ist eine Abweichung von den Lehren der Religionen sowie eine klare Verletzung des Völkerrechts.
• Der verdammenswerte Terrorismus, der die Sicherheit der Personen im Osten als auch im Westen, im Norden als auch im Süden bedroht und Panik, Angst und Schrecken sowie Pessimismus verbreitet, ist nicht der Religion geschuldet – auch wenn die Terroristen sie instrumentalisieren –, sondern den angehäuften falschen Interpretationen der religiösen Texte, den politischen Handlungsweisen des Hungers, der Armut, der Ungerechtigkeit, der Unterdrückung, der Anmaßung; deswegen ist es notwendig, die Unterstützung für die terroristischen Bewegungen durch Bereitstellung von Geldern, Waffen, Plänen oder Rechtfertigungen und auch durch die medizinische Versorgung einzustellen und all dies als internationale Verbrechen anzusehen, die die weltweite Sicherheit und Frieden bedrohen. Man muss einen derartigen Terrorismus in all seinen Formen und Erscheinungen verurteilen.
• Die Auffassung von Bürgerrecht fußt auf der Gleichheit der Rechte und Pflichten, unter deren Schutz alle die gleiche Gerechtigkeit genießen. Daher ist notwendig, sich dafür einzusetzen, dass in unseren Gesellschaften die Auffassung des vollwertigen Bürgerrechts festgelegt und auf eine diskriminierende Verwendung des Begriffs Minderheiten verzichtet wird. Diese bringt den Samen des Gefühls der Isolation und der Minderwertigkeit mit sich; sie bereitet der Feindseligkeit und dem Unfrieden den Boden und nimmt die Errungenschaften und die religiösen und zivilen Rechte einiger Bürger weg, während sie diese diskriminiert.
• Es ist unbestreitbar, dass die Beziehung zwischen dem Westen und dem Osten von gegenseitiger Notwendigkeit ist und weder ersetzt noch vernachlässigt werden kann, damit beide durch den Austausch und Dialog der Kulturen sich gegenseitig kulturell bereichern. Der Westen könnte in der Kultur des Ostens Heilmittel für einige seiner geistigen und religiösen Krankheiten finden, die von der Vorherrschaft des Materialismus hervorgerufen wurden. Und der Osten könnte in der Kultur des Westens viele Elemente finden, die ihm hilfreich sind, sich vor der Schwachheit, der Spaltung, dem Konflikt und vor dem wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Abstieg zu retten. Es ist wichtig, den religiösen, kulturellen und historischen Unterschieden Aufmerksamkeit zu schenken, die ein wesentlicher Bestandteil in der Bildung der Persönlichkeit, der Kultur und der Zivilisation des Ostens sind. Es ist auch wichtig, die allgemeinen gemeinsamen Menschenrechte zu festigen, um dazu beizutragen, ein würdiges Leben für alle Menschen im Westen und im Osten zu gewährleisten, wobei der Rückgriff auf eine doppelte Politik vermieden werden muss.
• Es ist eine unabdingbare Notwendigkeit, das Recht der Frau auf Bildung, auf Arbeit und auf Ausübung der eigenen politischen Rechte anzuerkennen. Ferner muss darauf hingearbeitet werden, die Frau von allen historischen und sozialen Zwängen zu befreien, die gegen die Grundsätze des eigenen Glaubens und der eigenen Würde stehen. Es ist ebenso notwendig, sie vor der sexuellen Ausbeutung zu beschützen wie auch davor, als Ware oder Mittel zum Vergnügen oder zum finanziellen Gewinn zu behandelt zu werden. Daher muss man alle unmenschlichen Praktiken und volkstümlichen Bräuche, welche die Würde der Frau erniedrigen, einstellen und dafür arbeiten, dass die Gesetze geändert werden, welche die Frauen daran hindern, ihre Rechte voll zu genießen.
• Der Schutz der Grundrechte der Kinder, in einer familiären Umgebung aufzuwachsen sowie Ernährung, Bildung und Beistand zu erhalten, ist eine Pflicht der Familie und der Gesellschaft. Diese Rechte müssen garantiert und geschützt werden, damit sie keinem Kind in keinem Teil der Welt fehlen oder verwehrt werden. Es muss jede Praxis verurteilt werden, welche die Würde der Kinder oder ihre Rechte verletzt. Desgleichen ist es wichtig, über die Gefahren zu wachen, denen sie – besonders im digitalen Bereich – ausgesetzt sind, und das Geschäft mit ihrer Unschuld und jede Verletzung ihrer Kindheit als Verbrechen anzusehen.
• Der Schutz der Rechte der älteren Menschen, der Schwachen, der Menschen mit Behinderung und der Unterdrückten ist eine religiöse und soziale Forderung; er muss durch eine strenge Gesetzgebung und die Anwendung der diesbezüglichen internationalen Konvention gewährleistet und verteidigt werden.
Zu diesem Zweck verkünden und versprechen die Katholische Kirche und Al-Azhar in gemeinsamer Zusammenarbeit, dieses Dokument den Verantwortungsträgern, den einflussreichen Führungskräften, den Religionsvertretern in aller Welt, den zuständigen Organisationen auf regionaler und internationaler Ebene, den Organisationen der Zivilgesellschaft, den religiösen Institutionen und den Meinungsführern zu bringen; sie verkünden und versprechen, sich dafür einzusetzen, die in dieser Erklärung enthaltenen Grundsätze auf allen regionalen und internationalen Ebenen zu verbreiten, indem sie dazu auffordern, diese Grundsätze in Politik, Entscheidungen, Gesetzestexten, Studienprogrammen und Kommunikationsmaterialen umzusetzen.
