„Du ziehst nicht an, was du willst – du ziehst an, wovon du glaubst, dass es wahr ist,“ schreibt Pastor Christof Lenzen in seinem Blog. Manche Glaubenssätze sieht er ganz tief im Gehirn verankert, wo sie uns begrenzen und Veränderung verhindern. Doch „Gott möchte diese Grenzen liebevoll erweitern.“ EAC eurabcool 1.0 Jesus Christus Software der Superlative!
Der Umgang des Muslim mit dem Koran ist tatsächlich anders als der Umgang von Christen mit der Bibel. Der Koran ist für die allermeisten Muslime nicht verständlich und auch die Islamwissenschaft vermag ihn kaum zuverlässig auszulegen. Das hat mit dem Charakter des Koran zu tun, der sich wesentlich von der Bibel unterscheidet.
Veröffentlicht am 11. April 2018 aus Bibel und Gemeinde 111, Band 2 (2011), Seite 53-62.
Hatice, eine türkisch-islamische Schülerin, 17 Jahre alt, trägt selbstbewusst ein Kopftuch, nicht ein Haar schaut hervor. In Gesprächen lässt sie durchblicken, wie stolz sie als Türkin auf ihren islamischen Glauben ist. Sie kennt viele Koransätze auswendig, die sie in einer Koranschule gelernt hat, wohin ihre Eltern als fromme Muslime sie geschickt hatten. Auf die Frage ihrer Mitschüler, ob sie diese Sätze ins Deutsche übersetzen könne, antwortet sie ausweichend mit einem etwas verlegenen Achselzucken. Der Koran sei unübersetzbar, aber sie wisse so ungefähr den Inhalt der von ihr rezitierten Sätze, ihr Koranlehrer habe ihn ihr gesagt. Manche Mitschüler schütteln den Kopf, andere machen bissige Bemerkungen, allgemein reagieren sie mit Unverständnis.
Es ist kein Einzelfall. Viele Muslime lesen den Koran sogar in Arabisch, weil dies vor Allah als ein verdienstliches Werk gilt – aber sie verstehen kein einziges Wort, da sie nicht Arabisch können. Das Lesen wird so praktiziert, dass der Koranlehrer einen Vers in Arabisch vorliest, und der Schüler spricht das Gehörte dann nach. Für Menschen, die in Deutschland oder Europa aufgewachsen sind, ist das nicht nachvollziehbar, weil man viel Zeit und Mühe darauf verwendet, etwas zu lernen oder zu hören, weiß aber nicht, was. Es gibt Moslems, die ganze Suren (Kapitel) aus dem Koran auswendig wissen, in islamischen Ländern trifft man sogar Menschen an, die den Koran ganz auswendig können. Angemerkt sei an dieser Stelle aber auch, dass längst nicht alle Moslems den Koran lesen oder gar Sätze daraus rezitieren können, sie sind verwestlicht und säkularisiert. Eine türkische Schülerin meinte gar, mit dem Koran könne man sie jagen.
Wegen der weltpolitischen Konflikte mit dem Islam (Naher Osten, Sudan, Iran), wegen der islamischen Terrorbedrohung und wegen der Masseneinwanderung von Muslimen in den letzten 40 Jahren nach Westeuropa, wodurch immer größer werdende soziale Konflikte ausgelöst werden, kommen wir um eine Auseinandersetzung mit dem Koran, dem grundlegenden Buch des Islam, nicht mehr herum. Im folgenden sollen als eine Art Momentaufnahme einige wesentliche Thesen der Islamwissenschaft wiedergegeben werden sowie Hinweise aus der Sicht der Bibel.
Nach islamischem Dogma hat Mohammed den Koran durch Vermittlung des Engels Gabriel (nicht zu verwechseln mit dem Engel Gabriel der Bibel) Wort für Wort von Allah erhalten (Verbalinspiration), der Koran sei daher authentisch, heilig und ewig gültig für alle Menschen in allen Kulturen. Er sei eine fehlerlose Kopie des Originals, das im Himmel aufbewahrt werde, sei auch bis heute fehlerlos überliefert worden. Herabgesandt worden sei er in Arabisch, der göttlichen Sprache, die man wegen der Gefahr der Verfälschung letztlich nicht übersetzen könne. In der islamischen Welt gilt der Koran als Wunder Allahs, der wie Allah selbst unerschaffen ist.
Der Koran steckt offenbar voller grammatischer Fehler, ist völlig chaotisch angeordnet, ganze Passagen sind verlorengegangen, viele Sätze und Wörter sind mehrdeutig und ergeben im Kontext keinen rechten Sinn
Dass dieses makellose Bild keineswegs zutrifft, der Koran vielmehr voller grammatischer Fehler steckt, völlig chaotisch angeordnet ist, dass sogar ganze Passagen verlorengegangen und viele Sätze und Wörter mehrdeutig sind und im Kontext keinen rechten Sinn ergeben, man also schwerlich von einem Wunder sprechen kann, darauf wurde schon in den Regionalen Informationen Nr. 146 der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ vom März/ April 2010 in einem Aufsatz von mir unter dem Titel „Der Koran, ein heiliges Buch?“ hingewiesen. Damals habe ich mich weitgehend nur auf islamische Quellen gestützt, wie das heute allgemein üblich ist. Und schon das Auswerten dieser Quellen zeigt, dass das glänzende Koran-Bild eben in keiner Weise zu halten ist. Nimmt man nun noch die bisherigen Ergebnisse der neueren Islamwissenschaft hinzu, so geht der unfehlbare Nimbus des Koran völlig verloren. Es zeigt sich, auf welch brüchigem Grund mehr als eine Milliarde Moslems ihren Glauben und Lebenssinn aufgebaut haben, mit Konsequenzen für Zeit und Ewigkeit. Das sei nicht mit Häme gesagt, sondern mit tiefem Erschrecken, und sollte Christen motivieren, das Evangelium von Jesus Christus unter Moslems zu tragen.
Seit mehr als 200 Jahren wird die Bibel mit den Methoden der historisch-kritischen Bibelwissenschaft auf jede nur denkbare Schwachstelle abgeklopft, oft mit der Absicht, sie ad absurdum zu führen. Sie hat aber standgehalten. Gegner des christlichen Glaubens sehen das zwar anders, aber diese Methode hat die Bibel nicht zerstört, wie immer wieder behauptet wird. Anders der Koran. Betrachtet man ihn durch die historische Brille und lässt alle viel später entstandenen Legenden über seine „Herabsendung“ und Überlieferung beiseite, offenbart sich ein katastrophales Bild. Es bleibt kaum ein Stein auf dem anderen.
Zwar gab 1924 die Al-Ahzar-Universität in Kairo, maßgebend für alle Sunniten in Religionsangelegenheiten und damit für den Großteil der islamischen Welt, eine Ausgabe des Koran heraus, die identisch sein soll mit dem ursprünglichen Koran, den man kurz nach Mohammed zusammengestellt hat. Aber gerade die Sprache dieses angeblich authentischen Koran gibt Anlass zu erheblichen Zweifeln am heiligen Buch des Islam.
„Das“ Arabisch allgemein gab es weder in Mohammeds Zeit, also im 6./7. Jahrhundert, noch heute. Es gibt aktuell eine Reihe von Umgangssprachen, etwa Syrisch, Marokkanisch, Ägyptisch, Golf-Arabisch. Schon diese unterscheiden sich sehr stark voneinander, ähnlich wie Deutsch, Niederländisch, Dänisch, alles germanische Sprachen, also miteinander verwandt, aber dennoch sehr unterschiedlich. Die heutigen arabischen Umgangssprachen unterscheiden sich aber nicht nur untereinander, sondern auch vom Hoch-Arabisch (Arabiya), dem offiziellen Arabisch, das vom Volk in den jeweiligen Ländern allerdings kaum verstanden und schon gar nicht im Alltag gesprochen wird. Es ist eine Sprache der gehobenen Schicht, gesprochen im Kreis von gebildeten Intellektuellen. Dieses Hoch-Arabisch leitet sich zwar vom Koran ab, ist aber nicht mehr identisch mit dem Koran-Arabisch. So kommt es, dass ein normaler Saudi-Araber, der ja in dem Land lebt, wo auch Mohammed gelebt hat und den Koran empfangen haben will, ziemliche Probleme mit der Sprache des Koran hat.
Für nicht-arabische Moslems, etwa Türken, Iraner, Indonesier, ist das Koran-Arabisch schlichtweg eine Fremdsprache, die sie nicht verstehen. Nicht verwunderlich daher, dass Hatice als Türkin ihre Koran-Zitate nicht übersetzen kann. Wenn sie, wie behauptet, von ihrem Koranlehrer die ungefähre Bedeutung der auswendig gelernten Sätze erfahren hat, so darf man gewiss davon ausgehen, wenn dieser ein Türke war, dass auch er nicht von sich aus wusste, was er lehrte, es sei denn, er hätte Koran-Arabisch studiert. Wahrscheinlicher ist aber, dass man auch ihm nur gesagt hat, was die Sätze bedeuten, die er an seine Schüler weitergibt.
