Unsere Liebe soll die Liebe Gottes spiegeln
.... bedenke, 13 % der Menschheit wird Erwachsen!
DANKBARKEIT FÜR ALLES!
Alles geschieht rechtzeitig für diejenigen, die warten können!
VERSCHIEDENE INFORMATIONSQUELLEN ÜBER DIE PANDEMIE
1.) Kanadierin, Ethikprofessorin Julie Ponesse (AUFRUF ZUM WIDERSTAND)
2.) Italienischen Bischof, Carlo Vigano, (WIEDERSTAND GEGEN DIE IMPFUNG) YouTube https://www.youtube.com/watch?v=_1Zu8SfQYdU
3.) Sabine Deckenbach ( Herr Bundeskanzler, samma Vicher, gehts noch) ,https://rumble.com/vp8nit-die-rote-linie-ist-berschritten.html
4.) Dr. Marcus Franz, Internist, Univ.-Doz. DDr. Raphael M. Bonelli Neurowissenschaftler, Psychiater und Psychotherapeut https://t.me/rppinstitut bei Telegram.
5.) Ärztin Dr Maria Hubmer Mogg die gegen eine Impfung speziell für Kinder spricht: YouTube https://youtu.be/I90PEv2vOMM
6.) Weltbekannter Virologe Gerd Vanden Bosch der vor einer globalen Katastrophe spricht YouTube https://youtu.be/ZSJYMeiOkr8
https://d-nb.info/992577535/34
Jürgen Habermas (* 18. Juni 1929 in Düsseldorf) ist ein deutscher Philosoph und Soziologe. Er zählt zur zweiten Generation der Frankfurter Schule und war zuletzt Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt am Main. Habermas ist einer der weltweit meistrezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart. In der akademischen Fachwelt wurde er durch Arbeiten zur Sozialphilosophie mit diskurs-, handlungs- und rationalitätstheoretischen Beiträgen bekannt, mit denen er die Kritische Theorie auf einer neuen Basis weiterführte. Für Habermas bilden kommunikative Interaktionen, in denen rationale Geltungsgründe erhoben und anerkannt werden, die Grundlage für die Handlungskoordinierung vergesellschafteter Individuen, deren Handlungsräume durch den Dualismus von System und Lebenswelt bestimmt werden. Neben den fachspezifischen Diskursen engagierte sich Habermas öffentlich in aktuellen politischen Debatten über die Eugenik, die Religion, über die Verfassung Europas und über die Rolle der Grundrechte im Ausnahmezustand der staatlichen Pandemiemaßnahmen, ebenso zum deutschen Regierungshandeln in Bezug auf Waffenlieferungen ins ukrainische Kriegsgebiet.
Jürgen Habermas, aufgewachsen in Gummersbach, hat an der Universität in Frankfurt gelehrt und lebt heute in Starnberg. Epoche machte seine diskurstheoretische Weiterführung der marxistischen Kritischen Theorie, die in eine anspruchsvolle Begründung des demokratischen Rechtsstaats mündete.
Professor Habermas, wie leben Sie persönlich in der, wie erleben Sie die Corona-Krise?
Ich kann nur sagen, was mir in diesen Tagen durch den Kopf geht. Unsere komplexen Gesellschaften begegnen ja ständig großen Unsicherheiten, aber diese treten lokal und ungleichzeitig auf und werden mehr oder weniger unauffällig in dem einen oder anderen Teilsystem der Gesellschaft von den zuständigen Fachleuten abgearbeitet. Demgegenüber verbreitet sich jetzt existentielle Unsicherheit global und gleichzeitig, und zwar in den Köpfen der medial vernetzten Individuen selbst.
Jeder Einzelne wird über die Risiken aufgeklärt, weil für die Bekämpfung der Pandemie die Selbstisolierung der einzelnen Person mit Rücksicht auf die überforderten Gesundheitssysteme die wichtigste einzelne Variable ist. Zudem bezieht sich die Unsicherheit nicht nur auf die Bewältigung der epidemischen Gefahren, sondern auf die völlig unabsehbaren wirtschaftlichen und sozialen Folgen. In dieser Hinsicht – so viel kann man wissen – gibt es, anders als beim Virus, einstweilen keinen Experten, der diese Folgen sicher abschätzen könnte. Die wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Experten sollten sich mit unvorsichtigen Prognosen zurückhalten. Eines kann man sagen: So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit handeln und leben zu müssen, gab es noch nie.
7 Dinge, die deine Schwingungsfrequenz aus quantenphysikalischer Sicht beeinflussen.
Schwingung in der Quantenphysik bedeutet, daß alles Energie ist.
Wir sind lebendige Wesen auf bestimmten Frequenzen.
Jede Schwingung ist gleichbedeutend mit einem Gefühl und in der Welt der "Schwingung" gibt es nur zwei Arten von Schwingungen, positive und negative.
Jedes Gefühl lässt dir eine Schwingung senden, die positiv oder negativ sein kann.
1. - * die Gedanken *
Jeder Gedanke sendet eine Frequenz an das Universum aus und diese Frequenz geht zurück zum Ursprung.
Wenn du also negative Gedanken, Entmutigung, Traurigkeit, Wut, Angst hast, kommt all dies zu dir zurück.
Deshalb ist es so wichtig, daß du dich um die Qualität deiner Gedanken kümmerst und lernst, wie du positivere Gedanken kultivieren kannst.
SPRICH POSITIV ÜBER ALLE PARTEIEN ÖSTERREICHS - WÄHLE ABER DIE VISION ÖSTERREICH
2. - * die Umgebung *
Die Menschen um dich herum beeinflussen direkt deine Schwingungsfrequenz.
Wenn du dich mit glücklichen, positiven und entschlossenen Menschen umgibst, wirst du auch in diese Schwingung eintreten.
Wenn du dich jetzt mit Menschen umgibst, die sich beschweren, klatschen und tratschen, pessimistisch sind, sei vorsichtig!
In der Tat können sie dich daran hindern, das Gesetz der Anziehung zu deinen Gunsten anzuwenden.
KOMME ZU UNSERER PARTEI VISION ÖSTERREICH - HIER SIND WIR OPTIMISTISCH!
3. - * die Musik *
Musik ist sehr kraftvoll.
Wenn du nur Musik hörst, die über Tod, Verrat, Traurigkeit und Verlassenheit spricht, wird all dies deine Gefühle beeinträchtigen.
Achte auf die Texte der Musik, die du hörst, da dies deine Vibrationsfrequenz verringern kann. Und denke daran: du ziehst genau das an, was du in deinem Leben fühlst.
WIR SPIELEN LEBENDIGE MUSIK - WIR VERANSTALTEN SONGCONTESTE!
4. - * die Dinge, die du betrachtest *
Wenn du dir Programme ansiehst, die sich mit Unglück, Tot, Verrat usw. befassen, akzeptiert dein Gehirn dies als Realität und gibt eine Chemie in deinem Körper ab, die deine Schwingungsfrequenz beeinflusst.
Schaue dir Dinge an, die dir gut tun und die dir hilft, mit einer höheren Frequenz zu vibrieren.
5. - * die Atmosphäre *
Ob zu Hause oder auf der Arbeit, wenn du viel Zeit in einer unordentlichen und schmutzigen Umgebung verbringst, wirkt sich dies auch auf deine Vibrationsfrequenz aus.
Verbesser deine Umgebung, organisiere und reinige deine Umgebung.
Zeige dem Universum, daß du in der Lage bist, viel mehr zu erhalten.
Pass auf das auf, was du schon hast!
ERLAUBE DIR EINE GUTE VISION - KOMM ZUR VISION ÖSTERREICH!
6. - * das Wort *
Wenn du behauptest oder falsch über Dinge und Menschen sprichst, wirkt sich dies auf deine Schwingungsfrequenz aus.
Um deine Frequenz hoch zu halten, ist es wichtig, die Gewohnheit, sich zu beschweren und schlecht über andere zu sprechen, zu beseitigen.
Vermeide also Drama und Mobbing. Übernehme Verantwortung für die Entscheidungen deines Lebens!
BLEIBE COLL UND ENTWICKLE DEINE VISION - KOMME ZU UNS - WIR ERARBEITEN EINE GEMEINSAME VISION!
7. - * die Dankbarkeit *
Dankbarkeit wirkt sich positiv auf deine Schwingungsfrequenz aus.
Dies ist eine Gewohnheit, die du jetzt in dein Leben integrieren solltest.
Beginne, dich für alles zu bedanken, für die guten Dinge und für das, was du für schlecht hältst.
Danke für all die Erfahrungen, die du gemacht hast.
Dankbarkeit öffnet die Tür für gute Dinge, die sich positiv in deinem Leben auswirken.
Ich wünsche euch allen einen wundervollen Tag!
JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH - SORGE DU - DIE IDEE EMC DIE IDEE
WUTHOCHHEITORDER - Wuthochheitsordner - Wuthochheitszone - Dompteur hat seine "Wuthochheitstiere" in Beobachtung. Unberaubbar herrliches Leben.
WIR SIND DER PLANET "UNBERAUBBAR"
.... bedenke, 13 % der Menschheit wird Erwachsen!
Er war „angefressen“ von dem damaligen Benehmen der Menschen. Er war „sauer“ auf die damalige Bevölkerung und suchte einen neuen Weg zu Gott. Das war vor ca. 1500 Jahren. Heute sind wir genauso „angefressen“ von so vielen Dingen, wir befinden uns jetzt im 3. Jahrtausend. Und was kann jeder einzelne von uns tun, nicht „angefressen“ sein, nicht "sauer" sein, sondern die Gottesnähe den der „Fernseher nähe“ vorzuziehen.
Wie Benedikt von Nursia wirklich ausgesehen hat, das weiß niemand. Kunstkenner und Kirchenhistoriker gehen davon aus, dass er ein Patriarch mit Bart war und mit einer Mönchstonsur. Und manchmal als ewig junger bartloser Heiliger in dunkler Mönchskutte. Als weitere Attribute ein Abtstab und das Buch mit seiner Ordensregel.
Seine Lebensdaten sind nur ungefähre Angaben innerhalb der Weltgeschichte. Es war die ausklingende Antike, in der er groß wurde. Er lebte wohl von 480 bis um 560. Um 529 gründete er die Abtei Montecassino.
Sein Name wird immer mit seiner Ordensregel verknüpft: Die Regula Benedicti, deren Konzept Gebet und Arbeit sowie Handarbeit umfasste: Ora et labora …
Eine von Papst Gregor den Großen verfasste ausgeschmückte Heiligenvita versucht der Gestalt Benedikt von Nursia Leben einzuhauchen: "Es lebte ein verehrungswürdiger Mann. Er hieß Benedictus. Der Gnade und dem Namen nach nach, war er ein Gesegneter. Schon von früher Jugend an, hatte er das Heil eines reifen Mannes, war er doch in seiner Lebensweise seinem Alter weit voraus." (Gregor der Große, Dialoge II, 1)
»Bete und arbeite«; dieser Satz beschreibt die Essenz der Ordensregel des hl. Benedikt von Nursia, kommt aber in dieser Form in der Regula Benedicti selbst nicht vor. Der vollständige Satz aus dem Mittelalter lautet: »Ora et labora (et lege), Deus adest sine mora« – »Bete und arbeite (und lies), so ist Gott da ohne Verzug«.