Al-Azhar und die Katholische Kirche bitten, dass dieses Dokument Forschungs- und Reflexionsgegenstand in allen Schulen, in den Universitäten und in den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen werde, um dazu beizutragen, neue Generationen zu bilden, die das Gute und den Frieden bringen und überall das Recht der Unterdrückten und der Geringsten verteidigen.
Abschließend hoffen wir darauf dass:
diese Erklärung eine Einladung zur Versöhnung und zur Brüderlichkeit unter allen Glaubenden, besser noch unter Glaubenden und Nichtglaubenden sowie unter allen Menschen guten Willens;
dass sie ein Aufruf sei an jedes wache Gewissen, das sich von der abweichenden Gewalt und dem blinden Extremismus lossagt; ein Aufruf an den, der die Werte der Toleranz und Brüderlichkeit, die von den Religionen gefördert und unterstützt werden, liebt;
dass sie ein Zeugnis für die Größe des Glaubens an Gott sei, der die getrennten Herzen eint und den menschlichen Geist erhebt;
dass sie ein Symbol für die Umarmung zwischen Ost und West, Nord und Süd sowie zwischen allen, die glauben, dass Gott uns erschaffen hat, damit wir uns kennen, unter uns zusammenarbeiten und als Brüder und Schwestern leben, die sich lieben.
Das hoffen und suchen wir zu verwirklichen, um einen universalen Frieden zu erreichen, den alle Menschen in diesem Leben genießen können.
Abu Dhabi, am 4. Februar 2019
Seine Heiligkeit Großimam von Al-Azhar
Papst Franziskus Ahmad Al-Tayyeb
- Mit einem Gottbezug kannst ein herrliches Leben führen.
- Keine Partnerschaft kann ohne einen gemeinsamen Gottbezug funktionieren.
- Krankheiten, Trennungen, Frustration sind vorprogrammiert.
Ein "..." Zusammenleben ist sicher.
- Aus was für einen Grund wird diese Erfahrung den Jugendlichen Menschen unterschlagen.
- Mir persönlich wurde dieses Phänomen vorenthalten.
- Mir persönlich wurde viel wertloses eingeprägt.
Dir sind viele dieser Informationen auch unterschlagen worden.
- Jetzt ist es an der Zeit, 2019 haben wir schon, diese Information, "ohne einen gemeinsamen Gottbezug ist gemeinsames Leben eine Qual", weiterzuleiten.
- Lieber Heilige Geist gib du uns die Kraft und Möglichkeit, die Schirmherrschaft Gottes weiterzureichen.
- Wenn du auch eine Idee dazu hast, schreibe mir bitte eine E-Mail.
Dass heisst nicht, daß ich undankbar gegenüber meinem bisherigen Leben bin, Ich DANKE, LOBE und PREISE, ich EHRE Gott für mein bisheriges Leben. Scheinbar musste ich all diese Erfahrungen machen, damit ich meinen Reifeprozess "durchwandern" darf. Ich möchte auch keinem Menschen eine "Abkürzung" seines "Reifeprozesses" anbieten.
Mein Ziel ist es, etwas mehr "Licht" in das Geschehen der Menschen scheinen lassen.
Und um dieses "Licht" geht es hier.
Jeder kann sich einmal über Prof. Tomislav Ivančić informieren, der eine unheilbare Bauchspeicheldrüsenkrankheit überstanden hat, dass er im Teil 7 erklärt,
und Herr Sandler Willibald "Verbotener Baum im Paradies" kann man hier Online lesen.
Danke und viel Freude beim durchlesen!
"The Who and the What". Von Ayad Akhtar. Übersetzung: Barbara Christ.
Mit Peter Simonischek, Aenne Schwarz, Irina Sulaver und Philipp Hauß. Musik: Gilbert Handler. Ton: Elmar Peinelt, Manuel Radinger. Bearbeitung und Regie: Andreas Jungwirth (ORF 2018).
Wer entscheidet über unsere individuelle Art zu denken, zu handeln, zu leben, zu lieben?
Die Familie? Die Religion? Die Tradition? Oder doch man selbst? Der amerikanisch-pakistanische Dramatiker Ayad Akhtar stellt diese Fragen in dem Familiendrama "The Who and the What". Alle haben darauf andere Antworten: Der Vater, ein liberal-konservativer Moslem. Mahwish, die in der säkularisierten Welt einer westlichen Großstadt immer wieder mit ihrer Religion in Konflikt gerät. Ihre ältere Schwester Zarina, die mit einem Konvertiten verheiratet ist und einen Roman schreibt, in dem sie dem Koran provokante Thesen entgegensetzt.
Am Ringen um Verständnis, an der Unvereinbarkeit mancher Vorstellungen und der Mehrdeutigkeit der Argumente entzünden sich Tragik und Humor. Der Theatertext, der aktuell höchst erfolgreich in einer Inszenierung mit gleicher Besetzung am Wiener Akademietheater gezeigt wird, wurde für das Hörspiel nochmals verdichtet, die Reibungen der einzelnen Positionen wurden verschärft. Trotz Versöhnung bleibt am Schluss zwischen den Figuren eine Kluft. Manche Dinge lassen sich einfach nicht lösen - nicht im Mikrokosmos einer Familie, aber auch nicht in einer diversen Gesellschaft. Das müssen wir aushalten ...
Aus rechtlichen Gründen kann diese Sendung nicht zum Download angeboten werden.
Für unsere Familie ist es selbstverständlich, dass wir am Sonntag gemeinsam zum Gottesdienst gehen.
VERZEIHEN IST EIN MEDIKAMENT!
HIMMEL IST DORT, WO ZWISCHENMENSCHLICHE BEZIEHUNGEN FUNKTIONIEREN, GOTTES VERBINDUNG VERURSACHT IM LEBEN DER MENSCHEN WOHLGEFÜHL UND LIEBE IN SEINEM TUN!
