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Der Umgang des Muslim mit dem Koran ist tatsächlich anders als der Umgang von Christen mit der Bibel. Der Koran ist für die allermeisten Muslime nicht verständlich und auch die Islamwissenschaft vermag ihn kaum zuverlässig auszulegen. Das hat mit dem Charakter des Koran zu tun, der sich wesentlich von der Bibel unterscheidet.
Veröffentlicht am 11. April 2018 aus Bibel und Gemeinde 111, Band 2 (2011), Seite 53-62.
Hatice, eine türkisch-islamische Schülerin, 17 Jahre alt, trägt selbstbewusst ein Kopftuch, nicht ein Haar schaut hervor. In Gesprächen lässt sie durchblicken, wie stolz sie als Türkin auf ihren islamischen Glauben ist. Sie kennt viele Koransätze auswendig, die sie in einer Koranschule gelernt hat, wohin ihre Eltern als fromme Muslime sie geschickt hatten. Auf die Frage ihrer Mitschüler, ob sie diese Sätze ins Deutsche übersetzen könne, antwortet sie ausweichend mit einem etwas verlegenen Achselzucken. Der Koran sei unübersetzbar, aber sie wisse so ungefähr den Inhalt der von ihr rezitierten Sätze, ihr Koranlehrer habe ihn ihr gesagt. Manche Mitschüler schütteln den Kopf, andere machen bissige Bemerkungen, allgemein reagieren sie mit Unverständnis.
Es ist kein Einzelfall. Viele Muslime lesen den Koran sogar in Arabisch, weil dies vor Allah als ein verdienstliches Werk gilt – aber sie verstehen kein einziges Wort, da sie nicht Arabisch können. Das Lesen wird so praktiziert, dass der Koranlehrer einen Vers in Arabisch vorliest, und der Schüler spricht das Gehörte dann nach. Für Menschen, die in Deutschland oder Europa aufgewachsen sind, ist das nicht nachvollziehbar, weil man viel Zeit und Mühe darauf verwendet, etwas zu lernen oder zu hören, weiß aber nicht, was. Es gibt Moslems, die ganze Suren (Kapitel) aus dem Koran auswendig wissen, in islamischen Ländern trifft man sogar Menschen an, die den Koran ganz auswendig können. Angemerkt sei an dieser Stelle aber auch, dass längst nicht alle Moslems den Koran lesen oder gar Sätze daraus rezitieren können, sie sind verwestlicht und säkularisiert. Eine türkische Schülerin meinte gar, mit dem Koran könne man sie jagen.
Wegen der weltpolitischen Konflikte mit dem Islam (Naher Osten, Sudan, Iran), wegen der islamischen Terrorbedrohung und wegen der Masseneinwanderung von Muslimen in den letzten 40 Jahren nach Westeuropa, wodurch immer größer werdende soziale Konflikte ausgelöst werden, kommen wir um eine Auseinandersetzung mit dem Koran, dem grundlegenden Buch des Islam, nicht mehr herum. Im folgenden sollen als eine Art Momentaufnahme einige wesentliche Thesen der Islamwissenschaft wiedergegeben werden sowie Hinweise aus der Sicht der Bibel.
Nach islamischem Dogma hat Mohammed den Koran durch Vermittlung des Engels Gabriel (nicht zu verwechseln mit dem Engel Gabriel der Bibel) Wort für Wort von Allah erhalten (Verbalinspiration), der Koran sei daher authentisch, heilig und ewig gültig für alle Menschen in allen Kulturen. Er sei eine fehlerlose Kopie des Originals, das im Himmel aufbewahrt werde, sei auch bis heute fehlerlos überliefert worden. Herabgesandt worden sei er in Arabisch, der göttlichen Sprache, die man wegen der Gefahr der Verfälschung letztlich nicht übersetzen könne. In der islamischen Welt gilt der Koran als Wunder Allahs, der wie Allah selbst unerschaffen ist.
Der Koran steckt offenbar voller grammatischer Fehler, ist völlig chaotisch angeordnet, ganze Passagen sind verlorengegangen, viele Sätze und Wörter sind mehrdeutig und ergeben im Kontext keinen rechten Sinn
Dass dieses makellose Bild keineswegs zutrifft, der Koran vielmehr voller grammatischer Fehler steckt, völlig chaotisch angeordnet ist, dass sogar ganze Passagen verlorengegangen und viele Sätze und Wörter mehrdeutig sind und im Kontext keinen rechten Sinn ergeben, man also schwerlich von einem Wunder sprechen kann, darauf wurde schon in den Regionalen Informationen Nr. 146 der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ vom März/ April 2010 in einem Aufsatz von mir unter dem Titel „Der Koran, ein heiliges Buch?“ hingewiesen. Damals habe ich mich weitgehend nur auf islamische Quellen gestützt, wie das heute allgemein üblich ist. Und schon das Auswerten dieser Quellen zeigt, dass das glänzende Koran-Bild eben in keiner Weise zu halten ist. Nimmt man nun noch die bisherigen Ergebnisse der neueren Islamwissenschaft hinzu, so geht der unfehlbare Nimbus des Koran völlig verloren. Es zeigt sich, auf welch brüchigem Grund mehr als eine Milliarde Moslems ihren Glauben und Lebenssinn aufgebaut haben, mit Konsequenzen für Zeit und Ewigkeit. Das sei nicht mit Häme gesagt, sondern mit tiefem Erschrecken, und sollte Christen motivieren, das Evangelium von Jesus Christus unter Moslems zu tragen.
Seit mehr als 200 Jahren wird die Bibel mit den Methoden der historisch-kritischen Bibelwissenschaft auf jede nur denkbare Schwachstelle abgeklopft, oft mit der Absicht, sie ad absurdum zu führen. Sie hat aber standgehalten. Gegner des christlichen Glaubens sehen das zwar anders, aber diese Methode hat die Bibel nicht zerstört, wie immer wieder behauptet wird. Anders der Koran. Betrachtet man ihn durch die historische Brille und lässt alle viel später entstandenen Legenden über seine „Herabsendung“ und Überlieferung beiseite, offenbart sich ein katastrophales Bild. Es bleibt kaum ein Stein auf dem anderen.
Zwar gab 1924 die Al-Ahzar-Universität in Kairo, maßgebend für alle Sunniten in Religionsangelegenheiten und damit für den Großteil der islamischen Welt, eine Ausgabe des Koran heraus, die identisch sein soll mit dem ursprünglichen Koran, den man kurz nach Mohammed zusammengestellt hat. Aber gerade die Sprache dieses angeblich authentischen Koran gibt Anlass zu erheblichen Zweifeln am heiligen Buch des Islam.
„Das“ Arabisch allgemein gab es weder in Mohammeds Zeit, also im 6./7. Jahrhundert, noch heute. Es gibt aktuell eine Reihe von Umgangssprachen, etwa Syrisch, Marokkanisch, Ägyptisch, Golf-Arabisch. Schon diese unterscheiden sich sehr stark voneinander, ähnlich wie Deutsch, Niederländisch, Dänisch, alles germanische Sprachen, also miteinander verwandt, aber dennoch sehr unterschiedlich. Die heutigen arabischen Umgangssprachen unterscheiden sich aber nicht nur untereinander, sondern auch vom Hoch-Arabisch (Arabiya), dem offiziellen Arabisch, das vom Volk in den jeweiligen Ländern allerdings kaum verstanden und schon gar nicht im Alltag gesprochen wird. Es ist eine Sprache der gehobenen Schicht, gesprochen im Kreis von gebildeten Intellektuellen. Dieses Hoch-Arabisch leitet sich zwar vom Koran ab, ist aber nicht mehr identisch mit dem Koran-Arabisch. So kommt es, dass ein normaler Saudi-Araber, der ja in dem Land lebt, wo auch Mohammed gelebt hat und den Koran empfangen haben will, ziemliche Probleme mit der Sprache des Koran hat.
Für nicht-arabische Moslems, etwa Türken, Iraner, Indonesier, ist das Koran-Arabisch schlichtweg eine Fremdsprache, die sie nicht verstehen. Nicht verwunderlich daher, dass Hatice als Türkin ihre Koran-Zitate nicht übersetzen kann. Wenn sie, wie behauptet, von ihrem Koranlehrer die ungefähre Bedeutung der auswendig gelernten Sätze erfahren hat, so darf man gewiss davon ausgehen, wenn dieser ein Türke war, dass auch er nicht von sich aus wusste, was er lehrte, es sei denn, er hätte Koran-Arabisch studiert. Wahrscheinlicher ist aber, dass man auch ihm nur gesagt hat, was die Sätze bedeuten, die er an seine Schüler weitergibt.
Nun ist es so, dass selbst Islam-Gelehrte, die Koran-Arabisch lesen und verstehen können, dennoch an nicht wenigen Stellen im Koran Probleme haben, diese Sätze zu verstehen. Man fragt sich natürlich verwundert, woran das liegt.
Will Allah denn riskieren, dass seine Gläubigen seine Botschaft nur unvollkommen begreifen?
Zur Beantwortung dieser Frage sei exemplarisch auf die sogenannten „dunklen Stellen“ im Koran verwiesen, Verse, die einfach keinen rechten Sinn ergeben bzw. fragwürdig und anstößig sind. Kein Wunder daher, dass es dazu Interpretationen im Dutzend-Bereich gibt. Eine mehr als hilflose Ausrede lautet: Wer diese Passagen nicht verstehen könne, verstehe eben noch nicht die perfekte heilige Sprache Allahs. Wer soll sie denn aber verstehen, wenn nicht die Islam-Gelehrten? Will Allah denn riskieren, dass seine Gläubigen seine Botschaft nur unvollkommen begreifen? Die Ursache für das Problem mit den „dunklen Stellen“ wird man daher woanders suchen müssen, nämlich in der Sprache, dem Koran-Arabisch selbst.