Das zitierte lat.Wort labora bedeutet außer arbeiten auch sich anstrengen, sich abmühen, leiden, in Not sein. Hinter dem Zitat steht die Erkenntnis: Der Weg zu Gott führt über Gebet, Bildung und harte Arbeit. Zugleich steht er für ein ausgewogenes Miteinander von Muße und Arbeit, von Aktion und Kontemplation.
Sage was du liest, und ich sage dir, wer du bist!
Unsere Liebe soll die Liebe Gottes spiegeln
ALLE WOLLEN MEIN BESTES - MEINE SEELE - ICH HABE SIE DER DREIFALTIGKEIT GOTTES GEGEBEN!
AUF GOTT HÖREN ÜBEN - HÖRE GUT AUF GOTTES WORTE!
Italienischen Bischof, Carlo Vigano, (WIEDERSTAND GEGEN DIE IMPFUNG) YouTube https://www.youtube.com/watch?v=9NGN1ZpNKSs https://www.youtube.com/watch?v=_1Zu8SfQYdU
WIE SCHAUT DEINE REALITÄT AUS
MICH VOM HEILIGEN GEIST BEFÜLLEN LASSEN - DEN HEILIGEN GEIST IN MIR ARBEITEN LASSEN - MICH DAVOR BEWAHREN, MEINE EIGENE PHANTASIEWELT IN MIR ARBEITEN ZU LASSEN - LASSE GOTT ZU IN DIR ARBEITEN ZU DÜRFEN - NIMME JETZT, SOFORT, JETZT EINEN DIALOG MIT GOTT AUF ! GOTTES WILLE GESCHEHE - SICH DAVOR BEWAHREN, SEINEN EIGENEN WILLEN DIE MACHT ÜBER UNS ZU GEBEN!
GOTT BITTEN , IN MIR ZU WIRKEN - VON DER WELTLICHKEIT ABSTAND NEHMEN!
Wenn ein Kind kritisiert wird, lernt es zu verurteilen.
Wenn ein Kind angefeindet wird, lernt es zu kämpfen.
Wenn ein Kind verspottet wird, lernt es, schüchtern zu sein.
Wenn ein Kind beschämt wird, lernt es, sich schuldig zu fühlen.
Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird, lernt es, geduldig zu sein.
Wenn ein Kind ermutigt wird, lernt es, sich selbst zu vertrauen.
Wenn ein Kind gelobt wird, lernt es, sich selbst zu schätzen.
Wenn ein Kind gerecht behandelt wird, lernt es, gerecht zu sein.
Wenn ein Kind geborgen lebt, lernt es zu vertrauen.
Wenn ein Kind anerkannt wird, lernt es, sich selbst zu mögen.
Wenn ein Kind in Freundschaft aufgenommen wird, lernt es, in der Welt Liebe zu finden.
Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass geimpfte Menschen weltweit Produkte des Staates und keine Menschen mehr sind. Aufgrund der mRNA-DNA-Manipulation im Todesstoß.
Sobald Sie dIe Impfung genommen haben, sind Sie kein Mensch mehr. Sie werden zu Transmenschen im Besitz der Organisation, die das Genom patentiert.
Die Manipulation der mRNA ist irreversibel. Sobald es in dir ist. Sie sind fertig.
liebe Seelen.
Der Krieg gegen die Politiker und Nutznießer muss DRINGEND digitaler werden!
Die Finanz Pharma und DIGITAL Mafia baut im Hintergrund schon alles aus, es wird eine weltweite SELEKTION von Menschen eingeführt nach ihrem STATUS.
Gott bewahre, diese Irren machen unbeirrt weiter und wir befinden uns in einer Art Ohnmacht und können nichts dagegen tun.
Geht auf die Straße und lasst das nicht zu !
Wollt ihr der nächsten Generation so etwas hinterlassen.
Das ist doch vollkommen KRANK.
Google und Apple sagen uns was wir dürfen und was nicht und verdienen sich eine goldene Nase dabei.
Das ist nicht mehr Normal. Das wird nicht verschwinden, das ist deren ZUKUNFTSVISION der Digitalisierung und das haben wir zu erwarten. Auch nach Corona wann immer diese Psychopathen denken uns damit nicht mehr zu traktieren.
Das unberaubbare Reptilienhirn musste das ganze Leben beschrieben werden. NATÜRLICH wurde es auch "KOMISCH" beschrieben. Musste es "KOMISCH" beschrieben werden. Jedes Reptilienhirn MUSSTE BESCHRIEBEN WERDEN. GANZ LOGISCH !! Natürlich wurde es auch GRAUSSLICH BESCHRIEBEN!
DIE SCHULD MÜSSEN WIR NICHT WEITERTRAGEN! GOTT LÖSCHT UNBERAUBBAR IM REPTILIENHIRN! DIESE VERLETZUNGEN DIE PASSIERT SIND, DIE SCHULD DER ANDEREN MÜSSEN WIR NICHT DAS GANZE LEBEN TRAGEN!!!
In welchen Reptilienhirnprogramm stecken wir. JESUS HAT ALLES IM REPTILIENHIRN GELÖSCHT - IMMER WIEDER GELÖSCHT! DER GRÖSSTE MISSBRAUCH KANN GELÖSCHT WERDEN. Jesus löscht alles VERGANGENE SCHULD! DER MANN GERADE HAT GESAGT, WARUM HAST DU MIR GERADE DIESE GABE GESCHENKT. GOTT SCHENKT UNS ABER AUCH DIE SCHWÄCHEN DIE WIR HABEN.
Unser Reptilienhirn, unsere Schwächen, die uns ins Reptilienhirn GEBRANNT WURDEN, KANN JESUS LÖSCHEN. KLUGHEIT UND TATKRAFT. SITUATIONEN DURCH JESUS LÖSEN LASSEN!
KINDER WURDEN VOR HUNDERTEN VON JAHREN JA NICHT BEACHTET ODER GEACHTET. KINDER WURDEN IMMER UNGEACHTET. DESHALB SAGTE JESUS, LASS DIE KINDER ZU MIR KOMMEN. ODER DIE ALTEN UND SCHWACHEN.
JESUS CHRISTUS KANN IN UNSEREM REPTILIENHIRN ARBEITEN, JA, BEARBEITEN. DIE EINZIGE CHANCE DIE WIR HABEN!
Ich habe bereits alles was ich brauche, um glücklich zu sein. Sei zufrieden mit dem was du hast, erfreu dich deines Lebens. Wenn du verstehst, das nichts fehlt, gehört dir die ganze Welt. Ich bin zu feig, zu feig zu feig zu feige, um unglücklich zu sein. Wie stehe ich vor denen da, die schon vor mir ins andere Leben gestiegen sind, wenn die mein derzeitiges Leben anschauen, wo ich auf dieser Welt trinken, essen und schlafen kann, wie stehe ich vor denen da. Ich bewahre mich davor, als ein Weichei angesehen zu werden. Ich bewahre mich davor, wenn ich dastehe und vor Angst mein Reptilienhirn nicht unter Kontrolle habe. Deshalb bin ich zu feige, unglücklich zu sein. Jeder, absolut jeder, der vor mir gestorben ist kann diese Zeilen in dieser Form ncht mehr schreiben. Sie könnten uns im Geiste diktieren, vielleicht tun sie das auch gerade, aber, wer weiß schon, wer diese Zeilen geschrieben hat.
ICH BIN UNBERAUBBAR GLÜCKLICH - ICH BEKOMMEN VON DER UNBERAUBBAREN QUELLE GOTTES ALLES WAS ICH GERADE BRAUCHE! DANKE!
Wurde bei TIK TOK gelöscht. Das ganze Video gibt es bei Telegram. 31.01,.2022 https://t.me/emcdieidee
14.01.2022: BREAKING-NEWS: ES IST VORBEI - PANDEMIE BEENDET!
Deutscher Bundesrat Berlin - Ministerpräsident Reiner Haseloff kündigt in Namen des Deutschen Bundestages und laut Ministerkonferenz an, dass die Pandemische Lage nationaler Tragweite „Beendet“ ist!
Damit ist logischerweise:
- jedes Notstandsgesetz aufgehoben
- jede Impfpflicht definitiv vom Tisch
- die Notfallzulassung der Impfstoffe nichtig
- jede COVID-Beschränkung nichtig
- jede Maskenpflicht nichtig
- jede Zugangsbeschränkung zu Geschäften und Arbeitsstellen nichtig
Ist DAS der Grund warum, die Massenmedien diesen Beschluss nicht berichten???
Leute, es ist vorbei ...
Der Verdacht, dass das durch die „Impfung“ gegen Covid-19 im Körper gebildete Spike-Protein für die pathologisch festgestellten Entzündungen und Läsionen von Gefäßen verantwortlich sein könnte, konnte jetzt erstmals immunhistologisch bestätigt werden.
Den Pathologen Prof. Arne Burkhardt und Prof. Walter Lang ist es mit ihrem Team gelungen, das Impf-Spike-Protein in den Gefäßen einer 4 Monate nach der „Impfung“ verstorbenen Person, bei der Gefäßläsionen und auch eine impfinduzierte Myokarditis vorlagen, sicher nachzuweisen. Der Nachweis ist gelungen durch einen für das Spike-Protein spezifischen Antikörper mittels konventioneller Immunhistochemie auf den Gewebeschnitten.
Die geschilderte Nachweismethode kann auf alle Organ- und Zellschäden übertragen werden, bei denen sich auffällige pathologische Befunde nach „Impfung“ gegen Covid-19 zeigen. Daraus folgt: Aus ethischen, rechtsstaatlichen und wissenschaftlichen Gründen müssen ab sofort alle histopathologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit Schäden aufgrund einer „Impfung“ gegen Covid-19 um diese Methode ergänzt werden.
Reutlingen, 17.01.2022
Prof. Dr. Arne Burkhardt
Prof. Dr. Walter Lang
Wenn Gott in Dir wohnt, macht Er was Er will!
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Du hast dich selbst nie aufgegeben. Du bist für dich eingestanden. Gegen alle Widerstände. Du hast dich wie ein Phönix in der Nacht zu deiner vollen Kraft erhoben. Du bist die/der Beste. Mach so weiter. Danke! 💖
Alles geschieht rechtzeitig für diejenigen, die warten können!
https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=27745 Emanuel - Gott mit uns!
Lebenshilfe: Radio Maria vom 6.12.2021 https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=27511
"Impuls Leben", mit Psychotherapeut Mag. Johannes Wunsch
Und wenn es am Ende vieler Gespräche oder Nachrichten heißt, „bleib gesund, weil Gesundheit ist das wichtigste“, da möchte auch ich betonen, „finde Christus und bleib in ihm, denn das Leben mit Christus ist wichtiger als alles andere.“
Lieber Gott, bitte gib mir das, was ich brauche, und bewahre mich davor, das zu bekommen, was ich mir wünsche!