Heiterkeit des Lebens in bester Dankbarkeit! "Ewigkeitsfähigkeit" erwerben heisst, sich klar zu machen , daß es den "Himmel" nicht "hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen gibt", und dort ein "Schneewittchen" wartet, sondern den Himmel gibt es nur bei einer zwischenmenschlichen Beziehung, sei es Privat, Dienstlich, in einer Freundschaft, im täglichen Leben, dort, wo wir eine freundlich angenehme Athmosphäre mit einer guten zwischenmenschlichen Beziehung aufbauen können. Und die kann nur mit Gott als Vermittler, "wo beide Teile zu Gott hinschauen", und wo Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist als Vermittler tätig sind, geben. Und wenn ein Mensch dazu 2019 noch nicht fähig ist, dann geht er zu Jesus Christus! Und wenn er dass nicht tun möchte, oder kann, dann gehen solche Menschen auch bei Rot über die Strassenkreuzung", und wir können nichts dagegen tun. Bei jeder Ampel können wir nicht stehen. Jesus schon, aber wenn die Meschen Jesus Christus nicht erkennen können, "dann weint auch Gott, sein Vater im Himmel mit".
Ewigkeitsfähigkeit bekommen sie also dann, wenn ihre zwischenmenschliche Beziehungen mit Gott aufgebaut sind. Überall dort, wo ohne Jesus Christus eine zwischenmenschliche Beziehung geschlossen wurde, muss es zu Reibereien und zu einer Höllenbeziehung kommen. Die "Fegefeuerbeziehung" ist dann das "Leiden", nicht schlafen können, etc. Die EIfersucht, der Neid, etc. die werden in "Phantasien" erzeugt. Dort, wo der "Bastian" nicht mehr in die Realität springt!
IN DER REALITÄT GIBT ES KEINEN NEID UND SCHLECHTREDEN EINES ANDEREN MENSCHEN, ODER KRIEG GEGEN IRGENDEIN LAND! Wir stellen ein Pickerl für die Ewigkeitsfähigkeit aus. Zertifiziert nach IgAo 1A00A1 Nr. 12A1 Prof. Dr. Tomislav Ivančić erklärt in einen dieser Vorträgen, im Vortrag 7, wie er unheilbar Krank vom Arzt entlassen wurde, und daheim wieder gesund wurde, und noch über 40 Jahre leben durfte.
ANNEHMEN WAS IST - ANNEHMEN WEM GOTT IN MEINE NÄHE FÜHRT - DER BEI MIR BLEIBT - DER SEIN LEBEN MIT MIR TEILEN MÖCHTE - GOTTESWILLEN GESCHEHEN LASSEN.
Trotzdem dies unsere Kinder von klein auf kennen, kam der Tag (unsere großen Töchter waren 12 und 14 Jahre alt) an dem auch wir konfrontiert wurden mit dem Vorschlag: „Müssen wir morgen in die Kirche gehen? Nur wir gehen jeden Sonntag in die Kirche. Die anderen bleiben auch mal zu Hause.“
Unsere spontane Antwort darauf war, dass wir die Verbindung und Nähe zu Christus Christus behalten dürfen, pflegen dürfen, dass Jesus Christus als Freund auf uns wartet und wir als Christen deshalb jeden Sonntag zum Gottesdienst eingeladen sind. Maria, unsere Gottesmutter lenkt uns immer wieder gerne zur Heiligen Messe. Sie lenkt ihren Blick auf die Familien, Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde, die ebenfalls jeden Sonntag zur Heiligen Messe gehen. So haben wir noch eine Weile mit unseren Kindern diskutiert. Wenn auch nicht unbedingt gern, kamen sie am Sonntag mit zum Gottesdienst.
Schön, daß ich mein unraubbares Hobby, eine weltbeste "Glaubensforschung", ausüben kann!
ZU BENEIDEN IST, WER NICHT VERLETZT
ODER VERBITTERT
ODER VERÄRGERT
ODER ABGESTOßEN
ODER ZUM STRAUCHELN
GEBRACHT WIRD
DURCH DAS WAS AUCH
IMMER GESCHEHEN MAG
WIR KÖNNEN ERFÜLLUNG
UND FREUDE AN DINGEN FINDEN,
DIE ANDERE MENSCHEN
FÜR UNANGENEHM HALTEN!
Da gibt es keinen Zweifel drüber. Gott verdient es, an erster Stelle zu sein. Je mehr man darüber nachdenkt, desto klarer wird, daß wir unserem Schöpfer alles, wirklich alles verdanken. Und das ist schön. Wer mag nicht gerne einen reichen, wohlhabenden Vater haben, der einem im Leben alle Wege ebnet? Und wenn dieser Vater auch noch die freundlichste und liebevollste Person im ganzen Universum ist, dann hat man einen solchen Vater noch lieber.
Nichts anderes ist es mit Gott, unserem himmlischen Vater. Er verdient es, daß wir ihn vor alles andere setzen. Nicht unseren Sorgen. Nicht unseren Ängsten. Nicht unserer Sehnsucht nach Zweisamkeit, nicht unserem Geld, nicht unserer Gesundheit, sondern Gott sollen, dürfen und „müssen“ wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken. „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose / Exodus Kapitel 20, Vers 3; Menge Bibel, 1939)
Natürlich ist es in diesem irdisch-weltlichem System schnell möglich, daß wir andere Dinge die wichtigere Rolle spielen lassen. Aber korrigieren wir das immer wieder.
Dir geht es sehr gut, weil du weisst, dass es mir besser geht als dir. Und dafür danke ich dir! Mir geht es sehr gut, ich bin glücklich, weil ich weiß, dass es Dir besser geht als mir! Kinder bringen Ihre Eltern wieder in die Kirche! Du bist glücklich, weil Du weißt, dass es Dir besser geht als mir. Du bist sehr glücklich, weil Du weißt, daß es mir besser geht als Dir!