Nun ist es so, dass selbst Islam-Gelehrte, die Koran-Arabisch lesen und verstehen können, dennoch an nicht wenigen Stellen im Koran Probleme haben, diese Sätze zu verstehen. Man fragt sich natürlich verwundert, woran das liegt.
Will Allah denn riskieren, dass seine Gläubigen seine Botschaft nur unvollkommen begreifen?
Zur Beantwortung dieser Frage sei exemplarisch auf die sogenannten „dunklen Stellen“ im Koran verwiesen, Verse, die einfach keinen rechten Sinn ergeben bzw. fragwürdig und anstößig sind. Kein Wunder daher, dass es dazu Interpretationen im Dutzend-Bereich gibt. Eine mehr als hilflose Ausrede lautet: Wer diese Passagen nicht verstehen könne, verstehe eben noch nicht die perfekte heilige Sprache Allahs. Wer soll sie denn aber verstehen, wenn nicht die Islam-Gelehrten? Will Allah denn riskieren, dass seine Gläubigen seine Botschaft nur unvollkommen begreifen? Die Ursache für das Problem mit den „dunklen Stellen“ wird man daher woanders suchen müssen, nämlich in der Sprache, dem Koran-Arabisch selbst.
Als Mohammed zu Beginn des 7. Jahrhunderts gemäß dem islamischen Dogma den Koran in seiner heutigen Sprache „empfangen“ hat, gab es noch keine arabische Einheitssprache. Es gab nur eine Vielzahl von Dialekten. Mit anderen Worten: Der Koran wurde in einer Sprache „herabgesandt“, die noch gar nicht existierte, sondern die erst 300 Jahre später entstand. Dagegen gab es in der Zeit des 6./7. Jahrhunderts eine von allen verstandene und von allen benutzte gemeinsame Verkehrssprache, nämlich Aramäisch. Dies ist eine sprachhistorische Tatsache. Aramäisch spielte damals die Rolle, die im Altertum Latein gespielt hatte und Englisch heute.
Schon die vielen Fremdwörter im Koran gehören nicht zur „göttlichen“ arabischen Sprache. Der beispielsweise häufige Begriff „dschehennam“ (Hölle) kommt aus dem Persischen, „taura“ (Thora, Gesetz) ist dem Hebräischen entlehnt und „logos“ (Wort) entstammt dem Griechischen. Auch eine ganze Reihe aramäischer Wörter kommt vor, „Koran“ selbst (Lesung, Rezitation), „rahman“ (Erbarmer), „milla“ (Gefolgschaft), „firdaus“ (Paradies) und andere.
Die erwähnten „dunklen Stellen“ ergeben sogleich einen Sinn, wenn man sie in ihrer syro- aramäischen Ursprungssprache liest
Um 900 n.Chr. begann man, alle im heutigen Koran vorkommenden Texte zu sammeln. Sie lagen vor in Aramäisch, genauer: Syro-Aramäisch. Dazu gehörten die Geschichten der Bibel, aber auch alles andere, was den Bestand des Koran ausmacht. Die Gelehrten-Schulen in Basra und Kufa, zwei Städte im heutigen Irak, waren federführend. Man sammelte alles, was an Schrifttum und mündlichen Traditionen verfügbar war, stellte es zum Koran zusammen und übersetzte es aus dem Syro-Aramäischen ins Koran-Arabische, das man jetzt erst schuf, zugleich damit auch die arabische Schrift. Ein bekannter Übersetzer und Interpret war at-Tabari, ein persischer Philologe. Da um diese Zeit Aramäisch aber bereits stark an Bedeutung eingebüßt hatte, waren die Aramäisch-Kenntnisse der Übersetzer schon recht lückenhaft. Die Folgen waren schwere Übersetzungsfehler. Die gerade erst beginnende historische (sprach-) wissenschaftliche Koranforschung geht momentan davon aus, dass gut 25 Prozent des heutigen Korantextes falsch übersetzt sind, seriöse Schätzungen nehmen sogar bis zu 50 Prozent an. Man wird sehen.
Die erwähnten „dunklen Stellen“ ergeben sogleich einen Sinn, wenn man sie in ihrer syro-aramäischen Ursprungssprache liest. Dazu einige Beispiele:
In Sure 19, der Sure „Maryam“ oder „Maria“, wird gesagt, dass sich die Mutter von Jesus – verzweifelt über die bevorstehende uneheliche Geburt von Jesus – den Tod wünscht. In 19,24 heißt es im heutigen Text:
„Und es rief jemand unter ihr: ,Bekümmere dich nicht; dein Herr hat unter dir ein Bächlein fließen lassen.‘“
Ein eigenartiger Satz, liest man ihn dagegen in Syro-Aramäisch, bekommt er sogleich einen Sinn:
„Da rief er (Jesus) ihr nach der Niederkunft zu: ,Sei nicht traurig, der Herr hat deine Niederkunft legitim gemacht.‘“
Den merkwürdigen Umstand, dass Jesus gleich nach der Geburt sprechen konnte, lassen wir einmal unberücksichtigt.
Ein weiteres Beispiel sind die Paradiesmädchen (Huris), die den sog. Märtyrern versprochen werden, wenn sie im djihad (heiligen Krieg) gegen die Ungläubigen für Allah sterben. Dazu Sure 44,54:
„Wir vermählen sie mit schwarzäugigen (andere Übersetzung: großäugigen) Huris.“
In Syro-Aramäisch heißt dieser Satz:
„Wir werden es ihnen unter prachtvollen Weintrauben behaglich machen.“
Aus den Paradiesmädchen werden Weintrauben. Und aufgrund dieses falsch übersetzten Verses werfen die islamischen Selbstmordattentäter ihr Leben weg, für ein paar Weintrauben. Von der Bibel her muss man leider sagen: In Ewigkeit verlorene Menschen!
Aus Sure 38,52 leitet man das Alter der Paradiesmädchen ab. Sie sind gleichaltrig. Spätere Interpretationen erklären sie für immerwährend jung, noch später erhalten sie das Alter von 33 Jahren. Was steht im heute gültigen Text?
„Bei ihnen sind züchtig blickende Huris, Altersgenossinnen.“
In der syro-aramäischen Originalschrift lautet er dagegen:
„Bei ihnen werden niederhängende, saftige Früchte sein.“
Von Mädchen also auch hier keine Spur.
In Sure 55,56 schließlich erfährt man, dass es sich um Jungfrauen handeln soll:
„In ihnen (den Paradiesgärten) sind keusch blickende Mädchen, die weder Mensch noch dschinn (Geist) zuvor berührte.“
In der Ursprungsversion liest sich das wesentlich anders:
„Darin befinden sich herabhängende Früchte, die noch niemand angerührt hat.“
Der Islamwissenschaftler Christoph Luxenberg bemerkt hierzu:
„Wer den Koran mit etwas Verstand liest, muss an dieser Stelle geradezu die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Nicht nur Unwissenheit ist daran schuld, es gehört schon eine gehörige Portion Dreistigkeit dazu, bei einer heiligen Schrift sich so etwas auszudenken und dies dem Koran zu unterstellen.“ (Pressburg, S.27)
Man muss wohl vermuten, dass bei der Übersetzung die sexuelle Phantasie der schwarzbärtigen Männer übergekocht ist.
Auch in einem weiteren Beispiel stand wohl die sexuelle Phantasie Pate. Aus Sure 78,33 erfahren wir, dass die Huris vollbusig sind:
„… Jungfrauen mit schwellenden Brüsten.“
Im syro-aramäischen Ursprungstext sind es dagegen keine schwellenden Brüste, sondern
„….üppige, saftige Früchte.“
Als letztes Beispiel sei das heißumstrittene Kopftuch genannt. Im Koran gibt es nur eine einzige Stelle, die darauf Bezug zu nehmen scheint. Sure 24,31 lautet:
„Und sprich zu den gläubigen Frauen … dass sie ihren Schleier über ihren Busen schlagen.“
In der Originalversion heißt der Satz:
„Sie sollen sich ihre Gürtel um die Lenden binden.“
Das betreffende Wort für Gürtel (chumur), das im Arabischen nicht existiert, haben Tabari oder andere Übersetzer ganz offensichtlich nicht verstanden und ohne eine Erklärung zu liefern, mit „Kopftuch“ übersetzt. Seitdem hat die islamische Welt das Kopftuch für Frauen als Allahs Gebot angenommen. Der Ursprung des Kopftuch-Streites in einem Übersetzungsfehler, da bleibt einem schlicht die Sprache weg. Das Kopftuch-Gebot ist aus biblischer Sicht nur ein Menschengebot.