MAX SCHELER
1. Einleitung
1.1. Einleitende Fragestellung
1.2. Argumentationsaufbau
2. Hauptteil
2.1. Schelers Theorie der Religiosität des Menschen
2.1.1. Die moderne philosophische Anthropologie
2.1.2. Stufentheorie des Organischen
2.1.3. Die Zweiheit von Geist und Leben
2.1.4. Die Ideierung als Instrument der Triebsublimation
2.1.5. Die Ethik der Werte und der Wert des Heiligen
2.1.6. Weshalb der Mensch nach „Gott“ fragt
2.1.7. Die Ursprünglichkeit und Unableitbarkeit der religiösen Erfahrung, wie der Mensch Gott erkennt
2.1.8. Gott als das Persönliche der Person
2.2. Politische Weltanschauungen als religiöser Ersatz
2.2.1 Rückzug der Religionen, Durkheims Erklärungsmodell
2.2.2. Jeder glaubt an einen Gott oder Götzen
2.2.3. Äquivalente im Zuge der Säkularisierung: totalitäre Regime, eine neue Form der Autokratie
2.2.3.1. Der deutsche Nationalsozialismus: eine Anti- und Ersatzreligion zugleich
2.2.3.2. Der russische Kommunismus
3. Schluss
3.1. Zusammenfassung
3.2. Ausblick: Sind religiöse Gesellschaften die „besseren“?
„Da der religiöse Akt eine wesensnotwendige Mitgift der menschlichen geistigen Seele ist, kann gar nicht die Frage ergehen, ob er von einem Menschen vollzogen wird oder nicht...Es besteht das Wesensgesetz: Jeder endliche Geist glaubt entweder an einen Gott oder Götzen“ (Scheler 1933: 559).
Vor über zweitausend Jahren kam ein Denken auf, das die Menschen bis heute wie nie zuvor in ihren Bann zog. Es entstand, aus und neben dem Judentum und neben dem Islam, eine der größten monotheistischen Weltreligionen: das Christentum. Nie wieder sollte eine Religion so viele Menschen vereinen; heute zählt man etwa 1,8 Milliarden Christen. Ihr Stifter, Jesus von Nazareth, predigte Nächstenliebe und kündigte das Reich Gottes an.
Seit jeher beschäftigt sich der Mensch mit seinesgleichen. Er fragt nach seiner Herkunft und seiner Bestimmung ebenso wie nach einem Sinn des Lebens und seinem Platz in diesem. Die Religion versucht, diese elementaren Fragen zu beantworten und somit den Menschen das Leben leichter, ja erträglicher zu machen. Schon im alten Testament, der gemeinsamen Quelle von Judentum und Christentum, versuchte man den Menschen zu verorten, ihm eine besondere Position zukommen zu lassen. Er gilt als Krone der Schöpfung, ist nach dem Bilde Gottes geschaffen und hat einen Herrschaftsauftrag über die Schöpfung, über alle Tiere, über Land (und alles was darauf wächst) verliehen bekommen. Kant bezeichnete die Frage, „Was ist der Mensch?“, sogar als eine der vier Grundfragen der Philosophie. Die Wurzeln einer solchen Fragestellung kann man folglich schon viel früher in der Geschichte finden, vor dem Entstehen des Christentums.
Aristoteles war der erste, der das Menschsein von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtete, obwohl das Wort Anthropologie in der Antike noch nicht bekannt war. Er definierte den Menschen als vollkommenstes aller Lebewesen und sah seine Sonderstellung in der Sprache und der Vernunft begründet (ebenso waren das Lachen und der aufrechte Gang spezifisch menschliche Eigenschaften). Diese Auffassung prägte das christliche Mittelalter entscheidend. Henri Bergson fasste den Menschen als homo faber auf, also als ein Wesen, welches seine Umwelt durch seine Fähigkeiten unter Kontrolle hat (vgl. Scheler 1914: 340). Der Philosoph und Soziologe Max Scheler sieht jedoch im homo faber nur einen Menschen zweiter Klasse. Obwohl schon zu Lebzeiten in der philosophisch interessierten Öffentlichkeit enorm anerkannt - Heidegger bezeichnete ihn als die stärkste philosophische Kraft der Gegenwart - galt Scheler auf seinem Gebiet immer als Philosoph zweiter Wahl (vgl. Sander 2002: 9). Dennoch gelang ihm der entscheidende Durchbruch. Seine Schrift „Die Stellung des Menschen im Kosmos“ aus dem Jahr 1928 gilt als Gründungsakt der philosophischen Anthropologie und eröffnete ein vollkommen neues Denken (dazu an anderer Stelle mehr). Scheler fragte darin nach dem Wesen des Menschen und danach, worin er sich von anderen Lebewesen unterscheidet. Das Besondere am Menschen ist „ein allem entgegengesetztes Prinzip“. Dies ist es auch, was ihn nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens fragen lässt, eine Frage, die die Menschen seit jeher beschäftigt. In der Religion findet dieses menschliche Grundbedürfnis ihren höchsten Ausdruck. Eine der zentralsten Thesen Schelers ist der menschliche „Theomorphismus“. Es soll geklärt werden, was genau darunter zu verstehen ist.
In einem Anwendungsteil wird zu zeigen sein, inwiefern Schelers Theorie der Religion auf neuere Phänomene übertragen werden kann. Denn zumindest in den westlichen Industriegesellschaften befindet sich der Einfluss der christlichen Religion kontinuierlich auf dem Rückzug. Der Trend zu individueller Freiheit sowie das allgemein gestiegene Bildungsniveau treten zunehmend in Widerspruch zu strengen religiösen Strukturen. Doch diese Lücke bleibt nicht ungeschlossen: Auf der einen Seite entstehen so genannte neue Religionen (Sekten, Satanismus, Esoterik) und auf der anderen Seite dienen politische Systeme als eine Art Ersatz. Zwei neuartige politische Phänomene werde ich herausgreifen, um zu fragen, ob sie sich durch Schelers Theorie beschreiben beziehungsweise erklären lassen, und auf diese Weise zu belegen, dass sie auch heute noch aktuell ist. Dies soll das Thema meiner Arbeit sein.
Um sich in diesem Zusammenhang mit Max Scheler auseinandersetzen zu können, sollte zunächst sein Anstoß zur modernen philosophischen Anthropologie eingeordnet werden, sowohl zeitlich als auch erkenntnistheoretisch. Anschließend soll eine Grundlage für die Frage nach dem Wesen des Menschen geschaffen werden, indem der Stufenaufbau des Organischen, eine Art Hinleitung zum eigentlichen Thema, kurz zusammengefasst wird. Diese wird in den zwei Texten „Zur Idee des Menschen“ und „Zur Stellung des Menschen im Kosmos“ genauer dargestellt und natürlich beantwortet. Es wird sich herausstellen, dass das menschliche Prinzip außerhalb des Lebens (in Schelers Sinne) steht. Inwiefern sich dann aber Leben und „Nicht Leben“ beeinflussen, wird in einem weiteren Punkt geklärt. In diesem Zusammenhang wird Schelers Werttheorie eingeordnet und in ihren Grundzügen dargestellt, um einen gewissen Übergang zur Religionsphilosophie zu schaffen. Religiöse Gefühle sind nämlich der höchste Ausdruck dessen, was Scheler die spezifisch menschliche Eigenschaft nennt. In einem weiteren Abschnitt soll nun die Wesensphänomenologie der Religion dargelegt werden, welche Scheler ausführlich in seinem Buch „Vom Ewigen im Menschen“ aufgreift.
In einem Anwendungsteil soll gezeigt werden, inwieweit sich neuartige Phänomene druch Schelers Theorie erklären lassen. Seit dem letzten Jahrhundert ist ein deutlicher Rückgang der christlichen Religion zu verzeichnen; hierzu soll ein mögliches Erklärungsmodell Durkheims herangezogen werden. Außerdem sollen zwei totalitäre Systeme diskutiert werden, welche eine Art Ersatzreligion zu bilden scheinen. Anhand von Schelers Auffassung vom religiösen Menschen soll dies diskutiert werden.
2.1.1. Die moderne philosophische Anthropologie
Schelers Hauptschrift „Die Stellung des Menschen im Kosmos“ (1928) gilt einerseits als Gründungsmoment der modernen philosophischen Anthropologie und andererseits ist es das Werk, um das sich ganzes Leben kreiste. Nie hat ihn eine Frage mehr interessiert als die „was ist der Mensch und was ist seine Stellung im Sein?“ (Scheler 1995: 9). In einem Brief an seine Frau schreibt er selber: „Meine Anthropologie wird ein sehr ausführliches Werk, worin ich eine kurze Zusammenfassung meines Lebens gebe“ (Nota 1995: 33). Doch was war das Besondere an Schelers Denkweise, so dass diese in der gesamten philosophischen Anthropologie bis heute in irgendeiner Weise fortwirkt? Scheler fragte doch auch wie schon andere Philosophen vor ihm nach dem Menschen, ebenso wie Mediziner, Biologen, Soziologen und Psychologen. Er fragte jedoch explizit nach dem Wesen des Menschen, worin er sich von anderen Lebewesen unterscheidet, nicht wie er ist oder woraus er entstanden ist. Seine zeitgenössische Wirkung entstand tatsächlich mehr durch seine Herangehensweise als durch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mensch. Er formulierte Aufgaben und Fragen für die Philosophie, die so vorher noch nicht gestellt wurden. Wichtig für Scheler war in erster Linie die Auseinandersetzung mit den Möglichkeitsbedingungen der philosophischen Frage nach dem Menschen selbst. Im Vorwort von „Zur Stellung des Menschen im Kosmos“ heißt es: „In dem Augenblick, da der Mensch sich eingestanden hat, dass er weniger als je ein strenges Wissen habe von dem, was er sei, (...), scheint auch der neue Mut der Wahrhaftigkeit in ihn eingekehrt zu sein, diese Wesensfrage ohne die bisher übliche ganz-, halb oder viertelsbewusste Bindung an eine theologische, philosophische und naturwissenschaftliche Tradition in neuer Weise aufzuwerfen und – gleichzeitig auf der Grundlage der gewaltigen Schätze des Einzelwissens, welche die verschiedenen Wissenschaften vom Menschen erarbeitet haben - eine neue Form seines Selbstbewusstseins und seiner Selbstanschauung zu entwickeln“ (Scheler 1995: 10). Scheler versuchte, eine Art Metatheorie der philosophischen Anthropologie zu entwickeln und „ihr einen systematischen Ort innerhalb des Ganzen der Philosophie zuzuweisen“ (Sander 2002: 120). Als eine wesentliche Aufgabe der philosophischen Anthropologie verstand er deren verarbeitende Position gegenüber den empirischen Wissenschaften. Sie solle empirisches Wissen philosophisch deuten, um diesem ein Fundament zu geben. Außerdem fasste er Kants selbstverständliche Annahme, der Menschen sei ein Vernunftswesen, erstmals als anthropologische Frage auf und wies seine Position zugleich zurück. Dabei führte er eine neue Vergleichswissenschaft an die Philosophie heran: die Biologie. In einem Mensch-Tier-Vergleich soll gezeigt werden, weshalb die Vernunft nicht ausschließlich den Wesenskern des Menschen ausmacht. Vielmehr ist sie ein Fundament des eigentlich menschlichen Prinzips, wie gezeigt werden wird.