Königspedia - Wir stehen dazu - Schön, daß ich mein "Hobby", "Glaubensforschung", ausüben kann
Jesus Christus Software 11774 Version 51
Geheiligt werde Dein Name! Er ist Gott der Liebe! Heute Entchristianisierte Welt! Jesus heißt "Gott rettet"! Zuerst die ersten drei Vaterunserbitten sind auf Gott gerichtet, und die weiteren vier sind auf den Menschen ausgerichtet. Wir tun uns sehr schwer eigene Schuld einzugestehen! Das Schuldbewußtsein ist fast ganz verschwunden. Eine Sündenvergebung durch Gott wird immer weniger wahrgenommen. Das Bußsakrament wird heute belächelt. Die Leute gehen nicht mehr beichten, hoffentlich tun sie es. Bei Kirchenrenovierungen fehlen schon die Beichtstühle. Immer wieder hört man, "ich habe nichts zu beichten Hr. Pfarrer. (Seine Mutter 92 ging zur Beichte! ) Irgendeinmal muss Schluß sein, irgendwann bin ich für diese Situation verantwortlich!Esoterische Situation! Fussballzuschauer - arbeite mit im Gottes Weinberg!Die schlimme Kindheit war Schuld! Das liegt an den Genen!
SCHÖNHEIT DES GLAUBENS!
Jesus Christus Software 11774 Version 51
govagosogoheiligergeist
Schön, daß ich mein unraubbares Hobby, eine weltbeste "Glaubensforschung", ausüben kann!
Es ist nun mal mein "Hobby", Glaubensforschung zu betreiben und mich mit Jesus Christus zu beschäftigen. Gott Vater, sei Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist sind nunmal die Schönheit unseres Glaubens. Unsere Glaubensgemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die diese Schönheit im Glauben genießt!
Je mehr du die unberaubbare Besonderheit und den Wert deines Lebens schätzt, wirst du erkennen, was du daraus machst und wie du dich verwirklichst. Es ist alles deine Verantwortung. Wir haben eine so grosse Aufgabe vor uns, also setzen wir uns für eine Weile hin.
Bin dabei, ich setze mich für eine Weile hin, weil ich eine große Lebensaufgabe habe.
Leider oder Gottseidank liegt alles in meiner Verantwortung - und wenn alles in meiner Verantwortung liegt - ja fein - dann sollt ihr auch alle wissen und fühlen - daß alles in meiner Verantwortung liegt - also - auf die Plätze fertig los - und Jesus Christus Gottes Sohn greift direkt in diese - meine Verantwortung ein - er lässt mir - wie er es im Vater unser sagt - SEIN WILLE GESCHEHE - alle so zu - wie es in Gottes Verantwortung steht - ich habe die Verantwortung und Jesus Christus läßt mir meinen Willen - und wenn ich Gottes Willen verantworte - dann lebt Jesus Christus unraubbar
IN MIR - und so spricht er aus mir heraus - so ich Jesus Christus zu Wort kommen lasse.
Ich bin ewig dankbar - daß ich den Wert Jesus Christus - der IN MIR WOHNT - so schätze - daß ich total glücklich und zufrieden bin - und weil ich dankbar und zufrieden bin - schätze ich den Wert Jesus Christus IN MIR!
weltbste software weltbeste menschenschutzkarte
Dompteur11774
Da gibt es keinen Zweifel drüber. Gott verdient es, an erster Stelle zu sein. Je mehr man darüber nachdenkt, desto klarer wird, daß wir unserem Schöpfer alles, wirklich alles verdanken. Und das ist schön. Wer mag nicht gerne einen reichen, wohlhabenden Vater haben, der einem im Leben alle Wege ebnet? Und wenn dieser Vater auch noch die freundlichste und liebevollste Person im ganzen Universum ist, dann hat man einen solchen Vater noch lieber.
Nichts anderes ist es mit Gott, unserem himmlischen Vater. Er verdient es, daß wir ihn vor alles andere setzen. Nicht unseren Sorgen. Nicht unseren Ängsten. Nicht unserer Sehnsucht nach Zweisamkeit, nicht unserem Geld, nicht unserer Gesundheit, sondern Gott sollen, dürfen und „müssen“ wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken. „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose / Exodus Kapitel 20, Vers 3; Menge Bibel, 1939)
Natürlich ist es in diesem irdisch-weltlichem System schnell möglich, daß wir andere Dinge die wichtigere Rolle spielen lassen. Aber korrigieren wir das immer wieder.
Es ist so: Je mehr wir Gott kennenlernen (sein Wort, die Bibel, lesen; mit ihm täglich alles bereden), desto zwangsläufiger nimmt er den wichtigsten Platz in unserem Leben ein, weil wir einfach mehr und mehr erkennen, wie herrlich unser Schöpfer ist.
„Vertraue auf den HERRN mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen.“ (Sprüche Kapitel 3, Verse 5-6; Menge Bibel, 1939)
Denken Sie über obige Zusicherung nach. Mit Gott wird alles immer einfacher und schöner und leichter. Selbst Schicksalsschläge sind leichter durchzustehen, wenn wir Gott in unserem Leben machen lassen. Er ebnet uns alle Wege.
Machen Sie sich auch klar: Gott weiß alles. Und: Gott ist perfekt. Überlegen Sie mal… und wir würden diesen perfekten, allwissenden, uns über alles liebenden himmlischen Vater nicht machen lassen? Wir wären ganz schön dumm. Also: Räumen wir Gott mehr und mehr Gewicht in unserem Leben ein; setzen wir ihn mehr und mehr dorthin, wo dieser perfekte, allmächtige, uns liebende Vater hingehört, nämlich an die erste Stelle in unserem Denken und Leben.