Als Mohammed zu Beginn des 7. Jahrhunderts gemäß dem islamischen Dogma den Koran in seiner heutigen Sprache „empfangen“ hat, gab es noch keine arabische Einheitssprache. Es gab nur eine Vielzahl von Dialekten. Mit anderen Worten: Der Koran wurde in einer Sprache „herabgesandt“, die noch gar nicht existierte, sondern die erst 300 Jahre später entstand. Dagegen gab es in der Zeit des 6./7. Jahrhunderts eine von allen verstandene und von allen benutzte gemeinsame Verkehrssprache, nämlich Aramäisch. Dies ist eine sprachhistorische Tatsache. Aramäisch spielte damals die Rolle, die im Altertum Latein gespielt hatte und Englisch heute.
Schon die vielen Fremdwörter im Koran gehören nicht zur „göttlichen“ arabischen Sprache. Der beispielsweise häufige Begriff „dschehennam“ (Hölle) kommt aus dem Persischen, „taura“ (Thora, Gesetz) ist dem Hebräischen entlehnt und „logos“ (Wort) entstammt dem Griechischen. Auch eine ganze Reihe aramäischer Wörter kommt vor, „Koran“ selbst (Lesung, Rezitation), „rahman“ (Erbarmer), „milla“ (Gefolgschaft), „firdaus“ (Paradies) und andere.
Die erwähnten „dunklen Stellen“ ergeben sogleich einen Sinn, wenn man sie in ihrer syro- aramäischen Ursprungssprache liest
Um 900 n.Chr. begann man, alle im heutigen Koran vorkommenden Texte zu sammeln. Sie lagen vor in Aramäisch, genauer: Syro-Aramäisch. Dazu gehörten die Geschichten der Bibel, aber auch alles andere, was den Bestand des Koran ausmacht. Die Gelehrten-Schulen in Basra und Kufa, zwei Städte im heutigen Irak, waren federführend. Man sammelte alles, was an Schrifttum und mündlichen Traditionen verfügbar war, stellte es zum Koran zusammen und übersetzte es aus dem Syro-Aramäischen ins Koran-Arabische, das man jetzt erst schuf, zugleich damit auch die arabische Schrift. Ein bekannter Übersetzer und Interpret war at-Tabari, ein persischer Philologe. Da um diese Zeit Aramäisch aber bereits stark an Bedeutung eingebüßt hatte, waren die Aramäisch-Kenntnisse der Übersetzer schon recht lückenhaft. Die Folgen waren schwere Übersetzungsfehler. Die gerade erst beginnende historische (sprach-) wissenschaftliche Koranforschung geht momentan davon aus, dass gut 25 Prozent des heutigen Korantextes falsch übersetzt sind, seriöse Schätzungen nehmen sogar bis zu 50 Prozent an. Man wird sehen.
Die erwähnten „dunklen Stellen“ ergeben sogleich einen Sinn, wenn man sie in ihrer syro-aramäischen Ursprungssprache liest. Dazu einige Beispiele:
In Sure 19, der Sure „Maryam“ oder „Maria“, wird gesagt, dass sich die Mutter von Jesus – verzweifelt über die bevorstehende uneheliche Geburt von Jesus – den Tod wünscht. In 19,24 heißt es im heutigen Text:
„Und es rief jemand unter ihr: ,Bekümmere dich nicht; dein Herr hat unter dir ein Bächlein fließen lassen.‘“
Ein eigenartiger Satz, liest man ihn dagegen in Syro-Aramäisch, bekommt er sogleich einen Sinn:
„Da rief er (Jesus) ihr nach der Niederkunft zu: ,Sei nicht traurig, der Herr hat deine Niederkunft legitim gemacht.‘“
Den merkwürdigen Umstand, dass Jesus gleich nach der Geburt sprechen konnte, lassen wir einmal unberücksichtigt.
Ein weiteres Beispiel sind die Paradiesmädchen (Huris), die den sog. Märtyrern versprochen werden, wenn sie im djihad (heiligen Krieg) gegen die Ungläubigen für Allah sterben. Dazu Sure 44,54:
„Wir vermählen sie mit schwarzäugigen (andere Übersetzung: großäugigen) Huris.“
In Syro-Aramäisch heißt dieser Satz:
„Wir werden es ihnen unter prachtvollen Weintrauben behaglich machen.“
Aus den Paradiesmädchen werden Weintrauben. Und aufgrund dieses falsch übersetzten Verses werfen die islamischen Selbstmordattentäter ihr Leben weg, für ein paar Weintrauben. Von der Bibel her muss man leider sagen: In Ewigkeit verlorene Menschen!
Aus Sure 38,52 leitet man das Alter der Paradiesmädchen ab. Sie sind gleichaltrig. Spätere Interpretationen erklären sie für immerwährend jung, noch später erhalten sie das Alter von 33 Jahren. Was steht im heute gültigen Text?
„Bei ihnen sind züchtig blickende Huris, Altersgenossinnen.“
In der syro-aramäischen Originalschrift lautet er dagegen:
„Bei ihnen werden niederhängende, saftige Früchte sein.“
Von Mädchen also auch hier keine Spur.
In Sure 55,56 schließlich erfährt man, dass es sich um Jungfrauen handeln soll:
„In ihnen (den Paradiesgärten) sind keusch blickende Mädchen, die weder Mensch noch dschinn (Geist) zuvor berührte.“
In der Ursprungsversion liest sich das wesentlich anders:
„Darin befinden sich herabhängende Früchte, die noch niemand angerührt hat.“
Der Islamwissenschaftler Christoph Luxenberg bemerkt hierzu:
„Wer den Koran mit etwas Verstand liest, muss an dieser Stelle geradezu die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Nicht nur Unwissenheit ist daran schuld, es gehört schon eine gehörige Portion Dreistigkeit dazu, bei einer heiligen Schrift sich so etwas auszudenken und dies dem Koran zu unterstellen.“ (Pressburg, S.27)
Man muss wohl vermuten, dass bei der Übersetzung die sexuelle Phantasie der schwarzbärtigen Männer übergekocht ist.
Auch in einem weiteren Beispiel stand wohl die sexuelle Phantasie Pate. Aus Sure 78,33 erfahren wir, dass die Huris vollbusig sind:
„… Jungfrauen mit schwellenden Brüsten.“
Im syro-aramäischen Ursprungstext sind es dagegen keine schwellenden Brüste, sondern
„….üppige, saftige Früchte.“
Als letztes Beispiel sei das heißumstrittene Kopftuch genannt. Im Koran gibt es nur eine einzige Stelle, die darauf Bezug zu nehmen scheint. Sure 24,31 lautet:
„Und sprich zu den gläubigen Frauen … dass sie ihren Schleier über ihren Busen schlagen.“
In der Originalversion heißt der Satz:
„Sie sollen sich ihre Gürtel um die Lenden binden.“
Das betreffende Wort für Gürtel (chumur), das im Arabischen nicht existiert, haben Tabari oder andere Übersetzer ganz offensichtlich nicht verstanden und ohne eine Erklärung zu liefern, mit „Kopftuch“ übersetzt. Seitdem hat die islamische Welt das Kopftuch für Frauen als Allahs Gebot angenommen. Der Ursprung des Kopftuch-Streites in einem Übersetzungsfehler, da bleibt einem schlicht die Sprache weg. Das Kopftuch-Gebot ist aus biblischer Sicht nur ein Menschengebot.
Wieso waren solche sinn- entstellenden Übersetzungsfehler möglich?
Die wichtige Frage ist nun: Wieso waren solche sinnentstellenden Übersetzungsfehler überhaupt möglich? Zum einen war, wie erwähnt, die Kenntnis des Syro-Aramäischen stark geschwunden, man kannte diese Sprache nur noch unzulänglich. Zum anderen aber hatte man versäumt, sie rechtzeitig schriftlich für die Nachwelt eindeutig festzuhalten. Dazu eine kurze Erläuterung.
Semitische Schriften, zu denen Aramäisch und das Hebräisch des Alten Testaments gehören, bestehen nur aus Konsonanten, also aus allen Buchstaben außer den Vokalen, die man nicht schrieb, sondern im Alltag aus Erfahrung hinzufügte, so wie dies auch heute in Israel üblich ist. Zwischen den Wörtern ließ man keinen Zwischenraum, beides für uns höchst ungewöhnlich. Beispielsweise die Buchstaben HSNDHND und LBNSTNLST können in unserer Sprache folgendes bedeuten, wenn man die Vokale (a, e, i, o, u) hinzufügt:
HSNDHND: Hase und Hund
LBNSTNLST: Leben ist eine Lust.
Hase und Hand Leben ist eine Last.
Hose und Hund Lieben ist eine Lust.
Hose und Hand Lieben ist eine Last.
Hase und Hindu Leben ist eine List.
Hose und Hindu Lieben ist eine List.
Haus und Hund usw. Loben ist eine Lust usw.
Vielleicht gibt es noch weitere Möglichkeiten. Wenn man nun die Sprache nicht richtig beherrscht und noch dazu vielleicht den Satzzusammenhang nicht recht beachtet, sind Fehlübersetzungen die zwangsläufige Folge.