Außerdem sei an dieser Stelle noch kurz erwähnt, dass Scheler auch die Phänomenologische Bewegung entscheidend geprägt hat und außerdem im Bereich der Wissenssoziologie, Religionsphilosophie, Logik, Metaphysik und Erkenntnistheorie forschte. In dieser Arbeit geht es vor allem um seine Religionsphilosophie.
2.1.2. Stufentheorie des Organischen
Um die Sonderstellung des Menschen besser verstehen und einordnen zu können, betrachtet Scheler die Phasen in der Entwicklung des psycho-physischen Lebens bei Pflanze, Tier und Mensch. Dabei unterscheidet er vier Entwicklungsstufen des Psychischen, beginnend bei der Pflanze, weil hier das eigentliche Leben für Phänomenologen anfängt. Diese Stufen stehen aber nicht einfach nur nebeneinander, sondern bedingen einander. Die höhere Stufe kann nicht ohne die niedrigere(n) existieren und wäre ohne sie macht- und kraftlos.
Die unterste Stufe ist der Gefühlsdrang (1). Er hat weder Bewusstsein, noch Vorstellung oder Empfindung (im Sinne einer „spezifischen Rückmeldung eines augenblicklichen Organ- und Bewegungszustandes des Lebewesens an ein Zentrum und eine Modifizierbarkeit der je im nächsten Zeitmoment folgenden Bewegungen kraft dieser Rückmeldung“ (Scheler 1955: 14). In ihm vereinen sich zwei Zuständlichkeiten, die sich in der primitivsten Form bereits bei Pflanzen zeigen: sie kennen nur ein „Hinzu“ (zum Beispiel zum Licht), eine objektlose Lust, oder ein „Hinweg“, ein objektloses Leiden. Dieser Urdrang ist folglich auf Fortpflanzung und Wachstum oder den Tod gerichtet. Gefühl und Trieb sind hier, wie bei den Tieren, noch nicht geschieden. Die Pflanze, so Scheler, besitzt einen nach außen gerichteten, ekstatischen Drang. Sie kann nur auf äußere Zustände insofern reagieren, als dass sie wächst, sich fortpflanzt oder eingeht, ihr fehlt jede Art von Rückmeldung des Lebens. Tiere dagegen besitzen einen bewussten Innezustand.
Der Instinkt (2), den Scheler in der zweiten Stufe des Organischen verortet, ist durch folgende Merkmale bestimmt: Er ist angeboren und erblich, kann weder durch Übung, noch durch Assoziation, Gewöhnung oder Nachahmung erworben werden. Ferner ist der Instinkt zweckmäßig, wobei sich dieser auf örtlich oder zeitlich entfernte Situationen beziehen kann (zum Beispiel ist die Futtersuche für den Winterschlaf zweckmäßig, auch wenn er sehr früh vorbereitet wird). Gleichsam muss diese spezifisch tierische Eigenschaft (bei dem Menschen nur rudimentär vorhanden) nach einem festen und unveränderbaren Rhythmus ablaufen. Die kleinste Änderung in der Struktur seines Ablaufes würde Beirrungen zur Folge haben, während die Situation, in der der Instinkt zu Tage tritt, variieren kann. Er ist von vornherein da und auch fertig ausgebildet (er kann höchstens, wie zum Beispiel beim Jagdtrieb, präzisiert werden). Demzufolge kann der Instinkt niemals „falsch“ ablaufen, er ist unabhängig von der Zahl der Versuche. Außerdem ist er artdienlich, sei es um eine andere oder die eigene zu erhalten, aber niemals nur individuell nützlich. Der Instinkt ist eine Art Spezialisierung des Gefühlsdranges, welcher a priori die Empfindungen, Vorstellungen und die Gedächtnisreproduktion bestimmt (vgl. Scheler 1995: 118).
Ein Verhalten, welches sich langsam und stetig, aber lebensdienlich abändert auf Grund einer immer wiederkehrenden Situation, nennt Scheler das assoziative Gedächtnis (3). Dieses beruht auf dem Wiederholungstrieb (Handlungs- beziehungsweise Bewegungsnachahmung) und seine Präzision ist abhängig von der Zahl der Versuche (im Gegensatz zum Instinkt). Die Grundlage dieses Prinzips ist der vom russischen Psychologen I. P. Pawlow bestimmte bedingte Reflex, welcher durch verschiedene Reize ausgelöst werden kann, die nicht unbedingt in Zusammenhang mit dem Reflex stehen. Das assoziative Gedächtnis steht unter der Wirkung von Trieben und Bedürfnissen. Es ist bei allen Tieren mehr oder weniger vorhanden, bei dem Menschen aber nimmt es die größten Ausmaße an; in ihm findet auch die Tradition ihre Wurzeln. Durch die mit dem Zerfall des Instinktes einhergehemde Entwicklung des assoziativen Gedächtnisses ist das Individuum mehr der Anpassung fähig und ist dadurch in der Lage, sich von seinem arttypischen Umfeld zu lösen; das assoziative Gedächtnis ist ein „Werkzeug der Befreiung“ (Scheler 1995: 26).
Unter der praktischen Intelligenz (4) versteht Scheler ein noch organisch und triebhaft gebundenes Verhalten, welches unabhängig von der Zahl der Probierversuche sinnvoll ist und in nicht art- oder individualtypischen Situationen vollzogen wird. Dabei ist der Erfolg oder Misserfolg, eine Situation zu bewältigen, nicht ausschlaggebend. Im Vordergrund steht vielmehr die Intelligenz, aber nicht die, einen Sachverhalt so zu erkennen, wie er gegeben ist (und durch Probieren zum Ziel zu gelangen), sondern die, ihn antizipatorisch, produktiv zu erkennen und zumindest das Ziel merkbar anzustreben. Gegenüber dem assoziativen Prinzip ist das Verhalten hierbei auch für das Individuum neu. Scheler der Meinung, wenngleich diese These zu seiner Zeit umstritten ist, dass Intelligenz durchaus einigen Tieren zugesprochen werden kann, so den höchstorganisierten Affen. Sie können durchaus spontan zu Werkzeugen greifen beziehungsweise sich diese konstruieren, um an eine Banane zu gelangen.
Wenn also bereits Tiere Intelligenz besitzen, stellt sich die Frage, worin nun der Wesensunterschied liege, ob „überhaupt noch mehr als ein gradueller Unterschied zwischen Tier und Mensch“ (Scheler 1995: 124) bestehe.
Damit anerkennst du auch deine Macht, ein selbstschädigendes Denkmuster ans Licht zu bringen
DAS SPIEGELGESETZ
Sind Sie bereit für den königlichen unberaubbaren Weg zur Selbsterkenntnis?
Als ich das erste Mal einen Vortrag über das Spiegelgesetz hörte, dachte ich: „Ist da jemand völlig verrückt geworden? Eine Frechheit, dass man für so einen Schwachsinn noch zahlen muss.“
Seither sind viele Jahre vergangen und ich sage Ihnen heute als private Anwenderin aber auch als Psychologin:
Ob es einem gefällt oder nicht (meist gefällt es einem nicht!) – das Spiegelgesetz stimmt immer.
Was besagt dieses rätselhafte Gesetz?
Unraubbarer 1. Grundsatz:
Wir sind auf der Welt um glücklich zu sein und Liebe und Güte zu verkörpern. Aber häufig halten alte Schmerzen die Türe unseres Herzens versperrt und stellen genau dafür ein Hindernis dar.
Sehr oft wissen wir nicht einmal, wo unsere Wunden liegen und können daher nichts dafür tun, sie endlich zu heilen.
Unberaubbarer Grundsatz 2:
Mit der Kraft unseres Geistes erzeugen wir – bewusst oder unbewusst – die Wirklichkeit in der wir leben. So ist jeder Mensch, dem Sie begegnen, jede Situation, in die Sie geraten, die gesamte Umgebung und auch der Zustand Ihres Körpers ein Spiegel Ihres Bewusstseins. Es sind I h r e Gedanken, die eine konkrete Form annehmen, damit Sie sehen können, was Sie da erschaffen haben Wenn Ihnen daran etwas nicht gefällt, ist es Ihre Aufgabe die Geisteshaltung so zu verändern, dass erfreulichere Ergebnisse sichtbar werden.
Ganz ehrlich, wer hört so etwas schon gerne, wenn es doch so viel einfacher ist Schuld zu verteilen?
Christa Kössner, Autorin des Buches „Schlüssel zum Glücklichsein – Das Spiegelgesetz“: „Besonders dann, wenn dir etwas Unangenehmes widerfährt musst du trotzdem die Verantwortung dafür übernehmen. Stell dir die Frage: „Welche Überzeugung habe ich, dass mir d a s passiert?“ Wirklich gemein ist, dass auch unbewusste Glaubenssätze zur Realität werden und wir daher naturgemäß nicht wissen, um welche sich es sich da eigentlich handelt. Aber durch das Spiegelgesetz haben wir die großartige Möglichkeit, diesen unbewussten Störenfrieden auf die Spur zu kommen. Denn Ereignisse, Lebensumstände und Personen zeigen ganz deutlich, welche Bereiche in uns der Heilung bedürfen, auch wenn uns das „bewusst“ nicht zugänglich ist.“
Christa Kössner: „ Es geht nicht darum, dass du dich wegen negativer Inhalte deines Geistes kritisierst, bemitleidest oder herabsetzt, sondern dass du dich dafür ZUSTÄNDIG erklärst. Damit anerkennst du auch deine Macht, ein selbstschädigendes Denkmuster ans Licht zu bringen und durch erfreulichere Gedanken zu ersetzen. DU bist derjenige, der für Ordnung zu sorgen hat. Wenn du dir ein glückliches Leben wünscht, musst du die Verantwortung für dein Denken übernehmen. DU entscheidest wie du denkst und DU bist es, der die Folgen trägt.“
Mit Hilfe des Spiegelgesetzes können wir einmal wirklich hören, sehen und spüren, welche Gedanken gut tun oder schaden. Sagen Sie daher zu allem Unangenehmen: „Bewusst oder unbewusst habe ich genau diese Situation erzeugt oder jenen bestimmten Menschen in mein Leben gezogen, um besser zu verstehen, wie lieblos ich über mich selbst denke“. Es nützt nichts, unerfreuliche Spiegelbilder zwar zu registrieren und furchtbar darunter zu leiden, aber Nichts daran zu verändern. Nur Sie können einen selbstschädigenden Gedanken aufgeben um für einen glücklichen Platz zu machen, der dann als freudvolles Ereignis in Ihrem Leben konkret wird.