Auf geht’s —
Bereden Sie mit Gott alle anstehenden Entscheidungen. Und haben Sie keine Angst, auch mal Fehler zu machen. Gott ist auch dann da, um Ihnen zu helfen.
Bitten Sie Gott um seinen Ratschlag, ehe Sie Menschen fragen.
Bitten Sie Gott, daß er umfassend und gut für Sie sorgt.
Vergessen Sie nicht, Gott zu danken, wenn schöne Dinge geschehen, wenn Sie gesund sind, wenn Sie sich freuen, wenn Sie seine herrliche Schöpfung genießen. Danken Sie Gott, denn er stellt das alles für Sie zur Verfügung.
Geben Sie von Ihren Einnahmen „an Gott“ zurück. Spenden Sie für bedürftige Menschen, unterstützen Sie finanziell die Verbreitung von Gottes herrlicher Botschaft.
Gewöhnen Sie sich an, Gott auch dafür zu danken, wenn Sie zu essen haben. Das ist nicht normal. Millionen von Menschen gehen hungrig ins Bett. Unser Dank an Gott nicht mit schlechtem Gewissen oder trauriger Miene, sondern voll freudiger Dankbarkeit.
Lesen Sie täglich in Gottes Wort.
Ich mag diesen Tipp: Sagen Sie morgens, wenn Sie wach werden, Gott Guten Morgen!. Nicht Ihren Sorgen. Nicht Ihren Ängsten. Nicht Ihrer Tagesplanung, sondern Ihrem Schöpfer.
All diese Dinge müssen nicht mit stundenlangen Gebeten verbunden sein. Es ist wie mit dem besten Freund. Man versteht sich einfach so. Ein kurzer Blick, ein kurzes Nicken, zwei, drei Worte, alles klar (damit man eine solche gute Beziehung haben kann, sind natürlich auch lange Gespräche / Gebete notwendig; aber fangen Sie doch einfach mal an). Also Ihr „Vielen Dank, Papa, für (…)“ ist ausreichend. Ihr „Guten Morgen, mein lieber Gott“ genügt als Anfang.
Wissen Sie, was passiert, wenn Sie Gott mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben rücken? Dies: „trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 6, Vers 33; Menge Bibel, 1939)
Haben Sie gelesen? Sie bekommen dann von Ihrem Vater alles mehr als reichlich, wofür sich das irdisch-weltliche System abstrampelt. Und viel Wichtigeres: Sie fühlen sich erfüllt, zu Hause, geborgen, glücklich.
Wissen Sie, wie herrlich Gott ist? So: Sie können ihn auch um seine Hilfe bitten, daß Sie ihn mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben setzen. Sagen Sie ihm: ‚Lieber Gott, helfe mir dabei, daß ich dich mehr und mehr an erste Stelle in meinem Leben setzen. Du verdienst es.‘
12.04.2016
16:30
Lebenshilfe spezial: "Kommt zu mir (5): Danken und Loben", mit P. Luc Emmerich csj, Exerzitien Gaming 2015
Länge: ~59:29 Minuten (27,23 MB)
Bei Radio Maria / unter Radiothek / Lebenshilfe / Datum suchen 12-04.2016 und kostenlos downloaden
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Wir stehen dazu,
wir gehen jeden Sonntag selbstverständlich
gerne in die katholische Kirche zu Jesus Christus,
“Gottes Liebe ist größer als jedes Problem!
sjg
Sonntagmorgens schläft man als Mensch meist noch süße Träume
und erholt sich vom Ausgehen am Samstagabend.
Junge Menschen, die den Glauben an Jesus Christus geschenkt bekamen,
gehen gerne Sonntags in die katholische Kirche zu Jesus Christus.
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Es gibt Leute, die gehen jeden Tag in den Gottesdienst und welche, die gehen nur ein Mal im Monat. Da gibt es ein gutes Mittelmaß. Für unsere Familie gibt es am Sonntag den katholischen Gottesdienst, wo wir Jesus Christus anbeten, Jesus Christus in der Kirche zu feiern. In den meisten Familien gibt es gewisse Bräuche und Rituale, die einem Struktur und Geborgenheit geben. Genau dieses Gefühl von Geborgenheit erleben wir auch beim katholischen Gottesdienst mit Jesus Christus.
Darauf, dass wir als Familie regelmäßig in die Kirche gehen, wird unterschiedlich reagiert: Manche finden diese Vorstellung furchtbar; allein schon den Gedanken, Sonntag morgens früh aufzustehen. Andere sagen, sie fänden es gut, behaupten aber, dass der Gottesdienstbesuch für sie selbst nicht infrage käme.
Wir finden es sehr schade, dass so wenige Menschen in die Kirche gehen, besonders eben die, die nicht in der Pfarrgemeinde aktiv sind. Oft wissen sie wohl nicht, wie sie sich verhalten sollen oder sie haben Angst, weil sie niemanden kennen.
Um Gott nahe zu sein, muss man natürlich nicht gleich in die Kirche als Gebäude gehen. Gott ist schließlich überall. Im Gottesdienst in der Gemeinschaft mit den anderen Gläubigen ist es natürlich einfacher, mit Jesus Chrisuts in Gespräch zu kommen, als wenn wir zu Hause für uns alleine beten, obwohl das beten in unserer Familie einen festen Zeitplan hat.
Gläubig sein heißt ja nicht, dass man vor einer Hochzeit z.Bsp. noch nie einen Freund oder Freundin haben durfte, oder nicht gepierct ist oder so! Auch wenn man oft in die Kirche geht, kann man genauso gerne wie alle andern abends feiern gehen und an „Weltlichem“ interessiert sein. Gerade die Katholiken und Katholikinnen wissen, wie man feiert.
Und unsere Familie lebt in Dankbarkeit und Zufriedenheit, und dass tut sehr gut!