Ein ähnliches Problem mit den Vokalen hatten die Überlieferer des Alten Testamentes, das ja in Hebräisch, ebenfalls eine semitische Sprache, und zum Teil auch in Aramäisch abgefasst ist. Als zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert zugleich mit dem Aramäischen auch das Hebräische1 als Umgangssprache allmählich verschwand, haben in dieser Zeit jüdische Schriftgelehrte, die Masoreten (=Überlieferer) den Text des Alten Testamentes rechtzeitig durch Vokale eindeutig festgelegt, indem sie ein System von Punkten und Strichen oberhalb und unterhalb der Konsonanten einfügten. Der Text konnte nun in späteren Zeiten nicht mehr falsch übersetzt werden, er war der Nachwelt erhalten. Die syro-aramäischen Texte, aus denen man den Koran zusammenstellte, hatten so ein System von Vokalen eben nicht, es kam zu den oben erwähnten Falschübersetzungen, für den Islam eine verheerende Tatsache!
Es existieren Teile von Koran-Hand- schriften aus frühislamischer Zeit, die eindeutig Eingriffe in den Text aufweisen
Doch nicht nur diese Falschübersetzungen stellen ein gravierendes Problem für den Koran dar, es existieren auch Teile von Koran-Handschriften aus frühislamischer Zeit in Archiven (Staatsbibliothek Berlin, Leiden in den Niederlanden), die eindeutig Eingriffe in den Text aufweisen: Buchstaben und ganze Wörter wurden ausradiert, korrigiert und neu eingesetzt.
All dies sind reichlich ernüchternde Feststellungen für die islamische Welt, für Hatice und alle gläubigen Moslems ein Schock. Aber man reagiert auf solche Forschungen westlicher Islamwissenschaftler nicht, sachliche Einwände gegen den Koran ignoriert man, sie kommen ja von Ungläubigen. Es ist das alte Dilemma im Islam: Man will keine Kritik zulassen. Man erklärt per Dekret die Koran-Ausgabe von 1924 zum einzig authentischen Koran, obwohl es viele konkurrierende Ausgaben gibt, mit zum Teil unterschiedlichen Verszählungen. Fehler sind laut Dogma undenkbar, also gibt es sie nicht. Dagegen weiß man ganz sicher, dass die Bibel gefälscht ist. Wie unhaltbar dieser Vorwurf ist, ist spätestens seit den sensationellen Bibelfunden von Qumran am Toten Meer im Jahr 1947 bekannt, wo u.a. das fast komplette Buch Jesaja in einem bis dahin nicht bekannten Exemplar gefunden wurde. Es lässt sich fundiert belegen, wie gut die Bibel tatsächlich überliefert wurde. Hier gibt es keine Sinnentstellungen. Der Gott der Bibel, der einzige Gott, hat sein heiliges Wort bewahrt, Allah eben nicht.
Der Ur-Koran ist nicht zu belegen. Das heißt aber nicht, dass er aus der Luft gegriffen ist. Denn es gibt Anhaltspunkte, und zwar im Koran selbst. In Sure 41,2f. heißt es:
„Es ist als Offenbarung herabgesandt und kommt vom barmherzigen und gnädigen Gott eine Schrift, deren Verse auseinandergesetzt sind als ein arabischer Koran für Leute, die Bescheid wissen.“2
Der Koran ist wahrscheinlich in Syro- Aramäisch aufgeschrieben worden und wurde erst 300 Jahre später ins Arabische übersetzt
Da das aramäische Wort für „auseinandersetzen“ die Bedeutung von „übertragen“, „übersetzen“ hat, heißt dieser Vers im ursprünglichen Syro-Aramäisch: „… eine Schrift, die Wir (Allah) in eine arabische Lesart übertragen haben …“ Wenn aber der Koran übertragen, also übersetzt worden ist, dann muss er vorher in einer anderen Sprache vorgelegen haben. Und da es zur Zeit der „Herabsendung“ eben noch kein Koran-Arabisch gab, sondern nur Syro-Aramäisch, wie oben erwähnt, muss er also in Syro-Aramäisch aufgeschrieben worden sein und wurde später ins Arabische übersetzt, genauer: 300 Jahre später. Auch Sure 19,97 und 75,17 dürften Hinweise auf die Übersetzung des Koran ins Arabische sein.
Wenn das so ist, welche Schrift, d.h. welche Texte mit welchem Inhalt wurden dann nach Sure 41,2f. in eine arabische Lesart übertragen?
Wer den Koran kennt, weiß, dass er viele Anklänge an biblische Geschichten enthält. Alle wichtigen Personen der Bibel von Adam, Abraham, Mose, David bis zu Jesus sind im Koran vertreten, allerdings in stark entstellter Form. So ist Jesus nicht Gottes Sohn, wurde auch nicht gekreuzigt, und Maria, seine Mutter, war angeblich die Schwester von Mose, um nur diese Beispiele zu nennen. Wir finden die biblische Schöpfungsgeschichte, den Sündenfall, die Vernichtung von Sodom und Gomorra und vieles mehr. Die Geschichten sind zwar manchmal kaum wiederzuerkennen und finden sich auch im Koran verteilt. Der interessierte Leser mag sich informieren bei Heinrich Speyer, „Die biblischen Erzählungen im Qoran“. Besonders häufig sind die Hinweise auf Jesus. Die sehr zahlreichen Verse findet man zusammengestellt von Abd al-Masih und Salam Falaki.3 Die kurze Sure 97 dürfte sogar die amputierte Weihnachtsgeschichte der Bibel sein, wo über die „Nacht der Bestimmung“, die „Engel, die hinabkommen“ und „Heil und Segen“4 gesprochen wird.
Islam-Experten nehmen an, dass ein Lektionar existierte, wo wichtige Abschnitte aus dem Alten und Neuen Testament zusammengestellt waren, und zwar als ein Lektionar (qeryana), als ein Schriftlesungsbuch für die Liturgie im arabisch-christlichen Gottesdienst. Dieses Lektionar war, wie damals üblich, in Syro-Aramäisch abgefasst. Es dürfte der Ur-Koran gewesen sein, mit anderen Worten: Der heutige Koran hat starke christliche Wurzeln.
Nachweislich fanden auch Irrlehren der frühen Kirche Eingang in den Koran
Nachweislich fanden auch Irrlehren der frühen Kirche Eingang in den Koran. Exemplarisch seien hier zwei Namen genannt: Paul von Samosata und Arius. Paul von Samosata stammte aus einer Stadt am Oberlauf des Euphrat. Von 260 – 268 war er Bischof von Antiochia. Für ihn war Jesus nur ein normaler Mensch, allerdings mit ungewöhnlicher Kraft und göttlicher Weisheit ausgestattet. Die Bezeichnung „Sohn Gottes“ erhielt er nur wegen seines Gehorsams und wegen seiner besonderen Treue zu Gott. Arius, ein Gemeindeältester aus Alexandria in Ägypten (gest. 336), erklärte, Jesus Christus sei nicht mit Gott, dem Vater, wesensgleich, sondern nur wesensähnlich. Das bedeutet, er ist wie Engel und Menschen ein Geschöpf Gottes, zwar das vollkommenste Wesen, das Gott erschuf, aber er hat eben als Geschöpf einen Anfang und steht nicht auf gleicher Stufe mit Gott bzw. er ist nicht Gott selbst in Menschengestalt, sondern er steht unter Gott. „Sohn Gottes“ wurde er nur genannt, weil er so tadellos lebte (Arianismus). Sowohl Paul von Samosata als auch Arius sprachen Jesus die volle Gottheit ab.
Diese und zahlreiche andere nicht-biblische Irrlehren entstanden, Gott sei es geklagt, in der Kirche selbst. Die Streitereien um Jesus Christus zogen sich über Jahrhunderte hin. In einer ganzen Serie von Konzilien verwarf man zwar diese Irrlehren, aber Teile der Kirche hielten an ihnen fest, und so fanden sie schließlich Eingang in den Islam. Ohne die glaubensmäßigen Irrwege der frühen Christenheit gäbe es demnach wohl keinen Islam. Auch hier ist Jesus ja nur ein Mensch, ein besonderer zwar, nämlich ein Prophet, aber Sohn Gottes ist er eben nicht. „Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte er ein Kind haben, wo er keine Gefährtin hat?“ (Sure 6,101). Dabei sagt die Bibel doch ausdrücklich: „Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht, wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.“ (1Joh 2,22f.) Schon Jesus selbst hatte vor falschen Propheten und falschen Christussen gewarnt (Mt 24,24), und Paulus und andere wurden im Neuen Testament nicht müde, vor Spaltungen im Glauben und vor einem anderen Evangelium zu warnen (Gal 1,6f. u.a.). Genau das aber macht der Islam, er predigt einen anderen Glauben, einen anderen Gott und einen anderen Jesus. Mohammed ist ein falscher Prophet. Je weiter Teile der damaligen Kirche sich von den biblischen Glaubensgrundlagen entfernten, umso mehr bereitete man unwissentlich das Feld, auf dem dann später der Islam erwuchs.