Ich selbst bin ein gutes Beispiel dafür, dass diese Methode funktioniert. Ewig lange fühlte ich mich als Opfer und war der Meinung, dieses Leben sei einfach zu kompliziert für mich. Alles schien mir „zu passieren“, über Nichts hatte ich Kontrolle. Das gesamte Leben spiegelte diese Überzeugung – mein Gesundheitszustand, die Beziehung zu anderen, speziell zu Männern, und der ewige Minusstand auf dem Konto.
Seit ich auf dem Weg der Selbsterkenntnis wandle (harte Arbeit!), haben sich auch die Überzeugungen über mich geändert. Ich fühle mich jetzt wertvoll und bin der überaus gesunden Meinung, dass ich es verdiene, glücklich zu sein. Wie mit Zauberhand spiegelt mir meine gesamte Umgebung nun völlig andere Bilder: Gesundheitlich geht es mir besser, mein Konto hat sich erholt und die ekelhaften Quälmänner sind aus meinem Leben verschwunden. Die Beziehung zu Anderen ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und ich bin stolz darauf, wirkliche Weggefährten an meiner Seite zu haben. Das Spiegelgesetz hat mir enorm dabei geholfen und hilft mir heute noch. Wenn ich etwas Schmerzliches erlebe (was natürlich immer noch vorkommt!!), frage ich mich sofort: „Welche Gedanken über mich habe ich immer noch, die abwertend und lieblos sind? Wovon bin ich tief drinnen auch heute noch überzeugt, dass sich manche schmerzlichen Spiegelbilder wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen? Und schließlich: Gehört das wirklich noch zu mir??“
Die häufigsten Überzeugungen, die wir von Außen gespiegelt bekommen, sind:
„Ich bin schwach, hilflos und ausgeliefert, wertlos, nicht gut genug“
„Glück, Freude und Erfolg gibt es nur für andere nicht für mich“
„Ich bin unfähig, die Dinge positiv zu verändern“
„Immer passiert das mir“
und Ähnliches. Und entsprechende Ereignisse dominieren dann unser Leben.
Wie entstehen diese selbstschädigenden Muster, an denen wir oft so hartnäckig festhalten?
Christa Kössner: „Irgendwann hat sich aufgrund böser Erfahrungen in der Kindheit oder einem früheren Leben eine schädigende Überzeugung im Unterbewusstsein eingenistet. Solange Sie nicht ganz entschieden die Regie für Ihr Leben übernehmen, wirken sich die unbewussten Strukturen genauso aus, wie die bewussten Gedanken. Und so erzeugen wir solange unangenehme Erfahrungen, bis wir den ursprünglichen „Schädling“ herausgefunden haben. Aber vergessen Sie nie: Jedes unangenehme Ereignis dient im Endeffekt Ihrem Glück, weil Sie daran erkennen, in welchen Punkten Sie sich noch immer zu wenig Wert geben.“
Was kann Spiegel in unserem Leben sein?
Personen
Was auch immer Ihnen an anderen nicht gefällt, Sie aufregt oder ärgert ist eine Eigenschaft die S i e haben und nicht wahrhaben wollen. Verurteilen Sie also „menschliche Spiegelbilder“ nicht, sondern erkennen Sie die Botschaft.
Situationen
J e d e unerwünschte Situation ist ein Spiegel
I h r e s Bewusstseins. Sie haben sie „erzeugt“, um sich immer besser kennen zu lernen und alte Verletzungen aufzuspüren.
Zufall
Es gibt keinen Zufall. Jedes sogenannte Vorkommnis ist und bleibt ein Ereignis, das Sie selbst verursacht haben.
Schicksalsschlag
Wenn Sie ein solcher trifft und völlig aus der Bahn wirft, dann haben Sie sich das trotzdem „ausgedacht“, auch wenn der bewusste Verstand das natürlich empört von sich weisen würde. Dieser Schock war nötig, weil Ihre Seele möchte, dass Sie etwas erkennen, dass Sie anders vielleicht nicht begriffen hätten. Sagen Sie : „Auf irgendeiner Ebene habe ich diese Situation geschaffen, um zu sehen, in welchen Bereichen ich immer noch zu wenig Liebe für mich empfinde. Habe ich eigene Bedürfnisse völlig vernachlässigt, mein persönliches Lebenstempo missachtet, meine innere Stimme ignoriert?“ Als Psychologin höre ich oft: „Ich gebe ehrlich zu, dass ich diese Krebserkrankung „gebraucht habe“. So konnte es einfach nicht weitergehen, aber ich war unfähig etwas zu verändern.“
Körper
Christa Kössner: „Wir sind nicht unser Körper, sondern wir haben einen. Der Körper führt nur aus, was wir ihm kraft des Geistes anweisen. Gedanken und Überzeugungen sind in jeder Zelle unseres Körpers gespeichert und regieren das Zusammenspiel sämtlicher Körperreaktionen. Egal welches Symptom sich zeigt – es ist ein Spiegelbild Ihrer Gedanken über sich.“
Es gibt neuere Untersuchungen, die diese scheinbar absurde Idee bestätigen. So schreibt der Arzt Univ. Prof. Dr. Joachim Bauer, der für seine Forschungstätigkeit zahlreiche Auszeichnungen erhielt, in dem Buch „Das Gedächtnis des Körpers“: „Alles, was wir geistig tun und seelisch fühlen, findet seinen Niederschlag in körperlichen Strukturen. Eine Medizin für „Körper ohne Seele“ macht also genauso wenig Sinn wie eine „Psychologie ohne Körper“.“
Haustier
Auch die Tiere spiegeln unseren seelischen und körperlichen Zustand. Sie nehmen die Energie Ihres Besitzers auf und halten uns vor Augen, was wir in uns haben.
Auto
So seltsam es klingt – Sie können von der Art und Verfassung Ihres Wagens Rückschlüsse auf Ihre Überzeugungen ziehen. Wenn das Benzin ausläuft, die Karosserie beschädigt wird oder der Starter streikt findet sich all das analog auch in Ihrem Bewusstsein und gibt wertvolle Aufschlüsse zur Selbsterkenntnis.
Wenden Sie sich besonders den unangenehmen Spiegelungen zu, denn an diesen sehen Sie, welche Bereiche geheilt werden müssen. Aber übernehmen Sie ebenso Verantwortung für die positiven Dinge in Ihrem Leben. Auch diese spiegeln Anteile von Ihnen und das sollte Sie froh und stolz machen. Wie können Sie das Spiegelgesetz nun für sich selbst anwenden?
Das 5-Schritte-Programm zu mehr Glück und Lebensfreude:
1. BESCHREIBEN
Schreiben Sie in ein paar Sätzen auf, was genau Ihnen unangenehme Gefühle verursacht
2. VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN
Sagen Sie laut: „I c h selbst habe all das geschaffen, um wichtige Bereiche in mir zu heilen. Welche Lieblosigkeit, mir selbst gegenüber, kommt also in dieser Situation zum Ausdruck?“
3. DANKEN
Das ist vielleicht der schwierigste Teil: Seien Sie dem betreffenden Menschen oder der Gegebenheit dankbar, dass sie durch dieses Erlebnis deutlich erkennen können, welche Wunden noch immer schmerzen. Nur diese spezielle Person konnte Ihnen – vielleicht auf sehr dramatische Weise – zeigen, wie wenig Selbstwert Sie haben oder wie stark ausgeprägt der innere Zerstörer ist. Sie haben jetzt die wunderbare Möglichkeit „Nein“ zu dieser Situation zu sagen und dadurch immer mehr zu sich selbst zu finden.
4. NEUE ÜBERZEUGUNGEN
Ehrlich: Wollen Sie immer weiter leiden? Wenn nicht, dann machen Sie sich bewusst, dass Sie ein glückliches Leben verdienen und ändern Sie liebevoll Ihre Gedanken über sich. Die Spiegel in Ihrem Leben werden Ihnen dann freudvolle Bilder zeigen.
5. EINE BEZIEHUNG ZU GOTT AUFBAUEN
Denken Sie jetzt nicht zwingend an Kirchengemeinschaften mit ihren teilweise strengen Regeln, sondern daran, was „Gott“ in Ihrem Leben bedeutet. Für mich ist er (sie?) reine Liebesenergie, die alles geschaffen hat, was existiert (auch das Spiegelgesetz!) und an die man sich wenden kann um Hilfe oder innere Führung. Und dieser Gott will, dass es mir gut geht und ich alles beseitige, was mich daran hindert, voll Freude und Leidenschaft zu leben.
Irgendwann hat irgendjemand Sie veranlasst über sich selbst, die Welt, Frauen, Männer, Erfolg, Glück oder Gesundheit lieblos zu denken. Und genau diese Einstellung sehen Sie nun im Spiegel Ihres Lebens. Ein Spiegel ist aber „nur“ einer Ihrer Gedanken, der sichtbar geworden ist. Ist er unangenehm, fragen Sie sich, ob er wirklich noch zu Ihnen gehört. Oder ob Sie ab jetzt bereit sind, die Kraft Ihres Geistes für inneren Frieden und Freude zu nutzen. Die Antwort werden Sie in den Spiegeln finden.
LITERATUR:
Christa Kössner:
„Schlüssel zum Glücklichsein – Das Spiegelgesetz“
„Die Spiegelgesetzmethode“
„Mein Auto spiegelt mich“
„Mein Haustier spiegelt mich“
alle Ennsthalerverlag
Joachim Bauer:
„Das Gedächtnis des Körpers“
Eichbornverlag
Simeon, schreibt der heilige Lukas, »wartete auf den Trost Israels« (Lk 2,25). Er geht zum Tempel hinauf, als Maria und Josef Jesus dorthin bringen, und nimmt den Messias in seine Arme. Er, der alte Mann, der geduldig auf die Erfüllung der Verheißungen des Herrn gewartet hat, erkennt in dem Kind das Licht, das gekommen ist, die Heiden zu erleuchten. Geduldig hat er gewartet.
Simeons Geduld. Blicken wir näher auf die Geduld dieses alten Mannes. Sein ganzes Leben lang wartete er und übte sich in der Geduld des Herzens. Im Gebet lernte er, dass Gott nicht in außergewöhnlichen Ereignissen kommt, sondern dass er sein Werk in der scheinbaren Monotonie unseres Alltags vollbringt, im manchmal ermüdenden Rhythmus unserer Aktivitäten, in den kleinen Dingen, die wir mit Beharrlichkeit und Demut ausführen, wenn wir versuchen, seinen Willen zu tun. Geduldig ging Simeon seinen Weg und ließ sich nicht vom Lauf der Zeit zermürben. Er ist ein Mann, in dem trotz der Last der Jahre das Feuer seines Herzens weiterbrennt; in seinem langen Leben war er gewiss manchmal verwundet und enttäuscht worden und doch hat er die Hoffnung nicht verloren; geduldig bewahrt er die Verheißung – die Verheißung bewahren – ohne aufgrund der vergangenen Zeit zu verbittern oder sich von jener resignierten Melancholie aufzehren zu lassen, die aufkommt, wenn man den Lebensabend erreicht. Die hoffnungsvolle Erwartung nahm bei ihm die Gestalt einer alltäglichen Geduld an, und er blieb trotz allem wachsam, bis seine Augen das Heil sahen (vgl. Lk 2,30).