“Gottes Liebe ist größer als jedes unraubbare Problem! Und so, wie der Trainer seine Mannschaft warnt, so warnt auch Jesus Christus "seine Mannschaft", "seinen Schützling", die katholischen Christen und Christinnen. Er warnt uns davor, den Gegner zu unterschätzen. Das werden wir heute sehen, wenn wir den Abschluss des Vater Unsers genauer unter den Blick nehmen. Wir hatten ja schon bei den vorherigen Predigten über das Vaterunser gehört, dass das Vaterunser so etwas wie ein Modellgebet ist.
Da feschä Bua und sei Madl gangan zsom, eh klor, jedn Sunntig in sei Kirchn zan Jesus zua Mess und a feins Mittogessn rundn des Gonze don ob!
(Übersetzt: Ein fescher Bub und sein fesches Mädchen gehen zusammen, ist eh klar, jeden Sonntag in seine Kirche zu Jesus Christus zur heiligen Messe und anschließend rundet das ganze ein feines Mittagessen ab!)
Ich steh' dazu: Ich gehe selbstverständlich gerne jeden Sonntag
in die katholische Kirche zu Jesus Christus, auf was soll ich noch warten?
Wir gehen jeden Sonntag in die Kirche, “Gottes Liebe ist größer!”
Blockadefrei gibt ER uns die Hinweise, daß wir glücklich in Dankbarkeit sein dürfen.
Wir gehen selbstverständlich jeden Sonntag gerne in die katholische Kirche und haben das „Gefühl“, die „Erkenntnis“, den „Langmut“ zu Wissen , daß mich Menschen durch Jesus Christus lieben!
Du gehst jeden Sonntag in die katholische Kirche und erkennst den Unterschied zwischen glücklichen und unglücklichen Menschen.
Unsere Familie geht jeden Sonntag in die Kirche zu Jesus, “Gottes Liebe ist größer!” sie ist immer frei und unblockiert.
Ich gehe jeden Sonntag gerne in die Kirche zu Jesus Christus, der auf mich wartet.
Wir sind bewahrt davor zu warten, bis sich Menschen aufraffen und glückliche Gotteskinder werden.
Menschen die Sonntag´s in die Kirche zur heiligen Messe gehen, erkennt man daran, daß sie schon in Dankbarkeit lebende Personen sind.
Wir gehen jeden Sonntag gerne zur Kommunion und zur Heiligen Messe, und in dem Augenblick wo wir erkennen, daß alles von Jesus Christus mit Liebe gewollt ist, sind wir von unraubbarer Dankbarkeit erfüllt.
“Gottes Liebe ist größer als alle Sorgen!” Die neue Art zu Denken, die Gnade zu haben Glauben zu dürfen, ein Teil Gott Vater in Jesus Christus sein zu dürfen. Gottesmutter Maria und den heiligen Geist fühlen und erkennen zu dürfen, daß Glauben zu dürfen, ist ein Genuss.
Schön, daß wir gerne jeden Sonntag zur Heiligen Messe und zu Jesus Christus gehen, um Ihn auch durch die heilige Kommunion zu uns nehmen.
“Gottes Liebe ist größer als alle Probleme und Sorgen!”
Bemerkt man wie in einen Menschen der Glauben lebendig wird und ist, und ich hier lebendig sein darf, so lebt er in glücklicher Dankbarkeit.
Jeden Sonntag gerne zur heiligen katholischen Messe in die Kirche zu gehen ist etwas herrliches, Jesus Christus wartet dort auf uns, auf dich, auf mich - Friede – Der Friede sei mit Dir und bei MIR!
Wir gehen jeden Sonntag unberaubbar zu Jesus Christus in die Kirche, Gottesmutter Maria führt uns dorthin.
Vergebungsmaschine - und Verzeihungsmaschine funktionieren prima.
Wenn jetzt jemand kommt und „Unfrieden-Lämpchen“ oder „Bosheitslämpchen“ anzünden möchte, auch versteckte in Redeformen Rethorisch verpackte „Unfriedenlämpchen“ "anzündet" - Jesus Christus lächelt dazu.
Sonntags zu Jesus Christus in die Kirche zu gehen heisst auch - das Dankbarkeits - Lichtlein wieder zu erzünden und die "Liebe zum Glauben" zu festigen. Also, auf zur heiligen katholischen Messe in die Kirche, Jesus wartet dort gerne auf uns.
Die zwölf Früchte
1. Unberaubbare Liebe 2. Unraubbare Freude 3. Unberaubbare Friede
4. Unraubbare Geduld 5. Unberaubbare Freundlichkeit
6. Unraubbare Güte 7. Unberaubbare Langmut
8. Unraubbare Sanftmut 9. Unberaubbare Treue
10. Unberaubbare Bescheidenheit 11. Unraubbare Enthaltsamkeit
12. Unberaubbare Keuschheit
Das Hohelied der Liebe
(1 Korintherbrief 13,1-13)
Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
Und wenn ich prophetisch reden könnte
und alle Geheimnisse wüßte
und alle Erkenntnis hätte;
wenn ich alle Glaubenskraft besäße
und Berge damit versetzen könnte,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich nichts.
Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte,
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,
hätte aber die Liebe nicht,
nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Prophetisches Reden hat ein Ende,
Zungenrede verstummt,
Erkenntnis vergeht.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen,
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt,
vergeht alles Stückwerk.
Als ich ein Kind war,
redete ich wie ein Kind,
dachte wie ein Kind
und urteilte wie ein Kind.
Als ich ein Mann wurde,
legte ich ab, was Kind an mir war.
Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe
Für unsere Familie ist es selbstverständlich, dass wir am Sonntag gemeinsam zum Gottesdienst gehen.