Wenn zum Ramadan 2010 katholische und evangelische Bischöfe, wie es schon Tradition ist, ein Grußwort an die Muslime in Nordrhein-Westfalen richten und dabei betonen, man habe einen gemeinsamen Gott, so haben sie damit eindeutig den Boden der Bibel verlassen. Unterzeichner des Grußwortes sind die evangelischen Präses Nikolaus Schneider und Alfred Buß, sowie der Landessuperintendent Martin Dutzmann und die katholischen Bischöfe Hans- Becker, Joachim Kardinal Meisner, Heinrich Mussinghoff, Felix Genn und Franz- Overbeck.5
Wenn katholische und evangelische Bischöfe in einem Grußwort an Muslime betonen, man habe einen gemeinsamen Gott, verlassen sie den Boden der Bibel
Wie damals bereiten auch heute wieder Teile der Kirche dem Islam das Feld und öffnen der Islamisierung Tür und Tor, wie damals sind auch heute Bischöfe beteiligt. Die katholischen Bischöfe brauchen freilich keine Bedenken zu haben, in ihrer Kirche in die Kritik zu geraten, denn schon in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat das 2. Vatikanische Konzil festgelegt, dass Christen und Moslems denselben Gott verehren. Für die evangelischen Bischöfe liegt zwar keine vergleichbare offizielle Festlegung vor, gleichwohl sprechen und handeln sie so. Damit verlassen sie freilich neben der Bibel auch, soweit es sich um lutherische Kirchen handelt, den Boden der Confessio Augustana (Augsburger Bekenntnis), einer wichtigen, auch heute gültigen Bekenntnisschrift aus dem 16. Jahrhundert, wo in Artikel 1 ausdrücklich die Gottesvorstellungen sowohl der Muslime, als auch der Samosatener (Anhänger Pauls von Samosata), als auch der Arianer (Anhänger des Arius) verworfen werden. Es werden noch andere Glaubensgemeinschaften genannt, die hier aber nicht von Interesse sind. Im evangelischen Gesangbuch (EG) ist das Augsburger Bekenntnis zwar abgedruckt (S. 1363ff.), handelt es sich ja um eine wichtige „Geschäftsgrundlage“ der Kirche, aber man hat weggelassen, dass die Gottesvorstellung des Islam usw. abgelehnt wird, weil es sich um „zeitbedingte Verurteilungen Andersdenkender“ handele und heute „ein von Toleranz geprägtes Verhältnis entstanden“ sei (S. 1363). Bei soviel Toleranz können dann auch evangelische Bischöfe von einem gemeinsamen Gott sprechen, der Zeitgeist gibt jetzt die Richtung vor, nicht mehr die eigene Bekenntnisschrift.
Der Ur-Koran bestand also zunächst aus dem Lektionar der arabischen Christen und den Irrlehren der frühen Kirche, er umfasste alle sogenannten mekkanischen Suren aus der Frühzeit Mohammeds in Mekka, wo er zum Glauben an nur einen Gott aufrief anstelle der vielen Götter, vor dem göttlichen Gericht warnte usw. kurz, die mehr toleranten Suren. Man fügte aber nicht nur die oben genannten christlichen Irrlehren hinzu, sondern auch genuin heidnische Traditionen (Kaaba als Zentralheiligtum; Mondsichel als Symbol der Göttin Allat), auch rechtliche Bestimmungen aus dem damaligen sozialen Umfeld (Strafen für Vergehen; Stellung der Frau; Eherecht; Sklavenrecht; Beuterecht; Gewalt gegen Andersgläubige u.a.), also die sogenannte medinensischen Suren aus Mohammeds Spätzeit in Medina, die von Gewalt und Brutalität geprägt sind.
Der Islam ist eine Perversion (Umkehrung, Abkehr) des christlichen Glaubens. Gegen die Bibel, die ja als verfälscht gilt, sowie gegen Christen (und Juden) nimmt der Koran eine scharfe Anti-Haltung ein. Ein gläubiger Moslem nimmt nicht einmal eine Bibel in seine Hand, es ist ihm eine Sünde. Juden und Christen sind Ungläubige, „schlimmer als das Vieh“ (Sure 8,55), „Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!“ (Sure 9,30) Diese Distanzierung und Feindschaft brauchte man zwangsläufig, sah man sich doch als höchste und letzte Religion, nur so glaubte man sich gegenüber Judentum und Christentum legitimieren und durchsetzen zu können. Zwar werden Juden und Christen im Islam auch als „Leute des Buches“, der Bibel, bezeichnet, haben gegenüber allen anderen Religionen daher eine gewisse Vorrangstellung, aber wenn der Islam die Macht hat, werden auch sie verfolgt und diskriminiert.
Erst im neunten Jahrhundert trug man alle heute im Koran enthaltenen Überlieferungen zusammen und übersetzte sie. Der Koran war geboren.
Im 9. Jahrhundert trug man alle heute im Koran enthaltenen Überlieferungen zusammen und übersetzte sie, wie ja erwähnt, aus der ursprünglichen syro-aramäischen Sprache ins Koran-Arabisch. Der Koran war geboren. Um ihn endgültig zu sichern, d.h. ihm Anerkennung als eine göttliche Schrift zu verschaffen, kamen später Legenden seiner „Herabsendung“ hinzu.
Aus der Zusage ewigen Heils für denjenigen, der von Herzen an Jesus Christus glaubt (Joh 5,24 u.a.), der durch Kreuzigung und Auferstehung die Sünden aller auf sich genommen hat, wie es das Neue Testament bezeugt, wurde im Koran der Fluch Allahs, der jeden in die Hölle wirft, der an den gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes glaubt, der aber auch jeden Moslem in die Hölle wirft (Sure 19,70f) und vielleicht den einen oder anderen wieder herausnimmt, wenn es ihm gefällt.
Nach dem Maßstab der Bibel ist Allah niemand anders als der Satan selbst. Aus dem Erlösungsglauben der Bibel wurde die Gesetzesreligion Islam, wo der Mensch durch gute Werke versuchen muss, Allah gnädig zu stimmen, um vielleicht unter den Glücklichen zu sein, die der Hölle entrinnen.
Ist es nicht Aufgabe der Christen, Muslimen die Erlösungsbotschaft von Jesus Christus zurückzubringen, die ihnen genommen wurde? Dabei gilt es zu unterscheiden zwischen dem Moslem als Mensch, für den Jesus auch gestorben ist, und dem Islam, der seine Gläubigen durch strenge Gesetze knechtet (Scharia). Hatice und alle, die Mohammed nachfolgen, sollen nach dem Missionsbefehl Jesu (Mt 28,18ff.) von ihm hören, sie haben ein Anrecht darauf.
Literaturhinweise:
Alle Koran-Zitate sind entnommen:
Der Koran, übersetzt von Max Henning. Reclam Nr. 4206, Stuttgart 1991
Außerdem, wenn angegeben:
Der Koran, übersetzt von Rudi Paret 7. Aufl., Stuttgart 1967
Norbert G. Pressburg Good bye Mohammed. Norderstedt 2000
Die „Schahada“, das Glaubensbekenntnis des Mohammed, das von jedem seiner Anhänger fünfmal täglich im Gebet gefordert wird, ist bewusst gegen den christlichen Glauben der Gottessohnschaft Jesu Christi und der Dreieinigkeit Gottes gerichtet1. Es lautet: "Ich bezeuge, dass kein Gott außer Allah und dass Mohammed sein Gesandter (arabisch "Rasul") ist." Protestierend sagt Mohammed, die größte Sünde sei, Gott einen anderen an die Seite zu stellen ("Beigesellung", arabisch "Schirk"). Gott sei nur der Eine, wer mehr in ihm sucht oder erkennt, der begeht die größte Sünde. Es wäre unter Gottes Würde, etwa in Jesus menschliche Gestalt anzunehmen. Mohammed fordert die Christen auf: "Glaubt an Allah und seinen Gesandten (Mohammed), sagt aber nichts von einer Dreiheit. Es gibt nur einen einzigen Gott, fern von ihm, dass er einen Sohn habe. Wahrlich das sind Ungläubige, welche sagen: Allah sei Christus, der Sohn der Maria. Wer Allah jemand zugesellt, den schließt Allah vom Paradiese aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein" (Suren 4, 172; 5, 73f.).
Weiter sagt Mohammed, wenn Jesus Gottes Sohn sei, dann müsste Gott auch eine Frau haben. Er missversteht die Gottessohnschaft Jesu als eine sexuell-biologische Sohnschaft. Vater kann nur sein, wer durch einen Geschlechtsakt mit einer Frau ein Kind zeugt. Deshalb kann Gott / Allah niemals Vater und Jesus niemals sein Sohn sein. In Sure 19,35 heißt es: „Es ist mit Allah nicht vereinbar, einen Sohn (arab. „ueled“) zu zeugen.“ Jesus ist aber nicht im biologisch-leiblich-geschlechtlichem Sinne von Gott mit Maria gezeugt worden. Das wird in der Bibel nicht behauptet und das glauben auch die Christen nicht. Es zu behaupten wäre gotteslästerlich! Jesus war schon von Ewigkeit der Sohn und ist es nicht erst durch die Geburt aus der Jungfrau Maria Sohn geworden (Joh. 1; 8, 58).