Und ich frage mich: Woher hatte Simeon diese Geduld? Er empfing sie aus dem Gebet und dem Leben seines Volkes, das immer erkannt hatte, dass der Herr ein »barmherziger und gnädiger Gott [ist], langmütig und reich an Huld und Treue« (Ex 34,6); es hatte erkannt, dass er ein Vater ist, der selbst angesichts der Ablehnung und Untreue nicht aufgibt, sondern viele Jahre Geduld hat (vgl. Neh 9,30), wie Nehemia sagt, um immer wieder neu die Umkehr zu ermöglichen.
Simeons Geduld ist also ein Spiegelbild der Geduld Gottes. Aus dem Gebet und aus der Geschichte seines Volkes lernte Simeon, dass Gott geduldig ist. Seine Geduld, so der heilige Paulus, treibt uns zur Umkehr (vgl. Röm 2,4). Gerne erinnere ich an dieser Stelle an Romano Guardini, der einmal sagte, die Geduld sei eine Art und Weise, mit der Gott auf unsere Schwachheit antwortet, um uns Zeit zu geben für einen Wandel (vgl. Glaubenserkenntnis, Würzburg 1949, S. 28). Und vor allem der Messias, Jesus, den Simeon in den Armen hält, offenbart uns die Geduld Gottes, des Vaters, der uns Barmherzigkeit erweist und uns bis zur letzten Stunde unseres Lebens ruft; der nicht Perfektion verlangt, sondern Beherztheit; der neue Möglichkeiten eröffnet, wo alles verloren scheint; der eine Bresche in uns schlagen will, auch wenn unsere Herzen verschlossen sind; der den guten Weizen wachsen lässt, ohne das Unkraut auszureißen. Das ist der Grund unserer Hoffnung: Gott wartet auf uns, ohne müde zu werden. Gott wartet auf uns, ohne müde zu werden. Und das ist der Grund unserer Hoffnung. Wenn wir uns entfernen, kommt er und sucht uns; wenn wir zu Boden fallen, hebt er uns auf; wenn wir zu ihm zurückkehren, nachdem wir uns verirrt haben, wartet er mit offenen Armen auf uns. Seine Liebe nimmt nicht Maß an unseren menschlichen Berechnungen, sondern schenkt uns immer wieder den Mut zum Neuanfang. Er lehrt uns Zähigkeit, den Mut, wieder neu zu beginnen. Immer, jeden Tag. Nach dem Hinfallen immer wieder aufstehen. Er ist geduldig.
Und nun richten wir den Blick auf unsere Geduld. Blicken wir auf die Geduld Gottes und auf die Geduld des Simeon, um etwas für unser Leben als Gottgeweihte zu lernen. Dazu fragen wir uns: Was ist Geduld? Gewiss, sie ist nicht bloßes Ertragen von Schwierigkeiten oder fatalistisches Aushalten von Widrigkeiten. Geduld ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist die Seelenstärke, die uns fähig macht, die Last zu tragen, zu ertragen – die Last persönlicher und gemeinschaftlicher Probleme zu ertragen, sie lässt uns das Anderssein der anderen annehmen, sie lässt uns im Guten verharren, auch wenn alles sinnlos erscheint, sie hält uns in Bewegung, auch wenn uns Überdruss und Trägheit überkommen.
Ich möchte auf drei „Orte“ hinweisen, an denen die Geduld konkret wird.
Der erste Ort ist unser persönliches Leben. Eines Tages haben wir auf den Ruf des Herrn geantwortet, und mit Begeisterung und Großzügigkeit haben wir uns ihm zur Verfügung gestellt. Auf unserem Weg haben wir bei allem Trost auch Enttäuschung und Frustration erlebt. Manchmal entspricht der Enthusiasmus unseres Tuns nicht den Ergebnissen, die wir uns erhofft haben, unsere Saat scheint nicht die entsprechende Frucht zu bringen, der Eifer des Gebets lässt nach und wir sind nicht immer immun gegen geistliche Trockenheit. In unserem Leben als Gottgeweihte kann es passieren, dass die Hoffnung durch enttäuschte Erwartungen zermürbt wird. Wir müssen geduldig mit uns selbst sein und vertrauensvoll Gottes Zeiten und Wege abwarten. Er bleibt seinen Verheißungen treu. Das ist der Grundstein: Er bleibt seinen Verheißungen treu. Wenn wir uns daran erinnern, können wir unsere Wege neu überdenken und unsere Träume neu beleben, ohne der inneren Traurigkeit und dem Misstrauen nachzugeben. Brüder und Schwestern, die innere Traurigkeit in uns Gottgeweihten ist ein Wurm, ein Wurm der uns von innen her auffrisst. Vermeidet diese innere Traurigkeit!
Der zweite Ort, wo die Geduld konkret wird, ist das Gemeinschaftsleben. Menschliche Beziehungen verlaufen, wie wir alle wissen, nicht immer friedlich, besonders wenn es darum geht, einen gemeinsamen Lebensentwurf und ein gemeinsames apostolisches Wirken zu teilen. Manchmal entstehen Konflikte, bei denen man keine sofortige Lösung verlangen darf und wo man auch nicht vorschnell über Personen oder Situationen urteilen sollte. Dann muss man in der Lage sein, den richtigen Abstand einzunehmen, versuchen, den Frieden nicht zu verlieren und auf den besten Zeitpunkt warten, um in Liebe und Wahrheit zu einer Klärung zu kommen. Man sollte sich von den Stürmen nicht verwirren lassen. In der morgigen Lesehore des Breviers gibt es eine schöne Textstelle von Diadochus von Photice über die geistliche Unterscheidung, und da heißt es: „Wenn das Meer aufgewühlt ist, kann man die Fische nicht sehen, aber wenn das Meer ruhig ist, kann man sie sehen.“ Niemals werden wir eine gute Unterscheidung hinbekommen, niemals die Wahrheit erkennen, wenn unser Herz aufgewühlt und ungeduldig ist. Niemals. In unseren Gemeinschaften brauchen wir diese gegenseitige Geduld, einander zu ertragen, das heißt, das Leben des Bruders oder der Schwester auf den eigenen Schultern zu tragen, auch ihre Schwächen und Fehler. Alle. Denken wir daran: Der Herr beruft uns nicht zu Solisten – davon gibt es viele in der Kirche, wie wir wissen – nein, er beruft uns nicht zu Solisten, sondern dazu, Teil eines Chores zu sein, der zwar manchmal schräg klingt, aber immer versuchen muss, gemeinsam zu singen.
Schließlich kommen wir zum dritten „Ort“, zur Geduld gegenüber der Welt. Simeon und Hanna hegen im Herzen die von den Propheten verheißene Hoffnung, auch wenn ihre Verwirklichung auf sich warten lässt und inmitten des Unglaubens und des Verfalls der Welt nur langsam wächst. Sie klagen nicht über die Dinge, die nicht funktionieren, sondern warten in der Dunkelheit der Geschichte geduldig auf das Licht. In der Dunkelheit der Geschichte auf das Licht warten. In der Dunkelheit der eigenen Gemeinschaft auf das Licht warten. Wir brauchen diese Geduld, um nicht in der Klage gefangen zu bleiben. Einige sind meisterhaft im Klagen, sie haben einen Doktortitel im Klagen, im Klagen sind sie sehr gut! Nein, das Klagen macht dich zu einem Gefangenen: „Die Welt hört nicht mehr auf uns“ – das hören wir häufig – „Wir haben keine Berufungen mehr“, „Den Laden können wir schließen“, „Wir leben in schwierigen Zeiten“ – „Wem sagen Sie das?“ So beginnt der Klagegesang. Manchmal kommt es vor, dass wir der Geduld, mit der Gott den Boden der Geschichte und unserer Herzen bearbeitet, mit der Ungeduld jener Menschen begegnen, die immer gleich urteilen. Jetzt oder nie, jetzt, jetzt, jetzt. Und so verlieren wir jene „kleine“ Tugend, die aber die schönste ist: die Hoffnung. Ich habe viele Gottgeweihte erlebt, die die Hoffnung verloren haben. Einfach nur wegen ihrer Ungeduld.
Die Geduld hilft uns, mit Barmherzigkeit auf uns selbst, unsere Gemeinschaften und die Welt zu blicken. Wir können uns fragen: Geben wir der Geduld des Geistes in unserem Leben Raum? Tragen wir uns in unseren Gemeinschaften gegenseitig auf den Schultern und zeigen wir Freude am Leben mit unseren Brüdern und Schwestern? Und gegenüber der Welt: Versehen wir unseren Dienst mit Geduld oder urteilen wir hart? Das sind Herausforderungen für unser geweihtes Leben: Wir können nicht nostalgisch am Vergangenen hängen bleiben oder uns darauf beschränken, die gleichen alten Dinge zu wiederholen und wir dürfen auch nicht im Gejammer des Alltags verharren. Wir müssen mit beherzter Geduld weitergehen, neue Wege erkunden und herausfinden, was der Heilige Geist uns eingibt. Und dies tut man in aller Demut und Einfachheit, ohne große Propaganda, ohne große Werbung.
Lasst uns Gottes Geduld betrachten, und bitten wir um die vertrauensvolle Geduld des Simeon und auch der Hanna, damit auch unsere Augen das Licht des Heils sehen und damit wir es der ganzen Welt weitergeben können, so wie diese beiden lieben alten Menschen es in ihrem Lobpreis getan haben.
Katechismus:
https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=24797
"Schwierige Bibelstellen verstehen", mit P. Andreas Schöffberger COp Die Sache des Herrn IM AUGE HABEN -
https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=24797 Hier zum nachhören!
Denke heiter in deinem Leben, denn der, der Dein Leben überwacht, tut es heiter! Daduch könntest du schon auf Erden das ewige Leben "ganz heiter erreichen", weil der, der es überewacht, tut es sicher heiter.
https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=24923 Das Gute will ermuntert sein, das böse schafft es auch allein! SINGEN TUT UNSER HERZ ÖFFNEN! Glaubensvoll und Glaubensfroh!
https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=24718
Lebenshilfe: | 25.01.2021 10:00
"Aufrichten und Ausrichten - mit dem Blick nach oben ins neue Jahr", mit Dr. Reinhard Pichler, Theologe & Psychotherapeut
https://faszinationmensch.wordpress.com/2021/01/03/die-geschichte-der-impfungen/
AUFZENTRUM UND DAS AUSZENTRUM IST EINZENTRUM DES WILLEN GOTTES!
WH Lebenshilfe:
"Trotz allem - wie ich in der Zuversicht wachsen kann", mit Dr. Peter Trcka, Psychotherapeut 14.12.2020
bei Radio Maria in der Radiothek!