Trotzdem dies unsere Kinder von klein auf kennen, kam der Tag (unsere großen Töchter waren 12 und 14 Jahre alt) an dem auch wir konfrontiert wurden mit dem Vorschlag: „Müssen wir morgen in die Kirche gehen? Nur wir gehen jeden Sonntag in die Kirche. Die anderen bleiben auch mal zu Hause.“
Unsere spontane Antwort darauf war, dass wir die Verbindung und Nähe zu Christus Christus behalten dürfen, pflegen dürfen, dass Jesus Christus als Freund auf uns wartet und wir als Christen deshalb jeden Sonntag zum Gottesdienst eingeladen sind. Maria, unsere Gottesmutter lenkt uns immer wieder gerne zur Heiligen Messe. Sie lenkt ihren Blick auf die Familien, Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde, die ebenfalls jeden Sonntag zur Heiligen Messe gehen. So haben wir noch eine Weile mit unseren Kindern diskutiert. Wenn auch nicht unbedingt gern, kamen sie am Sonntag mit zum Gottesdienst.
„Wie ein Geländer …“
In den Wochen und Monaten danach kam es immer wieder zu Diskussionen zu diesem Thema. Ich hätte nie gedacht, dass unsere Kinder solch eine „ Selbstverständlichkeit“ in unserer Familie so in Frage stellen. Wie sollten wir damit umgehen? Sollten wir unsere Kinder selbst entscheiden lassen, ob sie in den Sonntagsgottesdienst gehen wollen?
Sollten wir mal Ausnahmen genehmigen – nur wann und warum und wem wie oft? Was sagen wir den kleinen Geschwistern, wenn die großen Schwestern nicht zur Kirche gehen? Wir entschieden uns für eine klare Regel: Unsere Familie geht am Sonntag zum Gottesdienst zur Heiligen Messe und zur Kommunion. In unserem Leben geht es nicht nur nach Lust haben, da gibt es auch Verpflichtungen, so für die Kinder die Schulpflicht, Haus- aufgaben, Dienste in der Familie, das Üben eines Instrumentes… und für uns Christen die Sonntagsmesse. Und tut es uns nicht gut, nicht jeden Sonntag neu entscheiden zu müssen, ob ich nun zur hl. Messe gehen möchte oder doch lieber ausschlafe… Auch als Erwachsene fällt es uns nicht immer leicht, doch ist dieses Gebot wie ein Geländer, das hält.
Trotz vieler Diskussionen blieben wir ruhig, aber fest auf unserem Standpunkt. Nach einem halben Jahr war der sonntägliche Kirchgang ohne Murren wieder Selbstverständlichkeit.
„Im Urlaub kann man ja schließlich ausschlafen“
Nun ist unsere dritte Tochter fast 13 Jahre und erprobt unsere Standfestigkeit: Ich schlafe doch bei einer Freundin, ich war am Donnerstag schon im Schulgottesdienst… Mir tut es als Mutter gut, nicht immer wieder neu zu überlegen, wie entscheide ich jetzt, sondern ich sage ruhig, dass dies alles keine Gründe sind, um den Gottesdienst zu schwänzen.
Auch im Sommerurlaub, ob hier oder im Ausland, suchen wir nach einer Möglichkeit zur Sonntagsmesse. Da schlägt uns natürlich eine große Welle Widerstand entgegen, denn im Urlaub kann man ja schließlich mal eine Ausnahme machen. Es kostet ja ehrlicher Weise auch Überwindung bei 30°C vom Pool wegzugehen und eine fremde Kirche aufzusuchen. Trotzdem hatten wir dabei viele interessante Erlebnisse: Der Papa wird spontan gebeten, die Lesung doch in deutscher Sprache für die Urlauber vorzutragen, ob spanisch oder italienisch können wir den Messablauf mitfeiern, trotz Hitze tragen die einheimischen Gottesdienstbesucher lange Kleidung als Zeichen der Ehrfurcht, der Blumen schmuck der Kirche ist überwältigend … Und zum Danken haben wir allen Grund.
Wir glauben, manchmal brauchen junge Menschen klare Worte und Richtlinien, die sie vielleicht im Moment nicht gern akzeptieren, die sie aber durch die schwierige Phase tragen. Wie sich unsere Kinder als junge Erwachsene entscheiden, wissen wir noch nicht, aber wir hoffen, sie erinnern sich: Zu Hause sind wir jeden Sonntag zum Gottesdienst gegangen.
Es ist eine wahre Freude jeden Sonntags die Sonntagsmesse mitzufeiern. Wir Christen haben Jesus Christus, den Auferstandenen aus Nazareth, in unserer Mitte und in unserem Herzen. Maria unsere Gottesmutter setzt sich für ihren Sohn Jesus Christus ein und stärkt uns, jeden Sonntag die Heilige Messe mitzufeiern.
Wir gehen gerne jeden Sonntag unberaubbar in die Kirche, zur Kommunion und zum Gedächtnis an unseren Herrn und Mittelpunkt unseres Lebens, Gott Vater, Gottes Sohn Jesus Christus und dem Heiligen Geist, eine Person in Drei Personen!
Timothy Keller, Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit?, Gießen: Brunnen, 2010, 336 S., 19,95 €.
Anders, als viele Religionskritiker des 19. oder 20. Jahrhunderts erwartet haben, findet die Gottesfrage heute wieder ein reges intellektuelles Interesse. Zahlreiche auflagenstarke Bücher sind in den vergangenen 15 Jahren zu den Fragen über Gott geschrieben worden. Viele Werke stammen von den sogenannten „Neuen Atheisten“, also Schriftstellern, die den Gottesglauben aggressiv bekämpfen. Das wohl bekannteste Buch dieser Gattung stammt von Richard Dawkins und trägt den Titel Der Gotteswahn.