Der Missionar Francesco Maggio schreibt dazu2: „Sowohl die deutsche wie auch andere Sprachen kennen nur einen Begriff für Sohn, während die arabische zwischen ueled und ibn unterscheidet. Der erste Begriff (ueled) bezeichnet ausschließlich einen biologischen Sohn (durch Geschlechtsakt gezeugt), während der zweite (ibn) meistens die Bedeutung „jemandem oder etwas sehr ähnlich sein“ hat. Also weist er auf familiäre Verhältnisse oder Identifikation mit jemandem oder etwas hin... Und tatsächlich gebraucht das Evangelium in arabischer Sprache den Begriff ibn und nicht ueled, wenn es sich auf Jesus bezieht. Auch die arabischen Christen wenden ausschließlich den Ausdruck ibn Allah (Sohn Gottes) an. Jesus ist ibn, weil dieses Wort die innigste und beispiellose geistliche Beziehung zwischen dem Vater und dem Sohn, der aus dem Heiligen Geist geboren ist (Lk. 1, 26; Mt. 1, 18; Hebr. 10,5), beschreibt.“
Ausgehend von dem falschen geschlechtlich-biologischen Verständnis der Gottessohnschaft Jesu wird im Koran behauptet, dass die Christen an Gott, Jesus und Maria als die göttliche Dreieinigkeit glauben würden. Von dieser falschen Dreieinigkeit hat Mohammed vermutlich von der damaligen nicht zur Kirche gehörenden irrgläubigen gnostischen Sekte der Kollyridianer gehört.
Das Bestreiten, dass Gott in seinem Sohn Jesus Christus Mensch geworden ist, zeigt uns, aus welchem Geist Mohammed redet. Johannes schreibt uns (1. Joh. 4, 1-6): "Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind, denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott und ein jeglicher Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrist's... Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums."
Wie so viele Menschen auch heute, so hat Mohammed das tiefe göttliche Geheimnis der Dreieinigkeit Gottes nicht akzeptieren wollen. Es widerspricht der menschlichen Logik, wenn Christen nach dem Zeugnis der Bibel bekennen: Wir glauben an den Einen Gott, der sich uns in der Heilsgeschichte als Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist zu erkennen gegeben hat. Dem gemäß spricht der auferstandene Herr Jesus Christus zu seinen Jüngern: "Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt. 28, 18-20). Wie auch das frühkirchliche Bekenntnis des Athanasius feststellt: "Dies ist der rechte christliche Glaube, dass wir einen einigen Gott in drei Personen und drei Personen in einiger Gottheit ehren."
In Saudi-Arabien und anderen islamischen Staaten ist das Zeichen des Kreuzes streng verboten. Und auch außerhalb dieser Länder ist in islamischen Kreisen allgemein das Kreuz verpönt bis verhasst. Das Kreuz wird als Provokation des Islam aufgefasst. Steht doch im Koran, dass Isa (Jesus) nicht gekreuzigt worden sei und dass er schon gar nicht der Sohn Gottes, sondern nur ein Prophet des Islam sei. Außerdem würde es gegen die Majestät, Ehre, Glaubwürdigkeit und Allmacht Allahs verstoßen, wenn sein Prophet Isa so grausam getötet worden wäre. Das würde doch sein Scheitern und ein Sieg des Widersachers Allahs bedeuten. Deshalb behaupten Muslime, dass die Bibel mit dem Zeugnis des Kreuzestodes Jesu von Lügnern gefälscht worden sei. Christen, die diese „Lügen“ weiter verbreiten, säen damit Zweifel an Mohammed, am Koran und Islam. Die Leugnung der Kreuzigung Jesu erfolgt, obwohl weder Zeitzeugen noch weltliche Historiker und Kritiker des christlichen Glaubens irgend welche Zweifel an der erfolgten Kreuzigung Jesu haben! Sie ist geschichtliche Tatsache und bestens bezeugt.
Muslime wollen sich nicht vorstellen, dass sich der allmächtige Gott für eine kurze Zeit aus Liebe zu den Menschen seiner Majestät und Allmacht entledigt hat, um in seinem Sohn in menschlicher Gestalt zu den Menschen zu kommen. Um mit ihnen Leben und Leiden, ja, den Tod, zu teilen und ihnen dabei „von Mensch zu Mensch“ sein göttliches Wort und den Weg ins ewige Leben zu sagen. Der allmächtige Gott ist eben nicht emotionslos „übermenschlich, unmenschlich“, wie der Allah des Koran, sondern „liebevoll menschlich“. Gott ist nicht nur der strenge Richter über die Sünde, sondern durch die Vermittlung Jesu Christi auch unser liebender himmlischer Vater. Und im Kreuz treffen Gottes Gericht über die Sünde und Gottes vergebende Liebe zu den Menschen geheimnisvoll zusammen.
Die meisten Muslime wissen, dass für Christen das Kreuz nicht nur ein Zeichen solidarischer Teilnahme Jesu am menschlichen Leiden und Sterben ist, sondern dass sich der Sohn Gottes für die Sünden der Menschen am Kreuz geopfert hat. Der Gedanke des Opfers und der Stellvertretung ist Muslimen viel eingängiger und vertrauter als so manchem Deutschen. Sie opfern doch Allah heute noch Schafe und Ziegen zum Opferfest, auch zur Auslösung für ihre Kinder. Sie schlachten die Tiere, damit ihnen Allah die Sünden vergebe und sie wieder „rein“ werden. Das Kreuz aber stellt das alles in Frage. Es stellt damit die gesamte Botschaft Mohammeds, den Koran, in Frage.
Gott will keine Tieropfer mehr, er vergibt die Sünde nicht aufgrund eines Tieropfers, sondern aus Liebe zu den Menschen hat sich Gott in seinem Sohn für ihre Sünden selbst geopfert. Das ist das unergründliche Mysterium (Geheimnis) der göttlichen Liebe.
Wir sehen, welche Botschaft vom Zeichen des Kreuzes ausgeht. Der Islam kennt die Wirkung des Kreuzeszeichens, zumindest löst es Fragen und Nachdenken aus, deshalb die Verbote, die Abneigung und der Hass auf das Kreuz. Nach einer Hadith der Sunna soll der Prophet Isa (Jesus) am Jüngsten Tag wiederkommen und alle Kreuze der Welt zerbrechen und von den Kirchtürmen als Zeuge gegen der Dreieinigkeit Gottes auftreten.
Dagegen lasst uns festhalten an dem Wort des Apostels Paulus: „Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen, uns aber, die wir selig (gerettet) werden, ist's eine Gotteskraft.“
Jesu Einmaligkeit nach Koran und Sunna
In Bezug auf Jesus erscheint der Koran widersprüchlich. So ist er einerseits bewusst antichristlich: Jesus sei nur ein Prophet und nicht Gottes Sohn, durch ihn könne man nicht Vergebung der Sünden und ewiges Leben erlangen, er sei auch nicht gekreuzigt worden. Andererseits enthält der Koran Aussagen über Jesus, die dem Neuen Testament sehr nahe kommen. Wie diese positiven Aussagen über Jesus in den Koran gekommen sind, darüber kann man nur spekulieren. Sind sie im Zuge der zahlreichen Anleihen, die der Koran ganz offensichtlich bei der Bibel genommen hat, nur aus Versehen mit hineingerutscht? Oder sind sie bewusst aufgenommen worden, um Christen den Islam annehmbar zu machen? Ganz offensichtlich ist Mohammed aber an der christlichen Überlieferung von Jesus nicht vorbeigekommen.
Auch nach dem Koran ist Jesus nicht nur irgend einer der Propheten, sondern er ist einmalig
Jesus ist durch Gottes Wirken von einer Jungfrau geboren als ein sündloser Knabe (Sure 3,47; 19, 18) – Mohammed nicht;
Jesus ist also ohne Sünde (Rechtsschule Malik bin Anas) – Mohammed nicht,
Jesus ist das Wort Allahs (Sure 4,171; Joh. 1,1) – Mohammed nicht,
Jesus ist die Barmherzigkeit Allahs (Sure 19,21) - Mohammed nicht,
Jesus ist ein Zeichen für alle Welt (Sure 19, 21; 21,91) – Mohammed nicht,
Jesus tut Wunder (Sure 3, 49 ff.) - Mohammed nicht,
Jesus sollen die Menschen gehorchen, sein Evangelium hören (Sure 5, 46.47; 43, 63)
Jesus wirkt nur mit seinem Wort – Mohammed wirkt mit Wort und Schwert,
Jesus ist der Messias, der Christus (Sure 4,171) - Mohammed nicht.
Zu einer neuen Bedeutung des „Messias-Namens“ im Koran kommt man, wenn man ihn nicht aus dem Hebräischen herleitet und übersetzt (Maschiach = Gesalbter), sondern phonetisch herleitet vom arab. Verb „MeSeHe“ – waschen, reinigen = „MeSiiH“ = „Der, der (Menschen von Sünden) reinigt“4,
Jesus ist von Allah in den Himmel aufgenommen worden (Sure 3,55) – Mohammed nicht.
Jesus wird am Tag der Auferstehung der Toten zum Gericht wiederkommen (aus Hadith Abu Huraira) – Mohammed nicht.
Nach diesen Feststellungen ist Jesus selbst nach dem Koran größer als Mohammed. Das allerdings wird ein überzeugter Muslim, entgegen aller Logik, vehement bestreiten. Um nicht in solche Fragestellungen verwickelt zu werden, deshalb wird zwischen Muslimen wenig über Jesus geredet. Nur im Gespräch mit Christen brüstet man sich damit, dass Jesus doch auch im Islam als großer Prophet anerkannt werde.
Die positiven Aussagen des Koran über Jesus, die dem Neuen Testament nahekommen, können Anknüpfungspunkte für die Verkündigung des Evangeliums sein. Wenn im Koran gesagt ist, dass Jesus ein „Zeichen für die Welt“ ist und man auf sein Evangelium hören soll, so ist zu fragen, wo man denn Jesu Evangelium findet? Im Koran ist es nicht aufgezeichnet, sondern im Neuen Testament. Also lest und hört dort, was Jesus euch mit seinem Evangelium zu sagen hat! Lest und hört, was die Augen- und Ohrenzeugen Jesu von ihm berichten und bezeugen!