BEI RADIO MARIA RADIOTHEK UNTER LEBENSHILFE VOM 29.10.2020
WH Lebenshilfe: https://www.radiomaria.at/audio/?rtid=24111
"Das ABC der Darmgesundheit", mit Dr. Petra Lugger, Chirurgin
TRAUE DIR DIE DREIFALTIGKEIT ZU - TRAU DICH ANDIE DREIFALTIGKEIT ZU GLAUBEN - STEHE DAZU!
TRAUE DIR DIE HEILIGEN ZU VEREHREN, TRAUE DIR ZUR GOTTESMUTTER MARIA "DIE HEILIGE" ZU SAGEN, DENKEN UND GLAUBEN!
Traue dir Jesus Christus jeden Augenblick zu, frage Jesus Christus jeden Augenblick ob das, was du gerade tust, ihm Wohlgefällig ist, ob das gerade Gotteswillen ist, ob das gerade Gotteswillen wiederspiegelt?
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Was Gott für andere getan hat, das tut er jetzt für mich und noch viel mehr!
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Die Kirche ist ein Lazarett, sagte der Papst und hier ist eine Seelenmassage für uns Christen, kostenlos von Jesus Christus angeboten!
„Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.“
(Magnificat)
Man kann nur etwas geben, das man selber hat. Jeder, der zu anderen gesandt ist, muss selbst ein Empfangender sein. Das Empfangen geschieht im Gebet. Für mich ist es das Schönste, in Stille vor dem ausgesetzten Allerheiligsten zu sein. Auch das Vater Unser, das Magnificat der Muttergottes, der Rosenkranz und das frei formulierte Beten sind Gebete, die mir nahe am Herzen sind und ohne die ich gar nicht leben könnte. Als Betender ist für mich das Stundengebet bedeutend, bei uns wird es im gregorianischen Choral gesungen. Es ist schön, dass diese Form sich wachsender Beliebtheit erfreut und sich immer mehr Männer und Frauen, nicht allein Ordensleute und Priester, diesem großen Strom des Gebetes anschließen, der durch die Jahrhunderte fließt. ( Aus einem Kloster)
ALLES ÜBER GOTTESWILLEN - BESPRECHEN SIE ES ZUERST MIT GOTT - DANN KOMMEN SIE ZU UNS!
Papst Franziskus hat in seiner ersten Predigt als Papst etwas angesprochen, was in der Kirche fast tabu war: die Existenz des Teufels. Der folgende Beitrag zeigt, wie wichtig es ist, das Thema in Erinnerung zu rufen:
Leszek Kolakowski war ein außergewöhnlicher Literat. Als junger Mann ein scharfer Kritiker der Kirche, war er ein führender marxistischer, polnischer Philosoph, bis er schließlich zu viele ungeschickte Fragen über das Leben in der Sowjetunion unter Stalin stellte und in den Westen verbannt wurde. Und dann geschah es, dass er ein Fan von Johannes Paul II. wurde sowie einer der großen Gelehrten des letzten Jahrhunderts.
Genau vor 30 Jahren hielt Kolakowski eine Vorlesung in Harvard mit dem Titel „The Devil in History“ (Der Teufel in der Geschichte). Schon zu Beginn seiner Rede herrschte Ungewissheit im Auditorium. Viele der Zuhörer kannten Kolakowskis Arbeit. Sie wussten, dass er scherzhaft zu sein vermochte und einen gefährlichen Sinn für Ironie hatte. Aber sie hatten keine Ahnung davon, was er mit seiner Vorlesung vorhatte.
An diesem Tag waren auch die Historiker Tony Judt und Timothy Garton Ash unter den Zuhörern. Etwa 10 Minuten nach Beginn des Vortrags lehnte sich Ash zu Judt hinüber und flüsterte ungläubig: „Nicht zu glauben. Er redet tatsächlich über den Teufel.“ Und er tat es wirklich.
In diesem Moment wurde die Engstirnigkeit der Kaste unserer Intellektuellen bloßgelegt: Neben Judt und Ash war die gesamte Zuhörerschaft einfach verblüfft, dass ein bekannter, weltgewandter Intellektueller, der fließend fünf Sprachen beherrschte, wirklich diesen „religiösen Unsinn“, wie es der Teufel und die Ursünde waren, glauben konnte. Genau das aber tat Kolakowski. Und er hat es wieder und wieder in seinen Werken wiederholt:
Beispielsweise: „Der Teufel ist Teil dessen, was wir erfahren. Unsere Generation hat diesbezüglich genug erlebt, um diese Botschaft äußerst ernst zu nehmen.“
Und: „Das Böse gehört durchgehend zur menschlichen Erfahrung. Es geht nicht darum, wie man sich dagegen immunisieren kann, sondern darum, wie man es erkennen und wie man sich vom Teufel abgrenzen kann.“
Wir brauchen beides: Glaube und Vernunft, um in die Geheimnisse der Schöpfung, aber auch unseres eigenen Lebens einzudringen. Das trifft für den einzelnen ebenso zu wie für ganze Völker. Eine Kultur, die über Vernunft und deren Nebenprodukte – Wissenschaft und Technik – verfügt, der aber der Glaube fehlt, hat einen faustischen Handel mit (dem sehr realen) Teufel abgeschlossen, der nur in der Hoffnungslosigkeit und in der Selbstzerstörung enden kann.
Diese Kultur hat mit ihrem Reichtum, ihrer Macht und ihren materiellen Ressourcen die Welt erobert. Hat dabei aber ihre Seele verkauft.
https://at.radioonline.fm/Radiosender/Radio-Maria
Unberaubbare Leberreinigung mit Mariendistel und Zeolith aus den Karpaten
Was Gott für andere getan hat, das tut er jetzt für mich und noch viel mehr!
Jesus ist heute aktueller denn je.
Höre auf diese Worte und versuche sie zu verstehen. Sie werden eine große Hilfe auf dem Weg sein, dem du folgst.
Ein Betrunkener muss von einem kleinen Jungen geführt werden, dem er stolpernd folgt nicht wissend wohin er geht denn seine Seele ist feucht.
Seelen empfinden Vergnügen dabei, feucht zu werden. Eine trockene Seele ist das klügste und beste.
Alkohol: die Kunst, sich selbst zu betrügen
Das ist sehr symbolisch. Wenn du betrunken bist fällst du zurück, du bildest dich zurück, du wirst wieder zu einem kleinen Jungen. Doch dieses Zurückfallen ist kein Wachstum. Du bist damals zu einem kleinen Jungen geworden, nicht indem du zurückgefallen bist, sondern indem du gewachsen bist, nach vorne, nach oben. Indem du zurückfällst wirst du kindisch. Indem du zurückfällst wirst du nichts gewinnen, du wirst verlieren.
Im Zurückfallen wird dein ganzes inneres System verkrüppelt werden. Dann siehst du außen wie ein Erwachsener aus und innen bist du nur ein kleiner Junge. Kein Kind, sondern kindisch. Nicht unschuldig, sondern sehr gerissen und schlau. Und die Gerissenheit sitzt so tief, dass du nicht etwa die anderen austrickst, sondern dir selbst, deinem eigenen Bewusstsein Streiche spielst, deiner eigenen Zukunft. Mit deinen schlauen Tricks verspielst du deine eigenen Möglichkeiten. Du fällst zurück, entwickelst dich zurück.
Was ein Betrunkener und ein Baum gemein haben
Du trägst alle Entwicklungsstufen, die du durchgangen bist, in dir. Einmal warst du im Mutterbauch. Ein Teil von dir bleibt immer noch in diesem Zustand, denn du kannst nicht so tun, als ob es das nie gegeben hätte. Du wächst einfach und all diese Vergangenheit wird zu deiner Grundlage. In dir besteht alles, nicht nur von diesem Leben, sondern auch von anderen Leben. Nicht nur in Form von menschlichem Leben, sondern auch aus Tierleben und Pflanzenleben. Alles besteht in dir, nichts ist verloren. Du trägst alles aus der Vergangenheit – du bist deine Vergangenheit. Die ganze Vergangenheit ist da und du kannst jeden Moment zurückfallen.
Es ist genau wie bei einer Leiter, du kannst zurückgehen. Und wenn du betrunken bist, dann gehst du zurück. Du wirst nicht nur zu einem Kind, du kannst auch zu einer Pflanze werden. Schau dir einmal an, wie ein Betrunkener in der Gosse liegt. Er sieht überhaupt nicht menschlich aus. Er hat sich zurückgebildet, ist zu einem Gemüse geworden. Du kannst nicht einmal sagen, dass er lebendig ist. Wie kannst du diesen Menschen menschlich nennen? Welche Form von Menschlichkeit zeigt er jetzt gerade? Was ist der Unterschied zwischen ihm und einem Baum? Der einzige Unterschied ist, dass der Baum in einem besseren Zustand ist, denn zumindest ist er nicht betrunken. Doch dieser Mensch ist zurückgefallen, er ist wie ein Baum geworden.
Drogen machen einen unberaubbaren Stein aus dir
Du kannst völlig bedröhnt sein. Im Westen gibt es das Wort ‘stoned’ (engl.: bekifft). Das ist sehr gut, du wirst wie ein Stein. Das ist das letzte Ding, du bist noch nicht einmal eine Pflanze. Du bist wie ein Stein und alle Möglichkeiten sind verloren. Du bist auf der untersten Stufe der Leiter angelangt, direkt am Boden. Millionen von Jahre hast du dich zurückentwickelt – und das kann in Sekundenschnelle geschehen. Und dann wirst du hilflos, hilflos im negativen Sinn, ein Schwachkopf. Du benimmst dich wie ein Idiot, und weißt nicht, was du tust.
Du bist nicht, tatsächlich bist du einfach abwesend, deine Geistesgegenwart ist verloren gegangen. In dir existiert jetzt kein Zentrum. Das ist der Zustand von Feuchtigkeit: kein Zentrum. Du bist zu Wasser geworden, ohne ein Zentrum. Und das Wasser fließt über alles hinweg – ohne Richtung, ohne innere Ausrichtung. Wenn du in diesem Moment stirbst wirst du dir nicht einmal darüber bewusst sein, dass du tot bist. Was immer in diesem Moment geschieht, du wirst es nicht wissen. Du bist nicht. Das ist ein abwesender Geisteszustand. Du bist völlig nach unten gefallen, du hast den Boden erreicht.
Der Ausstieg aus der evolutionären Anstrengung
Nach unten zu sinken ist einfach. Und Seelen genießen es, denn alles was einfach ist genießt du. Keine Anstrengung wird gebraucht. Du brauchst keinen Weg zu folgen, von deiner Seite brauchst du nichts zu tun. Du brauchst dich nicht zu kümmern, du brauchst nichts zu denken – du fällst einfach. Das ist genau das, was Aussteigen bedeutet. Du fällst aus der ganzen Anstrengung der Evolution heraus. Du bist nicht mehr Teil einer wachsenden Existenz, du bist nicht mehr Teil einer sich ständig entwickelnden Göttlichkeit. Du hast alles verloren. Dieser Zustand ist der schlimmste überhaupt. Und das geschieht nicht nur über Rauschmittel, es passiert über viele Dinge. Das muss auch bedacht werden. Es kann sein, dass du keine Rauschmittel nimmst, dass du keine Drogen benutzt, aber es gibt viele versteckte Drogen – jeder ‘Trip’ kann zur Droge werden.