Wieso waren solche sinn- entstellenden Übersetzungsfehler möglich?
Die wichtige Frage ist nun: Wieso waren solche sinnentstellenden Übersetzungsfehler überhaupt möglich? Zum einen war, wie erwähnt, die Kenntnis des Syro-Aramäischen stark geschwunden, man kannte diese Sprache nur noch unzulänglich. Zum anderen aber hatte man versäumt, sie rechtzeitig schriftlich für die Nachwelt eindeutig festzuhalten. Dazu eine kurze Erläuterung.
Semitische Schriften, zu denen Aramäisch und das Hebräisch des Alten Testaments gehören, bestehen nur aus Konsonanten, also aus allen Buchstaben außer den Vokalen, die man nicht schrieb, sondern im Alltag aus Erfahrung hinzufügte, so wie dies auch heute in Israel üblich ist. Zwischen den Wörtern ließ man keinen Zwischenraum, beides für uns höchst ungewöhnlich. Beispielsweise die Buchstaben HSNDHND und LBNSTNLST können in unserer Sprache folgendes bedeuten, wenn man die Vokale (a, e, i, o, u) hinzufügt:
HSNDHND: Hase und Hund
LBNSTNLST: Leben ist eine Lust.
Hase und Hand Leben ist eine Last.
Hose und Hund Lieben ist eine Lust.
Hase und Hindu Leben ist eine List.
Haus und Hund usw. Loben ist eine Lust usw.
Vielleicht gibt es noch weitere Möglichkeiten. Wenn man nun die Sprache nicht richtig beherrscht und noch dazu vielleicht den Satzzusammenhang nicht recht beachtet, sind Fehlübersetzungen die zwangsläufige Folge.
Ein ähnliches Problem mit den Vokalen hatten die Überlieferer des Alten Testamentes, das ja in Hebräisch, ebenfalls eine semitische Sprache, und zum Teil auch in Aramäisch abgefasst ist. Als zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert zugleich mit dem Aramäischen auch das Hebräische1 als Umgangssprache allmählich verschwand, haben in dieser Zeit jüdische Schriftgelehrte, die Masoreten (=Überlieferer) den Text des Alten Testamentes rechtzeitig durch Vokale eindeutig festgelegt, indem sie ein System von Punkten und Strichen oberhalb und unterhalb der Konsonanten einfügten. Der Text konnte nun in späteren Zeiten nicht mehr falsch übersetzt werden, er war der Nachwelt erhalten. Die syro-aramäischen Texte, aus denen man den Koran zusammenstellte, hatten so ein System von Vokalen eben nicht, es kam zu den oben erwähnten Falschübersetzungen, für den Islam eine verheerende Tatsache!
Es existieren Teile von Koran-Hand- schriften aus frühislamischer Zeit, die eindeutig Eingriffe in den Text aufweisen
Doch nicht nur diese Falschübersetzungen stellen ein gravierendes Problem für den Koran dar, es existieren auch Teile von Koran-Handschriften aus frühislamischer Zeit in Archiven (Staatsbibliothek Berlin, Leiden in den Niederlanden), die eindeutig Eingriffe in den Text aufweisen: Buchstaben und ganze Wörter wurden ausradiert, korrigiert und neu eingesetzt.
All dies sind reichlich ernüchternde Feststellungen für die islamische Welt, für Hatice und alle gläubigen Moslems ein Schock. Aber man reagiert auf solche Forschungen westlicher Islamwissenschaftler nicht, sachliche Einwände gegen den Koran ignoriert man, sie kommen ja von Ungläubigen. Es ist das alte Dilemma im Islam: Man will keine Kritik zulassen. Man erklärt per Dekret die Koran-Ausgabe von 1924 zum einzig authentischen Koran, obwohl es viele konkurrierende Ausgaben gibt, mit zum Teil unterschiedlichen Verszählungen. Fehler sind laut Dogma undenkbar, also gibt es sie nicht. Dagegen weiß man ganz sicher, dass die Bibel gefälscht ist. Wie unhaltbar dieser Vorwurf ist, ist spätestens seit den sensationellen Bibelfunden von Qumran am Toten Meer im Jahr 1947 bekannt, wo u.a. das fast komplette Buch Jesaja in einem bis dahin nicht bekannten Exemplar gefunden wurde. Es lässt sich fundiert belegen, wie gut die Bibel tatsächlich überliefert wurde. Hier gibt es keine Sinnentstellungen. Der Gott der Bibel, der einzige Gott, hat sein heiliges Wort bewahrt, Allah eben nicht.
Der Ur-Koran ist nicht zu belegen. Das heißt aber nicht, dass er aus der Luft gegriffen ist. Denn es gibt Anhaltspunkte, und zwar im Koran selbst. In Sure 41,2f. heißt es:
„Es ist als Offenbarung herabgesandt und kommt vom barmherzigen und gnädigen Gott eine Schrift, deren Verse auseinandergesetzt sind als ein arabischer Koran für Leute, die Bescheid wissen.“2
Der Koran ist wahrscheinlich in Syro- Aramäisch aufgeschrieben worden und wurde erst 300 Jahre später ins Arabische übersetzt
Da das aramäische Wort für „auseinandersetzen“ die Bedeutung von „übertragen“, „übersetzen“ hat, heißt dieser Vers im ursprünglichen Syro-Aramäisch: „… eine Schrift, die Wir (Allah) in eine arabische Lesart übertragen haben …“ Wenn aber der Koran übertragen, also übersetzt worden ist, dann muss er vorher in einer anderen Sprache vorgelegen haben. Und da es zur Zeit der „Herabsendung“ eben noch kein Koran-Arabisch gab, sondern nur Syro-Aramäisch, wie oben erwähnt, muss er also in Syro-Aramäisch aufgeschrieben worden sein und wurde später ins Arabische übersetzt, genauer: 300 Jahre später. Auch Sure 19,97 und 75,17 dürften Hinweise auf die Übersetzung des Koran ins Arabische sein.
Wenn das so ist, welche Schrift, d.h. welche Texte mit welchem Inhalt wurden dann nach Sure 41,2f. in eine arabische Lesart übertragen?
Wer den Koran kennt, weiß, dass er viele Anklänge an biblische Geschichten enthält. Alle wichtigen Personen der Bibel von Adam, Abraham, Mose, David bis zu Jesus sind im Koran vertreten, allerdings in stark entstellter Form. So ist Jesus nicht Gottes Sohn, wurde auch nicht gekreuzigt, und Maria, seine Mutter, war angeblich die Schwester von Mose, um nur diese Beispiele zu nennen. Wir finden die biblische Schöpfungsgeschichte, den Sündenfall, die Vernichtung von Sodom und Gomorra und vieles mehr. Die Geschichten sind zwar manchmal kaum wiederzuerkennen und finden sich auch im Koran verteilt. Der interessierte Leser mag sich informieren bei Heinrich Speyer, „Die biblischen Erzählungen im Qoran“. Besonders häufig sind die Hinweise auf Jesus. Die sehr zahlreichen Verse findet man zusammengestellt von Abd al-Masih und Salam Falaki.3 Die kurze Sure 97 dürfte sogar die amputierte Weihnachtsgeschichte der Bibel sein, wo über die „Nacht der Bestimmung“, die „Engel, die hinabkommen“ und „Heil und Segen“4 gesprochen wird.
Islam-Experten nehmen an, dass ein Lektionar existierte, wo wichtige Abschnitte aus dem Alten und Neuen Testament zusammengestellt waren, und zwar als ein Lektionar (qeryana), als ein Schriftlesungsbuch für die Liturgie im arabisch-christlichen Gottesdienst. Dieses Lektionar war, wie damals üblich, in Syro-Aramäisch abgefasst. Es dürfte der Ur-Koran gewesen sein, mit anderen Worten: Der heutige Koran hat starke christliche Wurzeln.
Nachweislich fanden auch Irrlehren der frühen Kirche Eingang in den Koran
Nachweislich fanden auch Irrlehren der frühen Kirche Eingang in den Koran. Exemplarisch seien hier zwei Namen genannt: Paul von Samosata und Arius. Paul von Samosata stammte aus einer Stadt am Oberlauf des Euphrat. Von 260 – 268 war er Bischof von Antiochia. Für ihn war Jesus nur ein normaler Mensch, allerdings mit ungewöhnlicher Kraft und göttlicher Weisheit ausgestattet. Die Bezeichnung „Sohn Gottes“ erhielt er nur wegen seines Gehorsams und wegen seiner besonderen Treue zu Gott. Arius, ein Gemeindeältester aus Alexandria in Ägypten (gest. 336), erklärte, Jesus Christus sei nicht mit Gott, dem Vater, wesensgleich, sondern nur wesensähnlich. Das bedeutet, er ist wie Engel und Menschen ein Geschöpf Gottes, zwar das vollkommenste Wesen, das Gott erschuf, aber er hat eben als Geschöpf einen Anfang und steht nicht auf gleicher Stufe mit Gott bzw. er ist nicht Gott selbst in Menschengestalt, sondern er steht unter Gott. „Sohn Gottes“ wurde er nur genannt, weil er so tadellos lebte (Arianismus). Sowohl Paul von Samosata als auch Arius sprachen Jesus die volle Gottheit ab.