Suren 39,5; 112
Francesco Maggio, „Christus für Muslime“, S. 32-34, Schwengeler Verlag, Berneck, 2003
Sure 4, 171; 5, 73.116
Francesco Maggio, „Christus für Muslime“, S. 65, Schwengeler Verlag, Berneck, 2003
https://www.biblisch-lutherisch.de/startseite/das-zeugnis-der-bibel-der-christliche-glaube/
Befähigung zur Evangelisation Prof. Tomislav Ivančić erklärt im Teil 7 seinen Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie er geheilt wurde und noch über 40 Jahre leben konnte. Verzeihen ist ein Medikament durch Jesus Christus!
Jesus ruft uns nicht, weil wir vollkommen sind,sondern weil er uns Leben geben möchte und gibt!Sei zufrieden mit dem, was du hast.
Erfreu dich an dem Leben.
Wenn du verstehst, dass nichts fehlt,
gehört dir die ganze Welt
Ich habe Gott gefragt, warum die Situation so ist, er sagte: "Ich soll froh sein, daß es so geschehen ist, und ich soll mir sicher sein, daß dies das Beste in dieser Situation ist"! Er weiß mehr als ich, weil er auch die Gedanken anderer Menschen kennt, meine und Ihre Gedanken, und durch diesen MIX macht er das beste Cocktail für mich und für die Situation!
Auf gut gsagt: "Ich sol die Pappn holtn und des tuan, wos der Got mir sogt dass i tuan soll! Wenn i des schof, das i des tua, wos er sogt, donn pass ols!
Ols donn, kon schon wieda donkn fir des, wo er mir täglich gibt! Ok, Segn, Lobn, Preisn, ols des soll i imma tuan, imma hast in jeda sekundn. Ok. is monchmol schwa, oba es geht eh schon!
Donk dem Herrn, unseren Herrn Jesu Christi dem Sohn des Gottes!
BITTE - DANKE LEBE LIEBE - Keine Gesellschaft kann Elend als Schicksal akzeptieren - doch Gott dafür Loben und Preisen darf man IMMER!
... tua Jesus folgn!
Liebe Schwestern und Brüder!
Mit Papst Franziskus und seiner Freude am Evangelium dürfen wir das Leitbild unserer Diözese leben und mit Jesus Christus den Menschen nahe sein. Wir sollen ja nicht zu gereizten, unzufriedenen und empfindungslosen Menschen werden, schreibt Papst Franziskus, der die große Gefahr der Welt in einer individualistischen Traurigkeit sieht, die aus einem bequemen, begehrlichen Herzen hervorgeht, aus der krankhaften Suche nach oberflächlichen Vergnügungen. Er will, dass wir die innige Freude über die Liebe Gottes spüren.
Beziehung mit Jesus Christus erneuern
Zu Beginn der österlichen Bußzeit, also der Fastenzeit und des Zugehens auf Ostern, lade ich mit den Worten von Papst Franziskus jeden Christen ein, „gleich an welchem Ort und in welcher Lage er sich befindet, noch heute seine persönliche Beziehung mit Jesus Christus zu erneuern, oder zumindest den Entschluss zu fassen, sich von ihm lieben zu lassen, ihn jeden Tag ohne Unterlass zu suchen“ (EG Nr. 3). Jesus Christus zeigt uns, dass Gott nicht müde wird, uns zu suchen, uns zu helfen, neu zu beginnen.
Mit Jesus Christus den Menschen nahe sein
Vielen Gläubigen in unserer Diözese ist unser Leitbild „Mit Jesus Christus den Menschen nahe sein“ nun schon sehr vertraut
geworden. Das freut mich sehr, und ich bin Ihnen allen sehr dankbar, wenn auch Sie in Ihrer Pfarre an der Seite von Jesus Christus bei den Menschen wirken wollen. Der heurige Fastenhirtenbrief möchte Sie ein Stück mehr vertraut machen mit unserem
Leitbild. Er soll weitere Möglichkeiten und Anregungen zum Handeln geben, die Jesus Christus und sein Wirken zum zentralen Ausgangspunkt für Ihre christliche Aktivität werden lassen.
Dein Wille oder Gottes Wille?
Menschen, die Gottes unberaubbaren Willen finden und gehen, sind glücklich und zufriedene Menschen - ganz klar und eindeutig - und um das geht es hier!
Sie leben und befinden sich ewig und immer in der unraubbaren Heiterkeit des Geist Gottes!
Dafür hat er uns auch Jesus Christus seinen Auferstandenen Sohn gesendet, der hat uns den Heiligen Geist für die tägliche liebevolle Lebensbewältigung gesendet.
Satans menschliche Gesellschaft sendet uns heutzutage gewaltige Botschaften, die einzig darauf abzielen, unsere menschliche Natur anzusprechen, den Menschen unzufrieden zu halten, geizig, neidisch und jeden Menschen zu diffamieren, herabzuwürdigen sind der "JOB" des Satans Anbeter und Anbeterinnen, ganz eindeutig!
Satanistische Menschen sind unzufrieden und dem Leben feindlich eingestellt. "Überall erkennen sie Probleme, wo keine sind werden welche gemacht, und das auf subtilste Art und Weise!"
Satans gesellschaftliche Botschaft ist:
„Gehorche deinem Durst" und „Verwöhn dich".
((Und noch ein Bier und einen Schnaps, und noch eine Zigarette, und noch ein Abendessen um 22 Uhr, und noch einen ......))))
Diese Botschaft ermutigt die Menschen, sich nur um sich selbst zu kümmern,
„weil ich es mir wert bin"!
((ich hab ja sonst nichst, das Leben ist so kurz, ich lasse es mir einfach bestens gehen))
Trends und das individuelle Ausgabeverhalten veranschaulichen, dass die „selbst-zentrierten" Botschaften Satans ins Schwarze treffen, und immer mehr Menschen die Folgen von Verschuldung spüren, die sie auf sich genommen haben,
um ihre Begierden und Begehrlichkeiten zu befriedigen.
Die Werke des Fleisches sind im Überfluss vorhanden und gesellschaftliche Normen spiegeln die ansteigende Selbstsucht, Genusssucht, und die fleischlichen Gelüste wider, sowie nahezu alles, was gegen Gott gerichtet ist.
Auch ist die Lüge in der gesamten Gesellschaft allgegenwärtig, dass die Bibel und das Christentum veraltet seien.
Die Evolutionstheorie wird durch Medien, das Bildungssystem und Wissenschaftler überall verbreitet. Warum? Weil es keinen Schöpfer oder Lebenszweck geben kann, wenn wir wirklich nur „ein Haufen einsamer Moleküle" sind, die sich zufällig zusammengefunden haben, um vor Milliarden von Jahren das Leben zu hervorzubringen.
Und wenn es keinen Schöpfer, keinen Lebensspender, keinen Gesetzesgeber und keinen Lebenszweck gibt, dann gibt es auch keinen alles umspannenden moralischen Codex, der das Leben bestimmt, und wir können alles machen was uns gefällt – ohne Schuldgefühle!
Satan ist ebenso rebellisch und betrügerisch, wie er listig und brillant ist.
Er errichtete eine Gesellschaft, die zunehmend den Gedanken ablehnt, dass es einen Sinn im Leben gibt. Sie lehnt zunehmend die Möglichkeit ab, dass es einen höchsten Herrscher gibt, der perfekte und unveränderliche Gesetze erschuf, um das Universum und dieLebewesen gleichermaßen zu regieren. Und sogar das sogenannte Christentum verwirft im Grunde die biblische Ermahnung, das eigene Ego zu überwinden und sich zu verleugnen, um stattdessen dem beliebten, jedoch nicht biblischen Mantra "Kommt zu Christus wie Ihr seid" zu folgen.
Doch wie ist Gottes Sichtweise dazu?
Ruft er uns wirklich zu seiner Wahrheit „genau so, wie wir sind", ohne jegliche Erwartung, dass wir uns ändern? Welche Einstellung haben Sie im Bezug auf Gottes Willen in Ihrem Leben?
Wessen Wille hat in Ihrem Leben gewöhnlich Vorrang,
Ihr Wille oder Gottes Wille?
Wenn Sie wichtige Entscheidungen treffen, stellen Sie sich überhaupt die so oft zitierte, aber dennoch außerordentlich wichtige Frage:
„Was würde Jesus in dieser Situation tun?"
Gottes Wille in unseren Leben steht im Zentrum dessen, was es bedeutet, ein wahrer Christ zu sein! In dieser selbstsüchtigen Gesellschaft ist es nur allzu leicht, Entscheidungen nach „unserem eigenen Willen" zu treffen.
Selbst einige Menschen in Gottes Kirche überprüfen heutzutage kaum
noch, ob ihr eigener Wille, ihre Wünsche und Ansichten, nicht darin
versagen, den Willen Gottes widerzuspiegeln.
Aufgrund des subtilen Charakters der von Satan beeinflussten Gesellschaft um uns herum, kann sogar Gottes Volk manchmal zu der Annahme verleitet werden, dass unser fleischlicher Wille, unsere Wünsche und Ansichten – die von den Menschen um uns herum, nicht angefochten werden –
vollkommen den Willen Gottes reflektieren.