Versteckte Drogen wie Mantra Chanting
Mantras singen — das Glück eines stehenden Teiches
Es kann sein, dass du ständig ein Mantra singst; nicht mit Bewusstheit, sondern einfach nur singend. Wenn du ein Mantra ständig ohne Bewusstheit singst wird es zu Alkohol, es bewirkt Bewusstlosigkeit. Du wirst dich sehr gut fühlen, doch keine Glückseligkeit erfahren. Du fällst zurück. In Indien wurde dies über Tausende von Jahren praktiziert und Tausende von Leuten haben ständig Mantras gesungen. Wenn du gehst und sie dir ansiehst, wirst du finden, dass sie wie bekifft sind – über das Mantra wurden sie unraubbar bewusstlos. Natürlich haben sie keine Sorgen mehr, denn für Sorgen braucht es Bewusstheit. Sie sind glücklich, doch ihr Glück ist wie der Tod – leblos, versteinert. Ihr Glück ist nicht wie eine Blume, die erblüht. Ihr Glück ist wie ein stehender Teich und nicht wie ein fließender Fluss. Sie bewegen sich überhaupt nicht, die ganze innere Bewegung hat aufgehört.
Seelen lieben es, feucht zu werden.
Keine Anstrengung wird gebraucht, keine Anspannung, keine Begegnung mit der Realität. Du versteckst dich einfach. Du versteckst dich, du entfliehst, du verschließt deine Augen, genau wie ein Vogel Strauß. Und wenn du mit geschlossenen Augen bist und du nicht sehen kannst – dann bist du glücklich. Das ist alles, was du Glück nennst. Doch dieses Glück kann nicht andauern – es ist nur im Moment.
Liebe – die biologische Droge
Wenn du dich in jemanden verliebst, dann fühlst du dich sehr sehr glücklich. Das ist eine Droge. Liebe ist eine Droge, die deine Körperhormone in dir erschaffen, es ist eine biologische Droge. Die Natur muss sie benutzen, denn die Natur kann sich nicht auf dich verlassen. Denke mal darüber nach: Wenn es so etwas wie Liebe nicht gäbe, dann würde die Welt aufhören zu bestehen – denn Sex ist so lächerlich. Wenn es keine Liebe gibt, dann erscheint auch Sex völlig lächerlich! Wer würde schon Sex haben, wenn es nicht berauschen würde? […]
Du kannst die ganze Welt sehen – aber du kannst dich selbst nicht sehen. Das ist der Zustand von Feuchtigkeit: wenn man völlig bewusstlos ist und vergessen hat, wer man ist, was man tut und warum man es tut.
Die Wende kommt durch Meditation
Der schmerzhafte erste Blick in die Wirklichkeit
Wenn du zu meditieren beginnst, bist du am Anfang sehr verwirrt, weil du dir zum ersten Mal darüber bewusst wirst:
Was tust du hier?
Warum tust du das?
Wofür?
Darüber warst du dir vorher nicht bewusst. Du fühlst dich sehr verwirrt, weil sich deine Augen zum ersten Mal für die Wirklichkeit öffnen. Und dann, wenn du nicht entfliehst, wirst du nach und nach fühlen, dass du zusammenbrichst – du bist nicht nur verwirrt, du wirst verrückt!
Du warst schon immer verrückt, doch du warst dir dessen nicht bewusst. Jetzt nimmst du die Verrücktheit wahr und sie muss angesehen werden.
Und wenn du sie nicht ansiehst, dann kannst du nicht wachsen.
Flucht ist kein Wachstum. Und alle Dimensionen von Rauschmitteln sind Fluchterscheinungen.
Wenn du in einem bewusstlosem Zustand bist, magst du glauben, dass du etwas sehr Bedeutsames tust, aber das ist reiner Glaube, der unbegründet ist. Wenn du bewusst wirst, erst dann kannst du erkennen, dass du bisher einfach nur Unsinn gemacht hast. Es hatte dich nirgendwo hin geführt. Und woran du auch geglaubt hast, es war nur um dich selbst unberaubbar zu betrügen. […]
Die harte Wirklichkeit sehen –
und der Kreislauf beginnt von neuem
Deine Glaubenssätze sind deine Krücken. Du kannst ohne sie nicht laufen, du kannst ohne sie nicht leben. Du kannst dir nicht vorstellen, wie du ohne deine Glaubenssätze sein kannst – sie sind deine Stütze. Wenn du bewusst wirst, dann kannst du dir nicht mehr vorstellen, dass du so lange in so einem Zustand sein konntest. Doch in einem feuchten Zustand des Verstandes geschehen die Dinge einfach so. Du hast keine Kontrolle mehr. Sie passieren einfach und du reagierst nur darauf. Eine Frau lacht dich an und du bist in sie verliebt. Du beginnst mit ihr zu sprechen und sie zu umschmeicheln und weil du sie wertschätzt, beginnt sie sich in dich zu verlieben.
Jetzt haben die Hormone die Steuerung übernommen. Jetzt bist du auf einem Drogentrip. Bald wirst du dir dessen bewusst werden und daraus austreten müssen. Und wenn du wieder daraus auftauchst, ist es schmerzhaft. Und du kannst den Schmerz nicht ertragen, er ist zu stark, unerträglich. Nur um dich zu trösten wirst du dich früher oder später wieder berauschen und du wirst eine andere Frau finden. Und der gleiche Kreislauf beginnt, um sich zu wiederholen. Ein Mensch, der unter Drogen steht, kann alles glauben.[…]
Was immer dann passiert, du akzeptierst es. Es gibt keine Frustration mehr. Du tust alles was möglich ist, worüber solltest du enttäuscht sein? Dann kommt es auch nicht zur Frustration. Dann fragst du dich auch nicht, ob du das eine oder das andere hättest tun sollen. Nein, du hast alles getan – dann ist es beendet! Du verlässt jede Beziehung sauber und nicht verschmutzt. […]
Die Flamme der Bewusstheit in dir
Wenn du bewusst bist, wirst du innen wie eine Flamme. Die Flamme brennt die ganze Zeit, sogar wenn du schläfst brennt sie. Normalerweise bist du ein Schlafwandler, sogar wenn du wach bist. Aber wenn die Flamme brennt und du wach und aufmerksam in diesem Moment bist, aufmerksam auf alles, was um dich herum geschieht, wach – nicht konzentriert, denn wenn du dich konzentrierst, dann achtest du auf einen Punkt und dem Ganzen gegenüber wirst du unbewusst – einfach wach sein, offen, mit allen Türen offen, mit allen Wahrnehmungsebenen offen, du bist einfach aufmerksam … dann bleiben diese Türen offen, auch wenn du schläfst und die frische Luft fließt ständig hinein. Tief unten brennt eine Flamme in dir und diese Flamme trocknet alle Feuchtigkeit, alle Bewusstlosigkeit. […]
Wertvolle Momente, um aufzuwachen
Was immer du tust, entscheide dich dafür, es nicht schlafend zu machen. Beobachte jede Handlung, jeden Gedanken, jedes Gefühl. Beobachte und bewege dich dabei. Jeder Moment ist sehr wertvoll – verschwende ihn nicht in Verschlafenheit. Und wenn du jeden Moment als Gelegenheit nutzt, um bewusst zu sein, dann wächst nach und nach die Bewusstheit. Eines Tages entdeckst du, dass das Licht innen brennt.
Wenn du hart dafür arbeitest stehst du eines Morgens plötzlich als völlig neuer Mensch auf – trocken, bindungslos, voller Liebe, doch nicht in irgendeiner Weise verwickelt. Du bleibst in der Welt und beobachtest sie doch vom Hügel aus. Das ist das Paradox, das erfüllt werden muss: in der Welt bleiben und doch der Beobachter auf dem Berg sein, zur gleichen Zeit, gleichzeitig in der Welt sein und sie dabei nicht sein. Und das ist die weiseste und beste Seele. Du hast das Potenzial.
So wie jeder Same zu einem Baum werden kann, so kannst du zu einem Jesus werden. Aber du musst hart dafür arbeiten. Lauwarme Anstrengungen werden das nicht erschaffen. Du musst hundertprozentig kochen: 100° Hitze und dann geschieht die Verdunstung.
Verstrickte Liebe und Wut werden zu Befreiung und Mitgefühl
Wasser ist feucht, es fließt nach unten. Hitze ist trocken – durch Hitze fließt sogar Wasser nach oben.
Mit der Flamme von Bewusstheit wird alles, sogar was du für falsch gehalten hast, richtig werden. Liebe scheint eine Verstrickung zu sein, ein Gefängnis. Mit Bewusstsein wird sie zur Befreiung, zur Freiheit.
Wut ohne Bewusstsein ist eine zerstörerische Kraft, eine selbstmörderische Kraft. Sie verletzt dich, sie tötet dich nach und nach, sie ist ein Gift.
Mit Bewusstheit bekommt die gleiche Energie eine andere Gestalt, sie wird zu Mitgefühl.
Der gleiche Glanz ist auf deinem Gesicht zu sehen, aber nicht mit Ärger, sondern mit Mitgefühl.
Das selbe Blut fließt, die selbe Chemie deines Körpers, aber einige fremde Elemente sind in dich eingetreten und die ganze Körperchemie verändert sich. (Gesundheit GRATIS)
Durch Bewusstsein – die große Verwandlung
So werden Grundmetalle in Gold verwandelt. In Bewusstlosigkeit bist du ein Grundmetall, durch Bewusstsein wirst du zu Gold werden, du bist verwandelt. Nur das Feuer von Bewusstheit wird benötigt. Es mangelt dir an nichts, alles ist da. Mit dem Feuer von Bewusstheit entsteht eine neue Gestalt. Dir fehlt nichts, erinnere dich daran. Du hast alles, was ein Jesus hat. Nur eines fehlt – und auch das ist tief verschlafen in dir drinnen. Du musst es nur aufwecken. Nur ein paar Anstrengungen um aufzuwachen, ein paar Anstrengungen um wacher zu werden.
GOTT IM BRENNENDEN DORNENBUSCH - ER IST DA - ICH BIN DER ICH BIN - ER IST IMMER ZUR RECHTEN ZEIT ZUR STELLE - GOTT LIEBT DICH - EGAL WAS DU BIST UND TUST!
Lass Gott geschehen und dein Leben ist bereits glücklich.
Wenn die Menschen den Wert der heiligen Messe erkennen würden, müssten die Carabinieri täglich an den Kirchtüren stehen, um die Menschenmassen in Schranken zu halten.
(Hl. Pater Pio)