Diese und zahlreiche andere nicht-biblische Irrlehren entstanden, Gott sei es geklagt, in der Kirche selbst. Die Streitereien um Jesus Christus zogen sich über Jahrhunderte hin. In einer ganzen Serie von Konzilien verwarf man zwar diese Irrlehren, aber Teile der Kirche hielten an ihnen fest, und so fanden sie schließlich Eingang in den Islam. Ohne die glaubensmäßigen Irrwege der frühen Christenheit gäbe es demnach wohl keinen Islam. Auch hier ist Jesus ja nur ein Mensch, ein besonderer zwar, nämlich ein Prophet, aber Sohn Gottes ist er eben nicht. „Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte er ein Kind haben, wo er keine Gefährtin hat?“ (Sure 6,101). Dabei sagt die Bibel doch ausdrücklich: „Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht, wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.“ (1Joh 2,22f.) Schon Jesus selbst hatte vor falschen Propheten und falschen Christussen gewarnt (Mt 24,24), und Paulus und andere wurden im Neuen Testament nicht müde, vor Spaltungen im Glauben und vor einem anderen Evangelium zu warnen (Gal 1,6f. u.a.). Genau das aber macht der Islam, er predigt einen anderen Glauben, einen anderen Gott und einen anderen Jesus. Mohammed ist ein falscher Prophet. Je weiter Teile der damaligen Kirche sich von den biblischen Glaubensgrundlagen entfernten, umso mehr bereitete man unwissentlich das Feld, auf dem dann später der Islam erwuchs.
Wenn zum Ramadan 2010 katholische und evangelische Bischöfe, wie es schon Tradition ist, ein Grußwort an die Muslime in Nordrhein-Westfalen richten und dabei betonen, man habe einen gemeinsamen Gott, so haben sie damit eindeutig den Boden der Bibel verlassen. Unterzeichner des Grußwortes sind die evangelischen Präses Nikolaus Schneider und Alfred Buß, sowie der Landessuperintendent Martin Dutzmann und die katholischen Bischöfe Hans-Josef Becker, Joachim Kardinal Meisner, Heinrich Mussinghoff, Felix Genn und Franz-Josef Overbeck.5
Wenn katholische und evangelische Bischöfe in einem Grußwort an Muslime betonen, man habe einen gemeinsamen Gott, verlassen sie den Boden der Bibel
Wie damals bereiten auch heute wieder Teile der Kirche dem Islam das Feld und öffnen der Islamisierung Tür und Tor, wie damals sind auch heute Bischöfe beteiligt. Die katholischen Bischöfe brauchen freilich keine Bedenken zu haben, in ihrer Kirche in die Kritik zu geraten, denn schon in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat das 2. Vatikanische Konzil festgelegt, dass Christen und Moslems denselben Gott verehren. Für die evangelischen Bischöfe liegt zwar keine vergleichbare offizielle Festlegung vor, gleichwohl sprechen und handeln sie so. Damit verlassen sie freilich neben der Bibel auch, soweit es sich um lutherische Kirchen handelt, den Boden der Confessio Augustana (Augsburger Bekenntnis), einer wichtigen, auch heute gültigen Bekenntnisschrift aus dem 16. Jahrhundert, wo in Artikel 1 ausdrücklich die Gottesvorstellungen sowohl der Muslime, als auch der Samosatener (Anhänger Pauls von Samosata), als auch der Arianer (Anhänger des Arius) verworfen werden. Es werden noch andere Glaubensgemeinschaften genannt, die hier aber nicht von Interesse sind. Im evangelischen Gesangbuch (EG) ist das Augsburger Bekenntnis zwar abgedruckt (S. 1363ff.), handelt es sich ja um eine wichtige „Geschäftsgrundlage“ der Kirche, aber man hat weggelassen, dass die Gottesvorstellung des Islam usw. abgelehnt wird, weil es sich um „zeitbedingte Verurteilungen Andersdenkender“ handele und heute „ein von Toleranz geprägtes Verhältnis entstanden“ sei (S. 1363). Bei soviel Toleranz können dann auch evangelische Bischöfe von einem gemeinsamen Gott sprechen, der Zeitgeist gibt jetzt die Richtung vor, nicht mehr die eigene Bekenntnisschrift.
Der Ur-Koran bestand also zunächst aus dem Lektionar der arabischen Christen und den Irrlehren der frühen Kirche, er umfasste alle sogenannten mekkanischen Suren aus der Frühzeit Mohammeds in Mekka, wo er zum Glauben an nur einen Gott aufrief anstelle der vielen Götter, vor dem göttlichen Gericht warnte usw. kurz, die mehr toleranten Suren. Man fügte aber nicht nur die oben genannten christlichen Irrlehren hinzu, sondern auch genuin heidnische Traditionen (Kaaba als Zentralheiligtum; Mondsichel als Symbol der Göttin Allat), auch rechtliche Bestimmungen aus dem damaligen sozialen Umfeld (Strafen für Vergehen; Stellung der Frau; Eherecht; Sklavenrecht; Beuterecht; Gewalt gegen Andersgläubige u.a.), also die sogenannte medinensischen Suren aus Mohammeds Spätzeit in Medina, die von Gewalt und Brutalität geprägt sind.
Der Islam ist eine Perversion (Umkehrung, Abkehr) des christlichen Glaubens. Gegen die Bibel, die ja als verfälscht gilt, sowie gegen Christen (und Juden) nimmt der Koran eine scharfe Anti-Haltung ein. Ein gläubiger Moslem nimmt nicht einmal eine Bibel in seine Hand, es ist ihm eine Sünde. Juden und Christen sind Ungläubige, „schlimmer als das Vieh“ (Sure 8,55), „Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!“ (Sure 9,30) Diese Distanzierung und Feindschaft brauchte man zwangsläufig, sah man sich doch als höchste und letzte Religion, nur so glaubte man sich gegenüber Judentum und Christentum legitimieren und durchsetzen zu können. Zwar werden Juden und Christen im Islam auch als „Leute des Buches“, der Bibel, bezeichnet, haben gegenüber allen anderen Religionen daher eine gewisse Vorrangstellung, aber wenn der Islam die Macht hat, werden auch sie verfolgt und diskriminiert.
Erst im neunten Jahrhundert trug man alle heute im Koran enthaltenen Überlieferungen zusammen und übersetzte sie. Der Koran war geboren.
Im 9. Jahrhundert trug man alle heute im Koran enthaltenen Überlieferungen zusammen und übersetzte sie, wie ja erwähnt, aus der ursprünglichen syro-aramäischen Sprache ins Koran-Arabisch. Der Koran war geboren. Um ihn endgültig zu sichern, d.h. ihm Anerkennung als eine göttliche Schrift zu verschaffen, kamen später Legenden seiner „Herabsendung“ hinzu.
Aus der Zusage ewigen Heils für denjenigen, der von Herzen an Jesus Christus glaubt (Joh 5,24 u.a.), der durch Kreuzigung und Auferstehung die Sünden aller auf sich genommen hat, wie es das Neue Testament bezeugt, wurde im Koran der Fluch Allahs, der jeden in die Hölle wirft, der an den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes glaubt, der aber auch jeden Moslem in die Hölle wirft (Sure 19,70f) und vielleicht den einen oder anderen wieder herausnimmt, wenn es ihm gefällt.
Nach dem Maßstab der Bibel ist Allah niemand anders als der Satan selbst. Aus dem Erlösungsglauben der Bibel wurde die Gesetzesreligion Islam, wo der Mensch durch gute Werke versuchen muss, Allah gnädig zu stimmen, um vielleicht unter den Glücklichen zu sein, die der Hölle entrinnen.
Ist es nicht Aufgabe der Christen, Muslimen die Erlösungsbotschaft von Jesus Christus zurückzubringen, die ihnen genommen wurde? Dabei gilt es zu unterscheiden zwischen dem Moslem als Mensch, für den Jesus auch gestorben ist, und dem Islam, der seine Gläubigen durch strenge Gesetze knechtet (Scharia). Hatice und alle, die Mohammed nachfolgen, sollen nach dem Missionsbefehl Jesu (Mt 28,18ff.) von ihm hören, sie haben ein Anrecht darauf.