Die offensive Öffentlichkeitsarbeit der Neuen Atheisten erweckt gelegentlich den Eindruck, nur noch Hinterwäldler erhöben den Anspruch, die Gottesfrage sei vor dem Forum der Vernunft zugunsten seiner Existenz entscheidbar. Aber dieser Eindruck täuscht. Besonders im angelsächsischen Sprachraum haben sich Religionsphilosophen und Theologen passioniert mit der Existenz Gottes beschäftigt und solide Argumente für einen rational verantwortbaren Glauben vorgetragen. Stellvertretend seien hier Richard Swinburne oder Alvin Plantinga genannt. Auch in Deutschland zeigt z. B. Robert Spaemann durch seine Publikationen, dass da, wo Menschen sind, das Gerücht, dass es Gott gibt, immer in der Luft liegt.
Die Bücher der Religionsphilosophen und Theologen sind freilich in der Regel schwerverdaulich. Es darf deshalb nicht verwundern, dass jenseits elitärer Zirkel kaum jemand die christlichen Denker und ihre Argumente zur Kenntnis nimmt.
Timothy Keller baut mit seinem Buch Warum Gott? hier eine hilfreiche Brücke. Keller ist zweifellos ein brillanter Denker und bestens vertraut mit der Welt der Religionsphilosophen und Theologen. Doch trägt er in seinem Buch selten eigene Gedanken oder neue Lösungsansätze vor, sondern bricht das, was andere bereits entwickelt haben, auf ein allgemeinverständliches Niveau herunter und präsentiert es gut leserlich und mit Anekdoten gewürzt. Keller ist vor allem jedoch ein einfühlsamer Ratgeber, der die sorgenvollen Zweifel und zynischen Klagen der Menschen nicht arrogant wegschiebt, sondern gewissenhaft aufgreift und zu beantworten sucht. Seine langjährige Tätigkeit als Pastor in Hopewell und Manhatten kommt dem Presbyterianer dabei fraglos zugute.
Keller hat sein Buch für zwei Zielgruppen geschrieben. Einerseits wendet er sich an Christen, deren Glaube von bohrenden Zweifeln bedroht ist. Ihnen zeigt Keller, dass Zweifel auch nützlich sein können. Sie fordern Christen heraus, sich eingehend mit den skeptischen Anfragen auseinanderzusetzen. Nur wer seinen Glauben reflektiert hat, wird in den Dingen des Glaubens sprachfähig und somit tauglich dafür, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand Rechenschaft fordert über ihre Hoffnung (vgl. 1Petr 3,15). Andererseits schreibt Keller für Skeptiker und fordert sie heraus, einmal den Glauben zu hinterfragen, der ihrem Unglauben zugrunde liegt.
Keller hat das Buch in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil greift er solche kritischen Fragen auf, mit denen Christen heute oft konfrontiert werden. Also: „Kann es nur eine wahre Religion geben?“, „Wie kann ein guter Gott so viel Leid zulassen?“, „Können wir die Bibel noch wörtlich nehmen?“ oder „Wie kann ein liebender Gott die Menschen in die Hölle schicken?“. Im zweiten Teil betreibt Keller offensive Apologetik und trägt Argumente für die Wahrheit des christlichen Glaubens vor. Er erläutert das Evangelium, thematisiert Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus und beschreibt die Sünde und deren Folgen. Schließlich lädt er am Ende des Buches die Leser dazu ein, sich persönlich mit dem Evangelium von der Gnade Gottes auseinanderzusetzen.
Ich will nicht verschweigen, dass das Buch auch Schwachstellen enthält. Keller diskutiert das Problem der Sünde, anknüpfend an Kierkegaard, vor allem auf der existentiellen Ebene (Was bedeutet Sünde für mich?). „Sünde heißt: Ich versuche, ohne Gott mein Ich, meine Identität zu finden“ (S. 197). Ich habe kein Problem damit, über die Bedeutung der Sünde für mein Leben nachzudenken. Zugleich denke ich, dass dieses Sündenverständnis zu kurz greift. Sünde ist mehr als „vor Gott verzweifelt nicht man selbst sein wollen“, Sünde ist Rebellion gegen Gott, oder wie Luther sagte, „Gott nicht Gott sein lassen“.
Kellers Bemühen, sowohl biblisch begründet zu denken und dabei gleichzeitig dem modernen Menschen mit seinen Denkgewohnheiten zugänglich zu bleiben, verleitet ihn gelegentlich zur Unschärfe. So ist er meines Erachtens gegenüber der Evolutionstheorie zu unkritisch. Zwar lehnt er die Evolutionstheorie als naturalistische Weltanschauung ab, bekennt sich aber dazu, dass Gott den natürlichen Selektionsprozess steuert (S. 124). Der Tod, in der Bibel als Feind Gottes (1Kor 15,26) und als Sold für die Sünde (Röm 6,23) beschrieben, wird hier zu einem Instrument Gottes, das Leben schafft. Da Keller mit seinem Glauben an eine theistische Evolution den Tod schon vor dem Sündenfall annehmen muss, bleiben die Ausführungen zur Ursünde unausgereift.
Nichtsdestotrotz ist Warum Gott? alles in allem ein lesenswertes Buch, meines Erachtens eines der besten apologetischen Bücher, das in den letzten Jahrzehnten geschrieben wurde. Ich empfehle es nachdenklichen Christen, die selbst von Zweifeln geplagt werden. Ich lege es denjenigen nah, die den eigenen Glauben und die Ängste ihrer Freunde besser verstehen wollen. Ich empfehle es Skeptikern, die gern einmal erfahren möchten, was Christen denken und glauben.
Markus Spieker schreibt in seinem Vorwort: „Wer dieses Buch mit ehrlichem und offenem Verstand liest, muss sich darauf einstellen, Gott zu begegnen.“ Das wäre doch mal was!