(Gottseidank finde ich immer genügend Gotteshilfen, die mich wieder HIN ZU GOTT FÜHREN! Gottseidank gibt es die Informationen im Internet, Gottseidank gibt es immer wieder Menschen, die einem unendgeltlich helfen, die einen Anonym über das Internet Informationen zukommen lassen, die einem im Leben helfen kann, so man die Zeit dazu hat, das auch lesen zu können – Lieber Gott DANKE – mein alkoholischer und essensmäßiger Auftritt in dieser Woche hat mir die Züge des Satans eindeutig gezeigt. ( Bei der Frage: NOCH EIN BIER –war nicht das Thema - Du bist ja noch mit dem Auto da – sondern der Vertreter des Satans sprang auf, was er sonst nie tut, und ging persönlich in das Lokal hinein um noch geschwind 3 Bier zu holen, und der zweite Satansvertreter gab nicht auf, Schnäpse zu besorgen. ABER – DANKE – dass es dann diese Zeilen gibt, die mir wieder helfen, klar zu denken – Diejenigen die einem zu einem „RAUSCH“ verleiten sind die Alkoholverführer – im Auftrag des NEGATIVEN – GANZ KLAR – Und die subtilen „hinter dem Rücken Menschen herabzuwürdigen“ sind die nächsten Vertreter des „eh schon wissen“ J )
Das kann sogar so weit gehen, dass wir enttäuscht sind angesichts der Vorstellung, dass uns Gottes Wille dazu bringen würde,
uns gegen die Erwartungen der Gesellschaft zu stellen.
Wie wichtig ist Gottes Wille?
Wie wichtig ist es, dass wir unser Leben nach Gottes Willen Leben? Ist es überhaupt von Bedeutung? Letzten Endes sehen wir im Gleichnis vom verlorenen Sohn, dass sogar der Sohn mit einer unvollkommenen Einstellung für den Gehorsam gegenüber seinem Vater mit einem Erbe belohnt wurde (Matthäus 21, 28-32).
Selbst der Apostel Paulus kämpfte gegen seinen Verstand und sein
Herz. Er wollte aufrichtig den Willen Gottes erfüllen, musste aber ständig
gegen seinen eigenen Willen ankämpfen.
Weil sein Eigenwille viel zu oft gewann, rief Paulus aus: „…Ich elender
Mensch!" (Römer 7, 17-24).
Im gleichen Brief, der an die Geschwister in Rom gerichtet war, ermahnt
Paulus sie an einer späteren Stelle, zu „prüfen ….was Gottes Wille ist,
nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene" (Römer 12,
1-2).
Beten Sie, dass Sie Gottes Willen ERKENNEN und tun
WOLLEN
Der zweite Schritt ist, dass wir Gottes Willen von unserem eigenen
Willen zu unterscheiden lernen.
Wie können wir bei schweren Entscheidungen sicher sein, dass wir wirklich Gottes Willen erkennen?
Gott gab uns durch seinen Diener Jeremia einen ebenso einfachen wie
erstaunlichen Schlüssel: „Ihr werdet mich suchen und finden, […] wenn
ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet" (Jeremia 29, 13).
Sie sehen, dass Gottes Wille nicht immer erkennbar ist, wenn wir ihn nicht suchen.
Halbherzige Bemühungen, Gottes Willen zu suchen oder ihm zu folgen, enden oft in seiner Missdeutung oder führen zur Selbsttäuschung, sodass wir annehmen, dass unser Wille tatsächlich auch Gottes Wille ist.
Wie schon erwähnt, lehrte uns Jesus Christus, für den Willen Gottes zu beten (Matthäus 6, 10).
König David, ein Mann nach Gottes eigenem Herzen (Apostelgeschichte 13, 22), gab uns ein beeindruckendes Beispiel für ein Gebet für Gottes Willen:
„Herr, weise mir deinen Weg…" (Psalm 27, 11).
Später schrieb David auf: „Lass mich wandeln auf dem Pfad deiner Gebote, denn ich habe Lust an ihm" (Psalm 119, 35; ).
Wie oft beten wir auf diese Weise zu Gott? Können wir aufrichtig sagen, dass wir uns daran erfreuen, auf Gottes Weg zu gehen?
Sicherlich, auch wenn wir uns manchmal bewahren uns darauf zu erfreuen, auf Gottes Weg zu gehen, dürfen wir mit der Heiterkeit des Geist Gottes dennoch darauf bleiben – weil wir wissen, dass es richtig ist, weil es ein freudevoller Weg ist, auch wenn es mir fallweise noch verwehrt wird, dass zu erkennen.
Aber während wir wachsen, darf es unser Ziel sein, es zu ertragen, auf Gottes Weg zu gehen, wir dürfen auch in der Heiterkeit des Geistes lernen, seinen Weg und seine Lebensweise zu lieben, weil es auf jeden Fall immer besser ist, diesen Gottesweg gehen zu können bzw. zu dürfen – In Dankbarkeit und in der Freude der Liebe, des Verzeihens und der Demut.
Einige werden jetzt Einspruch erheben und sagen: „Christus gebot uns, für das zu beten was wir wollen, nicht wahr?"
Das ist teilweise richtig, doch wir müssen den Zusammenhang begreifen.
Christus hat mehrfach das Gebot wiederholt: „Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteil werden" (Matthäus 21, 22; Markus 11, 24; Johannes 16, 24).
Doch um den vollständigen Willen Gottes zu verstehen, müssen wir dieses Konzept tiefer erforschen.
Der Apostel Johannes lehrte, dass wir all das erhalten, worum wir Gott bitten, weil wir seine Gebote halten und tun, was in seinen Augen wohlgefällig ist (1. Johannes 3, 22).
Der Apostel Jakobus erläuterte diesen Punkt weiter: „Ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt" (Jakobus 4, 3).
Und schließlich lehrte Johannes eindeutig, dass Gott unsere Gebete hört, wenn „wir um etwas bitten nach seinem Willen" (1. Johannes 5, 14).
Und Christus gab uns das größte Vorbild, wie man auf diese Art und Weise betet: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe" (Lukas 22, 42).
Christus teilte seine Wünsche dem Vater mit, betete aber auch, dass der Wille des Vaters geschehe.
Erkennen wir wirklich und tiefgründig, dass der Wille Gottes weitaus besser ist, als alles was wir wollen oder was wir uns vorstellen können?
Wenn wir beten, erinnern wir uns daran, dass unser Herz „trügerisch und bösartig" ist – sogar gelegentlich von Satan beeinflusst wird –, und dass wir daran arbeiten müssen unseren Willen an den des Vaters anzupassen? Gott will, dass wir lernen für seinen Willen zu beten und diesen auch wirklich zu wollen!
Maria blieb davor bewahrt - Die unbefleckte Empfängnis Maria Immaculata - über das möchte ich mit Ihnen heute Abend etwas nachdenken. - Unbefleckte Empfängnis ist mit eines der schönsten Bilder, das wir über die Mutter Gottes sagen können.
O Jesus! Sanft und demütig von Herzen, höre mich.
Von dem Wunsch, geschätzt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, geliebt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, erhoben zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, geehrt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, gelobt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, bevorzugt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, um Rat gefragt zu werden, befreie mich o Jesus.
Von dem Wunsch, Zustimmung zu finden, befreie mich o Jesus.
Dass andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere höher geschätzt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere auserwählt werden und ich leer ausgehe -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere Lob erhalten und ich übersehen werde -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere mir in allem vorgezogen werden -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere heiliger werden als ich, vorausgesetzt, daß ich so heilig werde, wie ich soll -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Vor der Furcht, erniedrigt zu werden, bewahre mich o Jesus.
Vor der Furcht, verachtet zu werden, bewahre mich o Jesus.
Vor der Furcht, getadelt zu werden, bewahre mich o Jesus.
Vor der Furcht, verleumdet zu werden, bewahre mich o Jesus.
Vor der Furcht, vergessen zu werden, bewahre mich o Jesus.
Vor der Furcht, ausgelacht zu werden, bewahre mich o Jesus.
Vor der Furcht, Unrecht zu erfahren, bewahre mich o Jesus.
Dass andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere höher geschätzt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere mehr geliebt werden als ich -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere auserwählt werden und ich leer ausgehe -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere Lob erhalten und ich übersehen werde -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere mir in allem vorgezogen werden -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
Dass andere heiliger werden als ich,
vorausgesetzt, daß ich so heilig werde, wie ich soll -
Jesus gewähre mir die Gnade, das zu wünschen.
O Jesus! Sanft und demütig von Herzen, höre mich.
(Text nach Kardinal Rafael Merry del Val, 1865-1930)
Jesus Christus der Sieger! Wir beten Jesus Christus an
Jesus spricht, ich bin: Der Weg, die Wahrheit und das Leben
Eine Predigt nach dem Johannes Evangelium, Kapitel 14, Vers 6
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Jesus Christus der Sieger! Wir beten Jesus Christus an!
http://www.sancarlo.pcn.net/argomenti_tedesco/pagina1.html
Und Jesus spricht Maria in diesem bedeutungsvollen Moment nicht mit Mutter an, sondern er nennt sie wieder „die Frau“: „Frau, siehe dein Sohn! (Joh 19,26)“ Wie der Lieblingsjünger Johannes haben wir alle in diesem Augenblick Maria zu unserer Mutter im Glauben bekommen.
Der Rosenkranz - Wir verehren unsere Maria Muttergottes!
A) GESCHICHTLICHE INFORMATIONEN ÜBER DEN ROSENKRANZ
Wann entstand das Rosenkranzgebet?