Literaturhinweise:
Alle Koran-Zitate sind entnommen:
Der Koran, übersetzt von Max Henning. Reclam Nr. 4206, Stuttgart 1991
Außerdem, wenn angegeben:
Der Koran, übersetzt von Rudi Paret 7. Aufl., Stuttgart 1967
Norbert G. Pressburg Good bye Mohammed. Norderstedt 2000
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«Die Geschichte Gottes ist immer voller Überraschungen. Wer das Unverhoffte nicht erhofft, wird es auch nicht finden.»
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Eine Minute für dich nach Prof. Tomislav Ivančić
Verehrter Zuhörer, was ist im Leben am wichtigsten?
Wie soll man zu dem gelangen, was das wirkliche Leben ist und nicht zu dem, was nur heute und morgen gilt und dann verfällt?
In einer Anekdote heißt es, dass sich eine Tochter des Königs mit einem reichen Bürger verlobt hat. Er hat ihr viele Kleider und Häuser gekauft. Er hat viele Feste für sie veranstalten lassen und hat ihr wertvolle Geschenke gemacht. Aber die verlobte königliche Tochter hat das alles nicht beachtet. Warum? Weil sie die Tochter des Königs war.
So sagt uns die jüdische Überlieferung, dass die Erde der Seele all ihre Reichtümer anbietet, aber die Seele nie satt ist. Warum? Weil die Seele die Tochter des Himmels ist.
Die irdischen Genüsse können dich nie befriedigen. Drogen und Alkohol, die Freunde, lange Aufenthalte in den Bars bis in die tiefe Nacht hinein, können dich nicht befriedigen und glücklich machen. Es macht dich nur noch unglücklicher.
Warum? Weil der Schöpfer dich und deine Seele erschaffen hat. In dem Moment deiner Zeugung hat er deine unsterbliche Seele, deine Persönlichkeit und alles was du bist, in dich hineingelegt. Und du kannst nicht anders, als dich nach dem zu sehnen, der dich erschaffen hat. Weil der Schöpfer die Wurzel deines Lebens ist, kannst du nur wachsen, wenn du mit dieser Wurzel verbunden bist.
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...... wird Gott es dir zeigen, auch durch seinen inneren Frieden. Gott gibt dir
eine Ruhe, die man menschlich nicht erklären kann.
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Myriam ist ein christliches Flüchtlingsmädchen aus dem Irak (nahe Mosul), deren Familie gezwungen wurde nach Irbil, Kurdistan zu fliehen, als ISIS 2014 die Kontrolle über ihre Heimatstadt übernahm.
Wer nicht mehr im Unergründlichen gründen kann, der lebe aus seines Herzens Ursprünglichkeit.
Wer seines Herzens Ursprünglichkeit verlor, der lebe aus der Liebe.
Wer nicht mehr liebend zu leben vermag, der handle wenigstens gerecht.
Wer selbst dies nicht mehr kann, der lasse sich von Brauchtum und Sitte bändigen.
Das Abhängigwerden von der öffentlichen Moral ist aber die unterste Stufe der Sittlichkeit, schon Ausdruck des Zerfalls.
Wer dann noch glaubt durch Verstandesbildung einen Ausgleich für die Herzensbildung schaffen zu können, der ist ein Tor.
Darum merke dir:
Der echte Mensch folgt seinem innersten Gesetz und keinem äußeren Gebot, er hält sich an den Quell und nicht an die Abwässer, er meidet diese und sucht immer das Ursprüngliche.
Phobie (altgriechisch φόβος, „Furcht“) steht für:
Loben und Preisen, Ehren und Danken, dass es so ist.
sozialwissenschaftlich und umgangssprachlich eine Abneigung (siehe Aversion)
Gott Loben und Preisen, Ehren und Danken, dass es so ist.
Gott Loben und Preisen, Ehren und Danken, dass es so ist.
Immerdar, Jederzeit, Allezeit, für jede Situation, Gott LOBEN, PREISEN, EHREN, DANKEN, immer und für ALLES, und das hat man in meiner Erziehung "nicht vergessen". Ich habe es zur besten Zeit erfahren!
Jedes Mal, wenn du deine Angst hochlädst, wird deine Angst jedes Mal, wenn du sie erkennst und darüber lächelst, etwas von ihrer Stärke verlieren.
So eine Frechheit, darüber nur lächeln!
Aber, auch wieder gut, weil wenn irgendeine Angst hochkommt, Phobie - innehalten und Gott für diese Angst danken.
Loben und Preisen, Ehren und Danken, dass es so ist.
So ein Schmarrn mit den ewig falschen Aussagen.
Tun und Gott loben und preisen wenn es nicht so kommt, wie es sich mein Willen vorgestellt hat.
Ewigkeitsfähigkeit bekommen sie also dann, wenn ihre zwischenmenschliche Beziehungen mit Gott aufgebaut sind. Überall dort, wo ohne Jesus Christus eine zwischenmenschliche Beziehung geschlossen wurde, muss es zu Reibereien und zu einer Höllenbeziehung kommen. Die "Fegefeuerbeziehung" ist dann das "Leiden", nicht schlafen können, etc. Die EIfersucht, der Neid, etc. die werden in "Phantasien" erzeugt. Dort, wo der "Bastian" nicht mehr in die Realität springt!
IN DER REALITÄT GIBT ES KEINEN NEID UND SCHLECHTREDEN EINES ANDEREN MENSCHEN, ODER KRIEG GEGEN IRGENDEIN LAND! Wir stellen ein Pickerl für die Ewigkeitsfähigkeit aus. Zertifiziert nach IgAo 1A00A1 Nr. 12A1 Prof. Dr. Tomislav Ivančić erklärt in einen dieser Vorträgen, im Vortrag 7, wie er unheilbar Krank vom Arzt entlassen wurde, und daheim wieder gesund wurde, und noch über 40 Jahre leben durfte.
VERZEIHEN IST EIN MEDIKAMENT! Befähigung zur Evangelisation
«Ich will Loblieder singen, die Gottes Geist mir schenkt, aber ebenso will ich beim Singen meinen Verstand einsetzen.» 1. Korinther 14,15 Die Bibel – Hoffnung für alle
Vor ein paar Jahren hielt ich eine Predigt über das Universum. Wir wohnen auf der Erde in der Milchstraße. Das kann ich mir gerade noch merken. In der Milchstraße gibt es zwischen 100 bis 300 Milliarden Sterne. Und obwohl die Milchstraße so viele Sterne hat, ist sie gerade mal eine Galaxy von 100 Milliarden anderen Galaxien. Und Gott sagt in der Bibel dazu: „Ich habe das ganze Universum in meinen Händen!“ Ist dies nicht einfach gewaltig? Nach dieser Predigt flog ich am darauffolgenden Montag nach Amerika. Die erste Nacht verbrachte ich unter freiem Himmel in den Rocky Mountains. Noch nie in meinem Leben habe ich einen vergleichbaren Sternenhimmel gesehen. Die Sterne zogen in den Rocky Mountains einfach so über mich hinweg; ich hatte den Eindruck, jeden Stern berühren und herunterholen zu können. Jeden einzelnen. Ich sagte zu Gott: „Ich werde nicht schlafen, bis mir die Augen vor Müdigkeit von alleine zufallen. Ich möchte einfach die Milchstraße voll genießen.“ Diese Situation berührte mich so stark, dass ich nicht mehr anders konnte als Gott Lieder zu singen. Dies erfüllte mein Herz und sicher auch das Herz Gottes. Denn Gott liebt es, wenn wir ihn loben und preisen.
Ich möchte dich ermutigen, hör nie auf, Gott zu loben und ihn zu preisen. Ihm zu danken. Sei es für kleine Dinge oder auch für spektakuläre wie ein Sternenhimmel in den Rockys. Wenn wir Gott loben, ihn für seine Wunder, seine Schöpfung, seine Taten preisen, dann geben wir die Ehre für alles, was wir erleben und uns gelingt, dem zurück, dem sie gehört. Unserem Gott! Jesus lehrt uns im Vater Unser, dass wir beten sollen: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden.“ Egal, was wir erleben, alles Gute kommt schlussendlich von unserem Gott. Wir könnten dem auch sagen: „Alles Gute kommt von oben!“ und durch unseren Dank, durch unser Loben und Singen, geben wir die Ehre zurück. Dort, wo sie hingehört und es gibt meiner Meinung nach fast nichts Kraftvolleres als Gott zu ehren.
Weil Gott durch die Bibel auch zu uns sagt: „Wenn ihr mich ehrt, mich liebt, dann werde ich immer euer Bestes suchen.“ Also, wer von uns möchte nicht das Beste für sein Leben haben? Ehre Gott, danke ihm und lobe ihn, immer wieder und Gott gibt sein Bestes für dich. Für was könntest du heute Gott danken und ihn ehren? AUCH FÜR DAS WENIGER GUTE DANKEN!, besonders für das weniger Gute Danken!
Halt hoch das Haupt was dir auch droht und schaue dir deine Begierden an, bleibe frei im Leben und stelle Gott an deine erste Stelle und alle anderen „Begierden“ hinten an. Bleib „Dompteur“ im Leben.Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte!Da Du Gott an die erste stelle deiner „Begierden“ gestellt hast, bewahrst du dich auch davor, mit heiligen Dingen Spott zu treiben, du ehrst auch fremden Glauben und lässt dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben.Sieg oder Spott, folge deinem Gott! Dankbarkeit, Lobpreisen, Ehren, in absolut jeder Situation. „Urlaub für immer“, „Gottesnähe für immer“ „Dankbarkeit für jede Situation“Doch wenn Dein Gott Dir befiehlt, andere zu töten, so suche Dir einen anderen Gott.Sei freundlich zu allen Lebewesen.Das ist die Religion, die Gottesliebe zulässt.!!Und wie oben schon erwähnt, ehre andere Glaubensgemeinschaften, die christlichen Kirchen und Synagogen, die Gotteshäuser mit ihren Propheten, die wir ehren!Der Glaube ist der einzige Weg zu Gott! Der Glaube kann uns zu den Quellen der göttlichen Gnade führen. Das innere Beten ist - im Hinblick auf den aktiven Teil eines Lebewesen Mensch - nichts anderes als ein liebendes Gott suchendes Glaubensmuster. „Daß ist die erste und beste „Begierde“Denk daran, zuerst gab es Fireball, Metager, Yahoo, etc. Dann kam Google, und hat alles überholt.Denk daran, zuerst gab es die Edda, die germanischen Götter, etc. Dann kam Jesus Christus und hat alles überholt.Jesus und Google haben alles integriert was die vorigen „Suchmaschinen“ hatten.Jesus Christus steht nach wie vor, vor Google an erster Stelle.Jesus Christus ist nach wie vor „gesuchter als Google“. Jesus Christus ist unangefochten das wertvollste „Unternehmen“ dieser Welt.Und das ist Spitze!So etwas musst du mal auf die „Füße“ stellen, Jesus Christus hat nach wie vor die schnellsten und besten „Ergebnisse“. Ein Mensch, der Jesus Christus als oberste „Begierde“ „einstellt“, wird von allen anderen Begierden „befreit“ bzw. die Begierden werden von Jesus Christus „gelenkt“.Prof. Tomislav Ivančić hat mit seiner Hagiotherapie unsere „Jesus Christus Software „EMC DIE IDEE Es Macht Christus Jesus 11774 “, Intelligent mit Jesus Christus Software leben, mit Dankbarkeit inspiriert und uns neu motiviert, diese „Software“ im Menschen zu installieren. Unser „MenschenantivirusProgramm“ kann bei bedarf „unintelligentes“ löschen, wenn der Mensch das auch haben möchte. „Jesus Christus Software vergewaltigt keinen dazu.“ „Eine Pflanze sollte wachsen, und zur Erntezeit „abgeschnitten und in die Scheune gebracht werden“. Das „Unkraut soll ruhig mitwachsen, es wird erkannt und entfernt“. Das „Unkraut“ ist aber auch sehr wichtig, und wir dürfen, ja wir sollen, ja wir dürfen uns „TRAUEN“, Jesus Christus, Gottes Sohn auch für das „Unkraut“ zu loben, danken, ehren!Unsere „EMC Es Macht Christus Jesus Sohn Gottes Software“„Intelligent evangelisch, christlich, orthodoxisch, evangelikanisch, katholisch bleiben“Das Konzil von Nicäa 325 nach unsere Zählung, und alle darauffolgenden Konzile wurden von Jesus Christus wieder aufgehoben. Der Heilige Geist Gottes hat das anders gesehen als die Menschen von den Kirchen, Altorientalische, Altkatholisch, Lutherische, Assyrische, Evangelisch-methodistische, Römisch-katholische, Orthodoxe, Anglikanische sogenannten „Kirchen“. Vermutlich alles Menschen, die ihre eigenen „Süppchen“ kochen wollten, auf den „Rücken Gottes“!Die damaligen Vertreter „drehen sich vermutlich noch heute im Grab um“, wenn sie daran denken, „was sie da beschlossen haben“. Sorgfälltig wird dieses Konzil bis in die heutige Zeit getragen, und die Frage stellt sich ja, „wer hat denn Interesse an so einer Trennung!“„Schrauben wir mal nach der „Begierde“Stellen wir fest, daß Gott Liebe ist, und wenn wir hier nun mal einer Meinung sind, dann „notieren wir das mal“Bei Gott gibt es einen immer währenden Bund, der mit Gott immer wieder neu geschlossen werden kann. Gott Vater, Gottes Sohn und der Heilige Geist Gottes. Diese Dreieinigkeit würde niemals einer „Trennung“ zustimmen,also, das Konzil von Nicäa würde von der Dreieinigkeit niemals „genehmigt“ werden.Von Menschen, die der „Dreifaltigkeit“ ferne stehen, von denen sehr wohl, und diese Personen haben das Konzil 325 ausgerufen und irgendetwas „festgestellt“ und festgelegt.Und genauso wurde dieses Konzil um 325 von der „Dreifaltigkeit“ aufgehoben. Beim "Conzil 1988 vom Wörthersee" wurde das durch die „Dreifaltigkeit“ beschlossen.Interessanterweise hat sich bis heute, daß sind jetzt schon 20 Jahre her, wir schreiben noch immer das Jahr 2018, und stehen vor 2019, keine Institution darüber aufgeregt, oder einen Einwand abgegeben, sondern es wurde scheinbar von Jesus Christus behütet und weiterverbreitet.Und so können wir Dankbar mit Jesus Christus das herrliche Leben weitergehen, „Urlaub für immer und in jeder Situation, Dankbarkeit und Gott Loben, Ehren und Preisen für jede Situation.WENN EIN ESEL SEIN WILLST - DANN FOLGE ANDEREN
ORIENTIERUNGSLOS NACH - SO WIE DIE LEMMINGE!
Oder aber du fängst an, das zu lesen ...
Einem Menschen, der Gott nicht im Blick hat, wird sein naturhaftes Begehren richtungslos. Er will, ohne zu wissen, was er will. Für ihn gilt in verschärfter Weise, was Augustinus in seinem berühmten Gebet ausgedrückt hat: „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir." Wer begehrt, ohne zu wissen, was er begehren soll, richtet sein Begehren spontan am Begehren anderer aus. Wenn er auf Menschen trifft, deren Begehren eine klare Richtung aufweist, dann findet dadurch sein eigenes Begehren eine Orientierung. Spontan wird er das wollen, was sie wollen
Mit René Girard, der diese Zusammenhänge umfassend erforscht hat, bezeichnen wir das Begehren, das sich am Begehren anderer orientiert, als nachahmendes Begehren oder - mit dem altgriechischen Wort für Nachahmung - als mimetisches Begehren oder Mimesis. Das mimetische Begehren lässt sich mit folgenden Grundsätzen beschreiben:
Der Mensch ist ein begehrendes Wesen.
Der Mensch weiß aber nicht schon von Natur aus, was er begehren soll.
Deshalb richtet der Mensch sein Begehren spontan am Begehren anderer Menschen aus.
Weitere Infos da zu lesen !
Die „Schahada“, das Glaubensbekenntnis des Mohammed, das von jedem seiner Anhänger fünfmal täglich im Gebet gefordert wird, ist bewusst gegen den christlichen Glauben der Gottessohnschaft Jesu Christi und der Dreieinigkeit Gottes gerichtet1. Es lautet: "Ich bezeuge, dass kein Gott außer Allah und dass Mohammed sein Gesandter (arabisch "Rasul") ist." Protestierend sagt Mohammed, die größte Sünde sei, Gott einen anderen an die Seite zu stellen ("Beigesellung", arabisch "Schirk"). Gott sei nur der Eine, wer mehr in ihm sucht oder erkennt, der begeht die größte Sünde. Es wäre unter Gottes Würde, etwa in Jesus menschliche Gestalt anzunehmen. Mohammed fordert die Christen auf: "Glaubt an Allah und seinen Gesandten (Mohammed), sagt aber nichts von einer Dreiheit. Es gibt nur einen einzigen Gott, fern von ihm, dass er einen Sohn habe. Wahrlich das sind Ungläubige, welche sagen: Allah sei Christus, der Sohn der Maria. Wer Allah jemand zugesellt, den schließt Allah vom Paradiese aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein" (Suren 4, 172; 5, 73f.).