Der Rosenkranz hat sehr alte Ursprünge, die wohl bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Damals hatten Kartäusermönche bereits die Gewohnheit, ihn zu beten. Sehr bald verbreitete er sich dann in der ganzen katholischen Welt. Er wurde zwar in unterschiedlichen Formen gebetet, bewahrte aber immer die Anrufung der seligen Jungfrau Maria.
Die Beliebtheit des Rosenkranzes bestätigen auch die vielen Bruderschaften und Verbände, die in Vergangenheit und Gegenwart seinen Namen tragen. Das liturgische Fest zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz wird am 7. Oktober gefeiert. Papst Gregor XIII. verlegte es auf diesen Tag und ersetzte damit den Festtag Unserer Lieben Frau vom Sieg.
Dieses Fest hatte sein Vorgänger Pius V. eingeführt zum Gedenken an den Sieg der christlichen Flotte über die Türken, welche die venezianische Küste bedroht hatten.
Was haben die Päpste über den Rosenkranz gesagt?
Nachdem er sich schnell in der Kirche ausgebreitet hatte, wurde der Rosenkranz bald in seiner Form geregelt, offiziell anerkannt und den Gläubigen von den Päpsten empfohlen.
B) DIE STRUKTUR DES ROSENKRANZES
Aus wie vielen “Gegrüßet seist du, Maria” setzt sich der Rosenkranz zusammen?
Er besteht aus 200 “Gegrüßet seist du, Maria“, die in Gesätzen aufgeteilt und in vier Zyklen zu je fünf Geheimnissen gruppiert sind. Jeder Rosenkranz besteht aus fünf Gesätzen. Die Perlenschnur entstand als Hilfsmittel zum Zählen der Gebete. Ähnliche Mittel gibt es auch in anderen Religionen, etwa bei den Buddhisten (108 Perlen) oder bei den Moslems (99 Perlen gemäß den Namen, die der Koran Gott zuschreibt). Leo X. etwa approbierte im Jahr 1516 einen Rosenkranz zu Ehren Unseres Herrn, die aus 33 kleinen Perlen (gemäß den Lebensjahren Christi) zum Gebet von 33 “Vater unser“ und aus fünf größeren Perlen (die Wunden Christi) zum Gebet von fünf “Gegrüßet seist du, Maria“ bestand.
Warum setzte sich der Rosenkranz früher aus 150 “Gegrüßet seist du, Maria” zusammen?
Der Rosenkranz mit 150 “Gegrüßet seist du, Maria“ erinnerte an die 150 Psalmen. Diese sind Teil des Stundengebetes und wurden früher (gelegentlich auch noch heute) von denen, die nicht lesen konnten, durch das tägliche Beten von 150 “Vater unser“ ersetzt. Mit der Ausbreitung der Marienverehrung wurde dem Volk das Gebet von 150 “Gegrüßet seist du, Maria“ vorgeschlagen. Anfangs bestand dieses biblische Gebet nur aus dem ersten Teil. Der zweite Teil wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts hinzugefügt.
C) BEDEUTUNG DES ROSENKRANZES
Welche Beziehung besteht zwischen dem Rosenkranz und dem alltäglichen Leben?
“Unser Herz“, so sagte Johannes Paul II. im ersten Jahr seines Pontifikates, “kann in der Abfolge dieser Geheimnisse des Rosenkranzes alle Ereignisse einschließen, die das Leben des einzelnen, der Familie, der Nation, der Kirche und der Menschheit ausmachen”. Der Papst verwies auf die “anthropologischen Implikationen“ des Rosenkranzes und definierte ihn als Weg, um sich durch Maria “leichter für eine tiefe und eingängige Erkenntnis Christi zu öffnen“, aber auch als eine Methode, um Christi Hilfe zu erbitten für “die vielen Probleme, Drangsale, Mühen und Vorhaben, die unser Leben kennzeichnen“. Der Rosenkranz ist auch eine Antwort auf jenes “erneuerte Bedürfnis nach Meditation“, das unsere Zeit prägt.
In welcher Hinsicht ist der Rosenkranz ein Gebet für den Frieden und für die Familie?
Der Frieden und die Familie: Dies sind für Papst Johannes Paul II. zwei besondere Anliegen, in denen das Rosenkranzgebet dazu beiträgt, “auf eine weniger dunkle Zukunft zu hoffen“.
Gibt es auch einen missionarischen Rosenkranz?
Ja, und er ist sehr schön: Das erste, weiße Gesätz wird für das alte Europa gebetet, damit es seine evangelisierende Kraft wiedererlange, die viele Kirchen hervorgebracht hat; das gelbe Gesätz ist für Asien, das vor Leben und Jugendlichkeit sprüht; das grüne Gesätz ist für Afrika, das von Leiden geprüft, aber für die Verkündigung der Frohen Botschaft offen ist; das rote Gesätz wird für Amerika gebetet, das eine Pflanzstätte neuer missionarischer Kräfte bildet; das blaue Gesätz ist für den Kontinent von Ozeanien und Australien, der eine weitere Verbreitung des Evangeliums erwartet.
D) DIE GEHEIMNISSE DES ROSENKRANZES
Der Primicerio
der Basilika der heiligen Ambrosius und Karl in Rom
Msgr. Raffaello Martinelli
Da gibt es keinen Zweifel drüber. Gott verdient es, an erster Stelle zu sein. Je mehr man darüber nachdenkt, desto klarer wird, daß wir unserem Schöpfer alles, wirklich alles verdanken. Und das ist schön. Wer mag nicht gerne einen reichen, wohlhabenden Vater haben, der einem im Leben alle Wege ebnet? Und wenn dieser Vater auch noch die freundlichste und liebevollste Person im ganzen Universum ist, dann hat man einen solchen Vater noch lieber.
Nichts anderes ist es mit Gott, unserem himmlischen Vater. Er verdient es, daß wir ihn vor alles andere setzen. Nicht unseren Sorgen. Nicht unseren Ängsten. Nicht unserer Sehnsucht nach Zweisamkeit, nicht unserem Geld, nicht unserer Gesundheit, sondern Gott sollen, dürfen und „müssen“ wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken. „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose / Exodus Kapitel 20, Vers 3; Menge Bibel, 1939)
Natürlich ist es in diesem irdisch-weltlichem System schnell möglich, daß wir andere Dinge die wichtigere Rolle spielen lassen. Aber korrigieren wir das immer wieder.
Es ist so: Je mehr wir Gott kennenlernen (sein Wort, die Bibel, lesen; mit ihm täglich alles bereden), desto zwangsläufiger nimmt er den wichtigsten Platz in unserem Leben ein, weil wir einfach mehr und mehr erkennen, wie herrlich unser Schöpfer ist.
„Vertraue auf den HERRN mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen.“ (Sprüche Kapitel 3, Verse 5-6; Menge Bibel, 1939)
Denken Sie über obige Zusicherung nach. Mit Gott wird alles immer einfacher und schöner und leichter. Selbst Schicksalsschläge sind leichter durchzustehen, wenn wir Gott in unserem Leben machen lassen. Er ebnet uns alle Wege.
Machen Sie sich auch klar: Gott weiß alles. Und: Gott ist perfekt. Überlegen Sie mal… und wir würden diesen perfekten, allwissenden, uns über alles liebenden himmlischen Vater nicht machen lassen? Wir wären ganz schön dumm. Also: Räumen wir Gott mehr und mehr Gewicht in unserem Leben ein; setzen wir ihn mehr und mehr dorthin, wo dieser perfekte, allmächtige, uns liebende Vater hingehört, nämlich an die erste Stelle in unserem Denken und Leben.
Auf geht’s —
Ich mag diesen Tipp: Sagen Sie morgens, wenn Sie wach werden, Gott Guten Morgen!. Nicht Ihren Sorgen. Nicht Ihren Ängsten. Nicht Ihrer Tagesplanung, sondern Ihrem Schöpfer.
All diese Dinge müssen nicht mit stundenlangen Gebeten verbunden sein. Es ist wie mit dem besten Freund. Man versteht sich einfach so. Ein kurzer Blick, ein kurzes Nicken, zwei, drei Worte, alles klar (damit man eine solche gute Beziehung haben kann, sind natürlich auch lange Gespräche / Gebete notwendig; aber fangen Sie doch einfach mal an). Also Ihr „Vielen Dank, Papa, für (…)“ ist ausreichend. Ihr „Guten Morgen, mein lieber Gott“ genügt als Anfang.
Wissen Sie, was passiert, wenn Sie Gott mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben rücken? Dies: „trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 6, Vers 33; Menge Bibel, 1939)
Haben Sie gelesen? Sie bekommen dann von Ihrem Vater alles mehr als reichlich, wofür sich das irdisch-weltliche System abstrampelt. Und viel Wichtigeres: Sie fühlen sich erfüllt, zu Hause, geborgen, glücklich.
Wissen Sie, wie herrlich Gott ist? So: Sie können ihn auch um seine Hilfe bitten, daß Sie ihn mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben setzen. Sagen Sie ihm: ‚Lieber Gott, helfe mir dabei, daß ich dich mehr und mehr an erste Stelle in meinem Leben setzen. Du verdienst es.‘
12.04.2016
16:30
Lebenshilfe spezial: "Kommt zu mir (5): Danken und Loben", mit P. Luc Emmerich csj, Exerzitien Gaming 2015
Länge: ~59:29 Minuten (27,23 MB)
Bei Radio Maria / unter Radiothek / Lebenshilfe / Datum suchen 12-04.2016 und kostenlos downloaden
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