Weiter sagt Mohammed, wenn Jesus Gottes Sohn sei, dann müsste Gott auch eine Frau haben. Er missversteht die Gottessohnschaft Jesu als eine sexuell-biologische Sohnschaft. Vater kann nur sein, wer durch einen Geschlechtsakt mit einer Frau ein Kind zeugt. Deshalb kann Gott / Allah niemals Vater und Jesus niemals sein Sohn sein. In Sure 19,35 heißt es: „Es ist mit Allah nicht vereinbar, einen Sohn (arab. „ueled“) zu zeugen.“ Jesus ist aber nicht im biologisch-leiblich-geschlechtlichem Sinne von Gott mit Maria gezeugt worden. Das wird in der Bibel nicht behauptet und das glauben auch die Christen nicht. Es zu behaupten wäre gotteslästerlich! Jesus war schon von Ewigkeit der Sohn und ist es nicht erst durch die Geburt aus der Jungfrau Maria Sohn geworden (Joh. 1; 8, 58).
Der Missionar Francesco Maggio schreibt dazu2: „Sowohl die deutsche wie auch andere Sprachen kennen nur einen Begriff für Sohn, während die arabische zwischen ueled und ibn unterscheidet. Der erste Begriff (ueled) bezeichnet ausschließlich einen biologischen Sohn (durch Geschlechtsakt gezeugt), während der zweite (ibn) meistens die Bedeutung „jemandem oder etwas sehr ähnlich sein“ hat. Also weist er auf familiäre Verhältnisse oder Identifikation mit jemandem oder etwas hin... Und tatsächlich gebraucht das Evangelium in arabischer Sprache den Begriff ibn und nicht ueled, wenn es sich auf Jesus bezieht. Auch die arabischen Christen wenden ausschließlich den Ausdruck ibn Allah (Sohn Gottes) an. Jesus ist ibn, weil dieses Wort die innigste und beispiellose geistliche Beziehung zwischen dem Vater und dem Sohn, der aus dem Heiligen Geist geboren ist (Lk. 1, 26; Mt. 1, 18; Hebr. 10,5), beschreibt.“
Ausgehend von dem falschen geschlechtlich-biologischen Verständnis der Gottessohnschaft Jesu wird im Koran behauptet, dass die Christen an Gott, Jesus und Maria als die göttliche Dreieinigkeit glauben würden3. Von dieser falschen Dreieinigkeit hat Mohammed vermutlich von der damaligen nicht zur Kirche gehörenden irrgläubigen gnostischen Sekte der Kollyridianer gehört.
Das Bestreiten, dass Gott in seinem Sohn Jesus Christus Mensch geworden ist, zeigt uns, aus welchem Geist Mohammed redet. Johannes schreibt uns (1. Joh. 4, 1-6): "Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind, denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott und ein jeglicher Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrist's... Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums."
Wie so viele Menschen auch heute, so hat Mohammed das tiefe göttliche Geheimnis der Dreieinigkeit Gottes nicht akzeptieren wollen. Es widerspricht der menschlichen Logik, wenn Christen nach dem Zeugnis der Bibel bekennen: Wir glauben an den Einen Gott, der sich uns in der Heilsgeschichte als Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist zu erkennen gegeben hat. Dem gemäß spricht der auferstandene Herr Jesus Christus zu seinen Jüngern: "Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt. 28, 18-20). Wie auch das frühkirchliche Bekenntnis des Athanasius feststellt: "Dies ist der rechte christliche Glaube, dass wir einen einigen Gott in drei Personen und drei Personen in einiger Gottheit ehren."
In Saudi-Arabien und anderen islamischen Staaten ist das Zeichen des Kreuzes streng verboten. Und auch außerhalb dieser Länder ist in islamischen Kreisen allgemein das Kreuz verpönt bis verhasst. Das Kreuz wird als Provokation des Islam aufgefasst. Steht doch im Koran, dass Isa (Jesus) nicht gekreuzigt worden sei und dass er schon gar nicht der Sohn Gottes, sondern nur ein Prophet des Islam sei. Außerdem würde es gegen die Majestät, Ehre, Glaubwürdigkeit und Allmacht Allahs verstoßen, wenn sein Prophet Isa so grausam getötet worden wäre. Das würde doch sein Scheitern und ein Sieg des Widersachers Allahs bedeuten. Deshalb behaupten Muslime, dass die Bibel mit dem Zeugnis des Kreuzestodes Jesu von Lügnern gefälscht worden sei. Christen, die diese „Lügen“ weiter verbreiten, säen damit Zweifel an Mohammed, am Koran und Islam. Die Leugnung der Kreuzigung Jesu erfolgt, obwohl weder Zeitzeugen noch weltliche Historiker und Kritiker des christlichen Glaubens irgend welche Zweifel an der erfolgten Kreuzigung Jesu haben! Sie ist geschichtliche Tatsache und bestens bezeugt.
Muslime wollen sich nicht vorstellen, dass sich der allmächtige Gott für eine kurze Zeit aus Liebe zu den Menschen seiner Majestät und Allmacht entledigt hat, um in seinem Sohn in menschlicher Gestalt zu den Menschen zu kommen. Um mit ihnen Leben und Leiden, ja, den Tod, zu teilen und ihnen dabei „von Mensch zu Mensch“ sein göttliches Wort und den Weg ins ewige Leben zu sagen. Der allmächtige Gott ist eben nicht emotionslos „übermenschlich, unmenschlich“, wie der Allah des Koran, sondern „liebevoll menschlich“. Gott ist nicht nur der strenge Richter über die Sünde, sondern durch die Vermittlung Jesu Christi auch unser liebender himmlischer Vater. Und im Kreuz treffen Gottes Gericht über die Sünde und Gottes vergebende Liebe zu den Menschen geheimnisvoll zusammen.
Die meisten Muslime wissen, dass für Christen das Kreuz nicht nur ein Zeichen solidarischer Teilnahme Jesu am menschlichen Leiden und Sterben ist, sondern dass sich der Sohn Gottes für die Sünden der Menschen am Kreuz geopfert hat. Der Gedanke des Opfers und der Stellvertretung ist Muslimen viel eingängiger und vertrauter als so manchem Deutschen. Sie opfern doch Allah heute noch Schafe und Ziegen zum Opferfest, auch zur Auslösung für ihre Kinder. Sie schlachten die Tiere, damit ihnen Allah die Sünden vergebe und sie wieder „rein“ werden. Das Kreuz aber stellt das alles in Frage. Es stellt damit die gesamte Botschaft Mohammeds, den Koran, in Frage.
Gott will keine Tieropfer mehr, er vergibt die Sünde nicht aufgrund eines Tieropfers, sondern aus Liebe zu den Menschen hat sich Gott in seinem Sohn für ihre Sünden selbst geopfert. Das ist das unergründliche Mysterium (Geheimnis) der göttlichen Liebe.
Wir sehen, welche Botschaft vom Zeichen des Kreuzes ausgeht. Der Islam kennt die Wirkung des Kreuzeszeichens, zumindest löst es Fragen und Nachdenken aus, deshalb die Verbote, die Abneigung und der Hass auf das Kreuz. Nach einer Hadith der Sunna soll der Prophet Isa (Jesus) am Jüngsten Tag wiederkommen und alle Kreuze der Welt zerbrechen und von den Kirchtürmen als Zeuge gegen der Dreieinigkeit Gottes auftreten.
Dagegen lasst uns festhalten an dem Wort des Apostels Paulus: „Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen, uns aber, die wir selig (gerettet) werden, ist's eine Gotteskraft.“
Jesu Einmaligkeit nach Koran und Sunna
In Bezug auf Jesus erscheint der Koran widersprüchlich. So ist er einerseits bewusst antichristlich: Jesus sei nur ein Prophet und nicht Gottes Sohn, durch ihn könne man nicht Vergebung der Sünden und ewiges Leben erlangen, er sei auch nicht gekreuzigt worden. Andererseits enthält der Koran Aussagen über Jesus, die dem Neuen Testament sehr nahe kommen. Wie diese positiven Aussagen über Jesus in den Koran gekommen sind, darüber kann man nur spekulieren. Sind sie im Zuge der zahlreichen Anleihen, die der Koran ganz offensichtlich bei der Bibel genommen hat, nur aus Versehen mit hineingerutscht? Oder sind sie bewusst aufgenommen worden, um Christen den Islam annehmbar zu machen? Ganz offensichtlich ist Mohammed aber an der christlichen Überlieferung von Jesus nicht vorbeigekommen.
Auch nach dem Koran ist Jesus nicht nur irgend einer der Propheten, sondern er ist einmalig:
Jesus ist durch Gottes Wirken von einer Jungfrau geboren als ein sündloser Knabe (Sure 3,47; 19, 18) – Mohammed nicht;
Jesus ist also ohne Sünde (Rechtsschule Malik bin Anas) – Mohammed nicht,
Jesus ist das Wort Allahs (Sure 4,171; Joh. 1,1) – Mohammed nicht,
Jesus ist die Barmherzigkeit Allahs (Sure 19,21) - Mohammed nicht,
Jesus ist ein Zeichen für alle Welt (Sure 19, 21; 21,91) – Mohammed nicht,
Jesus tut Wunder (Sure 3, 49 ff.) - Mohammed nicht,
Jesus sollen die Menschen gehorchen, sein Evangelium hören (Sure 5, 46.47; 43, 63)
Jesus wirkt nur mit seinem Wort – Mohammed wirkt mit Wort und Schwert,
Jesus ist der Messias, der Christus (Sure 4,171) - Mohammed nicht.
Zu einer neuen Bedeutung des „Messias-Namens“ im Koran kommt man, wenn man ihn nicht aus dem Hebräischen herleitet und übersetzt (Maschiach = Gesalbter), sondern phonetisch herleitet vom arab. Verb „MeSeHe“ – waschen, reinigen = „MeSiiH“ = „Der, der (Menschen von Sünden) reinigt“4,
Jesus ist von Allah in den Himmel aufgenommen worden (Sure 3,55) – Mohammed nicht.
Jesus wird am Tag der Auferstehung der Toten zum Gericht wiederkommen (aus Hadith Abu Huraira) – Mohammed nicht.
Nach diesen Feststellungen ist Jesus selbst nach dem Koran größer als Mohammed. Das allerdings wird ein überzeugter Muslim, entgegen aller Logik, vehement bestreiten. Um nicht in solche Fragestellungen verwickelt zu werden, deshalb wird zwischen Muslimen wenig über Jesus geredet. Nur im Gespräch mit Christen brüstet man sich damit, dass Jesus doch auch im Islam als großer Prophet anerkannt werde.
Die positiven Aussagen des Koran über Jesus, die dem Neuen Testament nahekommen, können Anknüpfungspunkte für die Verkündigung des Evangeliums sein. Wenn im Koran gesagt ist, dass Jesus ein „Zeichen für die Welt“ ist und man auf sein Evangelium hören soll, so ist zu fragen, wo man denn Jesu Evangelium findet? Im Koran ist es nicht aufgezeichnet, sondern im Neuen Testament. Also lest und hört dort, was Jesus euch mit seinem Evangelium zu sagen hat! Lest und hört, was die Augen- und Ohrenzeugen Jesu von ihm berichten und bezeugen!
Suren 39,5; 112
Francesco Maggio, „Christus für Muslime“, S. 32-34, Schwengeler Verlag, Berneck, 2003
Sure 4, 171; 5, 73.116
Timothy Keller, Warum Gott? Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit?, Gießen: Brunnen, 2010, 336 S., 19,95 €.
Anders, als viele Religionskritiker des 19. oder 20. Jahrhunderts erwartet haben, findet die Gottesfrage heute wieder ein reges intellektuelles Interesse. Zahlreiche auflagenstarke Bücher sind in den vergangenen 15 Jahren zu den Fragen über Gott geschrieben worden. Viele Werke stammen von den sogenannten „Neuen Atheisten“, also Schriftstellern, die den Gottesglauben aggressiv bekämpfen. Das wohl bekannteste Buch dieser Gattung stammt von Richard Dawkins und trägt den Titel Der Gotteswahn.
Die offensive Öffentlichkeitsarbeit der Neuen Atheisten erweckt gelegentlich den Eindruck, nur noch Hinterwäldler erhöben den Anspruch, die Gottesfrage sei vor dem Forum der Vernunft zugunsten seiner Existenz entscheidbar. Aber dieser Eindruck täuscht. Besonders im angelsächsischen Sprachraum haben sich Religionsphilosophen und Theologen passioniert mit der Existenz Gottes beschäftigt und solide Argumente für einen rational verantwortbaren Glauben vorgetragen. Stellvertretend seien hier Richard Swinburne oder Alvin Plantinga genannt. Auch in Deutschland zeigt z. B. Robert Spaemann durch seine Publikationen, dass da, wo Menschen sind, das Gerücht, dass es Gott gibt, immer in der Luft liegt.
Die Bücher der Religionsphilosophen und Theologen sind freilich in der Regel schwerverdaulich. Es darf deshalb nicht verwundern, dass jenseits elitärer Zirkel kaum jemand die christlichen Denker und ihre Argumente zur Kenntnis nimmt.
Timothy Keller baut mit seinem Buch Warum Gott? hier eine hilfreiche Brücke. Keller ist zweifellos ein brillanter Denker und bestens vertraut mit der Welt der Religionsphilosophen und Theologen. Doch trägt er in seinem Buch selten eigene Gedanken oder neue Lösungsansätze vor, sondern bricht das, was andere bereits entwickelt haben, auf ein allgemeinverständliches Niveau herunter und präsentiert es gut leserlich und mit Anekdoten gewürzt. Keller ist vor allem jedoch ein einfühlsamer Ratgeber, der die sorgenvollen Zweifel und zynischen Klagen der Menschen nicht arrogant wegschiebt, sondern gewissenhaft aufgreift und zu beantworten sucht. Seine langjährige Tätigkeit als Pastor in Hopewell und Manhatten kommt dem Presbyterianer dabei fraglos zugute.
Keller hat sein Buch für zwei Zielgruppen geschrieben. Einerseits wendet er sich an Christen, deren Glaube von bohrenden Zweifeln bedroht ist. Ihnen zeigt Keller, dass Zweifel auch nützlich sein können. Sie fordern Christen heraus, sich eingehend mit den skeptischen Anfragen auseinanderzusetzen. Nur wer seinen Glauben reflektiert hat, wird in den Dingen des Glaubens sprachfähig und somit tauglich dafür, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand Rechenschaft fordert über ihre Hoffnung (vgl. 1Petr 3,15). Andererseits schreibt Keller für Skeptiker und fordert sie heraus, einmal den Glauben zu hinterfragen, der ihrem Unglauben zugrunde liegt.
Keller hat das Buch in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil greift er solche kritischen Fragen auf, mit denen Christen heute oft konfrontiert werden. Also: „Kann es nur eine wahre Religion geben?“, „Wie kann ein guter Gott so viel Leid zulassen?“, „Können wir die Bibel noch wörtlich nehmen?“ oder „Wie kann ein liebender Gott die Menschen in die Hölle schicken?“. Im zweiten Teil betreibt Keller offensive Apologetik und trägt Argumente für die Wahrheit des christlichen Glaubens vor. Er erläutert das Evangelium, thematisiert Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus und beschreibt die Sünde und deren Folgen. Schließlich lädt er am Ende des Buches die Leser dazu ein, sich persönlich mit dem Evangelium von der Gnade Gottes auseinanderzusetzen.
Ich will nicht verschweigen, dass das Buch auch Schwachstellen enthält. Keller diskutiert das Problem der Sünde, anknüpfend an Kierkegaard, vor allem auf der existentiellen Ebene (Was bedeutet Sünde für mich?). „Sünde heißt: Ich versuche, ohne Gott mein Ich, meine Identität zu finden“ (S. 197). Ich habe kein Problem damit, über die Bedeutung der Sünde für mein Leben nachzudenken. Zugleich denke ich, dass dieses Sündenverständnis zu kurz greift. Sünde ist mehr als „vor Gott verzweifelt nicht man selbst sein wollen“, Sünde ist Rebellion gegen Gott, oder wie Luther sagte, „Gott nicht Gott sein lassen“.
Kellers Bemühen, sowohl biblisch begründet zu denken und dabei gleichzeitig dem modernen Menschen mit seinen Denkgewohnheiten zugänglich zu bleiben, verleitet ihn gelegentlich zur Unschärfe. So ist er meines Erachtens gegenüber der Evolutionstheorie zu unkritisch. Zwar lehnt er die Evolutionstheorie als naturalistische Weltanschauung ab, bekennt sich aber dazu, dass Gott den natürlichen Selektionsprozess steuert (S. 124). Der Tod, in der Bibel als Feind Gottes (1Kor 15,26) und als Sold für die Sünde (Röm 6,23) beschrieben, wird hier zu einem Instrument Gottes, das Leben schafft. Da Keller mit seinem Glauben an eine theistische Evolution den Tod schon vor dem Sündenfall annehmen muss, bleiben die Ausführungen zur Ursünde unausgereift.
Nichtsdestotrotz ist Warum Gott? alles in allem ein lesenswertes Buch, meines Erachtens eines der besten apologetischen Bücher, das in den letzten Jahrzehnten geschrieben wurde. Ich empfehle es nachdenklichen Christen, die selbst von Zweifeln geplagt werden. Ich lege es denjenigen nah, die den eigenen Glauben und die Ängste ihrer Freunde besser verstehen wollen. Ich empfehle es Skeptikern, die gern einmal erfahren möchten, was Christen denken und glauben.
Markus Spieker schreibt in seinem Vorwort: „Wer dieses Buch mit ehrlichem und offenem Verstand liest, muss sich darauf einstellen, Gott zu begegnen.“ Das wäre doch mal was!